Bestandssignatur

1-15-0700

Laufzeit

1846-1930

Umfang

2,8 lfm

Findmittel

Ablieferungsliste

Inhalt

Im Jahre 1848 wurde die Anstalt als Heil- und Pflegestätte für Geisteskranke des Herzogtums Sachsen-Altenburg und als Kreiskrankenhaus für heilbare Körperbehinderte aus dem Westkreis eingerichtet. Die Geisteskranken waren bis dahin auf der Leuchtenburg untergebracht worden. Nach dem Abschluß von Staatsverträgen fanden seit 1859 und 1868 auch Geisteskranke der Fürstentümer Reuß jüngerer und älterer Linie dort Aufnahme. Im Jahre 1886 wurde mit dem Genesungshaus das Martinshaus als Zweiganstalt für schwachsinnige Kinder im alter von 6-16 Jahren verbunden. Seitdem führte es die Bezeichnung " Genesungshaus in Roda mit Idiotenanstalt". Vom Juli 1901 an wurden hier auch schwachsinnige Kinder aus dem Großherzogtum Sachsen-Weimar untergebracht. Nach Übergang der Anstalt an das Land Thüringen erfolgte 1924 die Umbenennung des Genesungshauses in "Thüringische Landesheilanstalt in Stadtroda". Seit 1947 heißt die Anstalt "Landeskrankenhaus Stadtroda".
Der Bestand enthält die beim Genesungshaus zu Roda entstandenen und einzelne beim Steuer- und Rentamt zu Roda als Anstaltskasse erwachsene Akten. Sie wurden 1944 von der Thüringischen Landesheilanstalt in Stadtroda an das Archiv abgegeben.
Allgemeine Verwaltungssachen 1848-1924.-Haushalt und Anstellungen 1896-1925.- Kriegsverordnungen und Kriegsmaßnahmen 1914-1920.- Staatsverträge über Krankenaufnahmen und Erweiterungsbauten 1848-1927.- Rechnungssachen 1896-1922.- Lebensmittelbeschaffung 1855-1924.- Inventare, Bau- und Wohnungssachen 1848-1927.- Festliche Veranstaltungen 1879-1909.- Revisionen 1850-1915.- Martinshaus 1882-1930.- Rechnungssachen des Rent- und Steueramts Roda als Anstaltskasse 1848-1921.
Ablieferungsverzeichnis von 1944.