Bestandssignatur

2-14-0089

Laufzeit

1527-1881

Umfang

11,7 lfm

Findmittel

Repertorium

Inhalt

Das Amt Gotha ist seit dem Hochmittelalter landesherrlicher Besitz. Es wurde 1830 als Justizamt fortgesetzt. Die Aufgaben der Kriminalgerichtsbarkeit wurden 1838 an das neu Kriminalamt Gotha abgezweigt, kamen aber 1858 wieder an das Justizamt zurück. Für die Stadt Gotha wurde 1849 ein besonderer Stadtgerichtsbezirk gebildet. Die Verwaltungsaufgaben des Justizamts gingen 1858 an das neue Landratsamt Gotha über. Als Gerichtsbehörde bestand es noch bis 1879 und wurde dann als Amtsgericht Gotha fortgeführt.
Die Archivalien sind mit den Akten des Landratsamts Gotha an das Archiv gekommen und 1959 zu einem besonderen Bestand formiert worden.
I. Allgemeines: Landesverfassung 1842-1858.- Grenzsachen 1650-1881.- Behördenorganisation, Personal und Statistik 1721-1856.- Polizeisachen 1648-1859.- Medizinalwesen 1708-1864.- Armenwesen 1831-1858.- Ein- und Auswanderung 1854-1857.- Gemeindeaufsicht 1813-1858.- Schulen und Bildungsanstalten 1851-1859.- Militärsachen 1843-1856.- Steuersachen 1839-1854.- Handel, Handwerk, Gewerbe und Bausachen 1840-1859.- Eisenbahn- und Chausseebau 1830-1872.- Land- und Forstwirtschaft 1791-1858.- Veterinärwesen 1846-1856.- Sonstiges 1692-1857.- II. Einzelne Orte: Aspach 1831-1857.- Boilstädt 1840-1868.- Bufleben 1781-1881.- Cobstädt 1836-1861.- Friemar 1820-1859.- Gamstädt 1718-1873.- Goldbach 1675-1858.- Grabsleben 1685-1881.-Großrettbach 1804-1858.- Günthersleben 1821-1866.- Hausen 1771-1856.- Molschleben 1527-1858.- Remstädt 1788-1858.- Seebergen 1826-1872.- Siebleben 1677-1867.- Sundhausen 1802-1858.- Teutleben 1652-1869.- Trügleben 1653-1858.- Tüttleben 1809-1874.- Ülleben 1778-1859.- Warza 1669-1858.