Die Brüder Heinrich und Ernst, Grafen von Gleichen, bekunden: Johann Graf zu Henneberg hat ihnen 270 Mark lötigen Silbers zu Burglehen auf Elgersburg gegeben, die sie dort verdienen sollen. Das Burglehen kann an einen ihrer Mannen weiterverlehnt werden, der das Burggut bewahren und in gutem baulichen Zustand halten soll. Für die erhaltenen 200 Mark tragen sie folgendes Gut auf: neun Hufen im Feld zu Wechmar, die sie selbst unter dem Pflug haben; einen Sedelhof; einen Baumgarten; zwei Teiche; 14 Acker Wiesenwachs und den Weingarten der wolf, gelegen an dem remberge, acht Acker groß. Diese haben sie von Johann Grafen von Henneberg zu Mannlehen empfangen zu den üblichen Verpflichtungen für Herr und Mann. Die Aussteller sollen helfen gegen jedermann ausgenommen das Erzstift Mainz (Mentz od. Menze) und den Landgrafen von Thüringen (Do-); aus künftigen Bündnissen der Grafen von Gleichen soll den Grafen von Henneberg kein Schaden entstehen. Die Aussteller siegeln.
Geben zu Schleusingen 1347 an sant Niclaus tage des heiligen hern.

  • Archive signature: 2
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1347 Dezember 6.

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16. Jh.

Papier

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Sigmund Graf von Gleichen (Glichin), Herr zu Tonna (Thonna), bekundet, neun Hufen Land zu Wechmar, einen Sedelhof, einen Baumgarten, zwei Teiche, 14 Acker Wiesenwachs und den Weingarten der Wolf, gelegen an dem Rehenberge, von seinem Vetter Wilhelm Grafen von Henneberg zu Mannlehen zu haben. Nach Sigmunds Tod sollen seine Erben das Lehen empfangen entsprechend den Urkunden, die die Vorfahren beider Seiten darüber ausgestellt haben. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zcu Slusungen 1464 auff unnser libin Frauwin tag concepcionis.

  • Archive signature: 3
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1464 Dezember 8.

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Abschr.: HeG Nr. 2d u. 2e (beide 16. Jh.).

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Ernst, Sigmund und Georg, Grafen von Gleichen (Gleychen) und Herren zu Tonna (Thonna), gegen ihren Vetter Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Hufen Land zu Wechmar, einen Sedelhof, einen Baumgarten, zwei Teiche, 14 Acker Wiesenwachs und den Weingarten der Wolf, gelegen an dem Rehenberge, von seinem Vetter Wilhelm Grafen von Henneberg zu Mannlehen zu haben. Großes Siegel der Grafschaft.
Geben zum Helmerichs am achzehenden monatstage Septembris 1549.
Die Grafen von Gleichen bekunden, die Lehen nach Leistung des Lehnseides erhalten zu haben. Graf Ernst siegelt als der Älteste; die Vettern Sigmund und Georg bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 4
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1549 September 18.

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Lehnsrevers der Brüder Philipp Ernst und Johann Ludwig, Grafen zu Gleichen, Pyrmont (Pyrmondt) und Spiegelberg (-bergk), Herren zu Tonna (Thonna), gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Hufen Land zu Wechmar, einen Sedelhof, einen Baumgarten, zwei Teiche, 14 Acker Wiesenwachs und den Weingarten der Wolf, gelegen an dem Rehenberge, von seinem Vetter Wilhelm Grafen von Henneberg zu Mannlehen zu haben. Das Lehen hat im Namen der Lehnsleute ihr Kanzler Dr. Laurentius Nurinberger empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Schleusungenn denn andern monatstag Maii 1606.
Die Grafen von Gleichen übernehmen ihre Verpflichtungen und lassen ihre Sekretsiegel anhängen.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 5
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 2.

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Unterschriften (unter dem Umbug): Philips Ernst Graff zu Gleichen und Spiegelberg m.p. Hans Ludwig Graff zu Gleichen und Spiegelbergk.

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Lehnsrevers der Brüder Philipp Ernst und Johann Ludwig, Grafen zu Gleichen, Pyrmont (Pirmondt) und Spiegelberg, Herren zu Tonna (Thonna), gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Hufen Land zu Wechmar, einen Sedelhof, einen Baumgarten, zwei Teiche, 14 Acker Wiesenwachs und den Weingarten der Wolf, gelegen an dem Rehenberge, von seinem Vetter Wilhelm Grafen von Henneberg zu Mannlehen zu haben. Das Lehen hat der Kanzler Dr. Laurentius Nurinberger empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungenn am siebenunndzwanczigisten monatstag Apriliß 1612.
Die Grafen haben das Lehen empfangen und den Lehnseid geleistet.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 6
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 April 27.

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Unterschriften unter dem Umbug: Philips Ernst Graff zu Gleichen und Spiegelberg m.p. Hans Ludowig Graff zu Gleichen und Spiegelbergk.

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Simon Auerochs (Urochse) bekundet, von Wilhelm Grafen von Henneberg die folgenden Mannlehen empfangen zu haben: das Schloss zu Oepfershausen (Opphfirßhusen), in dem er sitzt, die Schenkstatt daselbst, eine Hofstatt, gekauft von den Narwen, sowie den sonstigen dortigen Besitz mit dem großen und kleinen Schafgang in Dorf und Feld; zu Friedelshausen (Frytelshusen) das Zentgrafenamt, das er weiterverleihen kann, eine Hufe, die die Mitteldorffer innehaben, und zwei Hintersiedelgüter; zu Hümpfershausen (Hunphferßhusen) eine Hube; zu Luckershausen (Luckartehusen) anderthalb Huben; zu Schwarzbach (Swartzpach) anderthalb Huben; einen Hof zu Mehmels (Memolds); anderthalb Huben und eine Wanne (wande) in der Katz (Katza), im Wasser genannt Auerochsenwanne; 6 ½ (Sybenhalbe) Huben zu Grimmles (Gryms); anderthalb Huben zu Reifendorf (Riffendorff); 6 ½ (Sybenhalbe) Huben zu Oberkatz (Obern Katza); einen Hof zu Kaltennordheim (Kaldennort-); ein Gut und zwei Hintersiedelgüter zu Kaltenlengsfeld (Kaldenlenges-); das Wasser die Laupach vom Hetzelsbronn bis in die Katz, wie es ihm des Grafen Vater neulich verliehen hat; das Wasser Katz von Oberkatz herab bis an den Auwschutz, das ihm der genannte Graf für das Wasser in der Schwarzbach (swarpach) verliehen hatte; zwei Drittel der Wüstung zu Allenbach; anderthalb Huben zu Muß (Mußes). Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gegeben ist 1427 an unsir lieben Frauwen abende assumptionis.

  • Archive signature: 7
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 August 14.

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Ausf. A.

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Simon Auerochs (Urochse) bekundet, von Wilhelm Grafen von Henneberg die folgenden Mannlehen empfangen zu haben: das Schloss zu Oepfershausen (Opphfirßhusen), in dem er sitzt, die Schenkstatt daselbst sowie den sonstigen dortigen Besitz mit dem großen und kleinen Schafgang in Dorf und Feld; zu Friedelshausen (Frytelshusen) das Zentgrafenamt, das er weiterverleihen kann, eine Hufe, die die Mitteldorffer innehaben, und zwei Hintersiedelgüter; zu Hümpfershausen (Hunphferßhusen) eine Hube; zu Luckershausen (Luckartehusen) anderthalb Huben; zu Schwarzbach (Swartzpach) anderthalb Huben; einen Hof zu Mehmels (Memolds); anderthalb Huben und eine Wanne (wande) in der Katz (Katza), im Wasser genannt Auerochsenwanne; 6 ½ (sibenhalbe) Huben zu Grimmles (Gryms); anderthalb Huben zu Reifendorf (Riffendorff); 6 ½ (siben halbe) Huben zu Oberkatz (Obern Katza); einen Hof zu Kaltennordheim (Kaldennort-); ein Gut und zwei Hintersiedelgüter zu Kaltenlengsfeld (Kaldenlenges-); das Wasser die Laupach vom Hetzelsbronn bis in die Katz, wie es ihm des Grafen Vater neulich verliehen hat; das Wasser Katz von Oberkatz herab bis an den Auwschutz, das ihm der genannte Graf für das Wasser in der Schwarzbach (swarpach) verliehen hatte; zwei Drittel der Wüstung zu Allenbach; anderthalb Huben zu Muß (Mußes). Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gegeben ist 1427 an unsir lieben Frauwen abende assumptionis.

  • Archive signature: 8
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 August 14.

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Ausf. B, geringfügige Abweichungen bei der Schreibweise der Namen; "eine Hofstatt, gekauft von den Narwen" fehlt in dieser Ausfertigung.

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Die Brüder Heinrich (Heintze) und Albrecht Auerochs bekunden, von Wilhelm Grafen von Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben: einen Hof zu Oepfershausen (Ipphershusen) genannt der Narvenhof mit allem Zubehör in Dorf und Feld, Äckern, Wiesen, Häusern, Höfen, klein und groß mit allen Freiheiten, Rechten und Gewohnheiten, den bisher Heinrich (Heintz) Pfaffe vom Grafen hatte und den die Aussteller von Pfaffe gekauft haben; dieser wiederum hatte ihn von Simon Auerochs, dem Vater der Aussteller, gekauft. Die Brüder haben davon die üblichen Verpflichtungen; die Rechte des Grafen bleiben vorbehalten. (1) Heinrich und (2) Albrecht Auerochs siegeln.
Gegeben an Sontage nach Erhardi episcopi a. d. 1440.

  • Archive signature: 9
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1440 Januar 10.

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Herwart Auerochs bekundet für sich und seine Lehnserben, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, dessen Brüdern Johann und Berthold einen Hof zu Oepfershausen (Oppfershusen) genannt Vasoldhof, mit allem Zubehör in Dorf und Feld, Äckern und Wiesen, zu Mannlehen empfangen zu haben zu den Rechten, mit denen er ihn von Walter Bambach gekauft und dieser ihn hergebracht hatte. Herwart und seine Erben haben davon die üblichen Verpflichtungen; er hat geschworen, dem Grafen davon zu dienen und seinen Schaden zu warnen; er siegelt.
Gebin am Mitwachin nach dem Sonntag Judica me Deus a. d. 1458.

  • Archive signature: 10
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1458 März 22.

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Die Brüder Dietrich, Albrecht, Heinrich (Heintz) und Georg Auerochs bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Lehen empfangen zu haben nach Ausweis der inserierten Urkunde:
Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, den Brüdern Dietrich, Albrecht, Heinrich und Georg Auerochs die folgenden Mannlehen verliehen zu haben: das Schloss zu Oepfershausen (Upperß-), in dem sie wohnen, die Schenkstatt daselbst, und die übrigen Rechte dort mit der großen und kleinen Schaftrift; zu Friedelshausen (Frittelß-) das Zentgrafenamt, das sie weiterverleihen können, eine Hufe, die vor Zeiten die Mittelsdorfer gehabt haben; und zwei Hintersiedelgüter; zu Hümpfershausen (Humpers-) eine Hube; zu Luckershausen anderthalb Huben; zu Mehmels (Memoldeß) einen Hof und anderthalb Huben; das Gewässer Katz vom Dorf Oberkatz (Obern Katza) bis an den aust schucz, von dort bis an das Dorf Wahns (Wanß), verliehen im Tausch für die Wanne zu Mehmels in der Katz, genannt Auerochsenwanne, die künftig dem Grafen und seiner Herrschaft zusteht; zu Grimmles (Grimß) 6 ½ (Sibendehalbe) Hufen; zu Reifendorf (Reyffen-) anderthalb Hufen; zu Oberkatz ein Viertel am Burgstall mit einem Viertel des Zubehörs, dazu ein dortiges Gut mit Zubehör, das der Vater der Auerochs vom †Otto Teufel gekauft hat und das zuvor die Brath innegehabt haben; ferner die halbe Burg zu Oberkatz mit der halben Hofreite und der Hälfte der zugehörigen Wannen und Weiden; den kleinen Zehnten zu Wohlmuthausen (Woltmet-), wie ihn verst. Heinrich (Heintz) Auerochs in vergangener Zeit von Dietrich und Wolfram von der Kere gekauft hat; dazu verleiht er noch ein Viertel an der Hälfte des kleinen Zehnten zu Wohlmuthausen, den die Vorfahren Auerochs von †Otto Teufel gekauft hatten; 6 ½ (Sibenhalbe) Hufen zu Oberkatz, die die Vorfahren auf die Brüder gebracht haben; ein Gut und zwei Hintersiedelgüter zu Kaltenlengsfeld (Kalden Leingsvelt); das Gewässer Flewspach von Hetzelsbronn bis in die Katz; zwei Drittel an der Wüstung Allenbach; drei Güter zu [Kalten-] Westheim und Mittelsdorf (Mittelßstroff), die sechs Malter Getreide und etliche Hühner zinsen; letztere hat der Vater des Grafen an die Brüder Heinrich und Herwart Auerochs, †Vater und Vetter der Brüder, mit anderem für ihren Hof zu [Kalten-] Nordheim (Nort-) und ihre Güter zu Meuß (Muß) im Tausch gegeben entsprechend einem Schiedsspruch, den †Heinrich von Wechmar, Bernhard vom Berge und verst. Johann (Hans) Elttlin im Jahr [14]76 gefällt hatten; zwei Höfe zu Oepfershausen, genannt Narben- und Vasoldshof, mit zugehörigen Äckern, Wiesen, Häusern und Höfen in Dorf und Feld, die die Voreltern auf die Brüder gebracht haben; neu verliehen werden Mühle und Mühlstatt zu Oepfershausen in deren Hof in der Fleuspach. Die Auerochs haben davon die hergebrachten Rechte und Freiheiten. Albrecht, Heinrich und Georg haben dies für sich und ihren Bruder Dietrich, der zurzeit außer Landes ist, empfangen zu den üblichen Verpflichtungen. Graf Wilhelm siegelt.
Der geben ist zu Maßvelt am Dornerstage nach Lucie 1497.
Albrecht, Heinrich und Georg Auerochs übernehmen für sich und ihren Bruder Dietrich die Verpflichtungen. Heinrich siegelt für sich und seine Leibeslehnserben; seine Brüder Albrecht und Georg bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 11
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Dezember 14.

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Lehnsrevers der Vettern Georg und Dietrich (Dietz) Auerochs gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg; die Lehnsurkunde des Grafen ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: Schloss und Sitz zu Oepfershausen (Opfers-), die dortige Schenkstatt sowie das Schenkrecht, auch am Kirchweihfest auf dem Anger und dem Tanzplatz- ein Schenkrecht innerhalb ihres Hofes haben dort auch die Inhaber der Blumenburg; die halbe Schäferei daselbst mit 300 Schafen und einem Knecht, deren andere Hälfte die Besitzer der Blumenburg haben; das Schlotschewer Gut mit allen aufgezählten Abgaben, zur Hälfte verliehen für das eingetauschte Zentgrafenamt zu Friedelshausen (Frittels-) entsprechend einer Urkunde aus dem Jahr 1536; den Narben- und den Vasoldhof zu Oepfershausen mit Zubehör; Mühle und Mühlstatt zu Oepfershausen; das dortige Dorf- oder Helfgericht unbeschadet der Rechte des Zentgerichts zu Friedelshausen; alle übrigen Besitzungen und Rechte zu Oepfershausen; zu Friedelshausen eine Hube, die die Mittelsdorfer innehatten, und zwei Hintersiedelgüter, ein weiteres halbes Gut daselbst, hatten auch die Mittelsdorfer, eingetauscht von Balthasar Speßhardt; eine Hube zu Hümpfershausen; anderthalb Huben zu Luckershausen; einen Hof und anderthalb Huben zu Mehmels (Memelts); das Gewässer Katz von Oberkatz bis an den ausschutz oberhalb Wahns (Wannß), eingetauscht für die Wanne zu Mehmels in der Katz; 6 ½ Huben zu Grimles (Gryms), anderthalb Huben zu Reifendorf (Reiffz-); ein Viertel am Burgstall zu Oberkatz und ein Gut daselbst, gekauft von verst. Otto Teufel und vormals Besitz der Brath; die halbe Burg zu Oberkatz mit der Hälfte der zugehörigen Rechte; 6 ½ Huben zu Oberkatz, die halbe Schäferei und Schafweide daselbst, deren andere Hälfte Andreas von Ditsch zu Lehen hat; die Hälfte des kleinen Zehnten zu Wohlmuthausen (Wolmet-), hat Heinrich Auerochs vor Jahren von Dietrich und Wolfram von der Kere gekauft; ein Viertel der anderen Hälfte an diesem Zehnten, gekauft von †Otto Teufel; ein Gut und zwei Hintersiedelgüter zu Kaltenlengsfeld (-felt); das Gewässer Flobach von Hetzelsbrunn bis in die Katz; zwei Drittel der Wüstung Allenbach; drei Güter zu [Kalten-] Westheim und Mittelsdorf mit zugehörigen Abgaben, hatte der Vater des Grafen an Heinrich und Herwart Auerochs, Vater und Vetter der Empfänger, für eingetauschte Güter zu [Kalten-] Nordheim und Meuß (Muß) gegeben entsprechend einer Urkunde von [14]76. Siegel des Grafen.
Der geben ist Dinstag nach Lucia und Ottilia 1539.
Die beiden Lehnsleute siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 13
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1539 Dezember 16.

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Lehnsrevers der Vettern Georg und Raphael Auerochs von Oepfershausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Sitz zu Oepfershausen (Opfers-), die dortige Schenkstatt sowie das Schenkrecht, auch am Kirchweihfest auf dem Anger und dem Tanzplatz- ein Schenkrecht innerhalb ihres Hofes haben dort auch die Inhaber der Blumenburg; die halbe Schäferei daselbst mit 300 Schafen und einem Knecht, deren andere Hälfte die Besitzer der Blumenburg haben; das Schlotschewer Gut mit allen aufgezählten Abgaben, zur Hälfte verliehen für das eingetauschte Zentgrafenamt zu Friedelshausen (Frittels-) entsprechend einer Urkunde aus dem Jahr 1536; den Narben- und den Vasoldhof zu Oepfershausen mit Zubehör; Mühle und Mühlstatt zu Oepfershausen; das dortige Dorf- oder Helfgericht unbeschadet der Rechte des Zentgerichts zu Friedelshausen; alle übrigen Besitzungen und Rechte zu Oepfershausen; zu Friedelshausen eine Hube, die die Mittelsdorfer innehatten, und zwei Hintersiedelgüter, ein weiteres halbes Gut daselbst, hatten auch die Mittelsdorfer, eingetauscht von Balthasar Speßhardt; eine Hube zu Hümpfershausen; anderthalb Huben zu Luckershausen; einen Hof und anderthalb Huben zu Mehmels (Memelts); das Gewässer Katz von Oberkatz bis an den ausschutz oberhalb Wahns (Wannß), eingetauscht für die Wanne zu Mehmels in der Katz; 6 ½ Huben zu Grimles (Gryms), anderthalb Huben zu Reifendorf (Reiffz-); ein Viertel am Burgstall zu Oberkatz und ein Gut daselbst, gekauft von verst. Otto Teufel und vormals Besitz der Brath; die halbe Burg zu Oberkatz mit der Hälfte der zugehörigen Rechte; 6 ½ Huben zu Oberkatz, die halbe Schäferei und Schafweide daselbst, deren andere Hälfte Andreas von Ditsch zu Lehen hat; die Hälfte des kleinen Zehnten zu Wohlmuthausen (Wolmet-), hat Heinrich Auerochs vor Jahren von Dietrich und Wolfram von der Kere gekauft; ein Viertel der anderen Hälfte an diesem Zehnten, gekauft von †Otto Teufel; ein Gut und zwei Hintersiedelgüter zu Kaltenlengsfeld (-felt); das Gewässer Flobach von Hetzelsbrunn bis in die Katz; zwei Drittel der Wüstung Allenbach; drei Güter zu [Kalten-] Westheim und Mittelsdorf mit zugehörigen Abgaben, hatte der Vater des Grafen an Heinrich und Herwart Auerochs, Vater und Vetter der Empfänger, für eingetauschte Güter zu [Kalten-] Nordheim und Meuß (Muß) gegeben entsprechend einer Urkunde von [14]76. Raphael Auerochs ist der Sohn des damals belehnten Dietrich; Mitinhaber der Schäferei zu Oberkatz sind die Söhne des Andreas von Dietsch. Die Lehnsurkunde ist vom Grafen besiegelt.
Der gebenn ist Freytags nach Philippi und Jacobi 1560.
Den Lehnsrevers besiegelt Georg mit seinem Siegel, Raphael in Ermangelung eines Siegels mit seinem Petschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 14
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Mai 3.

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Georg Ernst Graf zu Henneberg belehnt Raphael Auerochs von Oepfershausen (Oppfers-) und seine Erben mit dem Linckenhoff zu Oepfershausen und allem Zubehör, den dieser von Werner Wittstein, Vogt zu Kaltennordheim, gekauft hat. Jährlich sind an Michaelis [29. Sept.] drei Gulden Erbzins aus dem Hof an das Amt Sand zu zahlen; diese sind mit 60 Gulden ablösbar. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Mitwochens nach Oculi 1562.

  • Archive signature: 15
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1562 März 4.

Enthält auch: Korrigiertes Konzept.

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Lehnsrevers des Raphael Auerochs von Oepfershausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg; die Lehnsurkunde des Grafen ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: Schloss und Sitz zu Oepfershausen (Opfers-), die dortige Schenkstatt (Schenckstadt) sowie das Schenkrecht, auch am Kirchweihfest auf dem Anger und dem Tanzplatz, ein Schenkrecht innerhalb ihres Hofes haben dort auch die Inhaber der Blumenburg; die halbe Schäferei daselbst mit 300 Schafen und einem Knecht, deren andere Hälfte die Besitzer der Blumenburg haben; das Schlotschewer Gut mit allen aufgezählten Abgaben, zur Hälfte verliehen für das eingetauschte Zentgrafenamt zu Friedelshausen (Frittels-) entsprechend einer Urkunde aus dem Jahr 1536; den Narben- und den Vasoldhof zu Oepfershausen mit Zubehör; Mühle und Mühlstatt zu Oepfershausen; das dortige Dorf- oder Helfgericht unbeschadet der Rechte des Zentgerichts zu Friedelshausen; alle übrigen Besitzungen und Rechte zu Oepfershausen; zu Friedelshausen eine Hube, die die Mittelsdorfer innehatten, und zwei Hintersiedelgüter, ein weiteres halbes Gut daselbst, hatten auch die Mittelsdorfer, eingetauscht von Balthasar Speßhardt; eine Hube zu Hümpfershausen; anderthalb Huben zu Luckershausen; einen Hof und anderthalb Huben zu Mehmels (Memelts); das Gewässer Katz von Oberkatz bis an den ausschutz oberhalb Wahns (Wannß), eingetauscht für die Wanne zu Mehmels in der Katz; anderthalb Huben zu Reifendorf (Reiffz-); ein Viertel am Burgstall zu Oberkatz und ein Gut daselbst, gekauft von verst. Otto Teufel und vormals Besitz der Brath; die halbe Burg zu Oberkatz mit der Hälfte der zugehörigen Rechte; 6 ½ Huben zu Oberkatz, die halbe Schäferei und Schafweide daselbst, deren andere Hälfte Andreas von Ditsch zu Lehen hat; die Hälfte des kleinen Zehnten zu Wohlmuthausen (Wolmet-), hat Heinrich Auerochs vor Jahren von Dietrich und Wolfram von der Kere gekauft; ein Viertel der anderen Hälfte an diesem Zehnten, gekauft von †Otto Teufel; ein Gut und zwei Hintersiedelgüter zu Kaltenlengsfeld (-felt); das Gewässer Flobach von Hetzelsbrunn bis in die Katz; zwei Drittel der Wüstung Allenbach; drei Güter zu [Kalten-] Westheim und Mittelsdorf mit zugehörigen Abgaben, hatte der Vater des Grafen an Heinrich und Herwart Auerochs, Vater und Vetter der Empfänger, für eingetauschte Güter zu [Kalten-] Nordheim und Meuß (Muß) gegeben entsprechend einer Urkunde von [14]76. Siegel des Grafen.
Der geben ist Freitag nach Philippi Jacobi 1571.
Raphael Auerochs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 16
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1571 Mai 4.

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Lehnsrevers des Raphael Auerochs von Oepfershausen gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Linckenhof zu Oepfershausen mit allem Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am neununndzwantzigsten monatstag Aprilis 1606.
Raphael Auerochs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 17
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 29.

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Lehnsrevers des Raphael Auerochs von Oepfershausen wie vor. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Sitz zu Oepfershausen (Opfers-), die dortige Schenkstatt sowie das Schenkrecht, auch am Kirchweihfest auf dem Anger und dem Tanzplatz- ein Schenkrecht innerhalb ihres Hofes haben dort auch die Inhaber der Blumenburg; die halbe Schäferei daselbst mit 300 Schafen und einem Knecht, deren andere Hälfte die Besitzer der Blumenburg haben; das Schlotschewer Gut mit allen aufgezählten Abgaben, zur Hälfte verliehen für das eingetauschte Zentgrafenamt zu Friedelshausen (Frittels-) entsprechend einer Urkunde aus dem Jahr 1536; den Narben- und den Vasoldhof zu Oepfershausen mit Zubehör; Mühle und Mühlstatt zu Oepfershausen; das dortige Dorf- oder Helfgericht unbeschadet der Rechte des Zentgerichts zu Friedelshausen; alle übrigen Besitzungen und Rechte zu Oepfershausen; zu Friedelshausen eine Hube, die die Mittelsdorfer innehatten, und zwei Hintersiedelgüter, ein weiteres halbes Gut daselbst, hatten auch die Mittelsdorfer, eingetauscht von Balthasar Speßhardt; eine Hube zu Hümpfershausen; anderthalb Huben zu Luckershausen; einen Hof und anderthalb Huben zu Mehmels (Memelts); das Gewässer Katz von Oberkatz bis an den ausschutz oberhalb Wahns (Wannß), eingetauscht für die Wanne zu Mehmels in der Katz; anderthalb Huben zu Reifendorf (Reiffz-); ein Viertel am Burgstall zu Oberkatz und ein Gut daselbst, gekauft von verst. Otto Teufel und vormals Besitz der Brath; die halbe Burg zu Oberkatz mit der Hälfte der zugehörigen Rechte; 6 ½ Huben zu Oberkatz, die halbe Schäferei und Schafweide daselbst, deren andere Hälfte Andreas von Ditsch zu Lehen hat; die Hälfte des kleinen Zehnten zu Wohlmuthausen (Wolmet-), hat Heinrich Auerochs vor Jahren von Dietrich und Wolfram von der Kere gekauft; ein Viertel der anderen Hälfte an diesem Zehnten, gekauft von †Otto Teufel; ein Gut und zwei Hintersiedelgüter zu Kaltenlengsfeld (-felt); das Gewässer Flobach von Hetzelsbrunn bis in die Katz; zwei Drittel der Wüstung Allenbach; drei Güter zu [Kalten-] Westheim und Mittelsdorf mit zugehörigen Abgaben, hatte der Vater des Grafen an Heinrich und Herwart Auerochs, Vater und Vetter der Empfänger, für eingetauschte Güter zu [Kalten-] Nordheim und Meuß (Muß) gegeben entsprechend einer Urkunde von [14]76. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Schleusungenn denn neununndzwantzigsten monatstag Aprilis 1606.
Raphael Auerochs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 18
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 29.

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Lehnsrevers des Kaspar Werner Auerochs, des Otto Friedrich von Boineburg und des Otto Heinrich Diemar zu Wasungen, letztere Vormünder des Dietrich Jobst Auerochs, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde inseriert; Lehnsobjekt/-e: Linckenhof zu Oepfershausen, den Raphael Auerochs, Vater der Lehnsträger, von Werner Wittgenstein (Witgennstein) gekauft hatte. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 18. monatstag Martii 1609.
(1) Auerochs, (2) Boineburg und (3) Diemar übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 19
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1608 März 18.

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Lehnsrevers des Kaspar Werner Auerochs, des Otto Friedrich von Boineburg und des Otto Heinrich Diemar zu Wasungen, letztere Vormünder des Dietrich Jobst Auerochs, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Sitz zu Oepfershausen (Opfers-), die dortige Schenkstatt sowie das Schenkrecht, auch am Kirchweihfest auf dem Anger und dem Tanzplatz- ein Schenkrecht innerhalb ihres Hofes haben dort auch die Inhaber der Blumenburg; die halbe Schäferei daselbst mit 300 Schafen und einem Knecht, deren andere Hälfte die Besitzer der Blumenburg haben; das Schlotschewer Gut mit allen aufgezählten Abgaben, zur Hälfte verliehen für das eingetauschte Zentgrafenamt zu Friedelshausen (Frittels-) entsprechend einer Urkunde aus dem Jahr 1536; den Narben- und den Vasoldhof zu Oepfershausen mit Zubehör; Mühle und Mühlstatt zu Oepfershausen; das dortige Dorf- oder Helfgericht unbeschadet der Rechte des Zentgerichts zu Friedelshausen; alle übrigen Besitzungen und Rechte zu Oepfershausen; zu Friedelshausen eine Hube, die die Mittelsdorfer innehatten, und zwei Hintersiedelgüter, ein weiteres halbes Gut daselbst, hatten auch die Mittelsdorfer, eingetauscht von Balthasar Speßhardt; eine Hube zu Hümpfershausen; anderthalb Huben zu Luckershausen; einen Hof und anderthalb Huben zu Mehmels (Memelts); das Gewässer Katz von Oberkatz bis an den ausschutz oberhalb Wahns (Wannß), eingetauscht für die Wanne zu Mehmels in der Katz; anderthalb Huben zu Reifendorf (Reiffz-); ein Viertel am Burgstall zu Oberkatz und ein Gut daselbst, gekauft von verst. Otto Teufel und vormals Besitz der Brath; die halbe Burg zu Oberkatz mit der Hälfte der zugehörigen Rechte; 6 ½ Huben zu Oberkatz, die halbe Schäferei und Schafweide daselbst, deren andere Hälfte Andreas von Ditsch zu Lehen hat; die Hälfte des kleinen Zehnten zu Wohlmuthausen (Wolmet-), hat Heinrich Auerochs vor Jahren von Dietrich und Wolfram von der Kere gekauft; ein Viertel der anderen Hälfte an diesem Zehnten, gekauft von †Otto Teufel; ein Gut und zwei Hintersiedelgüter zu Kaltenlengsfeld (-felt); das Gewässer Flobach von Hetzelsbrunn bis in die Katz; zwei Drittel der Wüstung Allenbach; drei Güter zu [Kalten-] Westheim und Mittelsdorf mit zugehörigen Abgaben, hatte der Vater des Grafen an Heinrich und Herwart Auerochs, Vater und Vetter der Empfänger, für eingetauschte Güter zu [Kalten-] Nordheim und Meuß (Muß) gegeben entsprechend einer Urkunde von [14]76. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am achttundzwantzigsten monatstagk Martii 1609.
(1) Auerochs, (2) Boineburg und (3) Diemar übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 20
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1608 März 28.

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Lehnsrevers des Kaspar Werner Auerochs von Oepfershausen und des Georg Friedrich von Boineburg als Vormund des Dietrich Jobst Auerochs gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Sitz zu Oepfershausen (Opfers-), das dortige Schenkrecht, auch am Kirchweihfest auf dem Anger und dem Tanzplatz- ein Schenkrecht innerhalb ihres Hofes haben dort auch die Inhaber der Blumenburg; die halbe Schäferei daselbst mit 300 Schafen und einem Knecht, deren andere Hälfte die Besitzer der Blumenburg haben; das Schlotschewer Gut mit allen aufgezählten Abgaben, zur Hälfte verliehen für das eingetauschte Zentgrafenamt zu Friedelshausen (Frittels-) entsprechend einer Urkunde aus dem Jahr 1536; den Narben- und den Vasoldhof zu Oepfershausen mit Zubehör; Mühle und Mühlstatt zu Oepfershausen; das dortige Dorf- oder Helfgericht unbeschadet der Rechte des Zentgerichts zu Friedelshausen; alle übrigen Besitzungen und Rechte zu Oepfershausen; zu Friedelshausen eine Hube, die die Mittelsdorfer innehatten, und zwei Hintersiedelgüter, ein weiteres halbes Gut daselbst, hatten auch die Mittelsdorfer, eingetauscht von Balthasar Speßhardt; eine Hube zu Hümpfershausen; anderthalb Huben zu Luckershausen; einen Hof und anderthalb Huben zu Mehmels (Memelts); das Gewässer Katz von Oberkatz bis an den ausschutz oberhalb Wahns (Wannß), eingetauscht für die Wanne zu Mehmels in der Katz; anderthalb Huben zu Reifendorf (Reiffz-); ein Viertel am Burgstall zu Oberkatz und ein Gut daselbst, gekauft von verst. Otto Teufel und vormals Besitz der Brath; die halbe Burg zu Oberkatz mit der Hälfte der zugehörigen Rechte; 6 ½ Huben zu Oberkatz, die halbe Schäferei und Schafweide daselbst, deren andere Hälfte Andreas von Ditsch zu Lehen hat; die Hälfte des kleinen Zehnten zu Wohlmuthausen (Wolmet-), hat Heinrich Auerochs vor Jahren von Dietrich und Wolfram von der Kere gekauft; ein Viertel der anderen Hälfte an diesem Zehnten, gekauft von †Otto Teufel; ein Gut und zwei Hintersiedelgüter zu Kaltenlengsfeld (-felt); das Gewässer Flobach von Hetzelsbrunn bis in die Katz; zwei Drittel der Wüstung Allenbach; drei Güter zu [Kalten-] Westheim und Mittelsdorf mit zugehörigen Abgaben, hatte der Vater des Grafen an Heinrich und Herwart Auerochs, Vater und Vetter der Empfänger, für eingetauschte Güter zu [Kalten-] Nordheim und Meuß (Muß) gegeben entsprechend einer Urkunde von [14]76. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen den 23. monatstagk Novembris 1613.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 21
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1613 November 23.

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Pergament

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Lehnsrevers des Kaspar Werner Auerochs von Oepfershausen und des Georg Friedrich von Boineburg als Vormund des Dietrich Jobst Auerochs gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Linckenhof zu Oepfershausen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen den dreiundzwannzigsten monatstag Novembris 1613.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 22
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1613 November 23.

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Lehnsrevers der Brüder Kaspar Werner und Dietrich Jobst Auerochs von Oepfershausen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Linckenhof zu Oepfershausen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist am siebenden monatstag Julii 1617.
Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 23
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 Juli 7.

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Lehnsrevers der Brüder Kaspar Werner und Dietrich Jobst Auerochs von Oepfershausen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Sitz zu Oepfershausen (Opfers-), das dortige Schenkrecht, auch am Kirchweihfest auf dem Anger und dem Tanzplatz- ein Schenkrecht innerhalb ihres Hofes haben dort auch die Inhaber der Blumenburg; die halbe Schäferei daselbst mit 300 Schafen und einem Knecht, deren andere Hälfte die Besitzer der Blumenburg haben; das Schlotschewer Gut mit allen aufgezählten Abgaben, zur Hälfte verliehen für das eingetauschte Zentgrafenamt zu Friedelshausen (Frittels-) entsprechend einer Urkunde aus dem Jahr 1536; den Narben- und den Vasoldhof zu Oepfershausen mit Zubehör; Mühle und Mühlstatt zu Oepfershausen; das dortige Dorf- oder Helfgericht unbeschadet der Rechte des Zentgerichts zu Friedelshausen; alle übrigen Besitzungen und Rechte zu Oepfershausen; zu Friedelshausen eine Hube, die die Mittelsdorfer innehatten, und zwei Hintersiedelgüter, ein weiteres halbes Gut daselbst, hatten auch die Mittelsdorfer, eingetauscht von Balthasar Speßhardt; eine Hube zu Hümpfershausen; anderthalb Huben zu Luckershausen; einen Hof und anderthalb Huben zu Mehmels (Memelts); das Gewässer Katz von Oberkatz bis an den ausschutz oberhalb Wahns (Wannß), eingetauscht für die Wanne zu Mehmels in der Katz; anderthalb Huben zu Reifendorf (Reiffz-); ein Viertel am Burgstall zu Oberkatz und ein Gut daselbst, gekauft von verst. Otto Teufel und vormals Besitz der Brath; die halbe Burg zu Oberkatz mit der Hälfte der zugehörigen Rechte; 6 ½ Huben zu Oberkatz, die halbe Schäferei und Schafweide daselbst, deren andere Hälfte Andreas von Ditsch zu Lehen hat; die Hälfte des kleinen Zehnten zu Wohlmuthausen (Wolmet-), hat Heinrich Auerochs vor Jahren von Dietrich und Wolfram von der Kere gekauft; ein Viertel der anderen Hälfte an diesem Zehnten, gekauft von †Otto Teufel; ein Gut und zwei Hintersiedelgüter zu Kaltenlengsfeld (-felt); das Gewässer Flobach von Hetzelsbrunn bis in die Katz; zwei Drittel der Wüstung Allenbach; drei Güter zu [Kalten-] Westheim und Mittelsdorf mit zugehörigen Abgaben, hatte der Vater des Grafen an Heinrich und Herwart Auerochs, Vater und Vetter der Empfänger, für eingetauschte Güter zu [Kalten-] Nordheim und Meuß (Muß) gegeben entsprechend einer Urkunde von [14]76. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am siebenten monatstag Julii 1617.
Die beiden Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 24
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 Juli 7.

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Die Brüder Johann (Hans) und Stephan von Bibra bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen und Herrn zu Henneberg, dessen Brüdern Johann und Berthold zehn Gulden rheinisch in Landwährung oder deren Wert auf die Stadt Schleusingen (Sleusungen) an Martini [11. Nov.] zu Burggut empfangen zu haben. Auf Mahnung an die Brüder und ihre Erben ist das Burggut zu verdienen nach Schleusinger Burggutrecht. Dies haben die Aussteller gelobt; sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Johann siegelt für sich und den Bruder, der sich dieses Siegels bedient.
Gebin auf die Mitwochin nechst nach Ostern a. d. 1445.

  • Archive signature: 25
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1445 März 31.

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Berthold (Berlt) von Bibra bekundet für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, von den Brüdern Wilhelm, Johann und Berthold Grafen von Henneberg den Bergfried zu Rentwertshausen (-wershusen) mit der zugehörigen Vorburg, zwei Hufen daselbst mit Zubehör in Dorf und Feld, Rechten, Freiheiten, Zinsen, Gülten und Gewohnheiten zu Lehen zu haben. Er hat dies von Georg (Jorgen) von Heßberg (Hespurg) und seinen Söhnen gekauft und vom verst. Vater der Grafen und diesen selbst hergebracht. Berthold von Bibra hat davon die üblichen Verpflichtungen, die er beschworen hat; er siegelt.
Gebin uf Mantag Allexii a. d. 1447.

  • Archive signature: 26
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1447 Juli 17.

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Die Brüder Johann (Hanns) und Stephan von Bibra bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu rechtem Burggut empfangen zu haben 10 Gulden rheinisch in Landwährung oder anderem Geld auf die Stadt Schleusingen (Sluß-), jährlich fällig an Martini [11. Nov.] nach Burggutrecht. Mahnen die Grafen einen von Bibra, das Burggut zu verdienen, hat das nach dem Burggutrecht von Schleusingen zu geschehen durch einen, der dazu tauglich ist. Dies haben die Aussteller für sich und ihre Leibeslehnserben gelobt; sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. (1) Johann und (2) Stephan siegeln.
Gebin zu Mitwochen nach dem neuen Jarstag a. d. 1457.

  • Archive signature: 27
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 Januar 5.

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Konrad (Concz) von Bibra bekundet, von Wilhelm Grafen von Henneberg, dessen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben: ein Sechstel an der Burg (sloß) Bibra, das er vom †Vater der Grafen hatte; einen Hof vor dem Schloss mit Äckern, Wiesen und anderem Zubehör, fünf Güter daselbst, die hohe Mühle (hoe mullen) unter Bibra und was er sonst vom †Grafen hatte; vier Güter zu Morshausen (Morßhusen), drei Acker Weingarten zu Hollstadt (Holnstat) im Graben und anderthalb Huben zu Belrieth (-rit) mit Zubehör. Konrad hat davon die üblichen Verpflichtungen; diese hat er beschworen. Er öffnet seinen Anteil zu Bibra gegen jedermann ausgenommen die dortigen Ganerben, wie er es bereits früher gegenüber dem verst. Grafen getan hat, und siegelt.
Der gegebin ist 1458 am Sontag Jubilate.

  • Archive signature: 28
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1458 April 23.

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Berthold von Bibra zu Rentwertshausen (Rentwigeshusen) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, dessen Brüdern Johann und Berthold zu Lehen empfangen zu haben: eine Wiese in der Mark von Neubrunn (Nunbron) genannt der Brühl (bruhell), etwa 14 Acker und ein Viertel groß, die er jetzt vom Grafen gekauft hat. Er und seine Erben, Söhne und Töchter, sollen sie künftig zu Lehen haben mit den üblichen Verpflichtungen.
Der gegebin ist 1459 am Montag nach sannt Lucas tage des heilgen ewangelisten.

  • Archive signature: 30
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1459 Oktober 22.

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Lorenz von Bibra bekundet, für sich und seine Brüder Stephan, Veit und Johann (Hanßen) von den Brüdern Wolfgang, Wilhelm, Poppo und Ernst Grafen zu Henneberg zehn rheinische Gulden Landeswährung oder denselben Wert in anderem Geld jährlich auf die Stadt Schleusingen (Sleusungen) an Martini [11. Nov.] zu Burggut empfangen zu haben. Auf Mahnung durch die Grafen ist dieses durch einen von Bibra zu verdienen, der dazu tauglich ist. Dies haben der Aussteller und seine Brüder für sich und ihre Leibeslehnserben beschworen; sie haben davon die üblichen Verpflichtungen eines Burgmanns gegenüber seinem Herrn. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist 1480 am Dornstag nach sant Gallen tage.

  • Archive signature: 33
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1480 Oktober 19.

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Philipp von Bibra bekundet, von Wolfgang Grafen von Henneberg und dessen Brüdern für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, zu Lehen empfangen zu haben: den Bergfried zu Rentwertshausen (Rentwigeßhusen) mit dem Vorwerk und zwei Hufen daselbst sowie allem Zubehör in Dorf und Feld, Rechten, Nutzen, Zinsen, Gülten und Gewohnheiten. Außerdem empfängt er für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, 14 Acker Wiese und ein Viertel genannt Brühl (bruel) zu Neubrunn (Nunbronn). Diese Lehen hatte vorher Philipps verst. Vater Berthold vom Vater des Grafen. Philipp hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gebin ist 1482 am Sonnabint nach sant Valentins tage des heiligen marterers.

  • Archive signature: 34
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Februar 16.

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Lehnsrevers des Philipp von Bibra, Sohn des verst. Berthold, gegen Wilhelm und Ernst Grafen von Henneberg; die Lehnsurkunde ist inseriert: Die Brüder Wilhelm und Ernst Grafen von Henneberg belehnen ihren Getreuen Philipp von Bibra, Sohn des verst. Berthold, zu Mannlehen mit einem Anteil am Zehnten zu Obendorf (Obenndorff); einem Anteil am Zehnten zu Gleimershausen (Gleymerßhusen), von Bartholomäus von Bibra auf seinen verst. Sohn Georg (Jorigenn) und von diesem auf Philipp gekommen; einem Teil am Dorf Gaulshausen (Gawlshaußenn), den Georg von Bibra dort hatte, vorbehaltlich der Auslösung des Dorfes durch die Grafen entsprechend dem Revers, den Bartholomäus und andere von Bibra dem verst. Vater der Grafen ausgestellt haben; 14 Acker und ein Viertel Wiesen in der Mark von Neubrunn (Nunbronn) genannt der bruell, den der verst. Vater Berthold von Bibra vom verst. Grafen gekauft und zu Lehen erhalten hat; die Wiesen sind zehntfrei. Philipp von Bibra hat davon die üblichen Verpflichtungen. Graf Wilhelm siegelt für sich und seinen Bruder.
Der gebin ist 1487 an Donerstage nach dem Sontage Oculi in der heiligen Vastenn.
Philipp von Bibra verspricht, diesen Verpflichtungen nachzukommen; er siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 35
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1487 März 22.

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Lehnsrevers der Brüder Stephan und Johann (Hans) von Bibra, Söhne des verst. Johann (Hansen) von Bibra des Älteren, gegen Wilhelm Grafen von Henneberg; die Lehnsurkunde ist inseriert: Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt die Brüder Stephan und Johann von Bibra, Söhne des verst. Johann von Bibra des Älteren, und ihre Leibeslehnserben zu Burggut mit zehn rheinischen Gulden Landwährung oder derselben Summe in anderem Geld jährlich auf die Stadt Schleusingen (Slusungen) an Martini [11. Nov.] zu Burggutrecht. Die von Bibra und ihre Erben haben das Burggut zu verdienen durch einen, der dazu tauglich ist. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebin ist an Samstage nach sant Merttins tage 1488.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen. Stephan siegelt für sich und den Bruder.
Der gebin ist an Samstag nach sant Merttins tage 1488.

  • Archive signature: 36
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1488 November 15.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Eckarius von Bibra und seine Erben, Söhne und Töchter, mit dem Bergfried zu Rentwertshausen (Rentwigeßhaußenn), dem Vorwerk daselbst und zwei dortigen Hufen Land mit allem Zubehör, wie er es von Philipp von Bibra gekauft hat; dieser hatte es vom verst. Vater des Grafen zu Lehen gehabt. Eckarius hat davon die üblichen Verpflichtungen, die er beschworen hat. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist 1493 an Sonnabennt nach Galli.

  • Archive signature: 37
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1493 Oktober 19.

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Lehnsrevers des Eitel von Bibra gegen Wilhelm Grafen von Henneberg; die Lehnsurkunde ist inseriert: Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Eitel von Bibra und seine Erben, Söhne und Töchter, mit dem Bergfried zu Rentwertshausen (Rentwigs-), dem Vorwerk und zwei Huben daselbst mit allem Zubehör, das Eitel von Eckarius von Bibra gekauft und das dieser vom Grafen zu Lehen hatte. Eitel hat davon die üblichen Verpflichtungen; diese hat er beschworen. Siegel des Grafen.
Gegeben an unnser lieben Frauen abennd purificationis 1497.
Eitel verspricht, sich an diese Verpflichtungen zu halten, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 38
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Februar 1.

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Lehnsrevers des Valentin (Valtin) von Bibra zu Irmelshausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde des Grafen ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Hof zu Großbardorf (Grossen Barttorff) und eine Hufe zu Poppenlauer (Poppinlawer) mit aufgezähltem Zubehör, wie sie die Brüder Wolf und Moritz Schott zu Breitensee (-sehe) innegehabt und an Valentin von Bibra verkauft haben. Siegel des Grafen.
Gegeben an Montage nach Obirsten 1501.
Valentin übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 39
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1501 Januar 11.

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Lehnsrevers des Caspar von Bibra gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: der Bergfried zu Rentwertshausen (Rentwigs-), das Vorwerk und zwei Huben daselbst mit allem Zubehör, das Eitel von Eckarius von Bibra gekauft und das dieser vom Grafen zu Lehen hatte. Caspar ist der Sohn des Eitel von Bibra. Siegel des Grafen.
Gegeben am Dinstage nach Egidy 1513.
Caspar übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 40
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1513 September 3.

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Lehnsrevers des Wolf von Bibra zu Bibra gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: Burggut mit zehn rheinischen Gulden Landwährung oder derselben Summe in anderem Geld jährlich auf die Stadt Schleusingen (Slusungen) an Martini [11. Nov.] zu Burggutrecht. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Fritag nach der heilgenn Drei kunig tage 1530.
Wolf von Bibra übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 41
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Januar 8.

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Lehnsrevers des Georg (Gerg) von Bibra zu Irmelshausen gegen Wilhelm Grafen von Henneberg; die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekte: der Hof vorm Schloss zu Bibra, etliche Güter in der Wüstung Morshausen, die hanmul unter Bibra gelegen mit allen Zubehörungen und drei Acker Weinberge zu Hollstadt, die er es von Lamprecht von Bibra zu Bibra gekauft hat. Vorbehalten hat Lamprecht sich die fünf Güter mit seiner Behausung zu Bibra, in dem er jetzt sitzt, und ein Sechstel vom Schloss, an welchem sein Vetter den dritten Teil hat. Der Graf siegelt.
Der gebenn ist am Dinstag in Osterfeirtagenn 1536.
Georg von Bibra übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 42
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1536 April 18.

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Lehnsrevers der Brüder Wilhelm von Bibra zu Schwebheim und Wolf von Bibra zu Bibra gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert, Lehnsobjekt/-e: ein Neuntel am Zehnten zu Obendorf, ein Teil am Zehnten zu Gleimershausen mit allem Zubehör, etliche Acker Wiesen in der Mark des Dorfes Neubrunn, im bruel genannt, zuvor Lehen des Bartholomäus von Bibra und seines Sohnes Georg, dann des Philipp, zuletzt dessen Sohnes Berthold von Bibra. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Dornstag nach Purificacionis Marie 1540.
Die Aussteller übernehmen ihre Lehnspflichten und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 43
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1540 Februar 12.

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Lehnsrevers der Vettern Jörg und Wilhelm von Bibra, des Hans Jörg von Heßberg und des Wilhelm von Hutten, alle Vormünder der minderjährigen Söhne des verstorbenen Wolf von Bibra - Stefan, Johann (Hans), Erich, Heinrich (Heintz), Wilhelm und Andreas (Endres) - gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte:
1. Aus dem Erbe von Vater und Großvater Wolf bzw. Hans von Bibra Anteile an den Zehnten zu Mittelstreu (-strey), Obendorf (Obernndorff) und Gleimershausen; Güter zu Ottenhausen unter dem Hutsberg.
2. zehn rheinische Gulden oder die entsprechende Summe Landwährung zu Burggutrecht auf die Stadt Schleusingen [vgl. 1488 Nov. 15].
3. Ein Drittel eines Sechstels am Schloss Bibra mit Vorbehalt des Öffnungsrechtes und ein Drittel auf Güter zu Bibra, hatten zuvor Lamprecht von Bibra und seine Brüder Martin und Georg, hergebracht von ihrem Großvater Cunz, ihrem Vater Hartung und dessen Bruder Lorenz von Bibra.
4. Ein Drittel am Erbe des Christoph von Bibra: die Sitze zu Mühlfeld mit Höfen, Leuten, Gütern, Diensten, Herbergen, Lagern, Atzungen, Herrlichkeiten, Gerichten und Freiheiten; die Wüstung Ruschnitz (Ruchßnitz) mit Zubehör, einen halben sechsten Teil zu Bibra im Schloss hinter dem Turm; die Wüstung Bauerbach; ein Burggut zu Henneberg und ein Vorwerk sowie zwei Teile am Zehnten daselbst; ein Vorwerk zu Hermannsfeld und die Hälfte des Zehnten daselbst; ein Sechstel und ein Zwölftel am Zehnt zu Obendorf, zwei Güter zu Wachenbrunn; ein Vorwerk zu Henfstädt, ein Fischwasser und alle sonstigen Besitzungen daselbst; alle Besitzungen am Wald Heßles über Oberstadt; ein Hof zu Sülzfeld unter Henneberg mit Zubehör; ein Gut zu Mühlfeld; eine Hufe zu Jüchsen; ein Hof zu Berkach, der große Hof genannt, mit Schenkstatt und aufgezähltem Zubehör. Die anderen beiden Drittel sind verliehen an Eustach von Wichsenstein, die Witwe des Valentin von Bibra zu Leibgut und dessen Töchter. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Mitwochen nach Galli 1543.
Die Vormünder versprechen die Einhaltung der Verpflichtungen, Wilhelm von Bibra siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 44
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1543 Oktober 17.

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Lehnsrevers des Georg (Jörg) von Bibra zu Irmelshausen gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e:
1. Ein Sechstel am Schloss zu Bibra, hatte zuvor verst. Lamprecht von Bibra, mit fünf Gütern zu Bibra und allem Zubehör, hatten Lamprecht, Martin und Georg von Bibra, vorbehaltlich des Öffnungsrechtes seit den Zeiten des Cunz und des Hartung von Bibra.
2. Ein halbes Sechstel am Schloss Bibra hinter dem Tor, die Wüstung Bauerbach; ein Burggut zu Henneberg, ein Vorwerk und zwei Teile des Zehnten daselbst; ein Vorwerk und einen halben Teil am Zehnten zu Hermannsfeld; ein Sechstel und ein Zwölftel am Zehnten zu Obendorf; zwei Güter zu Wachenbrunn; ein Vorwerk und ein Fischwasser zu Henfstädt; alle Besitzungen am Wald Heßles über Oberstadt; ein Hof zu Sülzfeld unter Henneberg samt Zubehör; ein Gut zu Mühlfeld; eine Hufe zu Jüchsen; ein Hof zu Berkach, der große Hof genannt, mit Schenkstatt und aufgezähltem Zubehör; der Sitz zu Mühlfeld mit allen Leuten, Rechten, Freiheiten und Gerechtigkeiten; die Wüstung Ruschnitz mit aufgezähltem Zubehör. Diese hatten zuvor Christoph von Bibra und seine Vorfahren aus dem Geschlecht von Bibra; Georg erhält davon ein Drittel. Die Zusagen des Grafen und seines Vaters gegenüber Eustachius von Wichsenstein, Schwiegersohn des Christoph von Bibra, der Witwe des Valentin von Bibra und deren Töchtern bleiben unberührt. Als Georgs Bevollmächtigter leistet dessen Sohn Hans den Lehnseid. Der Graf siegelt.
Gegeben ... Mytwochen nach Galli 1543.
Georg von Bibra übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 45
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1543 Oktober 17.

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Lehnsrevers des Wilhelm von Bibra zu Schwebheim gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Ein Sechstel am Schloss zu Bibra, hatte zuvor verst. Lamprecht von Bibra, mit fünf Gütern zu Bibra und allem Zubehör, hatten Lamprecht, Martin und Georg von Bibra, vorbehaltlich des Öffnungsrechtes seit den Zeiten des Cunz und des Hartung von Bibra.
2. Ein halbes Sechstel am Schloss Bibra hinter dem Tor, die Wüstung Bauerbach; ein Burggut zu Henneberg, ein Vorwerk und zwei Teile des Zehnten daselbst; ein Vorwerk und einen halben Teil am Zehnten zu Hermannsfeld; ein Sechstel und ein Zwölftel am Zehnten zu Obendorf; zwei Güter zu Wachenbrunn; ein Vorwerk und ein Fischwasser zu Henfstädt; alle Besitzungen am Wald Heßles über Oberstadt; ein Hof zu Sülzfeld unter Henneberg samt Zubehör; ein Gut zu Mühlfeld; eine Hufe zu Jüchsen; ein Hof zu Berkach, der große Hof genannt, mit Schenkstatt und aufgezähltem Zubehör; der Sitz zu Mühlfeld mit allen Leuten, Rechten, Freiheiten und Gerechtigkeiten; die Wüstung Ruschnitz mit aufgezähltem Zubehör. Diese hatten zuvor Christoph von Bibra und seine Vorfahren aus dem Geschlecht von Bibra; Wilhelm erhält davon ein Drittel. Die Zusagen des Grafen und seines Vaters gegenüber Eustachius von Wichsenstein, Schwiegersohn des Christoph von Bibra, der Witwe des Valentin von Bibra und deren Töchtern bleiben unberührt. Wilhelm von Bibra hat die üblichen Verpflichtungen, als sein Bevollmächtigter leistet Hans, der Sohn des Georg von Bibra, den Lehnseid. Siegel des Grafen.
Geben und geschehen am Mitwochen nach Galli 1543.
Wilhelm von Bibra übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 46
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1543 Oktober 17.

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Sigmund Graf von Gleichen, Herr zu Tonna (Thonna), bekundet, neun Hufen Land zu Wechmar, einen Sedelhof, einen Baumgarten, zwei Teiche, 14 Acker Wiesenwachs und den Weingarten der wolf, gelegen an dem rehenberge, von seinem Vetter Wilhelm Grafen von Henneberg zu Mannlehen zu haben. Nach Sigmunds Tod sollen seine Erben das Lehen empfangen entsprechend den Urkunden, die die Vorfahren beider Seiten darüber ausgestellt haben. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zu Schlewsingen 1464 auff unnser lieben Frawen tag conceptionis.

  • Archive signature: 48
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1464 Dezember 8.

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Ausf.: HeG Nr. 3, 16. Jh.

Papier

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Sigmund Graf zu Gleichen, Herr zu Tonna (Thonna), bekundet, neun Hufen Land zu Wechmar, einen Sedelhof, einen Baumgarten, zwei Teiche, 14 Acker Wieswachs und einen Weingarten an dem rehenberg, genannt der wolff, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen zu haben mit den üblichen Verpflichtungen. Nach Sigmunds Tod sollen seine Erben das Lehen empfangen, wie es zuvor vereinbart wurde. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist 1501 auff Mitwoch nach Lucie virginis.

  • Archive signature: 49
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1501 Dezember 15.

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Abschrift des 16. Jh.

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Lehnsrevers der Brüder Philipp, Ernst, Sigmund und Johann, Grafen von Gleichen (Glichen) und Herren zu Tonna (Thonna), gegen Wilhelm Graf zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Hufen Land zu Wechmar, einen Sedelhof, einen Baumgarten, zwei Teiche, 14 Acker Wiesenwachs und den Weingarten der Wolf, gelegen an dem Rehenberge, von seinem Vetter Wilhelm Grafen von Henneberg zu Mannlehen zu haben. Großes Siegel der Grafschaft.:
Geben zu Ilmenaw am Doringer waldt am Montag nach sant Johans sonnwenden dach 1535.
Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen. [.....].

  • Archive signature: 52
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1535 Juni 28.

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Lehnsrevers des Hans von Bibra zu Irmelshausen, Sohn des verst. Jörg von Bibra, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte jeweils ein Viertel der folgenden Stücke: 1. Ein Viertel des Zehnten zu Nüdlingen samt Gütern, Vorwerk und dortigem Zubehör. 2. Sitz und Hof zu Großbardorf und eine Hufe zu Poppenlauer mit aufgezähltem Zubehör, wie sie die Brüder Wolf und Moritz Schott zu Breitensee innegehabt und an Valentin von Bibra, Großvater des Hans, verkauft haben. 3. Weingarten und Gefälle zu Herbstadt am Höhberg gelegen mit allem Zubehör, hat Valentin von Bibra von Heinrich (Heintz) Schott gekauft. Siegel des Grafen.
Der geben ist am tage Dorothee 1550.
Hans von Bibra übernimmt seine Lehnspflichten und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 54
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1550 Februar 6.

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Lehnsrevers des Hans von Bibra zu Irmelshausen gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: der Hof vor dem Schloss zu Bibra, etliche Güter in der Wüstung Morshausen, die hanmuel unter Bibra gelegen mit sämtlichem Zubehör, drei Acker Weinberge zu Hollstadt, die sein Vater verst. Georg von Bibra von Lamprecht von Bibra zu Bibra erkauft hat. Siegel des Grafen.
Der geben ist am tage Dorothee 1550.
Hans von Bibra übernimmt die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 55
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1550 Februar 6.

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Lehnsrevers des Heinrich von Bibra zu Bibra gegen Wilhelm Grafen von Henneberg nach Erbteilung mit seinem Bruder Stefan von Bibra zu Kleinbardorf, beide Söhne des Wolf von Bibra. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt, das zuvor verst. Lamprecht von Bibra hatte: ein Drittel eines Sechstels am Schloss Bibra unter Vorbehalt des Öffnungsrechts und ein Drittel von den fünf Gütern in Bibra. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen, der Graf siegelt.
Der gebenn ist ahm Montage nach Oculi 1557.
Heinrich übernimmt die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 56
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1557 März 18.

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Lehnsrevers des Stefan von Bibra zu Kleinbardorf gegen Wilhelm Grafen von Henneberg nach Erbteilung mit seinem Bruder Heinrich von Bibra zu Bibra, beide Söhne des Wolf von Bibra. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: Anteile an den Zehnten zu Oberndorf und Gleimershausen; Güter zu Ottenhausen unter dem Hutsberg mit allem Zubehör, hergebracht vom Vater Wolf und dem Großvater Hans; etliche Äcker Wiesen in der Mark Neubrunn im Amt Maßfeld gelegen im bruel, hatten Bartholomäus von Bibra und sein Sohn Jörg sowie zuletzt Philipp und sein Sohn Berthold von Bibra, sind dann als Erbe an die Brüder Wilhelm und Wolf von Bibra gefallen; zehn rheinische Gulden oder entsprechend Landeswährung zu Burggutrecht auf die Stadt Schleusingen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Montag nach Oculi 1557.
Stefan übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 57
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1557 März 18.

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Lehnsrevers des Heinrich von Bibra zu Bibra als Bevollmächtigter seines Bruders Stefan von Bibra zu Kleinbardorf gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg als Erbe Graf Albrechts zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Drittel an Zehnt und Gütern in der Wüstung Sülzdorf bei Römhild; Anteil an den Gütern zu Behrungen und der Ehrenberg aus dem Erbe seines Vaters Wolf von Bibra, ihm in der Teilung mit den Brüdern zugefallen. Siegel des Grafen.
Der geben ist auff Freitagk nach Judica 1560.
Heinrich von Bibra übernimmt die Verpflichtungen im Namen seines Bruders und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 58
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 April 5.

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Lehnsrevers des Hans von Bibra zu Irmelshausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte vermutlich wie Nr. 42 - 1536 April 18: der Hof vorm Schloss zu Bibra, etliche Güter in der Wüstung Morshausen, die hanmul unter Bibra gelegen mit allen Zubehörungen und drei Acker Weinberge zu Hollstadt, die er es von Lamprecht von Bibra zu Bibra gekauft hat. Vorbehalten hat Lamprecht sich die fünf Güter mit seiner Behausung zu Bibra, in dem er jetzt sitzt, und ein Sechstel vom Schloss, an welchem sein Vetter den dritten Teil hat. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn [...] 1560.
Hans von Bibra übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 59
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560

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Lehnsrevers des Hans von Bibra zu Irmelshausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde des Grafen ist inseriert; Lehnsobjekte: ein Viertel des Zehnten zu Nüdlingen mit Zubehör; Sitz und Hof zu Großbardorf und eine Hufe zu Poppenlauer mit aufgezähltem Zubehör; Weingarten und Gefälle zu Herbstadt. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn den sechzehendenn tag Januarii 1560.
Hans von Bibra übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 60
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 16.

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Lehnsrevers des Heinrich von Bibra zu Bibra gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt, das zuvor verst. Lamprecht von Bibra hatte: ein Drittel eines Sechstels am Schloss Bibra unter Vorbehalt des Öffnungsrechts und ein Drittel von den fünf Gütern in Bibra. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Freitagk nach Judica 1560.
Heinrich übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 61
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 April 5.

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Lehnsrevers der Brüder Raphael Adolf und Hans Jost von Boineburg zu Stedtfeld gegen den Kurfürsten und die Herzöge von Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte: Güter und Lehen zu Gräveborn mit aufgezähltem Zubehör, hatten Vater, Großvater und Vorfahren, namentlich Georg Friedrich, Hans Jost und Hans von Boineburg; 15 Gulden anstatt eines halben Fuders Wein jährlich an Martini [11. Nov.] aus der Renterei zu Schleusingen, jederzeit mit 300 Gulden Hauptgeld ablösbar. Übliche Verpflichtungen. Hennebergisches Kanzleisekret und übliche Unterschriften.
So geschehen undt geben Meiningen Freytags den andern monatstag Decembris 1653.
Die Brüder versprechen die Einhaltung ihrer Verpflichtungen. Ringpetschaften der Aussteller.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 62
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1653 Dezember 2.

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Mit Nr. 73a zusammengeheftet.

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Lehnsrevers der Vettern Heinrich und Jörg Christoph von Bibra gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Drittel am Erbe des Christoph von Bibra: die Sitze zu Mühlfeld mit Höfen, Leuten, Gütern, Diensten, Herbergen, Lagern, Atzungen, Herrlichkeiten, Gerichten und Freiheiten; die Wüstung Ruschnitz mit Zubehör; einen halben sechsten Teil zu Bibra im Schloss; die Wüstung Bauerbach; ein Burggut zu Henneberg sowie ein Vorwerk und zwei Teile des Zehnten daselbst; ein Vorwerk zu Hermannsfeld und der halbe Zehnt; einen sechsten und einen zwölften Teil am Zehnten zu Obendorf; zwei Güter zu Wachenbrunn; ein Vorwerk zu Henfstädt, ein Fischwasser sowie der ganze sonstige Besitz; sämtliche Besitzungen am Wald Heßles über Oberstadt; ein Hof zu Sülzfeld unter Henneberg mit Zubehör; ein Gut zu Mühlfeld; eine Hufe zu Jüchsen; ein Hof zu Berkach, der große Hof genannt, mit Schenkstatt und aufgezähltem Zubehör; zehn rheinische Gulden bzw. Landwährung zu Burggutrecht auf die Stadt Schleusingen. Die beiden anderen Drittel sind verliehen an S. von Wichsenstein, die Witwe des Valentin von Bibra zu Leibgut sowie den Töchtern. Vormals Christoph von Bibra. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt Dinstagh, den 27. Julii 1574.
Die Vettern von Bibra übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 63
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1574 Juli 27.

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Lehnsrevers des Jörg Christoph von Bibra zu Kleinbardorf gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Drittel an Zehnt und Gütern in der Wüstung Sülzdorf bei Römhild; Anteil an den Gütern zu Behrungen und der Ehrenberg aus dem Erbe seines Vaters Stefan. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt Dinstags den 27. Julii 1574.
Jörg Christoph übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 64
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1574 Juli 27.

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Lehnsrevers des Jörg Christoph von Bibra zu Kleinbardorf gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte: Anteil am Zehnten zu Mittelstreu; Anteile an den Zehnten zu Oberndorf und Gleimershausen; Güter zu Ottenhausen unter dem Hutsberg mit allem Zubehör, hergebracht vom Vater Stefan und dem Großvater Wolf; etliche Äcker Wiesen in der Mark Neubrunn im Amt Maßfeld gelegen im bruel, hatten Bartholomäus von Bibra und sein Sohn Georg sowie zuletzt Philipp und sein Sohn Berthold von Bibra, dann die Brüder Wilhelm und Wolf von Bibra und schließlich auf Stefan und Heinrich erblich gefallen; (zehn rheinische Gulden oder entsprechend Landeswährung zu Burggutrecht auf die Stadt Schleusingen) in der Urkunde nicht explizit genannt. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt am 27. Julii 1574.
Jörg Christoph übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Ringpetschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 65
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1574 Juli 27.

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Lehnsrevers der Brüder Valentin und Bernhard von Bibra zu Irmelshausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte: der Hof vorm Schloss zu Bibra, etliche Güter in der Wüstung Morshausen, die hanmul unter Bibra gelegen mit allen Zubehörungen und drei Acker Weinberge zu Hollstadt, die Georg von Bibra von Lamprecht von Bibra zu Bibra gekauft hat. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am achtzehenden Octobris 1582.
Valentin und Bernhard von Bibra übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 66
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 Oktober 18.

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Lehnsrevers der Brüder Valentin und Bernhard von Bibra zu Irmelshausen gegen Georg Ernst Grafen zu H. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Viertel des Zehnten zu Nüdlingen mit Zubehör und Vorwerk; Sitz und Hof zu Großbardorf und eine Hufe zu Poppenlauer mit aufgezähltem Zubehör; Weingarten und Gefälle zu Herbstadt. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am achtzehenden Octobris 1582.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 67
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 Oktober 18.

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Lehnsrevers der Brüder Valentin und Bernhard von Bibra gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Ein Sechstel am Schloss zu Bibra, hatte zuvor verst. Lamprecht von Bibra, mit fünf Gütern zu Bibra und allem Zubehör, hatten Lamprecht, Martin und Georg von Bibra, vorbehaltlich des Öffnungsrechtes seit den Zeiten des Cunz und des Hartung von Bibra.
2. Ein halbes Sechstel am Schloss Bibra hinter dem Tor, die Wüstung Bauerbach; ein Burggut zu Henneberg, ein Vorwerk und zwei Teile des Zehnten daselbst; ein Vorwerk und einen halben Teil am Zehnten zu Hermannsfeld; ein Sechstel und ein Zwölftel am Zehnten zu Obendorf; zwei Güter zu Wachenbrunn; ein Vorwerk und ein Fischwasser zu Henfstädt; alle Besitzungen am Wald Heßles über Oberstadt; ein Hof zu Sülzfeld unter Henneberg samt Zubehör; ein Gut zu Mühlfeld; eine Hufe zu Jüchsen; ein Hof zu Berkach, der große Hof genannt, mit Schenkstatt und aufgezähltem Zubehör; der Sitz zu Mühlfeld mit allen Leuten, Rechten, Freiheiten und Gerechtigkeiten; die Wüstung Ruschnitz mit aufgezähltem Zubehör. Valentin und Bernhard erhalten ein Drittel. Die anderen beiden Drittel halten Eustachius von Wichsenstein, die Witwe des Valentin von Bibra sowie dessen Töchter. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am achtzehenden Octobris 1582.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 69
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 Oktober 18.

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Lehnsurkunde des Friedrich Herzog zu Sachsen für Hans Caspar von und zu Bibra, Hans von Bibra zu Irmelshausen, Ritterhauptmann, sowie Hans Georg und Georg Christoph von Bibra, Söhne des verstorbenen Georg Christoph von Bibra. Lehnsobjekt/-e: Schloss Roßrieth mit Äckern, Wiesen, Hölzern, Seen und anderem Zubehör; eine Hufe zu Sondheim im Grabfeld, bearbeiten Lorenz am Bach, Matthes Krauß, Hans Möhring, Englert Ortlof, Georg Eckhardt, Andreas Balthasar, Hans Krieche, Melchior und Hans Stück, geben davon jährlich vier Pfund Geld, an Weihnachten zwei Malter Weizen, je fünf Malter Korn und Hafer; desgleichen zu Oberstreu, dort zinsen Martin Streit von zwei Hofstätten ein Viertel Weizen, Hans Fietler, Peter Röder und Hans Banneck von einer Hofstatt ein Viertel Weizen, Balthasar Hummel von einer Hofstatt ein Viertel Weizen und von einer weiteren Hofstatt ein halbes Viertel Weizen, 18 Pfennige und ein Fastnachthuhn von einem Gütlein, Jakob Mocken Witwe von einer Hofstatt ein Fastnachthuhn, Valentin Pfister 31 Pfennige von einer Hofstatt sowie Hans Hohepreis von einer Hofstatt 15 Käse; alles von der Herrschaft Römhild herrührend. Die Lehnsträger haben die üblichen Verpflichtungen. Zeugen: Dr. August Carpzov, geheimer Rat und Kanzler, Dr. Paul Hönn und Dr. Johann Friedrich Breithaubt, Hof- und Regierungsräte, sowie Hieronimus Kanngieser, Lehnssekretär. Herzogliches Lehnssiegel.
Geben zu Coburg 1676, am 16. monatstage Februarii.

  • Archive signature: 70
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1676 Februar 16.

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Lehnsurkunde des Herzogs Heinrich von Sachsen [-Römhild] für die Söhne des verstorbenen Georg Christoph von Bibra, Christoph Erhard, Georg Friedrich, Hans Heinrich, Johann Ernst und Heinrich Carl von Bibra. Lehnsobjekt/-e: 19 Männer mit Hufen, Gütern und Zubehör zu Gleicherwiesen, früher den Klöstern Veßra und Trostadt gehörig, empfangen von Georg Friedrich auch im Namen seiner Brüder. Zeugen: Dr. Ernst Ludwig Avemann, Kanzler, Dr. Laurentius Keyßner, Veit Ludwig Göckel, Hof-, Justiz- und Konsistorialräte, und Ägidius Funck, Lehnssekretär. Siegel des Herzogs.
Geben Glücksburg in Römhild 1678 den 5ten monaths tag Aprilis.

  • Archive signature: 71
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1678 April 5.

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Lehnsreverse derer von Eschwege sowie derer von Boineburg

  • Archive signature: 73
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1649 Sep. 22. - 1653 Dez. 2.

Enthält: Lehnsrevers der Vormünder Reinhard von Eschwege, Erhard Friedrich von und zu Mansbach, Johann Friedrich Hager, Amts- und Stadtschultheiß von Vacha, und Johann Samuel Schneider, Amtsschreiber zu Tiefenort (Dieffendorff), für die Brüder und Vettern Eitel Georg und Wilhelm Christoph, Söhne des verstorbenen Eitel Melchior, Christoph Hermann und Christian, Söhne des verstorbenen Georg Friedrich, Ludwig, Sohn des verstorbenen Georg Burkhard, und Wolf Daniel, Sohn des verstorbenen Christoph, alle von Boineburg zu [Stadt-] Lengsfeld, gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: zu Weilar (Niederweylar) drei Malter Hafer, ein Leinmaß Korn, fünf Böhmische Zins, zwei Böhmische für eine Beweisung, zwei Michelshühner, ein Fastnachtshuhn, 15 Eier von Heinz Schwinger; sechs Malter Hafer, ein halbes Malter Korn, 10 Gnacken an Geld, drei Böhmische zu Beweisung, vier Michelshühner, zwei Fastnachtshühner und ein halbes Schock Eier von Hans Plut; sieben Malter Hafer, fünf Maß Korn, 12 ½ Böhmische an Geld, drei Böhmische zu Beweisung, sechs Michelshühner, 2 ½ Fastnachtshühner, 37 ½ Eier von Adam Reine; vier Malter Hafer, ein Leinmaß Korn, fünf Böhmische an Geld, zwei Böhmische zu Beweisung, zwei Michelshühner, ein Fastnachtshuhn und 15 Eier von Hans Hartung; ein Malter Hafer, ein Leinmaß Korn, ein Schilling an Geld, ein Schilling zu Beweisung, zwei Michelshühner, ein Fastnachtshuhn und 7 ½ Eier von Hans Abe; zwei Michaelshühner und ein Fastnachtshuhn von Brückes Heinrich. In der Maselbach 14 Böhmische von Curt Bleit von der gezäunten Wiese daselbst; 15 Böhmische der alte Hartung von dem Niedern Stöcklich, 1 ½ Schock Balthasar Hörey von dem Stöcklich vor der Maselbach, ist ihm erblich überlassen; ein Gulden jährlich von Curt Reine und Heinrich bei der Brücke von einer Wiese unter dem Dunmerrode, ihnen erblich gelassen; drei Leinmaß Korn Curt Reine von einem Rodacker, der ihm und Hartung erblich gelassen wurde; drei Leinmaß Frucht der junge Heinrich Abe von Rodäckern, was sie jeweils tragen. Dem dortigen Schultheiß ist das Oberstöcklich als Lohn frei überlassen worden; wenn er das Amt nicht mehr verwesen kann, bleibt es ihm erblich überlassen; er hat davon jährlich ein altes Schock Zins zu geben. Eine Wiese zu Oberweylar, hat Dollde Jäger inne für zwei Gulden Zins, hatten früher die von Reckerode und die Steinrück, dann die Grafen von Henneberg. Die Lehnsträger haben davon die üblichen Verpflichtungen. Hennebergisches Kanzleisekret, übliche Unterschriften.
Der geben ist zu Meinungen Sonnabends den zweyundtzwentzigsten monatstag Septembris 1649.
Die Vormünder versprechen die Einhaltung der Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor].-
Lehnsrevers der Brüder Raphael Adolf und Hans Jost von Boineburg zu Stedtfeld gegen den Kurfürsten und die Herzöge von Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte: Güter und Lehen zu Gräveborn mit aufgezähltem Zubehör, hatten Vater, Großvater und Vorfahren, namentlich Georg Friedrich, Hans Jost und Hans von Boineburg; 15 Gulden anstatt eines halben Fuders Wein jährlich an Martini [11. Nov.] aus der Renterei zu Schleusingen, jederzeit mit 300 Gulden Hauptgeld ablösbar. Übliche Verpflichtungen. Hennebergisches Kanzleisekret und übliche Unterschriften.
So geschehen undt geben Meiningen Freytags den andern monatstag Decembris 1653.
Die Brüder versprechen die Einhaltung ihrer Verpflichtungen. Ringpetschaften der Aussteller.
[Datum wie vor].

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Lehnsurkunde des Herzogs Heinrich von Sachsen [-Römhild] für seinen Stallmeister und Kammerjunker Wolf Christoph von Bronsart zu Effelder und Wildenheid. Lehnobjekte, heimgefallene Lehen des 1681 ohne Erben verstorbenen Hans Caspar Wilhelm vom Stein zum Altenstein: Sitz zu Hafenpreppach mit Zubehör, drei Höfe, 11 Güter, Schenkstatt und Badstube ebenda; ein Gut, ein Schafhof mit Schaftrift, Gehölz, Wildbahn und Seestatt der Wüstung zu Gereuth; eine Burgstatt am heiligen Stein; ein Gut zu Unterelldorf sowie eine Schaftrift in Ober- und Unterelldorf. Bronsart hat davon die üblichen Verpflichtungen. Zeugen: Hans von Bibra zu Irmelshausen, Geheimer Rat, Hof- und [Kammer-] Direktor, Georg Friedrich von Witzleben, Kammerjunker und Forstmeister, Caspar Bernhard von Hanstein, Kammerjunker, Dr. Ephraim Wagner, Rat und [...], der Rentmeister Johann Ludwig Bachoff und der Sekretär Hiob Wagner. Siegel des Ausstellers.
Geben .. zu Glücksburg in Römhild 1681 am 3. tage Decembris.

  • Archive signature: 74
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1681 Dezember 3.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Hans Jost von Boineburg. Lehnsobjekt/-e: Güter und Lehen zu Grävebornn mit Zubehör, Erbe vom Vater Hans von Boineburg; ein halbes Fuder Wein, aus Schmalkalden jährlich an Martini [11. Nov.] mit eigenen Fässern zu holen, oder entsprechendes Geld. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist denn funfunndzwannzigstenn tagk Februarii 1573.

  • Archive signature: 75
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1573 Februar 25.

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Der Ritter Volknand von Buttlar (Butiler) bekundet: Das Burggut, das er vom Knappen Dietrich (Dietzeln) von Pferdsdorf (Pferstorf) gekauft hat und das zu Völkershausen (Volkershusen) liegt, hat er von Johann Grafen zu Henneberg zu Lehen empfangen. Er soll es verdienen, wie Dietrich von Pferdsdorf es getan hat. Volknand siegelt.
1358 an dem Sunnabinde nach dem Ostertage.

  • Archive signature: 76
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1358 April 7.

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Die Brüder Andreas, Sintram und Georg von Buttlar (Butteler) haben den Brüdern Heinrich und Berthold Grafen von Henneberg geschworen, Burgmannen zu Wasungen zu sein, ihren Schaden zu warnen und ihr Bestes zu werben. Die Grafen geben ihnen dafür zu Burggut jährlich 10 Pfund Heller an Petri Stuhlfeier [22. Febr.], ablösbar mit 100 Pfund guter Landwährung. Dann ist die Gülte zu Wasungen ledig, die von Buttlar und ihre Erben haben mit Wissen der Grafen die Summe für anderes Burggut anzulegen und dieses zu verdienen, wie es zu Wasungen üblich ist und sooft sie vom Grafen gemahnt werden. Die drei Aussteller siegeln.
A. d. 1362 in vigilia Andree apostoli.

  • Archive signature: 77
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1362 November 29.

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Herting von Buttlar (Butteler) genannt Treusch (Traische) bekundet, dass Heinrich Graf zu Henneberg ihn zu Burggut belehnt hat mit einem halben Fuder Wein, das jährlich in Schmalkalden (Smalkln.) zu holen ist. Herting hat dem Grafen Heinrich, seiner Frau Mechthild und deren Söhnen Wilhelm und Eucharius geschworen, das Burggut getreulich auf dem Schloss Wasungen zu verdienen nach Burggutrecht. Hat er etwas mit einem Diener des Grafen zu schaffen, soll er vor diesem Recht fordern und nehmen. Tut ihm deswegen jemand Unrecht, soll er es dem Grafen mitteilen, der ihm, wenn möglich, Tage setzen soll. Kann der Graf ihm nicht zu seinem Recht verhelfen, soll er ihn in allen Schlössern enthalten. Haben der Graf, die Gräfin oder ihre Erben mit Dritten zu schaffen und benötigen Hertings Anteil zu Brandenfels (Brandinfelsch), so steht ihnen dieser offen gegen jedermann außer gegen die [Lehns-] Herren und Ganerben. Ein derartiges Ansinnen haben zwei Diener des Grafen und zwei Freunde des von Buttlar zu prüfen; was sie erkennen, dem soll Herting folgen. Er siegelt.
Gebin 1390 am Mittewochin nach Mittefastin.

  • Archive signature: 78
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1390 März 16.

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Werner von Buttlar (Butteler) bekundet, dass Wilhelm Graf zu Henneberg ihm das Burggut in der Stadt Wasungen mit allem Zubehör verliehen hat, wie es Nikolaus (Claus) von Roßdorf (Rostorff) von ihm zu Lehen hatte- Werner und seine Erben sollen es zu Burglehen haben und dem Grafen und seinen Erben in Kriegen raten und helfen, soweit sie es mit Ehren können; der Graf soll ihnen dann Futter und Brot geben wie anderen Mannen und Dienern. Werner siegelt.
Des nesten Dinstags nach unsers Herrn Uffart tage a. d. 1410.

  • Archive signature: 79
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1410 Mai 6.

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Konrad von Buttlar (Butteller) genannt Treusch bekundet, von den Brüdern Wilhelm und Heinrich Grafen von Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben: ein Burggut, nach Burggutrecht zu verdienen, in Schloss und Haus Wasungen; dafür sollen Konrad und seine Leibeserben, die Söhne sind, jährlich an Martini [11. Nov.] ein halbes Fuder Wein in der Stadt Schmalkalden (Smal-) erhalten. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Haben Konrad oder seine Erben mit den Dienern des Grafen zu schaffen, haben sie das vor diesem auszutragen; der Graf hat ihnen schriftlich Tage zu setzen und Recht zu geben. Erhalten die von Buttlar dann ihr Recht nicht, sollen ihnen die Schlösser des Grafen offenstehen. Wenn die Grafen etwas mit Dritten zu schaffen haben, soll ihnen der Anteil Konrads an Brandenfels (-felschs) offenstehen gegen jedermann ausgenommen die Herren und Ganerben zu Brandenfels. Das Ansinnen dazu soll von zwei Dienern des Grafen und zwei Freunden Konrads geprüft werden. Siegel des Ausstellers.
An sand Egidien tage a. d. 1428.

  • Archive signature: 80
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1428 September 1.

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Lehnsurkunde des Herzogs Johann Ernst zu Sachsen für Wilhelm von Buttlar. Lehnsstücke, rühren wegen des Amts Salzungen zur Hälfte vom Aussteller: ein Hof zu Hohleborn zwischen [Stadt-] Lengsfeld und Salzungen mit allem Zubehör, 6 Acker Wiesen zu Volkenroda an der Werra, 6 Pfund Heller auf dem Rathaus zu Salzungen und 3 Hafen geführtes Salz und 8 Groschen auf einen Garten, wie sie die Brüder Christoph und Philipp Metzsch denen von Buttlar verkauft haben. Wilhelm hat sie zu den üblichen Verpflichtungen vom Herzog und dessen Bruder Johann Casimir empfangen. Zeugen: der Kanzler Dr. Andreas Kniche, Lippold von Hanstein zu Oberellen, Amtmann, Dr. Tobias Lagus und der Sekretär Georg Waltther.
Gebenn in unser stadtt Eyßennach am siebenundzwantzigsten monatstag Aprilis 1598.

  • Archive signature: 81
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1598 April 27.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Friedrich Eitel, (2) Hans Georg, (3) Wolf Wilhelm, (4) Moritz Hartmann und (5) Hans Melchior, Söhne des verst. Wilhelm von Buttlar, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsstücke, auch für die Vettern Georg Burkhard, Jobst, Georg Bernhard und Hermann Balthasar von Buttlar: Sitz und Warte genannt Grumbach mit allem Zubehör und alle um Grumbach gelegene Lehen, hatten die Rußwurm und zuletzt Heinrich Rußwurm, hat Wilhelm von Buttlar 1589 gekauft. Dafür ist im Notfall ein reisiges Pferd zu stellen; Grumbach und die Landwehr sind in gutem Zustand zu halten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Gebenn zue Meinungenn am 27. monatstagk Octobris 1609.
Die 5 Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 82
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1609 Oktober 27.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Wolf Wilhelm, (2) Hans Melchior, (3) Hans Georg, (4) Friedrich Eitel und (5) Moritz Hartmann von Buttlar, Söhne des Wilhelm, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge von Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Im Falle des erbenlosen Ablebens der Belehnten werden ihre Vettern Georg Burkhard, Jobst, Georg Bernhard und Hermann Balthasar von Buttlar belehnt. Lehnsobjekt/-e: durch Wilhelm von Buttlar den Brüdern Friedrich, Hans Christoph und Ludwig von und zu Haun am 7. Mai 1602 abgekaufte Güter, d.h. eine Hälfte der Lehen, Zinse und Güter, die von Hans von Leimbach verfallen waren: ein Hof zu Salzungen mit Zubehör, der gesamte Besitz zu Langenfeld, zu Leimbach, die Riemersfurth und in dem Stulbach, die Äcker am Sandweg, Güter zu Witzelroda (Wezelnrodt) mit Zubehör, den Leimbachischen Werth, den Grimelischen (Girmelischenn) Grund und die sonstigen Güter im Gericht Salzungen, dazu 5 Gulden und 18 alte Groschen Gefälle auf dem Rathaus zu Salzungen. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungen, 27. Octobris 1609.
Die Lehnsträger übernehmen ihre Verpflichtungen, siegeln und unterschreiben.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 83
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1609 Oktober 27.

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Pergament

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Lehnsrevers der Brüder (1) Wolf Wilhelm, (2) Hans Melchior, (3) Hans Georg, (4) Friedrich Eitel und (5) Moritz Hartmann von Buttlar, Söhne des Wilhelm, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge von Sachsen. Im Falle des erbenlosen Ablebens der Belehnten werden ihre Vettern Hermann Balthasar, Georg Bernhard und Jobst von Buttlar belehnt. Der Lehnsbrief ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: durch Wilhelm von Buttlar den Brüdern Friedrich, Hans Christoph und Ludwig von und zu Haun am 7. Mai 1602 abgekaufte Güter, d.h. eine Hälfte der Lehen, Zinse und Güter, die von Hans von Leimbach verfallen waren: ein Hof zu Salzungen mit Zubehör, der gesamte Besitz zu Langenfeld, zu Leimbach, die Riemersfurth und in dem Stulbach, die Äcker am Sandweg, Güter zu Witzelroda (Wezelnrodt) mit Zubehör, den Leimbachischen Werth, den Grimelischen Grund und die sonstigen Güter im Gericht Salzungen, dazu 5 Gulden und 18 alte Groschen Gefälle auf dem Rathaus zu Salzungen. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen wie vor. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen, am 4. monatstag Novembris 1611.
Die Lehnsträger übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 84
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Pergament

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Lehnsrevers der Brüder (1) Friedrich Eitel, (2) Hans Georg, (3) Wolf Wilhelm, (4) Moritz Hartmann und (5) Hans Melchior von Buttlar gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge von Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Im Falle des erbenlosen Ablebens der Belehnten erben ihre Vettern Georg Burkhard, Georg Bernhard und Jobst von Buttlar. Lehnsobjekt/-e: Sitz und Warte genannt Grumbach mit allem Zubehör und alle um Grumbach gelegene Lehen, hatten die Rußwurm und zuletzt Heinrich Rußwurm, hat Wilhelm von Buttlar 1589 gekauft. Dafür ist im Notfall ein reisiges Pferd zu stellen; Grumbach und die Landwehr sind in gutem Zustand zu halten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen, am vierten monatstag Novembriß 1611.
Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 85
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Pergament

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg zu Sachsen, auch für die Herzöge zu Sachsen, für die Gebrüder Wolf Wilhelm, Hans Melchior, Hans Georg, Friedrich Eitel und Moritz Hartmann von Buttlar, Söhne des Wilhelm. Im Falle des erbenlosen Ablebens der Belehnten erben ihre Vettern Hermann Balthasar, Georg Bernhard und Jobst von Buttlar. Lehnsobjekt/-e: durch Wilhelm von Buttlar den Brüdern Friedrich, Hans Christoph und Ludwig von und zu Haun am 7. Mai 1602 abgekaufte Güter, d.h. eine Hälfte der Lehen, Zinse und Güter, die von Hans von Leimbach verfallen waren: ein Hof zu Salzungen mit Zubehör, der gesamte Besitz zu Langenfeld, zu Leimbach, die Riemersfurth und in dem Stulbach, die Äcker am Sandweg, Güter zu Witzelroda (Wezelnrodt) mit Zubehör, den Leimbachischen Werth, den Grimelischen Grund und die sonstigen Güter im Gericht Salzungen, dazu 5 Gulden und 18 alte Groschen Gefälle auf dem Rathaus zu Salzungen. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen am vierden monatstag Novembris 1611.

  • Archive signature: 86
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Pergament

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Lehnsrevers der Brüder (1) Friedrich Eitel, (2) Hans Georg, (3) Wolf Wilhelm, (4) Moritz Hartmann und (5) Hans Melchior von Buttlar, Söhne des Wilhelm, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Im Falle des erbenlosen Todes der Brüder werden die Vettern Georg Burckhard, Georg Bernhard und Jobst von Buttlar belehnt. Lehnsobjekt/-e: Sitz und Warte genannt Grumbach mit allem Zubehör und alle um Grumbach gelegene Lehen, hatten die Rußwurm und zuletzt Heinrich Rußwurm, hat Wilhelm von Buttlar 1589 gekauft. Dafür ist im Notfall ein reisiges Pferd zu stellen; Grumbach und die Landwehr sind in gutem Zustand zu halten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am 26. monatstag Februarii 1617.
Die Lehnsträger übernehmen ihre Verpflichtungen, unterschreiben und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 87
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 Februar 26.

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Pergament

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Lehnsrevers der Brüder Reinhard, Bernhard Philipp und Wilhelm Moritz von Cornberg (-bergk) sowie des Vormundes ihrer Brüder Hermann Melchior, Otto Caspar und Christoph von Cornberg, Dr. Justus Jungmann zu Kassel, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Berg über Richelsdorf (Riegelsdorff), der weiße Berg genannt, mit Gehölz, Rottland und allem Zubehör, vorher Lehen derer von Kolmitzsch. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am ersten monatstag Septembris 1617.
Die Lehnsträger übernehmen ihre Verpflichtungen; Siegel ihres Bevollmächtigten Georg Schwalbe.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 88
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 September 1.

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Lehnsrevers des Friedrich von Crailsheim gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekte, durch den Großvater Wolf von Crailsheim bei Wolf von Heßberg gekauft, dann an Ernst und Albrecht von Crailsheim gefallen: die Burg zu Fröhstockheim (Frostock-) und das alte Vorwerk daselbst mit allem Zubehör, die Kemenate zu Rödelsee beim Langheimer Tor, das Heßbergische Gut genannt, mit Hof und Gütern daselbst und zu Fröhstockheim, Äckern, Weingarten und allem Zubehör, mit dem der Vater Ernst von Crailsheim 1573 beliehen wurde. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am neunten Novembris 1611.
Der Lehnsträger übernimmt die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 89
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 9.

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Lehnsrevers des Wolf Bernhard von Crailsheim zu Neuhaus und der Brüder Wolf Christian, Friedrich und Johann Ulrich von Crailsheim gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Der Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Burg zu Fröhstockheim (Frostock-) und das alte Vorwerk daselbst mit allem Zubehör, die Kemenate zu Rödelsee beim Langheimer Tor, das Heßbergische Gut genannt, mit Hof und Gütern daselbst und zu Fröhstockheim, Äckern, Weingarten und allem Zubehör, mit dem der Vater Ernst von Crailsheim 1573 beliehen wurde. Zuletzt Friedrich und dessen Sohn Ernst Friedrich von Crailsheim. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Geben zu Meiningen am 3ten monatstag Maii 1651.
Die Lehnsträgerübernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 90
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1651 Mai 3.

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Papier

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Lehnsrevers des Melchior von Dernbach (Derm-) genannt Graul gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das Gut Sorga, zuvor Wüstung Embrechts genannt, mit allem Zubehör, Rechten und Gerechtigkeiten, gekauft von Hermann vom Stein zum Liebenstein. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungen am sechßunndzwantzigsten monatstag Februarii 1612.
Der Lehnsträger übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 91
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Februar 26.

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Lehnsrevers des Dietrich von der Drussel gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Freihof zu Schwallungen mit Zubehör, Rechten und Freiheiten, gekauft von Lorenz Reps; die halbe Schaftrift für 300 Schafe von Schwallungen bis zur Bonndorfer Mark innerhalb ausführlich beschriebener Grenzen, die versteint werden sollen. Dafür sind auf Mahnung ein reisiger Knecht und ein Pferd zu stellen auf Kosten des Grafen; dieser siegelt.
Der geben ist am Freytag nach Reminiscere 1553.
Dietrich von der Drusel übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 92
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1553 März 3.

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Lehnsrevers des Dietrich von der Drussel gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Freihof zu Schwallungen mit Zubehör, Rechten und Freiheiten, gekauft von Lorenz Reps; die halbe Schaftrift für 300 Schafe von Schwallungen bis zur Bonndorfer Mark innerhalb ausführlich beschriebener Grenzen, die versteint werden sollen. Dafür sind auf Mahnung ein reisiger Knecht und ein Pferd zu stellen auf Kosten des Grafen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen Montagks nach Omnium sanctorum 1559.
Der Lehnsmann übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 93
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 November 1.

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Lehnsrevers der Vormünder Friedrich vom Brandt, Amtmann zu Schmalkalden, und Hans Thomas von Heldritt zu Wasungen für den unmündigen Sohn des verstorbenen Dietrich von der Drussel gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Freihof zu Schwallungen mit Zubehör, Rechten und Freiheiten, gekauft von Lorenz Reps; die halbe Schaftrift für 300 Schafe von Schwallungen bis zur Bonndorfer Mark innerhalb ausführlich beschriebener Grenzen, die versteint werden sollen. Dafür sind auf Mahnung ein reisiger Knecht und ein Pferd zu stellen auf Kosten des Grafen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt am sibenden tag des monats Junii 1577.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 94
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1577 Juni 7.

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Lehnsrevers des Adam von der Drussel zu Schwallungen gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge von Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Freihof zu Schwallungen mit Zubehör, Rechten und Freiheiten, wie es zuvor sein Vater Dietrich von der Drussel innehatte; die halbe Schaftrift für 300 Schafe von Schwallungen bis zur Bonndorfer Mark innerhalb ausführlich beschriebener Grenzen, die versteint werden sollen. Dafür sind auf Mahnung ein reisiger Knecht und ein Pferd zu stellen auf Kosten des Grafen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen am 29. monatstagk Aprilis 1606.
Adam von der Drussel übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 96
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 29.

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Lehnsrevers des Adam von der Drussel zu Schwallungen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge von Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Freihof zu Schwallungen mit Zubehör, Rechten und Freiheiten, wie es vorher sein Vater Dietrich von der Drussel innehatte; die halbe Schaftrift für 300 Schafe von Schwallungen bis zur Bonndorfer Mark innerhalb ausführlich beschriebener Grenzen, die versteint werden sollen. Dafür sind auf Mahnung ein reisiger Knecht und ein Pferd zu stellen auf Kosten des Grafen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am vierten monatstag Novembris 1611.
Von der Drussel übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 97
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Lehnsrevers des Adam von der Drussel zu Rosa gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge von Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Vorwerk und Kemenate zu Rosa mit allen Rechten und Freiheiten, die Adam von der Drussel von Hans Philipp Rußwurm zu Frauenbreitungen erworben hat; See zu Rosa, den früher die Armagk, dann die von Vitzerhagen und zuletzt Hanns Philipp Rußwurm besessen haben; dafür ist im Bedarfsfall vom Lehnsträger ein reisiges Pferd zu stellen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am einundtdreissigsten monatstag Januarii 1615.
Der Lehnsträger übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 98
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1615 Januar 31.

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Rückvermerk: Eingeliefert den 2. Oktober. ao. 1617.

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Lehnsrevers des Lukas von Ebersberg, genannt von Weyhers, zu Gersfeld, Haselbach und Altenbrend gegen den Kurfürsten von Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Gasse in der Stadt Lauterbach; eine Mühle bei Fulda, genannt Gratsmühle; ein Hof zu Stumpfstadt mit allem Zubehör, Rechten und Freiheiten. Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei.
Der geben ist zue Meinungen Dienstags den 18ten monatstag Septembris 1655.
Der Lehnsträger übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 99
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1655 September 18.

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Papier

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Lehnsrevers des Julius Gottfried von Erthal für sich und seinen minderjährigen Bruder Veit Dietrich von Erthal, Söhne des Hans Christoph, sowie des Adam Albrecht von Erthal gegen den Kurfürsten und die Herzöge von Sachsen. Lehnsstücke: die Zehnten zu Sterbfritz, Mottgers, Lindenberg, Ramholzborn, Künhecken, Fromolts, Rupboden, beiden Detter, Schönderling, Geroda, Seiferts, Roßbach, Benkebrunn, beiden Weißenbach, Zeitlofs, Bocklet, Windheim, Melbach, Vattenrode, Lück (Luck), Züntersbach (Zundersbach), zwei Drittel am Zehnten zu Eußenheim, den Zehnten zu Haldrat; die Wüstungen Bischofswinden bei Kissingen und Büns (Banhaus); vier Acker Weingarten zu Wirmsthal; die Vogtei zu Kressenbach (Kersenbach), zwei Güter zu Schondra; ein Drittel des Zehnten zu Nieder- und Obereschenbach; der halbe Zehnt zu Burghausen im Gericht Trimberg; ein Drittel am Zehnt zu Niedereschenbach; der halbe Zehnt zu Stangenroth. Vom Großvater Georg Eirich von Erthal auf sie gefallen; aufgrund der Kriegsereignisse hatten die Väter die Lehen nicht empfangen können; übliche Verpflichtungen. Hennebergisches Kanzleisekret.
Der geben ist zu Meynungen am einundzwanzigsten tag Julii 1648.
Die Lehnsträger übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 100
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1648 Juli 21.

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Unterschriften: Adam Albrecht von Ehrtall m.p. Julius Gottfridt von Ehrtall m.p.

Papier

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Lehnsrevers des Julius Gottfried von Erthal, gleichzeitig als Vormund seines Bruders Veit Dietrich, und des Adam Albrecht von Erthal gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen; die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: Burgsitz zu Gochsheim mit anstoßendem Hof und Zubehör, aufgezählte Häuser und Hofreiten daselbst; zu Sennfeld eine Hube mit Haus und Hofreite sowie weitere, aufgezählte Häuser und Hofreiten, hat Christoph Heinrich von Erthal von denen von Schaumberg gekauft; 12 Acker Wiesen, Marleinswiesen genannt, zu Westheim unweit Hammelburg; eine Mühle zu Niedereschenbach, gibt jährlich eine Lammkeule, 13 Schillinge und 6 Pfennige, zuvor Rüdt von Bödigheim, 1596 durch Georg Eirich von Erthal gekauft; einen Hof zu Gochsheim, 1602 von den Diemar zu Walldorf gekauft. Übliche Verpflichtungen. Hennebergisches Kanzleisekret.
Der geben ist zue Meiningen am einundtzwanzigsten tag monats Julii 1648.
Die Lehnsträger übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 101
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1648 Juli 21.

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Lehnsrevers Valentin, Philipp Christoph und Hans Dietrich Echter von Mespelbrunn, Vetter und Brüder, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Viertel des Zehnten zu Nüdlingen, Güter und Vorwerk daselbst; Sitz und Hof zu Großbardorf sowie eine Hube zu Poppenlauer mit allem Zubehör, Rechten und Freiheiten, früher Wolf und Moritz Schott zu Breitensee, dann Valentin von Bibra, von dessen Söhnen Hans und Georg an Valentin Echter von Mespelbrunn verkauft. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am vierzehnten monatstag Aprilis 1615.
Die Echter übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 102
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1615 April 14.

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Lehnsrevers des Hans von Eyb zu Sommersdorf gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Teil des Dorfes Goßmannsdorf, den Philipp Zobel zu Giebelstadt zusammen mit den Brüdern und Vettern Jörg, Walter und Stefan Zobel besessen hatte; Hans von Eyb hat von Philipp Zobel dessen 16. Teil am Dorf gekauft, dieser zinst jährlich 7 1/2 Eimer Wein, 6 Gulden Atzungsgeld und 4 Pfund Würzburger Währung. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Dinstag nach Valentini 1500.
Hans von Eyb übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 103
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1500 Februar 18.

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Lehnsrevers des Martin von Eyb zu Reichenbach als Vormund der Söhne seines verst. Bruders Hans von Eyb, Wolf und Hans Christoph von Eyb, gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Teil des Dorfes Goßmannsdorf, den Philipp Zobel zu Giebelstadt zusammen mit den Brüdern und Vettern Jörg, Walter und Stefan Zobel besessen hatte; Hans von Eyb hat von Philipp Zobel dessen 16. Teil am Dorf gekauft, dieser zinst jährlich 7 1/2 Eimer Wein, 6 Gulden Atzungsgeld und 4 Pfund Würzburger Währung. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Mittwoch nach Divisio appostolorum 1509.
Martin von Eyb übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 104
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1509 Juli 18.

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Lehnsrevers des Wolf von Eyb zu Sommersdorf für sich und seinen Bruder Christoph gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Teil des Dorfes Goßmannsdorf, den Philipp Zobel zu Giebelstadt zusammen mit den Brüdern und Vettern Jörg, Walter und Stefan Zobel besessen hatte; Hans von Eyb hat von Philipp Zobel dessen 16. Teil am Dorf gekauft, dieser zinst jährlich 7 1/2 Eimer Wein, 6 Gulden Atzungsgeld und 4 Pfund Würzburger Währung. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gegeben ist an Donnerstag nach Dorothee 1518.
Wolf von Eyb übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 105
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1518 Februar 10.

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Ludwig (Lotze), Eckhard, Georg, Otto, Erhard und Ludwig (Lotze), Brüder und Vettern von Enzenberg (Entzen-) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg das zu Mannlehen empfangen zu haben, was sie zu Birkenheide haben. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Es siegeln (1) Ludwig für sich und seinen Bruder Eckard sowie (2) Otto für sich und seine Brüder Georg, Erhard und Ludwig.
Der geben ist 1421 am Dinstage nehst sand Jacobs tage.

  • Archive signature: 106
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1421 Juli 29.

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Otto von Enzenberg (Entzen-) der Ältere und sein Sohn Otto bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, dessen Brüdern Johann und Berthold die folgenden Lehen und Güter zu Birkenheide (Bircken-) zu Mannlehen empfangen zu haben; diese werden von genannten Männern bearbeitet: Hermann Hager - ein Erbe, das jährlich ein Schock 12 Groschen, 2 Scheffel Hafer und 2 Hühner gibt; Heinrich (Heincz) von [Dorf] Culm (Kolmen) - ein Erbe, gibt 1 Schock 36 Groschen; Konrad Bernsdorff - ein Erbe, gibt ein Schock, 12 Groschen; Konrad Spersnyder - ½ Erbe, jährlich 36 Groschen; Konrad (Cuncz) Eyler ½ Erbe, jährlich 36 Groschen. Diese Lehen erhalten die von Enzenberg mit dem Gericht über Hals und Hand sowie allen Rechten und Zubehör in Dorf und Feld, wie es Otto der Ältere und sein verst. Vater empfangen haben; sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Otto der Ältere siegelt für sich und den Sohn.
Gebin 1449 an der Montags Fassenacht.

  • Archive signature: 107
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 Februar 24.

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Eckhard von Enzenberg (Entzen-), seine Söhne Christoph, Friedrich und Ludwig bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold die folgenden Lehen und Güter zu Birkenheide empfangen zu haben, die die genannten Männer bearbeiten: Apel Rudiger zwei halbe Erbe, Hanns Johann 2 halbe Erbe, Hermann Ergernit 2 halbe Erbe; diese zahlen jährlich 6 Schock Groschen zu je 20 neuen Groschen Landwährung pro Schock, und 7 neue Groschen, dazu 8 Strichmaß Hafer und acht Hühner. Diese Lehen empfangen die von Enzenberg mit dem Gericht über Hals und Hand und aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, wie Eckhard und sein verst. Vater es von Vater und Vorfahren der Grafen hatten. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Eckhard siegelt für sich und seine Söhne.
Geben 1449 an der Montags Fasenacht.

  • Archive signature: 108
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 Februar 24.

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Friedrich von Enzenberg (Entzen-) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold die folgenden Lehen und Güter in Birkenheide (Birckenheyde) zu Mannlehen empfangen zu haben; diese werden wie folgt bearbeitet: Heinrich (Heincz) von [Dorf-] Culm (Kolmen) hat zwei Erbe, gibt ihm drei alte Schock weniger 12 alte Groschen; Johann (Hanns) Hager ½ Erbe, 12 neue Groschen, einen Scheffel Hafer und ein Huhn; Johann (Hanns) und Ludwig (Lutze) Hedewig, Brüder, jeder ½ Erbe, je 12 neue Groschen; Hermann Hager, ½ Erbe, 12 neue Groschen, einen Scheffel Hafer und ein Huhn. Diese empfängt Friedrich mit dem Gericht über Hals und Hand und aufgezähltem Zubehör, wie er das von Otto von Enzenberg gekauft und dieser es vom verst. Vater der Grafen zu Lehen getragen hatte. Friedrich hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er hat den Grafen gebeten, falls er ohne Leibeslehnserben stirbt, die Güter seinem Bruder Christoph und dessen Leibeslehnserben zu verleihen; der Graf hat das zugesagt. Friedrich siegelt.
Der gebin ist 1465 uff Sontag Jubilate.

  • Archive signature: 116
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1465 Mai 5.

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Wilhelm Graf von Henneberg bekundet für sich und seine Brüder Johann und Berthold, dass er dem Friedrich von Enzenberg und seinen Leibeslehnserben Güter in Birkenheide, die wie folgt bearbeitet werden, zu Mannlehen verliehen hat mit den üblichen Verpflichtungen: Heinrich (Heincz) von [Dorf-] Culm (Kolmen) hat zwei Erbe, gibt ihm drei alte Schock weniger 12 alte Groschen; Johann (Hanns) Hager ½ Erbe, 12 neue Groschen, einen Scheffel Hafer und ein Huhn; Johann (Hanns) und Ludwig (Lutze) Hedewig, Brüder, jeder ½ Erbe, je 12 neue Groschen; Hermann Hager, ½ Erbe, 12 neue Groschen, einen Scheffel Hafer und ein Huhn. Diese empfängt Friedrich mit dem Gericht über Hals und Hand und aufgezähltem Zubehör, wie er das von Otto von Enzenberg gekauft und dieser es vom verst. Vater der Grafen zu Lehen getragen hatte. Der Graf gewährt die Bitte des Friedrich von Enzenberg, wenn er ohne Nachkommen sterben sollte, das Lehen seinem Bruder Christoph und dessen Nachkommen zu verleihen, und siegelt.
Der gebin ist 1465 auff Sontag Jubilate.

  • Archive signature: 117
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1465 Mai 5.

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Wilhelm von Enzenberg (Enczem-) bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern für sich und seine Leibeslehnserben die folgenden Mannlehen empfangen zu haben: zwei Erben zu Birkenheide (Birckenheyde); es haben Ludwig (Lutze) und Johann (Hanns) Hedewig, Brüder zu [Unter-] Wirbach (Wyr-) ein Erbe inne und geben davon 24 gute Groschen Zins, Johann (Hanns) Molner hat das andere, gibt ebenfalls 24 gute Groschen; dazu gehört das Gericht über Hals und Hand. Wilhelm hat die Güter von Friedrich von Enzenberg gekauft, der sie vom verst. Vater des Grafen zu Lehen empfangen hatte. Wilhelm hat davon die üblichen Verpflichtungen; er bittet seinen Freund Georg (Jorg) Voit von Salzburg (Saltzberg) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Geben 1482 am heiligen Nuwen jares abendt.

  • Archive signature: 119
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1481 Dezember 31.

Enthält auch: Zettel: Diese Zinse gehen vom Grafen von Henneberg zu Lehen: Offellart 12 Schilling, ein Maß Hafer und ein Huhn von ½ Erbe; Johann (Hans) Jan 12 s, ein Maß Hafer und ein Huhn von 1/2 Erbe; Konrad (Cuntze) Mittelhuser 12 s, ein Maß Hafer, 1 ½ Hühner und 1 ½ Käse von ½ Erbe; Grosser 1 Schock [Groschen], 1 Maß Hafer und 15 Eier von ½ Erbe; die Folkerin 12 s und ein Maß Hafer von 1/2 Erbe; Johann (Hans) Veste 12 s, ein Maß Hafer, 1 ½ Hühner und 1 ½ Käse von ½ Erbe; Kleynefrunt ein Schock, 12 Groschen, 2 Hühner, 2 Käse, 2 Maß Hafer von einem ganzen Erbe; Cruße 12 s und ein Maß Hafer von ½ Erbe; Peter Spersnider 24 s, 2 Maß Hafer und 2 Hühner von einem ganzen Erbe; Heinrich (Hencze) Moller 2 Maß Hafer, 3 Hühner und 3 Käse von einem ganzen Erbe; Thilmann (Tieel) Snyder 2 Maß Hafer von einer Wiese und Holz; die Hedewige 2 Maß Hafer von einem ganzen Erbe; die Vorsterin 12 s, ein Maß Hafer von ½ Erbe; Jan 12 s und ein Maß Hafer von ½ Erbe; Heinrich (Hencze) Snyder 1 ½ Schock 6 Groschen von einem ganzen Erbe.-
Zettel: 108 Schilling, 2 Schock 8 Groschen, 1 Malter 16 Maß Hafer, 12 Hühner, 8 Käse.
Heinrich (Heincz) Keler 1/2 Erbe, eine Wiese und ein Holz, gibt 20 Groschen, 1 Scheffel Hafer; Georg (Jorg) Vitzthumb hat sein Lehen empfangen am Sonnabend Exaltationis crucis [Sept. 14] [14]82; Heinrich von Synderstädt (Sindirstete) hat sein Lehen am selben Tag empfangen.

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Die Brüder Hartung und Hartung von Erffa (Erfa) tragen Berthold Grafen zu Henneberg 5 1/4 Hufen, 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner aus Gütern auf, die der Frau von Stotternheim (Stuternheym) gehörten und zu Mechterstädt (-stete) in Dorf und Feld liegen; dies erfolgt anstelle des Gutes zu Kleinwelsbach (Welsbeche), das sie dem Stift Germerode (Germar-) verkauft haben. Sie bitten den Grafen um Zustimmung zum Verkauf und nehmen auf ihren Eid, dass die aufgetragenen Güter gleichwertig sind und bisher Eigen waren. Hartung der Ältere siegelt; der Bruder bedient sich für dieses Mal des Siegels seines Bruders.
Daz ist geschehin 1321 an dem Palme dage.

  • Archive signature: 120
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1321 April 12.

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Die Brüder Hartung und Hartung von Erffa (Erfa) bekunden, von Johann (Hanse) Grafen von Henneberg die Lehen empfangen zu haben, die vorher Gunther von Salza (Salzca) und seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich vom Grafen hatten; sie liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sunthusen), Goldbach (Golt-), Eberstädt (-stete), Nordhofen (Northoven), Sonneborn (Sunne-), Oberschalkerode, Metebach, Frankenroda (Frankinrode), Stackenrode, Bossenborn (Bozzen-), Fröttstädt (Frutenstete) und Stockhausen (Stochusen), dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhusen). (1) Hartung und (2) Hartung von Erffa siegeln.
Der ist gegebin 1353 an dem Sunttage aller nest noch sentte Vytes tage dez heyligen merteres.

  • Archive signature: 121
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1353 Juni 16.

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Die Wüstungen liegen am Krahnberg bei Gotha.

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Heinrich von Erffa bekundet, von Grafen Wilhelm zu Henneberg folgende Mannlehen empfangen zu haben: 20 Hufen am Krahnberg (Kruwenberg) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn (Sonnen-) und Brüheim (Bruheim); fünf Hufen zu Tüngeda (Tungeden); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nydern Welspeche); sieben Hufen zu Altengottern (Alden Guttern); eine Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Ischerstete); eine Hufe zu Waldfisch (Vischa); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach (Grun-); diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sunthusen), Goldbach (Golt-), Eberstädt (-stete), Nordhofen (Northeim), Sonneborn, Oberschalkerode (Obirn Schalkenrode), Metebach, Frankenrode (Francken-), Stackenrode, Bossenborn, Fröttstädt (Frutenstete) und Stockhausen (-husen), dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhusen) sowie das, was Heinrichs Vorfahren von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (-stete), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Hof zu Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (stete). Heinrich und seine Erben haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben yst an der Mittewachen nehst nach sand Elisabethen tage 1420.

  • Archive signature: 122
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1420 November 20.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, seinem Getreuen Johann (Hannsen) von Erffa die folgenden Güter zu Mannlehen verliehen zu haben: 20 Hufen am Krahnberg (Krawenberg) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn und Brüheim (Brueheim); fünf Hufen zu Tüngeda (Tungeden); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nidern Welspeche); sieben Hufen zu Altengottern (Alten Guttern); eine Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Ischerstete); eine Hufe zu Waldfisch (Vischa); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach (Grun-); diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sonthusen), Goldbach (Golt-), Eberstädt (-stete), Nordhofen (Northeim), Sonneborn, Oberschalkerode (Obern Schalkenrode), Metebach, Frankenrode (Francken-), Stackenrode, Bossenborn, Fröttstädt (Frutenstete) und Stockhausen (-husen), dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhusen) sowie das, was Hans' Vorfahren von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (-stete), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Hof zu Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (stete). Johann und seine Erben haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gebin uf sant Bartholomeus tag a. d. 1443.

  • Archive signature: 123
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1443 August 24.

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Johann (Hanns) von Erffa bekundet, dass ihm Graf Wilhelm von Henneberg die folgenden Güter zu Mannlehen verliehen hat: 20 Hufen am Krahnberg (Krawenberg) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn und Brüheim (Bruheim); fünf Hufen zu Tüngeda (Tungeden); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nidernwelspeche); sieben Hufen zu Altengottern (Altten Guttern); eine Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Ischerstete); eine Hufe zu Waldfisch (Vischa); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach (Grun-); diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sunthusen), Goldbach (Golt-), Eberstädt (-stete), Nordhofen (Northeim), Sonneborn, Oberschalkerode (Obir Schalkenrode), Metebach, Frankenrode (Francken-), Stackenrode, Bossenborn, Fröttstädt (Frutenstete) und Stockhausen (Stoghusen), dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhusen) sowie das, was Hans' Vorfahren von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (-stete), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Hof zu Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (stete). Johann und seine Erben haben davon die üblichen Verpflichtungen. Johann und seine Erben haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gebin uf sant Bartholomeus tag a. d. 1443.

  • Archive signature: 124
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1443 August 24.

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Johann (Hanns) von Erffa bekundet, von Wilhelm Grafen von Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold die folgenden Lehen empfangen zu haben: 20 Hufen am Krahnberg (Kraenberg) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn (-bron) und Brüheim (Bruheim); fünf Hufen zu Tüngeda (Tungeden); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nidernwelspeche); sieben Hufen zu Altengottern (Altengottern); eine Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Ischerstete); eine Hufe zu Waldfisch (Fischa); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach (Grun-); diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sunthusen), Goldbach (Golt-), Eberstädt (-stete), Nordhofen (Northeim), Sonneborn (-bron), Oberschalkerode (Obir Schalkenrode), Stackenrode (Stocken-), Bossenborn (Bussen-), Fröttstädt (Frutenstete) und Stockhausen (Stoghusen), dazu die Mühle zu Ettenhausen (Ottenhusen) sowie das, was Hans' Vorfahren von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (-stete), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Hof zu Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (Webirstete). Johann hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Gebin uff Sonnabent vor Iudica a. d. 1450.

  • Archive signature: 125
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1450 März 21.

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Lehnsrevers des Georg von Erffa, Hofmeisters der Gräfin Elisabeth von Henneberg, geb. Herzogin von Württemberg, gegenüber Georg Ernst Grafen von Henneberg, für sich und die Brüder und Vettern Hartmann den Älteren, Hartmann den Jüngeren und Felix von Erffa. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 20 Hufen am Krahnberg (Krauenbergk) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn (Sonnenbron) und Brüheim (Bruheim); fünf Hufen zu Tüngeda (Tugenden); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nieder Welschbeth); sieben Hufen zu Altengottern (Alten Gutern); eine halbe Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Isersteth); einen Hof zu Waldfisch (Vischa); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach (Grun-); diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sonthausen), Goldbach (G(o)el-), Eberstädt (-stadt), Nordhofen (Northouen), Sonneborn, Oberschalkerode (Obern Schalckenrodt), Bossenborn, Fröttstädt (Frutzstethen) und Stockhausen (-husen), dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhausen), das Dorf Metebach (Methenbach) samt Gehölz, die Wüstung Frankenrode (Franckenrode) sowie das, was Georgs Vorfahren von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (Mecherstedt), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Hof zu Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (-stäth). Die genannten Vettern haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Maßfeldt ahm Dinstag den sechsunndtzwaintzigsten Junii 1582.
Georg von Erffa bekundet, diese für sich, Brüder und Vettern empfangen zu haben, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 126
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 Juni 26.

Enthält auch: Bitte der Brüder Hartmann, Hartmann und Georg von Erffa um Belehnungstermin für die Lehen, die vorher ihr verst. Bruder Heinrich hatte, 21. Februar 1582.- Vollmacht von Hartmann dem Älteren und Hartmann dem Jüngeren für ihren Bruder Georg zum Empfang der Lehen, 14. Mai 1582.

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Lehnsurkunde des Herzogs Johann von Sachsen, auch im Namen seines Bruders Kurfürst Friedrich von Sachsen, für die Brüder Hartmann, Heinrich und Johann (Hans) von Erffa; Lehnsobjekt aus dem Erbe ihres Vaters Heinrich: Schloss Erffa mit dem gleichnamigen Dorf, Mannschaft und Frondiensten; 18 Hufen Landes in Flur und Feld zu Erffa; 56 Acker Wiesen bei Hackeborn und 18 Acker Weinwachs daselbst; zwei Mühlen, eine die Erffische, die andere die Furtmühle genannt, mit Gerichten und Gerechtigkeiten; Backhaus und Schenkstatt zu Erffa; Weingarten, das Ebenhaunholz, der alte Hof; die Teiche vor Erffa und das Kirchlehen mit zwei Vikarien; das Gericht zu Erffa über Hals und Hand mit allen Gerechtigkeiten; das Fischwasser vor Erffa; die Schaftrifft; das Kirchlehen zu Warza und Trügleben; das Vorwerk Heller an der Werra mit dem Kirchlehen und Zubehör; vier Hufen Landes zu Altstedt (Alde-), das Ernstorff mit Gericht und Gerechtigkeiten. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Der Aussteller siegelt.
Geben zu Weymar am Mittwoch nach Allerheyligen tag 1518

  • Archive signature: 130
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1518 November 4.

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Lehnsrevers des Heinrich von Erffa und seiner Söhne Hartmann, Heinrich und Hans gegen Graf Wilhelm von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 20 Hufen am Krahnberg (Krowenberg) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn und Brüheim (Bruheim); fünf Hufen zu Tüngeda (Tungenden); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nider Welspeche); sieben Hufen zu Altengottern (Altten Guttern); eine halbe Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Ischerstette); ein Haus zu Waldfisch (Vischa); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach (Grun-); diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sonthosen), Goldbach (Golpach), Eberstädt (-stedt), Nordhofen (Northeim), Sonneborn, Oberschalkerode (Obern Schalckenrode), Metebach, Frankenrode (Francken-), Stackenrode, Bossenborn, Fröttstädt (Frutzstetten) und Stockhausen, dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhusen) sowie das, was Heinrichs Vorfahren von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (-stet), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Hof zu Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (stedt). Siegel des Grafen.
Der geben ist an Mitwochen nach unser lieben Frawen tag assumptionis 1521.
Die Lehnsträger übernehmen ihre Verpflichtungen. Siegel des Hartmann von Erffa für sich, seinen Vater und seine Brüder.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 131
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1521 August 21.

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Lehnsrevers Hartmanns von Erffa des Älteren und seiner Brüder Heinrich, Hartmann des Jüngeren, Johann (Hans), Georg und seines Vetters Johann (Hans) des Älteren gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 20 Hufen am Krahnberg (Krauenberg) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn (Sonnen-) und Brüheim (Bruhem); fünf Hufen zu Tüngeda (Tungenden); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nider Welschpeche); sieben Hufen zu Altengottern (Altten Guttern); eine halbe Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Ischerstette); ein Hof zu Waldfisch (Vischa); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach; diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Senthosen), Goldbach (Gelpach), Eberstädt (-stedt), Nordhofen (Northeim), Sonneborn, Oberschalkerode (Obernschalckenrode), Metebach, Frankenrode (Francken-), Steckenrode, Bossenborn, Fröttstädt (Frutzstetten) und Stockhausen, dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhausen) sowie das, was die Vorfahren der obgenannten Brüder von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (-stat), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Hof zu Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (stadt). Siegel des Grafen.
Geschehen Dinstags nach Judica 1542.
Die Lehnsträger übernehmen ihre Verpflichtungen. Siegel des Hartmann von Erffa.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 133
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1542 März 28.

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Lehnsrevers des Heinrich von Erffa für sich und Hartmann den Älteren, Hartmann den Jüngeren, Georg und Felix gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 20 Hufen am Krahnberg (Krawenbergk) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn (Sonnebronn) und Brüheim (Bruheim); fünf Hufen zu Tüngeda (Tungenden); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nider Welschbett); sieben Hufen zu Altengottern (Alttenn Guthern); eine halbe Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Ißerstedt); einen Hof zu Waldfisch (Vischa); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach (Grun-); diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sonthausenn), Goldbach (Gelbach), Eberstädt (-stett), Nordhofen, Sonneborn (Sonnebronn), Oberschalkerode (Obernn Schalckenrode), Metebach, Frankenrode (Francken-), Bossenborn, Fröttstädt (Frutzstetten) und Stockhausen (-hausenn), dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhusen) sowie das, was Heinrichs Vorfahren von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (Mecherstett), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Hof zu Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zue Schleusingenn Dornstags nach Elisabethae 1559.
Die Lehnsträger übernehmen ihre Verpflichtungen. Siegel des Hartmann von Erffa.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 134
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 November 23.

Enthält auch: Vollmacht Hartmanns des Älteren, Hartmanns des Jüngeren und des Jörg von Erffa für Heinrich von Erffa, 20. November 1559 (Datum Erffa Montagks nach Elisabett a. 59).

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Lehnsurkunde der Vettern Ludwig und Sigmund Grafen von Gleichen, Herren zu Blankenhain, Kranichfeld und Tonna, des Hans von Farnroda zu Wenigenlupnitz und des Jobst von Wangenheim, als Vormünder der Söhne des verst. Georg Grafen von Gleichen für die Brüder und Vettern Hartmann der Ältere, Heinrich, Hartmann der Jüngere, Georg und Felix von Erffa. Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Zinse von namentlich genannten Leuten zu Burgtonna; ein Viertel am Erffischen Weinberg von 6 Ackern, nach Burgtonna zu gelegen. Übliche Verpflichtungen. Siegel der Aussteller.
Geschehenn zu Thonna 1571 Dinstags nach Exaudi, denn 29ten Maii.

  • Archive signature: 135
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1571 Mai 29.

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Lehnsrevers des Felix von Erffa zu Aspach gegen Georg Ernst Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: See bei der Wüstung Oberschalkerode, jetzt Asperberg genannt und drei Huben groß; eine halbe Hube im Dorf Metebach; das Holz genannt Reisig zwischen Aspach und Metebach, 50 Acker groß, mit der kleinen Jagd; drei Höfe zu Sonneborn, zwei weitere Höfe, etliche Hufen Land und Wiesen daselbst; die Wüstung das Ramsall mit dem gefreiten Hof auf dem Schönberg; Wiesen am Krahnberg und drei Hufen Land; zwei freie Sedelhöfe zu Vieselbach hinter der Kirche, gegen Zins verliehen, mit aufgezähltem Zubehör, u.a. Weingärten, gekauft von den Brüdern Philipp und Silvester Tangel. Die Inhaber der Höfe, Hufen und Äcker werden z.T. mit ihren Abgabeverpflichtungen aufgezählt. Sollte Felix von Erffa ohne Leibeserben sterben, fallen sie seinen Vettern, den Brüdern Hartmann dem Älteren, Hartmann dem Jüngeren und Georg von Erffa zu. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am ersten Augusti 1582.
Felix von Erffa übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 136
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 August 1.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten August von Sachsen und des Markgrafen Georg Friedrich von Brandenburg als Vormünder der Herzöge Johann Casimir und Johann Ernst von Sachsen für die Brüder Hartmann den Jungen und Georg von Erffa. Lehnsobjekt/-e: das Schloss Erffa mit dem gleichnamigen Dorf, Mannschaft und Frondiensten; 18 Hufen Landes in Flur und Feld zu Erffa; 56 Acker Wiesen bei Hackeborn und 18 Acker Weinwachs daselbst; zwei Mühlen, eine die Erffische, die andere die Furtmühle genannt, mit Gerichten und Gerechtigkeiten; Backhaus und Schenkstatt zu Erffa; Weingarten, das Ebenhaunholz, der alte Hof; die Teiche vor Erffa und das Kirchlehen mit zwei Vikarien; das Gericht zu Erffa über Hals und Hand mit allen Gerechtigkeiten; das Fischwasser vor Erffa; die Schaftrifft; das Kirchlehen zu Warza und Trügleben; das Vorwerk Heller an der Werra mit dem Kirchlehen und Zubehör; vier Hufen Landes zu Altstedt (Alstedt), das Ernstorff mit Gericht und Gerechtigkeiten; hatte zuvor der ohne Lehnserben verstorbene Bruder Hartmann der Ältere. Falls die Mündel ohne männliche Leibeserben sterben, sind die Lehen von den Brüdern Friedrich Wilhelm und Johann, Herzögen zu Sachsen, zu empfangen. Zeugen: Burkhard Graf und Herr zu Barby und Mühlingen, Statthalter der Ballei Thüringen und der beiden genannten Pflegesöhne; Dr. Michael Wirth, Kanzler; Veit von Heldritt, Hofmarschall; Dr. Wolfgang Mastlitzer und Dr. Wolfgang Speldt sowie die Sekretäre Friedrich Zolner und Johann Erhard Schnepff. Siegel der Pflegesöhne.
Gebenn zu Coburgk 1586 den achtunndtzwantzigsten monatstagk Januarii.

  • Archive signature: 137
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1586 Januar 28.

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Auf dem Umbug Unterschriften: Michael Wirth Cancell[arius] m.p. J. E. Schnepff m.p.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern (1) Hans Hartmann, Heinrich, (2) Hans Heinrich, (3) Georg Friedrich und (4) Christoph von Erffa gegenüber Kurfürst Christian II. und den Herzögen zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 20 Hufen am Krahnberg (Krawenberg) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn (Sonnen-) und Brüheim (Brüheimb); fünf Hufen zu Tüngeda (Tüngeten); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nieder Welschbet); sieben Hufen zu Altengottern (Altten Guttern); eine halbe Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Vsserstett); einen Hof zu Waldfisch (Fischau); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach; diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sondthausen), Goldbach (Geilbach), Eberstädt (-stett), Nordhofen (Nodhofen), Sonneborn, Oberschalkerode (Obernschlackerodt), Metebach, Frankenrode (Franckenrod), Bossenborn, Fröttstädt (Fruttstetten) und Stockhausen, dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhausen) sowie das, was die Vorfahren der Obgenannten von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (Mecherstett), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Haus Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (-statt). Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am ersten monatstag Maii 1606.
Georg Friedrich von Erffa hat im Namen der Brüder und Vettern die Verpflichtungen beschworen; Siegel der Lehnsleute.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 138
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 1.

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Lehnsrevers des Christoph von Erffa gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: See bei der Wüstung Oberschalkerode, jetzt Alltsbergk genannt und drei Huben groß; eine halbe Hube im Dorf Metebach; das Holz genannt Reisig zwischen Aspach und Metebach, 50 Acker groß, mit der kleinen Jagd; drei Höfe zu Sonneborn, zwei weitere Höfe, etliche Hufen Land und Wiesen daselbst; die Wüstung das Ramsall mit dem gefreiten Hof auf dem Schönberg; Wiesen am Krahnberg und drei Hufen Land; zwei freie Sedelhöfe mit je zwei Hufen Land zu Vieselbach, gegen Zins verliehen, mit aufgezähltem Zubehör, u.a. Weingärten, gekauft von den Brüdern Philipp und Silvester Tangel. Die Inhaber der Höfe, Hufen und Äcker werden z.T. mit ihren Abgabeverpflichtungen aufgezählt, hatte zuvor der verst. Vater Felix von Erffa; stirbt Christoph ohne Leibeslehnserben, fallen die Lehen an seine Vettern Hans Hartmann, Hans Heinrich und Georg Friedrich von Erffa. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen ahm ersten monatstagk Maii 1607.
Christoph von Erffa übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 139
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1607 Mai 1.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Hans Heinrich, Georg Friedrich und Christoph von Erffa, auch als Vormünder der Söhne des verst. Hans Hartmann - Christian und Wilhelm von Erffa - gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 20 Hufen am Krahnberg (Krawenbergk) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn (Sonnen-) und Brüheim (Brueheim); fünf Hufen zu Tüngeda (Dungeten); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nieder Welschbett); sieben Hufen zu Altengottern (Alten Guttern); eine halbe Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Vßerstedt); ein Hof zu Waldfisch (Fischau); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach; diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sondthausen), Goldbach (Geilbach), Eberstädt (-stedt), Nordhofen (Nort-), Sonneborn, Oberschalkerode (Obernschlagkerod), Metebach, Frankenrode (Franckenrodt), Bossenborn, Fröttstädt (Fruttsteten) und Stockhausen (-hausenn), dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhausenn) sowie das, was die Vorfahren der Obgenannten von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (Mecherstett), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Haus Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (-stet). Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meynungen am achtenn monatstag Novembris 1611.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 140
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Pergament

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg, auch im Namen der übrigen Herzöge zu Sachsen, für die Brüder und Vettern Hans Heinrich, Georg Friedrich und Christoph von Erffa, auch als Vormünder der Söhne des verst. Hans Hartmann - Christian und Wilhelm - von Erffa. Lehnsobjekt/-e: 20 Hufen am Krahnberg (Krauennberg) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn (Sonnen-) und Brüheim (Bruheim); fünf Hufen zu Tüngeda (Düngeten); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nieder Welschbet); sieben Hufen zu Altengottern (Alten Guetern); eine halbe Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Vßerstedt); einen Hof zu Waldfisch (Fischau); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach (-pach); diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sondthausenn), Goldbach (Geilbach), Eberstädt (-stedt), Nordhofen (Northofenn), Sonneborn, Oberschalkerode (Obernschlagkerodt), Metebach, Frankenrode (Franckenrodt), Bossenborn, Fröttstädt (Fruttstetenn) und Stockhausen, dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attennhausenn) sowie das, was die Vorfahren der Obgenannten von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (Mecherstett), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Haus Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (stadt). Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meynungen am achtenn monatstag Novembris 1611.

  • Archive signature: 141
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Unterschriften: J. Schröter D. m.p. Schulltz m.p. subscripsit.

Pergament

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg, auch im Namen der übrigen Herzöge zu Sachsen, für Christoph von Erffa. Lehnsobjekt/-e: See bei der Wüstung Oberschalkerode, jetzt Abtsberg genannt und drei Huben groß; eine halbe Hube im Dorf Metebach; das Holz genannt Reisig zwischen Aspach und Metebach, 50 Acker groß, mit der kleinen Jagd; drei Höfe zu Sonneborn, zwei weitere Höfe, etliche Hufen Land und Wiesen daselbst; die Wüstung das Ramsall mit dem gefreiten Hof auf dem Schönberg; Wiesen am Krahnberg und drei Hufen Land; zwei freie Sedelhöfe zu Vieselbach hinter der Kirche, gegen Zins verliehen, mit aufgezähltem Zubehör, u.a. Weingärten, gekauft von den Brüdern Philipp und Silvester Tangel. Die Inhaber der Höfe, Hufen und Äcker werden z.T. mit ihren Abgabeverpflichtungen aufgezählt. Hatte zuvor der Vater verst. Felix von Erffa. Stirbt Christoph ohne Leibeslehnserben, fallen die Lehen an seine Vettern Hans Heinrich und Georg Friedrich von Erffa und an die Söhne des Vetters Hans Hartmann - Christian und Wilhelm von Erffa. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meynungen am achtenn monatstag Novembris 1611.

  • Archive signature: 142
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Unterschriften: J. Schröter D. m.p. Schulltz m.p. subscripsit.

Pergament

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Lehnsrevers des Christoph von Erffa gegen Kurfürst Johann Georg und die übrigen Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: See bei der Wüstung Oberschalkerode, jetzt Abtsberg genannt und drei Huben groß; eine halbe Hube im Dorf Metebach; das Holz genannt Reisig zwischen Aspach und Metebach, 50 Acker groß, mit der kleinen Jagd; drei Höfe zu Sonneborn, zwei weitere Höfe, etliche Hufen Land und Wiesen daselbst; die Wüstung das Ramsall mit dem gefreiten Hof auf dem Schönberg; Wiesen am Krahnberg und drei Hufen Land; zwei freie Sedelhöfe zu Vieselbach hinter der Kirche, gegen Zins verliehen, mit aufgezähltem Zubehör, u.a. Weingärten, gekauft von den Brüdern Philipp und Silvester Tangel. Die Inhaber der Höfe, Hufen und Äcker werden z.T. mit ihren Abgabeverpflichtungen aufgezählt. Hatte zuvor der Vater verst. Felix von Erffa. Stirbt Christoph ohne Leibeslehnserben, fallen die Lehen an seine Vettern Hans Heinrich und Georg Friedrich von Erffa und an die Söhne des Vetters Hans Hartmann - Christian und Wilhelm von Erffa. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meynungen am achtenn monatstag Novembris 1611.
Christoph von Erffa übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 143
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Pergament

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Lehnsurkunde von Kanzler und Räten der hennebergischen Regierung zu Meiningen für die Brüder Georg Sigmund und Hans Hartmann sowie Georg Moritz und Otto Friedrich von Erffa. Lehnsobjekt/-e: 20 Hufen am Krahnberg (Kranenbergk) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn (Sonnenbron) und Brüheim (Brueheimb); fünf Hufen zu Tüngeda (Tungedon); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Nieder Welschbett); sieben Hufen zu Altengottern (Alten Gottern); eine halbe Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Vßerstadt); ein Hof zu Waldfisch (Fischau); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach; diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sonthausen), Goldbach (Geilbach), Eberstädt (-stadt), Nordhofen (Nort-), Sonneborn, Oberschalkerode (Obernschlagkrodt), Metebach, Frankenrode (Franckenrodt), Bossenborn, Fröttstädt (Fruttstetten) und Stockhausen (-hausenn), dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhausen) sowie das, was die Vorfahren der Obgenannten von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (Mechterstedt), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Haus Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (-stadt). Für die von Erffa hat deren Bevollmächtigter, der Kanzlei-Prokurator Sebastian Guth, die Verpflichtungen übernommen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
Geben zue Meiningen am achten monatstag Octobris 1647.

  • Archive signature: 144
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1647 Oktober 8.

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Unter dem Umbug: Johann Michael Strauß m.p. David Rhost s.m.p.

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Lehnsrevers der Brüder Georg Sigmund und Hans Hartmann sowie Georg Moritz und Otto Friedrich, Vettern von Erffa, gegenüber der hennebergischen Regierung. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 20 Hufen am Krahnberg (Krauenbergk) bei der Stadt Gotha, zu Sonneborn (Sonnenborn) und Brüheim (Bruheimb); fünf Hufen zu Tüngeda (Düngeton); fünf Hufen zu Kleinwelsbach (Niedern Welschbett); sieben Hufen zu Altengottern (Alten Gottern); eine halbe Hufe, ein Haus und einen Hof zu Isserstedt (Vßerstadt); ein Hof zu Waldfisch (Fischau); zwei Hufen und einen Wald beim Dorf Grumbach; diese Güter hatten Gunther der Ältere Herr zu Salza (Saltza), seine Söhne Gunther, Heinrich und Friedrich von den Vorfahren des Grafen zu Lehen. Dazu das, was derselbe Gunther und seine Söhne vom Grafen zu Lehen und vor Zeiten von Poppo vom Stein gekauft hatten; diese Güter liegen in den Dörfern, Feldern und Wüstungen Sundhausen (Sonthausen), Goldbach (Geilbach), Eberstädt (-stadt), Nordhofen (Nort-), Sonneborn, Oberschalkerode (Obernschlagkrodt), Metebach, Frankenrode (Franckenrodt), Bossenborn, Fröttstädt (Fruttstetten) und Stockhausen, dazu die Mühle zu Ettenhausen (Attenhausen) sowie das, was die Vorfahren der Obgenannten von des Grafen Vorfahren hatten: 5 ¼ Huben zu Mechterstädt (Mechterstedt), 33 Schilling Pfenniggülte, 6 Gänse und 12 Hühner von diesen Gütern, ein Burggut im eigenen Haus Erffa, drei Hufen Land und einen Hof zu Weberstedt (-stadt). Für die von Erffa hat deren Bevollmächtigter, der Kanzlei-Prokurator Sebastian Guth, die Verpflichtungen übernommen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
Geben zue Meiningen am achten monatstag Octobris 1647.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 145
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1647 Oktober 8.

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Papier

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Lehnsrevers der Brüder Georg Sigmund und Hans Hartmann sowie Georg Moritz und Otto Friedrich, Vettern von Erffa, gegenüber der hennebergischen Regierung. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: See bei der Wüstung Oberschalkerode, jetzt Abtsberg genannt und drei Huben groß; eine halbe Hube im Dorf Metebach; das Holz genannt Reisig (Reusig) zwischen Aspach und Metebach, 50 Acker groß, mit der kleinen Jagd; drei Höfe zu Sonneborn, zwei weitere Höfe, etliche Hufen Land und Wiesen daselbst; die Wüstung das Ramsall mit dem gefreiten Hof auf dem Schönberg; Wiesen am Krahnberg und drei Hufen Land; zwei freie Sedelhöfe zu Vieselbach hinter der Kirche, gegen Zins verliehen, mit aufgezähltem Zubehör, u. a. Weingärten, gekauft von den Brüdern Philipp und Silvester Tangel. Die Inhaber der Höfe, Hufen und Äcker werden z.T. mit ihren Abgabeverpflichtungen aufgezählt. Gekauft durch Felix von Erffa, dann in Händen des Christoph von Erffa, entsprechend einem 1622 mit lehnsherrlicher Zustimmung geschlossenen Vergleich nach Christophs Tod ohne Lehnserben an dessen Vettern Georg Sigmund und Hans Hartmann, Söhne des Georg Friedrich, sowie Georg Moritz und Otto Friedrich, Söhne des Hans Heinrich von Erffa. Für die von Erffa hat deren Bevollmächtigter, der Kanzlei-Prokurator Sebastian Guth, die Verpflichtungen übernommen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
Geben zue Meinungen am 8ten monatstage Octobris 1647.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 146
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1647 Oktober 8.

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Papier

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Die Brüder Reinhard, Adam, Konrad (Concz), Hans und Werner von Eschwege (Eschwe) bekunden, von den Brüdern Wilhelm, Johann und Berthold Grafen von Henneberg eine Hälfte des Schlosses Roßdorf (-dorff) mit Äckern, Weiden, Wiesen, Teichen, Hölzern, Wasser, Weide und anderem Zubehör zu Mannlehen empfangen zu haben; die andere Hälfte rührt von Wilhelm Herzog zu Sachsen, Landgrafen in Thüringen und Markgrafen von Meißen. Wenn diese beiden Herren gegeneinander in Fehde geraten, sollen die Inhaber des Schlosses Roßdorf während dieser Zeit stillsitzen und keiner Partei helfen. Die Grafen von Henneberg haben sich ihre wiltfure vorbehalten, wie es hergekommen ist. Reinhard hat die Verpflichtungen beschworen; sobald seine Brüder 14 Jahre alt werden, sollen sie das ebenfalls tun. Reinhard siegelt.
Der gegebin ist 1453 am Dinstag nach Assumptionis Marie virginis.

  • Archive signature: 149
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1453 August 21.

Enthält auch: Eine Transkription der Urkunde um 1900.

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Lehnsrevers der Brüder Konrad und Heinrich von Eschwege gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: halbes Schloss Roßdorf mit Äckern, Weiden, Wiesen, Teichen, Hölzern, Wassern, Weiden und anderem Zubehör, wie es ihr verstorbener Bruder Reinhard von Eschwege von den Brüdern Berthold und Johann von Uetterodt (Utten-) gekauft hatte. Die wiltfure behält der Graf sich vor; er siegelt.
Der gebin ist an Sonntag sant Gallen tag 1496.
Die Brüder von Eschwege übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 151
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1496 Oktober 16.

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Lehnsrevers der Brüder Reinhard und Hans von Eschwege gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Roßdorf halb mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, ausgenommen den Wildbann, hatte zuvor der verst. Vater Heinrich von Eschwege. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Freitag nach dem heiligenn Ostertage 1536.
Die Brüder von Eschwege übernehmen ihre Verpflichtungen; Reinhard siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 152
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1536 April 21.

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Lehnsrevers des Reinhard von Eschwege gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Roßdorf halb mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, ausgenommen den Wildbann, hatte zuletzt der verst. Vater Heinrich von Eschwege. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist Mitwochenn nach Luciae 1560.
Reinhard übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 153
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Dezember 18.

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Lehnsrevers des Curt von Eschwege gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Berg oberhalb Richelsdorf, Weißenberg genannt, und eine Hube unterhalb des Berges, hatte zuvor verst. Georg von Kolmitzsch, war durch dessen Tod und das Erlöschen dieses Geschlechtes dem Grafen heimgefallen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den einundtzweintzigsten Februarii 1569.
Curt übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 154
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1569 Februar 21.

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Lehnsrevers des Curt von Eschwege, auch als Bevollmächtigten seiner Brüder Urban, Georg und Reinhard von Eschwege, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Roßdorf halb mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, ausgenommen den Wildbann, hatte zuvor deren verst. Vater Reinhard. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen den 10. Martii 1574.
Curt von Eschwege übernimmt, auch im Namen seiner Brüder, die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 155
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1574 März 10.

Enthält auch: Vollmacht der Brüder Urban, Georg und Reinhard von Eschwege für ihren Bruder Curt, 25. Februar 1574.

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Lehnsrevers der Brüder Urban und Reinhard von Eschwege gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Roßdorf halb mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, vorbehaltlich des am 24. Oktober 1592 abgesteinten Wildbanns, hatten verst. Vater Reinhard und verst. Großvater Heinrich, zuletzt der verst. Bruder Curt; die andere Hälfte haben die Brüder von Wechmar von der Grafschaft Henneberg zu Lehen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen am 30ten monatstagk Aprilis 1606.
Die Brüder von Eschwege übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 156
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 30.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Urban, Hans Werner, Heinrich Wilhelm und Hans Friedrich von Eschwege gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Roßdorf halb mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, ausgenommen den Wildbann und das, was ein am 24. Oktober 1592 beschlossener und ratifizierter Rezess sowie ein am 12. März 1609 getroffener Vergleich festlegt; das Lehen hatte zuvor verst. Reinhard von Eschwege; die andere Hälfte haben die von Wechmar von der Grafschaft Henneberg zu Lehen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am einundtzwantzigsten monatstag Januarii 1611.
Die von Eschwege übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 157
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 Januar 21.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern (1) Urban, (2) Hans Werner, (3) Heinrich Wilhelm und (4) Hans Friedrich von Eschwege gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Roßdorf halb mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, ausgenommen den Wildbann und das, was ein am 24. Oktober 1592 beschlossener und ratifizierter Rezess sowie ein am 12. März 1609 getroffener Vergleich festlegt; die Lehen hatte zuvor verst. Reinhard von Eschwege; die andere Hälfte haben die von Wechmar von der Grafschaft Henneberg zu Lehen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am achten Novembris 1611.
Der Bevollmächtigte derer von Eschwege, Markus Möller, Vogt zu Roßdorf, übernimmt die Verpflichtungen. Siegel der Aussteller.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 158
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Der Ritter Heinrich von Exdorf (Eckestorf) bekundet, mit Einwilligung seines Sohnes Volknand und seiner übrigen Erben das Vorwerk zu Marisfeld (-velt) und sein Eigen zu Schmeheim (Smehem) dem Grafen Berthold von Henneberg zu Lehen aufgetragen und wieder von ihm zu Lehen empfangen zu haben. Der Aussteller kündigt sein Siegel an.
Daz ist geschen 1322 an dem nehsten Suntage vor sant Michahels tage.

  • Archive signature: 159
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1322 September 26.

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Deutsch; Rückseite z.T. beklebt.

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Wilhelm von Exdorf beurkundet für sich und seine Erben, von Heinrich Grafen von Henneberg einen Hof zu Sülzdorf (Sultz-) mit den üblichen Verpflichtungen zu Lehen zu tragen. Zeuge: Berthold (Betz) Truchseß (Truchtsezze), der sein Siegel ankündigt.
Gebin an sante Nycolay abinde 1384.

  • Archive signature: 160
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1384 Dezember 5.

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Rückseite beklebt.

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Anton (Anthonige) von Exdorf (-dorff) bekundet, von Wilhelm Grafen von Henneberg zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben einen Hof in der Wüstung Sülzdorf (Soltzdorff) mit aufgezähltem Zubehör zu den üblichen Bedingungen. Er kündigt sein Siegel an.
Der gegeben ist 1427 am Sontage Misericordia Domini.

  • Archive signature: 161
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 4.

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Hans von Exdorf (-dorff) zu Haina (Hene) beurkundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu rechtem Mannlehen für sich und seine Erben empfangen zu haben den Hof zu Haina mit 37 Acker Pflugland; [...] Acker Pflugland in dem Arnsgrund; 11 Acker Wiesen; einen Acker Weingarten, der jährlich ein Fastnachtshuhn und 12 alte Groschen gibt; 2 Acker Pflugland in Solz (in der Soltza), die jährlich ½ Schock Eier zu Ostern und ein Fastnachtshuhn geben; 2 halbe Hufen zu Obermaßfeld (Obern Masfeld), geben jährlich ein Malter Korn [...] und 34 alte Groschen; dazu aufgezähltes Zubehör, zu den üblichen Verpflichtungen, so wie er sie bisher vom verst. Vater des Grafen zu Lehen hatte. Der Aussteller kündigt sein Siegel an.
Der geben ist am Dinstage nach dem Sontage als man zu chore singet Jubilate 1427.

  • Archive signature: 162
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 13.

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Die Brüder Hermann und Heinrich von Exdorf (-dorff) bekunden, von Graf Wilhelm zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben zwei Drittel an dem [.....]hof zu Oepfershausen (Opprechteshusen) mit zwei Dritteln des Zubehörs und ein Gütchen zu Friedelshausen (Fritelshusen) mit allem Zubehör, hatten sie bisher vom verst. Vater des Grafen; übliche Verpflichtungen. Hermann siegelt, auch für den Bruder.
Geben an sand Walpurg tage a. d. [1427].

  • Archive signature: 163
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1437 Mai 1.

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Dietrich (Ditz) von Exdorf (-dorff) bekundet für sich und seine Leibeslehnserben, von Wilhelm Grafen von Henneberg zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben einen Hof zu Exdorf, genannt Hellegreven Hof, gekauft von Lutz Gottschalg; der hatte ihn wiederum vormals vom Aussteller und seinen Brüdern gekauft; diese hatten ihn vom verst. Vater des Grafen zu Lehen mit aufgezähltem Zubehör. Außerdem empfängt er zu Sohn- und Töchterlehen einen Hof zu Exdorf, genannt Niederhof, beim Anger, den er auch von dem obgenannten Lutz Gottschalg gekauft hat und den früher Hans, der Aussteller Dietrich, Wilhelm, Eucharius und Kilian von Exdorf hatten, mit allem Zubehör, Häusern, Höfen und Gewohnheiten; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1431 am Dinstage Bonifacii.

  • Archive signature: 164
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1431 Juni 5.

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Dietrich (Ditz) von Exdorf (-dorff) beurkundet für sich und seine Leibeslehnserben, von Wilhelm Grafen von Henneberg zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben seinen Hof zu Jüchsen (Jochsen), den er von Lutz Gotschalg, seinem Schwager, gekauft hat und der früher den Marterstecken gehörte, mit aufgeführtem Zubehör, wie Gotschalg ihn vom verst. Vater des Grafen zu Lehen getragen hatte; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist ....anstage a. d. 14[36].

  • Archive signature: 165
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1436

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Paul am Thore bekundet für sich, seine Frau Ottilie (Otilige) und ihre Erben, gekauft und von Wilhelm, Johann und Berthold Grafen von Henneberg zu Lehen empfangen zu haben das alte Schenkhaus zu Exdorf (-dorff) mit Stadel, Hofreite und Hof bei den [....] derer von der Kere mit allem Zubehör, besonders 3 Acker Wiesen; dafür hat er von den Grafen quittierte 100 Gulden gezahlt. Daraus sind den Grafen und ihren Erben künftig jährlich an Martini [11. Nov.] je 8 Malter Korn und Hafer Themarer (...mar) Maß Erbzins in das Amt Themar (Theymar) zu liefern, dazu ist an Weihnachten eine Abgabe (wisunge) fällig. Paul, seine Frau und ihre Erben haben von den zum Hof gehörenden Äckern Zehnt zu zahlen und zu dienen wie andere dortige Männer; die genannten [Wiesen] sind zehntfrei. Die Leute zu Exdorf sollen Paul und seinen Erben Anteil an der Gemeinde geben entsprechend der Anzahl der Männer und Witwen. Der Hof kann mitsamt zugehörigen Zinsen frei verkauft werden; dann ist ein Handlohn von einem Gulden pro 10 Gulden Wert an den Grafen zu zahlen. Paul bittet Johann Konige, Vogt zu Themar, um Besiegelung. Dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff sant Margaretha tag a. d. 1455.

  • Archive signature: 166
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1455 Juli 13.

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Der Ritter Albrecht (Apel) Fuchs bekundet, dass er mit Einverständnis seiner Frau Mechthild, seines ältesten Sohnes Albrecht (Apel) und anderer Erben sein beieinander gelegenes Eigen im Dorf Lülsfeld (Lylsfelt), das 5 Pfund Heller- und 5 Malter Korngülte Würzburger Maß sowie 20 Hühner bringt, dem Grafen Berthold von Henneberg zu Lehen aufgetragen hat. Dafür sollen er und seine Erben Burgmannen auf dem Haus zu Mainberg (Meyen-) sein. Siegel des Ausstellers.
Daz ist geschehen 1328 in der stat zu Wyrtzeburg an dem Dynstage vor Mytevasten.

  • Archive signature: 167
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1328 März 8.

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Deutsch.

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Konrad (Cuncz) Fuchs zu Wonfurt (Wuffurt) urkundet, Heinrich Grafen zu Henneberg und seinen Erben die bisher freieigene Behausung zu Wonfurt, soweit sie von Graben und Mauern umgeben ist, zu Lehen aufgetragen zu haben. Konrad und seine Erben, Söhne und Töchter, sollen sie zu Lehen haben mit den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am nesten Dinstag nach sand Mertinstag 1397.

  • Archive signature: 168
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1397 November 13.

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Jakob Fuchs bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg das Schloss Wonfurt (Wunfurt), wie es mit Mauern und Graben umgeben ist, ganz zu Lehen empfangen zu haben; dessen eine Hälfte hat er von seinem Bruder Hans zu seinem halben Teil dazu gekauft. Das Lehen hatte er zuvor vom verst. Vater des Grafen; Jakob hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Am Sontage Viti a. d. 1427.

  • Archive signature: 169
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Juni 15.

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Jakob Fuchs bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, dessen Brüdern Johann und Berthold für sich und seine Erben - Söhne und Töchter - das Schloss Wonfurt, wie es mit Graben und Mauern umfangen ist, zu Lehen empfangen zu haben zu den üblichen Verpflichtungen; dessen eine Hälfte hat er von seinem Bruder Hans zu seiner Hälfte dazugekauft. Siegel des Ausstellers.
Geben uf Donerstag nach Martini a. d. 1444.

  • Archive signature: 170
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1444 November 12.

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Wilhelm Fuchs zu Dingolshausen (Dingoltshusen) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, dessen Brüdern Johann und Berthold zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben einen Hof zu Gochsheim mit allem Zubehör, gekauft von Hans und Michael Truchsessen [von Wetzhausen] zu Eßfeld (Eysfeld), der vor Zeiten denen von Wenkheim (Weng-) und danach Otto von Wechmar gehörte. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gegebenn ist an sannt Michels tage a. d. 1453.

  • Archive signature: 171
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1453 September 29.

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Heinrich (Heinz) Fuchs zu Wallburg (Walpurg) bekundet für sich und seine Brudersöhne Johann (Hanns) und Heinrich (Heinz), dass sie von Wilhelm Grafen zu Henneberg, dessen Brüdern Johann und Berthold zu rechtem Mannlehen empfangen haben 4 Acker Weingarten am Stein zu Würzburg (Wurczpurg), die der Otinger innehatte, und ein Burggut zu Mainberg (Meyem-) mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide und anderem Zubehör zu den üblichen Verpflichtungen. Der Aussteller siegelt, auch für seine Brudersöhne.
Gebin am Sontage Exaltacionis sancte crucis a. d. 1455.

  • Archive signature: 172
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1455 September 14.

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Die Brüder Johann (Hans), Heinrich, Konrad (Conntz) und Wilhelm Fuchs zu Wonfurt (Wun-) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold für sich und ihre Erben, Söhne und Töchter, zu Lehen empfangen zu haben das Schloss Wonfurt, wie es mit Mauern und Graben umgeben ist; es hatte zuvor ihr Vater Jakob Fuchs vom verst. Vater der Grafen. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Heinrich siegelt.
Gebin 1463 am Montag nach sant Dorothea der heiligen jungfrawen tage.

  • Archive signature: 173
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1463 Februar 7.

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Johann (Hans) Fuchs zu Wonfurt (Wun-) bekundet für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, von Wilhelm Grafen von Henneberg zu Lehen empfangen zu haben das halbe Schloss Wonfurt. Davon hat er ein Viertel von Heinrich (Heinz) Fuchs zu Haßfurt (Has-) gekauft, das andere Viertel hatte er bereits vorher zu Lehen. Er empfängt es so, wie es sein Vater und Heinrich Fuchs zu Lehen gehabt haben, zu den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1478 am Freitag nach sant Kilians tage.

  • Archive signature: 174
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1478 Juli 10.

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Wolfgang Graf zu Henneberg beurkundet für sich und seine Brüder, dass er die Brüder Georg (Jorg), Domherrn zu Würzburg (Wirtz-), und Konrad (Contz) Fuchs sowie deren Erben, Söhne und Töchter, mit dem halben Schloss Wonfurt belehnt hat, so wie es mit Mauern und Graben umfangen ist, mit allen Rechten, wie sie es von seinem Vater hergebracht haben, und zu den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1482 am Sonntag [nach] sant Kilians tag des heiligen bischoffs.

  • Archive signature: 175
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Juli 14.

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Wolfgang Graf von Henneberg bekundet für sich und seine Brüder, dass er den Johann (Hans) Fuchs zu Wonfurt und seine Erben, Söhne und Töchter, mit dem halben Schloss Wonfurt belehnt hat, so wie es mit Mauern und Graben umfangen ist, mit allen Rechten, wie es Johanns verst. Vater von des Grafen Vater und Vorfahren hergebracht hat, und zu den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1482 am Sonntag nach sant Kilians tag des heiligen bischoffs.

  • Archive signature: 176
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Juli 14.

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Lehnsrevers der Brüder Georg (Jörg), Domherr zu Würzburg, und Konrad (Contz) Fuchs gegen Wolfgang Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: das halbe Schloss Wonfurt, so wie es mit Mauern und Graben umfangen ist, mit allen Rechten, wie sie es von seinem Vater hergebracht haben, und zu den üblichen Verpflichtungen. Konrad Fuchs siegelt; der Bruder bedient sich dieses Siegels.
Gebin 1482 am Sonntag nach sant Kilians Tag des heiligen bischoffs.

  • Archive signature: 177
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Juli 14.

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Lehnsrevers des Johann (Hans) Fuchs zu Wonfurt gegen Wolfgang Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: das halbe Schloss Wonfurt, so wie es mit Mauern und Graben umfangen ist, mit allen Rechten, wie es Johanns verst. Vater von des Grafen Vater und Vorfahren hergebracht hat, und zu den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1482 am Sonntag nach sant Kilians tag des heiligen bischoffs.

  • Archive signature: 178
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Juli 14.

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Lehnsrevers des Matern Fuchs zu Wonfurt gegen Wilhelm Grafen von Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: halbes Schloss Wonfurt, wie es mit Mauer und Graben umgeben ist, hatte der verst. Vater Hans Fuchs vom verst. Vater des Grafen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Monntage nach Palmarum 1503.
Der Lehnsmann übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 179
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1503 April 10.

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Lehnsrevers des Georg (Jorg) Fuchs zu Gleisenau (Gleyssenaw), Amtmanns zu Bramberg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein halbes Viertel des Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, gekauft von Adam von Selbitz. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist 1511 an Dinstage nach dem Sontage Cantate.
Georg Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 180
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1511 Mai 20.

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Lehnsrevers des Ritters Christoph Fuchs, Amtmanns zu Bramberg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss Wallenburg mit Zubehör entsprechend Vertrag vom 6. April 1522. Christoph Fuchs soll sich binnen acht Tagen demgemäß gegenüber dem Bischof von Würzburg verpflichten. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Dinstag nach dem Sonntag Judica 1522.
Christoph Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 183
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1522 April 8.

Enthält auch: Vom Grafen und C. Fuchs abgezeichnetes Konzept.

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Lehnsrevers des Ritters Christoph Fuchs, Amtmanns zu Bramberg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Halsgericht zu Wallenburg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Dienstag nach dem Sonntag Judica 1522.
Christoph Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 184
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1522 April 8.

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Lehnsrevers der Brüder Heinrich (Heintz), Hans Wilhelm und Valentin Fuchs, Söhne des verst. Georg Fuchs, Amtmanns zu Bramberg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein halbes Viertel des Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, hatte der verst. Vater von Adam von Selbitz gekauft. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Dinstag nach der heiligen Drivaltigkeit tag a. d. 1522.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen. Heinrich siegelt; seine Brüder bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 185
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1522 Juni 17.

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Lehnsrevers der Brüder Heinrich (Heintz), Hans Wilhelm und Valentin Fuchs zu Gleisenau (Gleissenaw), Söhne des verst. Georg Fuchs, Amtmanns zu Bramberg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein halbes Viertel des Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, hatte der verst. Vater von Adam von Selbitz gekauft. Siegel des Grafen.
Der gegeben ist an Freitag nach dem Sontag Letare 1525.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen. Heinrich siegelt; seine Brüder bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 186
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1525 März 31.

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Lehnsrevers der Brüder Heinrich (Heintz), Hans Wilhelm und Valentin Fuchs zu Gleisenau (Gleissenawe) gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Viertel des Getreide- und Weinzehnten zu Zeil, gekauft aus den Händen des Wilhelm von Schaumberg zu Thundorf, zuletzt empfangen dessen verst. Bruder Lorenz. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Montag nach der geburt Marie 1533.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen. Heinrich siegelt; seine Brüder bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 187
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1533 September 14.

Enthält auch: Mitteilung des Wilhelm von Schaumberg zu Thundorf an Graf Wilhelm betr. Verkauf des Anteils am Zehnten an die Brüder Fuchs von Gleisenau (Gleyssenawe), 26. August 1533 (uff Mitwochen nach Bartholomei 1533).

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Lehnsrevers des Hans Fuchs von Wonfurt gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das halbe Schloss Wonfurt, so wie es mit Mauern und Graben umfangen ist, mit allen Rechten, zuletzt verst. Vater Georg Fuchs. Siegel des Grafen.
Der geben ist Montags nach dem Suntag Exaudi 1535.
Hans Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 188
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1535 Mai 10.

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Revers des Hans von der Cappel wegen seiner unmündigen Pflegekinder und Mündel Hans Christoph, David und Jakob Fuchs, Söhne des Ritters Christoph Fuchs, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Dessen Urkunde betr. Aufschub zum Empfang der Lehen bis zur Mündigkeit ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss Wallenburg am Thüringer Wald mit Zubehör, auch dem Halsgericht.
Der geben ist am tag Valentini 1542.
Hans von der Cappel übernimmt seine Verpflichtungen und kündigt sein Handpetschaft an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 192
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1542 Februar 14.

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Papier

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Lehnsrevers des Valentin Fuchs von Bischofsheim, Sohnes des verst. Georg Fuchs, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein halbes Viertel des Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, hatte der verst. Vater von Adam von Selbitz gekauft. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Freitag nach Misericordia Domini 1546.
Valentin Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 194
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1546 Mai 14.

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Lehnsrevers des Philipp Truchseß von Pommersfelden des Älteren, Valentin Fuchs zu Wiesenbronn und Valentin Fuchs zu Bischofsheim, Vormünder des Georg Christoph, Sohnes ihres verst. Bruders bzw. Vetters Heinrich (Heintzen) Fuchs, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Viertel am Getreide- und Weinzehnten zu Zeil, gekauft von denen von Schaumberg; als Bevollmächtigter der Vormünder hat Valentin Fuchs zu Bischofsheim das Lehen empfangen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Freitag nach Misericordia Domini 1546.
Valentin Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 195
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1546 Mai 14.

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Lehnsrevers der Brüder Joachim und Jakob Fuchs zu Wonfurt gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: halbes Schloss Wonfurt, wie es mit Mauer und Graben umgeben ist, hatte zuletzt der verst. Vater Matern Fuchs. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Meinungen am Mitwochen nach Mathei apostoli 1548.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen. Joachim siegelt mit seinem Petschaft und unterschreibt; Jakob bedient sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 196
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1548 September 26.

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Unter dem Umbug: Mein Jochim Fuchs Han Schriff.

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Lehnsrevers des Friedrich Moritz Fuchs zu Friedelshausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof und Sitz im Dorf Friedelshausen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor die Teufel, dann Elisabeth (Lisa) von Boineburg, zuletzt die Biedenfelderin. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Sontag nach Vincula Petri 1549.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 197
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1549 August 4.

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Lehnsrevers des Georg Christoph Fuchs von Bimbach zu Eltmann gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Viertel am Getreide- und Weinzehnten zu Zeil, gekauft von denen von Schaumberg, ist Georg Christoph in der Teilung mit Hans Wilhelm und Valentin Fuchs zugefallen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am tage Visitationis Mariae 1551.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 198
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1551 Juli 2.

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Lehnsrevers des Hans Fuchs zu Hohenried als Vormund des unmündigen Sohnes des verst. Hans Fuchs zu Wonfurt gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das halbe Schloss Wonfurt, so wie es mit Mauern und Graben umfangen ist, mit allen Rechten. Fuchs hat eine Vollmacht seines Mitvormunds Otto Wilhelm von Thüngen vorgelegt. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen Dinstags nach Andreae apostoli, den ersten Decembris 1556.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Petschaftring.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 199
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1556 Dezember 1.

Enthält auch: Vollmacht des Mitvormunds Otto Wilhelm von Thüngen, 30. Oktober 1556.

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Lehnsrevers des Hans Wilhelm Fuchs von Bimbach zu Gleisenau (Gleissenaw) und Burgpreppach gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Aschbach mit Hals- und Vogteigericht sowie der Obrigkeit, zuvor Albrecht von Vestenberg und sein Sohn Hans Albrecht, durch deren Tod der Grafschaft heimgefallen. Nächste Erben sind Valentin Fuchs zu Bischofsheim und Georg Christoph Fuchs zu Eltmann sowie deren Erben in absteigender Linie. Stirbt Hans Wilhelm ohne Söhne, erben seine Töchter, doch steht es den genannten Fuchs frei, das Lehen von diesen für 8.000 Gulden an sich zu bringen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen am tage Elisabethae denn neuntzehenden Novembris 1558.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 200
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1558 November 19.

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Lehnsrevers des Hans Wilhelm Fuchs von Bimbach zu Gleisenau (Gleissenaw) und Burgpreppach gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Aschbach mit Hals- und Vogteigericht sowie der Obrigkeit, zuvor Albrecht von Vestenberg und sein Sohn Hans Albrecht, durch deren Tod der Grafschaft heimgefallen. Erben, falls keine Söhne und Töchter vorhanden, Valentin und Georg Christoph Fuchs, dann die Fuchs zu Bimbach und zu Schweinshaupten. Wenn Hans Wilhelm, seine Söhne und Töchter das Schloss an einen von Adel verkaufen, wird der Graf den Käufer belehnen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist ahm tage Mathei apostoli, den eynunndzwannzigstenn tag Septembris 1559.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 204
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 September 21.

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Lehnsrevers des Joachim Fuchs zu Wonfurt gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: halbes Schloss Wonfurt, wie es mit Mauer und Graben umgeben ist; hatten zuvor verst. Vater Matern und verst. Großvater Hans Fuchs. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen Dinstags nach Simonis et Judae 1559.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 205
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Oktober 31.

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Lehnsrevers des Hans Fuchs zu Herreth (Herritt) als Vormund des unmündigen Sohnes des verst. Hans Fuchs zu Wonfurt gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das halbe Schloss und Sitz Wonfurt, so wie es mit Mauern und Graben umfangen ist, mit allen Rechten und Gewohnheiten, wie es vorher der Vater innehatte. Fuchs hat eine Vollmacht seines Mitvormunds Otto Wilhelm von Thüngen vorgelegt. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen Dinstags nach Simonis et Judae 1559.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 206
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Oktober 31.

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Lehnsrevers des Valentin Fuchs von Bimbach zu Bischofsheim gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein halbes Viertel des Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, hatte vormals Adam von Selbitz; ihm in der Teilung mit dem Bruder Hans Wilhelm und dem Brudersohn Georg Christoph zugefallen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Freittags den neununndzwanzigstenn Decembris 1559.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 207
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Dezember 29.

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Lehnsrevers des Georg Christoph Fuchs von Bimbach zu Eltmann gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Viertel am Getreide- und Weinzehnten zu Zeil, gekauft von denen von Schaumberg; ihm in der Teilung mit Hans Wilhelm und Valentin Fuchs zugefallen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Freittags den neununndzwanzigstenn Decembris 1559.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Petschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 208
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Dezember 29.

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Lehnsrevers des Friedrich Moritz Fuchs zu Friedelshausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof und Sitz im Dorf Friedelshausen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor die Teufel, dann Elisabeth (Lisa) von Boineburg, zuletzt die Biedenfelderin. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist Sontags den zwentzigsten tag Augusti 1559.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 209
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 August 20.

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Lehnsrevers des Hans Christoph Fuchs zu Wallburg, auch für seine Brüder David und Jakob, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Halsgericht zu Wallenburg. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen Donnerstagks nach Letare 1560.
Fuchs übernimmt - auch für seine Brüder - die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 211
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 März 28.

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Lehnsrevers des Hans Christoph Fuchs zu Wallburg, auch für seine Brüder David und Jakob, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss Wallenburg mit Zubehör entsprechend Vertrag vom 6. April 1522 (Nr. 181 bzw. 182), der von Bischof Georg von Bamberg vermittelt worden war. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen Dornstagks nach Letare 1560.
Fuchs übernimmt - auch für seine Brüder - die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 213
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 März 28.

Enthält auch: Vollmacht des Jakob Fuchs zu Arnschwang und Wallburg für seinen Bruder Hans Christoph, 6. Januar 1560.

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Lehnsrevers des Friedrich Moritz Fuchs zu Friedelshausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof und Sitz im Dorf Friedelshausen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor die Teufel, dann Elisabeth (Lisa) von Boineburg, zuletzt die Biedenfelderin, dazu eine Mahl- und Schlagmühle mit zwei Rädern zu Luckershausen an der Schwarzbach. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Mittwochen den viertzehendenn Octobris 1562.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Petschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 214
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1562 Oktober 14.

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Lehnsrevers Valentin Fuchs zu Bischofsheim und Sigmund Fuchs zu Rügheim mit Vollmacht ihrer Mitvormünder Hans Friedrich von Künsberg, Oberhauptmann auf dem Gebürg, und Wilhelm von Lichtenstein zum Schottenstein für ihre Mündel Hans Karl, Georg und Georg Ernst, Söhne des Hans Wilhelm Fuchs von Bimbach zu Gleisenau (Gleißenaw), gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Aschbach mit Hals- und Vogteigericht sowie der Obrigkeit. Siegel des Grafen.
Der geben ist den sechsten Decembris 1564.
Die Vormünder übernehmen, auch für Hans Friedrich von Künsberg und Wilhelm von Lichtenstein, ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 215
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1564 Dezember 6.

Enthält auch: Vollmacht des Hans Friedrich von Künsberg, Plassenburg, 17. Oktober 1564.

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Lehnsrevers des Heinrich Fuchs zu Wonfurt, einzigen Sohnes des verst. Hans Fuchs zu Wonfurt, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das halbe Schloss Wonfurt, so wie es mit Mauern und Graben umfangen ist, mit allen Rechten, hat vorher Hans Fuchs innegehabt. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist denn zwanntzigstenn Aprilis 1569.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 216
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1569 April 20.

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Lehnsrevers des Joachim Fuchs zu Wonfurt gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ganzes Schloss Wonfurt, wie es mit Mauern und Gräben umfangen ist; zum einen Teil vom verst. Großvater Hans und verst. Vater Matern ihm zugefallen, zum anderen durch Erbfall und Kauf an Joachim gekommen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen Donnerstags nach Simonis et Judae 1571.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 217
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1571 November 1.

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Ausf. A.

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Lehnsrevers des Joachim Fuchs zu Wonfurt gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ganzes Schloss Wonfurt, wie es mit Mauern und Gräben umfangen ist; zum einen Teil vom verst. Großvater Hans und verst. Vater Matern ihm zugefallen, zum anderen durch Erbfall und Kauf an Joachim gekommen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen Donnerstags nach Simonis et Judae 1571.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 218
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1571 November 1.

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Ausf. B.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Georg Christoph Fuchs von Bimbach zu Eltmann. Lehnsobjekt/-e: ein Viertel am Wein- und Getreidezehnt zu Zeil, gekauft von denen von Schaumberg, Georg Christoph in der Teilung mit Hans Wilhelm und Valentin Fuchs, den Brüdern seines Vaters Heinrich, zugefallen; ein halbes Viertel desselben Zehnten, zuvor Valentin Fuchs und nach dessen Tod je zur Hälfte an Georg Christoph und an die Söhne des Hans Wilhelm Fuchs gefallen, dann durch Vergleich ganz an Georg Christoph gekommen. Der hat seine Verpflichtungen übernommen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn am Dinstagk denn funfzehenndten Aprilis 1572.

  • Archive signature: 219
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1572 April 15.

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Lehnsrevers des Georg Christoph Fuchs von Bimbach zu Eltmann gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg; Lehnsobjekt/-e: ein Viertel am Wein- und Getreidezehnt zu Zeil, gekauft von denen von Schaumberg, Georg Christoph in der Teilung mit Hans Wilhelm und Valentin Fuchs, den Brüdern seines Vaters Heinrich, zugefallen; ein halbes Viertel desselben Zehnten, zuvor Valentin Fuchs und nach dessen Tod je zur Hälfte an Georg Christoph und an die Söhne des Hans Wilhelm Fuchs gefallen, dann durch Vergleich ganz an Georg Christoph gekommen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn am Dinstagk denn funfzehenndten Aprilis 1572.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 220
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1572 April 15.

Enthält auch: Vollmacht des kranken Georg Christoph für Jorg Hueller, Vogt zur Burgpreppach, 11. April 1572.- Bitte an Hueller, den Termin wahrzunehmen, 12. April 1572.

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Lehnsrevers des Hans Karl Fuchs von Bimbach zu Gleisenau (Gleißennau) und Burgpreppach, auch für seine unmündigen Brüder Georg und Georg Ernst, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Aschbach, hatte zuvor der verst. Vater Hans Wilhelm. Sterben die Brüder ohne eheliche, männliche Erben, soll Georg Christoph Fuchs, Sohn ihres Vatersbruders, erben; hat auch dieser keine Leibeslehnserben, erben die Fuchs zu Bimbach sowie Schweinshaupten. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Dinstag nach Quasimodo geniti 1572.
Fuchs übernimmt, auch für seine unmündigen Brüder, die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 221
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1572 April 15.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Otto Philipp Fuchs. Lehnsobjekt/-e: freier Hof und Sitz im Dorf Friedelshausen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor die Teufel, dann Elisabeth (Lisa) von Boineburg, zuletzt die Biedenfelderin, dazu eine Mahl- und Schlagmühle mit zwei Rädern zu Luckershausen an der Schwarzbach. Hatte zuvor der verst. Vater Friedrich Moritz Fuchs. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfelt am Donnerstag denn zehenndenn Julii 1578.

  • Archive signature: 222
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1578 Juli 10.

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Lehnsrevers des Otto Philipp Fuchs zu Friedelshausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof und Sitz im Dorf Friedelshausen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor die Teufel, dann Elisabeth (Lisa) von Boineburg, zuletzt die Biedenfelderin, dazu eine Mahl- und Schlagmühle mit zwei Rädern zu Luckershausen an der Schwarzbach. Hatte zuvor der verst. Vater Friedrich Moritz Fuchs. Übliche Verpflichtungen.
Der gebenn ist zu Masfelt am Donnerstag denn zehendenn Julii 1578.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 223
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1578 Juli 10.

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Lehnsrevers des Otto Philipp Fuchs zu Friedelshausen gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof und Sitz im Dorf Friedelshausen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor die Teufel, dann Elisabeth (Lisa) von Boineburg, zuletzt die Biedenfelderin, dazu eine Mahl- und Schlagmühle mit zwei Rädern zu Luckershausen an der Schwarzbach.
Der geben ist zu Schleusungen am 29. monatstag Aprilis 1606.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 225
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 29.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II., auch im Namen der übrigen Herzöge zu Sachsen, für die Brüder Adam Valentin und Hans Wilhelm Fuchs von Bimbach. Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Aschbach mit allem Zubehör, zuvor der verst. Großvater Hans Wilhelm, der verst. Vater Georg und dessen Brüder Karl und Georg Ernst Fuchs; die Hälfte eines Viertels am Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, das von Adam von Selbitz herrührt, von Georg Fuchs gekauft, weiter an Valentin Fuchs, dann an Georg Christoph Fuchs und schließlich an die beiden obgenannten Brüder sowie den inzwischen verstorbenen Georg Ernst Fuchs gelangt; ein Viertel an demselben Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, das vom Geschlecht der von Schaumberg zu Thundorf herrührt und anschließend an Hans Wilhelm und Valentin Fuchs, dann an Georg Christoph und letztlich an Adam Valentin und Hans Wilhelm Fuchs als letzte überlebende Agnaten gekommen ist. Adam Valentin übernimmt, auch mit Vollmacht seines Bruders, die Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei.
Der gebenn ist zu Meynungenn am siebenzehendenn monatstag Martii 1607.

  • Archive signature: 226
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1607 März 17.

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Lehnsrevers des Adam Valentin Fuchs von Bimbach zu Burgpreppach, auch im Namen seines Bruders Hans Wilhelm, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Aschbach mit allem Zubehör, zuvor der verst. Großvater Hans Wilhelm, der verst. Vater Georg und dessen Brüder Karl und Georg Ernst Fuchs; die Hälfte eines Viertels am Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, das von Adam von Selbitz herrührt, von Georg Fuchs gekauft, weiter an Valentin Fuchs, dann an Georg Christoph Fuchs und schließlich an die beiden obgenannten Brüder sowie den inzwischen verstorbenen Georg Ernst Fuchs gelangt; ein Viertel an demselben Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, das vom Geschlecht der von Schaumberg zu Thundorf herrührt und anschließend an Hans Wilhelm und Valentin Fuchs, dann an Georg Christoph und letztlich an Adam Valentin und Hans Wilhelm Fuchs als letzte überlebende Agnaten gekommen ist. Adam Valentin übernimmt, auch mit Vollmacht seines Bruders, die Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei.
Der geben zu Meinungen am siebennzehendenn monattstagk Martii 1607.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 227
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1607 März 17.

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Lehnsrevers des Otto Philipp Fuchs zu Friedelshausen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof und Sitz im Dorf Friedelshausen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor die Teufel, dann Elisabeth (Lisa) von Boineburg, zuletzt die Biedenfelderin, dazu eine Mahl- und Schlagmühle mit zwei Rädern zu Luckershausen an der Schwarzbach. Hatte zuvor der verst. Vater Friedrich Moritz Fuchs. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 4. monatstag Novembris 1611.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 228
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Lehnsrevers des Hans Wilhelm Fuchs von Bimbach gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Viertel und ein halbes Viertel am Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, sind Fuchs in Erbteilung mit seinem Bruder Adam Valentin zugefallen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am zwantzigsten monatstag Maii 1613.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 229
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1613 Mai 20.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Georg Friedrich, (2) Ludwig Ulrich und Ernst Fuchs von Lemnitz zu Friedelshausen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof und Sitz im Dorf Friedelshausen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor die Teufel, dann Elisabeth (Lisa) von Boineburg, zuletzt die Biedenfelderin, dazu eine Mahl- und Schlagmühle mit zwei Rädern zu Luckershausen an der Schwarzbach. Hatte zuvor Vater Otto Philipp und Großvater Friedrich Moritz Fuchs. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 10. monatstag Septembris 1616.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 230
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1616 September 10.

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Auf dem Umbug Unterschriften: Geörg Friederich Fuchs von Lemnitz vor mich undt in Vollmachtt meines jüngern Brudern Ernst Fuchs von Lemnitz. Ludwig Ulrich Fuchs von Limnitz.

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Heinrich von Griesheim (Griz-), gesessen zu Griesheim, bekundet, von Heinrich Grafen zu Henneberg die folgenden Güter zu Lehen zu haben: einen Sedelhof zu Elxleben (Elxleubin), etwa zwei Acker Weingarten bei diesem Hof, dreieinhalb zugehörige Hufen Land, sechs Hühner Gülte von einem Hof und einer halben Hufe, einen Schilling Gülte von einem Hof zu Werningsleben (Wernigsleubin) und eine Lammkeule. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1394 am nestin Dinstage vor Valentini.

  • Archive signature: 232
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1394 Februar 10.

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Die Brüder Konrad, Reinhard und Eberhard von Griesheim (Gryßheym) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Lehen, Zinse und Güter zu Mannlehen empfangen zu haben: das Kirchlehen zu Großliebringen (Großen Liebergen), die dazu gehörigen Kapellen zu Kleinliebringen (Wenigenliebergen), Nahwinden (Nawynden) und Döllstädt (Tullestete), das Kirchlehen zu Heilsberg (Haysperg), das Kirchlehen zu Oberilm (Obirylmen) mit der zugehörigen Kapelle zu Singen (Sygen), das Kirchlehen zu Griesheim mit den zugehörigen Kapellen zu Geilsdorf (Geilßdorff) und Cottendorf (Kottendorff) sowie das Kirchlehen zu Neuroda (Neuwenrode); zu Elxleben (-leiben) in der lengweyß den Bergfried und das dabei stehende Gebäude im kleinen Hof am Brunnen, die Scheune und das Tor; den Weingarten mit Bäumen und Zubehör, etwa anderthalb Acker groß; dreieinhalb Hufen Ackerland im Feld zu Elxleben; einen Sedelhof bii dem weiborn zu Elxleben, von dem 6 Hühner Zins gegeben werden; von einem Garten zu Werningsleben (Werinßleiben) 2 Schillinge, 2 Hühner und eine Lammkeule an Michaelis [29. Sept.], wie sie diese bisher vom verst. Vater des Grafen hatten. Reinhard hat die Verpflichtungen beschworen, auch für seine Brüder; er siegelt.
Der geben yst 1427 am Mittewachen nechst vor Martini.

  • Archive signature: 233
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 November 5.

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Die Brüder Reinhard und Eberhard von Griesheim (Grieß-) bekunden, auch für die Söhne ihres verst. Bruders Konrad, von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Lehen, Zinse und Güter zu Mannlehen empfangen zu haben: das Kirchlehen zu Großliebringen (Großen Liebergen), die dazu gehörigen Kapellen zu Kleinliebringen (Wenigen Liebergen), Nahwinden (Nawynden) und Döllstädt (Tullestete), das Kirchlehen zu Heilsberg (Haysperg), das Kirchlehen zu Oberilm (Obirylmen) mit der zugehörigen Kapelle zu Singen (Syngen), das Kirchlehen zu Griesheim mit den zugehörigen Kapellen zu Geilsdorf (-dorff) und Cottendorf (Kottendorff) sowie das Kirchlehen zu Neuroda (Neuwenrode); zu Elxleben (-leiben) in der lengwiß den Bergfried und das dabei stehende Gebäude im kleinen Hof am Brunnen, die Scheune und das Tor; den Weingarten mit Bäumen und Zubehör, etwa anderthalb Acker groß; dreieinhalb Hufen Ackerland im Feld zu Elxleben; einen Sedelhof by dem weibron zu Elxleben, von dem 6 Hühner Zins gegeben werden; von einem Garten zu Werningsleben (Werinßleiben) 2 Schillinge, 2 Hühner und eine Lammkeule an Michaelis [29. Sept.]. Die Lehen hatten sie bisher zusammen mit dem verst. Bruder vom verst. Vater des Grafen. Reinhard siegelt, auch für den Bruder und die Brudersöhne.
Der gegebin ist uff Sontag Oculi a. d. 1453.

  • Archive signature: 234
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1453 März 4.

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Die Brüder Hartung, Konrad und Volkmar von Griesheim (Grieß-) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Lehen, Zinse und Güter zu Mannlehen empfangen zu haben: das Kirchlehen zu Großliebringen (Grossen Libergen), die dazu gehörigen Kapellen zu Kleinliebringen (Wenigenlibergen), Nahwinden (Nawinden) und Döllstädt (Tullestete), das Kirchlehen zu Heilsberg (Haysperg), das Kirchlehen zu Oberilm (Obern Ilmen) mit der zugehörigen Kapelle zu Singen, das Kirchlehen zu Griesheim mit den zugehörigen Kapellen zu Geilsdorf (-dorff) und Cottendorf (Kottendorff) sowie das Kirchlehen zu Neuroda (Newenrode); zu Elxleben (-leubin) in der lengwiß den Bergfried und das dabei stehende Gebäude im kleinen Hof am Brunnen, die Scheune und das Tor; den Weingarten mit Bäumen und Zubehör, etwa anderthalb Acker groß; dreieinhalb Hufen Ackerland im Feld zu Elxleben; einen Sedelhof bey dem weybronn zu Elxleben, von dem 6 Hühner Zins gegeben werden; von einem Garten zu Werningsleben (Werinßleubin) 2 Schillinge, 2 Hühner und eine Lammkeule an Michaelis [29. Sept.]. Hartung hat seine Verpflichtungen übernommen. Sobald seine Brüder, die in fremden Landen sind, heimkommen, sollen sie das ebenfalls tun. Hartung bittet Jörg Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld (Mareßfelt) um Besiegelung. Dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1470 am Mitwachin nechst nach dem heilgen Cristage.

  • Archive signature: 235
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1469 Dezember 27.

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Bei der Auflösung des Datums ist der Weihnachtsstil zu berücksichtigen.

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Heinrich von Griesheim (Griß-) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg für sich und seine Leibeslehnserben die folgenden Lehen, Zinse und Güter zu Mannlehen empfangen zu haben: das Kirchlehen zu Großliebringen (Grossen Libergen), die dazu gehörigen Kapellen zu Kleinliebringen (Wengenlibergen), Nahwinden (Nawinden) und Döllstädt (Tullestete), das Kirchlehen zu Heilsberg (Haysperg), das Kirchlehen zu Oberilm (Obern Ilmen) mit der zugehörigen Kapelle zu Singen, das Kirchlehen zu Griesheim mit den zugehörigen Kapellen zu Geilsdorf (Geylßdorff) und Cottendorf (Kottendorff) sowie das Kirchlehen zu Neuroda (Newenrode); zu Elxleben (-leubin) in der lengwiß den Bergfried und das dabei stehende Gebäude im kleinen Hof am Brunnen, die Scheune und das Tor; den Weingarten mit Bäumen und Zubehör, etwa anderthalb Acker groß; dreieinhalb Hufen Ackerland im Feld zu Elxleben; einen Sedelhof by dem weyborn zu Elxleben, von dem 6 Hühner Zins gegeben werden; von einem Garten zu Werningsleben (Werinßleuben) 2 Schillinge, 2 Hühner und eine Lammkeule an Michaelis [29. Sept.]. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der geben ist auff sandt Veits tag 1471.

  • Archive signature: 236
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1471 Juni 15.

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Heinrich von Griesheim (Griesz-) bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg für sich und seine Leibeslehnserben die folgenden Lehen, Zinse und Güter zu Mannlehen empfangen zu haben: das Kirchlehen zu Großliebringen (Grossen Liberigen), die dazu gehörigen Kapellen zu Kleinliebringen (Wenigen Lieberigen), Nahwinden (Nawinden) und Döllstädt (Tullestete), das Kirchlehen zu Heilsberg (Haysperg), das Kirchlehen zu Oberilm (Obirn Ilmen) mit der zugehörigen Kapelle zu Singen (Synngen), das Kirchlehen zu Griesheim mit den zugehörigen Kapellen zu Geilsdorf (Geylßdorff) und Cottendorf (Kottendorff) sowie das Kirchlehen zu Neuroda (Neuwenrode); zu Elxleben (-leubin) in der lengewyß den Bergfried und das dabei stehende Gebäude im kleinen Hof am Brunnen, die Scheune und das Tor; den Weingarten mit Bäumen und Zubehör, etwa anderthalb Acker groß; dreieinhalb Hufen Ackerland im Feld zu Elxleben; einen Sedelhof bey dem weybron zu Elxleben, von dem 6 Hühner Zins gegeben werden; von einem Garten zu Werningsleben (Werinßleubin) 2 Schillinge, 2 Hühner und eine Lammkeule an Michaelis [29. Sept.]. Das Lehen hatten zuvor Vater und Vorfahren von den Grafen. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gebin ist 1482 am Dinstag nach sant Sebastians tag des heiligen merterers.

  • Archive signature: 237
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Januar 22.

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Heinrich von Griesheim (Grißheym) zu Griesheim bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Lehen empfangen zu haben entsprechend der Lehnsurkunde. Diese ist inseriert; Lehnobjekte: das Kirchlehen zu Großliebringen (Grossen Liberigen), die dazu gehörigen Kapellen zu Kleinliebringen (Wenigen Lieberigen), Nahwinden (Nawinden) und Döllstädt (Tullestete), das Kirchlehen zu Heilsberg (Haylsperg), das Kirchlehen zu Oberilm (Ober Ilmen) mit der zugehörigen Kapelle zu Singen (Singenn), das Kirchlehen zu Griesheim mit den zugehörigen Kapellen zu Geilsdorf (Geylßdorff) und Cottendorf (Kottendorff) sowie das Kirchlehen zu Neuroda (Newenrode); zu Elxleben (-leuben) in der lengwiß den Bergfried und das dabei stehende Gebäude im kleinen Hof am Brunnen, die Scheune und das Tor; den Weingarten mit Bäumen und Zubehör, etwa anderthalb Acker groß; dreieinhalb Hufen Ackerland im Feld zu Elxleben; einen Sedelhof bey dem weyhebron zu Elxleben, von dem 6 Hühner Zins gegeben werden; von einem Garten zu Werningsleben (Werinßleuben) 2 Schillinge, 2 Hühner und eine Lammkeule an Michaelis [29. Sept.]. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist 1496 an Sonabende nach sant Lorentzen des heyligen merterers tage.
Heinrich übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 238
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1496 August 13.

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Lehnsrevers der Brüder Konrad und Georg (Jorg) von Griesheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das Kirchlehen zu Großliebringen (Grossen Liberigen), die dazu gehörigen Kapellen zu Kleinliebringen (Wenigen Liberigen), Nahwinden (Nawinden) und Döllstädt (Tullestette), das Kirchlehen zu Heilsberg (Hallsperg), das Kirchlehen zu Oberilm (Ober Ilmen) mit der zugehörigen Kapelle zu Singen, das Kirchlehen zu Griesheim mit den zugehörigen Kapellen zu Geilsdorf (Geylßdorff) und Cottendorf (-dorff) sowie das Kirchlehen zu Neuroda (Newenrode); zu Elxleben (-lewben) in der lengwis den Bergfried und das dabei stehende Gebäude im kleinen Hof am Brunnen, die Scheune und das Tor; den Weingarten mit Bäumen und Zubehör, etwa anderthalb Acker groß; dreieinhalb Hufen Ackerland im Feld zu Elxleben; einen Sedelhof bey dem weyhebron zu Elxleben, von dem 6 Hühner Zins gegeben werden; von einem Garten zu Werningsleben (Werinßleiben) 2 Schillinge, 2 Hühner und eine Lammkeule an Michaelis [29. Sept.]. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Dinstag nach Visitationis Marie 1520.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen. Konrad siegelt; sein Bruder bedient sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 239
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1520 Juli 3.

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Lehnsrevers der Brüder Christoph, Hans Georg und Hans Heinrich von Griesheim, auch für Konrad, Eberhard, Hans Heinrich, Ernst und Reinhard, Söhne ihres verst. Bruders Kaspar, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das Kirchlehen zu Großliebringen (Grossen Liberingen), die dazu gehörigen Kapellen zu Kleinliebringen (Wenigen Liberingen), Nahwinden (Nawinden) und Döllstädt (Thulstette), das Kirchlehen zu Heilsberg (Hailsperg), das Kirchlehen zu Oberilm (Ober Illmen) mit der zugehörigen Kapelle zu Singen, das Kirchlehen zu Griesheim mit den zugehörigen Kapellen zu Geilsdorf (Gailsdorff) und Cottendorf (Botendorff) sowie das Kirchlehen zu Neuroda (Newenrode); zu Elxleben (-leuben) inn der lenckwieß den Bergfried und das dabei stehende Gebäude im kleinen Hof am Brunnen, die Scheune und das Tor; den Weingarten mit Bäumen und Zubehör, etwa anderthalb Acker groß; dreieinhalb Hufen Ackerland im Feld zu Elxleben; einen Sedelhof bey dem weyenbron zu Elxleben, von dem 6 Hühner Zins gegeben werden; von einem Garten zu Werningsleben (Wernißleuben) 2 Schillinge, 2 Hühner und eine Lammkeule an Michaelis [29. Sept.]. Siegel des Grafen.
Der geben ist Dinstag nach Jubilate 1553.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen. (1) Hans Georg und (2) Hans Heinrich siegeln mit ihren Petschaften, auch für Bruder und Vettern.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 240
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1553 April 25.

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Lehnsrevers (1) Curt Apel und (2) Hartmann von und zu Griesheim, (3) Sigmund Ernst für sich und als Vormund seiner Brüder Eberhard und Heinrich, Söhne des verst. Ernst von Griesheim zu Elxleben, (4) Heinrich Caspar für sich und als Vormund seiner Brüder Hans Heinrich und Ernst Friedrich, Söhne des verst. Curt von Griesheim des Jüngeren zu Gottenhain, sowie die Brüder Hans Ludwig, Philipp Heinrich, Georg Friedrich, Reinhard Wilhelm und Hans Georg, Söhne des verst. Hans Heinrich von Griesheim, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Kirchlehen zu Heilsberg, Kirchlehen zu Oberilm mit der zugehörigen Kapelle zu Singen, Kirchlehen zu Griesheim mit den zugehörigen Kapellen zu Geilsdorf und Cottendorf sowie das Kirchlehen zu Neuenrode; aufgezählter Besitz zu Elxleben und Werningsleben. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 14. monatstag Maii 1612.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 242
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Mai 14.

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Pergament

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Hans von Grumbach, Sohn des verst. Hans, bekundet, den halben Zehnten und eine zugehörige Hofstatt in Dorf und Feld Oberpleichfeld (Obirn Bleichfeild), die früher Peter von Kissingen (Kiszige) und sein Brudersohn Stephan von Heinrich Grafen von Henneberg zu Lehen hatten, von diesem und seinem Sohn Wilhelm zu Lehen empfangen zu haben mit den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1404 dez Sonnabendis nest vor sand Kilians tage.

  • Archive signature: 243
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1404 Juli 5.

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Georg (Jorge) der Ältere von Grumbach bekundet, als Lehnsträger und Ältester für sich und seine Brüder Andreas und Wilhelm, Söhne des Hans von Grumbach, von Wilhelm Grafen von Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben den halben Zehnten in Dorf und Feld und eine zugehörige Hofstatt zu Oberpleichfeld (Obirn Bleich-) mit Zubehör, wie der Vater das vom verst. Vater des Grafen hergebracht hat. Georg hat davon als Lehnsträger die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gegeben ist am Mittewachen nechst nach dem Sontage Jubilate 1427.

  • Archive signature: 244
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 14.

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Georg (Jorge) der Ältere von Grumbach bekundet, als Lehnsträger und Ältester für sich und seine Brüder Andreas und Wilhelm, Söhne des Hans von Grumbach, von den Brüdern Wilhelm, Johann und Berthold Grafen von Henneberg den halben großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obernbleichfelt) und eine dortige Hofstatt zu Mannlehen empfangen zu haben; das Lehen hatte der Vater vom verst. Vater der Grafen. Georg hat davon als Lehnsträger die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gegebin ist am Sonnabent vor Mitfasten a. d. 1447.

  • Archive signature: 245
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1447 März 18.

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Andreas von Grumbach empfängt als Ältester und Lehnsträger von den Brüdern Wilhelm, Johann und Berthold Grafen von Henneberg für sich, seinen Bruder Wilhelm, den Vetter Heinrich (Heinczen) und ihre Leibeslehnserben den halben großen und kleinen Zehnten in Dorf und Mark Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt) und eine dortige Hofstatt zu Mannlehen; dieses hatte vorher der verst. Bruder Georg. Andreas hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt für sich, Bruder und Vetter.
Gebin am Mitwachin nach dem Sonntag Reminiscere a. d. 1457

  • Archive signature: 246
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 März 16.

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Sigmund von Grumbach (Grun-) bekundet, von Wilhelm Grafen von Henneberg seinen Anteil am Zehnten zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt) für sich und seine Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben; der Anteil ist vom Vater auf ihn gekommen. Sigmund hat davon als Lehnsträger die üblichen Verpflichtungen. Er bittet Eberhard von Maßbach (-pach), sein Siegel aufzudrücken; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1470 am Mantag Lamperti.

  • Archive signature: 247
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1470 September 17.

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Papier

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Die Vettern Sigmund und Bernhard von Grumbach (Grun-) bekunden, für sich und ihre Mannlehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg den Anteil am großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt) empfangen zu haben, der dem verst. Vetter Heinrich (Heinczen) von Grumbach gehörte. Dieser hatte den Anteil vom Grafen und dessen verst. Vater empfangen. Beide haben davon die üblichen Verpflichtungen. Sigmund bittet Heinrich (Heinczen) von Wechmar um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an (1). Bernhard kündigt sein eigenes Siegel an (2).
Der gebin ist 1473 am Dinstag sandt Margareten tag der heilgen jungfrauwenn.

  • Archive signature: 248
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1473 Juli 13.

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Sigmund von Grumbach bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg für sich und seine Leibeslehnserben seinen Anteil am großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt) empfangen zu haben, der von seinem verst. Vater Wilhelm von Grumbach auf ihn gekommen ist. Dazu empfängt er den Zehntanteil mitsamt einer Hofstatt, der vom Vetter Heinrich (Heinczen) und seinem Bruder Georg (Jorgen) "anerstorben" ist. Sigmund hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er bittet seinen Freund Georg (Jorgen) Voit von Salzburg (Saltzberg) um Besiegelung. Dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1482 an unnsers Hern Leichnams tag.

  • Archive signature: 249
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Juni 6.

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Sigmund von Grumbach bekundet, von Wilhelm Grafen von Henneberg für sich und seine Leibeslehnserben seinen Anteil am großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt) zu Mannlehen empfangen zu haben; dieser Anteil ist vom verst. Vater Wilhelm auf ihn gekommen. Dazu hat er den Anteil mit einer Hofstatt empfangen, der ihm von seinem Vetter Heinrich (Heinczen) und seinem Bruder Georg "anerstorben" ist. Sigmund hat davon als Lehnsträger die üblichen Verpflichtungen. Er bittet seinen Bruder Wilhelm, Domherrn zu Würzburg (Wircz-), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1486 am Fritag nach Francisci.

  • Archive signature: 250
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1486 Oktober 6.

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Sigmund von Grumbach bekundet, von Wilhelm Grafen von Henneberg für sich und seine Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben: seinen Anteil am großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt), der vom verst. Vater Wilhelm auf ihn gekommen ist; den Zehntanteil mit einer Hofstatt, der ihm von seinem Vetter Heinrich (Heinczen) und seinem Bruder Georg anerstorben ist; schließlich den Anteil am Zehnt mit einer Hofstatt, den der verst. Vetter Bernhard hatte und auf den dessen Witwe eine Verschreibung von Seiten der Grafschaft Henneberg hat. Von den Anteilen und den beiden Hofstätten hat Sigmund die üblichen Verpflichtungen. Er siegelt.
Der geben ist 1491 am Dinstag sandt Veits abendt.

  • Archive signature: 251
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1491 Juni 14.

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Lehnsrevers des Adam von und zu Grumbach gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: seinen Teil am großen und kleinen Zehnt zu Oberpleichfeld, hatte vorher Wilhelm der Alte von Grumbach, weiter den Teil desselben Zehnten mit einer Hofstatt, den vorher Heinrich und Georg von Grumbach hatten, und schließlich den Teil am Zehnten inklusive Hofstatt, der von Bernhard von Grumbach herrührt und auf den dessen Witwe eine Verschreibung von Seiten der Grafschaft Henneberg hat. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Montag nach sanct Kilians tag 1524.
Grumbach übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 253
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1524 Juli 11.

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Lehnsrevers des Hans von Grumbach gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: seinen Anteil am großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt), der vom verst. Vater Wilhelm auf ihn gekommen ist; den Zehntanteil mit einer Hofstatt, der ihm von seinem Vetter Heinrich (Heinczen) und seinem Bruder Georg anerstorben ist; schließlich den Anteil am Zehnt mit einer Hofstatt, den der verst. Vetter Bernhard hatte und auf den dessen Witwe eine Verschreibung von Seiten der Grafschaft Henneberg hat. Ihm von aufgezählten Vorfahren, zuletzt dem verst. Vater Adam, zugefallen. Siegel des Grafen.
Der geben ist Freitags nach Oculi 1542.
Grumbach übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 254
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1542 März 17.

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Lehnsrevers des Christoph von Grumbach, Sohnes des Hans von Grumbach, für sich und seinen unmündigen Bruder Valentin, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ihren Anteil am großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt), der vom verst. Vater Wilhelm auf ihn gekommen ist; den Zehntanteil mit einer Hofstatt, der ihm von seinem Vetter Heinrich (Heinczen) und seinem Bruder Georg anerstorben ist; schließlich den Anteil am Zehnt mit einer Hofstatt, den der verst. Vetter Bernhard hatte und auf den dessen Witwe eine Verschreibung von Seiten der Grafschaft Henneberg hat. Hatten zuvor aufgezählte Vorfahren und der verst. Großvater Adam. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den dreizehenden tag Februarii 1560.
Grumbach übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 255
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Februar 13.

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Lehnsrevers des Hans Voit von Salzburg, Vormunds der Söhne des verst. Hans von Grumbach - Hans Adam, Christoph, Valentin, Wolf und Sigmund - auch im Namen und mit Vollmacht seiner Mitvormünder gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ihren Anteil am großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt), der vom verst. Vater Wilhelm auf ihn gekommen ist; den Zehntanteil mit einer Hofstatt, der ihm von seinem Vetter Heinrich (Heinczen) und seinem Bruder Georg anerstorben ist; schließlich den Anteil am Zehnt mit einer Hofstatt, den der verst. Vetter Bernhard hatte und auf den dessen Witwe eine Verschreibung von Seiten der Grafschaft Henneberg hat. Hatte zuletzt der verst. Vater der Mündel. Siegel des Grafen.
Der geben ist den 12. tag Februarii 1557.
Voit übernimmt die üblichen Verpflichtungen und bittet mangels eigenen Siegels den hennebergischen Marschall Matthias von Hönningen um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 256
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1557 Februar 12.

Enthält auch: Vollmacht der Mitvormünder Valentin Fuchs von Dornheim zu Wiesentheid, Johann Truchseß von und zu Pommersfelden, Amtmann zu Höchstadt, und Hans Philipp Fuchs von Dornheim zu Neidenfels für Philipp [!] Voit von Salzburg, 15. Dezember 1556 (Dienstag nach Luciae 1556).

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Lehnsrevers der Brüder Christoph und Sigmund von Grumbach gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ihren Anteil am großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt), der vom verst. Vater Wilhelm auf ihn gekommen ist; den Zehntanteil mit einer Hofstatt, der ihm von seinem Vetter Heinrich (Heinczen) und seinem Bruder Georg anerstorben ist; schließlich den Anteil am Zehnt mit einer Hofstatt, den der verst. Vetter Bernhard hatte und auf den dessen Witwe eine Verschreibung von Seiten der Grafschaft Henneberg hat; Sigmund hat unlängst durch Resignation seiner Pfründen den geistlichen Stand aufgegeben. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den 2. Abrilis 1563.
Die von Grumbach übernehmen ihre Verpflichtungen. Christoph hängt sein Siegel an, dessen sich auch Sigmund in Ermangelung eines eigenen bedient.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 257
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1563 April 2.

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Lehnsrevers des Christoph von Grumbach gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: seinen Anteil am großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt), der vom verst. Vater Wilhelm auf ihn gekommen ist; den Zehntanteil mit einer Hofstatt, der ihm von seinem Vetter Heinrich (Heinczen) und seinem Bruder Georg anerstorben ist; schließlich den Anteil am Zehnt mit einer Hofstatt, den der verst. Vetter Bernhard hatte und auf den dessen Witwe eine Verschreibung von Seiten der Grafschaft Henneberg hat. Hatte zuvor der verst. Vater Hans von Grumbach. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den sechsundzwantzigsten Julii 1565.
Grumbach übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Petschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 258
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1565 Juli 26.

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Lehnsrevers des Hans Christoph von Grumbach gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: seinen Anteil am großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Oberpleichfeld (Obern Bleichfelt), der vom verst. Vater Wilhelm auf ihn gekommen ist; den Zehntanteil mit einer Hofstatt, der ihm von seinem Vetter Heinrich (Heinczen) und seinem Bruder Georg anerstorben ist; schließlich den Anteil am Zehnt mit einer Hofstatt, den der verst. Vetter Bernhard hatte. Hatte zuletzt der verst. Vater Christoph von Grumbach. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meynungen den 25. monatstag Novembris 1606.
Grumbach übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 259
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 November 25.

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Karl von Guttenberg (Guttem-) bekundet, als Ältester des Geschlechts Guttenberg von Wilhelm Grafen zu Henneberg den Zehnten zu Roth (Rode) am Gleichberg (Glichberge) mit allem Zubehör in Dorf und Feld zu Mannlehen empfangen zu haben; der Zehnt ist stets vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg zu Lehen getragen worden. Karl hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er siegelt.
Der gebin ist 1477 am Dinstage nach dem Palmen tage.

  • Archive signature: 260
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1477 April 1.

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Wolfgang Graf zu Henneberg belehnt für sich und seine Brüder den Anton von Guttenberg als Ältesten des Geschlechts Guttenberg zu Mannlehen mit dem Zehnten zu Roth (Rode) am Gleichberg sowie dessen Zubehör in Dorf und Feld; der Zehnt rührte von den Vorfahren und vom Vater des Grafen zu Lehen und ist immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden. Anton hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1482 am Mitwachen nach sant Otiligen der heiligen jungkfrauwen tag.

  • Archive signature: 261
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Dezember 18.

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Lehnsrevers des Anton von Guttenberg als Ältesten des Geschlechts Guttenberg gegen Wolfgang Graf zu Henneberg über den Empfang des Zehnten zu Roth (Rode) am Gleichberg mit Zubehör in Dorf und Feld; der Zehnt rührte von den Vorfahren und vom Vater des Grafen zu Lehen und ist immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden. Anton hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1482 am Mitwochen nach sant Otiligen der heiligen jungkfrauwen tag.

  • Archive signature: 262
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Dezember 18.

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Lehnsrevers des Martin von Guttenberg, Amtmanns zu [Stadt-] Prozelten, als Ältesten des Geschlechts Guttenberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Montage nach sant Johans tage Sunwenden tag 1507.
Guttenberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 263
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1507 Juni 28.

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Lehnsrevers des Karl von und zu Guttenberg als Ältesten des Geschlechts Guttenberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Donnerstag nach dem heiligen Ostertage 1517.
Guttenberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 264
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1517 April 16.

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Lehnsrevers des Hans von und zu Guttenberg als Ältesten des Geschlechts Guttenberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Freitag nach sanct Pauls tag bekerung 1523.
Guttenberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 265
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1523 Januar 30.

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Lehnsrevers des Achaz von und zu Guttenberg als Ältesten des Geschlechts Guttenberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Freitag sanct Kilians des heilgenn bischofs tage 1530.
Guttenberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 266
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Juli 8.

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Lehnsrevers Willibald von Wirsberg, Amtmann zum Schlechten und Rauhen Kulm, Balthasar Rabensteiner, Amtmann zu Epprechtstein, und Wolf von Gottsfeld zum Bühl bei der Stadt Creußen, Kuratoren des kranken Kaspar von Guttenberg zu Steinenhaus, Ältesten des Geschlechts Guttenberg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Montag nach dem Sontag Letare 1538.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen; Wolf von Gottsfeld siegelt, auch für die übrigen.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 267
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1538 April 1.

Enthält auch: Gesuch der drei Vormünder um Termin für Belehnung, 1537 November 23.- Terminsetzung des Grafen auf den 8. Januar 1538, Schleusingen, 9. Dezember 1537.- Bitte der Ehefrau Praxedis von Guttenberg geb. von Wirsberg um Aufschub des Termins, 19. Februar 1538.- Neue Terminsetzung auf den 1. April 1538, Schleusingen, 24. Februar 1538.

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Lehnsrevers des Sigmund von und zu Guttenberg als Ältesten des Geschlechts Guttenberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen den achtzehendenn tage Julii 1555.
Guttenberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 268
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1555 Juli 18.

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Lehnsrevers des Sigmund von und zu Guttenberg als Ältesten des Geschlechts Guttenberg gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Dinstags den sechzehendenn Julii 1560.
Guttenberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 269
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Juli 16.

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Lehnsrevers des Philipp Peter von Guttenberg als Ältesten des Geschlechts Guttenberg gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen Donnerstags den ersten Aprilis 1574.
Guttenberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 270
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1574 April 1.

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Lehnsrevers des Lorenz von Guttenberg zu Kirchlauter, fürstlich bambergischen Rats, Landgerichtsverwesers und Pflegers zu Giech, als Ältesten des Geschlechts Guttenberg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei.
Der geben ist zu Schleusingenn denn andern monatstag Maii 1606.
Guttenberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 271
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 2.

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Lehnsrevers des Wolf Wilhelm von und zu Guttenberg und Streichenreuth als Ältesten des Geschlechts Guttenberg gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei.
Der gebenn ist zu Meinungen den dreizehendenn monatstag Octobriß 1612.
Guttenberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 272
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Oktober 13.

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Lehnsrevers des Johann Andreas von Guttenberg, Domherrn zu Bamberg und Würzburg sowie Domscholasters, Seniors und Jubiläus, Ältesten des Geschlechts Guttenberg, respektive des von diesem bevollmächtigten Georg Enoch von und zu Guttenberg zu Thurn, Breiten- und Streichenreuth, fürstlich brandenburgischen Lehnsgerichtsassessors, gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Roth am Gleichberg mit Zubehör, der immer vom Ältesten des Geschlechts Guttenberg empfangen worden ist. Kanzleisekret der hennebergischen Regierung.
Geben zue Meiningen am 31. Julii 1655.
Guttenberg übernimmt seine Verpflichtungen, siegelt und unterschreibt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 273
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1655 Juli 31.

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Unterschrift: In Vollmacht obernants seines geliebten Herrn Vettern und in Mangel deß Ingesiegelß mit seinem Ringpetschafft betruckt und unterschrieben G. Enoch von Guttenberg m.p.

Papier

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Hans von Haselbach bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Güter empfangen zu haben, die vom Grafen und seiner Herrschaft zu Lehen rühren: einen Hof zu Niederschmalkalden (Nydern Smalkald), 5 Pfund jährlicher Gülte, das halbe Gericht des Dorfes und das halbe Holz genannt Pappenholtz, die er bisher von des Grafen verst. Vater getragen hat. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Mantage nechst nach sand Jacobffs tage 1428.

  • Archive signature: 274
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1428 Juli 26.

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Peter Wolfram, gesessen zu Sülzfeld [od. Sulzfeld] (Sultzfelt), bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg und dessen Brüdern Johann und Berthold zu freiem Lehen empfangen zu haben: zwei Güter in der Mark von Sülzfeld [od. Sulzfeld] mit Zubehör, die ihm verst. Karl von Helba (Helbe) gegeben hatte. Er und seine Erben können Bau- und Brennholz für ihren Bedarf in dem zu Sülzfeld [od. Sulzfeld] gehörigen Gehölz holen. Siegel des Ausstellers.
Gebenn auf sannt Lucien tag a. d. 1448.

  • Archive signature: 275
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1448 Dezember 13.

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Kilian von Helba (Helbe), gesessen zu Sülzfeld [od. Sulzfeld] (Sulczfelt), bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu erblichem, freiem Lehen empfangen zu haben: zwei Güter in der Mark von Sülzfeld [od. Sulzfeld], die sein verst. Vater auf ihn gebracht hat. Er und seine Erben können Bau- und Brennholz für ihren Bedarf in dem zu Sülzfeld [od. Sulzfeld] gehörigen Gehölz holen. Kilian bittet Werner von Boineburg (Bemmel-) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Geben an sant Gallen tag a. d. 1454.

  • Archive signature: 276
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1454 Oktober 16.

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Lehnsrevers des Kaspar von Hanstein gegen Poppo Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof des Hauses Burgbreitungen zum Nüßles mit Haus, Hof und aufgezähltem Zubehör, gekauft von Philipp von Geisa, gegen einen genannten, jährlich fälligen Erbzins, den der Graf jedoch, solange er lebt, seinem Kämmerer Kaspar von Hanstein erlässt. Siegel des Grafen
Geschehenn unnd gebenn Montags den neunzehenndenn Decembris 1569.
Hanstein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Ringpetschaft. Burgbreitungen.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 277
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1569 Dezember 19.

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Papier

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Lehnsrevers des Kaspar von Hanstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof des Hauses Burgbreitungen zum Nüßles mit Haus, Hof und aufgezähltem Zubehör, gekauft von Philipp von Geisa, gegen einen genannten, jährlich fälligen Erbzins. Siegel des Grafen.
Geschehen undt geben zu Masfelt den 18ten Martii 1575.
Hanstein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Ringpetschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 278
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1575 März 18.

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Lehnsrevers des Kaspar von Hanstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof Wolfsberg mit aufgezähltem Zubehör, durch Graf Poppo von Henneberg aus den Händen des Jobst Thiess gekauft, der ihn vom verst. Grafen Wilhelm erhalten hatte. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfelt den 18ten Martii 1575.
Hanstein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Ringpetschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 279
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1575 März 18.

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Papier

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Lehnsrevers des Kaspar von Hanstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof Kirrgrund des Hauses Burgbreitungen mit aufgezähltem Zubehör, vom verst. Grafen Poppo dem Hanstein übertragen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfelt den 18ten Martii 1575.
Hanstein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Ringpetschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 280
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1575 März 18.

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Papier

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Lehnsrevers des gräflichen Rates und Dieners Kaspar von Hanstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Kemenate zu Henfstädt mit aufgezähltem, umfangreichem Zubehör, u.a. Schenkstatt und Schaftrieb; die Tachbachsmühle mit der Fischerei im Tachbach bis in die Werra, je zwei Güter zu Tachbach, Grub und Weißbach sowie ein Viertel des Zehnten zu Breitensee, hatten zuletzt Hans Zufraß und sein Sohn Wolf vom verst. Vater des Grafen; der Wahl samt dem unteren halben Hof zu Henfstädt, je ein Gut zu Henfstädt und Tachbach, der große und der kleine Burgwerth, hatte Hans Zufraß vor Zeiten von Peter von Herbstadt gekauft, waren von denen von Schwarzburg auf die Vorfahren des Grafen und seinen Vater gekommen; die Hälfte des Sackzehnten im Dorf Steinhaug bei Themar, je drei Malter Korn und Hafer, sowie die dortigen wüsten Felder, hat der Graf von verst. Dietrich von der Drussel gekauft; fünf Güter zu Dingsleben, hatte Hans Zufraß von Georg von Herbstadt gekauft und von Großvater und Vater des Grafen zu Lehen getragen. Folgende Lehen hatte zuvor Hans Zufraß von verst. Albrecht Grafen zu Henneberg: eine Hufe und die halbe Mühle zu Belrieth, hatten die Brüder Sigmund und Eucharius Zufraß zu Althausen von der Grafschaft, durch deren Tod dem Hans Zufraß zugefallen; eine weitere Hufe und die zweite Hälfte der Mühle zu Belrieth, von Wilhelm, Sohn des verst. Alban Zufraß, dem Hans Zufraß zugefallen. Hanstein hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt am Sambstag denn funfften Maii 1576.
Hanstein übernimmt seine Verpflichtungen, unterschreibt und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 281
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 Mai 5.

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Lehnsrevers des Kaspar von Hanstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör; drei Seldnergüter zu Henfstädt, je ein Gut zu Tachbach, Dingsleben und Themar, ein Garten und eine Wiese zu Themar, hatte Lorenz Breuning von der Grafschaft zu Lehen, vom verst. Vater des Grafen dann an Dr. Peter von Gundelsheim und nach dessen Tod an den Schwiegersohn Kaspar von Obernitz und seine Frau Anna geb. von Gundelsheim verliehen, aus der Hand von deren Söhnen Kaspar und Hans Otto von Obernitz käuflich erworben und jetzt an Hanstein weiterverkauft; Schloss Osterburg über Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör. Belehnt werden Kaspar von Hanstein sowie seine Leibeslehnserben, Söhne und Töchter; bei deren Fehlen Dietrich von Oldershausen und die mit seiner Ehefrau Elisabeth geb. von Hanstein, Schwester Kaspars, gezeugten Söhne und Töchter. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt denn 15. Maii 1578.
Hanstein übernimmt seine Verpflichtungen, unterschreibt und siegelt mit dem Ringpetschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 283
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1578 Mai 15.

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Unterschrift unter dem Umbug wie vor.

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Lehnsrevers des hennebergischen Rats und Dieners Kaspar von Hanstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Kemenate zu Henfstädt mit aufgezähltem, umfangreichem Zubehör, u.a. Schenkstatt und Schaftrieb; die Tachbachsmühle mit der Fischerei im Tachbach bis in die Werra, zwei Güter zu Tachbach, zu Grub zwei Hufen und zu Weißbach zwei Hufen sowie ein Viertel des Zehnten zu Breitensee, hatten zuletzt Hans Zufraß und sein Sohn Wolf vom verst. Vater des Grafen; der Wahl samt dem unteren halben Hof zu Henfstädt, je ein Gut daselbst und eines zu Tachbach, dazu der große und der kleine Burgwerth, hatte Hans Zufraß vor Zeiten von Peter von Herbstadt gekauft; der andere halbe Teil des unteren Hofs zu Henfstädt mit den entsprechenden Zu- und Eingehörungen; ein Gut zu Henfstädt; eine viertel Hufe zu Oberstadt; ein Gut zu Dambach; ein Gut zu Obendorf; die Hälfte des Sackzehnten im Dorf Steinhaug bei Themar, je drei Malter Korn und Hafer, sowie die dortigen wüsten Felder, hat der Graf von verst. Dietrich von der Drussel gekauft; fünf Güter zu Dingsleben, hatte Hans Zufraß von Georg von Herbstadt gekauft und von Großvater und Vater des Grafen zu Lehen getragen. Folgende Lehen hatte zuvor Hans Zufraß von verst. Albrecht Grafen zu Henneberg: eine Hufe und die halbe Mühle zu Belrieth, hatten die Brüder Sigmund und Eucharius Zufraß zu Althausen von der Grafschaft, durch deren Tod dem Hans Zufraß zugefallen; eine weitere Hufe und die zweite Hälfte der Mühle zu Belrieth, von Wilhelm, Sohn des verst. Alban Zufraß, dem Hans Zufraß zugefallen. Durch den Tod des Wolf Zufraß, letzten seines Namens, der Grafschaft heimgefallen; die Abgabepflichtigen werden aufgezählt. Mitbelehnt werden Melchior, Lippold, Martin und Heinrich, Brüder des Kaspar von Hanstein, und deren Leibeslehnserben. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt ahm Mittwochenn den dreyzehenden Januarii 1580.
Hanstein übernimmt seine Verpflichtungen, unterschreibt und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 284
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1580 Januar 13.

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Unterschrift unter dem Umbug wie vor.

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Lehnsrevers des hennebergischen Rats Kaspar von Hanstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 150 Acker Holz am Mittelsberg und der zur Wüstung Debertshausen gehörige Bruch, zuvor verst. Reinhard von der Kere und seine Vorfahren, durch dessen Tod der Grafschaft heimgefallen; jetzt auf Lebenszeit dessen Bruder Richard von der Kere, Dompropst zu Würzburg, überlassen; nach dessen Tod soll Hanstein das Lehen erhalten. Mitbelehnt werden Melchior, Lippold, Martin und Heinrich, Brüder des Kaspar von Hanstein. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt denn zwantzigsten Novembris 1581.
Hanstein übernimmt seine Verpflichtungen, siegelt und unterschreibt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 285
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1581 November 20.

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Unterschrift unter dem Umbug wie vor.

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Lehnsrevers des hennebergischen Rats und Dieners Kaspar von Hanstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Kemenate zu Henfstädt mit aufgezähltem, umfangreichem Zubehör, u.a. Schenkstatt und Schaftrieb; die Tachbachsmühle mit der Fischerei im Tachbach bis in die Werra, zwei Güter zu Tachbach, zu Grub zwei Hufen und zu Weißbach zwei Hufen sowie ein Viertel des Zehnten zu Breitensee, hatten zuletzt Hans Zufraß und sein Sohn Wolf vom verst. Vater des Grafen; der Wahl samt dem unteren halben Hof zu Henfstädt, je ein Gut daselbst und eines zu Tachbach, dazu der große und der kleine Burgwerth, hatte Hans Zufraß vor Zeiten von Peter von Herbstadt gekauft; der andere halbe Teil des unteren Hofs zu Henfstädt mit den entsprechenden Zu- und Eingehörungen; ein Gut zu Henfstädt; eine drittel Hufe zu Oberstadt; ein Gut zu Dambach; ein Gut zu Obendorf; die Hälfte des Sackzehnten im Dorf Steinhaug bei Themar, je drei Malter Korn und Hafer, sowie die dortigen wüsten Felder, hat der Graf von verst. Dietrich von der Drussel gekauft; fünf Güter zu Dingsleben, hatte Hans Zufraß von Georg von Herbstadt gekauft und von Großvater und Vater des Grafen zu Lehen getragen. Folgende Lehen hatte zuvor Hans Zufraß von verst. Albrecht Grafen zu Henneberg: eine Hufe und die halbe Mühle zu Belrieth, hatten die Brüder Sigmund und Eucharius Zufraß zu Althausen von der Grafschaft, durch deren Tod dem Hans Zufraß zugefallen; eine weitere Hufe und die zweite Hälfte der Mühle zu Belrieth, von Wilhelm, Sohn des verst. Alban Zufraß, dem Hans Zufraß zugefallen. Durch den Tod des Wolf Zufraß, letzten seines Namens, der Grafschaft heimgefallen; die Abgabepflichtigen werden aufgezählt. Mitbelehnt werden Melchior, Lippold, Martin und Heinrich, Brüder des Kaspar von Hanstein, und deren Leibeslehnserben. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zue Maßfeldt am Sonnabenth den siebendenn Aprilis 1582.
Hanstein übernimmt seine Verpflichtungen, unterschreibt und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 286
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 April 7.

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Unterschrift unter dem Umbug wie vor.

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Lehnsrevers Hans Bronsart zu Schwickershausen und Libert Bose zu Ellingshausen, Vormünder der unmündigen Söhne des verst. Kaspar von Hanstein zu Henfstädt, Hans Georg, Konrad, Burkhard und Rudolf, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör; drei Seldnergüter zu Henfstädt, je ein Gut zu Tachbach, Dingsleben und Themar, ein Garten und eine Wiese zu Themar, hatte Lorenz Breuning von der Grafschaft zu Lehen, vom verst. Vater des Grafen dann an Dr. Peter von Gundelsheim und nach dessen Tod an den Schwiegersohn Kaspar von Obernitz und seine Frau Anna geb. von Gundelsheim verliehen, aus der Hand von deren Söhnen Kaspar und Hans Otto von Obernitz käuflich erworben und jetzt an Hanstein weiterverkauft; Schloss Osterburg über Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör. Erbberechtigt sind auch die von verst. Dietrich von Oldershausen in der Ehe mit Elisabeth geb. von Hanstein gezeugten Söhne und Töchter. Sekretsiegel der Regierung zu Meiningen.
Der gebenn ist zue Meinungen ahm achtundtzwantzigsten monats Augusti 1606.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 288
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 August 28.

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Desgleichen (Nr. 288). Lehnsobjekt/-e: Hof zu Römhild. Siegel wie vor.
Der geben ist zu Meynungen ahm achtunddzwantzigsten monatstag Augusti 1606.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 289
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 August 28.

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Angabe zum Lehnsobjekt nach Rückvermerk. Vgl. dazu Nr. 293 (1611 Nov. 4).

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Lehnsrevers Hans Bronsart zu Schwickershausen und Libert Bose zu Ellingshausen, Vormünder der unmündigen Söhne des verst. Kaspar von Hanstein zu Henfstädt, Hans Georg, Konrad, Burkhard und Rudolf, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Kemenate zu Henfstädt mit aufgezähltem, umfangreichem Zubehör, u.a. Schenkstatt und Schaftrieb; die Tachbachsmühle mit der Fischerei im Tachbach bis in die Werra, zwei Güter zu Tachbach, zu Grub zwei Hufen und zu Weißbach zwei Hufen sowie ein Viertel des Zehnten zu Breitensee, hatten zuletzt Hans Zufraß und sein Sohn Wolf vom verst. Vater des Grafen; der Wahl samt dem unteren halben Hof zu Henfstädt, je ein Gut daselbst und eines zu Tachbach, dazu der große und der kleine Burgwerth, hatte Hans Zufraß vor Zeiten von Peter von Herbstadt gekauft; der andere halbe Teil des unteren Hofs zu Henfstädt mit den entsprechenden Zu- und Eingehörungen; ein Gut zu Henfstädt; eine drittel Hufe zu Oberstadt; ein Gut zu Dambach; ein Gut zu Obendorf; die Hälfte des Sackzehnten im Dorf Steinhaug bei Themar, je drei Malter Korn und Hafer, sowie die dortigen wüsten Felder, hat der Graf von verst. Dietrich von der Drussel gekauft; fünf Güter zu Dingsleben, hatte Hans Zufraß von Georg von Herbstadt gekauft und von Großvater und Vater des Grafen zu Lehen getragen. Weiter eine Hufe und die halbe Mühle zu Belrieth, hatten die Brüder Sigmund und Eucharius Zufraß zu Althausen von der Grafschaft; eine weitere Hufe und die zweite Hälfte der Mühle zu Belrieth, von Wilhelm, Sohn des verst. Alban Zufraß, dem Hans Zufraß zugefallen. Durch den Tod des Wolf Zufraß, letzten seines Namens, der Grafschaft heimgefallen; die Abgabepflichtigen werden aufgezählt; einen dritten Teil am Sackzehnten zu Häselrieth, je zehn Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß und ein Fuder Heu. Mitbelehnt werden auch die Söhne der verst. Brüder des Kaspar von Hanstein, Melchior, Lippold und Martin, der Bruder Heinrich und deren Leibeslehnserben. Sekretsiegel der Regierung zu Meiningen.
Der gebenn ist zu Meynungen am achtunndzwantzigsten monatstage Augusti 1606.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 290
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 August 28.

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Pergament

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Lehnsrevers Hans Bronsart zu Schwickershausen und Libert Bose zu Ellingshausen, Vormünder der unmündigen Söhne des verst. Kaspar von Hanstein zu Henfstädt, Hans Georg, Konrad, Burkhard und Rudolf, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör; drei Seldnergüter zu Henfstädt, je ein Gut zu Tachbach, Dingsleben und Themar, ein Garten und eine Wiese zu Themar, hatte Lorenz Breuning von der Grafschaft zu Lehen, vom verst. Vater des Grafen dann an Dr. Peter von Gundelsheim und nach dessen Tod an den Schwiegersohn Kaspar von Obernitz und seine Frau Anna geb. von Gundelsheim verliehen, aus der Hand von deren Söhnen Kaspar und Hans Otto von Obernitz käuflich erworben und jetzt an Hanstein weiterverkauft; Schloss Osterburg über Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör. Erbberechtigt sind auch die von verst. Dietrich von Oldershausen in der Ehe mit Elisabeth geb. von Hanstein gezeugten Söhne und Töchter. Sekretsiegel der Regierung zu Meiningen.
Der gebenn ist zu Meinungen am vierten monatstag Novembris a. 1611.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 291
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Lehnsrevers Hans Bronsart zu Schwickershausen und Libert Bose zu Ellingshausen, Vormünder der unmündigen Söhne des verst. Kaspar von Hanstein zu Henfstädt, Hans Georg, Konrad, Burkhard und Rudolf, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Kemenate zu Henfstädt mit aufgezähltem, umfangreichem Zubehör, u.a. Schenkstatt und Schaftrieb; die Tachbachsmühle mit der Fischerei im Tachbach bis in die Werra, zwei Güter zu Tachbach, zu Grub zwei Hufen und zu Weißbach zwei Hufen sowie ein Viertel des Zehnten zu Breitensee, hatten zuletzt Hans Zufraß und sein Sohn Wolf vom verst. Vater des Grafen; der Wahl samt dem unteren halben Hof zu Henfstädt, je ein Gut daselbst und eines zu Tachbach, dazu der große und der kleine Burgwerth, hatte Hans Zufraß vor Zeiten von Peter von Herbstadt gekauft; der andere halbe Teil des unteren Hofs zu Henfstädt mit den entsprechenden Zu- und Eingehörungen; ein Gut zu Henfstädt; eine drittel Hufe zu Oberstadt; ein Gut zu Dambach; ein Gut zu Obendorf; die Hälfte des Sackzehnten im Dorf Steinhaug bei Themar, je drei Malter Korn und Hafer, sowie die dortigen wüsten Felder, hat der Graf von verst. Dietrich von der Drussel gekauft; fünf Güter zu Dingsleben, hatte Hans Zufraß von Georg von Herbstadt gekauft und von Großvater und Vater des Grafen zu Lehen getragen. Weiter eine Hufe und die halbe Mühle zu Belrieth, hatten die Brüder Sigmund und Eucharius Zufraß zu Althausen von der Grafschaft; eine weitere Hufe und die zweite Hälfte der Mühle zu Belrieth, von Wilhelm, Sohn des verst. Alban Zufraß, dem Hans Zufraß zugefallen. Durch den Tod des Wolf Zufraß, letzten seines Namens, der Grafschaft heimgefallen; die Abgabepflichtigen werden aufgezählt; einen dritten Teil am Sackzehnten zu Häselrieth, je zehn Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß und ein Fuder Heu. Mitbelehnt werden auch die Söhne der verst. Brüder des Kaspar von Hanstein, Melchior, Lippold und Martin, der Bruder Heinrich und deren Leibeslehnserben. Sekretsiegel der Regierung zu Meiningen.
Der geben ist zue Meinungen am vierten monatstag Novembris a. 1611.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 292
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Pergament

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Lehnsrevers Hans Bronsart zu Schwickershausen und Libert Bose zu Ellingshausen, Vormünder der unmündigen Söhne des verst. Kaspar von Hanstein zu Henfstädt, Hans Georg, Konrad, Burkhard und Rudolf, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Freier Hof und Behausung zu Römhild, Zöllners Hof genannt, mit Zubehör und Erbzinsen entsprechend einem dem verst. Kaspar von Hanstein übergebenen, alten Erbregister, zuvor Melchior Schön und dessen Sohn Hans Wolf Schön, nach dessen Tod und nach Erstattung des Baugeldes an die Witwe der Grafschaft Henneberg heimgefallen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung zu Meiningen.
Der geben ist zu Meinungen am vierten monatstag Novembris a. 1611.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 293
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

Enthält auch: Schreiben betr. Rücksendung von Lehnsreversen aus Henfstädt an die hennebergische Kanzlei in Meiningen, 9. Juni 1614.

Vgl. Nr. 289 (1606 Aug. 28).

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Lehnsrevers der Brüder Hans Georg und Konrad von Hanstein zu Henfstädt, auch in Vormundschaft ihrer Brüder Burkhard und Rudolf, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Vorwerk zu Henfstädt mit Wohnhaus, Scheunen, Ställen, Äckern, Wiesen, Schäferei, Zehnten, Zinsen, Lehnschaften und dem dortigen Wirtshaus, am 8. April 1613 im Tausch gegen das Trottische Gut zu Henneberg abgetreten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen Dinstags nach Judica am 28. Martii 1615.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 294
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1615 März 28.

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Auf dem Umbug Unterschriften: Hans Jörg von Hanstein m.p. Conrad von Hanstein m.p.

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Kanzler und Räte der hennebergischen Regierung verleihen im Namen des Kurfürsten und der Herzöge zu Sachsen dem Hans Ludwig von Hanstein zu Oberellen für seine Ehefrau Eva Margarete geb. von Zweiffel und die gemeinsamen Leibeslehnserben, Söhne und Töchter: Wüstung und Hof Schmerbach unter dem Hutsberg mit aufgezähltem Zubehör, früher Marschalk von Ostheim, zuletzt der hennebergische Statthalter Bernhard Marschalk von Ostheim, durch dessen Tod heimgefallen und an Veit von Heldritt, Großvater der Eva Margarete, verliehen. Im Namen Hansteins hat dessen Bevollmächtigter Konrad Hepp, öffentlicher Notar, das Lehen empfangen zu den üblichen Verpflichtungen. Hennebergisches Kanzleisekret.
So geschehen undt geben zue Meiningen den 21. monatstag Februarii 1651.

  • Archive signature: 295
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1651 Februar 21.

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Lehnsurkunde des Herzogs Friedrich Wilhelm zu Sachsen [-Altenburg] für Georg Philipp und Hans Kaspar von Hanstein zu Henfstädt, Söhne des verst. hennebergischen Rats Konrad von Hanstein, die unmündigen Söhne ihres verst. Bruders Ludwig Konrad, Georg Ernst und Ludwig Konrad, sowie aufgezählte, weitere Vettern von Hanstein. Lehnsobjekt/-e: Sitz und Kemenate zu Henfstädt mit aufgezähltem, umfangreichem Zubehör, u.a. Schenkstatt und Schaftrieb; die Tachbachsmühle mit der Fischerei im Tachbach bis in die Werra, zwei Güter zu Tachbach, zu Grub zwei Hufen und zu Weißbach zwei Hufen, hatten zuletzt Hans Zufraß und sein Sohn Wolf vom verst. Vater des Grafen; der Wahl samt dem unteren halben Hof zu Henfstädt, je ein Gut daselbst und eines zu Tachbach, dazu der große und der kleine Burgwerth, hatte Hans Zufraß vor Zeiten von Peter von Herbstadt gekauft; der andere halbe Teil des unteren Hofs zu Henfstädt mit den entsprechenden Zu- und Eingehörungen; ein Gut zu Henfstädt; eine drittel Hufe zu Oberstadt; ein Gut zu Tachbach; ein Gut zu Obendorf; die Hälfte des Sackzehnten im Dorf Steinhaug bei Themar, je drei Malter Korn und Hafer, sowie die dortigen wüsten Felder, hat der Graf von verst. Dietrich von der Drussel gekauft; fünf Güter zu Dingsleben, hatte Hans Zufraß von Georg von Herbstadt gekauft und von Großvater und Vater des Grafen zu Lehen getragen. Weiter eine Hufe und die halbe Mühle zu Belrieth, hatten die Brüder Sigmund und Eucharius Zufraß zu Althausen von der Grafschaft; eine weitere Hufe und die zweite Hälfte der Mühle zu Belrieth, von Wilhelm, Sohn des verst. Alban Zufraß, dem Hans Zufraß zugefallen. Durch den Tod des Wolf Zufraß, letzten seines Namens, der Grafschaft heimgefallen; die Abgabepflichtigen werden aufgezählt; einen dritten Teil am Sackzehnten zu Häselrieth, je zehn Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß und ein Fuder Heu, hat Kaspar von Hanstein bei Kaspar von Stein zu Nordheim im Grabfeld mit lehnsherrlicher Zustimmung gekauft. Übliche Verpflichtungen. Zeugen: Dr. August Carpzov, geheimer Rat und Kanzler, Georg Sigmund von Erffa zu Sondheim und Weidhausen und Dr. Johann Nikolaus Hahnwacker, Land-, Hof- und Regierungsräte, sowie der Kammer-Lehnssekretär Hieronimus Kannegießer. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Coburg 1661 am dreyzehenden monatstage Novembris.

  • Archive signature: 296
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1661 November 13.

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Unterschrift unter dem Umbug: Friederich Wilhelm H.z.Sachssen m.p. Auf dem Umbug: Augustus Carpzov Dr. m.p.
Obwohl vermutlich Jahrzehnte zuvor gekauft, erscheint der Zehnt zu Häselrieth erstmals in dieser Urkunde als Lehen derer von Hanstein.

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Lehnsurkunde des Herzogs Friedrich Wilhelm zu Sachsen für Georg Philipp und Hans Kaspar, Söhne des verst. Konrad von Hanstein, die unmündigen Söhne ihres Bruders Ludwig Konrad, Georg Ernst und Ludwig Konrad, sowie weitere, genannte Vettern von Hanstein und von Oldershausen. Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör; drei Seldnergüter zu Henfstädt, je ein Gut zu Tachbach, Dingsleben und Themar, ein Garten und eine Wiese zu Themar, hatte Lorenz Breuning von der Grafschaft zu Lehen, vom verst. Vater des Grafen dann an Dr. Peter von Gundelsheim und nach dessen Tod an den Schwiegersohn Kaspar von Obernitz und seine Frau Anna geb. von Gundelsheim verliehen, aus der Hand von deren Söhnen Kaspar und Hans Otto von Obernitz käuflich erworben und jetzt an Hanstein weiterverkauft; Schloss Osterburg über Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör. Übliche Verpflichtungen. Zeugen wie vor. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Coburgk 1661 am dreyzehenden monatstage Novembris.

  • Archive signature: 297
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1661 November 13.

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Lehnsurkunde des Herzogs Friedrich Wilhelm zu Sachsen für Georg Philipp und Hans Kaspar, Söhne des verst. Konrad von Hanstein, die unmündigen Söhne ihres Bruders Ludwig Konrad sowie weitere, genannte Vettern von Hanstein. Lehnsobjekt/-e: Durch Vertrag vom 28. Febr. 1611 von verst. Hans von Bibra angekaufte Vorwerk und Fischwasser zu Henfstädt, hatte zuvor Christoph von Bibra; sechster, neunter und zwölfter Teil des Zehnten zu Obendorf, zuvor verst. Hans von Bibra und seine Vorfahren. Übliche Verpflichtungen. Zeugen wie vor. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Coburg 1661 am dreyzehenden monatstage Novembris.

  • Archive signature: 298
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1661 November 13.

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Lehnsurkunde des Herzogs Friedrich Wilhelm zu Sachsen für Georg Philipp und Hans Kaspar, Söhne des verst. Konrad von Hanstein, die unmündigen Söhne ihres Bruders Ludwig Konrad, Georg Ernst und Ludwig Konrad, sowie weitere, genannte Vettern von Hanstein. Lehnsobjekt/-e: Vorwerk zu Henfstädt mit Wohnhaus, Scheunen, Ställen, Äckern, Wiesen, Schäferei, Zehnten, Zinsen, Lehnschaften und dem dortigen Wirtshaus, am 8. April 1613 im Tausch gegen das Trottische Gut zu Henneberg abgetreten. Übliche Verpflichtungen. Zeugen wie vor. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Coburgk 1661 am dreyzehenden monatstage Novembris.

  • Archive signature: 299
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1661 November 13.

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Lehnsrevers des Georg (Jörg) von und zu Haun gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hälfte von Lehen, Zinsen und Gütern, die von Hans von Leimbach heimgefallen sind: Hof zu Salzungen mit Zubehör unter den Salzpfannen und vor dem oberen Tor; Besitz zu Langenfeld, Leimbach, Runersfurth und im Stulloch; Äcker am Sandweg; Güter zu Witzelroda und das Leimbacher Werth; Güter im Gericht Salzungen. Diese Lehen hatten Friedrich und Andreas von Haun von verst. Albrecht Grafen zu Henneberg, sie waren an den Grafen und seinen verst. Vater gefallen und von diesen an die verst. Brüder Simon und Hans Joachim von und zu Haun verliehen worden. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist Freitags den letzten Decembris 1574.
Haun übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 300
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1574 Dezember 31.

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Berthold von Hausen (Husen) bekundet für sich und seinen Vetter Rudolf, Sohn des verst. Rudolf von Hausen, von Wilhelm Grafen zu Henneberg sechs Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Großenbalnhusen) bie dem bruche mit allem Zubehör - Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide - zu Lehen empfangen zu haben. Er soll den Anteil Rudolfs des Jungen tragen, bis dieser mündig wird; dann hat er ihn selbst zu empfangen und darüber eine Urkunde auszustellen. Die Lehnsleute haben davon die üblichen Verpflichtungen. Berthold siegelt für sich und den Vetter.
Gegeben 1439 am Mantage Octava Petri et Pauli apostolorum.

  • Archive signature: 301
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1439 Juli 6.

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Berthold von Hausen (Husen) bekundet, für sich und seine Söhne Berthold, Georg, Hans und Heinrich und seine Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold sieben Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Grossen Balnhusen) by dem bruche mit allem Zubehör - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide - zu Lehen empfangen zu haben mit den üblichen Verpflichtungen. Berthold siegelt für sich und seine Söhne.
Gebin an sannt Johanns tag sonnwenden a. d. 1454.

  • Archive signature: 302
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1454 Juni 24.

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Die Brüder Georg (Jorge) und Hermann von Hausen (Husen) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold sieben Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Grossenbalnhusen) by dem bruche mit allem Zubehör - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide - zu Lehen empfangen zu haben mit den üblichen Verpflichtungen. Georg hat die üblichen Verpflichtungen beschworen. Sobald sein Bruder Hermann 12 Jahre alt ist und die Lehen gebrauchen will, soll er das ebenfalls tun. Georg siegelt für sich und den Bruder.
Der gegebin ist 1464 am Mitwachin nach dem Sontag Letare.

  • Archive signature: 303
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1464 März 14.

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Die Brüder Georg (Jorg) und Hermann von Hausen (Husen) bekunden, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern zu Mannlehen empfangen zu haben: sieben Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Grossen Balnhusen) bey dem bruche mit allem Zubehör - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide - mit den üblichen Verpflichtungen. Die Brüder bitten Georg (Jorgen) Voit von Salzburg (Saltzberg) den Älteren um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1482 am Mitwachen nach dem Sonntag Cantate.

  • Archive signature: 304
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Mai 8.

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Die Brüder Georg (Jorg) und Hermann von Hausen (Husen) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg für sich und ihre Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben: sieben Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Grossen Balnhusen) bey dem bruche mit allem Zubehör - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide - zu den üblichen Verpflichtungen. (1) Georg und (2) Hermann siegeln.
Der gebin ist 1490 an Monntag nach dem heiligen Neuwen jars tage.

  • Archive signature: 305
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1490 Januar 4.

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Lehnsrevers des Berthold von Hausen zu Groß-Ballhausen, auch als Bevollmächtigten seiner Brüder Albrecht und Heinrich, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Grossen Balnhausen) bey dem bruche mit allem Zubehör - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide - zu den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Sonnabent nach Martini 1517.
Berthold siegelt für sich und seine Brüder.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 306
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1517 November 14.

Enthält auch: Zettel: Berthold hat mitgeteilt, dass ihm, Albrecht und Heinrich in der Teilung mit ihren Brüdern Hermann und Hans diese hennebergischen Lehen zugefallen sind. Seines Wissens haben sie eine Art Wasser in der Unstrut vom Bruch bis nach Straußfurt sowie die dortige Schaftrift. Dies will er der Kanzlei schriftlich mitteilen und darüber eine neue Lehnsurkunde empfangen.

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Lehnsrevers des Melchior von Hausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Demnach hatte der Graf mit Datum Schleusingen am abent Martini [10. Nov.] 1540 dem Berthold von Hausen und seinen Leibeslehnserben die Lehen verliehen, in denen sein verst. Vater Berthold gesessen hatte: sieben Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Grossen Balnhusen) bey dem bruche mit allem Zubehör - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide. Danach hatte auch dessen Vetter Melchior von Hausen für sich und seine Söhne Christoph, Sigmund, Hans, Melchior und Georg von Hausen um Belehnung gebeten. Der Graf hat daher diese in die Lehen mit aufgenommen. Stirbt Berthold ohne Leibeslehnserben, fallen die Lehen an diese genannten Vettern. Siegel des Grafen.
Gescheen zue Schleusingen Montags nach Omnium sanctorum 1543.
Melchior hat seine Verpflichtungen durch seinen Sohn Georg beschwören lassen; er siegelt für sich und die Söhne.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 308
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1543 November 5.

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Lehnsrevers der Vettern Bernhard von Hausen zu Groß-Ballhausen und Sigmund von Hausen zu Schönstedt, auch für ihre Vettern bzw. Brüder Georg und Christoph von Hausen, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Grossen Balnhusen) bey dem bruche mit allem Zubehör - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn denn dreyzehendenn Octobris 1560.
Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen. Sigmund siegelt für sich, Brüder und Vettern.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 309
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Oktober 13.

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Die Namen der Belehnten sind in Lehnsurkunde und -revers nicht identisch: Anstelle des im Revers vorkommenden Namens Christoph steht in der Urkunde Friedrich!

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Lehnsrevers der Brüder Bernhard und Reinhard von Hausen, Söhne des verst. Bernhard von Hausen zu Groß-Ballhausen, auch für ihre Vettern Georg und Friedrich von Hausen zu Schönstedt, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Grossen Balnhusen) bey dem bruche mit allem Zubehör - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide wie. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusinngenn denn siebennzehennden monatstag Aprilis 1576.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen. Bernhard siegelt, auch für den Bruder, mit dem Ringpetschaft, beide unterschreiben.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 310
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 April 17.

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Unterschriften auf dem Umbug: Reinhardt von Hausen mein Handt. Bernhartt von Hausen mein Handt.

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Lehnsrevers der Vettern Friedrich und Longinus von Hausen zu Ballhausen gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Grossen Balnhusen) bey dem bruche mit allem Zubehör - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide. Als Bevollmächtigter derer von Hausen hat Christoph Jüngling, Bürger zu Salzungen, das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Schleusungen am dritten monatstag Maii 1606.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 311
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 3.

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Lehnsrevers der Vettern Friedrich und Longinus von Hausen zu Schönstedt und Groß-Ballhausen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Hufen Land zu [Groß-] Ballhausen (Grossen Balnhusen) bey dem bruche mit allem Zubehör - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide. Als Bevollmächtigter derer von Hausen hat Christoph Jüngling, Bürger zu Salzungen, das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 22. monatstag Junii 1612.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 312
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Juni 22.

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Lehnsrevers des Veit von Heldritt zu Stepfershausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Hälfte eines Hofes zu Stepfershausen mit Zubehör in Dorf und Feld, tauschweise von Hans Stock an den verst. Großvater des Grafen gekommen und von diesem an Lutz von Bisa verliehen; Heldritt hat die Hälfte von Hans Christoph von Schiltitz gekauft. Hinterlässt er keine Leibeslehnserben, fällt das Lehen an seine Brüder und deren Leibeslehnserben. Die Hälfte eines weiteren Hofes zu Stepfershausen, den vor Zeiten Hans Morre innegehabt hat; danach haben ihn Lutz von Bisa und Nikolaus von Schlitnitz, Großvater des erwähnten Hans Christoph, vom verst. Vater des Grafen getragen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen am Dinstag denn virtzehenden Februarii 1576.
Heldritt übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 313
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 Februar 14.

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Statthalter, Kanzler und Räte der Grafschaft Henneberg bekunden: Veit von Heldritt, fürstlich sächsischer Amtmann zu Lichtenberg, hatte die Hälfte eines Hofes mit Sitz und Zubehör zu Stepfershausen vor Zeiten von Hans Christoph von Schiltitz gekauft. Diesen und die Hälfte eines weiteren Hofes zu Stepfershausen, den Hans Morre innehatte, der dann an Lutz von Bisa verliehen und letztlich auch an die von Schiltitz gelangt war, hatte ihm Georg Ernst Graf zu Henneberg mit Datum 14. Februar 1576 zu Mannlehen verliehen. Friedrich Wilhelm Herzog zu Sachsen, auch als Administrator von Kursachsen, hatte ihm am 9. Juli 1592 zugesagt, die hennebergischen Lehen zu Sohn- und Töchterlehen zu machen, sofern sein Vater Hans Thomas und sein Bruder Hans Ulrich von Heldritt schriftlich auf die Gesamtbelehnung verzichteten. Hiermit werden deshalb die genannten Lehen an Veit von Heldritt, seine Söhne und Töchter sowie deren leibliche Erben verliehen. Heldritt erhält diese mit Ringpetschaft gesiegelte Anerkennung bis zur Ausfertigung der ordentlichen Lehnsurkunde.
Geschehen zu Meynungen uff Montag nach Jubilate den siebendten monatstag Maii 1593.

  • Archive signature: 316
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1593 Mai 7.

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Papier

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Lehnsrevers des Veit von Heldritt zu Kohl- und Stepfershausen, Oberaufsehers der Grafschaft Henneberg, Amtmanns zu Maßfeld und Meiningen, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Hälfte eines Hofes zu Stepfershausen mit Zubehör in Dorf und Feld, tauschweise von Hans Stock an den verst. Großvater des Grafen gekommen und von diesem an Lutz von Bisa verliehen; Heldritt hat die Hälfte von Hans Christoph von Schiltitz gekauft. Hinterlässt er keine Leibeslehnserben, fällt das Lehen an seine Brüder und deren Leibeslehnserben. Die Hälfte eines weiteren Hofes zu Stepfershausen, den vor Zeiten Hans Morre innegehabt hat; danach haben ihn Lutz von Bisa und Nikolaus von Schlitnitz, Großvater des erwähnten Hans Christoph, vom verst. Vater des Grafen getragen. Erbberechtigt sind Söhne und Töchter Heldritts sowie deren Leibeserben. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am neunundzwantzigsten monatstag Aprilis 1606.
Heldritt übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 317
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 29.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Bernhard Wilhelm von Wangenheim und Alexander Veit von Zweiffel als Vormünder ihrer Ehefrauen Agatha Rosalie bzw. Katharina Barbara sowie Heimert (Heymert) Daniel von Witzleben als Vormund der Christina Magdalene von Heldritt, alle Töchter des verst. Veit von Heldritt. Lehnsobjekt/-e: die Hälfte eines Hofes zu Stepfershausen mit Zubehör in Dorf und Feld, tauschweise von Hans Stock an den verst. Großvater des Grafen gekommen und von diesem an Lutz von Bisa verliehen; Heldritt hat die Hälfte von Hans Christoph von Schiltitz gekauft. Hinterlässt er keine Leibeslehnserben, fällt das Lehen an seine Brüder und deren Leibeslehnserben. Die Hälfte eines weiteren Hofes zu Stepfershausen, den vor Zeiten Hans Morre innegehabt hat; danach haben ihn Lutz von Bisa und Nikolaus von Schlitnitz, Großvater des erwähnten Hans Christoph, vom verst. Vater des Grafen getragen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 12. monatstag Octobris 1607.

  • Archive signature: 318
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1607 Oktober 12.

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Unter dem Umbug: M. Strauß ss.

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Lehnsrevers des Bernhard Wilhelm von Wangenheim zu Sonneborn und des Alexander Veit von Zweiffel zu Helmershausen als Vormünder ihrer Ehefrauen Agatha Rosalie bzw. Katharina Barbara sowie des Heimart (Heymartt) Daniel von Witzleben als Vormund der Christina Magdalene von Heldritt, alle Töchter des verst. Veit von Heldritt, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Hälfte eines Hofes zu Stepfershausen mit Zubehör in Dorf und Feld, tauschweise von Hans Stock an den verst. Großvater des Grafen gekommen und von diesem an Lutz von Bisa verliehen; Heldritt hat die Hälfte von Hans Christoph von Schiltitz gekauft. Hinterlässt er keine Leibeslehnserben, fällt das Lehen an seine Brüder und deren Leibeslehnserben. Die Hälfte eines weiteren Hofes zu Stepfershausen, den vor Zeiten Hans Morre innegehabt hat; danach haben ihn Lutz von Bisa und Nikolaus von Schlitnitz, Großvater des erwähnten Hans Christoph, vom verst. Vater des Grafen getragen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 12. monatstag Octobris 1607.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 319
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1607 Oktober 12.

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Lehnsrevers des Bernhard Wilhelm von Wangenheim zu Sonneborn, des Alexander Veit von Zweiffel zu Helmershausen und des Hans Christoph Knautt zu Großmonra als Vormünder ihrer Ehefrauen Agatha Rosalie, Katharina Barbara und Christina Magdalene, Töchter des verst. Veit von Heldritt, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Hälfte eines Hofes zu Stepfershausen mit Zubehör in Dorf und Feld, tauschweise von Hans Stock an den verst. Großvater des Grafen gekommen und von diesem an Lutz von Bisa verliehen; Heldritt hat die Hälfte von Hans Christoph von Schiltitz gekauft. Hinterlässt er keine Leibeslehnserben, fällt das Lehen an seine Brüder und deren Leibeslehnserben. Die Hälfte eines weiteren Hofes zu Stepfershausen, den vor Zeiten Hans Morre innegehabt hat; danach haben ihn Lutz von Bisa und Nikolaus von Schlitnitz, Großvater des erwähnten Hans Christoph, vom verst. Vater des Grafen getragen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am vierten monatstagk Novembris 1611.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 320
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Auf dem Umbug Unterschriften: Bernhardt Wilhelm von Wangenheim m.p. subscripsit. Alexander Veitt von Zweyfel. Jacob Christoff Knautt m.p.

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Friedrich von Heldrungen (Helderungen) bekundet, dass Berthold Graf zu Henneberg ihm die Burg zu Isserstedt (Yscherstete) mit allem Zubehör an diesem und anderen Orten, in Feldern, Wäldern, Wiesen und Gewässern, die seit alters vom Grafen zu Lehen gegangen ist, zu Erblehen verliehen hat. Friedrich und seine Erben sollen sie vom Grafen und seinen Erben empfangen, wie sie Herr Berthold von Isserstedt, Ritter, hatte. Siegel des Ausstellers.
Der zu Gota geben ist 1334 an Dunrestage vor dem Palmen tage.

  • Archive signature: 321
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1334 März 17.

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Lehnsurkunde des Albrecht Grafen zu Henneberg für Christian von Herda zu Brandenburg und Georg Speßhardt zu Aschenhausen als Vormünder der Söhne des verst. Damian von Herda - Wolf, Asmus, Valentin und Damian, die z.T. nicht im Lande, auch unmündig sind. Lehnsobjekt/-e: Anteil an den mit Wilhelm, Martin, Hans und Christian von Herda gemeinsamen Gütern - 18 Viertel, je zur Hälfte Korn und Hafer fuldischen Maßes, 46 Schilling Pfennige Salzunger Währung, vier Gänse, acht Michaels- und vier Fastnachtshühner, eine Beweisung zu Weihnachten im Wert von vier Schilling, vier Lammkeulen und zweieinhalb Schock Eier im Dorf Witzelroda sowie eine Mühlstatt unter dem Fischberg, hatten zuvor die verst. Vettern Heinrich und Kaspar von Herda. Übliche Verpflichtungen. Sobald sie im Lande bzw. volljährig sind, haben die Brüder das Lehen selbst zu empfangen. Siegel des Grafen.
Der geben ist uff Freittag sannt Gilgen tag 1536.

  • Archive signature: 322
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1536 September 1.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Balthasar Speßhardt und Hans von Romrodt als Vormünder des Rabe, Sohnes des verst. Asmus von Herda. Lehnsobjekt/-e: Anteil an den mit Wilhelm, Martin, Hans und Christian von Herda gemeinsamen Gütern - 18 Viertel, je zur Hälfte Korn und Hafer fuldischen Maßes, 46 Schilling Pfennige Salzunger Währung, vier Gänse, acht Michaels- und vier Fastnachtshühner, eine Beweisung zu Weihnachten im Wert von vier Schilling, vier Lammkeulen und zweieinhalb Schock Eier alles jährliche Zinsen zu Witzelroda sowie eine Mühlstatt unter dem Fischberg. Hatten Wilhelm und Christian von Herda für sich und als Bevollmächtigte für Martin und Hans von Herda sowie Christian als Vormund der Söhne des verst. Damian von Herda - Wolf, Asmus und Valentin; eine Hälfte dieses Lehens war nach dem Tod des Grafen Albrecht an Graf Wilhelm, verst. Vater des Ausstellers, gefallen. Rabe hat das Lehen bei Erreichen der Mündigkeit selbst zu empfangen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist ahm Montag nach Allerheilgenn tag 1560.

  • Archive signature: 323
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 November 4.

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Lehnsrevers Balthasar Speßhardt und Hans von Romrodt als Vormünder des Rabe, Sohnes des verst. Asmus von Herda, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: Anteil an den mit Wilhelm, Martin, Hans und Christian von Herda gemeinsamen Gütern - 18 Viertel, je zur Hälfte Korn und Hafer fuldischen Maßes, 46 Schilling Pfennige Salzunger Währung, vier Gänse, acht Michaels- und vier Fastnachtshühner, eine Beweisung zu Weihnachten im Wert von vier Schilling, vier Lammkeulen und zweieinhalb Schock Eier alles jährliche Zinsen zu Witzelroda sowie eine Mühlstatt unter dem Fischberg. Hatten Wilhelm und Christian von Herda für sich und als Bevollmächtigte für Martin und Hans von Herda sowie Christian als Vormund der Söhne des verst. Damian von Herda - Wolf, Asmus und Valentin; eine Hälfte dieses Lehens war nach dem Tod des Grafen Albrecht an Graf Wilhelm, verst. Vater des Ausstellers, gefallen. Rabe hat das Lehen bei Erreichen der Mündigkeit selbst zu empfangen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist ahm Montag nach Allerheiligen tag 1560.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen. Balthasar Speßhardt siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 324
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 November 4.

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Lehnsrevers des Hans von Herda, auch für Hans von Gleichen, beide Vormünder der Kinder des verst. Andreas von Herda, und Christoph Hundt [von Wenkheim] zum Altenstein, auch für Georg von Herda, beide Vormünder des Sohnes des verst. Eustachius von Herda, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Oepfershausen, Blumenburg genannt, mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, Schäferei und Schenkstatt; halber See zu Berns bei Luckershausen mitsamt der Nutzung des Eichholzes zu Berns für Bau- und Brennholz, hatten Gottschalk vom Stein und sein Vetter Hans; der Hohenberg mit der Gerhardswiese, vormals im Besitz des Geschlechts Teuffel, hatte Gottschalk vom Stein von diesen gekauft; die Lehen sind nach dem Tod des Gottschalk vom Stein auf Hans vom Stein zum Altenstein gekommen und von diesem an Wilhelm von Herda den Älteren verkauft worden und von diesem an die Söhne der verst. Brüder Andreas und Eustachius von Herda gefallen; ein Gut zu Mittelrohn bei Tiefenort, ein Salzzins in der Stadt Salzungen und der Hof Neuendorf zwischen Allendorf und Gumpelstadt, vormals dem Kloster Georgenzell gehörig, mit aufgezähltem Zubehör. Nach Erreichen der Mündigkeit haben die von Herda das Lehen selbst zu empfangen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen Montags den vierdten Novembris 1560
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 325
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 November 4.

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Lehnsrevers des Konrad von Herda zu Niederellen, Sohn des verst. Hans, für sich und die Vormünder der Söhne der verst. Brüder Eustachius und Andreas von Herda - Georg von Herda, Christoph Hundt, Hans Hundt, Friedrich (Fritz) von Herda und Wolf Sigmund von Herda - gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1) Wüstung, Mühlen und Freigut zum Rengers unter Wünschensuhl, Wüstung Bauers [Baueshof] zwischen Marksuhl und Wünschensuhl mit dem Holz Lindach und aufgezähltem Zubehör, hatte verst. Heinrich (Heintz) von Herda von Hans vom Stein zu Liebenstein gekauft und vom verst. Vater des Grafen zu Lehen empfangen; (2) 18 Viertel, je zur Hälfte Korn und Hafer fuldischen Maßes, 46 Schilling Pfennige Salzunger Währung, vier Gänse, acht Michaels- und vier Fastnachtshühner, eine Beweisung zu Weihnachten im Wert von vier Schilling, vier Lammkeulen und zweieinhalb Schock Eier jährliche Zinsen im Dorf Witzelroda sowie eine Mühlstatt unter dem Fischberg gelegen. Zuletzt von Christian von Herda, danach aber nicht mehr empfangen und deshalb dem Grafen verfallen. Siegel des Grafen.
Gebenn zu Schleusungenn den neundten Novembris 1574.
Herda übernimmt, auch für die übrigen, seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 326
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1574 November 9.

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Die Aufzählung der Vormünder und Mündel entspricht nicht den Angaben der Vollmacht vom 4. Nov. 1574, ausgestellt durch Georg von Herda und Christoph Hundt, Vormünder des Wilhelm von Herda, Sohnes des verst. Andreas, sowie Hans Hundt und Friedrich von Herda, Vormünder des Wolf Sigmund, Sohnes des verst. Eustachius von Herda für Curt, Sohn des verst. Hans von Herda, nachdem Rabe von Herda ohne männliche Erben verstorben ist: Nr. 327 - AS: He. 3. XVI. 19/6, ein Doppelblatt Papier, zwei aufgedrückte Oblatensiegel, oval, jeweils Wappenschild (Rumpf mit langen Ohren) mit Helm, darüber Initialen. 1) 1,4 x 1,2 cm, Initialen [G.V.]H. 2) 1,7 x 1,5 cm, Initialen F.V.-H.

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Lehnsrevers des Wilhelm von Herda zu Oepfershausen, auch für seinen Vetter Wolf Sigmund von Herda, Söhne der verst. Brüder Eustachius und Andreas von Herda, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1) Behausung zu Oepfershausen, Blumenburg genannt, mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, Schäferei und Schenkstatt; halber See zu Berns bei Luckershausen mitsamt der Nutzung des Eichholzes zu Berns für Bau- und Brennholz, hatten Gottschalk vom Stein und sein Vetter Hans; der Hohenberg mit der Gerhardswiese, vormals im Besitz des Geschlechts Teuffel, hatte Gottschalk vom Stein von diesen gekauft; die Lehen sind nach dem Tod des Gottschalk vom Stein auf Hans vom Stein gekommen und von diesem an Wilhelm von Herda verkauft worden. (2) ein Gut zu Mittelrohn bei Tiefenort, ein Salzzins in der Stadt Salzungen und der Hof Neuendorf zwischen Allendorf und Gumpelstadt, vormals dem Kloster Georgenzell gehörig, mit aufgezähltem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt am Mitwochen denn zweyunndzwantzigsten Aprilis 1579.
Herda übernimmt seine Verpflichtungen, auch im Namen des Vetters, und siegelt mit dem Ringpetschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 329
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1579 April 22.

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Lehnsrevers der Brüder Christoph und Johann von Herda zu Brandenburg für sich und in Vormundschaft der Söhne ihres verst. Vetters Wolf Sigmund - Wolf Hermann, Andreas Wilhelm und Bernhard Melchior - von Herda zu Oepfershausen, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1) Wüstung, Mühlen und Freigut zum Rengers unter Wünschensuhl, Wüstung Bauers [Baueshof] zwischen Marksuhl und Wünschensuhl mit dem Holz Lindach und aufgezähltem Zubehör, hatte verst. Heinrich (Heintz) von Herda von Hans vom Stein zu Liebenstein gekauft und vom verst. Vater des Grafen zu Lehen empfangen; (2) 18 Viertel, je zur Hälfte Korn und Hafer fuldischen Maßes, 46 Schilling Pfennige Salzunger Währung, vier Gänse, acht Michaels- und vier Fastnachtshühner, eine Beweisung zu Weihnachten im Wert von vier Schilling, vier Lammkeulen und zweieinhalb Schock Eier jährliche Zinsen im Dorf Witzelroda sowie eine Mühlstatt unter dem Fischberg gelegen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Schleusungenn am drittenn monatstag Maii 1606.
Die von Herda übernehmen ihre Verpflichtungen, auch für die jungen Vettern, und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 330
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 3.

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Lehnsrevers der Brüder Christoph und Johann von Herda zu Brandenburg für sich und ihre unmündigen Vettern, Söhne des verst. Wolf Sigmund - Wolf Hermann, Andreas Wilhelm und Bernhard Melchior - von Herda zu Oepfershausen, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1) Wüstung, Mühlen und Freigut zum Rengers unter Wünschensuhl, Wüstung Bauers [Baueshof] zwischen Marksuhl und Wünschensuhl mit dem Holz Lindach und aufgezähltem Zubehör, hatte verst. Heinrich (Heintz) von Herda von Hans vom Stein zu Liebenstein gekauft und vom verst. Vater des Grafen zu Lehen empfangen; (2) 18 Viertel, je zur Hälfte Korn und Hafer fuldischen Maßes, 46 Schilling Pfennige Salzunger Währung, vier Gänse, acht Michaels- und vier Fastnachtshühner, eine Beweisung zu Weihnachten im Wert von vier Schilling, vier Lammkeulen und zweieinhalb Schock Eier jährliche Zinsen im Dorf Witzelroda sowie eine Mühlstatt unter dem Fischberg gelegen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am zwölfften monatstagk Januarii 1612.
Die von Herda übernehmen ihre Verpflichtungen, auch für die jungen Vettern, und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 331
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Januar 12.

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Lehnsrevers des Wilhelm von Herda gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Oepfershausen, Blumenburg genannt, mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, Schäferei und Schenkstatt; halber See zu Berns bei Luckershausen mitsamt der Nutzung des Eichholzes zu Berns für Bau- und Brennholz, hatten Gottschalk vom Stein und sein Vetter Hans; der Hohenberg mit der Gerhardswiese, vormals im Besitz des Geschlechts Teuffel, hatte Gottschalk vom Stein von diesen gekauft; die Lehen sind nach dem Tod des Gottschalk vom Stein auf Hans vom Stein zum Altenstein gekommen und von diesem an Wilhelm von Herda verkauft worden. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Dornstag nach des heiligenn Creutz erhebung tag 1545.
Herda übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 332
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1545 September 17.

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Lehnsrevers des Andreas von Herda für sich und seinen Vetter Wilhelm, Sohn des verst. Eustachius von Herda, Sohn bzw. Enkel des verst. Wilhelm von Herda, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1) Behausung zu Oepfershausen, Blumenburg genannt, mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, Schäferei und Schenkstatt; halber See zu Berns bei Luckershausen mitsamt der Nutzung des Eichholzes zu Berns für Bau- und Brennholz, hatten Gottschalk vom Stein und sein Vetter Hans; der Hohenberg mit der Gerhardswiese, vormals im Besitz des Geschlechts Teuffel, hatte Gottschalk vom Stein von diesen gekauft; die Lehen sind nach dem Tod des Gottschalk vom Stein auf Hans vom Stein zum Altenstein gekommen und von diesem an Wilhelm von Herda verkauft worden. Zuletzt Wilhelm von Herda der Alte; (2) ein Gut zu Mittelrohn bei Tiefenort, ein Salzzins in der Stadt Salzungen und der Hof Neuendorf zwischen Allendorf und Gumpelstadt, vormals dem Kloster Georgenzell gehörig, mit aufgezähltem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen Dinstags nach Egidii 1556.
Herda übernimmt seine Verpflichtungen, auch für den jungen Vetter, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 333
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1556 September 8.

Enthält auch: Zettel: Andreas von Herda hatte sein Siegel nicht dabei, daher war der Graf damit zufrieden, dass er mit dem Ringpetschaft gesiegelt hat, Friedelshausen, 10. September 1556.

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Lehnsrevers Hans von Herda, auch im Namen des Mitvormundes Hans von Gleichen, für ihre Mündel, die Kinder des verst. Andreas von Herda, sowie Christoph Hundt [von Wenkheim] zum Altenstein für sich und Georg von Herda, Vormünder des Sohnes des verst. Eustachius von Herda, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1) Behausung zu Oepfershausen, Blumenburg genannt, mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, Schäferei und Schenkstatt; halber See zu Berns bei Luckershausen mitsamt der Nutzung des Eichholzes zu Berns für Bau- und Brennholz, hatten Gottschalk vom Stein und sein Vetter Hans; der Hohenberg mit der Gerhardswiese, vormals im Besitz des Geschlechts Teuffel, hatte Gottschalk vom Stein von diesen gekauft; die Lehen sind nach dem Tod des Gottschalk vom Stein auf Hans vom Stein zum Altenstein gekommen und von diesem an Wilhelm von Herda verkauft worden. Zuletzt Wilhelm von Herda der Alte; (2) ein Gut zu Mittelrohn bei Tiefenort, ein Salzzins in der Stadt Salzungen und der Hof Neuendorf zwischen Allendorf und Gumpelstadt, vormals dem Kloster Georgenzell gehörig, mit aufgezähltem Zubehör. Von Wilhelm von Herda gekauft, jetzt an die Söhne der verst. Brüder Andreas und Eustachius von Herda gefallen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Dornstag nach Erhardi 1559.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 334
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Januar 12.

Enthält auch: Vollmacht des Hans von Gleichen zu Fröttstädt für seinen Mitvormund Hans von Herda, 8. Januar 1559.- Vollmacht des Georg von Herda zu Unterellen für Christoph Hundt, 6. Januar 1559.

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Lehnsrevers Alexander Diemar zu Walldorf und Kaspar von Schiltitz zu Oepfershausen als Vormünder der Söhne des verst. Wolf Sigmund von Herda - Wolf Hermann, Andreas Wilhelm und Bernhard Melchior von Herda - gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1) Behausung zu Oepfershausen, Blumenburg genannt, mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, Schäferei und Schenkstatt; halber See zu Berns bei Luckershausen mitsamt der Nutzung des Eichholzes zu Berns für Bau- und Brennholz, hatten Gottschalk vom Stein und sein Vetter Hans; der Hohenberg mit der Gerhardswiese, vormals im Besitz des Geschlechts Teuffel, hatte Gottschalk vom Stein von diesen gekauft; die Lehen sind nach dem Tod des Gottschalk vom Stein auf Hans vom Stein zum Altenstein gekommen und von diesem an Wilhelm von Herda verkauft worden. Zuletzt Wilhelm von Herda der Alte; (2) ein Gut zu Mittelrohn bei Tiefenort, ein Salzzins in der Stadt Salzungen und der Hof Neuendorf zwischen Allendorf und Gumpelstadt, vormals dem Kloster Georgenzell gehörig, mit aufgezähltem Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen am dreissigsten monatstagk Aprilis 1606.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 335
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 30.

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Lehnsrevers (2) Alexander Diemar zu Walldorf und (1) Kaspar von Schiltitz zu Oepfershausen als Vormünder der Söhne des verst. Wolf Sigmund von Herda - Wolf Hermann, Andreas Wilhelm und Bernhard Melchior von Herda - gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1) Behausung zu Oepfershausen, Blumenburg genannt, mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, Schäferei und Schenkstatt; halber See zu Berns bei Luckershausen mitsamt der Nutzung des Eichholzes zu Berns für Bau- und Brennholz, hatten Gottschalk vom Stein und sein Vetter Hans; der Hohenberg mit der Gerhardswiese, vormals im Besitz des Geschlechts Teuffel, hatte Gottschalk vom Stein von diesen gekauft; die Lehen sind nach dem Tod des Gottschalk vom Stein auf Hans vom Stein zum Altenstein gekommen und von diesem an Wilhelm von Herda verkauft worden; (2) ein Gut zu Mittelrohn bei Tiefenort, ein Salzzins in der Stadt Salzungen und der Hof Neuendorf zwischen Allendorf und Gumpelstadt, vormals dem Kloster Georgenzell gehörig, mit aufgezähltem Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am achten monatstag Novembris 1611.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 336
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Pergament

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Günther Herr zu Herbsleben (Herversleyben) und seines Bruders Heinrich Erben bekunden, das Haus zu Herbsleben von Johann Grafen zu Henneberg empfangen und darüber eine Urkunde erhalten zu haben; seine Vorfahren hatten das Haus bereits von den Vorfahren des Grafen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben 1348 uf den Sontag als man singet di dominiken Jubilate Deo omnis terra.

  • Archive signature: 337
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1348 Mai 11.

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Heinrich von Herbsleben (Hervesleybin) und sein Sohn Johann (Hans), gesessen zu Ballhausen (Balnhusen), bekunden, von Heinrich Grafen zu Henneberg 7 Hufen Ackerland im Feld zu Hochstedt (Alden Hochstete) zu Mannlehen zu haben. Beide siegeln.
Gegeben 1365 an Suntage noch der Hemelvart unsers Herren.

  • Archive signature: 338
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1365 Mai 25.

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Stephan von Herbstadt (Herbilstad) bekundet, dass Wilhelm Graf zu Henneberg ihm wegen seiner Schwiegermutter Elisabeth (Else), Schillings Witwe, bzw. als Vormund und Lehnsträger seiner Schwäger Hermann und Friedrich (Fritzen) Schilling die Güter verliehen hat, die die Schwäger bisher vom verst. Vater des Grafen hatten: einen Hof zu Obendorf (Oberndorff) und einen Hof zu Simmershausen (Symmershusin) mit allem Zubehör in Dorf und Feld. Stephan hat als Vormund davon die üblichen Verpflichtungen. Er siegelt.
Gegebin am Mittwachin nach Katherine virginis a. d. 1437.

  • Archive signature: 339
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1437 November 27.

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Dietrich (Dytz) von Heßberg (Hespurg) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben den Hof zu Friedenthal (Kalba) mit aufgezähltem Zubehör, Häusern, Höfen, Hofstätten, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, wie verst. Adam von Heßberg ihn von den Vorfahren des Grafen hergebracht hatte und Dietrich ihn jetzt von den Jungen von Gräfendorf (Grefendorf) gekauft hat. Die Rechte des Grafen bleiben vorbehalten; übliche Verpflichtungen. Der Aussteller siegelt.
Der gebin ist den Dornstage Marie Magdalene a. d. 1434.

  • Archive signature: 340
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1434 Juli 22.

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Johann (Hanns) von Heßberg (Hespurg) zu Bedheim (Bede-) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben den Hof zu Friedenthal (Kalba) mit aufgezähltem Zubehör, wie sie Adam von Heßberg von den Vorfahren des Grafen hatte und wie Johanns Vater Dietrich von Heßberg ihn von den Jungen von Gräfendorf (Grefendorf) gekauft und zu Lehen gehabt hat, mit den üblichen Rechten und Verpflichtungen. Die Rechte des Grafen bleiben vorbehalten. Der Aussteller siegelt.
Gebin uf Sannabent nach Ostern a. d. 1449.

  • Archive signature: 341
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 April 19.

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Darius von Heßberg (Hespurg) zu Neuhaus (Nuwenhusen) beurkundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben die Wüstung Birkenfeld (Birckenfelt) oberhalb Hildburghausen (Hilperhawsen) mit Holz, Feld, Äckern, Wiesen, Wassern, Wunnen und Weiden und zu den üblichen Verpflichtungen. Die Rechte des Grafen bleiben vorbehalten. Der Aussteller siegelt.
Der gebin ist auff Dornstag nach dem Sontag Quasimodo geniti 1467.

  • Archive signature: 342
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1467 April 9.

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Dietrich (Ditz) von Heßberg (Hespurg) beurkundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben die Wüstung Birkenfeld (Birckenfelt) bei Hildburghausen (Hilpurg-) mit aufgezähltem Zubehör, wie er sie von Darius von Heßberg gekauft hat, und zu den üblichen Verpflichtungen. Die Rechte des Grafen bleiben vorbehalten. Siegel des Ausstellers.
Am Mitwochen sant Erasmus tag 1472.

  • Archive signature: 343
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1472 Juni 3.

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Die Brüder Wilhelm und Ernst Grafen zu Henneberg bekunden, dem Johann (Hans) von Heßberg (Hespurg) zu Bedheim (Bede-) und seinen Leibeslehnserben zu rechtem Mannlehen geliehen zu haben einen Hof zu Friedenthal (Kalba) mit aufgezähltem Zubehör, den Johanns verst. Großvater von den Jungen von Gräfendorf (Grefendorff) gekauft und auf den verst. Vater Johann (Hans) von Heßberg gebracht hatte und den dieser zu Lehen gehabt hat; der Hof ist dem genannten Johann jetzt bei der Teilung mit seinem Bruder zugefallen. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Die Rechte des Grafen bleiben vorbehalten. Graf Wilhelm kündigt sein Siegel an.
Der gebin ist 1487 am Sonnabint nach der Unschuldigen kindelin tag.

  • Archive signature: 344
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1486 Dezember 30.

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Bei der Auflösung des Datums ist der Weihnachtsstil zu beachten.

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Lehnsrevers des Karl von Heßberg (Hesperg) zu Haundorf (Hawndorff) gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: die Burg zu Fröhstockheim (Froschstockhm.) und das alte Vorwerk daselbst mit Zubehör in Dorf und Feld, wie es sein verst. Vetter Andreas von Heßberg innegehabt und dessen Vater es von Dietrich und Heinrich Fuchs gekauft hatte. Das Lehen hatten vorher der Vetter und sein Vater vom Grafen und dessen Vater. Übliche Verpflichtungen; der Aussteller siegelt.
Gegeben an sant Anthonien tage 1506.

  • Archive signature: 345
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1506 Januar 17.

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Lehnsrevers des Wilhelm von Heßberg, Dietrichs (Dietzen) Sohn, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Birkenfeld oberhalb Hildburghausen, hatte zuvor der verst. Vater, ist auf Wilhelm und Sigmund und durch Teilung an Wilhelm gefallen.
Siegel des Grafen.
1514 an Donnerstag der heilligen Dreyer konige abende.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 346
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1514 Januar 5.

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Lehnsrevers der Vettern Philipp, Sohn Philipps des Alten, und dessen Brudersohnes Ulrich von Heßberg zu Bedheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Friedenthal (Kalbe) mit aufgezähltem Zubehör, hatten verst. Großvater und verst. Vater von den Vorfahren des Grafen. Dieser siegelt.
Der geben ist am Montag nach sanct Kilians tag 1520.
Die Vettern von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen; Ulrich wird die Lehnspflicht leisten, wenn er volljährig ist. Philipp siegelt; Ulrich bedient sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 347
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1520 Juli 9.

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Konrad (Cuntz) Wolf urkundet für sich und seinen Brudersohn Eberhard, dass Wilhelm Graf zu Henneberg ihnen zu Lehen gegeben hat: eine Hufe zu Jüchsen (Juchsen), ein Drittel des Zehnten zu Stedtlingen (Stet-), zwei Hufen weniger ein Viertel zu Utendorf (-dorff), eine Hufe zu Herpf (Herpfe), das Dorf Welkershausen (Welkirsheusen) mit Äckern, Wiesen, Weingärten und Zubehör, ein Fischwasser daselbst, zweieinhalb Hufen zu Wallbach (Walpach); eine Hufe und ein Seldnergut zu Niederstauerschlag (Nydern Sturslachen); zu Melkers (-irs) 15 Güter und zwei Hufen zu Gleimershausen (Blymirsheusen). Konrad siegelt für sich und den Brudersohn.
Der geben ist 1410 des nesten Dunerstags nach send Vites tage.

  • Archive signature: 348
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1410 Juni 19.

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Vorurkunde zu den Lehnsurkunden Heßberg.

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Die Brüder Konrad und Eberhard Wolf [von Landswehr] bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben: eine Hufe zu Jüchsen (Jochsen); ein Drittel des Zehnten zu Stedtlingen (Stetelingen), zwei Hufen zu Utendorf (Uthendorff) weniger ein Viertel, eine Hufe zu Herpf (Herpphe), das Dorf Welkershausen (Welkerßhusen) mit Äckern, Wiesen, Weingärten und allem Zubehör, ein Fischwasser daselbst, zweieinhalb Hufen zu Wallbach (Walpach), eine Hufe und ein Seldnergut zu Niederstauerschlag (Nydern Sturslachen); zu Melkers 15 Güter und 2 Hufen zu Gleimershausen (Blymyrßhusen) zu den üblichen Verpflichtungen. Konrad siegelt; Eberhard bedient sich dieses Siegels.
Gegeben yst an des heiligen Crutzes tage als es funden ward a. d. 1427.

  • Archive signature: 349
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 3.

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Vorurkunde zu den Lehnsurkunden Heßberg.

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(1) Konrad (Contz) Wolf, (2) Eckarius von Heßberg (Hesperg) und (3) Philipp Diemar (Dymar) bekunden, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern die folgenden Lehen empfangen zu haben: eine Hufe zu Jüchsen (Juchssen), ein Drittel des Zehnten zu Stedtlingen (Stet-), zwei Hufen zu Utendorf (Uttendorff) weniger ein Viertel, eine Hufe zu Herpf (Herpff), das Dorf Welkershausen (Welckers-) mit Äckern, Wiesen, Weingärten und allem Zubehör, ein Fischwasser daselbst, zweieinhalb Hufen zu Wallbach (Walpach), eine Hufe und ein Seldnergut zu Niederstauerschlag (Nidern Stauwerslachen), zu Melkers (Melckers) 15 Güter mit aufgezähltem Zubehör und 2 Hufen zu Gleimershausen (Blymershusen), so wie sie Konrad Wolfs Vater von der Grafschaft Henneberg zu Lehen getragen hat. Die Rechte der Grafen bleiben vorbehalten. Die Lehnsträger haben davon die üblichen Verpflichtungen. Die Aussteller siegeln.
Gebin 1482 auff sant Nicolaus des heiligen bischoffs tag.

  • Archive signature: 351
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Dezember 6.

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Konrad (Contz) Wolf zu Walldorf (Waltdorff), Eckarius von Heßberg (Hesperg) und Philipp Diemar (Dymar) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Lehen empfangen haben: eine Hufe zu Jüchsen (Ju-), ein Drittel des Zehnten zu Stedtlingen (Stet-), zwei Hufen zu Utendorf (-dorff) weniger ein Viertel, eine Hufe zu Herpf (Herpfe), das Dorf Welkershausen (Welckerß-) mit Äckern, Wiesen, Weingärten und allem Zubehör, ein Fischwasser daselbst, zweieinhalb Hufen zu Wallbach (Walpach), eine Hufe und ein Seldnergut zu Niederstauerschlag (Nidern Stawerslachin), zu Melkers (Melckers) 15 Güter mit aufgezähltem Zubehör und 2 Hufen zu Gleimershausen (Blymerß-), so wie sie Konrad Wolf von den Vorfahren des Grafen zu Lehen getragen hat. Die Rechte des Grafen bleiben vorbehalten. Die Lehnsträger haben davon die üblichen Verpflichtungen; sie siegeln.
Der geben ist 1492 an Sampstag nach Jacobi des heyligen zwolfpoten.

  • Archive signature: 352
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1492 Juli 28.

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Laut Rückvermerk am 27. Juni 1583 [vor dem Reichskammergericht] zu Speyer in Sachen Henneberg gegen Heßberg und Herbstadt vorgelegt.

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Lehnsrevers des Thomas von Heßberg zu Weitersroda, Sohn des Eucharius von Heßberg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hufe zu Jüchsen (Ju-), ein Drittel des Zehnten zu Stedtlingen (Stet-), zwei Hufen zu Utendorf (-dorff) weniger ein Viertel, eine Hufe zu Herpf (-f), das Dorf Welkershausen mit Äckern, Wiesen, Weingärten und allem Zubehör, ein Fischwasser daselbst, zweieinhalb Hufen zu Wallbach (Walbach), eine Hufe und ein Seldnergut zu Niederstauerschlag (Nidern Stawerslachen), zu Melkers (Melckers) 15 Güter mit aufgezähltem Zubehör und 2 Hufen zu Gleimershausen, so wie sie Konrad Wolf von den Vorfahren des Grafen zu Lehen getragen hat. Damit waren verst. Konrad Wolf zu Walldorf und verst. Eucharius von Heßberg zusammen mit dem gräflichen Rat Philipp Diemar belehnt; Konrad Wolf hatte diese Lehen schon von den Vorfahren des Grafen. Nach seinem und des Eucharius von Heßberg Tod sind die Lehen an Philipp Diemar und Heßbergs Söhne Thomas, Greiff und Bernhard gefallen. Diese beiden Stämme haben geteilt, ebenso die von Heßberg untereinander. Von den genannten hennebergischen Lehen ist die Hufe zu Jüchsen allein Thomas von Heßberg zugefallen, in den übrigen Lehnsgütern sitzt er gemeinsam mit Philipp Diemar. Der Graf hat ihn in aller Form damit belehnt. Siegel des Grafen.
Gegeben an Dinstag nach der heiligen Drivaltigkeit tag 1522.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 353
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1522 Juni 17.

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Lehnsrevers des Wolf von Heßberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Burg Fröhstockheim mit dem alten Vorwerk, Begriff und sonstigem Zubehör in Dorf und Feld; hatte zuvor der verst. Vater Karl von Heßberg, wurde vor etlichen Jahren durch die Vorfahren von Heßberg von Dietrich und Heinrich Fuchs gekauft. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zw Schleusingen am Mitwochen nach dem Sontag Misericordia Domini 1528.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 354
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1528 April 29.

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Lehnsrevers des Philipp von Heßberg zu Bedheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Drittel des Sackzehnten zu Häselrieth - jährlich je 10 Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß sowie ein Fuder Heu; eine Wiese von etwa fünf Acker bei der Mühle zu Bedheim, vom Grafen für 85 rheinische Gulden gekauft, Sohn- und Tochterlehen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Montag nach dem Sontag Reminiscere 1528.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 355
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1528 März 9.

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Lehnsrevers des Philipp von Heßberg zu Bedheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter mit Abgabepflichtigen und genannten Abgaben zu Bedheim, Zeilfeld, Haina, Leimrieth, Meeder, Pfersdorf, Rodach, Roßfeld, Seidingstadt, Stressenhausen, Wallrabs, Ahlstadt und Simmershausen. Philipp hatte die Güter zu Bedheim bisher als Pfandschaft auf Wiederlösung. Stirbt er ohne männliche Leibeserben, fallen die Lehen an Ulrich von Heßberg und seine männlichen Leibeserben. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist uf Freitag nach Omnium sanctorum 1533.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 356
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1533 November 7.

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Lehnsrevers des Ritters Sigmund von Heßberg zu Neuhaus gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Birkenfeld oberhalb Hildburghausen mit Holz, Feldern, Äckern, Wiesen, Wassern, Wunne und Weide; ein Drittel des dortigen Zehnten; die Schleifmühle an der Werra zwischen Heßberg und Hildburghausen mit Zubehör, die Lehen hatten zuvor verst. Bruder Wilhelm und verst. Vater Dietrich (Dietz) von Heßberg; sie sind durch Wilhelms Tod an Sigmund gefallen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Sontag Trinitatis 1543.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 358
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1543 Mai 20.

Enthält auch: Bitte des Sigmund von Heßberg um Ersatz des Wortes "Konradsmühle" durch "Schleifmühle" in Lehnsurkunde und Revers, da die Angabe auf einem Irrtum beruht hat, 23. Mai 1543.

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Lehnsrevers des Philipp von Heßberg zu Bedheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Birkenfeld oberhalb Hildburghausen mit Holz, Feldern, Äckern, Wiesen, Wassern, Wunne und Weide; ein Drittel des dortigen Zehnten; die Schleifmühle an der Werra zwischen Heßberg und Hildburghausen mit Zubehör, die Lehen hatten zuvor verst. Bruder Wilhelm und verst. Vater Dietrich (Dietz) von Heßberg; sie sind durch Wilhelms Tod an Sigmund gefallen und von Sigmund von Heßberg an Philipp von Heßberg verkauft worden. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Sontag den zwantzigsten tag Julii 1544.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 359
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1544 Juli 20.

Enthält auch: Mitteilung des Ritters Sigmund von Heßberg, Landrichters des Stifts Bamberg, über den Verkauf der aufgezählten Lehnsgüter an Philipp von Heßberg, Amtmann zu Schmalkalden, und Bitte um dessen Belehnung, 4. Juli 1544.

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Konzept der Lehnsurkunde des Grafen Wilhelm von Henneberg für Raphael von Heßberg zu Weitersroda, Sohn des verst. Thomas von Heßberg; Lehnsobjekt/-e: eine Hufe Land zu Jüchsen, ein halbes Drittel am Zehnt zu Stedtlingen, den halben Teil an zwei Hufen zu Utendorf minus ein Viertel, eine halbe Hufe zu Herpf und die Hälfte des Dorfs Welkershausen mit Zubehör, dazu das halbe Fischwasser daselbst, die Hälfte von zweieinhalb Hufen zu Wallbach, eine halbe Hufe und ein halbes Seldnergut zu Niederstauerschlag, die Hälfte von 15 Gütern zu Melkers mit Zubehör sowie den halben Teil an zwei Hufen zu Gleimershausen. Hatten davor der verst. Vater Thomas und der verst. Großvater Eckarius von Heßberg zusammen mit Philipp Diemar; die andere Hälfte hat jetzt Georg (Jorg) Diemar. Siegel des Grafen.
Gegeben am tag Catharine 1545.

  • Archive signature: 360
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1545 November 25.

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Nr. 361 (AS: He. 3. XVI. 20/22).

Papier

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Lehnsrevers des Raphael von Heßberg zu Weitersroda, Sohn des verst. Thomas von Heßberg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hufe Land zu Jüchsen, ein halbes Drittel am Zehnt zu Stedtlingen, den halben Teil an zwei Hufen zu Utendorf minus ein Viertel, eine halbe Hufe zu Herpf und die Hälfte des Dorfs Welkershausen mit Zubehör, dazu das halbe Fischwasser daselbst, die Hälfte von zweieinhalb Hufen zu Wallbach, eine halbe Hufe und ein halbes Seldnergut zu Niederstauerschlag, die Hälfte von 15 Gütern zu Melkers mit Zubehör sowie den halben Teil an zwei Hufen zu Gleimershausen. Hatten davor der verst. Vater Thomas und der verst. Großvater Eckarius von Heßberg zusammen mit Philipp Diemar; die andere Hälfte hat jetzt Georg (Jorg) Diemar. Siegel des Grafen.
Gegeben am tag Catharine 1545.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 361
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1545 November 25.

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Konzept der inserierten Lehnsurkunde: Nr. 360 (AS: He. 3. XVI. 20/21).

Pergament

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Lehnsrevers des Philipp von Heßberg zu Bedheim, Sohn Philipps des Alten, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Friedenthal (Kalbe) mit aufgezähltem Zubehör; hatte er bisher gemeinsam mit dem verst. Vetter Ulrich, durch dessen Tod ganz an ihn gefallen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am tage Dionisii 1547.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 362
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1547 Oktober 9.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Hans Wolf und (2) Hans Wilhelm von Heßberg zu Bedheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Drittel des Sackzehnten zu Häselrieth - jährlich je 10 Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß sowie ein Fuder Heu; eine Wiese von etwa fünf Acker bei der Mühle zu Bedheim, vom Grafen für 85 rheinische Gulden gekauft, hatte zuvor der verst. Vater Philipp von Heßberg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Sontage Quasimodo geniti 1555.
Die Brüder von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 363
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1555 April 21.

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Lehnsrevers der Brüder Hans Wolf und Hans Wilhelm von Heßberg zu Bedheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: der Hof zu Kalbe mit Zubehör und Rechten, hatte zuvor der verst. Vater Philipp von Heßberg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Sontage Quasimodo geniti 1555.
Die Brüder von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 364
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1555 April 21.

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Die Altsignatur auf der Urkunde lautet H 3 XVI 20/26 (vgl. auch Nr. 365).

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Lehnsrevers der Brüder Hans Wolf und Hans Wilhelm von Heßberg zu Bedheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Wüstung Birkenfeld oberhalb von Hildburghausen mit Zubehör; ein Drittel am Zehnt daselbst; die Schleifmühle an der Werra zwischen Heßberg und Hildburghausen; hatte der verst. Vater Philipp von Heßberg von Sigmund von Heßberg gekauft. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist ahm Sontage Quasimodo geniti 1555.
Die Brüder von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 365
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1555 April 21.

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Die Altsignatur auf der Urkunde lautet H 3 XVI 20/25 (vgl. auch Nr. 364).

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Lehnsrevers der Brüder Hans Wolf und Hans Wilhelm von Heßberg zu Bedheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter mit Abgabepflichtigen und genannten Abgaben zu Bedheim, Zeilfeld, Haina, Leimrieth, Meeder, Pfersdorf, Rodach, Roßfeld, Seidingstadt, Stressenhausen, Wallrabs, Ahlstadt und Simmershausen. Hatte zuvor der verst. Vater Philipp von Heßberg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist uf den Sontage Quasimodo geniti 1555.
Die Brüder von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 366
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1555 April 21.

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Lehnsrevers der Brüder Hans Wolf und Hans Wilhelm von Heßberg zu Bedheim gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. aufgezählte Güter mit Abgabepflichtigen und genannten Abgaben zu Bedheim, Zeilfeld, Haina, Leimrieth, Meeder, Pfersdorf, Rodach, Roßfeld, Seidingstadt, Stressenhausen, Wallrabs, Ahlstadt und Simmershausen. Philipp hatte die Güter zu Bedheim bisher als Pfandschaft auf Wiederlösung; 2. Wüstung Birkenfeld oberhalb Hildburghausen mit Holz, Feldern, Äckern, Wiesen, Wassern, Wunne und Weide; ein Drittel des dortigen Zehnten; die Schleifmühle an der Werra zwischen Heßberg und Hildburghausen mit Zubehör; 3. Hof zu Friedenthal (Kalbe) mit aufgezähltem Zubehör; 4. ein Drittel des Sackzehnten zu Häselrieth - jährlich je 10 Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß sowie ein Fuder Heu; eine Wiese von etwa fünf Acker bei der Mühle zu Bedheim, vom Grafen für 85 rheinische Gulden gekauft. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den 6 tag Januarii 1560.
Die Brüder von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 367
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 6.

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Lehnsrevers des Hieronimus von Heßberg zu Walldorf gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hufe Land zu Jüchsen, ein halbes Drittel am Zehnt zu Stedtlingen, den halben Teil an zwei Hufen zu Utendorf minus ein Viertel, eine halbe Hufe zu Herpf und die Hälfte des Dorfs Welkershausen mit Zubehör, dazu das halbe Fischwasser daselbst, die Hälfte von zweieinhalb Hufen zu Wallbach, eine halbe Hufe und ein halbes Seldnergut zu Niederstauerschlag, die Hälfte von 15 Gütern zu Melkers mit Zubehör sowie den halben Teil an zwei Hufen zu Gleimershausen; hatten zuvor der Vater Raphael und der Großvater Thomas von Heßberg; die andere Hälfte der Lehen haben die Söhne des verst. Georg Diemar. Siegel des Grafen.
Gebenn denn zwolftenn dagk Julii 1560.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 369
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Juli 12.

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Lehnsrevers des Gabriel von Heßberg zu Weitersroda gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hufe Land zu Jüchsen, ein halbes Drittel am Zehnt zu Stedtlingen, den halben Teil an zwei Hufen zu Utendorf minus ein Viertel, eine halbe Hufe zu Herpf und die Hälfte des Dorfs Welkershausen mit Zubehör, dazu das halbe Fischwasser daselbst, die Hälfte von zweieinhalb Hufen zu Wallbach, eine halbe Hufe und ein halbes Seldnergut zu Niederstauerschlag, die Hälfte von 15 Gütern zu Melkers mit Zubehör sowie den halben Teil an zwei Hufen zu Gleimershausen; hatten zuvor der verst. Vater Raphael und der verst. Großvater Thomas von Heßberg; die andere Hälfte haben die Erben des verst. Georg Diemar. Siegel des Grafen.
Gebenn denn zwolfften tagk Martii 1568.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 370
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1568 März 12.

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Lehen später bei den Marschalk von Ostheim (s. dort, 1608 Juni 28).

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Lehnsrevers des Hans Wilhelm von Heßberg zu Bedheim gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter mit Abgabepflichtigen und genannten Abgaben zu Bedheim, Zeilfeld, Haina, Leimrieth, Meeder, Pfersdorf, Rodach, Roßfeld, Seidingstadt, Stressenhausen, Wallrabs, Ahlstadt und Simmershausen; Wüstung Birkenfeld oberhalb Hildburghausen mit Holz, Feldern, Äckern, Wiesen, Wassern, Wunne und Weide; ein Drittel des dortigen Zehnten; die Schleifmühle an der Werra zwischen Heßberg und Hildburghausen mit Zubehör; Hof zu Friedenthal (Kalbe) mit aufgezähltem Zubehör; ein Drittel des Sackzehnten zu Häselrieth - jährlich je 10 Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß sowie ein Fuder Heu; eine Wiese von etwa fünf Acker bei der Mühle zu Bedheim, vom Grafen für 85 rheinische Gulden gekauft; die Lehen hatte er bisher gemeinsam mit dem verst. Bruder Hans Wolf inne. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt Donnerstag denn zwölfftenn Novembris 1579.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Ringpetschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 372
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1579 November 12.

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Lehnsrevers des Hans Wilhelm von Heßberg zu Bedheim als Vormund seiner mit verst. Anna, geb. von Buttlar, gezeugten Söhne Philipp, Christoph und Hans Berthold, sowie Ernst von Boineburg, Sohn des verst. Hans Ludwig von Boineburg und der verst. Margarete, geb. von Buttlar genannt von Neuenburg, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Behausung zu Ostheim, in dem die Lehnsleute wohnen, mit allem Zubehör, hatte zuvor der verst. Großvater Ernst von Buttlar gen. von Neuenburg mit seinem Bruder Friedrich, davor deren Vater Wilhelm von Buttlar; das Lehen ist vor Zeiten durch Sintram von Buttlar den Vorfahren des Grafen zu Lehen aufgetragen worden, danach hatten es Reinhard und der genannte Wilhelm von Buttlar von Großvater und Vater des Grafen. Zum Sitz gehören: ein Hof zu Ostheim mit 14 Männern, zugehörigen Äckern, Wiesen, Weingärten, Feldern, Hölzern, Holzrechten, Wunne, Weide, Zinsen, Gülten und Lehen sowie ein Sechstel des Zehnten zu Ostheim; ein Zwölftel des Zehnten und ein Hof daselbst, kleiner Hof genannt, mit sieben Gütern und Männern, haben die Vorfahren von Kaspar von Romrodt gekauft und der Herrschaft zu Lehen gemacht; sieben Güter und Männer zu Willmars mit Zubehör, hatten Ernst und Friedrich von Buttlar gen. Neuenburg zu Lehen. Beim Fehlen männlicher Leibeserben fallen diese Lehen an Töchter. Der Sitz zu Ostheim ist Offenhaus des Grafen gegen jedermann. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Maßfeldt am Mittwochenn denn vierunndzwantzigstenn Aprilis 1583.
(1) Heßberg und (2) Boineburg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 373
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1583 April 24.

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Lehnsrevers des Hans Wilhelm von Heßberg zu Bedheim gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Hindfeld unter dem Gleichberg in Dorf und Feld sowie ein Hof daselbst mit aufgezähltem Zubehör, hatte zuvor Hans Ludwig von Sternberg vom verst. Vater des Grafen, hat Heßberg jetzt mit Zustimmung des Grafen von dem von Sternberg gekauft. Siegel des Grafen.
Geben zue Masfeldt den vierunndzwantzigsten Aprilis 1583.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 374
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1583 April 24.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Hans Casimir und Hans Ludwig, Söhne des verst. Philipp von Heßberg zu Bedheim, und Burkhard von Heßberg; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter mit Abgabepflichtigen und genannten Abgaben zu Bedheim, Zeilfeld, Haina, Leimrieth, Meeder, Pfersdorf, Rodach, Roßfeld, Seidingstadt, Stressenhausen, Wallrabs, Ahlstadt und Simmershausen. Philipp hatte die Güter zu Bedheim bisher als Pfandschaft auf Wiederlösung; Hof zu Friedenthal (Kalbe) mit aufgezähltem Zubehör; eine Wiese von etwa fünf Acker bei der Mühle zu Bedheim, vom Grafen für 85 rheinische Gulden gekauft. Hans Casimir von Heßberg hat die Verpflichtungen übernommen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungenn am zweiunndzwantzigstenn monatstag Septembris 1610.

  • Archive signature: 375
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 September 22.

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Unterschriften: J. Schröter d.m.pp. A.W. Straus ss. m.p.

Pergament

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Lehnsrevers des Philipp Christoph von Heßberg zu Eishausen als Vormund der Söhne des verst. Philipp von Heßberg zu Bedheim - Hans Casimir und Hans Ludwig - sowie des Burkhard von Heßberg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Hindfeld unter dem Gleichberg in Dorf und Feld sowie ein Hof daselbst mit aufgezähltem Zubehör, hatte Hans Wilhelm von Heßberg gekauft, ist dann an seinen Sohn und seine Enkel gefallen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am ersten monatstag Maii 1606.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 376
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 1.

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Lehnsrevers des Philipp Christoph von Heßberg zu Eishausen als Vormund der Söhne des verst. Philipp von Heßberg zu Bedheim - Hans Casimir und Hans Ludwig - gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Behausung zu Ostheim, in dem die Lehnsleute wohnen, mit allem Zubehör, hatte zuvor Ernst von Buttlar gen. von Neuenburg, dann durch Mittel Ihrer Großmutter Anna von Heßberg, geb. von Buttlar, auf sie gekommen. Zum Sitz gehören: ein Hof zu Ostheim mit 14 Gütern und Männern, zugehörigen Äckern, Wiesen, Weingärten, Feldern, Hölzern, Holzrechten, Wunne, Weide, Zinsen, Gülten und Lehen sowie ein Sechstel des Zehnten zu Ostheim; ein Zwölftel des Zehnten und ein Hof daselbst, kleiner Hof genannt, mit sieben Gütern und Männern, haben die Vorfahren von Kaspar von Romrodt gekauft und der Herrschaft zu Lehen gemacht; sieben Güter und Männer zu Willmars mit Zubehör, hatte der Großvater der Mündel, Hans Wilhelm von Heßberg. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Schleusungen am erstenn monatstag Maii 1606.
Burkhard von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 377
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 1.

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Lehnsrevers des Philipp Christoph von Heßberg zu Eishausen als Vormund der Söhne des verst. Philipp von Heßberg zu Bedheim - Hans Casimir und Hans Ludwig - sowie des Burkhard von Heßberg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: zwei Höfe zu Kaltennordheim mit ihren Zugehörungen; ein Gut zu Pfaffenhausen; ein Gut zu Erbenhausen; zu Kaltensundheim (-sondtheimb), was die Fasant dort zu Lehen hatten; der Getreidezehnt zu Mittelsdorf sowie ein Gut daselbst; ein Gut zu Westheim; ein Gut zu Fischbach und den Zehnt daselbst sowie Mühlen und die wandt, genannt creutzwandt; zu Wiesenthal ein Drittel am Zehnt; zwei Güter zu Kaltenlengsfeld; ein Hof zu Oepfershausen; zu Niederschwarzbach sieben Güter und eine Mühlstatt; das Holz "die Gereute" unter dem Hutsberg gelegen, ein Drittel zu Pfaffenhausen plus Zubehör; die Wüstung Ratschberg mit Äckern, Wiesen, Holz und Feld; ein Burggut mit einer Hofstatt in der Vorburg zu Roßdorf und ein zugehöriges Vorwerk mit Zubehör; ein Gut zu Luckershausen mit Zubehör; zwei Drittel an den Gütern zu Urnshausen mit Zubehör; die Lehen hatte Günther Fasant und zuletzt Hans Wilhelm von Heßberg, der Vater bzw. Großvater. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am ersten monatstag Maii 1606.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 378
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 1.

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Lehnsrevers des Philipp Christoph von Heßberg zu Eishausen als Vormund der Söhne des verst. Philipp von Heßberg zu Bedheim - Hans Casimir und Hans Ludwig - sowie des Burkhard von Heßberg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter mit Abgabepflichtigen und genannten Abgaben zu Bedheim, Zeilfeld, Haina, Leimrieth, Meeder, Pfersdorf, Rodach, Roßfeld, Seidingstadt, Stressenhausen, Wallrabs, Ahlstadt und Simmershausen; Hof zu Friedenthal (Kolbe) mit aufgezähltem Zubehör; eine Wiese von etwa fünf Acker bei der Mühle zu Bedheim. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am ersten monatstag Maii 1606.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 379
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 1.

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Pergament

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Lehnsrevers des Burkhard von und zu Heßberg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Birkenfeld oberhalb Hildburghausen mit Holz, Feldern, Äckern, Wiesen, Wassern, Wonnen und Weiden; ein Drittel des dortigen Zehnten; die Schleifmühle an der Werra zwischen Heßberg und Hildburghausen mit Zubehör; ein Drittel des Sackzehnten zu Häselrieth - jährlich je 10 Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß sowie ein Fuder Heu. Stirbt Burkhard ohne Lehnserben, fallen die Lehen an die Söhne seines verst. Bruders Philipp, Hans Casimir und Hans Ludwig von Heßberg zu Bedheim. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen am ersten monatstagk Maii 1606.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 380
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 1.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Hans Casimir und Hans Ludwig, Söhne des verst. Philipp von Heßberg zu Bedheim, nach der zwischen ihnen vorgenommenen Teilung. Lehnsobjekt/-e: Sitz und Behausung zu Ostheim, in dem die Lehnsleute wohnen, mit allem Zubehör, hatte zuvor der verst. Großvater Ernst von Buttlar gen. von Neuenburg, durch Mittel ihrer Großmutter Anna von Heßberg, geb. von Buttlar, an sie gelangt. Zum Sitz gehören: ein Hof zu Ostheim mit 14 Gütern und Männern, zugehörigen Äckern, Wiesen, Weingärten, Feldern, Hölzern, Holzrechten, Wonnen, Weiden, Zinsen, Gülten und Lehen sowie ein Sechstel des Zehnten zu Ostheim; ein Zwölftel des Zehnten und ein Hof daselbst, kleiner Hof genannt, mit sieben Gütern und Männern, haben die Vorfahren von Kaspar von Romrodt gekauft und der Herrschaft zu Lehen gemacht; sieben Güter und Männer zu Willmars mit Zubehör, hatte der verst. Großvater Hans Wilhelm von Heßberg mit verst. Ernst von Boineburg. Hans Casimir von Heßberg hat, auch für den Bruder, die Verpflichtungen übernommen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungenn am zweiundzwantzigstenn monatstag Septembris 1610.

  • Archive signature: 381
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 September 22.

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Unterschrift unter dem Umbug: J. Schröter d.m.pp.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern (1) Hans Casimir, (2) Hans Ludwig und (3) Burkhard von Heßberg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Hindfeld unter dem Gleichberg in Dorf und Feld sowie ein Hof daselbst mit aufgezähltem Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am zweyundtzwanzigsten monatstagk Septembris 1610.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 382
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 September 22.

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Lehnsrevers der Brüder Hans Casimir und Hans Ludwig von Heßberg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Behausung zu Ostheim, in der die Lehnsleute wohnen, mit allem Zubehör, hatten zuvor der verst. Großvater Ernst von Buttlar gen. von Neuenburg, durch Mittel ihrer Großmutter Anna von Heßberg, geb. von Buttlar, an sie gelangt. Zum Sitz gehören: ein Hof zu Ostheim mit 14 Gütern und Männern, zugehörigen Äckern, Wiesen, Weingärten, Feldern, Hölzern, Holzrechten, Wonnen, Weiden, Zinsen, Gülten und Lehen sowie ein Sechstel des Zehnten zu Ostheim; ein Zwölftel des Zehnten und ein Hof daselbst, kleiner Hof genannt, mit sieben Gütern und Männern, haben die Vorfahren von Kaspar von Romrodt gekauft und der Herrschaft zu Lehen gemacht; sieben Güter und Männer zu Willmars mit Zubehör, hatte der verst. Großvater Hans Wilhelm von Heßberg mit verst. Ernst von Boineburg. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungen am zweyunndzwanzigsten monatstag Septembris 1610.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 383
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 September 22.

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Lehnsrevers der Brüder Hans Casimir und Hans Ludwig von Heßberg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert: aufgezählte Güter mit Abgabepflichtigen und genannten Abgaben zu Bedheim, Zeilfeld, Haina, Leimrieth, Meeder, Pfersdorf, Rodach, Roßfeld, Seidingstadt, Stressenhausen, Wallrabs, Ahlstadt und Simmershausen; Hof zu Friedenthal (Kalbe) mit aufgezähltem Zubehör; eine Wiese von etwa fünf Acker bei der Mühle zu Bedheim. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungen am zweyunndzwanzigsten monatstag Septembris 1610.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 384
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 September 22.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Hans Casimir und Hans Ludwig, Söhne des verst. Philipp von Heßberg zu Bedheim, und Burkhard von Heßberg; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Hindfeld unter dem Gleichberg in Dorf und Feld sowie ein Hof daselbst mit aufgezähltem Zubehör, hat Hans Wilhelm von Heßberg gekauft und auf die Genannten - Sohn und Enkel - gebracht. Hans Casimir von Heßberg hat die Verpflichtungen übernommen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am zweyunndtzwantzigsten monatstagk Septembris 1610.

  • Archive signature: 385
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 September 22.

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Unter dem Umbug Unterschriften: J. Schröter d.m.pp. A.W. Straus ss. m.p.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern (1) Hans Casimir, (2) Hans Ludwig und (3) Burkhard von Heßberg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: zwei Höfe zu Kaltennordheim mit ihren Zugehörungen; ein Gut zu Pfaffenhausen; ein Gut zu Erbenhausen; zu Kaltensundheim (-sontheim), was die Fasant dort zu Lehen hatten; der Getreidezehnt zu Mittelsdorf sowie ein Gut daselbst; ein Gut zu Westheim; ein Gut zu Fischbach und den Zehnt daselbst sowie Mühlen und die wandt, genannt creutzwandt; zu Wiesenthal ein Drittel am Zehnt; zwei Güter zu Kaltenlengsfeld; ein Hof zu Oepfershausen; zu Niederschwarzbach sieben Güter und eine Mühlstatt; das Holz "das Gereute" unter dem Hutsberg gelegen, ein Drittel zu Pfaffenhausen plus Zubehör; die Wüstung Ratschberg mit Äckern, Wiesen, Holz und Feld; ein Burggut mit einer Hofstatt in der Vorburg zu Roßdorf und ein zugehöriges Vorwerk mit Zubehör; ein Gut zu Luckershausen mit Zubehör; zwei Drittel an den Gütern zu Urnshausen mit Zubehör, hatte zuletzt Hans Wilhelm von Heßberg, der Vater bzw. Großvater. Hans Casimir von Heßberg hat die Verpflichtungen beschworen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am zweyundzwanzigsten monatstag Septembris 1610.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 386
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 September 22.

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Lehnrevers der Brüder (1) Hans Casimir und (2) Hans Ludwig, Söhne des Philipp von Heßberg zu Bedheim, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Behausung zu Ostheim, in dem die Lehnsleute wohnen, mit allem Zubehör, hatte zuvor der verst. Großvater Ernst von Buttlar gen. von Neuenburg, durch Mittel ihrer Großmutter Anna von Heßberg, geb. von Buttlar, an sie gelangt. Zum Sitz gehören: ein Hof zu Ostheim mit 14 Gütern und Männern, zugehörigen Äckern, Wiesen, Weingärten, Feldern, Hölzern, Holzrechten, Wonnen, Weiden, Zinsen, Gülten und Lehen sowie ein Sechstel des Zehnten zu Ostheim; ein Zwölftel des Zehnten und ein Hof daselbst, kleiner Hof genannt, mit sieben Gütern und Männern, haben die Vorfahren von Kaspar von Romrodt gekauft und der Herrschaft zu Lehen gemacht; sieben Güter und Männer zu Willmars mit Zubehör, hatte der verst. Großvater Hans Wilhelm von Heßberg mit verst. Ernst von Boineburg. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen am vierden monatstag Novembris a. 1611.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 387
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Pergament

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Lehnrevers der Brüder (3) Hans Casimir und (1) Hans Ludwig, Söhne des Philipp von Heßberg zu Bedheim, und des (2) Burkhard von Heßberg gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter mit Abgabepflichtigen und genannten Abgaben zu Bedheim, Zeilfeld, Haina, Leimrieth, Meeder, Pfersdorf, Rodach, Roßfeld, Seidingstadt, Stressenhausen, Wallrabs, Ahlstadt und Simmershausen; die Schleifmühle an der Werra zwischen Heßberg und Hildburghausen mit Zu- und Eingehörungen; Hof zu Friedenthal (Kolbe) mit aufgezähltem Zubehör; eine Wiese von etwa fünf Acker bei der Mühle zu Bedheim. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen am 4. monatstag Novembris 1611.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 388
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Pergament

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Lehnrevers der Brüder (3) Hans Casimir und (1) Hans Ludwig, Söhne des Philipp von Heßberg zu Bedheim, und des (2) Burkhard von Heßberg gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: zwei Höfe zu Kaltennordheim mit ihren Zugehörungen; ein Gut zu Pfaffenhausen; ein Gut zu Erbenhausen; zu Kaltensundheim (-sontheimb), was die Fasant dort zu Lehen hatten; der Getreidezehnt zu Mittelsdorf sowie ein Gut daselbst; ein Gut zu Westheim; ein Gut zu Fischbach und den Zehnt daselbst sowie Mühlen und die wandt, genannt creutzwandt; zu Wiesenthal ein Drittel am Zehnt; zwei Güter zu Kaltenlengsfeld; ein Hof zu Oepfershausen; zu Niederschwarzbach sieben Güter und eine Mühlstatt; das Holz "das Gereute" unter dem Hutsberg gelegen, ein Drittel zu Pfaffenhausen plus Zubehör; die Wüstung Ratschberg mit Äckern, Wiesen, Holz und Feld; ein Burggut mit einer Hofstatt in der Vorburg zu Roßdorf und ein zugehöriges Vorwerk mit Zubehör; ein Gut zu Luckershausen mit Zubehör; zwei Drittel an den Gütern zu Urnshausen mit Zubehör, hatte zuletzt Hans Wilhelm von Heßberg, der Vater bzw. Großvater. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen am 4. monatstag Novembris 1611.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 389
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Pergament

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Lehnrevers der Brüder (3) Hans Casimir und (1) Hans Ludwig, Söhne des Philipp von Heßberg zu Bedheim, und des (2) Burkhard von Heßberg gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Hindfeld unter dem Gleichberg in Dorf und Feld sowie ein Hof daselbst mit aufgezähltem Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen am 4. monatstag Novembris 1611.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 390
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Lehnrevers des Burkhard von Heßberg gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Birkenfeld oberhalb Hildburghausen mit Holz, Feldern, Äckern, Wiesen, Wassern, Wonnen und Weiden; ein Drittel des dortigen Zehnten; die Schleifmühle an der Werra zwischen Heßberg und Hildburghausen mit Zubehör; ein Drittel des Sackzehnten zu Häselrieth - jährlich je 10 Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß sowie ein Fuder Heu. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen am 4. monatstag Novembris 1611.
Burkhard von Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 391
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Nach Rückvermerk wurde der Revers erst am 5. Mai 1614 bei Einlieferung des Lehnsbriefes an den Schreiber des von Heßberg übergeben.

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Lehnsrevers des Klaus von Heßberg zu Eishausen und des Hans Casimir von Heßberg zu Bedheim als Vormünder des Hans Philipp, Sohnes des verst. Burkhard von Heßberg, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Birkenfeld oberhalb Hildburghausen mit Holz, Feldern, Äckern, Wiesen, Wassern, Wonnen und Weiden; ein Drittel des dortigen Zehnten; die Schleifmühle an der Werra zwischen Heßberg und Hildburghausen mit Zubehör; ein Drittel des Sackzehnten zu Häselrieth - jährlich je 10 Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß sowie ein Fuder Heu. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 11. monatstagk Julii 1615.
Die von Heßberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 392
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1615 Juli 11.

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Lehnsrevers des Philipp, Sohn des verst. Hans Casimir von Heßberg zu Bedheim, gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Behausung zu Ostheim, in dem die Lehnsleute wohnen, mit allem Zubehör, hatte zuvor Hans Ludwig von Heßberg vom verst. Großvater Ernst von Buttlar gen. von Neuenburg, durch Mittel ihrer [Groß-]Mutter Anna von Heßberg, geb. von Buttlar, an sie gelangt. Zum Sitz gehören: ein Hof zu Ostheim mit 14 Gütern und Männern, zugehörigen Äckern, Wiesen, Weingärten, Feldern, Hölzern, Holzrechten, Wonnen, Weiden, Zinsen, Gülten und Lehen sowie ein Sechstel des Zehnten zu Ostheim; ein Zwölftel des Zehnten und ein Hof daselbst, kleiner Hof genannt, mit sieben Gütern und Männern, haben die Vorfahren von Kaspar von Romrodt gekauft und der Herrschaft zu Lehen gemacht; sieben Güter und Männer zu Willmars mit Zubehör, hatte der verst. Großvater Hans Wilhelm von Heßberg mit verst. Ernst von Boineburg. Kanzleisekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Geben zu Meinungen am 16. monatstag Julii 1650.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 393
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1650 Juli 16.

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Papier

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Lehnsrevers des Philipp, Sohn des verst. Hans Casimir von Heßberg zu Bedheim, gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Wüstung Birkenfeld bei Hildburghausen mit Zubehör und ein Drittel am Zehnten daselbst; die Schleifmühle an der Werra gelegen, zwischen Heßberg und Hildburghausen; ein Drittel am Sackzehnten zu Häselrieth - jährlich je zehn Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß - sowie ein Fuder Heu. Kanzleisekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Geben zue Meinungen am 16. monatstag Julii 1650.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 394
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1650 Juli 16.

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Papier

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Lehnsrevers des Philipp, Sohn des verst. Hans Casimir von Heßberg zu Bedheim, gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter mit Abgabepflichtigen und genannten Abgaben zu Bedheim, Zeilfeld, Haina, Leimrieth, Meeder, Pfersdorf, Rodach, Roßfeld, Seidingstadt, Stressenhausen, Wallrabs, Ahlstadt und Simmershausen; die Schleifmühle an der Werra zwischen Heßberg und Hildburghausen mit Zu- und Eingehörungen; Hof zu Friedenthal (Kalbe) mit aufgezähltem Zubehör; eine Wiese von etwa fünf Acker bei der Mühle zu Bedheim. Die Lehen sind Hans Casimir von seinem Bruder Hans Ludwig bzw. seinem Vetter Burkhard und dessen unmündigem Sohn zugefallen. Kanzleisekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Geben zue Meinungen am 16. monatstag Julii 1650.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 395
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1650 Juli 16.

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Papier

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Lehnsrevers des Matthias von Hönningen, hennebergischen Hofmarschalls und Rats, gegen Wilhelm und Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Burggut zu Henneberg mit einem am Berg gelegenen Hof genannt die Neideck samt zehn zugehörigen, besetzten Gütern und aufgezähltem Zubehör, hatte zuvor Wolf von Wambach; ein abgesteintes Stück Holz von etwa 29 Acker am Hang des Wolfsbergs nach Henneberg hin, nutzbar entsprechend der Holzordnung; ein Sechstel des Sack- und des kleinen Zehnten zu Hendungen in Dorf und Feld mit aufgezähltem Zubehör, hatte verst. Ortolf von Milz von Albrecht Grafen zu Henneberg und war durch Ortolfs Tod dem Grafen heimgefallen. Erbberechtigt sind die Söhne und, wenn diese ohne männliche Leibeserben sterben, die Töchter des Matthias bzw., wenn auch diese ohne männliche Erben sterben, Hans von Hönningen, Bruder des Matthias, und dessen Leibeslehnserben. Es siegeln die Grafen Wilhelm und Georg Ernst.
Der geben ist Montags den anndern tag Januarii 1559.
Hönningen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 396
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Januar 2.

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Wilhelm und Georg Ernst Grafen zu Henneberg bekunden: Ihr Marschall und Rat Matthias von Hönningen hat sich vor vier Jahren in ihren Dienst begeben, ist seither Marschall gewesen und hat sich nun nach Zahlung einer beträchtlichen Summe auf etliche Jahre weiter verpflichtet. Die Grafen haben ihm mit Datum 2. Jan. 1559 etliche, ihnen heimgefallene Lehen übertragen und verpflichten sich, ihn in deren Besitz gegen jedermann zu schützen. Siegel und Unterschrift der Aussteller.
Geschehen zu Schleusingen 1559 am tag Trium regum.

  • Archive signature: 397
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Januar 6.

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Papier

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Lehnsrevers des Matthias von Hönningen, Hofmeisters, Rats und Amtmanns zu Maßfeld und Meiningen, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: vier Hufen zu Neubrunn, hat Hönningen nach dem Tod des Christoph von Kohlhausen, Letzten des Geschlechts, von dessen Tochtermännern gekauft, hatten zuvor Christophs Vater Philipp von Kohlhausen und dessen Bruder Valentin vom verst. Vater des Grafen. Das Lehen hatten früher die von Wermerichshausen vom Stift Fulda; der verst. Vater des Grafen hat es durch Vergleich an sich gebracht laut Verträgen zwischen ihm, dem Stift Fulda und denen von Kohlhausen. Hönningen hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Gegeben zu Schleusingen den achtundzwantzigsten tag Novembris 1567.
Hönningen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 398
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1567 November 28.

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Datum korrigiert aus 1568 Jan. 28.

Papier

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Ludwig von Hörselgau (Hurselgauwe), Christian und Berthold Spitznase bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben die Mühle zu Ettenhausen (Attenhusenn) mit Rechten und Zubehör, so wie sie den Vorfahren des Grafen von Günther Herrn zu [Langen-] Salza (Saltza) dem Älteren, Günther, Heinrich und Friedrich, seinen Söhnen, anerstorben ist; diese hatten sie von Boppo vom Stein gekauft. verst. Großvater und verst. Vater des Grafen sowie er selbst hatten diese und andere Lehen, die früher die von Salza hatten, an Hans von Erffa verliehen. Jetzt haben die drei Aussteller die Mühle mit Zubehör für sich und ihre Leibeslehnserben empfangen zu den üblichen Verpflichtungen. Es siegeln (1) Ludwig von Hörselgau und (2) Berthold Spitznase, auch für seinen Bruder.
Der gegebin ist 1466 am Dinstag nach sant Peter und Pauls tage der heilgen zwolffboten.

  • Archive signature: 401
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1466 Juli 1.

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Sigmund Graf zu Gleichen, Herr zu Tonna, belehnt Dietrich von Hörselgau und seine Leibeslehnserben mit der Wüstung Meimers mit aufgezähltem Zubehör, wie dessen Vater Ludwig von Hörselgau sie vom verst. Vater des Grafen hatte, dazu mit einer Wiese zu Ohrdruf hinter des Schinders Hof; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben uff Dinstag nach Jacobi 1505.

  • Archive signature: 403
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1505 Juli 29.

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Die Brüder Apel und Martin von Kohlhausen (Kolhusen) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben die Wüstung Geba mit 14 Gütern und das dortige Vogtrecht mit Zubehör, Holz, Feld, Acker, Wiese, Wunne und Weide, wie es der Vater auf sie gebracht und sie es bisher innegehabt haben. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. (1) Apel und (2) Martin siegeln.
Der gegeben ist 1424 am Dinstage nach Dionisii.

  • Archive signature: 404
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1424 Oktober 10.

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Die Brüder Apel und Martin von Kohlhausen (Kolhusen) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben die Wüstung Geba mit 14 Gütern und das dortige Vogtrecht mit Zubehör, Holz, Feld, Acker, Wiese, Wunne und Weide, wie es der verst. Vater auf sie gebracht und sie es bisher vom verst. Vater des Grafen innegehabt haben. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. (2) Apel und (1) Martin siegeln.
Der geben yst an sand Jacobffs tage des heiligen tzwulffboten 1427.

  • Archive signature: 406
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Juli 25.

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Simon von Kohlhausen (Kolhusen) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg für sich, seine Brüder Hans und Berthold und ihre Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben die Wüstung Geba mit 14 Gütern, dem Vogtrecht und Zubehör, Holz, Feld, Acker, Wiese, Wunne und Weide, das ihr verst. Vater Apel auf sie gebracht hat und sie bisher vom Grafen hatten. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Da Simons Brüder Hans und Berthold zum Empfang der Lehen noch zu jung sind, sollen sie, sobald sie mündig geworden sind, die entsprechenden Urkunden ausstellen und empfangen. Simon hat bis dahin alle Verpflichtungen übernommen. Er bittet Kaspar von der Tann (Thann) um Besiegelung für sich und die Brüder, da er selbst kein Siegel hat. Von der Tann kündigt sein Siegel an.
Der geben ist off Donerstag nach dem Sontage Letare ine der Vasten a. d. 1439.

  • Archive signature: 409
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1439 März 19.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet für sich, seine Brüder Johann und Berthold, die Brüder Simon, Hans und Berthold von Kohlhausen (Kalhusen) und deren Leibeslehnserben zu Mannlehen belehnt zu haben mit der Wüstung Geba mit 14 Gütern, dem Vogtrecht und Zubehör, Holz, Feld, Acker, Wiese, Wunne und Weide, die diese bisher vom verst. Vater der Grafen hatten. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Die Lehnsleute haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen Wilhelm.
Geben uf den andern Pfingstag a. d. 1446.

  • Archive signature: 410
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1446 Juni 6.

Enthält auch: Abschrift.

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Die Brüder Simon, Hans und Berthold von Kohlhausen (Kolhusen) bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben die Wüstung Geba mit 14 Gütern, dem Vogtrecht und Zubehör, Holz, Feld, Acker, Wiese, Wunne und Weide, wie sie diese zuvor vom verst. Vater des Grafen hatten. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Simon siegelt für sich und seine Brüder.
Geben uf den andern Pfingstag a. d. 1446.

  • Archive signature: 411
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1446 Juni 6.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, die Brüder Simon und Berthold von Kohlhausen (Kol) und deren Leibeslehnserben zu Mannlehen belehnt zu haben mit der Wüstung Geba mit 14 Gütern, dem Vogtrecht und Zubehör, Holz, Feld, Acker, Wiese, Wunne und Weide, wie sie diese bisher vom verst. Vater des Grafen hatten. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Die Lehnsleute haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Gebin an Mitwochen nach dem Sontagk Invocavit in der heilgen Vasten 1492.

  • Archive signature: 412
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1492 März 14.

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Papier

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Die Brüder Simon und Berthold von Kohlhausen (Kol-) bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben die Wüstung Geba (Gebe) mit 14 Gütern, dem Vogtrecht und Zubehör, Holz, Feld, Acker, Wiese, Wunne und Weide, wie sie diese zuvor vom verst. Vater des Grafen hatten. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Simon siegelt für sich und den Bruder.
Gebin an Mitwachen nach dem Sonntag Invocavit in der heilgen Vasten 1492.

  • Archive signature: 413
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1492 März 14.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, Simon von Kohlhausen (Kolhusen) und seinen Erben zu Mannlehen verliehen zu haben vier Hufen zu Neubrunn (Nunbron) mit allem Zubehör; die Lage der Hufen, Inhaber und daraus geschuldete Abgaben werden aufgezählt. Die Hufen hat der Graf vom Stift Fulda zu Lehen; er verleiht sie an die von Kohlhausen weiter unter Vorbehalt seiner Rechte. Simon und seine Erben haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Gebin 1493 am Donerstag nach unnsers Herrn leichnams tag.

  • Archive signature: 414
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1493 Juni 13.

Enthält auch: 1473 Juli 15. Johann Abt des Stifts Fulda (Fulde) bekundet, dem Peter von Wermerichshausen (Werberghusen) seinet-, seines Bruders und ihrer Erben wegen vier Hufen zu Neubrunn (Newenborne) mit Zubehör als Lehen des Stifts nach fuldischem Lehnsherkommen verliehen zu haben, die diese von ihren Vorfahren hergebracht haben. Die Rechte des Stifts bleiben vorbehalten. Siegel des Abtes.
Der geben ist am Donerstagk nach sandt Margarethen tagk 1473.

Vermerk, dass der Graf denen von K. das Lehen erst nach Zahlung von 40 Gulden verleihen wollte; diese Summe ist erst im Jahr [15]15 gezahlt worden.

Papier

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Lehnsrevers der Brüder Philipp und Valentin von Kohlhausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Zwei Lehnsurkunden sind inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Wüstung Geba mit 14 Gütern, dortiger Vogtei und Zubehör. 2. vier Hufen im Dorf Neubrunn, hatten vor Zeiten die von Wermerichshausen vom Stift Fulda, jetzt vom Grafen verliehen entsprechend den Vergleichen mit dem Stift Fulda und denen von Kohlhausen. Übliche Verpflichtungen. Beide Urkunden mit Siegel des Grafen.
Gegeben an Montag nach dem Sontag Exaudi 1520.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen, insbesondere wegen der fuldischen Lehen und des Vertrages zwischen dem Grafen und ihrem verst. Vater. Philipp siegelt, Valentin bedient sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 415
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1520 Mai 21.

Enthält auch: Gesuch der Brüder Philipp und Valentin von Kohlhausen an Wilhelm Grafen zu Henneberg, sie in ihren Lehen zu schützen. Es sind ihnen anerstorben: die Wüstung Geba und Zubehör durch den Tod des Vaters und des Vetters Berthold; vier Hufen zu Neubrunn von den Erben des Peter und seines Bruders Anton von Wermerichshausen, zuvor Lehen vom Stift Fulda. Diese wollen sie sich beim Grafen verdienen. Allerdings treiben die von Bettenhausen, Seeba, Stepfershausen und Katz ihr Vieh mit Gewalt auf die Wüstung und tun dort merklichen Schaden. In Neubrunn können sie nur drei Hufen finden, die vierte soll Christoph von Bibra innehaben. Ohne Datum.

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Lehnsrevers des Christoph von Kohlhausen zu Kohlhausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Geba mit 14 Gütern, dortiger Vogtei und aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor der verst. Vater und dessen verst. Bruder Valentin von Kohlhausen vom verst. Vater des Grafen und von diesem selbst. Siegel des Grafen.
Gegebenn am Sambstag nach dem Sontag Cantate 1538.
Kohlhausen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 416
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1538 Mai 25.

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Lehnsrevers des Christoph von Kohlhausen zu Kohlhausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: vier Hufen zu Neubrunn, hatten zuvor der verst. Vater Philipp von Kohlhausen und dessen verst. Bruder Valentin, davor die von Wermerichshausen vom Stift Fulda, waren durch Vergleich mit dem Stift und denen von Kohlhausen an die Grafschaft gekommen. Siegel des Grafen.
Gegeben am Sambstag nach dem Sontag Cantate 1538.
Kohlhausen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 417
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1538 Mai 25.

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Lehnsrevers des Christoph von Kohlhausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: vier Hufen zu Neubrunn, hatten zuvor der verst. Vater Philipp von Kohlhausen und dessen verst. Bruder Valentin, davor die von Wermerichshausen vom Stift Fulda, waren durch Vergleich mit dem Stift und denen von Kohlhausen an die Grafschaft gekommen. Siegel des Grafen.
Gegebenn zu Schleusingenn den dreizehendenn tage Januarii 1560.
Kohlhausen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 418
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 13.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Matthias von Hönningen, Hofmeister, Rat und Amtmann zu Maßfeld und Meiningen. Lehnsobjekt/-e: vier Hufen zu Neubrunn, hatten zuvor der verst. Vater Philipp von Kohlhausen und dessen verst. Bruder Valentin, davor die von Wermerichshausen vom Stift Fulda, waren durch Vergleich mit dem Stift und denen von Kohlhausen an die Grafschaft gekommen, hat Hönningen nach dem Tod des Christoph von Kohlhausen, Letzten des Geschlechts, von dessen Tochtermännern gekauft. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Gegeben zu Schleusingen den achtundzwantzigsten tag Novembris 1567.

  • Archive signature: 419
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1567 November 28.

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Vgl. oben Lehen Hönningen. Datum korrigiert aus 1568 Jan. 28.

Papier

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Der Ritter Heinrich von Laucha bekundet, dass die Brüder Heinrich und Berthold Grafen zu Henneberg ihm und seinen Erben das Gehölz genannt der Stunebach mit allem Zubehör zu Lehen verliehen haben. Siegel des Ausstellers.
1372 an deme Ffritage nach sante Peters und Pauls tag der heilge zweilfboten.

  • Archive signature: 421
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1372 Juli 2.

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Wigand von Laucha bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben: eine Hufe Land zu Rauschenberg (Ruschen-), die die von Rodenhausen (Rodehusen) innehaben, mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide, Häusern, Hofreiten, Freiheiten und Gewohnheiten; die Rechte der Grafen bleiben vorbehalten. Da die von Rodenhausen das Lehen innehaben, soll er sie zur Herausgabe auffordern. Weigern sie sich, soll er das Lehen vor dem Grafen fordern. Der hat dann die Macht, beide Parteien gütlich zu schlichten; mit der von ihm getroffenen Regelung will Wigand zufrieden sein. Erhält er aus dem Vergleich Geld, soll er es mit Rat des Grafen hinter diesem anlegen und dafür Güter kaufen, die er und seine Leibeslehnserben zu Mannlehen zu empfangen haben. Geben die von Rodenhausen das Lehen auf keine Weise heraus, können die Grafen es selbst fordern oder an Dritte verleihen. Wigand und seine Erben haben dann damit nichts mehr zu schaffen. Erhält er das Lehen durch Rechtsspruch und will es nicht behalten, hat der Käufer es vom Grafen und seinen Erben zu Lehen zu empfangen. Der Kaufpreis ist, wie oben beschrieben, hinter den Grafen anzulegen. Dies hat Wigand beschworen; er siegelt.
Der gebin ist off Fritag nehst vor Letare in der Vasten 1450.

  • Archive signature: 422
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1450 März 13.

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Heinrich (Heintz) von Lichtenberg bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Lehen mit allem Zubehör in Dorf und Feld zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben: den Hof zu Oepfershausen (Opphfirßhusen), den Hof zu Friedelshausen (Frittelshusen), ein Drittel des Zehnten zu Urnshausen (Orlshusen), ein Drittel des kleinen Zehnten zu Wiesenthal (Wysental), ein Gut zu Diedorf (Dydorff) sowie ein Vorwerk und acht Hufen Land zu Roßdorf (Rostdorff), alles vorbehaltlich der Rechte des Grafen und seiner Erben. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gegeben ist am Mantage nechst nach Erhardi 1424.

  • Archive signature: 424
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1424 Januar 10.

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Heinrich (Heintz) von Lichtenberg bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Lehen mit allem Zubehör in Dorf und Feld zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben: den Hof zu Oepfershausen (Opphfirßhusen), den Hof zu Friedelshausen (Fritelshusen), ein Drittel des Zehnten zu Urnshausen (Orlshusen), ein Drittel des kleinen Zehnten zu Wiesenthal (Wysenthal), ein Gut zu Diedorf (Dydorff) sowie ein Vorwerk und acht Hufen Land zu Roßdorf (Rostdorff), alles vorbehaltlich der Rechte des Grafen und seiner Erben. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gebin ist am Donrstage nechst nach dem Sonntage als man zu chore singet Quasimodo geniti 1427.

  • Archive signature: 425
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 1.

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Heinrich von Lichtenberg bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zwei Güter zu Dermbach (Tern-), auf denen jetzt Heinrich (Heintz) Yderman und Heinrich (Heintz) König sitzen, mit allem Zubehör in Dorf und Feld zu Mannlehen empfangen zu haben, die er zuvor vom verst. Vater des Grafen hatte. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Am Sontage in der Vasten als man zu chore singet Oculi a. d. 1429.

  • Archive signature: 426
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1429 Februar 27.

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Heinrich von Lichtenberg bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben die halbe Blumenburg [zu Oepfershausen] mit der Hälfte des Zubehörs in Dorf und Feld, wie sie Johann (Hanns) von Allendorf (Aldendorff) bisher vom verst. Vater des Grafen hatte; ausgenommen sind das halbe Eichholz in der auwe und ein Viertel an dem See zum Bruns, die der Graf einbehalten hat. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
A. d. 1429 dominica Oculi.

  • Archive signature: 427
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1429 Februar 27.

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Heinrich von Lichtenberg, gesessen zu Oepfershausen (Opphershusen), bekundet, dass Wilhelm Graf zu Henneberg ihn und seinen Sohn Johann (Hans) von Lichtenberg vormals mit dem Sitz Blumenburg belehnt und ihnen Urkunden darüber ausgestellt hat. Die Blumenburg ist eigentlich Erbe seiner Stiefsöhne Johann (Hansen) und Heinrich (Heintzen) [von] Reuenthal (Ruwentayl) ihrer Mutter wegen. Er hat sich jetzt mit diesen darüber geeinigt, dass sie den Sitz einnehmen, nutzen und gebrauchen sollen, und bittet deshalb den Grafen, die Blumenburg diesen zu verleihen. Wenn sein Sohn Johann von Lichtenberg die Lehnsurkunde zu Ungunsten derer von Reuenthal nicht herausrücken will, so erklärt der Aussteller sie hiermit in aller Form für ungültig. Er drückt sein Siegel auf.
Der geben ist am Dinstage Thome apostoli a. d. 1434.

  • Archive signature: 428
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1434 Dezember 21.

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Papier

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Johann (Hanns) von Lichtenberg bekundet für sich und seine Leibeslehnserben, von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Lehen mit allem Zubehör in Dorf und Feld zu Lehen empfangen zu haben: den Hof zu Friedelshausen (Frittelshusen), ein Drittel des Zehnten zu Urnshausen (Orlshusen), ein Drittel des kleinen Zehnten zu Wiesenthal (Wisintale), ein Gut zu Diedorf (Didorff), ein Gut zu Oepfershausen (Oppershusen) sowie ein Vorwerk und acht Hufen Land zu Roßdorf (-dorff). Die Rechte des Grafen bleiben vorbehalten. Johann von Lichtenberg hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Geben off Mitwachen nach Valentini a. d. 1441.

  • Archive signature: 429
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1441 Februar 15.

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Lehnsurkunde des Günther Graf zu Schwarzburg, Herr zu Arnstadt und Sondershausen, für Christoph von Lichtenberg und seine ehelich geborenen, männlichen Leibeslehnserben. Lehnsobjekt/-e: einzeln aufgezählte Wiesen und Äcker zu Neusiß, von Wolf Viztum gekauft zur Besserung des Rittergutes zu Angelroda; Dorf Angelroda mit Zinsen, Gericht über Hals und Hand, Fischweide und allem Zubehör. Zeugen: Dr. Benedikt Reinhart und Christoph von Enzenberg, Kanzler und Amtmann zu Arnstadt, Räte und Getreue. Siegel des Grafen.
Gescheen zcum Gehren den Sonnabent nach dem heiligen Ostertag [15]52.

  • Archive signature: 430
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1552 April 23.

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Dietrich (Ditze) Marschalk [von Ebneth] zu Raueneck (Ruwenecke) bekundet, als Ältester und Lehnsträger für sich und seine Brüder Heinrich (Heintzen), Konrad (Kontzen) und Georg (Jorgen) Marschalk von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold eine Hälfte der folgenden Lehen empfangen zu haben, an denen Johann (Hanns) von Schaumberg (Schauwem-) zu Thundorf (Tuntdorff) die andere Hälfte hat: fünf Hufen zu Poppenlauer (Bappenlure), zwei Pfund Gülte zu Ballingshausen (Baldings-) und Rothausen (Rode-), den Herlingsberg und die Wybelsbache, jeweils mit Zubehör in Dörfern, Kirchhöfen, Feldern, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, hatte zuvor der verst. Vater Wilhelm vom verst. Vater des Grafen. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten; Dietrich hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er siegelt, auch für seine Brüder.
Gebin am Dinstag vor dem heiligen Pfingstag a. d. 1457.

  • Archive signature: 432
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 Mai 31.

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Christoph Marschalk [von Ostheim] bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg wegen seiner Ehefrau für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, zu Lehen empfangen zu haben die Hälfte des Sackzehnten zu Häselrieth (Heselrit), aus der jährlich je zweieinhalb Malter Korn und Hafer und drei Käse anfallen, dazu die Hälfte des dortigen Gutes, wie der verst. Schwiegervater Eckarius von Herbstadt (Herm-) es innegehabt hatte. Christoph hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gegebin ist 1467 uff sant Michels tag des heilgen ertzengels.

  • Archive signature: 433
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1467 September 29.

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Dietrich (Ditze) Marschalk von [Ebneth zu] Raueneck (Rauwenegke) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg als Ältester und Lehnsträger für sich und seine Brüder Heinrich (Heintzen) und Konrad (Contzen) Marschalk eine Hälfte der folgenden Lehen empfangen zu haben, an denen Moritz von Schaumberg (Schauwem-) zu Thundorf (Tuntdorff) die andere Hälfte hat: fünf Hufen zu Poppenlauer (Boppenlaure), zwei Pfund Gülte zu Ballingshausen (Baldings-) und Rothausen (Rode-), den Herlingsberg und die Bibelsburg, jeweils mit Zubehör in Dörfern, Kirchhöfen, Feldern, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, hatte zuvor der verst. Vater Wilhelm Marschalk vom verst. Vater des Grafen. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten; Dietrich hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er siegelt, auch für seine Brüder.
Der gebin ist 1489 an Dinstag nach Conversionis Pauli.

  • Archive signature: 435
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1489 Januar 27.

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Lehnsrevers des Heinrich (Heintz) Marschalk von Ebneth (Ebmedt) für sich, seinen Bruder Konrad (Contzen) und ihre Erben, Söhne und Töchter, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt entsprechend der Aufzeichnung des Sebastian Kotner: neun Seldnergüter und achteinhalb Eimer Wein zu Gädheim (Gedem) und der sonstige Besitz des Ritters Georg (Jerig) Kotner und seines Bruders Sebastian in Dorf und Feld Gädheim; zwei Fischweiden auf dem Main zu Gädheim, den Marschalk von den beiden Brüdern Kotner anerstorben, hatten Letztere von der Grafschaft Henneberg und dem verst. Vater des Grafen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist an Donnerstag nach dem Sonntag Estomichi 1496.
Heinrich übernimmt seine Verpflichtungen; sein Bruder Konrad soll dies binnen Jahresfrist ebenfalls tun. Sollten der Graf oder sein verst. Vater zugunsten Dritter auf die Lehen Verschreibungen vorgenommen haben, bleiben diese von der Belehnung unberührt. Wird der Graf im Lehen angefochten, haben die Marschalk das abzutun. (1) Heinrich Marschalk siegelt und bittet seinen Vetter (2) Konrad (Conntzen) Marschalk zu Schney um Mitbesiegelung.
Der geben ist 1496 an Freittag nach Esto michi.

  • Archive signature: 436
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1496 Feb. 17. - 18.

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Lehnsrevers des Konrad (Conncz) Marschalk [von Ebneth] zu Schney (Sneyhe) gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hälfte der folgenden Lehen, an denen Moritz von Schaumberg (Schauwem-) zu Thundorf (Tuntdorff) die andere Hälfte hat: fünf Hufen zu Poppenlauer (Boppenlaure), zwei Pfund Gülte zu Ballingshausen (Baldings-), der Herlingsberg und die Wybelsbache, jeweils mit Zubehör in Dörfern, Kirchhöfen, Feldern, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, hatte zuvor der verst. Vater Wilhelm Marschalk vom Grafen und dessen verst. Vater; die Rechte des Bruders Heinrich (Heintzen) Marschalk bleiben vorbehalten. Siegel des Grafen.
Der gebin ist 1496 an Donerstag nach dem Sontag Esto michi.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 437
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1496 Februar 17.

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Lehnsrevers der Brüder Heinrich, Christoph, Konrad (Cuntz), Wilhelm und Hans Marschalk von Ebneth gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Seldnergüter und neun Eimer Wein zu Gädheim und der sonstige Besitz des Ritters Georg Kotner und seines Bruders Sebastian in Dorf und Feld Gädheim; zwei Fischweiden auf dem Main zu Gädheim, den Marschalk von den Kotner anerstorben. Die Lehnsleute sind Söhne des verst. Heinrich Marschalk, die Belehnung erfolgt auch auf schriftliche Bitte des Vatersbruders Konrad Marschalk. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Donerstag nach Obersten 1516.
Konrad Marschalk übernimmt die Verpflichtungen, auch für seine Brüder, bis die zur Hand sind und dies selbst tun. Da er zurzeit kein Siegel hat, bittet er seinen Schwager Hans von der Tann um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 438
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1516 Januar 10.

Enthält auch: Schreiben des Konrad Marschalk zu Ebneth des Älteren an Wilhelm Grafen zu Henneberg: Sein verst. Bruder Heinrich hatte die Lehen zu Gädheim in beider Namen empfangen nach Ausweis eines Lehnsbriefes. Wegen seiner Gebrechlichkeit bittet er, jetzt seinen Brudersohn Konrad auch seinetwegen zu belehnen. Datum Montags nach der heiligen Drey konigk tag a. etc. [15]16 [Jan. 7].

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Lehnsrevers der Brüder Hans, Christoph und Wilhelm Marschalk von Ebneth, Söhne des verst. Heinrich, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Seldnergüter und neun Eimer Wein zu Gädheim und der sonstige Besitz des Ritters Georg Kotner und seines Bruders Sebastian in Dorf und Feld Gädheim; zwei Fischweiden auf dem Main zu Gädheim, den Marschalk von den Kotner anerstorben. Christoph und Wilhelm, die nicht persönlich Lehnspflicht geleistet haben, sollen das binnen Jahresfrist nachholen. Siegel des Grafen.
Der gegeben ist am Dinstag nach unser frauen tag Assumptionis genant 1522.
Die Marschalk übernehmen ihre Verpflichtungen. Christoph siegelt; die Brüder bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 439
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1522 August 19.

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Lehnsrevers des Georg Sittich Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld, Rats und Amtmanns zu Maßfeld und Meiningen, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Marisfeld mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, dem Grafen durch den Tod seines Vetters Albrecht Graf von Henneberg zugefallen. Barbara Marschalk, Witwe des Wolf Marschalk und Mutter des Georg Sittich, hat es von Wilhelm Marschalk dem Jüngeren gekauft. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist auf denn tag Omnium sanctorum 1554.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 440
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1554 November 1.

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Lehnsrevers des Georg Sittich Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Marisfeld mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld, dem Grafen durch den Tod seines Vetters Albrecht Graf von Henneberg zugefallen. Barbara Marschalk, Witwe des Wolf Marschalk und Mutter des Georg Sittich, hat es von Wilhelm Marschalk dem Jüngeren gekauft. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen denn achtenn Julii 1559.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 441
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Juli 8.

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Lehnsrevers der Brüder Wolf Heinrich und Kaspar Marschalk von Ebneth gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Seldnergüter und neun Eimer Wein zu Gädheim und der sonstige Besitz des Ritters Georg Kotner und seines Bruders Sebastian in Dorf und Feld Gädheim; zwei Fischweiden auf dem Main zu Gädheim, den Marschalk von den Kotner anerstorben, hatte zuvor Hans Marschalk, Vetter der Brüder, vom verst. Vater des Grafen; dieser siegelt.
Der geben ist am Montag den neuntzehenden tag Octobris 1562.
Wolf Heinrich übernimmt die Verpflichtungen, auch für den Bruder, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 442
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1562 Oktober 19.

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Lehnsrevers des Georg Sittich Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld, Rats und Getreuen, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. ein Stück Holz am Eibenberg, dessen Grenzen beschrieben werden; Grenzpunkte: die alte, abgebrochene Kirche St. Lorenz auf dem hohen Bühel, Hasel, Eibengraben, Mittelberg, Grenzstein derer von Rohr, Straße von Marisfeld nach Suhl, kleines Winkeltal, Weg von der St. Lorenz-Kirche über die lange Bahn, Steinbusch. Das Gehölz soll abgesteint werden und ist entsprechend der hennebergischen Holzordnung zu nutzen. 2. Hof zu Marisfeld mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld. Die Lehen sind dem Grafen durch den Tod des Albrecht Grafen zu Henneberg zugefallen. Übliche Verpflichtungen.
Der geben ist zu Schleusingen den virzehenden tag Aprilis 1565.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 443
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1565 April 14.

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Lehnsrevers des Adam Georg Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. ein Stück Holz am Eibenberg, dessen Grenzen beschrieben werden; Grenzpunkte: die alte, abgebrochene Kirche St. Lorenz auf dem hohen Bühel, Hasel, Eibengraben, Mittelberg, Grenzstein derer von Rohr, Straße von Marisfeld nach Suhl, kleines Winkeltal, Weg von der St. Lorenz-Kirche über die lange Bahn, Steinbusch. Das Gehölz soll abgesteint werden und ist entsprechend der hennebergischen Holzordnung zu nutzen. 2. Hof zu Marisfeld mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld; Hof zu Marisfeld von Barbara, Witwe des Wolf Marschalk und Großmutter des Adam Georg, gekauft. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen denn neunden tag Aprilis 1576.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 444
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 April 9.

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Lehnsrevers der Vettern Kaspar und Adam Marschalk von Ebneth, Adam auch als Bevollmächtigter seines Bruders Hans Christoph, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Seldnergüter und neun Eimer Wein zu Gädheim und der sonstige Besitz des Ritters Georg Kotner und seines Bruders Sebastian in Dorf und Feld Gädheim; zwei Fischweiden auf dem Main zu Gädheim, den Marschalk von den Kotner anerstorben, hatten zuvor der Vetter Hans und der Bruder bzw. Vater Wolf Heinrich Marschalk. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt ahm Donnerstag den funnftzehenden Junii 1581.
Die Marschalk übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 445
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1581 Juni 15.

Enthält auch: Vollmacht des Hans Christoph Marschalk von Ebneth für seinen Bruder Adam Marschalk zum Empfang der hennebergischen Lehen nach dem Tod des Vaters Wolf Heinrich, 12. Juni 1581.- Konzept des Reverses.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Kaspar Marschalk von und zu Ebneth, seine Erben und bei deren Fehlen dessen Vettern Hans Christoph und Adam Marschalk. Lehnsobjekt/-e: neun Seldnergüter und neun Eimer Wein zu Gädheim und der sonstige Besitz des Ritters Georg Kotner und seines Bruders Sebastian in Dorf und Feld Gädheim; zwei Fischweiden auf dem Main zu Gädheim, den Marschalk von den Kotner anerstorben. Kaspar hat seinen Vettern unlängst deren Anteil am Lehen abgekauft. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am dreissigsten Januarii 1583.

  • Archive signature: 446
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1583 Januar 30.

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Lehnsrevers des Kaspar Marschalk von und zu Ebneth gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Seldnergüter und neun Eimer Wein zu Gädheim und der sonstige Besitz des Ritters Georg Kotner und seines Bruders Sebastian in Dorf und Feld Gädheim; zwei Fischweiden auf dem Main zu Gädheim, den Marschalk von den Kotner anerstorben. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am dreissigsten Januarii 1583.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 447
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1583 Januar 30.

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Lehnsrevers des Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen und des Adam Wolf von Heldritt zu Ebertshausen, Vormünder des Adam Melchior Marschalk von Ostheim, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. ein Stück Holz am Eibenberg, dessen Grenzen beschrieben werden; Grenzpunkte: die alte, abgebrochene Kirche St. Lorenz auf dem hohen Bühel, Hasel, Eibengraben, Mittelberg, Grenzstein derer von Rohr, Straße von Marisfeld nach Suhl, kleines Winkeltal, klein Mitteltal, Weg von der St. Lorenz-Kirche über die lange Bahn, Steinbusch. Das Gehölz ist entsprechend der hennebergischen Holzordnung zu nutzen. 2. Hof zu Marisfeld mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld; 3. Haus, Hof, zugehörige Äcker und Wiesen zu Gleichamberg, hatten Sebastian und Ortolf von Milz, Vater und Sohn, nach deren Tod heimgefallen und an den Großvater Georg Sittich Marschalk verliehen.
Der geben ist zu Schleusungen am dreißigsten monatstag Aprilis 1606.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 448
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 30.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II., auch im Namen der Herzöge zu Sachsen, für Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen und Adam Wolf von Heldritt zu Ebertshausen, Vormünder des Adam Melchior Marschalk von Ostheim. Lehnsobjekt/-e: 1. ein Stück Holz am Eibenberg, dessen Grenzen beschrieben werden; Grenzpunkte: die alte, abgebrochene Kirche St. Lorenz auf dem hohen Bühel, Hasel, Eibengraben, Mittelberg, Grenzstein derer von Rohr, Straße von Marisfeld nach Suhl, kleines Winkeltal, klein Mitteltal, Weg von der St. Lorenz-Kirche über die lange Bahn, Steinbusch. Das Gehölz ist entsprechend der hennebergischen Holzordnung zu nutzen. 2. Hof zu Marisfeld mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld; 3. Haus, Hof, zugehörige Äcker und Wiesen zu Gleichamberg, hatten Sebastian und Ortolf von Milz, Vater und Sohn, nach deren Tod heimgefallen und an den Großvater Georg Sittich Marschalk verliehen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
Der geben ist zu Schleusungen am dreißigsten monatstag Aprilis 1606.

  • Archive signature: 449
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 30.

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Unter dem Umbug Unterschriften: Hans von Wolffersdorff m.p. Humpert von Langen manu pp. Michael Strauß Canzler ss.

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Lehnsrevers des Christoph Wilhelm Marschalk von Ebneth gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Seldnergüter und neun Eimer Wein zu Gädheim und der sonstige Besitz des Ritters Georg Kotner und seines Bruders Sebastian in Dorf und Feld Gädheim; zwei Fischweiden auf dem Main zu Gädheim, den Marschalk von den Kotner anerstorben, hatten zuvor Hans Marschalk, sein Vater Kaspar Marschalk sowie dessen Bruder Wolf Heinrich Marschalk. Stirbt Christoph Wilhelm ohne Erben, fällt das Lehen an seinen Bruder Hans Dietrich bzw. an seine Vettern Hans Christoph und Adam Marschalk. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am 6. monatstag Maii 1606.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 450
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 6.

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Lehnsrevers des Christoph Wilhelm Marschalk von Ebneth gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: neun Seldnergüter und neun Eimer Wein zu Gädheim und der sonstige Besitz des Ritters Georg Kotner und seines Bruders Sebastian in Dorf und Feld Gädheim; zwei Fischweiden auf dem Main zu Gädheim, den Marschalk von den Kotner anerstorben, hatten zuvor Hans Marschalk, sein Vater Kaspar Marschalk sowie dessen Bruder Wolf Heinrich Marschalk. Stirbt Christoph Wilhelm ohne Erben, fällt das Lehen an seinen Bruder Hans Dietrich bzw. an seine Vettern Hans Christoph und Adam Marschalk. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meynungenn am 22. monatstag Maii 1612.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 451
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Mai 22.

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Lehnsrevers des Adam Melchior Marschalk von Ostheim zu Marisfeld gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. ein Stück Holz am Eibenberg, dessen Grenzen beschrieben werden; Grenzpunkte: die alte, abgebrochene Kirche St. Lorenz auf dem hohen Bühel, Hasel, Eibengraben, Mittelberg, Grenzstein derer von Rohr, Straße von Marisfeld nach Suhl, kleines Winkeltal, Weg von der St. Lorenz-Kirche über die lange Bahn, Steinbusch. Das Gehölz ist entsprechend der hennebergischen Holzordnung zu nutzen. 2. Hof zu Marisfeld mit aufgezähltem Zubehör in Dorf und Feld; 3. Haus, Hof, zugehörige Äcker und Wiesen zu Gleichamberg, hatten Sebastian und Ortolf von Milz, Vater und Sohn, nach deren Tod heimgefallen und an den Großvater Georg Sittich Marschalk verliehen, hatten zuvor Großvater Georg Sittich und Vater Adam Georg Marschalk.
Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am siebenundzwantzigsten monatstagk Januarii 1614.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 452
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1614 Januar 27.

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Die Brüder Sittich und Wilhelm Marschalk [von Ostheim] bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg gemeinsam zu Lehen empfangen zu haben ein Achtel am Schloss zu Solz (Sultza), drei Güter zu Utendorf (Uttendorffe), ein Gut und eine Mühle zu Obermaßfeld (Obirnmas-) und ein Gut zu Herpf (Herpfe). (1) Sittich und (2) Wilhelm siegeln.
Der geben ist 1412 des nesten Mantags vor Allirheiligentage.

  • Archive signature: 453
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1412 Oktober 31.

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Wilhelm Marschalk [von Ostheim] bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg empfangen zu haben den Burgstall Marisfeld mit dem Dorf und zugehörigen Leuten, Gütern, Zinsen, Gülten, Renten, Weisungen, Äckern, Wiesen, Häusern, Höfen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide und Wüstungen in Burg, Dorf und Feld, wie es vom Grafen zu Lehen rührt und es sein verst. Vater Sittich Marschalk vom verst. Vater des Grafen und von diesem selbst zu Mannlehen hatte. Die Rechte des Grafen bleiben vorbehalten. Nach Wilhelms Tod kann der Graf Burgstall und Dorf mit Zubehör bei den Erben zu einem beliebigen Zeitpunkt für 1000 rheinische Gulden auslösen. Wilhelm hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gebin [ist] am Mantage nach dem Sontage Invocavit yn der Vasten 1436.

  • Archive signature: 454
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1436 Februar 27.

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Wilhelm Marschalk [von Ostheim], Erbmarschall des Wilhelm Grafen zu Henneberg, bekundet für sich und seine Leibeslehnserben gegenüber dem Grafen, seinen Brüdern Johann und Berthold: deren verst. Vater Wilhelm Graf zu Henneberg hatte ihm das Schloss Marisfeld (-felt) mit Zubehör verschrieben für 1000 rheinische Gulden; eine Ablösung sollte zu Lebzeiten des Wilhelm Marschalk nicht erfolgen. Wegen der geleisteten Dienste und deshalb, weil er 17 ½ in der Mark zu Marisfeld gelegene, vom Kloster Rohr (Rore) gekaufte Hufen dem Grafen zu Lehen aufgetragen hat, hat der Graf ihm jetzt das Schloss, bisher Pfand, die genannten Hufen und alles Zubehör sowie seinen Teil an der Wüstung zum Gertlins zu Mannlehen verliehen für sich und seine Leibeslehnserben zu den üblichen Verpflichtungen. Wilhelm hat diese beschworen; er siegelt.
Der gegebin ist 1458 uff sant Kilians tag.

  • Archive signature: 455
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1458 Juli 8.

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Die Brüder Georg (Jorg), Wilhelm und Adolf Marschalk [von Ostheim] sowie Wilhelm und Georg (Jorge), Söhne von deren verst. Bruder Bartholomäus Marschalk, bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg für sich und ihre Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben das Schloss Marisfeld (-felt) mit Zubehör, Herrlichkeit und Rechten, 17 ½ Hufen zu Marisfeld, die Wüstung zum Gertles (Gertlynns), sechs Acker Wiesen in der auwe unter dem Schloss Landswehr (Landßwere), eine Hofstatt zu Walldorf (Waltdorff) mit zugehörigen Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, wie ihr verst. Vater Wilhelm Marschalk es vom verst. Vater des Grafen hatte. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Georg, Wilhelm und Adolf haben ihre Verpflichtungen beschworen; Georg und Wilhelm sollen dies tun, sobald sie mündig werden. Es siegeln (2) Georg und (1) Wilhelm für sich, den Bruder Adolf und die Brudersöhne. Adolf bedient sich dieser Siegel.
Gebin 1488 an Monntag nach sant Otiligen der heiligen jungkfrauwen tage.

  • Archive signature: 456
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1488 Dezember 15.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Marschalk [von Ostheim]- Hans zu Ostheim, Moritz, Georg Sittich und Hektor zu Marisfeld - gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Schloss und Dorf Marisfeld mit Zubehör, Herrlichkeit und Rechten, Höfen, Hufen, Gütern, Zinsen, Gülten, Fronen und Diensten, die Markung des Dorfes, Rain und Stein, Schenkstatt und Schankrecht, Schmiede und Schäferei; die Wüstung Gertles, eine Fischweide in der Werra unterhalb Welkershausen bis zum Fischwasser von Hieronimus und Anton Marschalk, sechs Acker Wiesen in der auwe unter dem Schloss Landswehr, eine Hofstatt zu Walldorf mit zugehörigen Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, hatten bereits Vorfahren und Eltern zu Lehen. 2. ein Hof zu Stepfershausen mit Zubehör und zugehörigen Gütern; ein Hof zu Oberkatz; der Burgstall zu Sands mit Zubehör, ein Viertel des Sackzehnten zu Bettenhausen, erbringt je neun Malter Korn und Hafer, und des dortigen kleinen Zehnten; die Wüstung Schmerbach unter dem Hutsberg; ein Gut zu Schmeheim mit Zubehör. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Mitwochen nach sannct Michels tag 1530.
Die Marschalk übernehmen ihre Verpflichtungen; (1) Hans, (2) Moritz und (3) Georg Sittich siegeln; Hektor bedient sich dieser Siegel.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 457
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Oktober 5.

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Lehnsrevers des Georg Marschalk [von Ostheim], Sohn des verst. Kaspar Marschalk, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Schmerbach unter dem Hutsberg, hatten bisher die Vettern Hans, Moritz, Georg Sittich und Hektor Marschalk, die sie dem Georg Marschalk verkauft und um dessen Belehnung gebeten haben. Siegel des Grafen.
Der geben ist am tage Burkhardi 1548.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 458
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1548 Oktober 14.

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Lehnsrevers der Vettern Georg Sittich und Moritz Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Schloss und Dorf Marisfeld mit Zubehör, Herrlichkeit und Rechten, Höfen, Hufen, Gütern, Zinsen, Gülten, Fronen und Diensten, die Markung des Dorfes, Rain und Stein, Schenkstatt und Schankrecht, Schmiede und Schäferei; die Wüstung Gertles, eine Fischweide in der Werra unterhalb Welkershausen bis zum Fischwasser von Hieronimus und Anton Marschalk, sechs Acker Wiesen in der auwe unter dem Schloss Landswehr, eine Hofstatt zu Walldorf mit zugehörigen Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, hatten bereits Vorfahren und Eltern zu Lehen. 2. ein Hof zu Stepfershausen mit Zubehör und zugehörigen Gütern; ein Gut zu Oberkatz; der Burgstall zu Sands mit Zubehör, ein Viertel des Sackzehnten zu Bettenhausen, erbringt je neun Malter Korn und Hafer, und des dortigen kleinen Zehnten; die Wüstung Schmerbach unter dem Hutsberg; ein Gut zu Schmeheim mit Zubehör. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den achten Julii 1559.
Die Marschalk übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 460
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Juli 8.

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Lehnsrevers des Georg Sittich Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Haus, Hof, zugehörige Äcker und Wiesen zu Gleichamberg, hatten Sebastian und Ortolf von Milz, Vater und Sohn, von Albrecht Grafen zu Henneberg, nach deren Tod dem Grafen Albrecht und von diesem dem verst. Grafen Wilhelm zugefallen.
Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Sambstage den anndern Septembris 1559.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 461
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 September 2.

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Lehnsrevers des Georg Marschalk [von Ostheim] gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Schmerbach unter dem Hutsberg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist ahm Dinstage den 16ten monatstag Januarii 1560.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 462
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 16.

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Lehnsrevers des Adam Georg Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Haus, Hof, zugehörige Äcker und Wiesen zu Gleichamberg, hatte zuvor der verst. Vater Georg Sittich Marschalk. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen am Montag den neunden Aprilis 1576.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 463
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 April 9.

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Lehnsrevers der Vettern (1) Matern und (2) Adam Georg Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Schloss und Dorf Marisfeld mit Zubehör, Herrlichkeit und Rechten, Höfen, Hufen, Gütern, Zinsen, Gülten, Fronen und Diensten, die Markung des Dorfes, Rain und Stein, Schenkstatt und Schankrecht, Schmiede und Schäferei; die Wüstung Gertles, eine Fischweide in der Werra unterhalb Welkershausen bis zum Fischwasser von Hieronimus und Anton Marschalk, sechs Acker Wiesen in der auwe unter dem Schloss Landswehr, eine Hofstatt zu Walldorf mit zugehörigen Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, hatten bereits Vorfahren und Eltern zu Lehen. 2. ein Hof zu Stepfershausen mit Zubehör und zugehörigen Gütern; ein Hof zu Oberkatz; der Burgstall zu Sands mit Zubehör, ein Viertel des Sackzehnten zu Bettenhausen, erbringt je neun Malter Korn und Hafer, und des dortigen kleinen Zehnten; die Wüstung Schmerbach unter dem Hutsberg; ein Gut zu Schmeheim mit Zubehör. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen am Monntag denn neundenn Aprilis 1576.
Die Marschalk übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 464
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 April 9.

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Lehnsrevers des Bernhard Marschalk von Ostheim zu Walldorf, hennebergischen Statthalters, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Schmerbach unter dem Hutsberg, war Georg Marschalk, Sohn des verst. Kaspar, verliehen und wird für den Fall, dass dieser ohne Leibeslehnserben sterben sollte, Georg und Bernhard Marschalk gemeinsam verliehen; Georg Marschalk hat die Wüstung von seinen Vettern gekauft und vom verst. Vater des Grafen verliehen bekommen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am sechs unndt zwaintzigsten Novembris 1582.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 465
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 November 26.

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Das Lehen empfingen am 12. Okt. 1607 und 4. Nov. 1611 die Töchter des Veit von Heldritt (siehe oben).

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II., auch im Namen der Herzöge zu Sachsen, für Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen und Adam Wolf von Heldritt zu Ebertshausen, Vormünder des Adam Melchior Marschalk von Ostheim. Lehnsobjekt/-e: 1. Schloss und Dorf Marisfeld mit Zubehör, Herrlichkeit und Rechten, Höfen, Hufen, Gütern, Zinsen, Gülten, Fronen und Diensten, die Markung des Dorfes, Rain und Stein, Schenkstatt und Schankrecht, Schmiede und Schäferei; die Wüstung Gertles. 2. ein Hof zu Stepfershausen mit Zubehör und zugehörigen Gütern; ein Gut zu Oberkatz; der Burgstall zu Sands mit Zubehör, ein Viertel des Sackzehnten zu Bettenhausen, erbringt je neun Malter Korn und Hafer, und des dortigen kleinen Zehnten; ein Gut zu Schmeheim mit Zubehör, hatte zuletzt Adam Melchiors Vater Adam Georg Marschalk. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
Der geben ist zu Schleusungen am dreißigsten monatstag Aprilis 1606.

  • Archive signature: 466
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 30.

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Lehnsrevers des Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen und des Adam Wolf von Heldritt zu Ebertshausen, Vormünder des Adam Melchior Marschalk von Ostheim, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Schloss und Dorf Marisfeld mit Zubehör, Herrlichkeit und Rechten, Höfen, Hufen, Gütern, Zinsen, Gülten, Fronen und Diensten, die Markung des Dorfes, Rain und Stein, Schenkstatt und Schankrecht, Schmiede und Schäferei; die Wüstung Gertles. 2. ein Hof zu Stepfershausen mit Zubehör und zugehörigen Gütern; ein Gut zu Oberkatz; der Burgstall zu Sands mit Zubehör, ein Viertel des Sackzehnten zu Bettenhausen, erbringt je neun Malter Korn und Hafer, und des dortigen kleinen Zehnten; ein Gut zu Schmeheim mit Zubehör, hatte zuletzt Adam Melchiors Vater Adam Georg Marschalk.
Der geben ist zu Schleusungen am dreissigsten monatstag Aprilis 1606.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 467
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 30.

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Zu Lehnsurkunde und -revers betr. Schloss Waltershausen vom 30. April 1606.

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Lehnsrevers des Bernhard Wilhelm von Wangenheim zu Sonneborn und des Alexander Veit von Zweiffel zu Helmershausen als Vormünder ihrer Ehefrauen Agatha Rosalie bzw. Katharina Barbara sowie des Heimart (Heymartt) Daniel von Witzleben als Vormund der Christina Magdalene von Heldritt, alle Töchter des verst. Veit von Heldritt, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung und Hof Schmerbach unter dem Hutsberg mit zugehörigen Äckern, Wiesen, Teichstätten, Holz, Rechten und Gerechtigkeit, wie sie die Marschalk von Ostheim und zuletzt der verst. Statthalter Bernhard Marschalk hatten; war durch dessen Tod der Grafschaft heimgefallen und dem verst. Veit von Heldritt verliehen worden. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungen am zwölfften monatstag Octobris 1607.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 468
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1607 Oktober 12.

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Lehnsrevers des Bernhard Wilhelm von Wangenheim zu Sonneborn, des Alexander Veit von Zweiffel zu Helmershausen und des Hans Christoph Knautt zu Großmonra als Vormünder ihrer Ehefrauen Agatha Rosalie, Katharina Barbara und Christina Magdalene, Töchter des verst. Veit von Heldritt, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung und Hof Schmerbach unter dem Hutsberg mit zugehörigen Äckern, Wiesen, Teichstätten, Holz, Rechten und Gerechtigkeit, hatten die Marschalk von Ostheim und zuletzt der verst. Statthalter Bernhard Marschalk; war durch dessen Tod der Grafschaft heimgefallen und dem verst. Veit von Heldritt verliehen worden. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am vierten monatstagk Novembris 1611.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 469
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Auf dem Umbug Unterschriften: Bernhardt Wilhelm von Wangenheim m.p. subscripsit. Alexander Veyt von Zweyfel. Jacob Christoff Knautt m.p.

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Lehnsrevers des Adam Melchior Marschalk von Ostheim zu Marisfeld gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Schloss und Dorf Marisfeld mit Zubehör, Herrlichkeit und Rechten, Höfen, Hufen, Gütern, Zinsen, Gülten, Fronen und Diensten, die Markung des Dorfes, Rain und Stein, Schenkstatt und Schankrecht, Schmiede und Schäferei; die Wüstung Gertles. 2. ein Hof zu Stepfershausen mit Zubehör und zugehörigen Gütern; ein Gut zu Oberkatz; der Burgstall zu Sands mit Zubehör, ein Viertel des Sackzehnten zu Bettenhausen, erbringt je neun Malter Korn und Hafer, und des dortigen kleinen Zehnten; ein Gut zu Schmeheim mit Zubehör, zuvor der verst. Vater Adam Georg Marschalk, der es z.T. von Matern Marschalk gekauft hatte. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am siebenundzwantzigsten monatstagk Januarii 1614.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 470
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1614 Januar 27.

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Adam Melchior Marschalk von Ostheim an Kanzler und Räte der hennebergischen Regierung zu Meiningen: Er hatte zuvor mitgeteilt, warum die Lehnsreverse seiner Vormünder und seiner selbst nicht zurückgeschickt und die Lehnsurkunden nicht ausgelöst worden sind. Vier Lehnstücke - die Wüstung Schmerbach, sechs Acker Wiesen unter dem Schloss Landswehr, ein Fischwasser in der Werra und eine Hofstatt zu Walldorf -, die im Lehnsbrief seines Vaters aus dem Jahr 1576 stehen, sind in seinen aus den Jahren 1606 und 1611 ausgelassen worden. Dennoch hat er jetzt seine Reverse besiegelt eingeliefert mit dem Vorbehalt, dass dies seinen Rechten an den vier genannten, in den Urkunden von 1530, 1559 und 1576 erwähnten Lehen nicht schaden soll. Es sei seine Absicht, Schmerbach zurückzuerwerben. Er bittet, diesen Protest zu den Lehnsakten zu nehmen.
Datum Marisfelt am 18. Decembris a. 1623.

  • Archive signature: 471
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1623 Dezember 18.

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Unterschrift: Adam Melchior Marschalk von Ostheim m.p.

Papier

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Karl der Marschalk zu [Burg-] Lauer (Lure) bekundet, Berthold Grafen zu Henneberg drei Mark Gülte auf sein Eigen im Dorf Gertles (Gerteler) aufgetragen zu haben; diese soll er vom Grafen zu Burglehen haben. Er hängt das Siegel seines Vaters an, da er selbst keines hat. Zeugen: Heinrich Marschalk von Lauer, Ortolf von Reurieth (Rugerieth) und Berthold der Vogt, alle Ritter, Heinrich von Wasungen und andere.
Dirre brief der ist gegeben zu Slusungen 1309 des ersten Dunrstages in der Vasten.

  • Archive signature: 472
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1309 Februar 13.

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Deutsch.

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Wilhelm Marschalk und Georg (Jorge) Truchseß bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg 24 Acker Wiesen vor den lehen und fünf Acker Wiesen zun horwyden zu Lehen empfangen zu haben, die sie von Wilhelm von der Kere gekauft haben, so wie dieser sie hergebracht und vom Grafen und dessen verst. Vater zu Mannlehen empfangen hatte. Die Aussteller haben davon die üblichen Verpflichtungen. (1) Wilhelm und (2) Georg siegeln.
Der gebin yst 1432 am Sonntage in der Vasten Invocavit.

  • Archive signature: 475
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1432 März 9.

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Die Brüder Wilhelm und Ernst Grafen zu Henneberg verleihen den Brüdern Dietrich (Ditzen) und Kaspar Marschalk zu Mannlehen je einen Hof zu Katz (Katza) und zu Melkers (Mellckers), wie Dietrich sie von Frund von der Tann (Thann) gekauft hat, sowie fünf Acker Wiesen zu Stauerschlag (Stauwerßlachin) und anderthalb Hufen zu Utendorf (Uttendorff), jeweils zu den üblichen Verpflichtungen und unter Vorbehalt der eigenen Rechte. Graf Wilhelm siegelt, auch für den Bruder.
Der gebin ist 1487 am Dinstag nach dem Sonntag Jubilate.

  • Archive signature: 476
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1487 Mai 8.

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Die Brüder Dietrich (Dicz) und Kaspar Marschalk bekunden, von den Brüdern Wilhelm und Ernst Grafen zu Henneberg für sich und ihre Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben je einen Hof zu Katz (Katza) und Melkers (Melleckers) mit Zubehör, die Dietrich von verst. Frund von der Tann (Thann) gekauft hat, sowie fünf Acker Wiesen zu Stauerschlag (Stauwerßlachin) und anderthalb Hufen zu Utendorf (Uttendorff) mit Zubehör. Die Grafen haben ihre und ihrer Erben Rechte sich vorbehalten. Die Lehnsleute haben davon die üblichen Verpflichtungen. Dietrich Marschalk siegelt; sein Bruder Kaspar bedient sich dieses Siegels.
Der gebin ist 1487 am Dinstag nach dem Sonntag Jubilate.

  • Archive signature: 478
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1487 Mai 8.

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Lehnsrevers des Karl Marschalk [von Ostheim] zu Oberstadt (-stat) gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Karl Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
Der gebin ist im tage und jare wie obin in myns gnedigen hern lehinbrive angezeygt ist.

  • Archive signature: 479
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1495 Mai 28.

Enthält auch: Insert: 1495 Mai 28. Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, dem Karl Marschalk [von Ostheim] zu Oberstadt (Obirstat) und seinen Erben die folgenden Güter zu Mannlehen verliehen zu haben: Haus, Kemenate und Sitz zu Oberstadt, soweit sie mit Graben umgriffen sind, den davor gelegenen Hof mit dem Graben, neuneinhalb Hufen und acht Seldnergüter, Schenkhaus und Schenkstatt, den alten Hof mit Zubehör, den Zehnten von zwei Hufen und Höfen, der Apel von der Kere genannt von Ruppers (Ruprechts), seinem Brudersohn Peter und Otto von der Kere von Einödhausen (Einharts-) gehörte, Schafhof und Schafgang, die Hartt vom Wasser Harras bis hinab in das Herschaltal, Kirchlehen und Kirchhof mit dem Sitz daselbst sowie die Wüstung Snebach mit Zubehör; diese hatte sein verst. Vater Friedrich (Fricz) Marschalk von Dietrich (Ditzen) Kießling gekauft und innegehabt. Hinterlässt Karl Marschalk keine Söhne, erhalten das Lehen seine Töchter auf Lebenszeit. Der Graf behält sich und seinen Erben die Rechte vor. Weiter verleiht er Marschalk einen Hof beim Niedertor zu Wasungen mit allem Zubehör in Stadt und Feld, den der verst. Vater Friedrich Marschalk von Heinrich (Heintzen) Rußwurm gekauft hat, und ein Gut zu Herpf (Herpff), das vor Zeiten Hans Sule innehatte. Karl und seine Nachkommen können Bau- und Brennholz für Haus und Hof aus dem Gehölz genannt Buchelmanstale holen. Karl hat seine Verpflichtungen beschworen. Der Graf siegelt.
Der gebin ist an Donerstag nach dem Sonntag Vocem iocunditatis 1495.

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[Margarete Gräfinwitwe zu Henneberg an ihren Sohn Graf Wilhelm] (lieber sone): An Mitwochenn nach dem Sontage Vocem iocunditatis 95 hat sie in seinem Namen den Karl Marschalk mit Oberstadt (-stat) und Zubehör belehnt und dabei in Anwesenheit der unten genannten Personen festgehalten: die Wüstung Schnebach mit Zubehör wird im Lehnsbrief erwähnt, obwohl sie seit alters der Herrschaft zusteht. Sie möchte mit der Belehnung keine Rechte ihres Sohnes und seiner Erben aufgegeben haben. Es sollte deshalb erkundet werden, wie es mit der Wüstung steht. Bisher haben weder Kießling noch Marschalk einen Nachweis erbracht, dass die Vorfahren des Grafen ihnen die Wüstung verschrieben hätten. Sie hat sich bei redlichen Leuten umgehört und erfahren, dass die Wüstung zur Herrschaft gehört; vor Zeiten sei sie einem Komtur zu Schleusingen (Sleusing.) auf Lebenszeit verschrieben worden; nach dessen Tod sollte sie an die Herrschaft zurückfallen. Sie wird jetzt aber von anderen Leuten genutzt; dies dünkt sie unbillig. Der Sohn sollte deshalb die Witwe von Oberstadt zur Rede stellen und sie um Darlegung ihrer Rechtsposition bitten. Gegebenenfalls müssen sich die Witwe und ihre Söhne an Kilian Kießling zu Asbach (Aspach) als Währschaftsbürgen halten. Auf diese Weise könnte man erfahren, mit welchem Recht die Kießling die Wüstung innegehabt und verkauft haben.
Zeugen: Georg (Jorge) Voit von Salzburg (Saltzperg) der Ältere, Reichard von der Kere, Philipp Diemar, Konrad Wiber, Balthasar Slaun, Kilian Seyffert, Hans Frittag und Jakob Genslin.

  • Archive signature: 480
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1495 Mai 27.

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Papier

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Lehnsrevers des Anton Marschalk [von Ostheim], Sohnes des verst. Karl Marschalk zu Oberstadt, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Haus, Kemenate und Sitz zu Oberstadt, soweit sie mit Graben umgriffen sind, der davor gelegene Hof mit dem Graben, neuneinhalb Hufen und acht Seldnergüter, Schenkhaus und Schenkstatt, der alte Hof mit Zubehör, der Zehnt aus zwei Hufen und Höfen, der Apel von der Kere genannt von Ruppers, seinem Brudersohn Peter und Otto von der Kere von Einödhausen gehörte, Schafhof und Schafgang, die Hart vom Wasser Harras bis hinab in das Hornschultal, Kirchlehen und Kirchhof mit dem Sitz daselbst sowie die Wüstung Schnebach mit aufgezähltem Zubehör, hat der Großvater Friedrich Marschalk von Dietrich Kießling gekauft. Haben Anton und seine Brüder keine Söhne, sollen ihre Töchter auf Lebenszeit im Lehen folgen. 2. Ein Hof beim Niedertor zu Wasungen mit allem Zubehör in Stadt und Feld, den der verst. Vater Friedrich Marschalk von Heinrich Rußwurm gekauft hat, und ein Gut zu Herpf, das vor Zeiten Hans Sule innehatte. Die Marschalk können Bau- und Brennholz für Haus und Hof aus dem Gehölz genannt Buchelmanstale holen. 3. Zehn Acker Wiesen zu Stauerschlag. 4. Wüstung und Burgwall zu Melkers, wie Dietrich von der Tann sie von Adolf und Berthold Truchseß gekauft hat; ein Hof zu Unterkatz, hat Dietrich von der Tann von Anton von der Tann gekauft; samt der mit Zustimmung des Grafen durch Anton Marschalk neu erbauten Mahlmühle an der Katz und einem dort neu erbauten Seldnergut. Dieses Lehen hat Dietrich Marschalk von seinem Schwiegervater Dietrich von der Tann gekauft; Anton Marschalk und sein Bruder Hieronimus haben es von Dietrich Marschalk gekauft oder ertauscht. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Montag nach sant Michaels tag 1527.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 481
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1527 September 30.

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Lehnsrevers des Hieronimus Marschalk [von Ostheim], Sohnes des verst. Karl Marschalk zu Oberstadt, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. anderthalb Hufen zu Utendorf mit Zubehör, hatten Fritz und Karl Marschalk zu Walldorf inne, hat dann Kaspar Marschalk geerbt und an Hieronimus Marschalk verkauft. 2. Wüstung und Burgwall zu Melkers, hatte Dietrich von der Tann von Adolf und Berthold Truchseß gekauft, ein Hof zu Unterkatz, hat Dietrich von der Tann von Anton von der Tann gekauft, samt der mit Zustimmung des Grafen durch Anton Marschalk neu errichteten Mahlmühle auf der Katz und einem dort neu gebauten Seldnergut; dieses Lehen hatte Dietrich Marschalk von seinem Schwiegervater Dietrich von der Tann gekauft; die Brüder Hieronimus und Anton Marschalk haben es mit Zustimmung des Grafen von Dietrich Marschalk gekauft bzw. ertauscht. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Mantag nach sant Michels tag 1527.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 483
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1527 September 30.

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Lehnsrevers des Hieronimus Marschalk [von Ostheim] zu Oberstadt gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Kemenate und Sitz zu Oberstadt, der davor gelegene Hof mit den Gräben ringsherum, neuneinhalb Hufen und acht Seldnergüter, Schenkhaus und Schenkstatt daselbst, der alte Hof mit Zugehörungen, der Zehnt von zwei Hufen und Höfen, der Apel von der Kere, genannt von Ruppers, seinem Brudersohn Peter und Otto von der Kere von Einödhausen gehörte. Schafhof und Schafgang, die Hart von dem Wasser Harras bis an das Hornschultal, das Kirchlehen und der Kirchhof mit dem Sitz daselbst und die Wüstung Schmebach mit Zubehör, hat der Großvater Friedrich Marschalk von Dietrich Kießling gekauft. Hat Hieronimus keine ehelichen Söhne, sollen seine Töchter lebenslang im Lehen folgen. Ein Ansitz zu Wasungen am Niedertor samt Hof mit Zubehör in Stadt und Feld, haben die Großeltern von Heinrich Rußwurm gekauft. Die Marschalk können Bau- und Brennholz für Haus und Hof aus dem Gehölz "Buchelsmanstal" holen. Zehn Acker Wiesen zu Stauerschlag, ein Gut zu Herpf, das vormals Hans Sule innehatte. Anderthalb Hufen zu Utendorf mit Zubehör, auf Kaspar Malschalk von Friedrich Marschalk zu Walldorf erblich gefallen und schließlich von Hieronimus Marschalk gekauft. Wüstung und Burgwall zu Melkers, die Mahlmühle und ein gebautes Gut daselbst als freies Rittergut, hat Dietrich von der Tann von Adolf und Berthold Truchseß gekauft. Ein Hof zu Unterkatz mit Zubehör, die neu gebaute Mahlmühle, an der Katza gelegen, und ein ebenfalls neu gebautes Seldnergut - für die Neubauten hatte der Graf dem Anton Marschalk seine Zustimmung erteilt - , hat Dietrich Marschalk von Dietrich von der Tann gekauft, sodann haben Hieronimus und Anton Marschalk die Lehen von Dietrich Marschalk gekauft. Ein Fischwasser in der Werra unter dem Dorf Welkershausen beginnend und endend am Fischwasser, das Hieronimus und Anton von ihrem verst. Vater Karl Marschalk geerbt haben; sechs Acker Wiesen in der Aue unter dem Schloss Landswehr gelegen, eine Hofstatt und zwei Acker Wiesen zu Walldorf, hat Hieronimus mit Zustimmung des Grafen von seinem Vetter Georg Sittich von Marschalk zu Marisfeld gekauft. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Sontag Exaudi 1538.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 484
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1538 Juni 2.

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Lehnsrevers der Brüder Philipp und Wilhelm Marschalk [von Ostheim] zu Waltershausen, auch für ihre unmündigen Brüder Moritz und Wolf Christoph, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss Waltershausen mit Herrlichkeiten, Freiheiten, Rechten, Nutzungen und sonstigem Zubehör, hatte zuvor ihr verst. Vater Georg (Jorg) Marschalk, rührte von verst. Albrecht Grafen von Henneberg zu Lehen und ist durch dessen Tod dem Grafen Wilhelm zugefallen. Sobald die beiden jüngeren Brüder mündig sind, haben sie Lehnseid und -pflicht zu leisten. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Montags nach Oculi 1556.
Die Marschalk übernehmen ihre Verpflichtungen. Philipp siegelt; Wilhelm und die unmündigen Brüder bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 485
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1556 März 9.

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Lehnsrevers des Bernhard Marschalk [von Ostheim] zu Walldorf gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Kemenate und Sitz zu Oberstadt, der davor gelegene Hof mit den Gräben ringsherum, neuneinhalb Hufen und acht Seldnergüter, Schenkhaus und Schenkstatt daselbst, der alte Hof mit Zugehörungen, der Zehnt von zwei Hufen und Höfen, der Apel von der Kere, genannt von Ruppers, seinem Brudersohn Peter und Otto von der Kere von Einödhausen gehörte. Schafhof und Schafgang, die Hart von dem Wasser Harras bis an das Hornschultal, das Kirchlehen und der Kirchhof mit dem Sitz daselbst und die Wüstung Schmebach mit Zubehör, hat der Urgroßvater Friedrich Marschalk von Dietrich Kießling gekauft, dann von seinem Vater Hieronimus auf ihn gekommen. Hat Bernhard keine ehelichen Söhne, sollen seine Töchter lebenslang im Lehen folgen. Ein Ansitz zu Wasungen am Niedertor samt Hof mit Zubehör in Stadt und Feld, haben die Großeltern von Heinrich Rußwurm gekauft. Die Marschalk können Bau- und Brennholz für Haus und Hof aus dem Gehölz "Buchelmansthall" holen. Zehn Acker Wiesen zu Stauerschlag, ein Gut zu Herpf, das vormals Hans Sule innehatte. Anderthalb Hufen zu Utendorf mit Zubehör, auf Kaspar Malschalk von Friedrich Marschalk zu Walldorf erblich gefallen und schließlich von Hieronimus Marschalk gekauft. Wüstung und Burgwall zu Melkers, die Mahlmühle und ein gebautes Gut daselbst als freies Rittergut, hat Dietrich von der Tann von Adolf (Wolf) und Berthold Truchseß gekauft. Ein Hof zu Unterkatz mit Zubehör, die neu gebaute Mahlmühle, an der Katza gelegen, und ein ebenfalls neu gebautes Seldnergut - für die Neubauten hatte der Graf dem Anton Marschalk seine Zustimmung erteilt - , hat Dietrich Marschalk von Dietrich von der Tann gekauft, sodann haben Hieronimus und Anton Marschalk die Lehen von Dietrich Marschalk gekauft. Ein Fischwasser in der Werra unter dem Dorf Welkershausen beginnend und endend am Fischwasser, das Hieronimus und Anton von ihrem verst. Vater Karl Marschalk geerbt haben; sechs Acker Wiesen in der Aue unter dem Schloss Landswehr gelegen, eine Hofstatt und zwei Acker Wiesen zu Walldorf, hat Hieronimus mit Zustimmung des Grafen von seinem Vetter Georg Sittich von Marschalk zu Marisfeld gekauft. Hatte zuvor der verst. Vater Hieronimus Marschalk. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfelt Dinstags nach Letare 1557.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 486
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1557 März 30.

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Lehnsrevers der Brüder Philipp, Wilhelm und Moritz Marschalk [von Ostheim] zu Waltershausen, auch für ihren unmündigen Bruder Wolf Christoph, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss Waltershausen mit Herrlichkeiten, Freiheiten, Rechten, Nutzungen und sonstigem Zubehör, hatte zuvor ihr verst. Vater Georg (Jorg) Marschalk, rührte von verst. Albrecht Grafen von Henneberg zu Lehen und ist durch dessen Tod dem Grafen Wilhelm sowie nun Georg Ernst zugefallen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zu Schleusingen den sechtzehen Januarii 1560.
Die Marschalk übernehmen ihre Verpflichtungen; Philipp siegelt für sich und seine Brüder.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 487
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 16.

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Lehnsrevers des Moritz Marschalk [von Ostheim] zu Waltershausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung oder Dorf Harles, d.h. Bauhof, Ober-, Mittel- und Untermühle, verliehen zu genannten Zinsen, vier Teiche, sechs Gütlein mit aufgezählten Abgaben und Diensten sowie 344 Acker Holz an der Mühlleite, am Mühlgraben und am Wolfsberg; der Verlauf der Grenze zu den Marken Mühlfeld, Schwickershausen und Henneberg wird beschrieben. Das Lehen ist nach dem Tod des Reinhard von der Kere mit den übrigen Mannlehen derer von der Kere dem Grafen heimgefallen, aber dessen Bruder Reichard von der Kere, Dompropst zu Würzburg, zu lebenslänglicher Nutzung überlassen worden. Nach dem Tod des Dompropstes soll Moritz Marschalk es in Besitz und Gebrauch nehmen; er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeld denn ersten tag Martii 1578.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 488
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1578 März 1.

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Moritz Marschalk [von Ostheim] zu Waltershausen bekundet, dass Georg Ernst Graf zu Henneberg ihn wegen der seinem Vater und ihm von Jugend auf geleisteten Dienste mit der Wüstung oder dem Dorf Harles mit aufgezähltem Zubehör [wie 1578 März 1] belehnt hat. Das Lehen war dem Grafen mit anderen Lehen dieser Familie durch den Tod des Reinhard von der Kere heimgefallen. Da der Graf die durch Reinhards Tod heimgefallenen Lehen nicht teilen, sondern in eine Hand verkaufen möchte, wird hiermit vereinbart, dass er das an Moritz Marschalk ausgegebene Lehen mit 5000 Gulden wieder zurückkaufen kann. Die Nutzung der Lehen ist zurzeit Richard von der Kere, Dompropst zu Würzburg, auf Lebenszeit überlassen. Wenn Moritz Marschalk nach dessen Tod in die Nutzung des genannten Lehens eintritt, hat er an den hennebergischen Statthalter, seinen Vetter Bernhard Marschalk von Ostheim zu Waltershausen, in dem Fall 1000 Gulden zu zahlen, dass Friedrich Albrecht von Heßberg und Raphael von Herbstadt die nach dem Tod des Gabriel von Heßberg vom Grafen als heimgefallen eingezogenen und an Bernhard Marschalk wieder verliehenen Lehen, auf die sie gegen den Grafen vor dem Reichskammergericht geklagt haben, durch dessen Urteil gewinnen. Bleibt der Graf in diesem Prozess erfolgreich, ist die Summe nicht fällig. Moritz Marschalk verpflichtet sich darauf und aller Form; er siegelt.
Geben zue Masfeldt den sybenden Aprilis 1580.

  • Archive signature: 489
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1580 April 7.

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Papier

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Wilhelm, Moritz und Wolf Christoph Marschalk [von Ostheim]. Lehnsobjekt/-e: Schloss Waltershausen mit Herrlichkeiten, Freiheiten, Rechten, Nutzungen und sonstigem Zubehör, hatte zuvor ihr verst. Vater Georg (Jorg) Marschalk, rührte von verst. Albrecht Grafen von Henneberg zu Lehen und ist durch dessen Tod dem Grafen Wilhelm sowie nun Georg Ernst zugefallen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zue Maßfeldt am dreyzehenden Januarii 1582.

  • Archive signature: 490
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 Januar 13.

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Lehnsrevers des Moritz Marschalk [von Ostheim] zu Waltershausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: drei Güter zu Trappstadt; Inhaber und Abgaben werden aufgezählt. Das Lehen ist dem Grafen von seinem Vetter Graf Albrecht von Henneberg zugefallen; es war der Grafschaft von dem ohne Erben verstorbenen Christoph David Schott zu Eichelsdorf heimgefallen. Marschalk erhält es zu Sohn- und Tochterlehen mit den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gebenn zue Maßfeldt am dreyzehendenn Januarii 1582.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 491
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 Januar 13.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Wilhelm, (2) Moritz und (3) Wolf Christoph Marschalk [von Ostheim] zu Waltershausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss Waltershausen mit Herrlichkeiten, Freiheiten, Rechten, Nutzungen und sonstigem Zubehör, hatte zuvor ihr verst. Vater Georg (Jorg) Marschalk, rührte von verst. Albrecht Grafen von Henneberg zu Lehen und ist durch dessen Tod dem Grafen Wilhelm sowie nun Georg Ernst zugefallen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zue Maßfeld am dreyzehendenn Januarii 1582.
Die Marschalk übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 492
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 Januar 13.

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Lehnsrevers Albrecht von Steinau genannt Steinrück zu Weißenbrunn und Christoph Philipp von Heßberg zu Bockstadt, Vormünder des Georg Philipp, Sohnes des Moritz Marschalk von Ostheim, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Wüstung oder Dorf Harles, d.h. Bauhof, Ober-, Mittel- und Untermühle, verliehen zu genannten Zinsen, vier Teiche, sechs Gütlein mit aufgezählten Abgaben und Diensten, 6 Acker Wiesen sowie 344 Acker Holz an der Mühlleite, am Mühlgraben und am Wolfsberg; der Verlauf der Grenze zu den Marken Mühlfeld, Schwickershausen und Henneberg wird beschrieben. Das Lehen ist nach dem Aussterben derer von der Kere mit den übrigen Mannlehen dem Grafen heimgefallen; 2. drei Güter zu Trappstadt; Inhaber und Abgaben werden aufgezählt. Das Lehen war der Grafschaft von dem ohne Erben verstorbenen Christoph David Schott zu Eichelsdorf heimgefallen. Beide Lehen hatte zuvor der verst. Vater Moritz Marschalk; 3. Aufgezählte Güter zu Althausen, vormals von der Kere, durch deren Erlöschen der Grafschaft heimgefallen, an Friedrich und dessen Sohn Wilhelm von Brandt verliehen und durch verst. Moritz Marschalk angekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungen am 28. Junii a. 1608.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 493
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1608 Juni 28.

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Pergament

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Lehnsrevers Albrecht von Steinau genannt Steinrück zu Weißenbrunn und Christoph Philipp von Heßberg zu Bockstadt, Vormünder des Georg Philipp, Sohnes des Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss Waltershausen mit Herrlichkeiten, Freiheiten, Rechten, Nutzungen und sonstigem Zubehör, hatte zuvor Georg Philipps verst. Vater Moritz. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am achtundzwantzigsten monatstag Junii a. 1608.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 494
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1608 Juni 28.

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Nach dem Rückvermerk Lehnsrevers am 29. März 1614 durch Otto Schott eingeliefert.

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Lehnsrevers Albrecht von Steinau genannt Steinrück zu Weißenbrunn und Christoph Philipp von Heßberg zu Bockstadt, Vormünder des Georg Philipp, Sohnes des Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hufe zu Jüchsen, ein halbes Drittel des Zehnten zu Stedtlingen, die Hälfte von zwei Hufen zu Utendorf weniger ein Viertel, eine halbe Hufe zu Herpf, die Hälfte des Dorfes Welkershausen mit Äckern, Wiesen, Weingärten und allem Zubehör, ein halbes Fischwasser daselbst, die Hälfte von zweieinhalb Hufen zu Wallbach, die Hälfte einer Hufe und eines Seldnerguts zu Niederstauerschlag, die Hälfte von 15 Gütern zu Melkers mit aufgezähltem Zubehör und die Hälfte von zwei Hufen zu Gleimershausen. Das Lehen hatten früher je zur Hälfte Gabriel von Heßberg und die Diemar zu Walldorf von der Grafschaft; nach Heßbergs Tod ist dessen Hälfte am 7. April 1580 in Samtbelehnung an den hennebergischen Statthalter Bernhard Marschalk und Moritz Marschalk verliehen worden. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am achtundzwantzigsten monatstag Junii a. 1608.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 495
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1608 Juni 28.

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Lehnsrevers Albrecht von Steinau genannt Steinrück zu Weißenbrunn als Vormund des Georg Philipp, Sohnes des Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Wüstung oder Dorf Harles, d.h. Bauhof, Ober-, Mittel- und Untermühle, verliehen zu genannten Zinsen, vier Teiche, sechs Gütlein mit aufgezählten Abgaben und Diensten, 6 Acker Wiesen sowie 344 Acker Holz an der Mühlleite, am Mühlgraben und am Wolfsberg; der Verlauf der Grenze zu den Marken Mühlfeld, Schwickershausen und Henneberg wird beschrieben. Das Lehen ist nach dem Aussterben derer von der Kere mit den übrigen Mannlehen dem Grafen heimgefallen; 2. drei Güter zu Trappstadt; Inhaber und Abgaben werden aufgezählt. Das Lehen war der Grafschaft von dem ohne Erben verstorbenen Christoph David Schott zu Eichelsdorf heimgefallen. Beide Lehen hatte zuvor der verst. Vater Moritz Marschalk; 3. Aufgezählte Güter zu Althausen, vormals von der Kere, durch deren Erlöschen der Grafschaft heimgefallen, an Friedrich und dessen Sohn Wilhelm von Brandt verliehen und durch verst. Moritz Marschalk angekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am neunundtzwanzigsten monatstag Martii 1614.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 496
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1614 März 29.

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Pergament

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Lehnsrevers Albrecht von Steinau genannt Steinrück zu Sonneborn [sic!] als Vormund des Georg Philipp, Sohnes des Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss Waltershausen mit Herrlichkeiten, Freiheiten, Rechten, Nutzungen und sonstigem Zubehör, hatte seinerzeit der verst. Großvater Georg (Jorg) Marschalk. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 29. monatstag Martii 1614.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 497
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1614 März 29.

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Lehnsrevers Albrecht von Steinau genannt Steinrück zu Sonnefeld, Sachsen-Coburgischen Rats und Amtmanns zu Höchstadt, als Vormund des Georg Philipp, Sohnes des Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz zu Sinnershausen mit Umgriff, Häusern, Stadeln, Baumgärten, Bauhöfen, Äckern, Wiesen, Seestätten, Wassern, Gehölz, Triften, Wunnen, Weiden, der Hälfte der gemeinsam mit der Gemeinde Hümpfershausen zu belegenden Schäferei, Zinsen, Gülten und Lehnschaften. Diese hatte Fabian von Uttenhofen von der Grafschaft, von dem sie an verst. Philipp Schenck zu Schweinsberg, dann an dessen Sohn Bernhard Heinrich Schenck und jetzt durch Erbvertrag an das Mündel gekommen sind. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen Sonnabendt nach Judica, am 1. monatstagk Aprilis 1615.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 498
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1615 April 1.

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Pergament

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Lehnsrevers des Georg Philipp Marschalk von Ostheim zu Waltershausen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Wüstung oder Dorf Harles, d.h. Bauhof, Ober-, Mittel- und Untermühle, verliehen zu genannten Zinsen, vier Teiche, sechs Gütlein mit aufgezählten Abgaben und Diensten, 6 Acker Wiesen sowie 344 Acker Holz an der Mühlleite, am Mühlgraben und am Wolfsberg; der Verlauf der Grenze zu den Marken Mühlfeld, Schwickershausen und Henneberg wird beschrieben. Das Lehen ist nach dem Aussterben derer von der Kere mit den übrigen Mannlehen dem Grafen heimgefallen; 2. drei Güter zu Trappstadt; Inhaber und Abgaben werden aufgezählt. Das Lehen war der Grafschaft von dem ohne Erben verstorbenen Christoph David Schott zu Eichelsdorf heimgefallen. Beide Lehen hatte zuvor der verst. Vater Moritz Marschalk; 3. Aufgezählte Güter zu Althausen, vormals von der Kere, durch deren Erlöschen der Grafschaft heimgefallen, an Friedrich und dessen Sohn Wilhelm von Brandt verliehen und durch verst. Moritz Marschalk angekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am achtunndtzwanzigsten monatstag Julii 1617.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 499
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 Juli 28.

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Pergament

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Lehnsrevers des Georg Philipp Marschalk von Ostheim zu Waltershausen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hufe zu Jüchsen, ein halbes Drittel des Zehnten zu Stedtlingen, die Hälfte von zwei Hufen zu Utendorf weniger ein Viertel, eine halbe Hufe zu Herpf, die Hälfte des Dorfes Welkershausen mit Äckern, Wiesen, Weingärten und allem Zubehör, ein halbes Fischwasser daselbst, die Hälfte von zweieinhalb Hufen zu Wallbach, die Hälfte einer Hufe und eines Seldnerguts zu Niederstauerschlag, die Hälfte von 15 Gütern zu Melkers mit aufgezähltem Zubehör und die Hälfte von zwei Hufen zu Gleimershausen. Das Lehen hatten früher je zur Hälfte Gabriel von Heßberg und die Diemar zu Walldorf von der Grafschaft; nach Heßbergs Tod ist dessen Hälfte am 7. April 1580 in Samtbelehnung an den hennebergischen Statthalter Bernhard Marschalk und Moritz Marschalk verliehen worden. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meiningen am achtunndtzwanzigisten monatstagk Julii 1617.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 500
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 Juli 28.

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Laut Rückvermerk eingeliefert am 30. Sept. 1617.

Pergament

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Lehnsrevers des Georg Philipp Marschalk von Ostheim zu Waltershausen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss Waltershausen mit Herrlichkeiten, Freiheiten, Rechten, Nutzungen und sonstigem Zubehör, hatte zuvor sein verst. Vater Moritz Marschalk von Ostheim. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 28. monatstag Julii 1617.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 501
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 Juli 28.

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Lehnsurkunde der hennebergischen Regierung für Georg Philipp Marschalk von Ostheim zu Waltershausen. Lehnsobjekt/-e: Sitz zu Sinnershausen mit Umgriff, Häusern, Stadeln, Baumgärten, Bauhöfen, Äckern, Wiesen, Seestätten, Wassern, Gehölz, Triften, Wunnen, Weiden, der Hälfte der gemeinsam mit der Gemeinde Hümpfershausen zu belegenden Schäferei, Zinsen, Gülten und Lehnschaften, hatte der verst. Großvater Philipp Schenck zu Schweinsberg 1562 von der Grafschaft empfangen.
Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei und Unterschriften.
Geben zue Meiningen am achten monatstage Maii 1620.

  • Archive signature: 502
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1620 Mai 8.

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Unterschriften unter dem Umbug: J. Schröter D. m.p. H. Schulltz mp. ss.

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Lehnsurkunde des Friedrich Herzog zu Sachsen, auch im Namen seiner Brüder Albrecht, Bernhard, Heinrich, Christian, Ernst und Johann Ernst, nach dem Tod ihres Vaters Herzog Ernst für Kaspar Adam Marschalk von Ostheim zu Waltershausen. Lehnsobjekt/-e: ein Hof zu Hümpfershausen mit aufgezählten Abgaben, hatte Philipp Schenck zu Schweinsberg mit lehnherrlicher Zustimmung von Christoph und Georg von Schiltitz gekauft; ein Hof zu Unterkatz, die neuerbaute Mahlmühle in der Katz und ein neuerbautes Seldnergütlein, früher Anton und Bernhard Marschalk, dann durch Kauf an Bernhard Heinrich Schenck zu Schweinsberg gekommen. Beide Höfe waren nach dessen Tod heimgefallen, dem hennebergischen Kanzler Dr. Jakob Schröter für eine gewisse Summe überlassen und von diesem im Tausch gegen die hennebergischen Lehen zu Welkershausen mit lehnsherrlicher Zustimmung an Georg Philipp Marschalk, Vater des Kaspar Adam, gelangt. Übliche Verpflichtungen. Zeugen: Dr. Johann Jakob Avianus, Konsistorialpräsident, Dr. Paul Becker, beide Hof- und Justizräte, und Dr. Hieronimus Brückner, Lehnssekretär. Siegel des Ausstellers.
Geben Friedenstein am 23. monatstag Junii 1676.

  • Archive signature: 503
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1676 Juni 23.

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Unterschriften: Friederich HzS. m.p. Ernst Ludwig Avemann Cantzler m.p.

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Lehnsurkunde des Friedrich Herzog zu Sachsen, auch im Namen seiner Brüder Albrecht, Bernhard, Heinrich, Christian, Ernst und Johann Ernst, nach dem Tod ihres Vaters Herzog Ernst für Kaspar Adam Marschalk von Ostheim zu Waltershausen, vertreten durch seinen Bevollmächtigten Johann Güttich. Lehnsobjekt/-e: Sitz zu Sinnershausen mit Umgriff, Häusern, Stadeln, Baumgärten, Bauhöfen, Äckern, Wiesen, Seestätten, Wassern, Gehölz, Triften, Wunnen, Weiden, der Hälfte der gemeinsam mit der Gemeinde Hümpfershausen zu belegenden Schäferei, Zinsen, Gülten und Lehnschaften, hatte der verst. Großvater seines Vaters Georg Philipp Marschalk, Philipp Schenck zu Schweinsberg, 1562 von der Grafschaft empfangen. Zeugen: Dr. Johann Jakob Avianus, Konsistorialpräsident, Dr. Paul Becker, beide Hof- und Justizräte, und Dr. Hieronimus Brückner, Lehnssekretär. Siegel des Ausstellers.
Geben Friedenstein den 23. Junii 1676.

  • Archive signature: 504
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1676 Juni 23.

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Unterschriften: Friederich HzSachsen m.p. Ernst Ludwig Avemann Cantzler m.p.

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Lehnsurkunde des Friedrich Herzog zu Sachsen, auch im Namen seiner Brüder Albrecht, Bernhard, Heinrich, Christian, Ernst und Johann Ernst, für die Brüder Philipp Erdmann, Wolf Dietrich, Sittich und Christoph, Söhne des verst. Kaspar Adam Marschalk von Ostheim zu Waltershausen. Lehnsobjekt/-e: ein Hof zu Hümpfershausen mit aufgezählten Abgaben, hatte Philipp Schenck zu Schweinsberg mit lehnherrlicher Zustimmung von Christoph und Georg von Schiltitz gekauft; ein Hof zu Unterkatz, die neuerbaute Mahlmühle in der Katz und ein neuerbautes Seldnergütlein, früher Anton und Bernhard Marschalk, dann durch Kauf an Bernhard Heinrich Schenck zu Schweinsberg gekommen. Beide Höfe waren nach dessen Tod heimgefallen, dem hennebergischen Kanzler Dr. Jakob Schröter für eine gewisse Summe überlassen und von diesem im Tausch gegen die hennebergischen Lehen zu Welkershausen mit lehnsherrlicher Zustimmung an Georg Philipp Marschalk, Vater des Kaspar Adam, gelangt. Zeugen: Dr. Ernst Ludwig Avemann, geheimer Rat und Kanzler, Johann Ludwig von Hanstein, Dr. Johann Lorenz Keißner und Veit Ludwig Göckel, alle Hof- und Justizräte, sowie Bernhard Zech, Lehnssekretär. Siegel des Ausstellers.
Geben Friedenstein am 10. monatstag Januarii 1681.

  • Archive signature: 505
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1681 Januar 10.

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Unterschriften: Friederich HzSachsen m.p. Ernst Ludwig Avemann Cantzler m.p.

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Lehnsurkunde des Friedrich Herzog zu Sachsen, auch im Namen seiner Brüder Albrecht, Bernhard, Heinrich, Christian, Ernst und Johann Ernst, für die Brüder Philipp Erdmann, Wolf Dietrich, Sittich und Christoph, Söhne des verst. Kaspar Adam Marschalk von Ostheim zu Waltershausen, mit Vollmacht ihrer Mutter Rosina Salome Marschalk geb. Truchseß von Wetzhausen für den unmündigen Bruder Christoph. Lehnsobjekt/-e: Sitz zu Sinnershausen mit Umgriff, Häusern, Stadeln, Baumgärten, Bauhöfen, Äckern, Wiesen, Seestätten, Wassern, Gehölz, Triften, Wunnen, Weiden, der Hälfte der gemeinsam mit der Gemeinde Hümpfershausen zu belegenden Schäferei, Zinsen, Gülten und Lehnschaften. Zeugen: Dr. Ernst Ludwig Avemann, geheimer Rat und Kanzler, Johann Ludwig von Hanstein, Dr. Johann Lorenz Keißner und Veit Ludwig Göckel, alle Hof- und Justizräte, sowie Bernhard Zech, Lehnssekretär. Siegel des Ausstellers.
Geben Friedenstein den zehenden Januarii 1681.

  • Archive signature: 506
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1681 Januar 10.

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Unterschriften: Friederich HzSachsen m.p. Ernst Ludwig Avemann Cantzler m.p.

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Hans von Madelungen bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben Kirchlehen und Dorf zu Ober-Stedtfeld (Obern Stetefelt), Gericht und Recht, Wasser, Weide, Korn- und Pfenniggülte, Wiesen, Äcker und anderes Zubehör vom Dorf Ober-Stedtfeld bis zum alten Spital, wie er es von Reinhard Ratgeb gekauft und dieser es vom Grafen und dessen verst. Vater zu Lehen hatte. Hans und seine Leibeslehnserben haben davon die üblichen Verpflichtungen. Er bittet Georg vom Stein zu Liebenstein (Liebin-) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1469 am Sontag nach Pauli conversionis.

  • Archive signature: 507
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1469 Januar 29.

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Lehnsrevers des Heinrich von und zu Madelungen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Kirchlehen und Dorf Ober-Stedtfeld, Gericht, Recht, Wasser, Weide, Korn- und Pfenniggülte, Wiesen, Äcker und Zubehör vom Dorf Ober-Stedtfeld bis zum alten Spital vor Eisenach bei St. Katharinen, wie es der verst. Großvater Hans von Madelungen von Reinhard Ratgeb gekauft hat. Siegel des Grafen.
Gegebenn an sant Barbara der heyligen junckfrawen abende 1518.
Madelungen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 508
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1518 Dezember 3.

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Lehnsrevers des Kaspar von und zu Madelungen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Kirchlehen und Dorf Ober-Stedtfeld, Gericht, Recht, Wasser, Weide, Korn- und Pfenniggülte, Wiesen, Äcker und Zubehör vom Dorf Ober-Stedtfeld bis zum alten Spital vor Eisenach bei St. Katharinen, wie es der verst. Urgroßvater Hans von Madelungen von Reinhard Ratgeb gekauft hat. Siegel des Grafen.
Gegeben am Mitwochen nach Exaltacionis crucis 1545.
Madelungen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 509
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1545 September 16.

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Lehnsrevers des Kaspar von und zu Madelungen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Kirchlehen und Dorf Ober-Stedtfeld, Gericht, Recht, Wasser, Weide, Korn- und Pfenniggülte, Wiesen, Äcker und Zubehör vom Dorf Ober-Stedtfeld bis zum alten Spital vor Eisenach bei St. Katharinen, wie es der verst. Urgroßvater Hans von Madelungen von Reinhard Ratgeb gekauft hat. Siegel des Grafen.
Gegeben Sonnabents den zweyundzwantzigsten Aprilis 1564.
Madelungen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 510
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1564 April 22.

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Lehnsrevers des Heinrich von Merlau, hennebergischen Rats und Amtmanns zu Schmalkalden, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Geba mit 14 Gütern samt Vogtrecht, zugehörigen Hölzern, Feldern, Äckern, Wiesen, Wunnen und Weiden, gekauft von Christoph von Kohlhausen. Siegel des Grafen.
Gegebenn ahm Montag nach Viti 1552.
Merlau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 511
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1552 Juni 20.

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Papier

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Nachdem Johann und Otto Eberhard von Merlau für sich und ihre Brüder Jost und Christoph bei Georg Ernst Grafen zu Henneberg um Belehnung mit der Wüstung Geba nachgesucht hatten, hat der Graf dazu wie folgt Stellung genommen: Der Vater Heinrich von Merlau hat nicht rechtzeitig um Belehnung nachgesucht, zudem mit Jagden und anderen Bedrückungen die armen Leute auf der Geba so aufgebracht, dass der Graf berechtigt ist, das Lehen mittels Spruch des Lehnsgerichts an sich zu ziehen. Auf Bitten der jungen, an der Sache unschuldigen von Merlau hat er die Belehnung dennoch vorgenommen, allerdings unter Vorbehalt. Der Graf ist als Lehns- und Landesherr der Geba anzuerkennen; die Jagdrechte derer von Merlau werden auf Hasen, Füchse und gelegentlich Rehe sowie auf die Geba selbst beschränkt; die armen Leute dürfen nicht über das vertraglich vereinbarte Maß hinaus belastet werden. Dies haben Johann und Otto Eberhard von Merlau zugesagt. Daraufhin sind sie belehnt worden, wie Lehnsurkunde und -revers es ausweisen.
Zu Kundorff den 13ten Aprilis a. 1569.

  • Archive signature: 513
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1569 April 13.

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Unterschriften: Mathes von Hoeningen Amptman etc. subscripsit. Heinrich von Vitzenhagen Hoffmarschalck. M. Sebastian Glaserus ss. Stephanus Weyßbach ss. Niclaus Berimpach ss.

Papier

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Lehnsrevers der Brüder Johann und Otto Eberhard von Merlau, auch für ihre Brüder Jost und Christoph, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Geba mit 14 Gütern samt Vogtrecht, zugehörigen Hölzern, Feldern, Äckern, Wiesen, Wunnen und Weiden, hat der Vater Heinrich von Merlau von Christoph von Kohlhausen gekauft. Sobald die beiden abwesenden Brüder mündig und im Lande sind, sollen sie ihre Lehnspflicht in eigener Person leisten. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Kundorff am Mittewochenn denn dreyzehenndenn Aprilis 1569.
Die von Merlau übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln, auch für ihre Brüder.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 514
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1569 April 13.

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Rudolf Bischof zu Würzburg (Wirtzpurg) und Herzog zu Franken verleiht wegen der geleisteten Dienste dem Engelhard von Milz (Miltz) zu Mannlehen 19 ½ Malter Hafer, 19 ½ Hühner, 6 ½ Schilling Heller und den kleinen Zehnten im Dorf Bitthausen (Buthawsen) mit Zubehör, die durch den Tod des Georg (Jorgen) Schulthen zu Vachdorf (-dorff) seinem Stift heimgefallen waren; sein und seines Stiftes Rechte behält er sich vor. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Montage nach der heyligen Dreyer konig tag 1467.

  • Archive signature: 516
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1467 Januar 12.

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Engelhard von Milz (Miltz) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben den Zehnten zu Bitthausen (Butthusen), der jährlich 19 ½ Malter Hafer, 19 ½ Hühner und 6 Schilling Pfennige - drei Pfennige pro Schilling - erbringt und der von der Herrschaft Henneberg zu Lehen rührt; er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gegebin 1475 am Mitwachen nach dem Sonntag Letare Jherusalem.

  • Archive signature: 517
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1475 März 8.

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Engelhard von Milz (Milcz) bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern für sich und seine Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben den Zehnten zu Bitthausen (Butthusen), der jährlich 19 ½ Malter Hafer, 19 ½ Hühner und 6 Schilling Pfennige - drei Pfennige pro Schilling - erbringt, wie er ihn vom verst. Vater des Grafen hatte. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1481 am Montag nach sant Lucien tag.

  • Archive signature: 518
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1481 Dezember 17.

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Lehnsrevers des Hans von Milz zu Lisberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 7 Acker Weingarten an der Schollenleite und 8 Acker Holz auf dem Buchelberg, alles gelegen bei Zimmerau, hatte zuletzt Jakob von Milz genannt Scholl. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Montage nach sanct Michels tage 1530.
Milz übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 519
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Oktober 3.

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Hans von Milz zu Lisberg. Lehnsobjekt/-e: 7 Acker Weingarten an der Schollenleite und 8 Acker Holz auf dem Buchelberg, alles gelegen bei Zimmerau, hatte zuletzt Jakob von Milz genannt Scholl. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Montage nach sanct Michels tage 1530.

  • Archive signature: 520
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Oktober 3.

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Elisabeth, Witwe des Johann Grafen zu Henneberg, bekundet, dass ihr Sohn Heinrich Graf zu Henneberg mit ihrem Wissen die Knappen Johann, Hermann und Berthold (Petzen), Brüder von Münster (Munstere), und ihre Erben in 7 ½ Pfund Heller jährlicher Gülte aus der Bede im Dorf Eußenhausen (Uzzenhusen), fällig an Michaelis [29. Sept.], eingesetzt hat. Diese sind jährlich vor Kathedra Petri [22. Febr.] mit 76 Pfund Hellern ablösbar; erfolgt die Ablösung danach, steht die Gülte des Jahres noch denen von Münster zu. Siegel der Gräfin.
1359 an der Mittewochen nach der heiligen Zwelfpoten tak als sie zu sant wurdin.

  • Archive signature: 521
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1359 Juli 17.

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Eberhard von Münster (Munster) bekundet, mit Zustimmung seiner Brüder Andreas und Lorenz den Brüdern Wilhelm, Johann und Berthold Grafen zu Henneberg aus freiem Eigen acht Güter zu Brebersdorf (Breuwesdorff), sieben Güter zu Maibach (Meydebache), elf Acker Wiesen in der Mark zu Kronungen (Grunyngen) und die Wüstung Pfändhausen (Pfendenhusen) aufgetragen zu haben. Die Grafen haben es aufgenommen; Eberhard von Münster, seine Brüdern Andreas und Lorenz, ihre Söhne und Töchter sollen die Güter mit allem Zubehör in Dörfern, Kirchhöfen und Feldern - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wunnen, Weiden, Häuser, Höfe, Ehren, Nutzen, Würden und Herrlichkeiten - von den Grafen von Henneberg zu Lehen tragen zu den üblichen Verpflichtungen. Eberhard hat diese beschworen; er verspricht den Grafen, Willebriefe seiner Brüder zu schicken, und siegelt.
Gebin uff sant Pauls tag conversionis 1455.

  • Archive signature: 522
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1455 Januar 25.

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Die Brüder Andreas und Lorenz von Münster (Munster) bekunden, dass ihr Bruder Eberhard von Münster Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold aus freiem Eigen acht Güter zu Brebersdorf (Breuwesdorff), sieben Güter zu Maibach (Meyde-), elf Acker Wiesen in der Mark zu Kronungen (Gruningen) und die Wüstung Pfändhausen (Pfendenhusen) aufgetragen und vom Grafen wieder zu Lehen empfangen hat nach Ausweis der Lehnsurkunde, die der Bruder darüber erhalten und des Reverses, den er dem Grafen darüber gegeben hat. Die Aussteller geben dazu ihre ausdrückliche Zustimmung und verpflichten sich darauf, als ob sie dies beeidet hätten. (1) Andreas und (2) Lorenz siegeln.
Gebin uff sant Pauls tag conversionis a. d. 1455.

  • Archive signature: 523
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1455 Januar 25.

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Andreas von Münster (Mu-) bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern zu Lehen empfangen zu haben acht besetzte Güter zu Brebersdorf (Breuweßdorff) und 25 Güter in der Wüstung Pfändhausen (Pfenden-) mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide und allem Zubehör, wie er und seine Brüder es vom verst. Vater des Grafen hatten. Er und seine Erben, Söhne und Töchter, haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1484 am Monntag nach sant Valentins tag.

  • Archive signature: 524
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1484 Februar 16.

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Andreas von Münster (Mu-) bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern zu Lehen empfangen zu haben acht besetzte Güter zu Brebersdorf (Breuweßdorff) und die Wüstung Pfändhausen (Pfenden-) mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide und allem Zubehör, wie er und seine Brüder es vom verst. Vater des Grafen hatten. Er und seine Erben, Söhne und Töchter, haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1484 am Monntag nach sant Valentins tag.

  • Archive signature: 525
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1484 Februar 16.

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Aus der Tatsache, dass die zugehörige Lehnsurkunde (Nr. 526) korrigiert und die korrigierte Fassung des Lehnsreverses (Nr. 524) besiegelt wurde, ist zu schließen, dass die vorliegende Ausfertigung nicht rechtskräftig geworden ist.

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Wolfgang Graf zu Henneberg verleiht Andreas von Münster (Mu-) und seinen Erben, Söhnen und Töchtern, zu Lehen acht besetzte Güter zu Brebersdorf (Breuweßdorff) und xxx (s. Vermerk a)) Wüstung Pfändhausen (Pfenden-) mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide und allem Zubehör zu den üblichen Verpflichtungen; seine und seiner Herrschaft Rechte behält er sich vor. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1484 am Monntag nach sant Valentins tag.

  • Archive signature: 526
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1484 Februar 16.

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Ein Einschnitt im Umbug; dennoch war die Urkunde offenbar nie besiegelt.
Am Rand korrigiert zu: 25 Güter in der [...].

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Engelhard von Münster bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, zu Lehen empfangen zu haben acht besetzte Güter zu Brebersdorf (Breuwesdorff) und 25 Güter in der Wüstung Pfändhausen (Pfenden-) mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide und allem Zubehör, wie sein verst. Vater es vom verst. Vater des Grafen hatte. Die Rechte des Grafen und der Herrschaft bleiben vorbehalten; die von Münster haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist 1496 an Sonabende nach dem heiligen Ostertage.

  • Archive signature: 527
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1496 April 9.

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Lehnsrevers der Brüder Lorenz und Valentin von Münster zu [Nieder-] Werrn gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: acht besetzte Güter zu Brebersdorf; alle Güter, die sie in der Wüstung Pfändhausen haben, mit Gülten und Zinsen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide; Zinse und Gefälle zu Holzhausen und Maibach mit zugehörigen Ehren, Nutzen und Herrlichkeiten, hatten ihr verst. Vater Engelhard und dessen Vorfahren von der Grafschaft Henneberg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Sonabende nach sanct Burckharts tage 1530.
Die von Münster übernehmen ihre Verpflichtungen. Lorenz siegelt; Valentin bedient sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 528
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Oktober 15.

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Lehnsrevers des Lorenz von Münster zu [Nieder-] Werrn gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: sechs aufgezählte Güter mit Häusern und Hofreiten zu Holzhausen; drei Acker Weingarten an der spitzen und etliche Ödländereien (ellern) ebenda, vormals Weingärten und Pflugäcker; Inhaber und Abgaben werden jeweils aufgeführt; die Güter hatten bisher die Grafen von Henneberg. Münster hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der geben ist am Montag nach sanndt Mertteins tag 1531.

  • Archive signature: 529
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1531 November 13.

(...)

Laut Nr. 532 vom 17. März 1559 handelt es sich hier um einen Verkauf.

(...)

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(...)


Lehnsrevers des Lorenz von Münster gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. ein halber Hof oben am Kirchhof zu Rannungen, eine Hälfte des Anteils gekauft vom Schwager Wolf Christoph von Wiesenthau, die andere Hälfte Lehen in Händen der Sibille geb. von Auerbach. 2. ein Viertel des großen und kleinen Zehnten zu Rannungen, an dem je ein Viertel Wolf von Füllbach, Scholastika, Witwe des Ritters Philipp vom Stein [zu Ostheim], und Sibille von Auerbach vom Grafen zu Lehen haben; das der Sibille gehörige Viertel der Schäferei aber hat Lorenz von Münster von dieser gekauft und vom Grafen zu Lehen; ein Sechstel des Zehnten rührt vom Stift Würzburg zu Lehen, ausgenommen sind auch: a) der Zehnt, den der dortige Pfarrer auf dem Buchhof vor dem Kirchhof zu Rannungen erhebt; den Hof haben Wolf von Füllbach und Scholastika vom Stein vom Grafen zu Lehen; b) ein Gütlein, auf dem Heinz Dittmar sitzt und das vom Geschlecht von Maßbach zu Lehen geht. 3. eine freie Schenkstatt mit Schankrecht zu Rannungen sowie eine freie Schäferei mit Schaftrift; fünf Bauhöfe, z.T. zehntfrei; Lage und Inhaber aufgezählt; eine Ziegelhütte außerhalb Rannungen; neun Güter mit genannten Inhabern; aufgezählte Gehölze, Vorbesitzer z.T. Peter von Herbstadt. 4. ein Viertel an sieben Gütern im Dorf Poppenlauer mit einem Viertel des Zubehörs. Diese Güter zu Rannungen sind vom Geschlecht von Herbstadt erblich auf Sibille von Auerbach gekommen. Lorenz von Münster hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist uff Dinstag nach Valentini 1538.
Münster übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 530
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1538 Februar 19.

Enthält auch: Konzept der Lehnsurkunde, inhaltlich geringfügig abweichend, u. a. mit dem Vermerk, dass Münster sein Viertel der Lehen von Eucharius von Weiher und seiner Ehefrau Sibille geb. von Auerbach gekauft hat.-
Die Eheleute Eucharius von Weiher und Sibille geb. von Auerbach teilen Wilhelm Grafen zu Henneberg mit, ein Viertel der Schenkstatt zu Rannungen mit Zubehör ihrem Schwager Lorenz von Münster verkauft zu haben, und bitten um dessen Belehnung. Siegel des Eucharius. uff Mitwochen Bonifacii 1538 [Juni 5].

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Lehnsrevers der Vettern Valentin, Ritter, und Erich, Sohn des verst. Lorenz, von Münster gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: acht besetzte Güter zu Brebersdorf; alle Güter, die sie in der Wüstung Pfändhausen haben, mit Gülten und Zinsen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide; alle ihre Güter, Zinse und Gülten zu Holzhausen und Maibach mit zugehörigen Ehren, Nutzen und Herrlichkeiten, hatten zuvor Engelhard sowie Valentin und Lorenz von Münster vom verst. Vater des Grafen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Freitag nach Judica 1559.
Die von Münster übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 531
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 März 17.

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Lehnsrevers des Erich von Münster gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sechs aufgezählte Güter mit Häusern und Hofreiten zu Holzhausen; drei Acker Weingarten an der spitzen und etliche Ödländereien (ellern) ebenda, vormals Weingärten und Pflugäcker; Inhaber und Abgaben werden jeweils aufgeführt, hatten die Grafen von Henneberg und hat verst. Graf Wilhelm dem verst. Lorenz von Münster, Vater Erichs, verkauft laut Urkunde vom 13. November 1531. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist ahm Freitage nach Judica 1559.
Münster übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 532
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 März 17.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Erich, Sohn des Lorenz, sowie Michael und Hans Ludwig, Söhne des Valentin von Münster, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: acht besetzte Güter zu Brebersdorf; alle Güter, die sie in der Wüstung Pfändhausen haben, mit Gülten und Zinsen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide; Güter, Zinse und Gülten zu Holzhausen und Maibach mit zugehörigen Ehren, Nutzen und Herrlichkeiten, hatten zuvor die verst. Väter. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Kündorff am siebenundzwantzigsten Februarii 1583.
Die von Münster übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 533
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1583 Februar 27.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Erhard von Münster für sich und seine Brüder Lorenz, Ernst und Hans Konrad von Münster, auch mit Vollmacht seiner Vettern, der Brüder Hans Ludwig und Michael von Münster. Lehnsobjekt/-e: acht besetzte Güter zu Brebersdorf; alle Güter, die sie in der Wüstung Pfändhausen haben, mit Gefällen und Zinsen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide; Güter, Zinse und Gülten zu Holzhausen und Maibach mit zugehörigen Ehren, Nutzen und Herrlichkeiten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung, Unterschriften der geheimen Räte und des Kanzlers.
Der gebenn ist zu Schleusungen am funfftenn monatstag Maii 1606.

  • Archive signature: 534
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 5.

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Unter dem Umbug Unterschriften: Hans von Wolffersdorff m.p. Humpert von Langen manu pp. Michael Strauß H. Cantzler ss.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern (1) Erhard, (2) Lorenz, (3) Ernst und (4) Hans Konrad sowie (5) Hans Ludwig und (6) Michael von Münster gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: acht besetzte Güter zu Brebersdorf; alle Güter, die sie in der Wüstung Pfändhausen haben, mit Gefällen und Zinsen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide; Güter, Zinse und Gülten zu Holzhausen und Maibach mit zugehörigen Ehren, Nutzen und Herrlichkeiten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen ahm funfften monats tag Maii 1606.
Die von Münster übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 535
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 5.

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Lehnsrevers des Lorenz von Münster zu Breitenlohe als Lehnsträger bzw. Vormund der Töchter des verst. Raphael von Herbstadt - seiner Ehefrau Susanne von Münster, der Martha von Selbitz und der Eleonore Groß von Trockau - gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Drittel des Sackzehnten zu Häselrieth, erbringt 62 Malter Getreide, je zur Hälfte Korn und Hafer, und drei Fuder Heu, sowie ein Drittel eines dortigen Gutes, zinst 12 Käse, hat verst. Bartholomäus von Herbstadt von Georg und Dietrich von Herbstadt gekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am funfften monatstag Maii 1606.
Der von Münster übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 536
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 5.

(...)

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Lehnsrevers der Brüder (1) Erhard, (2) Lorenz, (3) Ernst und (4) Hans Konrad, Söhne des verst. Erich von Münster, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sechs aufgezählte Güter mit Häusern und Hofreiten zu Holzhausen; drei Acker Weingarten an der spitzen und etliche Ödländereien (ellern) ebenda, vormals Weingärten und Pflugäcker; Inhaber und Abgaben werden jeweils aufgeführt; hat der Großvater Lorenz von Münster von der Grafschaft gekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am funfften monatstag Maii 1606.
Die von Münster übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 537
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 5.

(...)

(...)

(...)

(...)

(...)


Lehnsrevers (1) Hans Eitel Truchseß von und zu Wetzhausen, (2) Ernst von Münster zu Lisberg und (3) Hans Georg Zobel von und zu Giebelstadt, Vormünder von Lorenz und Ernst, Söhnen des verst. Hans Ludwig von Münster, sowie der Brüder und Vettern Michael, Erhard, Lorenz, Hans Konrad und Ernst von Münster gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: acht besetzte Güter zu Brebersdorf; alle Güter, die sie in der Wüstung Pfändhausen haben, mit Gefällen und Zinsen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide; Güter, Zinsen und Gülten zu Holzhausen und Maibach mit zugehörigen Ehren, Nutzen und Herrlichkeiten; als Bevollmächtigter hat Erhard von Münster den Lehnseid geleistet. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am neundten monatstagk Novembris 1611.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 538
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 9.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Erhard, (2) Lorenz, (3) Ernst und (4) Hans Konrad von Münster gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sechs aufgezählte Güter mit Häusern und Hofreiten zu Holzhausen; drei Acker Weingarten an der spitzen und etliche Ödländereien (ellern) ebenda, vormals Weingärten und Pflugäcker; Inhaber und Abgaben werden jeweils aufgeführt, hat der verst. Großvater Lorenz gekauft; als Bevollmächtigter hat Erhard von Münster den Lehnseid geleistet. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am neundten Novembris 1611.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 539
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 9.

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Pergament

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Lehnsrevers des Lorenz von Münster zu Breitenlohe als Lehnsträger bzw. Vormund der Töchter des verst. Raphael von Herbstadt - seiner Ehefrau Susanne von Münster, der Martha von Selbitz und der Eleonore Groß von Trockau - gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Drittel des Sackzehnten zu Häselrieth, erbringt 62 Malter Getreide, je zur Hälfte Korn und Hafer, und drei Fuder Heu, sowie ein Drittel eines dortigen Gutes, zinst 12 Käse, hat verst. Bartholomäus von Herbstadt von Georg und Dietrich von Herbstadt gekauft. Der Bevollmächtigte Peter Kettner hat das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist am neunden monats tag Novembris 1611.
Münster übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 540
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 9.

(...)

Pergament

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(...)


Lehnsrevers (1) Hans Eitel Truchseß von und zu Wetzhausen, (2) Ernst von Münster zu Lisberg und (3) Hans Georg Zobel von und zu Giebelstadt, Vormünder von Lorenz und Ernst, Söhnen des verst. Hans Ludwig von Münster, sowie der Brüder und Vettern (4) Michael, (6) Erhard, (5) Lorenz, (7) Hans Konrad und (8) Ernst von Münster gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: acht besetzte Güter zu Brebersdorf (Brauberßdorff); alle Güter, die sie in der Wüstung Pfändhausen haben, mit Gefällen und Zinsen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide; Güter, Zinsen und Gülten zu Holzhausen und Maibach mit zugehörigen Ehren, Nutzen und Herrlichkeiten; die Vormünder haben für sich, für die übrigen hat der Bevollmächtigte Tobias Mylius den Lehnseid geleistet. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am viertten monatstag Junii 1611.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 541
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 Juni 4.

(...)

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Lehnsrevers Lorenz von Münster zu Breitenlohe und Rannungen, fürstlich brandenburgischer Rat und Amtmann zu Kitzingen, als Vormund der Söhne des Hans Ludwig von Münster zu Niederwerrn und Kleineibstadt, Lorenz und Ernst genannt, sowie derselbe Lorenz, Hans Konrad zu Trabelsdorf und Ernst von Münster zu Lisberg und Eichelsdorf für sich selbst gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: acht besetzte Güter zu Brebersdorf; alle Güter, die sie in der Wüstung Pfändhausen haben, mit Gefällen und Zinsen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide; Güter, Zinsen und Gülten zu Holzhausen und Maibach mit zugehörigen Ehren, Nutzen und Herrlichkeiten. Für die von Münster hat als Bevollmächtigter Tobias Möller, Advokat zu Schweinfurt, den Lehnseid geleistet. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am ersten monats tagk Junii 1615.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 542
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1615 Juni 1.

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Lehnsrevers der Brüder Lorenz von Münster zu Breitenlohe und Rannungen, fürstlich brandenburgischen Rats und Amtmanns zu Kitzingen, des Hans Konrad von Münster zu Trabelsdorf und des Ernst von Münster zu Lisberg und Eichelsdorf, Söhne des Erich von Münster, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sechs aufgezählte Güter mit Häusern und Hofreiten zu Holzhausen; drei Acker Weingarten an der spitzen und etliche Ödländereien (ellern) ebenda, vormals Weingärten und Pflugäcker; Inhaber und Abgaben werden jeweils aufgeführt. Für die von Münster hat als Bevollmächtigter Tobias Müller, Advokat zu Schweinfurt, den Lehnseid geleistet. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am ersten monatstagk Junii 1615.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 543
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1615 Juni 1.

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Laut Rückvermerk wurde der Revers am 17. Juli 1618 eingeliefert.

Pergament

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Lehnsrevers der Vettern Hans Erich und Erhard von Münster zu Lisberg, Eichelsdorf und Breitenlohe gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: acht besetzte Güter zu Brebersdorf; alle Güter, die sie in der Wüstung Pfändhausen haben, mit Gefällen und Zinsen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide; Güter, Zinsen und Gülten zu Holzhausen und Maibach mit zugehörigen Ehren, Nutzen und Herrlichkeiten. Das Lehen hat für die von Münster deren Bevollmächtigter Kapitän Veit Göppel, Vogt zu Kleineibstadt, empfangen. Kanzleisekret der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am 19. monatstag Junii 1656.
Die von Münster übernehmen ihre Verpflichtungen; sie unterschreiben und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 544
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1656 Juni 19.

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Unterschriften: Erhardt von Munster m.p. Eyrich von Münster ss. m.p.

Papier

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Lehnsrevers der Vettern Hans Erich und Erhard von Münster zu Lisberg, Eichelsdorf und Breitenlohe gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sechs aufgezählte Güter mit Häusern und Hofreiten zu Holzhausen; drei Acker Weingarten an der spitzen und etliche Ödländereien (ellern) ebenda, vormals Weingärten und Pflugäcker; Inhaber und Abgaben werden jeweils aufgeführt. Das Lehen hat für die von Münster deren Bevollmächtigter Kapitän Veit Göppel, Vogt zu Kleineibstadt, empfangen. Kanzleisekret der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am 19. monats tag Junii 1656.
Die von Münster übernehmen ihre Verpflichtungen, unterschreiben und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 545
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1656 Juni 19.

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Unterschriften: Erhardt von Munster m.p. Eyrich von Münster ss. m.p.

Papier

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Johann von Ostheim bekundet, aus Eigen fünf Acker Weingarten an deme rusten in der Mark zu Ostheim Johann Grafen zu Henneberg aufgegeben und wieder zu Lehen empfangen zu haben für sich und seine Erben. Sie sollen den Grafen an seinen Gütern zu Schwarzbach (Swartz-) nicht behindern, sondern in den Gewohnheiten lassen, die Vater und Bruder auf ihn gebracht haben. Dies hat der Aussteller gemacht zur Wiedergutmachung der Sache, die dem Grafen und seinen Bauern zu Bettenhausen (Bettinhusen) durch ihn und seine Freunde geschehen ist. Zeugen und Vermittler: Giso von Steinau (-aw), Wolfram Schrimpf, Johann Bayer (Beyger) und Heinrich (Heintze) Meusser (Muezzer). Siegel des Ausstellers.
Daz geschehin ist 1355 an dem Mantage vor der zweiger zwelfpoten tak Symonis et Jude.

  • Archive signature: 547
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1355 Oktober 26.

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Der Ritter Berthold Schenk bekundet, mit Zustimmung seiner Frau Mechtild (Metzen) sich und seine Brüder Peter und Johann in Schutz und Schirm der Brüder Heinrich und Berthold Grafen zu Henneberg und ihrer Erben begeben zu haben. Berthold, Peter und Johann haben Hof, Kemenate und die von den Eltern ererbten Eigengüter im Dorf Ostheim (-heym) unter Lichtenberg (Liechtem-) sowie die Wüstung beim See des Dorfes Berlshausen (Berldeshusen), wie diese an sie gekommen sind, dem Grafen und seinen Erben zu Lehen aufgetragen und sie als Erblehen wieder empfangen. Dafür sind sie und ihre Erben, ihre Eigen- und Lehnsgüter in der Grafschaft Henneberg durch Friedrich Burggrafen zu Nürnberg (Nurem-), Ulrich und Johann Landgrafen zu Leuchtenberg (Leutem-) wegen der Grafen von Henneberg in Schutz, Gnade und Schirm genommen worden; diese sollen sie nach bestem Vermögen schützen und verteidigen. Kemenate und Hof zu Ostheim sowie ein evtl. in der Wüstung beim See errichteter Bau sollen Offenhäuser der genannten Vormünder der Grafen von Henneberg, der Grafen Heinrich und Berthold sowie ihrer Erben sein gegen jedermann. Berthold und seine Erben sollen daraus nichts gegen die Grafen und ihre Erben unternehmen. Sobald Bertholds Brüder Peter und Johann mündig sind, sollen sie die Lehen ebenfalls empfangen und diese Urkunde beschwören. Siegel des Ausstellers.
Der gegeben ist 1363 an dem nesten Dinstag vor sant Egidien tage.

  • Archive signature: 549
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1363 August 29.

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Otto von Ostheim bekundet, von Heinrich Grafen zu Henneberg den Sitz auf dem Hause Henneberg, der verst. Berthold (Betzin) von Ostheim gehörte, mit einem darunter gelegenen Vorwerk, Wiesen, Äckern und Holz, fünf Pfund Gülte zu Attenhausen (Athinhusin) und acht Pfund Heller Gülte zu Sülzfeld (Obernsultzveyld) zu Burggut empfangen zu haben. Er und seine Erben sollen es baulich besetzen zu den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gebin an unsirs Herrin Uffart abinde tzu Wasungin 1384.

  • Archive signature: 550
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1384 Mai 18.

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Der Ritter Lorenz von Ostheim (-heym) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg folgende Mannlehen empfangen zu haben: ein Gut zu Alba, fünf Güter im Dorf Hermannsfeld (Hermans-), das Holz am Tiergarten beim See zu Hermannsfeld, das er pfandweise von den Schenken innehat und auf Ansinnen zu lösen geben muss, den tiefen See bei Ruppers (Rupprechtes), ein Burggut auf dem Schloss Henneberg mit einem Teil der zugehörigen, zu Fischbach (Fyschpach) gelegenen Zinsgüter mit 52 Käsen sowie das Schenkenamt mit Zubehör, so wie er sie bisher vom verst. Vater des Grafen hatte. Lorenz hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gegeben yst am Mittewachen nechst nach dem Sontage Jubilate 1427.

  • Archive signature: 551
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 14.

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Hans Schenk bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben ein Drittel des Zehnten zu Stedtlingen (Stete-), ein Gütchen zu Kaltennordheim (Kaldennortheim) genannt Ditleibs Gut mit allem Zubehör in Dorf und Feld, gibt jährlich acht böhmische Groschen, wie er diese bisher vom verst. Vater des Grafen hatte. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Hans Schenk bittet Lorenz vom Stein um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist am Mitwochen nach Jubilate a. d. 1427.

  • Archive signature: 552
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 14.

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Lehnsrevers des Balthasar von Ostheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte als Ausgleich für den Tiergarten beim Hermannsfelder See, ein Gehölz am Neuenberg und 18 Acker Wiesen über dem See, die bisher zwischen der Grafschaft und denen von Ostheim umstritten waren: die Hutweide im Thüringer Wald, im Ellenbusch, in den Wäldern und auf der Leube bis an das Weithensull; der Fuchshof unter der Leuben bei der Rotteroder Straße, den Hans Reume gebaut hat, mit der Zinswiese; die Jagd auf Rehe und Federwild im Allenbusch, in Wäldern und Bergen und der Leube bis an den hohen Berg, wo der Wäldersteg hineingeht, ausgenommen die hohe Jagd, so wie diese je zur Hälfte in Händen des Landgrafen Philipp von Hessen und des Grafen von Henneberg ist, vorbehaltlich der Rechte des Kurfürsten von Sachsen, der Grafen von Gleichen und anderer Anstößer; der hennebergische Anteil am Hammer auf der Schönau, aus dem jährlich 15 Schillinge Erbzins fallen, die jedoch erlassen sind; die Jagd auf Federwild am Hermannsberg; die Fischweide in dem Gewässer, das aus dem Hammer fließt, soweit dieses gemeinsam ist und der Herrschaft Henneberg ein Viertel zusteht. Dies gilt nur, wenn der Landgraf von Hessen seine Teile der Lehnsgüter dem Balthasar von Ostheim ebenfalls leihen will; andernfalls ist diese Verleihung ungültig. Ostheim hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist Dinstag nach Valentini 1538.
Ostheim übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 553
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1538 Februar 19.

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Lehnsrevers des Heinrich von Ostheim als Ältesten und Lehnsträgers des Geschlechts Ostheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das Schenkenamt mit zugehörigen Herrlichkeiten und Gerechtigkeiten; ein Burggut auf dem Schloss zu Henneberg mit einem Teil zugehöriger Zinsgüter; ein Gut zu Fischbach, gibt 52 Käse, und ein Gut zu Alba, beide im Amt Fischbach; fünf Güter zu Hermannsfeld, deren Inhaber und Abgabeverpflichtungen genannt werden; der tiefe See zu Stedtlingen mit Zubehör bei Ruppers, davon zinst der Inhaber 44 Schilling; das Schenkengut zu Stedtlingen, zinst jährlich 10 Schilling, haben Wolf, Hans und Jacob Pabst (die Bebst). Ostheim hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Dinstag nach Valentini 1538.
Ostheim übernimmt seine Verpflichtungen; auf seine Bitten siegelt der Vetter Balthasar von Ostheim; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 554
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1538 Februar 19.

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Lehnsrevers des Christoph von Ostheim zu Friesenhausen als Ältesten des Geschlechts Ostheim gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das Schenkenamt mit zugehörigen Herrlichkeiten und Gerechtigkeiten; ein Burggut auf dem Schloss zu Henneberg mit einem Teil zugehöriger Zinsgüter; ein Gut zu Fischbach, gibt 52 Käse, und ein Gut zu Alba, beide im Amt Fischbach; fünf Güter zu Hermannsfeld, deren Inhaber und Abgabeverpflichtungen genannt werden; der tiefe See zu Stedtlingen mit Zubehör bei Ruppers, davon zinst der Inhaber 44 Schilling; das Schenkengut zu Stedtlingen, zinst jährlich 10 Schilling, haben Wolf, Hans und Jacob Pabst (die Bepst). Ostheim hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Freittag nach Exaudi 1562.
Christoph Ostheim übernimmt, auch für die Vettern seines Geschlechts, die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 556
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1562 Mai 15.

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Lehnsrevers des Gideon von Ostheim, Amtmanns zu Brackenheim, als Ältesten des Geschlechts Ostheim gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das Schenkenamt mit zugehörigen Herrlichkeiten und Gerechtigkeiten; ein Burggut auf dem Schloss zu Henneberg mit einem Teil zugehöriger Zinsgüter; ein Gut zu Fischbach, gibt 52 Käse, und ein Gut zu Alba, beide im Amt Fischbach; fünf Güter zu Hermannsfeld, deren Inhaber und Abgabeverpflichtungen genannt werden; der tiefe See zu Stedtlingen mit Zubehör bei Ruppers, davon zinst der Inhaber 44 Schilling; das Schenkengut zu Stedtlingen, zinst jährlich 10 Schilling, haben Wolf, Hans und Jacob Pabst (die Bepste). Ostheim hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Gideon von Ostheim.
Der gebenn ist denn fünfftenn tag Junii 1565.
Ostheim übernimmt die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 557
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1565 Juni 5.

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Lehnsurkunde der hennebergischen Regierung im Namen des Kurfürsten und der Herzöge zu Sachsen für Kaspar Adam Marschalk von Ostheim zu Waltershausen. Lehnsobjekt/-e: 1. Wüstung oder Dorf Harles, d.h. Bauhof, Ober-, Mittel- und Untermühle, verliehen zu genannten Zinsen, vier Teiche, sechs Gütlein mit aufgezählten Abgaben und Diensten, 6 Acker Wiesen sowie 344 Acker Holz an der Mühlleite, am Mühlgraben und am Wolfsberg; der Verlauf der Grenze zu den Marken Mühlfeld, Schwickershausen und Henneberg wird beschrieben. Das Lehen ist nach dem Aussterben derer von der Kere mit den übrigen Mannlehen dem Grafen heimgefallen; 2. drei Güter zu Trappstadt; Inhaber und Abgaben werden aufgezählt. Das Lehen war der Grafschaft von dem ohne Erben verstorbenen Christoph David Schott zu Eichelsdorf heimgefallen. Beide Lehen hatte zuvor der verst. Vater Moritz Marschalk; 3. Aufgezählte Güter zu Althausen, vormals von der Kere, durch deren Erlöschen der Grafschaft heimgefallen, an Friedrich und dessen Sohn Wilhelm von Brandt verliehen und durch verst. Moritz Marschalk angekauft. Kanzleisekret der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
Geben zue Meinungen am 30. monatstag Octobris 1649.

  • Archive signature: 558
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1649 Oktober 30.

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Unterschriften: Johann Michael Strauß m.p. Linhardt Kühner ss.

Pergament

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Lehnsurkunde der hennebergischen Regierung im Namen des Kurfürsten und der Herzöge zu Sachsen für Albrecht Ludwig von Ostheim zu Friesenhausen als Geschlechtsältesten nach dem Tod seines Bruders Georg Adam. Lehnsobjekt/-e: das Schenkenamt mit zugehörigen Herrlichkeiten und Gerechtigkeiten; ein Burggut auf dem Schloss zu Henneberg mit einem Teil zugehöriger Zinsgüter; ein Gut zu Fischbach, gibt 52 Käse, und ein Gut zu Alba, beide im Amt Fischbach; fünf Güter zu Hermannsfeld, deren Inhaber und Abgabeverpflichtungen genannt werden; der tiefe See zu Stedtlingen mit Zubehör bei Ruppers, davon zinst der Inhaber 44 Schilling; das Schenkengut zu Stedtlingen, zinst jährlich 10 Schilling, haben Wolf, Hans und Jacob Pabst (die Päbste). Ostheim hat davon die üblichen Verpflichtungen. Kanzleisekret der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
Geben zue Meinungen am zwantzigsten tag des monats Aprilis 1649.

  • Archive signature: 559
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1649 April 20.

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Unterschriften unter dem Umbug: Johann Michael Strauß D. m.p. Linhardt Kühner ss.

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Lehnsrevers des Kaspar von Obernitz wegen seiner Ehefrau Anna geb. von Gundelsheim, einzige Tochter des verst. Dr. Peter von Gundelsheim, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Behausung zu Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör; drei Seldnergüter zu Henfstädt, je ein Gut zu Tachbach, Dingsleben und Themar, ein Garten und eine Wiese zu Themar, hatte verst. Lorenz Breuning von der Grafschaft zu Lehen, ist dann an Dr. Peter von Gundelsheim verliehen worden. 2. Schloss Osterburg oberhalb Henfstädt mit dem Haingehölz und der dortigen Jagd, vorbehaltlich des Holzrechtes für den Hof zu Henfstädt. 3. Peter von Gundelsheim hat dem Grafen das von ihm neu erbaute Hofhaus mit gegenüberliegender, neuer Hofscheune und hinzugekaufte Äcker und Wiesen vererbt; diese kommen zum Lehen hinzu, die Äcker und Wiesen sind künftig zehntfrei. Stirbt die Ehefrau Obernitz ohne Leibeserben, fällt das Lehen an Bruder und Bruderkinder des Peter von Gundelsheim. Siegel des Grafen.
Geben zu Schleusingen Freytag nach Conversionis Pauli 1554
Obernitz übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 560
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1554 Januar 26.

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Lehnsrevers des Kaspar von Obernitz gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Behausung zu Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör; drei Seldnergüter zu Henfstädt, je ein Gut zu Tachbach, Dingsleben und Themar, ein Garten und vier Acker Wiese zu Themar im Sternberger Weydich, weitere zwei Acker Wiese, alle Lehnstücke mit entsprechenden Rechten und Zugehörungen, hatte verst. Lorenz Breuning von der Grafschaft zu Lehen, ist dann an Dr. Peter von Gundelsheim verliehen worden. 2. Schloss Osterburg oberhalb Henfstädt mit dem Haingehölz und der dortigen Jagd, vorbehaltlich des Holzrechtes für den Hof zu Henfstädt. 3. Lehen, die Peter von Gundelsheim gekauft, gebaut und ausgebessert hat. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingenn ahm tage Conversionis Pauli 1560.
Obernitz übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 561
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 25.

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Lehnsrevers des Friedrich von Obernitz, Hauptmanns zu Neustadt an der Aisch, mit Vollmacht seiner Brüder Heinrich und Hans Veit von Obernitz, Vormünder der Kinder ihres verst. Bruders Kaspar von Obernitz, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Behausung zu Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör; drei Seldnergüter zu Henfstädt, je ein Gut zu Tachbach, Dingsleben und Themar, ein Garten und vier Acker Wiese zu Themar im Sternberg Weydich, weitere zwei Acker Wiese, alle Lehnstücke mit entsprechenden Rechten und Zugehörungen, hatte verst. Lorenz Breuning von der Grafschaft zu Lehen, ist dann an Dr. Peter von Gundelsheim verliehen worden. 2. Schloss Osterburg oberhalb Henfstädt mit dem Haingehölz und der dortigen Jagd, vorbehaltlich des Holzrechtes für den Hof zu Henfstädt. 3. Lehen, die Peter von Gundelsheim gekauft, gebaut und ausgebessert hat. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen ahm Dhinstag den sechsundzwantzigsten Novembris 1566.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 563
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1566 November 26.

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Lehnsrevers der Brüder (2) Kaspar und (1) Hans Otto von Obernitz zu Bucha und Tauscha gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Behausung zu Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör; drei Seldnergüter zu Henfstädt, je ein Gut zu Tachbach, Dingsleben und Themar, ein Garten und vier Acker Wiese zu Themar im Sternnberger Weidich, weitere zwei Acker Wiese, alle Lehnstücke mit entsprechenden Rechten und Zugehörungen, hatte verst. Lorenz Breuning von der Grafschaft zu Lehen, ist dann an Dr. Peter von Gundelsheim verliehen worden. 2. Schloss Osterburg oberhalb Henfstädt mit dem Haingehölz und der dortigen Jagd, vorbehaltlich des Holzrechtes für den Hof zu Henfstädt. 3. Lehen, die Peter von Gundelsheim gekauft, gebaut und ausgebessert hat. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt am Monntag denn einn unnd zwannzigstenn Octobris 1577.
Die von Obernitz übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 564
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1577 Oktober 21.

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Lehnsrevers des Pankraz von Pöllnitz zum Wittchenstein, auch im Namen seines Bruders Salomon und seiner Vettern Hans Heinrich, Bernhard, Hans, Ehrenfried und Hans Georg von Pöllnitz zum Wittchenstein, Sorna, Oberpöllnitz, Schwarzbach, Lindenkreuz, Goseck, Renthendorf, Mosen und Dreitzsch, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Aschbach mit Zubehör, Hals- und Vogteigericht, wie dies Hans Wilhelm Fuchs von Bimbach, danach die Brüder Georg, Karl und Georg Ernst Fuchs, zuletzt die Brüder Adam Valentin und Hans Wilhelm Fuchs von Bimbach hatten, von denen es durch Vergleich an den erwähnten Pankraz von Pöllnitz gekommen ist. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meynungen am sechsten monatstag Aprilis 1612.
Pöllnitz übernimmt, auch im Namen der Mitbelehnten, seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 565
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 April 6.

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Lehnsrevers des Hieronimus Christoph von Pöllnitz zu Aschbach, kurpfälzischen Oberforstmeisters, für sich und seine Brüder Gerhard Bernhard und Hans Ernst, Rittmeister bzw. Obrist, gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Aschbach mit Zubehör, Hals- und Vogteigericht, hatten zuvor genannte Mitglieder der Familie Fuchs von Bimbach, dann Pankraz von Pöllnitz, sein Bruder Salomon und seine Vettern Bernhard, Hans, Ehrenfried, Hans Heinrich und Hans Georg; Besitzwechsel innerhalb der Familie werden aufgeführt; durch Kauf vom 10. März 1652 haben die drei genannten Brüder, Söhne des Hans Georg, das Lehen nunmehr alleine inne. Kanzleisekret der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
So geschehen und geben zue Meinungen den 6. monats tag Julii 1652.
Hieronimus Christoph übernimmt, auch im Namen seiner Brüder, die Verpflichtungen, unterschreibt und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 566
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1652 Juli 6.

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Unterschrift: Jeronimus Christoph von Pölnitz m.p. vor mich und in Nahmen meine bede abwesende Brüder.

Papier

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Lehnsrevers des Georg Heinrich von Raschau zu Wechmar gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 10 Hufen zu Wechmar im Feld, einen Sedelhof, einen Baumgarten, zwei Teiche, 14 Acker Wieswachs und ein Weingarten am Rheinberg, acht Acker groß und genannt der Wolff, hat von Raschau von den Brüdern von Pein mit lehnsherrlicher Zustimmung 1653 gekauft, hatte früher Hans Ludwig Graf zu Gleichen, Spiegelberg und Pyrmont von der Grafschaft Henneberg, der es dem Vater der Brüder von Pein, Dr. Johann von Pein, mit Zustimmung der Regierung vom 6. Dez. 1630 als Afterlehen überlassen hat. Kanzleisekret der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
So geschehen und geben zue Meinungen Mittwochs den 10ten monats tag Maii 1654.
Raschau übernimmt seine Verpflichtungen, siegelt und unterschreibt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 567
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1654 Mai 10.

(...)

Unterschrift: Georg Henrich von Raschau.

Papier

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Georg von Raueneck (Rawenecke) bekundet, von Wilhelm und Ernst Grafen zu Henneberg ein Mannlehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Urkunde:
Wilhelm und Ernst Grafen zu Henneberg bekunden, Georg von Raueneck die folgenden Mannlehen verliehen zu haben: den Zehnten zu Aub (Awe) bei Brennhausen (Brunhawsen) mit allem Zubehör in Dorf und Feld sowie den halben Sackzehnten zu Steinhaug (-hawge) oberhalb Themar (Themer), geteilt mit den Zufraß zu Henfstädt (Henffstadtt), alles gekauft von Georg Greussing. Georg hat davon die üblichen Verpflichtungen. Graf Wilhelm siegelt, auch für seinen Bruder.
Der geben ist 1487 am Freitage nach der Unschuldigenn kindelein tag.
Raueneck übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 569
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1486 Dezember 29.

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Bei der Auflösung des Datums ist der Weihnachtsstil zu beachten.

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Hans von Raueneck (Rawneck) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg ein Mannlehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Urkunde des Grafen:
Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, Hans von Raueneck als Lehnserben des verst. Georg von Raueneck zu Mannlehen verliehen zu haben den Zehnten zu Aub (Awe) bei Brennhausen (Brun-) mit allem Zubehör in Dorf und Feld; er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Mitwochen nach dem Sontag Vocem iocunditatis 1507.
Raueneck übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 570
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1507 Mai 12.

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Heinrich von Reckerode (Reke-) bekundet, nach Lehnsrecht und -gewohnheit für sich und seine Erben von Johann Grafen zu Henneberg zu Lehen zu haben: eine Hälfte zu Hillartshausen (Hildenshusen) ohne das Vogtrecht, das vom Landgrafen [von Hessen] zu Lehen geht, eine Hälfte zu Eichenhausen (Ichenhusen), das Hübenthal (Ywental) und den Landecker Berg mit allen Nutzen und Rechten in Feld und Dorf entsprechend den Urkunden, die Mechtild (Metze), Witwe des Berthold von Reckerode, und deren Söhne ihm darüber gegeben haben. Siegel des Ausstellers.
Gebin zu Rorsdorf 1347 an Mitwochen vor sant Michels tage.

  • Archive signature: 571
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1347 September 26.

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Heinrich von Reckerode (Recken-) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben seinen Besitz zu Hillartshausen (Hildenshusen), Wenigenschweina (-sweyna) halb, eine halbe Hufe Land zwischen Barchfeld (-felt) und Wildprechtroda (Wilberterode) sowie das Schrimpfenholz mit Zubehör, wie es sein verst. Vater vom Grafen und dessen verst. Vater hatte. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Gebin uff Visitationis Marie a. d. 1443.

  • Archive signature: 572
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1443 Juli 2.

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Die Brüder Hans und Werner von Reckerode (Recken-) bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben ihren Besitz zu Hillartshausen (Hildenshusen), Wenigenschweina (-sweina) halb, eine halbe Hufe Land zwischen Barchfeld (-felt) und Wildprechtroda (Wilberterode) sowie das Schrimpfenholz mit Zubehör, wie es von ihrem verst. Vater Heinrich von Reckerode auf sie gekommen ist, der es vom verst. Vater des Grafen zu Mannlehen hatte. Die Brüder haben davon die üblichen Verpflichtungen. Werner siegelt; Hans bedient sich dieses Siegels mit.
Geben an Mitwochen nach sant Sebastians tag 1493.

  • Archive signature: 573
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1493 Januar 23.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Kaspar, Wilhelm und Sebastian von Reckerode gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ihr Besitz zu Hillartshausen, eine halbe Hufe Land zwischen Barchfeld und Wildprechtroda (Wolffertrode) sowie der Schrimpfenberg mit Zubehör, hatten zuvor deren Väter Hans und Werner von Reckerode vom verst. Grafen Wilhelm. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist ahm Dienstage nach Lamperti 1559.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen. Kaspar siegelt und unterschreibt, auch für Bruder und Vetter.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 574
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 September 19.

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Unter dem Umbug: Meyn Casper von Reckrod eygen Handt.

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Lehnsrevers Hans Werner, Andreas Wilhelm und Ernst Wilhelm von Reckerode sowie Melchior Rudolf von Boineburg als Vormund des Hans Heinrich von Reckerode gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: der Besitz zu Hillartshausen, eine halbe Hufe Land zwischen Barchfeld und Wildprechtroda und der Schrimpfenberg mit Zubehör, ist von Hans und Werner von Reckerode auf sie gekommen. Das Lehen hat Hans Werner von Reckerode mit Vollmacht für Andreas Wilhelm zu Tiefenort, Ernst Wilhelm zu Salzungen und Melchior Rudolf von Boineburg zu Gerstungen, Vormund des Hans Heinrich von Reckerode, sowie für die Mitbelehnten Hans, Georg und Mangold, Söhne des verst. Sebastian von Reckerode, Adam Wilhelm, Hans Ernst und Georg Hermann von Reckerode, Brüder und Vettern, empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Schleusungen am funfften monats tag Maii 1606.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 575
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 5.

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Lehnsrevers Hans Werner von Reckerode mit Vollmacht des Hans Heinrich von Reckerode, auch für die Mitbelehnten Hans, Sohn des verst. Sebastian, die Söhne von dessen verst. Bruder Mangold sowie Adam Wilhelm und Georg Hermann von Reckerode gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: der Besitz zu Hillartshausen, eine halbe Hufe Land zwischen Barchfeld und Wildprechtroda und der Schrimpfenberg mit Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 8. monatstagk Novembris 1611.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 576
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Die Brüder Johann (Hans) und Heinrich Reuenthal (Ruwentayl) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben: die Blumenburg ganz, die Wüstung Werngers, das Wasser Schwarzbach von der Rorichsfurt bis in die Werra, zwei Drittel des Zehnten zu Friedelshausen (Fritelshusin), das Vorwerk zu Farnbach (Nidernfarnbach), das jetzt Heinrich (Heincz) Koch genannt Fritzsch innehat, eine Wiese unter Frankenberg (Frankin-) genannt Reuenthalswiese, den See zum Bruns halb und den Besitz zu Luckershausen (Luckarthusin). Der Graf hat ihnen zugestanden, sein Eichholz zum Bruns für Bauholz an eigenen Häusern, in denen sie jetzt sitzen, zu nutzen; es darf daraus kein Holz verkauft oder vergeben werden. Das Lehen haben die Vorfahren von den Vorfahren des Grafen hergebracht. Die Brüder haben davon die üblichen Verpflichtungen. Heinrich siegelt; Johann, der kein eigenes Siegel hat, bedient sich dieses Siegels.
Gebin am Dinstage sand Walpurgen tage a. d. 1436.

  • Archive signature: 577
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1436 Mai 1.

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Vgl. oben LU Lichtenberg 1434 Dez. 21.

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Heinrich Reuenthal (Ruwentale) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben die Blumenburg ganz mit Freiheit und Gerechtigkeit, die Wüstung Werngers, das Wasser Schwarzbach von der Rorichsfurt bis in die Werra, zwei Drittel des Zehnten zu Friedelshausen (Frittelshusen), das Vorwerk zu Farnbach (Nidernfarnbach), eine Wiese unter Frankenberg genannt Reuenthalswiese, den See zum Bruns halb und den Besitz zu Luckershausen (Luckartshusen). Die Grafen haben ihm zugestanden, das Eichholz zum Bruns für Bauholz an eigenen Häusern, in denen er jetzt sitzt, zu nutzen; es darf daraus kein Holz verkauft oder vergeben werden. Das Lehen haben die Vorfahren von den Vorfahren des Grafen hergebracht; Heinrich selbst hatte es vom verst. Vater der Grafen empfangen. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gebin am Mitwachin nach dem Sontag Invocavit a. d. 1463.

  • Archive signature: 578
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1463 März 2.

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Kaspar von Pferdsdorf (Pferßdorff) und Heinrich Reuenthal (Ruwentale) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold für sich und ihre Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben: Kemenate und Hof zu Schwallungen (Sw-) mit der Schenkstatt und allem Zubehör in Kirchhof, Dorf und Feld, mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, Ehren, Nutzen, Freiheiten und Gewohnheiten, wie es Kaspars verst. Vater Gottfried (Gotz) von Pferdsdorf und die beiden Aussteller vom verst. Vater der Grafen hatten. Die Aussteller haben davon die üblichen Verpflichtungen. Heinrich Reuenthal siegelt, auch für seinen Schwager Kaspar von Pferdsdorf; dieser bedient sich dieses Siegels.
Der gegebin ist 1463 am Sonnabinde nach dem Achtzehindenn.

  • Archive signature: 579
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1463 Januar 15.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, auch für seine Brüder Johann und Berthold, den Brüdern Wolfram, Heinrich, Hans und Otto Reuenthal (Reuwentale) und ihren Leibeslehnserben zu Mannlehen verliehen zu haben die Blumenburg ganz mit Freiheit und Gerechtigkeit, die Wüstung Werngers, das Wasser Schwarzbach von der Rorichsfurt bis in die Werra, zwei Drittel des Zehnten zu Friedelshausen (Frittelshusen), das Vorwerk zu Farnbach (Nidernfarnbach), eine Wiese unter Frankenberg (Francken-) genannt Reuenthalswiese, den See zum Bruns halb und den Besitz zu Luckershausen (Luckartshusen). Der Graf gestattet ihnen, das Eichholz zum Bruns für Bauholz an eigenen Häusern, in denen sie jetzt sitzen, zu nutzen; es darf daraus kein Holz verkauft oder vergeben werden. Das Lehen haben die Vorfahren hergebracht; der Vater der Brüder hatte es zuletzt vom Grafen und dessen verst. Vater empfangen. Wolfram als Ältester hat seine Verpflichtungen beschworen; sobald seine Brüder mündig werden, sollen sie das ebenfalls tun. Graf Wilhelm siegelt für sich und seine Brüder.
Der gegebin ist 1465 am Fritag nach sant Bartholomeus tag des heiligen zwelffbotenn.

  • Archive signature: 580
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1465 August 30.

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Lehnsrevers der Brüder Wolfram, Heinrich, Hans und Otto Reuenthal (Ruwentale) gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg, seine Brüder Johann und Berthold. Lehnsobjekt/-e: die Blumenburg ganz mit Freiheit und Gerechtigkeit, die Wüstung Werngers, das Wasser Schwarzbach von der Rorichsfurt bis in die Werra, zwei Drittel des Zehnten zu Friedelshausen (Frittelshusen), das Vorwerk zu Farnbach (Nidernfarnbach), eine Wiese unter Frankenberg (Francken-) genannt Reuenthalswiese, den See zum Bruns halb und den Besitz zu Luckershausen (Luckartshusen). Der Graf gestattet ihnen, das Eichholz zum Bruns für Bauholz an eigenen Häusern, in denen sie jetzt sitzen, zu nutzen; es darf daraus kein Holz verkauft oder vergeben werden. Die Brüder haben davon die üblichen Verpflichtungen, die Wolfram beschworen hat. Sobald seine Brüder 14 Jahre alt werden, sollen sie das ebenfalls tun. Wolfram als der Älteste siegelt für sich und seine Brüder.
Der gegebin ist 1465 am Fritag nach sant Bartholmes tag des heiligen zwelffbotenn.

  • Archive signature: 581
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1465 August 30.

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Die Brüder Wolfram, Heinrich, Hans und Cunz [sic!] Reuenthal (Ruwentale) sowie mit ihnen Kaspar von Pferdsdorf (Pferßdorff) bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben: Kemenate und Hof zu Schwallungen (Sw-) mit der Schenkstatt und allem Zubehör in Kirchhof, Dorf und Feld, mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, Ehren, Nutzen, Freiheiten und Gewohnheiten, wie es Kaspars verst. Vater Gottfried (Gotze) von Pferdsdorf hatte und die Grafen es Kaspar und dem Vater der Reuenthal verliehen hatten. Kaspar und Wolfram haben ihre Verpflichtungen beschworen. Sobald Wolframs Brüder 14 Jahre alt werden, sollen sie das ebenfalls tun. Wolfram siegelt für sich, seine Brüder und seinen Oheim.
Der gegebin ist 1465 am Fritag nach sant Bartholmes tag des heiligen zwelffboten.

  • Archive signature: 582
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1465 August 30.

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Die Brüder Wolfram, Heinrich, Hans und Otto Reuenthal (Reuwentale) bekunden, von den Brüdern Wilhelm und Ernst Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben: Kemenate und Hof zu Schwallungen (Sw-) mit der Schenkstatt und allem Zubehör in Kirchhof, Dorf und Feld, mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, Ehren, Nutzen, Freiheiten und Gewohnheiten, wie es Gottfried von Pferdsdorf auf seinen Sohn Kaspar gebracht und dieser es mit den Brüdern empfangen, auch der verst. Vater der Grafen es Kaspar von Pferdsdorf und Heinrich Reuenthal verliehen hatte. Die Brüder haben davon die üblichen Verpflichtungen; Wolfram hat diese beschworen. Seine Brüder, die außer Landes sind, sollen dies, wenn sie zurückkommen, ebenfalls tun. Wolfram siegelt, auch für seine Brüder.
Der gebin ist 1486 am Fritag nach sant Peters tag ad vincula.

  • Archive signature: 583
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1486 August 4.

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Die Brüder Wolfram, Heinrich, Hans und Otto Reuenthal (Reuwentale) bekunden, von den Brüdern Wilhelm und Ernst Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben die Blumenburg ganz mit Freiheit und Gerechtigkeit, die Wüstung Werngers, das Wasser Schwarzbach von der Rorichsfurt bis in die Werra, zwei Drittel des Zehnten zu Friedelshausen (Frittels-), das Vorwerk zu Farnbach (Nidernfarnbach), eine Wiese unter Frankenberg (Francken-) genannt Reuenthalswiese, den See zum Bruns halb und den Besitz zu Luckershausen (Luckarts-). Ihnen ist von den Grafen gestattet, das Eichholz zum Bruns für Bauholz an eigenen Häusern, in denen sie jetzt sitzen, zu nutzen; es darf daraus kein Holz verkauft oder vergeben werden. Das Lehen haben Großvater und Vater auf die Brüder gebracht. Die Brüder haben davon die üblichen Verpflichtungen; Wolfram hat diese beschworen. Seine Brüder, die außer Landes sind, sollen dies, wenn sie zurückkommen, ebenfalls tun. Wolfram siegelt, auch für seine Brüder.
Der gebin ist 1486 am Fritag nach Vincula Petri.

  • Archive signature: 584
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1486 August 4.

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Lehnsrevers des Hans Reuenthal gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Blumenburg ganz mit Freiheit und Gerechtigkeit, die Wüstung Werngers, das Wasser Schwarzbach von der Rorichsfurt bis in die Werra, zwei Drittel des Zehnten zu Friedelshausen, das Vorwerk zu Nieder-Farnbach, eine Wiese unter Frankenberg genannt Reuenthalswiese, der See zum Bruns halb, der Besitz zu Luckershausen, die Nutzung des Eichholzes zum Bruns für Bauholz an eigenen Häusern sowie Kemenate und Hof zu Schwallungen mit der Schenkstatt und allem Zubehör in Kirchhof, Dorf und Feld, mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, Ehren, Nutzen, Freiheiten und Gewohnheiten, hatten die von Pferdsdorf mit Hans Reuenthal und seinen Brüdern vom verst. Vater des Grafen. Dieser siegelt.
Gegeben an sant Johans tage des zwelffbotten unnd ewangelisten 1504.
Reuenthal übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 586
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1503 Dezember 27.

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Bei Auflösung des Datums ist der Weihnachtsstil zu beachten.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II., auch im Namen der Herzöge zu Sachsen, für Anna Mußmacherin zu Rosa. Lehnsobjekt/-e: neun Acker Wieswachs zwischen Helmers und Rosa, hatte zuvor Clas Geißhirdt, wohnhaft zu Helmers. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meynungen am zehendten Aprilis 1607.

  • Archive signature: 587
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1607 April 10.

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Unter dem Umbug: M. Strauß C. ss. A. W. Straus s.s. m.p.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II., auch im Namen der Herzöge zu Sachsen, für Anna Mußmacherin, Witwe zu Rosa. Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Rosa mit 10 Acker Land und Wiesen, die drei oder vier Fuder Heu erbringen, frei von allen Diensten und Abgaben an die Obrigkeit, hatten die Fürsten zu Henneberg dem Martin Lindt wegen seiner geleisteten Dienste gefreit. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am zehendten monatstag Aprilis 1607.

  • Archive signature: 588
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1607 April 10.

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Unter dem Umbug: M. Strauß C. ss. A. W. Straus s.s. m.p.

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Johann (Hans) von Rosenthal (-tal) bekundet, seine Güter zu Viernau (Furenaw) von Heinrich Grafen zu Henneberg und seinen Erben zu Lehen zu tragen. Er siegelt.
Der geben ist 1390 an dez heyligen Creucztag als ez derhohet wart.

  • Archive signature: 589
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1390 September 14.

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Papier

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Lehnsrevers des Silvester von und zu Rosenau gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Zinse von genannten Männern zu Neida und Ottowind, die ihm Dekan und Kapitel des Stifts Schmalkalden für gezahlte 270 Gulden verkauft haben. Übliche Verpflichtungen; es erben Söhne, bei deren Fehlen auch Töchter. Siegel des Grafen.
Der geben ist ahm Dornstage nach dem Sontage Invocavit 1556.
Rosenau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 590
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1556 Februar 26.

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Lehnsrevers des Silvester von und zu Rosenau gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Zinse von genannten Männern zu Neida und Ottowind, die ihm Dekan und Kapitel des Stifts Schmalkalden für gezahlte 270 Gulden verkauft haben. Übliche Verpflichtungen; es erben Söhne, bei deren Fehlen auch Töchter. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen den fünfundzwantzigstenn Januarii 1562.
Rosenau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 591
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1562 Januar 25.

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Lehnsrevers des Hans Berthold von Rosenau gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Zinse von genannten Männern zu Neida und Ottowind, vom Stift Schmalkalden an den verst. Vater Silvester von Rosenau verkauft. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt am sechstenn Novembris 1577.
Rosenau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 592
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1577 November 6.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Hans Berthold von Rosenau. Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Zinse von genannten Männern zu Neida und Ottowind, vom Stift Schmalkalden an den verst. Vater Silvester von Rosenau verkauft. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am sechsten Novembris 1577.

  • Archive signature: 593
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1577 November 6.

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Lehnsrevers der Brüder Adam Sigmund und Albrecht Ernst von Rosenau zu Ketschenbach und Goßmannsrod gegen den Kurfürsten und die Herzöge von Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Zinse von genannten Männern zu Neida und Ottowind, seinerzeit vom Stift Schmalkalden an verst. Silvester von Rosenau verkauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Geben zue Meiningen am 24. monatstag Januarii 1652.
Die von Rosenau übernehmen ihre Verpflichtungen, unterscheiben und siegeln mit den Petschaften.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 594
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1652 Januar 24.

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Unterschriften: Adam Sigmund von Rosenau ss. Albrecht Ernst von Roßenau ss.

Papier

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Lehnsurkunde des Herzogs Friedrich zu Sachsen für Adam Ernst und Hans Valentin von Rosenau, Söhne des verst. Albrecht Ernst von Rosenau. Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Bettelhecken, hatte zuvor deren verst. Vater. Zeugen: Dr. August Carpzov, geheimer Rat und Kanzler, Dr. Paul Hönn und Dr. Johann Friedrich Breithaubt, Hof- und Regierungsräte, sowie der Kammer- und Lehnssekretär Hieronimus Kanngieser. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Coburg 1675 am 13. monatstage Septembris.

  • Archive signature: 595
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1675 September 13.

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Unter dem Umbug: Friederich HzS ss. Auf dem Umbug: Augustus Carpzov m.p.

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Apel von Roßdorf (Ros-) bekundet, dass er und sein Bruder Volknand gemeinsam ihre beiden Vorwerke zu Roßdorf, die rechtes Eigen waren, Berthold Grafen zu Henneberg aufgetragen und Apel sie für sich und seine Erben wieder zu Lehen empfangen hat. Die Urkunde ist besiegelt von Apels Schwiegervater (sweher) Berthold von Kranlucken (Kraweluche), da Apel selbst kein Siegel hat; Berthold kündigt sein Siegel an. Zeugen: die Ritter Konrad von Bimbach (Byem-), Hertnid am Berge und Konrad von Lichtenberg (Lychtem-) sowie die Knappen Gerlach von Kranlucken, sein Bruder Berthold und Berthold Sintram.
Daz ist geschehen 1318 an der Mittewochen vor sente Johannes tage.

  • Archive signature: 596
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1318 Juni 21.

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Deutsch.

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Apel von Roßdorf (Rorstorph) trägt mit Zustimmung seiner Erben sein Vorwerk zu Roßdorf, zu dem sechs Hufen weniger ein Viertel und ein Viertel einer Mühle gehören, sowie seinen sonstigen Besitz in Dorf und Feld Berthold Grafen von Henneberg zu Lehen auf. Dafür hat der Graf ihm und seinen Erben von verst. Katharina, Tochter des Apel von Ostheim (-heym), gnadenhalber ein Achtel des Zehnten zu Ostheim und zwei Hufen zu Dreißigacker (Drizig-) verliehen. Siegel des Ausstellers.
1325 an dem Osterabende.

  • Archive signature: 597
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1325 April 6.

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Deutsch.

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Heinrich von Roßdorf (Rostorf) bekundet, von den Kindern des verst. Apel von Trostadt (Troystat) anderthalb Mark Gülte gekauft zu haben; davon liegt eine Mark auf dem Neuendorf (Neuwen-) bei Suhl (Sol), eine halbe Mark auf Ratscher (Rutscherre). Heinrich hat diese von Berthold Grafen von Henneberg für sich und seine Erben als erbliches Burggut zu Schleusingen (Sleusungen) empfangen; sie sind wie andere Burggüter zu verdienen. Der Graf und seine Erben können die Gülten mit 10 ½ Mark Silber oder mit 2 ½ Pfund Hellern ablösen. Heinrich und seine Erben haben diese Summe für andere Gülten anzulegen, die sie vom Grafen zu Burggut empfangen und verdienen sollen. Zudem hat der Aussteller mit Zustimmung des Grafen von Hermann Koch, Chorherrn zu Schmalkalden (Smal-), 2 ½ Hufen im Dorf Ratscher für 15 Mark Silber gekauft; der Graf hat diese ihm und seinen Erben zu Lehen verliehen; sie sind mit 15 Mark Silber ablösbar. Da der Aussteller kein Siegel hat, bittet er Heinrich Pfarrer zu Hildburghausen (Hylteburgehusen) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Diz ist geschen 1332 an sant Margareten tage.

  • Archive signature: 598
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1332 Juli 13.

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Deutsch.

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Die Brüder Heinrich und Andreas von Roßdorf (Rostorf) bekunden, von Heinrich Grafen zu Henneberg und seinen Söhnen das Vorwerk und den Hof in Neubrunn (Nuwinborn) mit den Zinsäckern an dem atzinberge und dem übrigen Zubehör in Wiesen, Äckern, Holz, Dorf und Feld zu Lehen zu haben, wie dies zuvor Bertold von Elsbach (Eilspe) hatte. Die Aussteller siegeln.
1390 an send Kilians tage.

  • Archive signature: 599
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1390 Juli 8.

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Nikolaus (Clauwes) von Roßdorf, Sohn des verst. Nikolaus von Roßdorf, bekundet, von Heinrich Grafen zu Henneberg und seinen Erben die folgenden Lehen zu haben: den Hof in der Stadt Wasungen (-gin), das halbe Vorwerk daselbst genannt Waltershäuser (Walterßhusin) Vorwerk, 20 Pfund Unschlitt in der Mark zu Wasungen, vier Groschen Gülte von Seldnerhäusern vor dem Tor, seine Äcker um das Haus Wasungen, sechs Acker Wiesen in der Aue zwischen den beiden Stauerschlag (Turßlachin) [sic!], je eine Hufe zu Mehmels (Memboldis) und Schambach, 10 Hühner zu Günthers (Gunthardis), zwei zu Rotwinden (Rotinwyndin) und sechs zu Ober-Wallbach (Obirn Walpbach). Siegel des Ausstellers.
1394 an sente Gregorien tage dez heylegin babisstes.

  • Archive signature: 600
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1394 März 12.

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Hertnid von Roßdorf (Rostdorff) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Güter mit Zubehör, Freiheiten und Gewohnheiten in Stadt, Dorf und Feld, wie er sie bisher von dessen verst. Vater hatte, zu Mannlehen empfangen zu haben: den Hof in der Stadt Wasungen mit Äckern, Wiesen, Zinsen und Gülten, eine Hufe zu Ober-Stauerschlag (Obirnsturslachen), ein Gut zu Herpf (Herpphe), das die Schade bebauen, ein Gut zu Mehmels (Memeldeß) und die dortige Salzwiese, den halben Zehnten zu Ober-Schwarzbach (Obirnswartzbach), die Wüstung Strahlendorf (Strallendorff) mit Zubehör, ein Gehölz genannt die wuste, den Besitz zu Döllendorf (Dewendorff), ein Gütchen zu Ober-Wallbach (Obirn Walpach), ein Viertel am Marktrecht zu Wasungen, zwei Michaelshühner zu Schwallungen (Sw-) und ein Hintersiedel zu Stepfershausen (Sterpphershusen). Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Hertnid und seine Erben haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gegeben yst am Dornstage nach Johannis ante portam Latinam 1427.

  • Archive signature: 601
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 8.

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Hertnid von Roßdorf (-dorff) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben den Hof zu Wasungen am Obertor, gekauft von Johann (Hannsen) von Leibolz (Leuboldes) und seinen Brüdern, ein Gütlein zu Mehmels (Memels), 16 Burkhardshühner zu Ober-Wallbach (Obern Walpach), eine Wiese zu Günthers (Guntharts), eine Hofstatt zu Schambach vor dem genannten Hof und einen Garten vor der Stadt. Hertnid hat davon die üblichen Verpflichtungen; diese hat er beschworen. Er siegelt.
Gebin uff Montag nach dem Sontag Cantate a. d. 1450.

  • Archive signature: 602
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1450 Mai 4.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt, auch für seine Brüder Johann und Berthold, die Brüder Wolfram und Kaspar von Roßdorf und ihre Leibeslehnserben zu Mannlehen mit den folgenden Gütern mit allem Zubehör in Stadt, Dorf und Feld, die ihr verst. Vater Hertnid von Roßdorf zum Teil von denen von der Kere und von Leibolz (Leuboldes) gekauft, teils bereits vom verst. Vater der Grafen und ihnen selbst zu Lehen empfangen hatte und nun auf seine Söhne vererbt hat: den Hof zu Wasungen mit Äckern, Wiesen, Zinsen und Gülten, eine Hufe zu Ober-Stauerschlag (Obernsturslachen), ein Gut zu Herpf (Herpff), das die Schade bebauen, ein Gut zu Mehmels (Memolds) und die dortige Salzwiese, den halben Zehnten zu Ober-Schwarzbach (Obernswartzpach), die Wüstung Strahlendorf (Strallendorff) mit Zubehör, ein Gehölz genannt die Wüsten, den Besitz zu Döllendorf (Deuwendorff), ein Gütchen zu Ober-Wallbach (Obernwalpach), ein Viertel am Marktrecht zu Wasungen, zwei Michaelshühner zu Schwallungen (Sw-), ein Hintersiedelchen zu Stepfershausen (Sterppffershusen); die von denen von der Kere gekauften Güter: ein Viertel des großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Bettenhausen (-husen), einen halben Malter Weizen von einem Viertel einer Hufe zu Kaltensundheim (-sont-), die Johann (Hans) Wisselt innehat, die Hafergülte und Hühner zu Helmershausen (-husen); die von denen von Leibolz gekauften Güter: einen Hof zu Wasungen beim Obertor mit einem Gütlein zu Mehmels, 16 Burkhardshühner zu Ober-Wallbach, Rotenwinden (Rotwynden) und Günthers (Guntharts), eine Wiesen im Schambach, eine Hofstatt vor dem genannten Hof und ein Garten vor der Stadt. Der Graf behält sich seine und seiner Brüder Rechte daran vor; die von Roßdorf haben davon die üblichen Verpflichtungen. Graf Wilhelm siegelt, auch für seine Brüder.
Gebin am Mittwachen nach sannt Symon und Jude tag a. d. 1454.

  • Archive signature: 603
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1454 Oktober 30.

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Die Brüder Wolfram und Kaspar von Roßdorf (-dorff) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold die folgenden Lehen empfangen zu haben: Güter mit allem Zubehör in Stadt, Dorf und Feld, die ihr verst. Vater Hertnid von Roßdorf zum Teil von denen von der Kere und von Leibolz (Leuboldes) gekauft, teils bereits vom verst. Vater der Grafen und ihnen selbst zu Lehen empfangen hatte und nun auf seine Söhne vererbt hat: den Hof zu Wasungen mit Äckern, Wiesen, Zinsen und Gülten, eine Hufe zu Ober-Stauerschlag (Obernsturslachen), ein Gut zu Herpf (Herpff), das die Schade bebauen, ein Gut zu Mehmels (Memolds) und die dortige Salzwiese, den halben Zehnten zu Ober-Schwarzbach (Obernswartzpach), die Wüstung Strahlendorf (Strallendorff) mit Zubehör, ein Gehölz genannt die Wüsten, den Besitz zu Döllendorf (Deuwendorff), ein Gütchen zu Ober-Wallbach (Obernwalpach), ein Viertel am Marktrecht zu Wasungen, zwei Michaelshühner zu Schwallungen (Sw-), ein Hintersiedelchen zu Stepfershausen (Sterppffershusen); die von denen von der Kere gekauften Güter: ein Viertel des großen und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Bettenhausen (-husen), einen halben Malter Weizen von einem Viertel einer Hufe zu Kaltensundheim (-sont-), die Johann (Hans) Wisselt innehat, die Hafergülte und Hühner zu Helmershausen (-husen); die von denen von Leibolz gekauften Güter: einen Hof zu Wasungen beim Obertor mit einem Gütlein zu Mehmels, 16 Burkhardshühner zu Ober-Wallbach, Rotenwinden (Rotwynden) und Günthers (Guntharts), eine Wiesen im Schambach, eine Hofstatt vor dem genannten Hof und ein Garten vor der Stadt. Die Rechte der Grafen bleiben vorbehalten. Die Brüder von Roßdorf haben davon die üblichen Verpflichtungen. Kaspar siegelt; Wolfram bedient sich dieses Siegels.
Gebin am Mittwachen nach sannt Symon Jude tag a. d. 1454.

  • Archive signature: 604
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1454 Oktober 30.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt mit Rat seiner Mutter Margarete wegen der dem verst. Vater und der Mutter geleisteten Dienste Wilhelm von Roßdorf (Rostorff) auf Lebenszeit mit der Hälfte des Schlosses Wallenburg (-berg) mit der Hälfte des Zubehörs; Obrigkeit und Gerechtigkeiten des Grafen sollen dadurch nicht geschmälert, das zugehörige Gehölz nicht verwüstet werden. Nach dem Tod des von Roßdorf fällt die Hälfte an den Grafen und seine Erben zurück. Siegel des Ausstellers.
Am Montage nach Kiliani 1495.

  • Archive signature: 605
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1495 Juli 13.

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Margarete geb. Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg, Gräfin zu Henneberg, und ihr Sohn Wilhelm Graf zu Henneberg bekunden, Wilhelm von Roßdorf (-dorff) wegen der dem verst. Ehemann bzw. Vater und ihnen geleisteten Dienste auf Lebenszeit mit Gütern zu Helmers (Helmes) und Asbach (Aspach) belehnt zu haben, wie sie ihnen anteilig von verst. Johann (Hennen) Rynne von Schmalkalden (Smalkaldenn) heimgefallen sind. Da diese Güter aber als Grund und Boden der täglichen Pflege bedürfen und Wilhelm dies in eigener Person nicht leisten kann, haben die Aussteller diese Güter wieder an sich genommen und den Wilhelm von Roßdorf stattdessen auf Lebenszeit mit 15 Gulden Landeswährung jährlicher Gülte an Michaelis [29. Sept.] auf den Zoll zu Wasungen verschrieben. Der jeweilige Zöllner wird angewiesen, den Betrag an Michaelis an Wilhelm von Roßdorf auszuzahlen; nach dessen Tod wird die Gülte hinfällig. (1) Margarete und (2) Wilhelm verpflichten sich dazu in aller Form und siegeln.
Der geben ist 1497 an des heiligenn Newen jars tage.

  • Archive signature: 606
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Januar 1.

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Lehnsrevers des Hans von Roßdorf gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Haus und Hofreite Oberkemenate zu Wasungen mit Hofhaus und Baumgarten; aufgezählte Stücke Acker und Wiese, zwischen Hans von Roßdorf und seinen Vettern durch vier Schiedsleute - Georg vom Strauche, Prior des Klosters Wasungen, Hans Brottreche, Hans Gryms und Michael Cordes aus dem Rat zu Wasungen - geteilt und abgesteint; je eine Hälfte an der Wüstung Strahlendorf, dem Gehölz die Wusten, an Döllendorf, am Zehnten zu Ober-Schwarzbach, an Gut und Salzwiese zu Mehmels, am Gut zu Herpf, von den Schade bebaut, am Gut, das Brottrechte und Fritz Artt innehaben und das aus der Hufe zu Ober-Stauerschlag gemacht worden ist, am Gut zu Ober-Wallbach, an den zwei Michaelshühnern zu Schwallungen und am Hintersiedelchen zu Stepfershausen; die andere Hälfte haben die Brüder Georg, Wilhelm und Otto von Roßdorf; je ein Viertel des Fleckens am Ringlerberge, des Gehölzes zu Stauerschlag, des Anspanns und des Marktrechts zu Wasungen, die noch ungeteilt sind und an denen die Vettern ein Drittel haben - außer am Marktrecht, an dem die Vettern ein Viertel haben und das zur Hälfte dem Grafen zusteht. Der Lehnsmann hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Gegeben an Mantage nach Egidii 1498.
Roßdorf übernimmt seine Verpflichtungen, siegelt (1) und bittet (2) Philipp Diemar, Amtmann zu Maßfeld, um Mitbesiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 607
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1498 September 3.

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Lehnsrevers des Hans von Roßdorf zu Wasungen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte entsprechend einem durch Philipp Diemar, Amtmann zu Maßfeld, und Christoph Besserer zu Dietlas vermittelten Schied zwischen Hans von Roßdorf und seinen Vettern, den Brüdern Wilhelm und Otto von Roßdorf, mit Datum Sonnabend Allerseelen [2. Nov.] 1504; ein Auszug daraus ist inseriert. Demnach sollen die Vettern dem Hans von Roßdorf zufallen lassen: ihren Anteil des Zehnten zu Bettenhausen, die Hälfte des Gutes zu Mehmels sowie Hühner und Hähne zu Metzels, deren Zinsleute aufgezählt werden; die Zinse aus einem Gut zu Herpf, das an die Frühmesse zu Benshausen verkauft ist, sofern die Vettern daran noch etwas besitzen; eventuell fällige Zinse von den Reinecken und Stephan Zigler zu Kaltensundheim sowie wegen der Äcker und Wiesen nach Walldorf hin. Wegen des Gehölzes in den Wüstungen bleibt es beim vorigen Spruch. Dementsprechend hat der Graf Roßdorf mit diesen Gütern belehnt; er siegelt.
Gegeben am Montag nach dem Sontage Invocavit 1505.
Roßdorf übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 608
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1505 Februar 10.

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für die Brüder Georg und Wilhelm von Roßdorf zu Wasungen. Lehnsobjekt/-e: Sitz, Haus und Hofreite obere Kemenate zu Wasungen mit dem dabei gelegenen Hofhaus und Baumgarten; aufgezählte Stücke Acker, Krautgarten und Wiesen, dem Hans von Roßdorf bei der Teilung mit seinen Vettern als ihm zustehendes Viertel zugeteilt; je eine Hälfte der Wüstung Strahlendorf, des Gehölzes Wüstung, Döllendorf genannt, des Zehnten zu Ober-Schwarzbach, des Gutes zu Mehmels mit der Salzwiese, des Gutes zu Herpf, das vor Zeiten die Schade bebaut haben, des Gutes, das Brotwich und Fritz Artus innehaben und das aus der Hufe zu Ober-Stauerschlag gemacht worden ist, des Gutes zu Ober-Wallbach, zweier Michaelshühner zu Schwallungen und des Hintersiedels zu Stepfershausen - die andere Hälfte hat jeweils Wolf Diemar; je ein Viertel des Fleckens am Ringelersberg, des Gehölzes zu Stauerschlag, des Anspanns und des Marktrechtes zu Wasungen, an denen Wolf Diemar das dritte Viertel hat, die andere Hälfte ist in Händen des Grafen; je zur Hälfte die Hälfte des Zehnten zu Bettenhausen, des Gutes zu Mehmels, aufgezählter Zinse aus Wiesen und Äckern, der Hühner und Hähne zu Metzels (Metzles) und Günthers aus genannten Stücken; die Zinse aus dem Gut zu Herpf, das an die Frühmesse zu Benshausen verkauft ist; was nach Feststellung von den Rienecke und Stephan Zigler zur Hälfte den verst. Wilhelm und Otto von Roßdorf zinsbar gewesen ist; Getreide, Zinse und Hühner zu Kaltensundheim, an etliche Männer in Walldorf verliehene Äcker und Wiesen, alles je zur Hälfte. Die Lehen hatte zuvor verst. Hans von Roßdorf, Vater der Brüder. Der Graf behält seine und seiner Erben Rechte vor. Die Lehnsleute haben ihre Verpflichtungen übernommen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Mitwochen nach dem heiligen Pfingsttage 1530.

  • Archive signature: 610
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Juni 8.

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Lehnsrevers der Brüder Georg und Wilhelm von Roßdorf zu Wasungen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert - Lehnsobjekt/-e: Sitz, Haus und Hofreite obere Kemenate zu Wasungen mit dem dabei gelegenen Hofhaus und Baumgarten; aufgezählte Stücke Acker, Krautgarten und Wiesen, dem Hans von Roßdorf bei der Teilung mit seinen Vettern als ihm zustehendes Viertel zugeteilt; je eine Hälfte der Wüstung Strahlendorf, des Gehölzes Wüstung, Döllendorf genannt, des Zehnten zu Ober-Schwarzbach, des Gutes zu Mehmels mit der Salzwiese, des Gutes zu Herpf, das vor Zeiten die Schade bebaut haben, des Gutes, das Brotwich und Fritz Artus innehaben und das aus der Hufe zu Ober-Stauerschlag gemacht worden ist, des Gutes zu Ober-Wallbach, zweier Michaelshühner zu Schwallungen und des Hintersiedels zu Stepfershausen - die andere Hälfte hat jeweils Wolf Diemar; je ein Viertel des Fleckens am Ringelersberg, des Gehölzes zu Stauerschlag, des Anspanns und des Marktrechtes zu Wasungen, an denen Wolf Diemar das dritte Viertel hat, die andere Hälfte ist in Händen des Grafen; je zur Hälfte die Hälfte des Zehnten zu Bettenhausen, des Gutes zu Mehmels, aufgezählter Zinse aus Wiesen und Äckern, der Hühner und Hähne zu Metzels und Günthers aus genannten Stücken; die Zinse aus dem Gut zu Herpf, das an die Frühmesse zu Benshausen verkauft ist; was nach Feststellung von den Rienecke und Stephan Zigler zur Hälfte den verst. Wilhelm und Otto von Roßdorf zinsbar gewesen ist; Getreide, Zinse und Hühner zu Kaltensundheim, an etliche Männer in Walldorf verliehene Äcker und Wiesen, alles je zur Hälfte. Die Lehen hatte zuvor verst. Hans von Roßdorf, Vater der Brüder. Der Graf behält seine und seiner Erben Rechte vor. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Mitwochen nach dem heiligen Pfingstage 1530.
Die Brüder von Roßdorf übernehmen ihre Verpflichtungen. Georg siegelt; Wilhelm, der zurzeit kein Siegel hat, bedient sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 611
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Juni 8.

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Lehnsrevers des (1) Nikolaus Auerochs von Oepfershausen und des (2) Christoph Rußwurm zu Frauenbreitungen, Vormünder der Söhne des verst. Wilhelm von Roßdorf, Kilian und Hans, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die obere Behausung beim Brunnen im Dorf Kühndorf mit Pflugäckern, Wiesen und anderem Zubehör in Feld und Dorf; vier Acker Weingarten zu Ostheim - je zwei im Rawenstein und in der kleinekele, von denen jährlich ein halbes Fuder Wein einkommt. Das Lehen hatten zuvor die verst. Brüder Wilhelm und Georg von Roßdorf, Vater bzw. Onkel der Mündel, und davor deren Vater Hans von Roßdorf; es ist dem Grafen durch den Tod seines Vetters Graf Albrecht von Henneberg zugefallen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Donnerstag denn andernn Maii 1555.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 613
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1555 Mai 2.

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Lehnsrevers des Christoph Rußwurm und des Georg von Schiltitz, Vormünder der Söhne des verst. Wilhelm von Roßdorf, Kilian und Hans von Roßdorf, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz, Haus und Hofreite obere Kemenate zu Wasungen mit dem dabei gelegenen Hofhaus und Baumgarten; aufgezählte Stücke Acker, Krautgarten und Wiesen, dem Hans von Roßdorf bei der Teilung mit seinen Vettern als ihm zustehendes Viertel zugeteilt; je eine Hälfte der Wüstung Strahlendorf, des Gehölzes Wüstung, Döllendorf genannt, des Zehnten zu Ober-Schwarzbach, des Gutes zu Mehmels mit der Salzwiese, des Gutes zu Herpf, das vor Zeiten die Schade bebaut haben, des Gutes, das Brotwich und Fritz Artus innehatten und das aus der Hufe zu Ober-Stauerschlag gemacht worden ist, des Gutes zu Ober-Wallbach, zweier Michaelshühner zu Schwallungen und des Hintersiedels zu Stepfershausen - die andere Hälfte haben jeweils Georg Diemars Erben; je ein Viertel des Fleckens am Ringelersberg, des Gehölzes zu Stauerschlag, des Anspanns und des Marktrechtes zu Wasungen, an denen Georg Diemars Erben das dritte Viertel haben, die andere Hälfte ist in Händen des Grafen; je zur Hälfte die Hälfte des Zehnten zu Bettenhausen, des Gutes zu Mehmels, aufgezählter Zinse aus Wiesen und Äckern, der Hühner und Hähne zu Metzels (Metzles) und Günthers aus genannten Stücken; die Zinse aus dem Gut zu Herpf, das an die Frühmesse zu Benshausen verkauft ist; was nach Feststellung von den Rienecke und Stephan Zigler zur Hälfte den verst. Wilhelm und Otto von Roßdorf zinsbar gewesen ist; Getreide, Zinse und Hühner zu Kaltensundheim, an etliche Männer in Walldorf verliehene Äcker und Wiesen, alles je zur Hälfte, hatten zuvor Georg und Wilhelm von Roßdorf, Onkel und Vater, sowie der verst. Großvater Hans von Roßdorf. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist Montags den funffzehendenn Julii 1560.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 614
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Juli 15.

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Lehnsrevers des Christoph Rußwurm und des Georg von Schiltitz, Vormünder der Söhne des verst. Wilhelm von Roßdorf, Kilian und Hans von Roßdorf, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die obere Behausung beim Brunnen im Dorf Kühndorf mit Pflugäckern, Wiesen und anderem Zubehör in Feld und Dorf; vier Acker Weingarten zu Ostheim - je zwei im Rawenstein und in der kleinekele, von denen jährlich ein halbes Fuder Wein einkommt, hatten zuvor Georg und Wilhelm von Roßdorf, Onkel und Vater, sowie der verst. Großvater Hans von Roßdorf. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Montags denn funffzehendenn Julii 1560.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 615
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Juli 15.

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Lehnsrevers des Kilian Wilhelm von Roßdorf, des Heinrich Rußwurm und des Dietrich von der Drussel, letztere Vormünder des Hans, unmündigen Sohnes des Wilhelm von Roßdorf, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die obere Behausung beim Brunnen im Dorf Kühndorf mit Pflugäckern, Wiesen und anderem Zubehör in Feld und Dorf; vier Acker Weingarten zu Ostheim - je zwei im Rawenstein und in der kleinekele, von denen jährlich ein halbes Fuder Wein einkommt. Das Lehen hatten zuvor die verst. Brüder Wilhelm und Georg von Roßdorf und davor deren Vater Hans von Roßdorf; es ist dem Grafen durch den Tod seines Vetters Graf Albrecht von Henneberg zugefallen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den sechsundzwantzigsten tag Aprilis 1564.
Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 616
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1564 April 26.

Enthält auch: Anschreiben des Dietrich von der Drussel und des Kilian Wilhelm von Roßdorf an den hennebergischen Kanzler Sebastian Glaser betr. Rücksendung zweier ihnen durch Hans Thomas von Heldritt zugesandter Reverse und die noch ausstehende Besiegelung durch Heinrich Rußwurm, 31. Mai 1565 (Datum am tage der Hiemelfart Christi a. 65).

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Kilian Wilhelm von Roßdorf sowie Heinrich Rußwurm und Dietrich von der Drussel, Vormünder des Hans, Sohnes des Wilhelm von Roßdorf. Lehnsobjekt/-e: Sitz, Haus und Hofreite obere Kemenate zu Wasungen mit dem dabei gelegenen Hofhaus und Baumgarten; aufgezählte Stücke Acker, Krautgarten und Wiesen, dem Hans von Roßdorf bei der Teilung mit seinen Vettern als ihm zustehendes Viertel zugeteilt; je eine Hälfte der Wüstung Strahlendorf, des Gehölzes Wüstung, Döllendorf genannt, des Zehnten zu Ober-Schwarzbach, des Gutes zu Mehmels mit der Salzwiese, des Gutes zu Herpf, das vor Zeiten die Schade bebaut haben, des Gutes, das Brotwich und Fritz Artus innehatten und das aus der Hufe zu Ober-Stauerschlag gemacht worden ist, des Gutes zu Ober-Wallbach, zweier Michaelshühner zu Schwallungen und des Hintersiedels zu Stepfershausen - die andere Hälfte haben jeweils Georg Diemars Erben; je ein Viertel des Fleckens am Ringelersberg, des Gehölzes zu Stauerschlag, des Anspanns und des Marktrechtes zu Wasungen, an denen Georg Diemars Erben das dritte Viertel haben, die andere Hälfte ist in Händen des Grafen; je zur Hälfte die Hälfte des Zehnten zu Bettenhausen, des Gutes zu Mehmels, aufgezählter Zinse aus Wiesen und Äckern, der Hühner und Hähne zu Metzels (Metzles) und Günthers aus genannten Stücken; die Zinse aus dem Gut zu Herpf, das an die Frühmesse zu Benshausen verkauft ist; was nach Feststellung von den Rienecke und Stephan Zigler zur Hälfte den verst. Wilhelm und Otto von Roßdorf zinsbar gewesen ist; Getreide, Zinse und Hühner zu Kaltensundheim, an etliche Männer in Walldorf verliehene Äcker und Wiesen, alles je zur Hälfte. Die Lehen hatten Georg und Wilhelm von Roßdorf, davor deren verst. Vater Hans, dieser aufgrund der Teilung mit seinen Vettern Wilhelm, Georg und Otto von Roßdorf. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn den sechs unnd zwanzigstenn tag Aprilis 1564.

  • Archive signature: 617
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1564 April 26.

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Lehnsrevers des Kilian Wilhelm von Roßdorf , des Heinrich Rußwurm und des Dietrich von der Drussel, letztere Vormünder des Hans, unmündigen Sohnes des Wilhelm von Roßdorf, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz, Haus und Hofreite obere Kemenate zu Wasungen mit dem dabei gelegenen Hofhaus und Baumgarten; aufgezählte Stücke Acker, Krautgarten und Wiesen, dem Hans von Roßdorf bei der Teilung mit seinen Vettern als ihm zustehendes Viertel zugeteilt; je eine Hälfte der Wüstung Strahlendorf, des Gehölzes Wüstung, Döllendorf genannt, des Zehnten zu Ober-Schwarzbach, des Gutes zu Mehmels mit der Salzwiese, des Gutes zu Herpf, das vor Zeiten die Schade bebaut haben, des Gutes, das Brotwich und Fritz Artus innehatten und das aus der Hufe zu Ober-Stauerschlag gemacht worden ist, des Gutes zu Ober-Wallbach, zweier Michaelshühner zu Schwallungen und des Hintersiedels zu Stepfershausen - die andere Hälfte haben jeweils Georg Diemars Erben; je ein Viertel des Fleckens am Ringelersberg, des Gehölzes zu Stauerschlag, des Anspanns und des Marktrechtes zu Wasungen, an denen Georg Diemars Erben das dritte Viertel haben, die andere Hälfte ist in Händen des Grafen; je zur Hälfte die Hälfte des Zehnten zu Bettenhausen, des Gutes zu Mehmels, aufgezählter Zinse aus Wiesen und Äckern, der Hühner und Hähne zu Metzels (Metzles) und Günthers aus genannten Stücken; die Zinse aus dem Gut zu Herpf, das an die Frühmesse zu Benshausen verkauft ist; was nach Feststellung von den Rienecke und Stephan Zigler zur Hälfte den verst. Wilhelm und Otto von Roßdorf zinsbar gewesen ist; Getreide, Zinse und Hühner zu Kaltensundheim, an etliche Männer in Walldorf verliehene Äcker und Wiesen, alles je zur Hälfte. Die Lehen hatten Georg und Wilhelm von Roßdorf, davor deren verst. Vater Hans, dieser aufgrund der Teilung mit seinen Vettern Wilhelm, Georg und Otto von Roßdorf. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn den sechs unnd zwanzigsten tag Aprilis 1564.
Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 618
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1564 April 26.

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Lehnsrevers der Brüder Kilian Wilhelm und Hans von Roßdorf gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: den halben Zehnt zu Ober-Schwarzbach, das Gut zu Mehmels und die Salzwiese halb, ein weiteres halbes Gut zu Mehmels; die obere Behausung beim Brunnen im Dorf Kühndorf mit Pflugäckern, Wiesen und anderem Zubehör in Feld und Dorf; vier Acker Weingarten zu Ostheim - je zwei im Rawenstein und in der kleinekele, von denen jährlich ein halbes Fuder Wein einkommt. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den 23. Aprilis 1573.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen. Hans siegelt mit dem Petschaft, dessen sich Kilian Wilhelm mit bedient.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 620
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1573 April 23.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Georg von Zweiffel zu Helmershausen. Lehnsobjekt/-e: Sitz, Haus und Hofreite obere Kemenate zu Wasungen mit dem dabei gelegenen Hofhaus und Baumgarten; aufgezählte Stücke Acker, Krautgarten und Wiesen; je eine Hälfte der Wüstung Strahlendorf, des Gehölzes Wüstung, genannt Döllendorf, des Gutes zu Herpf, das vor Zeiten die Schade bebaut haben, des Gutes, das Brotwich und Fritz Artus innehatten und das aus der Hufe zu Ober-Stauerschlag gemacht worden ist, des Gutes zu Ober-Wallbach, zweier Michaelshühner zu Schwallungen und des Hintersiedels zu Stepfershausen - die andere Hälfte haben jeweils Georg Diemars Erben; je ein Viertel des Fleckens am Ringelersberg, des Gehölzes zu Stauerschlag, des Anspanns und des Marktrechtes zu Wasungen, an denen Georg Diemars Erben das dritte Viertel haben, die andere Hälfte ist in Händen des Grafen; je zur Hälfte die Hälfte des Zehnten zu Bettenhausen, aufgezählter Zinse aus Wiesen und Äckern, der Hühner und Hähne zu Metzels (Metzles) und Günthers aus genannten Stücken; die Zinse aus dem Gut zu Herpf, das an die Frühmesse zu Benshausen verkauft ist; was nach Feststellung der Rienecke und des Stephan Zigler zur Hälfte den verst. Wilhelm und Otto von Roßdorf zinsbar gewesen ist; Getreide, Zinse und Hühner zu Kaltensundheim, an etliche Männer in Walldorf verliehene Äcker und Wiesen, alles je zur Hälfte [identisch mit der Liste Nr. 610 - 1530 Juni 8], hatten zuvor Kilian Wilhelm und Hans von Roßdorf, die sie mit Zustimmung des Grafen an Zweiffel verkauft haben. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist den 22. Aprilis 1573.

  • Archive signature: 621
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1573 April 22.

Enthält auch: 1572 Mai 13. Aufzeichnung der Punkte, die im Vertrag zwischen Georg von Zweiffel als Käufer und Kilian von Wilhelm von Roßdorf als Verkäufer zu regeln sind. Objekt: väterliche Erbgüter des Kilian Wilhelm; Kaufpreis 3550 Gulden. Zeugen: Balthasar Speßhardt zu Aschenhausen, Bernhard Marschalk von Ostheim zu Walldorf und Valentin von Uttenhofen zu Rossungen. Gescheen den 13. May a. 72.

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Pergament

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für die Brüder Kaspar Moritz, Georg Bastian, Hermann Wilhelm, Hans Bernhard, Philipp Heinrich und Kaspar Raban von Wechmar, Söhne des verst. Quirin von Wechmar, sowie deren Vettern Reinhard und Hermann Reinhard von Wechmar. Lehnsobjekt/-e: Hälfte von Schloss und Dorf Roßdorf mit der Hälfte des Zubehörs in Dorf und Feld, ausgenommen allein die Wildbahn entsprechend dem am 24. Okt. 1592 beschlossenen und ratifizierten Rezess und dem Vergleich vom 12. März 1609, hatte zuvor der Vater bzw. Großvater Nikolaus von Wechmar; die andere Hälfte haben die von Eschwege von der Grafschaft zu Lehen; Wiese zu Roßdorf, genannt Mühlgütlein, zuvor dem Kloster Georgenzell gehörig; zwei Güter zu Ottenhausen, gekauft von Dietrich Kießling; Äcker zu Eußenhausen; ein Gut zu Fechersheim mit Zubehör. Kaspar Moritz von Wechmar hat für sich, seine Brüder und Vettern die Verpflichtungen übernommen, desgleichen Balthasar Speßhardt zu Aschenhausen für den unmündigen Kaspar Raban von Wechmar. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungenn am siebenden monatstag Julii 1610.

  • Archive signature: 623
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 Juli 7.

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Unterschriften unter dem Umbug: Jacob Schröter D. m.pp. A.W. Straus ss.
Lag falsch bei den Lehnsurkunden Roßdorf.

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Lehnsrevers des Hans von Romrod wegen seiner Ehefrau Anna von Bibra gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hälfte von Burg und Schloss Rentwertshausen mit Vorwerk; eine Hälfte an zwei Hufen daselbst mit allem Zubehör in Dorf und Feld, Häusern, Freiheiten, Wiesen, Äckern, Feldern, Selden, Hölzern, Wunne und Weide; hatte bisher das Geschlecht von Bibra und zuletzt Annas verst. Vater Kaspar von Bibra. Siegel des Grafen.
Der gegebenn ist zu Schleusingen Dinstags nach Invocavit 1544.
Romrod übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 625
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1544 März 4.

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Lehnsrevers des (2) Balthasar Speßhardt und des (1) Hans von Romrod als Vormünder der Johannetta von Bibra geb. von Romrod gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hälfte von Burg und Schloss Rentwertshausen mit Vorwerk; eine Hälfte an zwei Hufen daselbst mit allem Zubehör in Dorf und Feld, Häusern, Freiheiten, Wiesen, Äckern, Feldern, Selden, Hölzern, Wunne und Weide; hatte das Geschlecht von Bibra und zuletzt Kaspar von Bibra, Ehemann der Johannetta. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn den andernn Novembris 1559.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 626
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 November 2.

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Lehnsrevers des Hans von Romrod gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hälfte von Burg und Schloss Rentwertshausen mit Vorwerk; eine Hälfte an zwei Hufen daselbst mit allem Zubehör in Dorf und Feld, Häusern, Freiheiten, Wiesen, Äckern, Feldern, Selden, Hölzern, Wunne und Weide; hatte das Geschlecht von Bibra und zuletzt Kaspar von Bibra, Schwiegervater des Hans von Romrod, entsprechend dem 1544 von Romrod mit seiner verst. Ehefrau Anna geb. von Bibra errichteten und vom verst. Vater des Grafen gebilligten Vertrag. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den andern tag Novembris 1559.
Romrod übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Petschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 627
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 November 2.

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Heinrich Rußwurm bekundet, dass Wilhelm, Johann und Berthold Grafen zu Henneberg ihn belehnt haben mit Sitz und Warte genannt Grumbach mit Holz, Feld, Äckern, Wiesen, Wunnen und Weiden, wie sie bisher verst. Johann (Hanns) Pfluger hatte; diese und die schon bisher besessenen Lehen um die Grumbach sollen er und seine Leibeslehnserben künftig innehaben und davon der Herrschaft ein reisiges Pferd zu deren Notwendigkeiten halten; die Grumbach ist in gutem Zustand zu halten, dort und an der Landwehr ist auf den Nutzen von Land und Leuten zu sehen. Wenn Heinrich selbst nicht auf der Grumbach wohnen will, hat er dort einen redlichen Knecht mit einem reisigen Pferd zu unterhalten, der der Herrschaft gewärtig sein, Warte und Landwehr besehen soll. Stirbt Heinrich ohne Leibeslehnserben, fallen die Grumbach, die dortigen Mobilien Heinrichs und die schon bisher innegehabten Lehen um die Grumbach an die Grafen und ihre Erben zurück. Heinrich übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
Der gegeben ist 1464 an sant Matheus tag des heiligen zwelffbotenn.

  • Archive signature: 630
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1464 September 21.

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Heinrich Rußwurm bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und dessen Brüdern für sich und seine Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben ein Burggut zu Frauenbreitungen (Frauwen Breytingen), ein Gut zu Altenbreitungen (Alden Breytingen), ein Gut zu Nieder-Grumbach (Nidern Grumbach), die Mühlstatt zu Luckershausen (Luckartshusen), ein Burggut zu Scharfenberg (Scharffen-) und den Waldzins zu Schwarzhausen (Swerczelßhusen) mit allem Zubehör, Ehren, Nutzen, Rechten, Freiheiten, Äckern und Wiesen, wie es die Brüder Johann (Hanns) und Heinrich Lutolf vormals innehatten; er hat diese dem Grafen heimgefallenen Güter für 300 rheinische Gulden gekauft. Heinrich Rußwurm hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gebin ist 1482 am Fritag der Unschuldigen kindelin tag.

  • Archive signature: 631
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1481 Dezember 28.

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Bei der Auflösung des Datums ist der Weihnachtsstil zu berücksichtigen.

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Lehnsrevers der Brüder Heinrich, Philipp, Johann (Hanns) und Franz Rußwurm gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Warte, genannt die Grumbach, mit Holz, Feld, Äckern, Wiesen, Wunne und Weide, wie sie ihr verst. Vater Heinrich Rußwurm bisher hatte, sowie die übrigen Lehen des verst. Vaters um die Grumbach, für die ständig ein gutes, reisiges Pferd für die Notwendigkeiten der Grafschaft zu unterhalten sowie die Grumbach und die Landwehr in gutem Zustand zu halten sind. Die Rußwurm haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist 1490 an Donerstag nach sant Thomas des heiligen zwelfpoten tag.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen; Heinrich als der Älteste siegelt für sich und seine Brüder, die sich dieses Siegels bedienen.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 632
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1490 Dezember 23.

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Lehnsrevers der Brüder Heinrich, Philipp, Johann und Franz Rußwurm gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: ein Burggut zu Frauenbreitungen (Frauen Breytingen), ein Gut zu Altenbreitungen (Aldenbreytingen), ein Gut zu Nieder-Grumbach (Nidern Grumbach), die Mühlstatt zu Luckershausen (Luckars-), ein Burggut zu Scharfenberg (Scharffem-) und der Waldzins zu Schwarzhausen (Swerczelshusen), mit Zubehör, hatten die verst. Brüder Johann und Heinrich Lutolf, hat der verst. Vater Heinrich Rußwurm für 300 Gulden vom verst. Vater des Grafen gekauft. Die Rußwurm haben davon die üblichen Verpflichtungen. Heinrich als der Älteste siegelt für sich und seine Brüder, die sich dieses Siegels bedienen.
Geben 1490 an Donerstag nach sant Thomas des heiligen zwelfpoten tag.

  • Archive signature: 633
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1490 Dezember 23.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, dass Heinrich Rußwurm die freie Schäferei und Trift zu Frauen- und Altenbreitungen sowie zu Fambach mit einer freien Hofreite zu Altenbreitungen neben der dortigen Hofreite der Rußwurm für 261 Gulden gekauft hat. Er soll diese künftig zu Lehen haben und darf dort 500 Schafe mit den zugehörigen Knechten halten. Erbberechtigt sind neben Heinrich Rußwurm auch seine Brüder Philipp und Hans sowie deren Leibeserben. Die Rechte des Grafen bleiben unberührt; er wird die Rußwurm dort nicht mit eigener Schafhaltung bedrängen. Die Rußwurm haben ihre Verpflichtungen übernommen. Siegel des Grafen.
Gegeben zu Schmalkalden am Montag nach dem Sontag Jubilate 1516.

  • Archive signature: 635
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1516 April 14.

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Abschrift des 18. Jh.

Papier

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Lehnsrevers des Heinrich (Heintz) Rußwurm zu Grumbach gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof zu Frauen- und Altenbreitungen, genannt Keudel-Hof mit aufgezähltem Zubehör, hatte Kunz mit dem Daumen vor Zeiten von verst. Heinrich Rußwurm, Vater des Lehnsmanns, gekauft, hat jetzt Heinrich Rußwurm für sich und seine Brüder Philipp und Hans von dessen Söhnen zurückgekauft. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
An Freitag nach sanct Paulus tag conversionis 1518.
Rußwurm übernimmt die Verpflichtungen, auch für Brüder und Erben, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 636
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1518 Januar 29.

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Wilhelm Graf zu Henneberg verleiht seinem Getreuen Heinrich halb Rußwurm [!] und seinen Erben das Häuslein auf der Landwehr bei Grumbach, in dem er jetzt wohnt; er soll von dort die Landwehr schließen und warten; das Häuslein ist in gutem Bau zu halten. Als Erbzins sind jährlich ein halber Gulden und ein Fastnachtshuhn in die Renterei Schmalkalden zu liefern. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist am Sontag nach Egidi[i] 1540.

  • Archive signature: 637
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1540 September 5.

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Lehnsrevers des Heinrich halb Rußwurm auf der Grumbach gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert, Lehnsobjekt/-e: das Häuslein auf der Landwehr bei Grumbach, in dem er jetzt wohnt; er soll von dort die Landwehr schließen und warten; das Häuslein ist in gutem Bau zu halten. Als Erbzins sind jährlich ein halber Gulden und ein Fastnachtshuhn in die Renterei Schmalkalden zu liefern; Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Sontag nach Egidi[i] 1540.
Rußwurm übernimmt seine Verpflichtungen und bittet Philipp von Heßberg, Amtmann zu Schmalkalden, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 638
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1540 September 5.

Enthält auch: Konzepte zu Lehnsurkunde und -revers, nach einem Vermerk an den Amtmann Philipp von Heßberg in Schleusingen zu schicken.

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Lehnsrevers der Brüder Christoph, Otto, Heinrich (Heintz) und Valentin Rußwurm gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Warte, genannt die Grumbach, mit Holz, Feld, Äckern, Wiesen, Wunne und Weide, wie sie ihr verst. Großvater Heinrich Rußwurm bisher hatte, sowie die übrigen Lehen des verst. Großvaters um die Grumbach, für die ständig ein gutes, reisiges Pferd für die Notwendigkeiten der Grafschaft zu unterhalten sowie die Grumbach und die Landwehr in gutem Zustand zu halten sind. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Freitag nach Dionisii 1547.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen. Christoph siegelt; seine Brüder bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 640
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1547 Oktober 14.

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Lehnsrevers der Brüder Christoph, Otto, Heinrich (Heintz) und Valentin Rußwurm gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Burggut zu Frauenbreitungen (Frauen Breitingen), ein Gut zu Altenbreitungen (Altenbreitingen), ein Gut zu Nieder-Grumbach (Nidern Grumbach), die Mühlstatt zu Luckershausen (Lugkers-), ein Burggut zu Scharfenberg (Scharffen-) und der Waldzins zu Schwarzhausen (Schwertzelßhauserm), mit Zubehör, hatte der verst. Großvater Heinrich Rußwurm von den Brüdern Lutolf gekauft. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Freitag nach Dionisii 1547.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen. Christoph siegelt; seine Brüder bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 641
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1547 Oktober 14.

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Lehnsrevers der Brüder Christoph, Otto, Heinrich (Heintz) und Valentin Rußwurm gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freie Schäferei und Trift zu Frauen- und Altenbreitungen sowie zu Fambach mit einer freien Hofreite zu Altenbreitungen neben der dortigen Hofreite, darf dort 500 Schafe mit den zugehörigen Knechten halten; hatte Heinrich Rußwurm für 261 Gulden vom Grafen gekauft. Siegel des Grafen.
Geben am Freitag nach Dionisii 1547.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen. Christoph siegelt; seine Brüder bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 642
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1547 Oktober 14.

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Die Brüder Christoph, Otto, Heinrich und Valentin Rußwurm bekunden: Hieronimus Marschalk, Amtmann zu Maßfeld und Meiningen, Hans Zufraß zu Henfstädt, Georg von Harstall, Amtmann zu Creuzburg, und Wolf von Dölau zu Berka vorm Hainich haben zwischen ihnen und Wilhelm Grafen zu Henneberg vermittelt wegen der Bauerngüter, die ihr verst. Vater und sie selbst um Breitungen gekauft haben. Der vom Grafen ausgestellte Vertrag ist inseriert; demnach verleiht der Graf die aufgezählten Bauerngüter zu Meimers, Ober- und Unter-Fambach künftig den Rußwurm und ihren Erben zu Lehen. Siegel des Grafen.
Der geben ist Montag nach Elisabeth a. etc. 48.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen. Christoph siegelt, auch für seine Brüder; die bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 643
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1548 November 26.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Christoph, (2) Otto und (3) Heinrich Rußwurm gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Warte, genannt die Grumbach, mit Holz, Feld, Äckern, Wiesen, Wunne und Weide, wie sie ihr verst. Großvater Heinrich Rußwurm bisher hatte, sowie die übrigen Lehen des verst. Großvaters um die Grumbach, für die ständig ein gutes, reisiges Pferd für die Notwendigkeiten der Grafschaft zu unterhalten sowie die Grumbach und die Landwehr in gutem Zustand zu halten sind. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen Dienstags nach Luciae 1559.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 644
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Dezember 19.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Christoph, (2) Otto und (3) Heinrich Rußwurm gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Bauerngüter zu Meimers, Ober- und Unter-Fambach und entsprechende Zinsen; hatten der verst. Vater und die Brüder selbst zusammen gekauft. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen Dienstags nach Luciae 1559.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 645
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Dezember 19.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Christoph, (2) Otto und (3) Heinrich Rußwurm gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freie Schäferei und Trift zu Frauen- und Altenbreitungen sowie zu Fambach mit einer freien Hofreite zu Altenbreitungen neben der dortigen Hofreite der Rußwurm, dürfen dort 500 Schafe mit den zugehörigen Knechten halten; hatte der verst. Heinrich Rußwurm vom verst. Vater des Grafen für 261 Gulden gekauft. Siegel des Grafen.
Geben zu Schleusingen Dinstagks nach Luciae 1559.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 646
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Dezember 19.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Christoph, (2) Otto und (3) Heinrich Rußwurm gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. freier Hof zu Frauen- und Altenbreitungen, genannt Keudel-Hof mit aufgezähltem Zubehör 2. ein Burggut zu Frauenbreitungen (Fraueenn Breittingenn), ein Gut zu Altenbreitungen (Altennbreittingen), ein Gut zu Nieder-Grumbach (Nyeder Grumbach), die Mühlstatt zu Luckershausen(n), ein Burggut zu Scharfenberg (Scharffenbergk) und der Waldzins zu Schwarzhausen (Schwertzelshausen), mit Zubehör. 3. Äcker und Wiesen zu Königsbreitungen, genannt die Burgk, hatten die Äbte des Klosters Herrenbreitungen den Vorfahren der Rußwurm verliehen. Siegel des Grafen.
Gegebenn zu Schleusingen Montags nach Luciae 1559.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 647
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Dezember 18.

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Lehnsrevers des Johann Philipp Rußwurm zu Frauenbreitungen gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Vorwerk und Kemenate zu Rosa mit allem Zubehör in Dorf und Feld, haben die von Vitzenhagen mit lehnsherrlicher Zustimmung an Rußwurm verkauft; ausgenommen allein das Wasser zu Rosa; der See zu Rosa, hatten zuvor die Armacker und die von Vitzenhagen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Schleusungenn denn neunundzwantzigstenn monatstag Aprilis 1606.
Rußwurm übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 649
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 29.

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Lehnsrevers der Vettern Hans Claus und Hans Philipp Rußwurm gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. zwei Drittel an einem freien Hof zu Frauen- und Altenbreitungen, genannt Keidel-Hof mit aufgezähltem Zubehör 2. ein Burggut zu Frauenbreitungen, ein Gut zu Altenbreitungen, ein Gut zu Nieder-Grumbach, die Mühlstatt zu Luckershausen, ein Burggut zu Scharfenberg und der Waldzins zu Schwarzhausen, mit Zubehör. 3. Äcker und Wiesen zu Königsbreitungen, genannt die Burck, rührt von dem Kloster Herrenbreitungen her. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meynungen am achten monatstag Septembris 1606.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 650
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 September 8.

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Lehnsrevers der Vettern Hans Claus und Hans Philipp Rußwurm gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. zwei Drittel am Lehen (Bauerngüter zu Meimers, Ober- und Unter-Fambach) entsprechend Vertrag vom Mittwoch nach Medardi [13. Juni] 1548; das dritte Drittel haben die Hund [von Wenkheim] zum Altenstein; die Leistung der Fronen und Dienste wird sichergestellt. 2. die freie Schäferei und Trift zu Frauen- und Altenbreitungen sowie zu Fambach mit einer freien Hofreite zu Altenbreitungen neben der dortigen Hofreite, die Rußwurm für 261 Gulden gekauft hat. Er soll diese künftig zu Lehen haben und darf dort 500 Schafe mit den zugehörigen Knechten halten, ebenfalls zwei Drittel. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen den achten Septembris 1606.
Die Rußwurm übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 651
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 September 8.

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Lehnsrevers des Hans Philipp Rußwurm zu Frauenbreitungen für sich und die Söhne seines verst. Vetters Hans Claus- Hans Christoph, Christian, Hans Georg und Hans Philipp - gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. zwei Drittel am Lehen (Bauerngüter zu Meimers, Ober- und Unter-Fambach) entsprechend Vertrag vom Mittwoch nach Medardi [13. Juni] 1548; das dritte Drittel haben die Hund [von Wenkheim] zum Altenstein; die Leistung der Fronen und Dienste wird sichergestellt. 2. die freie Schäferei und Trift zu Frauen- und Altenbreitungen sowie zu Fambach mit einer freien Hofreite zu Altenbreitungen neben der dortigen Hofreite, die Rußwurm für 261 Gulden gekauft hat. Er soll diese künftig zu Lehen haben und darf dort 500 Schafe mit den zugehörigen Knechten halten, ebenfalls zwei Drittel. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am achtundzwantzigsten monatstag Septembris 1611.
Rußwurm übernimmt seine Verpflichtungen, auch für seine Vettern, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 652
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 September 28.

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Pergament

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Lehnsrevers des Hans Philipp Rußwurm zu Frauenbreitungen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Vorwerk und Kemenate zu Rosa mit allem Zubehör in Dorf und Feld, haben die von Vitzenhagen mit lehnsherrlicher Zustimmung an Rußwurm verkauft; ausgenommen allein das Wasser zu Rosa; der See zu Rosa, hatten zuvor die Armacker und danach die von Vitzenhagen; Hans Philipp Rußwurm soll stets ein reisiges Pferd bereithalten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 28. Septembris 1611.
Rußwurm übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 653
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 September 28.

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Pergament

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Lehnsrevers des Hans Philipp Rußwurm zu Frauenbreitungen für sich und die Söhne seines verst. Vetters Hans Claus- Hans Christoph, Christian, Hans Georg und Hans Philipp - gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. zwei Drittel an einem freien Hof zu Frauen- und Altenbreitungen, genannt Keidel-Hof mit aufgezähltem Zubehör 2. ein Burggut zu Frauenbreitungen, ein Gut zu Altenbreitungen, ein Gut zu Nieder-Grumbach, die Mühlstatt zu Luckershausen, ein Burggut zu Scharfenberg und der Waldzins zu Schwarzhausen, mit Zubehör. 3. Äcker und Wiesen zu Königsbreitungen, genannt die Burck, rührt von dem Kloster Herrenbreitungen her. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am 28. Septembris anno 1611.
Rußwurm übernimmt seine Verpflichtungen, auch für seine Vettern, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 654
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 September 28.

Enthält auch: Notiz, dass die Vettern des Hans Philipp, da unmündig, nicht gesiegelt haben, dass die Lehnsurkunde dessen ungeachtet wie 1606 dem Hans Philipp Rußwurm ausgefolgt worden ist.

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Pergament

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Lehnsrevers der Brüder Johann (Henne) und Heinrich, der Brüder Thilmann (Tile), Hans und Anton, Söhne des verst. Dr. Johann, des Erhard und seines Sohnes Jakob, der Brüder Dietrich, Heinrich, Hans, Georg und Franz, Söhne des verst. Dietrich, alle von der Sachsen, Bürger zu Erfurt, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: vier Hufen Land zu Walschleben an der Gera sowie eine weitere Hufe und eine Viertelhufe daselbst, von den Vorfahren auf die Lehnsleute gekommen; drei Viertel Land und ein Hof zu Walschleben sowie eine Hufe und fünf Höfe zu Werningsleben, geben 2 ½ Pfund 19 Schilling Gülte, gekauft von Hugo Brun. Die Lehnsleute haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Geben 1498 an Sonabende nach dem Sontage Invocavit.
Die von der Sachsen übernehmen ihre Verpflichtungen; Erhard von der Sachsen siegelt, auch für seine Vettern, die sich dieses Siegels bedienen.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 655
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1498 März 10.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern von der Sachsen - Hans, Sohn des verst. Dr. Johann, Jakob der Alte, Franz der Alte, Hieronimus, Jakob und Valentin, Söhne Jakobs des Alten, Franz der Junge, Severus und Joachim, Söhne des verst. Dietrich - gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. vier Hufen Land zu Walschleben an der Gera sowie eine weitere Hufe und eine Viertelhufe daselbst; drei Viertel Land und ein Hof zu Walschleben sowie eine Hufe und fünf Höfe zu Werningsleben, geben 2 ½ Pfund 19 Schilling Gülte. 2. 14 Erfurter Malter [Erffurdisch Virtel] Getreide - Korn und Gerste - aus dem Eigentum des Grafen zu Walschleben. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen am Mitwochen nach dem Ostertag 1541.
Franz von der Sachsen der Junge hat, auch mit Vollmacht seiner Vettern, das Lehen empfangen. Da er kein Siegel hat, siegelt auf seine Bitte Raphael von Heßberg, Amtmann zu Schleusingen; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 656
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1541 April 20.

Enthält auch: Vollmacht des durch Krankheit verhinderten Hans, Sohnes des verst. Dr. Johann von der Sachsen, für seinen Vetter Franz den Jungen zum Empfang der hennebergischen Lehen, 18. April 1541 (Mantagk nach den heiligen Ostertagk a. 41).

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Pergament

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern von der Sachsen - Dr. Johann, Jakob der Ältere, Franz der Ältere, Thomas, Hieronimus, Jakob der Junge, Valentin, Severus und Joachim - gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 14 Erfurter Malter [Erffurtisch viertell] Getreide - Korn und Gerste - aus dem Eigentum des Grafen zu Walschleben, ihnen durch den Tod ihres Vetters Heinrich von der Sachsen zugefallen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zue Schleussingen am Monntage nach dem Sontage Jubilate 1535.
Dr. Johann von der Sachsen übernimmt die Verpflichtungen, auch für die übrigen, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 657
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1535 April 19.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern von der Sachsen - Hieronimus, Valentin, Jakob, Franz, Joachim und Gedeon - gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. vier Hufen Land zu Walschleben an der Gera sowie eine weitere Hufe und eine Viertelhufe daselbst; drei Viertel Land und ein Hof zu Walschleben sowie eine Hufe und fünf Höfe zu Werningsleben, geben 2 ½ Pfund 19 Schilling Gülte. 2. 14 Erfurter Malter [Erffurdische Virtteill] Getreide - Korn und Gerste. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen denn tzehendtenn tag Februarii 1557.
Die von der Sachsen übernehmen ihre Verpflichtungen. Valentin, der als Bevollmächtigter das Lehen empfangen hat, siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 658
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1557 Februar 10.

Enthält auch: Vollmacht der Vettern von der Sachsen für den Empfang des Lehens nach dem Tod des Dr. Johann von der Sachsen, 30. Januar 1557 (Sunabenths nach Conversionis Pauli a. d. 1557).

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Heinrich (Heintz) von Schaumberg (Schawm-) zu Döschnitz (Theschitz) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben dreieinhalb Güter zu Birkenheide (Birckenheyde), aus denen 7 Schock 9 alte Groschen einkommen und die von den folgenden Leuten bearbeitet werden: ein Bauer zu Wittmannsgereuth (Weitmansgereut), genannt Doring, gibt 24 neue Groschen, zwei gestrichene Scheffel Hafer und zwei Michaelshühner von einem ganzen Gut; ein dortiger Bauer namens Jan gibt 32 neue Groschen, zwei gestrichene Scheffel Hafer und zwei Hühner von einem ganzen Gut; ein dortiger Bauer namens Begenidt gibt 16 neue Groschen und einen gestrichenen Scheffel Hafer von einem halben Gut; ein Bauer zu Witzendorf (-dorff), heißt Snellig, gibt 32 neue Groschen, zwei gestrichene Scheffel Hafer und zwei Michaelshühner von einem ganzen Gut. Diese hat er vom Grafen empfangen mit Gericht über Hals und Hand, mit allen Rechten und Herrlichkeiten, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide, Jagd, Wildbann, Ehren, Nutzen, Freiheiten und Gewohnheiten, wie er sie von Friedrich von Enzenberg gekauft und dieser sie vom Grafen zu Mannlehen hatte. Schaumberg hat davon die üblichen Verpflichtungen; Siegel des Ausstellers.
Der geben ist 1478 auff Mitwachen nach dem Sontag Jubilate.

  • Archive signature: 659
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1478 April 15.

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Vgl. Lehnsurkunde Enzenberg 1478 März.

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Lehnsrevers des Heinrich von Schaumberg zu Döschnitz und des Michael von Schaumberg für seinen Vater Wolf von Schaumberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: genannte Abgaben von den Bauern Michael Kornman, Hans Moller, Jakob Ritz, Jorg Schneider, Hans und Valentin Jan zu Birkenheide, hat Heinrich von seinem Vetter Wolf von Schaumberg gekauft; Wolf bleibt mitbelehnt. Siegel des Grafen.
Gescheen Dinstags nach Nativitatis Marie 1543.
Die von Schaumberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln, Michael auch für Vater und Brüder.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 660
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1543 September 11.

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Lehnsrevers des Georg Wolf von Schaumberg zu Döschnitz gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter, Männer und Zinse zu Birkenheide, in Händen bzw. zu liefern von den Bauern Georg Bruckner, Martin Voit, Georg Maurer, Jakob Kuelhawer, Michael Jan und Jakob Ritz, dazu Gericht über Hals und Hand und weiteres, aufgezähltes Zubehör, hatte zuvor der verst. Vater Kaspar von Schaumberg, der es mit seinen Brüdern von Heinrich von Schaumberg geerbt hatte; dieser wiederum hatte das Lehen vor Zeiten von Friedrich von Enzenberg gekauft. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist ahm Montag nach dem Sontag Judica 1549.
Schaumberg übernimmt seine Verpflichtungen und bittet, weil er kein Siegel hat, seinen Bruder Martin, Domherrn, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 661
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1549 April 8.

Enthält auch: Wilhelm Graf zu Henneberg erlaubt entsprechend der Bitte des Heinrich von Schaumberg, dass die Söhne des verst. Kaspar von Schaumberg ihr Lehen erst nach Erreichen der Mündigkeit empfangen, 3. Juli 1543 (Dinstags nach Visitationis Marie a. 43). Konzept.- Zettel betr. Punkte, die im Streit zwischen Heinrich, Martin und Georg Wolf von Schaumberg einerseits, Heinrich und Kaspar von Synderstedt andererseits um Birkenheide noch zu klären sind, ohne Datum.

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Lehnsrevers des Georg Wolf von Schaumberg zu Döschnitz gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter,
Männer und Zinse zu Birkenheide, in Händen bzw. zu liefern von den Bauern Georg Bruckner, Martin Voit, Georg Maurer, Jakob Kuelhawer, Michael Jan und Jakob Ritz, dazu Gericht über Hals und Hand und weiteres, aufgezähltes Zubehör; hatte zuvor der verst. Vater Kaspar von Schaumberg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Manttags nach Martini 1559.
Schaumberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Petschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 662
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 November 13.

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Lehnsrevers des Georg von Schaumberg, fürstlich württembergischen Dieners und wohnhaft zu Backnang, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter, Männer und Zinse zu Birkenheide, in Händen bzw. zu liefern von den Bauern Georg Bruckner, Martin Voit, Georg Maurer, Jakob Kuelhawer, Michael Jan und Jakob Ritz, dazu Gericht über Hals und Hand und weiteres, aufgezähltes Zubehör; hatte zuvor der verst. Vetter Georg Wolf von Schaumberg. Da Georg nicht vom ersten Lehnsinhaber abstammt, erfolgte die Belehnung nur aufgrund besonderer Gnade des Grafen, nachdem sein Schwager Ludwig Herzog zu Württemberg darum gebeten hatte; der Graf siegelt.
Der geben ist zu Masfeldt ahm achtundtzwantzigsten Decembris 1581.
Schaumberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 663
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1581 Dezember 28.

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Lehnsrevers des Gunther (Gundel) von Schaumberg zu Gochsheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: 1. Burgsitz im Dorf Gochsheim mit anstoßendem Hof sowie aufgezählte Häuser und Hofreiten daselbst, z.T. ausgetauscht mit dem Kloster Ebrach; zuvor Michael Wolff genannt Payer, von dessen Erben es Balthasar von Waldenfels gekauft hatte; Schaumberg hat es von den Erben des von Waldenfels gekauft. 2. aufgezählte Häuser und Hofreiten zu Sennfeld. Erbberechtigt sind Söhne und Töchter; übliche Verpflichtungen. Schaumberg siegelt.
Der geben ist am Dinstage nach dem Sontag Jubilate 1534.

  • Archive signature: 664
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1534 April 28.

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Lehnsrevers des Sebastian von Schaumberg zu Strössendorf gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Burgsitz im Dorf Gochsheim mit anstoßendem Hof sowie aufgezählte Häuser und Hofreiten daselbst, z.T. ausgetauscht mit dem Kloster Ebrach; zuvor Michael Wolff genannt Bayer, von dessen Erben es Balthasar von Waldenfels gekauft hatte; Schaumberg hat es von den Erben des von Waldenfels gekauft. 2. Eine Hufe sowie aufgezählte Häuser und Hofreiten zu Sennfeld. Erbberechtigt sind Söhne und Töchter; übliche Verpflichtungen. Die Vergünstigung des Grafen zugunsten der Witwe des verst. Gunther von Schaumberg bleibt davon unberührt. Siegel des Grafen.
Der geben ist zue Masfelt am tage Galli 1549.
Schaumberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 666
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1549 Oktober 16.

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Lehnsrevers des Veit von Schaumberg als Bevollmächtigten seines Vaters Sebastian von Schaumberg zu Strössendorf gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Burgsitz im Dorf Gochsheim mit anstoßendem Hof sowie aufgezählte Häuser und Hofreiten daselbst, z.T. ausgetauscht mit dem Kloster Ebrach. 2. Eine Hufe sowie aufgezählte Häuser und Hofreiten zu Sennfeld. Erbberechtigt sind Söhne und Töchter; übliche Verpflichtungen. die Rechte der Witwe des verst. Gunther von Schaumberg bleiben unberührt. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Sambstags nach Galli 1559.
Schaumberg übernimmt die Verpflichtungen und siegelt aufgrund der Vollmacht seines Vaters.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 667
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Oktober 21.

Enthält auch: Vollmacht des Sebastian von Schaumberg für seinen Sohn Veit zum Empfang der hennebergischen Lehen, 16. Oktober 1559 (Montag nach Dionisii 1559).

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Lehnsrevers der Brüder (1) Veit, (2) Paul und (3) Hans Claus von Schaumberg, Söhne des Sebastian von Schaumberg zu Strössendorf, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Burgsitz im Dorf Gochsheim mit anstoßendem Hof sowie aufgezählte Häuser und Hofreiten daselbst, z.T. ausgetauscht mit dem Kloster Ebrach. 2. Eine Hufe und aufgezählte Häuser und Hofreiten zu Sennfeld. Erbberechtigt sind Söhne und Töchter; haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Freytags den vierzehenden Januarii 1564.
Die Brüder von Schaumberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 668
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1564 Januar 14.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern (1) Jobst Sigmund und (2) Hans Wilhelm, Söhne des verst. Georg zu Emtmannsberg, sowie (3) Hans Dietrich, (4) Ernst und (5) Hans Otto von Schaumberg zu Reinsbronn, Mupperg, Haig, Emtmannsberg und Niederfüllbach gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: halbes Viertel am Weinzehnten und die Hälfte der Hälfte am Getreidezehnten zu Zeil; hatten Burkhard von Schaumberg und sein Sohn Hans, danach Adam von Schaumberg zu Mupperg und sein Sohn Peter, Christoph, der erwähnte Hans und zuletzt Veit Ulrich von Schaumberg zu Thundorf. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meynungen am funften Xbris a. 1612.
Die von Schaumberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 669
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Dezember 5.

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Pergament

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Lehnsrevers des Hans Ernst, Sohn des verst. Wolf Christoph von Schaumberg zu Almerswind gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Sechstel und ein Vierundzwanzigstel am Wein- und Getreidezehnten zu Zeil, hatten zuvor die Brüder Paul und Hans Claus von Schaumberg. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Geben Dienstags den 7. monats Decembris 1652.
Schaumberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Petschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 670
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1652 Dezember 7.

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Papier

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Heinrich von Schaumberg (Schauwen-), Sohn des verst. Karl von Schaumberg, bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Lehen empfangen zu haben acht Güter im Dorf Herreth (Herrit) mit Zubehör, die er von denen von Lisberg (Libsperg) gekauft hat. Siegel des Ausstellers.
Gebin 1413 des nesten Dinstags vor dem Sontage Quasimodogeniti.

  • Archive signature: 671
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1413 April 25.

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Lehnsrevers des Hans von Schaumberg zu Lisberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Zins- und Lehnsgüter zu Abtswind; Inhaber und Abgaben werden aufgezählt. Die Güter sind bei einer Teilung zwischen Georg und Konrad von Schaumberg an Konrad gekommen und danach Hans zugefallen. 2. Der Oberhof zu Bachfeld mit zugehörigen, aufgezählten Gütern und Zinsen sowie ein Hof zu Gundelswind bei Bachfeld; Inhaber und Zinse werden genannt; diese Güter, vormals Eigen, sind dem Grafen zu Lehen aufgetragen worden. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Montag nach sanndt Jacobs des heyligenn zwelffbotten tag 1516.
Schaumberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 672
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1516 Juli 28.

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Lehnsrevers des Wolf von Schaumberg zu Strössendorf als Vormund seines Vetters Gunther (Gundel), nächsten Erben seines Vetters verst. Hans von Schaumberg zu Lisberg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Zins- und Lehnsgüter zu Abtswind; Inhaber und Abgaben werden aufgezählt. Die Güter sind bei einer Teilung zwischen Konrad, Georg und Hans von Schaumberg an Konrad und nun an ihn gekommen. 2. Der Oberhof zu Bachfeld mit zugehörigen, aufgezählten Gütern und Zinsen sowie ein Hof zu Gundelswind bei Bachfeld; Inhaber und Zinse werden genannt. Siegel des Grafen.
Der gegeben ist am Montag nach sannt Dionisien tag 1520.
Schaumberg übernimmt seine Verpflichtungen und bittet seinen Oheim Gottschalk vom Stein zum Altenstein um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 673
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1520 Oktober 15.

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Lehnsrevers des Gunther (Gundel) von Schaumberg zu Burgkunstadt gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: 1. Zins- und Lehnsgüter zu Abtswind; Inhaber und Abgaben werden aufgezählt. Die Güter sind ihm von seinem verst. Vater Tobias zugefallen. 2. Der Oberhof zu Bachfeld mit zugehörigen, aufgezählten Gütern und Zinsen sowie ein Hof zu Gundelswind bei Bachfeld; Inhaber und Zinse werden genannt; Gunther übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
Der geben ist zu Schleusingen am Freitag nach sant Veits des heiligen merterers tag 1531.

  • Archive signature: 674
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1531 Juni 16.

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Lehnsrevers des Sebastian von Schaumberg zu Strössendorf gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Zins- und Lehnsgüter zu Abtswind; Inhaber und Abgaben werden aufgezählt; von seinem verst. Vetter Gunther (Gundel) zugefallen 2. Der Oberhof zu Bachfeld mit zugehörigen, aufgezählten Gütern und Zinsen sowie ein Hof zu Gundelswind bei Bachfeld; Inhaber und Zinse werden genannt; die Vergünstigung des Grafen zugunsten von Gunthers Witwe bleibt davon unberührt. Siegel des Grafen.
Der geben ist am tage Galli 1549.
Schaumberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 675
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1549 Oktober 16.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Wolf Christoph von Schaumberg zu Almerswind, Sohn des verst. Paul von Schaumberg. Lehnsobjekt/-e: 1. Der Oberhof zu Bachfeld mit aufgezählten Zinsen und Gütern sowie ein Hof zu Gundelswind bei Bachfeld; Inhaber und Zinse werden genannt. 2. Ein halbes Viertel eines Anteils am Getreide- und Weinzehnten zu Zeil mit entsprechenden Zu- und Eingehörungen, haben Vater und Vorfahren auf ihn gebracht. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
Der geben ist zu Schleusungen den sechsten monatstags Maii 1606.

  • Archive signature: 676
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 6.

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Unterschriften unter dem Umbug: Hanns von Wolffersdorff ss. Humpert von Langen manu pp. Michael Strauß h. Canzler ss.

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Lehnsrevers des Wolf Christoph von Schaumberg zu Almerswind gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Der Oberhof zu Bachfeld mit aufgezählten Zinsen und Gütern sowie ein Hof zu Gundelswind bei Bachfeld; Inhaber und Zinse werden genannt. 2. Ein halbes Viertel eines Anteils am Getreide- und Weinzehnten zu Zeil mit entsprechenden Zu- und Eingehörungen, haben Vater und Vorfahren auf ihn gebracht. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen denn sechsten monattstagk Maii 1606.

  • Archive signature: 677
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 6.

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Lehnsrevers der Brüder Achaz Georg Wolf zu Strössendorf, Wolf Christoph zu Almerswind und Georg Sebastian von Schaumberg auf der Altenburg bei Burgkunstadt, Söhne des verst. Paul von Schaumberg zu Strössendorf, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Der Oberhof zu Bachfeld mit aufgezählten Zinsen und Gütern sowie ein Hof zu Gundelswind bei Bachfeld; Inhaber und Zinse werden genannt. 2. Ein halbes Viertel eines Anteils am Getreide- und Weinzehnten zu Zeil mit entsprechenden Zu- und Eingehörungen, haben Vater und Vorfahren auf ihn gebracht. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meynungenn am 24. monatstag Julii 1612.
Die von Schaumberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 678
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Juli 24.

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Pergament

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Lehnsrevers des Heinrich Rußwurm des Älteren von Grumbach, auch für Ludwig von Boineburg, beide Vormünder der Erben des verst. Philipp Schenck [zu Schweinsberg], gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Hümpfershausen, zuvor Hertnid Stock, jetzt die Hopfer, zinst jährlich 7 ½ Malter Korn, sechs Malter Hafer und ½ Malter Erbsen. Matthias von Hönningen, gräflicher Hofmeister, Amtmann zu Maßfeld und Meiningen, wegen des Christoph von Schiltitz und der gräfliche Rat Raphael Auerochs zu Oepfershausen wegen der Erben des verst. Georg von Schiltitz hatten dem Grafen mitgeteilt, dass vor einiger Zeit der Rat Philipp Schenck zu Schweinsberg diesen Hof, Lehen vom Grafen, von den Brüdern von Schiltitz gekauft hatte. Beide Räte haben den Hof vor dem Grafen aufgelassen und gebeten, die Vormünder der Erben des verst. Philipp Schenck damit zu belehnen. Siegel des Grafen.
Geben zu Kundorff am 22ten Februarii 1570.
Rußwurm übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt, auch für den Mitvormund.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 680
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1570 Februar 22.

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Lehnsrevers des Heinrich Rußwurm des Älteren von Grumbach und des Raphael Auerochs von Oepfershausen, Vormünder des Georg Raban und des Bernhard Heinrich, Söhne des verst. Philipp Schenck [zu Schweinsberg], gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Unterkatz mit allem Zubehör in Dorf und Feld samt Zinsmännern; die neugebaute Mahlmühle an der Katz und ein neugebautes Seldengütlein, hatte der verst. Vater des Grafen dem Anton Marschalk [von Ostheim] zu bauen erlaubt. Das Lehen hatten die Marschalk mit Zustimmung des Grafen von denen von der Tann gekauft; von Dietrich Marschalk ist es durch Kauf bzw. Tausch an die Brüder Hieronimus und Anton Marschalk gekommen; die Vormünder Schenck haben es vom verst. gräflichen Statthalter und Rat Bernhard Marschalk zu Walldorf gekauft. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt am siebennzehendenn tag des monats Martii 1578.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 681
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1578 März 17.

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Pergament

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Lehnsrevers des Nikolaus von Schiltitz (Schilschitz) zu Stepfershausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Stepfershausen mit aufgezähltem Zubehör, war im Tausch von Hans Stock an den verst. Großvater des Grafen gekommen, hatte der verst. Vater an Lutz von Bisa verliehen; ein weiterer Hof zu Stepfershausen mit aufgezähltem Zubehör, hatte früher Hans Morre, ebenfalls zuvor verliehen an Lutz von Bisa; Hof zu Hümpfershausen mit aufgezählten Zinsen, vormals verst. Hertnid Stock, haben jetzt die Hopf inne. Siegel des Grafen.
Gegeben an Montag nach Obersten 1516.
Schiltitz übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 682
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1516 Januar 7.

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Lehnsrevers des Nikolaus von Schiltitz zu Stepfershausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: freier Hof in der Stadt Mellrichstadt hinter der Oberkirche, hatte ihm der Schwiegervater Wilhelm Groß mit Zustimmung seiner Söhne Valentin und Kaspar anlässlich der Heirat mit seiner Tochter Ursula überlassen. Groß hatte den Hof von Valentin von Bibra gekauft, dessen Vater Hans von Bibra ihn vom verst. Vater des Grafen zu Lehen getragen hat; die Privilegien des Hofes werden aufgezählt. Siegel des Grafen.
Der geben ist Dinstags nach dem Sontage Quasimodogeniti 1533.
Schiltitz übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 684
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1533 April 22.

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Lehnsrevers der Brüder Georg und Hans Christoph von Schiltitz zu Stepfershausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Stepfershausen, hergekommen von Hans Stock, hatte zuvor Lutz von Bisa vom verst. Vater des Grafen; Hof zu Stepfershausen, früher Hans Morre, ebenfalls zuvor an Lutz von Bisa verliehen; beide Höfe hatte Nikolaus von Schiltitz, verst. Vater der Brüder, vom Grafen getragen; Hof zu Hümpfershausen mit genannten Zinsen, früher Hertnid Stock; freier Hof zu Mellrichstadt hinter der oberen Kirche mit aufgezählten Privilegien, hatte Nikolaus von Schiltitz bei der Eheschließung mit Ursula Groß vom Schwiegervater Wilhelm Groß erhalten; die Vorbesitzer werden genannt. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen denn sechtzehenndenn Novembris 1558.
Die von Schiltitz übernehmen ihre Verpflichtungen. Georg siegelt; Hans Christoph bedient sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 685
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1558 November 16.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für die Brüder Georg und Hans Christoph von Schiltitz. Lehnsobjekt/-e: Hof zu Stepfershausen, hergekommen von Hans Stock, hatte zuvor Lutz von Bisa vom verst. Vater des Grafen; Hof zu Stepfershausen, früher Hans Morre, ebenfalls zuvor an Lutz von Bisa verliehen, hatte Nikolaus von Schiltitz, verst. Vater der Brüder, vom Grafen getragen; Hof zu Hümpfershausen mit genannten Zinsen, früher Hertnid Stock; freier Hof zu Mellrichstadt hinter der oberen Kirche mit aufgezählten Privilegien, hatte Nikolaus von Schiltitz bei der Eheschließung mit Ursula Groß vom Schwiegervater Wilhelm Groß erhalten. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn denn eilfften Januarii 1560.

  • Archive signature: 686
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 11.

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Lehnsrevers der Brüder Georg und Hans Christoph von Schiltitz gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Stepfershausen, hergekommen von Hans Stock, hatte zuvor Lutz von Bisa vom verst. Vater des Grafen; Hof zu Stepfershausen, früher Hans Morre, ebenfalls zuvor an Lutz von Bisa verliehen, hatte Nikolaus von Schiltitz, verst. Vater der Brüder, vom Grafen getragen; Hof zu Hümpfershausen mit genannten Zinsen, früher Hertnid Stock; freier Hof zu Mellrichstadt hinter der oberen Kirche mit aufgezählten Privilegien, hatte Nikolaus von Schiltitz bei der Eheschließung mit Ursula Groß vom Schwiegervater Wilhelm Groß erhalten. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn den eilfften Januarii 1560.
Die von Schiltitz übernehmen ihre Verpflichtungen. Georg siegelt; Hans Christoph bedient sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 687
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 11.

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Lehnsrevers der Brüder Melchior und Kaspar von Schiltitz zu Stepfershausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: jeweils den halben Stock- und Morrenhof zu Stepfershausen, hatte der verst. Großvater Nikolaus von Schiltitz vom verst. Vater des Grafen erhalten. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt am Freytag, denn achten tagk Augusti 1578.
Die von Schiltitz übernehmen ihre Verpflichtungen. Melchior siegelt mit dem Petschaft; Kaspar bedient sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 688
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1578 August 8.

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Lehnsrevers des Kaspar von Schiltitz (-nitz) zu Stepfershausen gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: jeweils den halben Stock- und Morrenhof zu Stepfershausen, hatte der verst. Großvater Nikolaus von Schiltitz. Die andere Hälfte der beiden Höfe hat Veit von Heldritt, Amtmann zu Maßfeld und Meiningen, zu Lehen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen am 29. monatstag Aprilis 1606.
Schiltitz übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 689
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 29.

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Lehnsrevers des Kaspar von Schiltitz (Schildtnitz) zu Stepfershausen gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: jeweils den halben Stock- und Morrenhof zu Stepfershausen, hatte der verst. Großvater Nikolaus von Schiltitz (Schildtnitz). Die andere Hälfte der beiden Höfe hat Veit von Heldritt, Oberaufseher sowie Amtmann zu Maßfeld und Meiningen, zu Lehen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am 8. monatstag Novembris 1611.
Schiltitz übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 690
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Lehnsrevers des Kaspar von Schiltitz zu Stepfershausen sowie der Brüder Hans Heinrich und Georg Friedrich von Erffa sowie Christian und Wilhelm, Söhne von deren verst. Bruder Hans Hartmann von Erffa, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: jeweils den halben Stock- und Morrenhof zu Stepfershausen. Die andere Hälfte des Lehens haben die Erben des Veit von Heldritt. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen ahm neunten monatstagk Aprilis 1618.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 691
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1618 April 9.

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Pergament

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Lehnsrevers des Fabian von Uttenhofen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Kloster Sinnershausen mit Gebäuden, Häusern, Stadeln, Bauhöfen und anderem, aufgezähltem Zubehör, wie die geistlichen Männer des Wilhelmitenordens es genutzt haben nach Ausweis eines besiegelten, Uttenhofen behändigten Registers. Dieser hat davon einen reisigen Knecht mit einem reisigen Pferd zu stellen. Siegel des Grafen.
Der geben ist ..... 1537.
Uttenhofen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.

  • Archive signature: 692
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1537

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Die für Tages- und Monatsdatum gelassene Lücke ist nicht ausgefüllt worden.

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Lehnsrevers des Heinrich Rußwurm zu Grumbach, auch für Ludwig von Boineburg, als Vormünder der Kinder des verst. Philipp Schenck zu Schweinsberg, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz Sinnershausen mit Häusern, Begriff, Stadeln, Baumgärten, Bauhöfen, Äckern, Wiesen, Seestätten, Wassern, Gehölzen, Triften, Wunnen und Weiden sowie der halben, mit der Gemeinde Hümpfershausen zu belegenden Schäferei und allem Zubehör, wie es der verst. Vater Graf Wilhelm dem Fabian von Uttenhofen laut dessen Revers aus dem Jahr 1537 verliehen hatte; die Verpflichtungen der Lehnsleute werden aufgezählt. Siegel des Grafen.
Geben zu Kundorf Freitagk den 4ten Novembris 1569.
Rußwurm übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt, auch für Ludwig von Boineburg.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 693
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1569 November 4.

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Gebhard Schlaun (Slune) bekundet, für sich und seine Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben ein Drittel an der Wüstung Gleimershausen (Glimershusen) und seinen Besitz zu Haselbach (Hasil-) mit einem Drittel des Zubehörs an Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wunne und Weide, wie er es hergebracht hat. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Schlaun und seine Erben haben davon die üblichen Verpflichtungen. Er siegelt.
Gegeben am Sontagis Fasenacht a. d. 1439.

  • Archive signature: 695
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1439 Februar 15.

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Lehnsrevers des Balthasar von Hain (Hayn) genannt Schlaun (Slaun) gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Ober-Fladungen (Obern Fladungen) und das dortige Schultheißenamt; die Fischweide in der Streu und des branflosses in der Mark Ober-Fladungen; zwei dortige Güter, Amtgüter genannt; 14 Acker Wiese im Esselbach, genannt Leupoldsgewende; die Wüstung Abtswinden (Apts-) bei Fladungen; die Lehnschaft des Gütleins Hoftal zu Ober-Fladungen mit allem Zubehör in Feld, Dorf, Kirchhof, zu Brüchs (Bruckes) und Salkenberg (Salchenberge). Die Lehen waren von Kaspar von Fladungen aufgetragen worden und sind dem Grafen jetzt durch den Tod des Heinrich (Heintzen) von Fladungen heimgefallen. Der Graf behält sich seine und seiner Erben Rechte vor. Schlaun darf die Lehen verkaufen, hat das Geld dann aber anderweitig für Güter anzulegen und diese vom Grafen zu Lehen zu empfangen; er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebin ist 1490 an Mittwochen nach dem Sontage Invocavit in der heiligen Vasten.
Schlaun übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 696
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1490 März 3.

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Die Brüder Hans und Balthasar Schlaun (Slaun) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg für sich und ihre Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben einen Hof zu Jüchsen (Juchssen), den ihr verst. Vater Gebhard Schlaun von verst. Wilhelm Meyer gekauft hat, zinst dem Grafen jährlich je drei Pfund Gülte an Walpurgis und Michaelis [1. Mai; 29. Sept.]; ein Drittel der Wüstung Gleimershausen (Gleymeris-) und den Besitz zu Haselbach mit allem Zubehör in Kirchhof, Dorf und Feld, mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, wie es der verst. Vater hergebracht hat. Der Graf hat sich seine und seiner Erben Rechte vorbehalten. Die Schlaun haben davon die üblichen Verpflichtungen. Balthasar siegelt; Hans bedient sich dieses Siegels mit.
Gebin 1491 an Monntag nach Dionisii.

  • Archive signature: 697
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1491 Oktober 10.

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Lehnsrevers des Kaspar von Reckerode und des Hans Thomas von Heldritt, Vormünder der Söhne des verst. Paul Schlaun, Valentin und Hermann, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Niederschmalkalden mit aufgezähltem Zubehör, vormals Georg Silberbrenner und hatte zuvor der verst. Vater Paul Schlaun; ein Hof zu Jüchsen, vormals Wilhelm Meyer, zinst der Herrschaft je drei Pfund Gülte an Walpurgis und Michaelis [1. Mai, 29. Sept.]; ein Drittel der Wüstung Gleimershausen und der Besitz zu Haselbach mit aufgezähltem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist den vierunndzwantzigstenn Januarii 1560.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 699
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 24.

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Lehnsrevers der Brüder Valentin und Georg Hermann vom Hain genannt Schlaun gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Niederschmalkalden mit aufgezähltem Zubehör, vormals Georg Silberbrenner und hatte zuvor der verst. Vater Paul Schlaun; ein Hof zu Jüchsen, vormals Wilhelm Meyer, zinst der Herrschaft je drei Pfund Gülte an Walpurgis und Michaelis [1. Mai, 29. Sept.]; ein Drittel der Wüstung Gleimershausen und der Besitz zu Haselbach mit aufgezähltem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn am Mitwochenn denn achtenn Februarii 1576.
Die Schlaun übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 700
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 Februar 8.

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Valentin vom Hain genannt Schlaun teilt seinem Bruder Georg Hermann mit, dass er wegen Krankheit seiner Ehefrau nicht zum Empfang der Lehen nach Schleusingen kommen kann. Er schickt daher 2 ½ Thaler und bittet den Bruder, die Lehnsurkunde auszulösen. Für die Kosten, auch für Hans Thomas von Heldritt, will er aufkommen.
Datum den 4. Februarii anno 76.

  • Archive signature: 701
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 Februar 4.

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Papier

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Lehnsrevers des Balthasar vom Hain (Hayn) genannt Schlaun (Slaun) gegen Wolfgang Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: Hof zu Niederschmalkalden (Nidern Smal-), auf dem Wilhelm Meyer sitzt und den der verst. Vater des Grafen dem Schlaun auf Lebenszeit verschrieben hatte, sowie ein halber Hof ebenda, den Schlaun für 60 rheinische Gulden von Siegfried Armagk gekauft hatte und der ebenfalls vom verst. Vater des Grafen auf Lebenszeit dem Wilhelm Meyer und seiner Ehefrau und danach auf Lebenszeit dem Schlaun verschrieben worden war; darüber hatte der verst. Graf diesem eine Urkunde ausgestellt. Jetzt werden auf Bitten des Schlaun und wegen der dem verst. Vater geleisteten Dienste beide Höfe dem Schlaun und seinen Leibeslehnserben zu den üblichen Verpflichtungen als Mannlehen verliehen. Die Rechte des Grafen, seiner Brüder und Erben bleiben vorbehalten. Siegel des Grafen.
Der gebin ist 1482 am Sonnabint sant Barthelmes des heilygen zwelffboten tage.
Schlaun übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 702
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 August 24.

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Lehnsrevers des Balthasar vom Hain (Hayn) genannt Schlaun gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Niederschmalkalden (Nidern Smal-), auf dem Wilhelm Meyer sitzt, sowie ein halber Hof ebenda, den Schlaun für 60 rheinische Gulden von Siegfried Armagk gekauft hatte, hatte verst. Wolfgang Graf zu Henneberg dem Schlaun und seinen Leibeslehnserben verliehen. Hinterlässt Balthasar Schlaun keine männlichen Lehnserben, sollen sein Bruder Hans Schlaun und dessen Lehnserben die Lehen erhalten. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist 1493 an Samstage nach Invocavit.
Schlaun übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 703
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1493 März 2.

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Lehnsrevers des Balthasar vom Hain (Hayn) genannt Schlaun gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Niederschmalkalden (Nyderenn Schmalckaldenn), mit aufgezähltem Zubehör, vormals Jorg Silberbrenner, dann Hans Sachsse und dessen Sohn Jorg Sachsse, die ihn vom verst. Vater des Grafen zu Lehen empfangen haben. Schlaun hat den Hof von Letzterem für 135 Gulden gekauft. Der Hof kann weiterverkauft werden, hat aber Lehen zu bleiben. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist 1495 an Monntag nach dem Sonntage Invocavit in der Vhastenn.
Schlaun übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 704
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1495 März 9.

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Lehnsrevers der Brüder Paul und Reinhard vom Hain genannt Schlaun zu Niederschmalkalden gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Niederschmalkalden mit aufgezähltem Zubehör, vormals Georg Silberbrenner; hatten zuvor der Vetter Balthasar und der Vater Reinhard Schlaun; ein Hof zu Jüchsen, vormals Wilhelm Meyer, zinst der Herrschaft je drei Pfund Gülte an Walpurgis und Michaelis [1. Mai, 29. Sept.]; ein Drittel der Wüstung Gleimershausen und der Besitz zu Haselbach mit aufgezähltem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Mitwochen nach sannct Michels tag 1530.
Die Brüder Schlaun übernehmen ihre Verpflichtungen. Sie bitten Wolf von Buttlar zu Wildprechtroda um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 705
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Oktober 5.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Georg Hermann, Georg Wilhelm und Curt Hermann vom Hain genannt Schlaun zu Niederschmalkalden gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Niederschmalkalden, vormals Georg Silberbrenner, mit aufgezähltem Zubehör, wie der verst. Vetter bzw. Großvater Paul Schlaun ihn innehatte; ein Drittel der Wüstung Gleimershausen und der Besitz zu Haselbach mit aufgezähltem Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen den neunundzwanzigsten monatstagk Aprilis 1606.
Georg Wilhelm und Curt Hermann Schlaun übernehmen, auch für Georg Hermann, mit dessen Vollmacht sie handeln, ihre Verpflichtungen; alle drei siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 706
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 29.

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Nachfolger im Lehen: Heinrich Heidenreich.

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Lehnsrevers des Cunz Schrimpf zu Öttershausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Dorf Schwarzenau mit Gericht, Obrigkeit, Herrlichkeit - zent- und sendfrei - samt Schäferei und Schaftrieb; die Fähre über den Main zu Schwarzenau; der wilde, selbstwachsende See dortselbst; Dienste, Atzung und Lager bei den dortigen Einwohnern, hatte alles der verst. Vater Albrecht Schrimpf vom verst. Vater des Grafen und diesem selbst getragen, ist Cunz in der Teilung mit seinem Bruder Georg zugefallen, der den Grafen um Belehnung des Cunz ersucht hat. Siegel des Grafen.
Der geben ist zue Schleussingen am Mitwochen nach Crispini und Crispiniani 1530.
Schrimpf übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 707
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Oktober 26.

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Lehnsrevers des Albrecht Schrimpf, auch für seinen minderjährigen Bruder Wilhelm, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Dorf Schwarzenau mit Gericht, Obrigkeit, Herrlichkeit - zent- und sendfrei - samt Schäferei und Schaftrieb; die Fähre über den Main zu Schwarzenau; der wilde, selbstwachsende See dortselbst; Dienste, Atzung und Lager bei den dortigen Einwohnern, hatte vorher der verst. Vater Cunz Schrimpf. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Montag nach Scolastice 1536.
Schrimpf übernimmt seine Verpflichtungen und bittet seinen Vetter Georg Schrimpf, für ihn und den Bruder zu siegeln; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 708
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1536 Februar 14.

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Lehnsrevers des Albrecht Schrimpf gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Dorf Schwarzenau mit Gericht, Obrigkeit, Herrlichkeit - zent- und sendfrei - samt Schäferei und Schaftrieb; die Fähre über den Main zu Schwarzenau; der wilde, selbstwachsende See dortselbst; Dienste, Atzung und Lager bei den dortigen Einwohnern, hatte zuvor der verst. Vater Cunz Schrimpf. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Dornstag nach dem Obersten 1549.
Schrimpf übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 709
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1549 Januar 10.

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Lehnsrevers des Christoph von Ebersberg genannt von Weyhers als Bevollmächtigten der Barbara von Reinstein, Margarete Schott und Amalie Schrimpf, Schwestern des verst. Albrecht Schrimpf, ihrer Söhne und Töchter, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Dorf Schwarzenau mit Gericht, Obrigkeit, Herrlichkeit - zent- und sendfrei - samt Schäferei und Schaftrieb; die Fähre über den Main zu Schwarzenau; der wilde, selbstwachsende See dortselbst; Dienste, Atzung und Lager bei den dortigen Einwohnern, hatte vorher Albrecht Schrimpf. Siegel des Grafen.
Der geben ist ahm Montag nach Trium regum 1559.
Ebersberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 710
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Januar 9.

Enthält auch: Vollmacht der drei Schwestern für Ebersberg zum Empfang der ihnen durch den Tod des Bruders anerstorbenen Lehen. Auf Bitten der Ausstellerinnen siegeln Kilian Fuchs zu Stöckach und Christian von Ostheim zu Friesenhausen, 28. Dezember 1558 (Datum den Tag der unschuldigen kinder a. d. 1558).

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Lehnsrevers des Gabriel von Heßberg zu Weitersroda als Lehnsträger der Barbara von Reinstein, Kunigunde von [Ebersberg genannt] Weyhers und Amalie Schrimpf, Schwestern des verst. Albrecht Schrimpf, ihrer Söhne und Töchter gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Dorf Schwarzenau mit Gericht, Obrigkeit, Herrlichkeit - zent- und sendfrei - samt Schäferei und Schaftrieb; die Fähre über den Main zu Schwarzenau; der wilde, selbstwachsende See dortselbst; Dienste, Atzung und Lager bei den dortigen Einwohnern, hatte vorher Albrecht Schrimpf. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn ahm Sonnabendt nach Dorothee 1560.
Heßberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 711
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Februar 10.

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Lehnsrevers des Otto Heinrich von Ebersberg genannt von Weyhers zu Gersfeld als Lehnsträger seiner Mutter Kunigunde von Ebersberg genannt von Weyhers, der Barbara von Reinstein, der Amalie von Zedtwitz und der Margarete von Heßberg, allen Schwestern des verst. Albrecht Schrimpf, ihrer Söhne und Töchter, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Dorf Schwarzenau mit Gericht, Obrigkeit, Herrlichkeit - zent- und sendfrei - samt Schäferei und Schaftrieb; die Fähre über den Main zu Schwarzenau; der wilde, selbstwachsende See dortselbst; Dienste, Atzung und Lager bei den dortigen Einwohnern, hatte vorher Albrecht Schrimpf. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den 23. May 1572.
Ebersberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 712
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1572 Mai 23.

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Lehnsnachfolger: Echter von Mespelbrunn; s. dort.

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Lehnsrevers des Valentin Echter von und zu Mespelbrunn gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das zent- und sendfreie Dorf Schwarzenau mit Gericht, Obrigkeit, Herrlichkeit, Gerechtigkeit und allem Zubehör; Schäferei und Schaftrift daselbst; die dortige Fähre über den Main; der wilde, selbstwachsende See; Dienstbarkeit, Atzung und Lager bei den Einwohnern des Dorfes. Das Lehen hatte früher verst. Albrecht Schrimpf von der Grafschaft Henneberg. Echter hat es mit lehnsherrlicher Zustimmung und durch Vertrag vom 29. Okt. 1588 von dessen Schwestern Barbara von Reinstein, Amalie von Zedtwitz, Margarete von Heßberg und Kunigunde von Ebersberg gekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungenn am neunzehendenn monatstag Aprilis 1608.
Echter übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 713
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1608 April 19.

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Lehnsrevers des Valentin Echter von Mespelbrunn gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das zent- und sendfreie Dorf Schwarzenau mit Gericht, Obrigkeit, Herrlichkeit, Gerechtigkeit und allem Zubehör; Schäferei und Schaftrift daselbst; die dortige Fähre über den Main; der wilde, selbstwachsende See; Dienstbarkeit, Atzung und Lager bei den Einwohnern des Dorfes. Das Lehen hatte früher verst. Albrecht Schrimpf von der Grafschaft Henneberg. Echter hat es mit lehnsherrlicher Zustimmung und durch Vertrag vom 29. Okt. 1588 von dessen Schwestern Barbara von Reinstein, Amalie von Zedtwitz, Margarete von Heßberg und Kunigunde von Ebersberg gekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am neundten monatstagk Novembris 1611.
Echter übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 714
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 9.

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Lehnsrevers der Brüder Karl Rudolf und Wolf Albert Echter, Freiherren von Mespelbrunn zu Öttershausen und Trappstadt, Söhne des verst. Valentin Echter, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das zent- und sendfreie Dorf Schwarzenau mit Gericht, Obrigkeit, Herrlichkeit, Gerechtigkeit und allem Zubehör; Schäferei und Schaftrift daselbst; die dortige Fähre über den Main; der wilde, selbstwachsende See; Dienstbarkeit, Atzung und Lager bei den Einwohnern des Dorfes. Das Lehen hatte früher verst. Albrecht Schrimpf von der Grafschaft Henneberg. Echter hat es mit lehnsherrlicher Zustimmung und durch Vertrag vom 29. Okt. 1588 von dessen Schwestern Barbara von Reinstein, Amalie von Zedtwitz, Margarete von Heßberg und Kunigunde von Ebersberg gekauft; der kleine und große Zehnt zu Oberpleichfeld mit Zu- und Eingehörungen in Samtbelehnung mit Philipp Christoph Echter Freiherr von Mespelbrunn. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen am 12. Julii a. 1630.
Die Echter übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 715
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1630 Juli 12.

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Burkhard von Seckendorff (-dorf), gesessen zu Jochsberg (-perch), bekundet, wegen erwiesener Gnade und Förderung seine Wiese genannt Grabwis, 16 Tagwerk groß und gelegen zwischen der Feste Thann (Tann) und dem Dorf Velden an der Altmühl, Berthold Grafen zu Henneberg dem Älteren aufgetragen und für sich und seine Erben wieder zu Lehen empfangen zu haben. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist ze Nurinberch am Donrstag nach sant Gallen tag 1339.

  • Archive signature: 716
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1339 Oktober 21.

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Deutsch.

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Die Brüder Siegfried, Heinrich und Eberhard, Söhne des verst. Siegfried vom Stein (de Lapide) und der Christine von Schaumberg (Schowemberg), bekunden: Berthold Graf zu Henneberg hat ihnen das Burggrafenamt zu Würzburg (Herbipolen.), drei Teile des Zehnten zu Hendungen (Hentingen), den gesamten Zehnten zu Häselrieth (Hesel-), vier Joch Weingarten zu Unsleben (Usleyben), gewisse Güter zu Oberelsbach (superiori Elspe), die Vogtei des Dorfes Rode bei Hermannsfeld (-felt), den Platz des dortigen Fischwassers und eine Hufe zu Wolfmannshausen (Wolfhalmshusen), die ihr Vater zu Lehen trug, für sich und ihre Erben zu Lehen übertragen. Darüber hinaus hat der Graf ihnen 14 Joch Weingarten bei Unsleben uff den roedern als Burglehen verliehen, für die sie ewig Burgmannen der Grafen und seiner Erben auf der Burg Henneberg sein sollen zu den üblichen Verpflichtungen. Siegfried siegelt.
Actum et datum a. d. 1317 in die beati Luce ewangeliste.

  • Archive signature: 717
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1317 Oktober 18.

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Heinrich (Heintz) vom Stein der Ältere bekundet, für sich und seine Erben die große Kemenate im Schloss zu Ruppers (Rupprechtis) von Heinrich Grafen zu Henneberg und seinem Sohn Wilhelm zu Lehen zu haben mit allem Zubehör - Haus, Hof, Holz, Äcker, Wiesen, Wunne und Weide, wie sie Apel von Ruppers und danach Günther von der Kere innehatten, von dem Heinrich sie gekauft hat. Er siegelt für sich und seine Erben.
Gebin 1393 am nestin Sunnabende nach Purificationis Marie.

  • Archive signature: 718
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1393 Februar 8.

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Kaspar vom Stein [zu Ostheim] bekundet: Er hat als Ältester und Lehnsträger für sich, Johann (Hansen) und Kilian, Söhne seines verst. Bruders Erhard vom Stein, und ihre Leibeslehnserben die große Kemenate im Schloss Ruppers (Rupprechts) mit zugehörigen Häusern, Höfen, Holz, Feld, Acker, Wiesen, Wunne und Weide zu Mannlehen empfangen, wie diese vormals Apel von Ruppers und danach Günther von der Kere hatten, von denen sie Heinrich (Heintz) vom Stein, Vater des Ausstellers, und dessen Bruder Erhard gekauft hatten. Sie haben sie von den Vorfahren des Grafen und ihm selbst zu Lehen getragen zu den üblichen Verpflichtungen; Kaspar hat diese beschworen, auch für seine Neffen. Diese sollen das ebenfalls tun, sobald sie mündig werden. Siegel des Ausstellers.
Der gebin yst 1433 am Sontage nechst vor unser liebin Frauwen tage Lichtwyhe genant.

  • Archive signature: 719
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1433 Februar 1.

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Der Name des Grafen zu Henneberg, für den die Urkunde ausgestellt ist, erscheint nicht im Text! Die Zuweisung zu den vom Stein zu Ostheim erfolgt nach Wappen und Rückvermerk.

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Kaspar vom Stein [zu Ostheim] bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg als der Älteste und Lehnsträger für sich, seine Vettern Johann (Hansen), Lorenz, Giso und Christoph vom Stein (Steyn), Johann (Hansen) und Kilian, Söhne des verst. Erhard vom Stein, die übrigen Verwandten (vettern des Helms) und deren Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben das Burggrafenamt zu Würzburg (Wurtzpurg), das man jetzt Zentgrafenamt nennt, mit allem Zubehör in und vor der Stadt Würzburg, Gericht, Freiheiten, Herrschaft, Ehren, Nutzen, Würden und Gewohnheiten, Häusern, Höfen, Zinsen, Gülten und Gefällen, wie das die Vorfahren von den Vorfahren des Grafen und ihm selbst bisher als Lehen innehatten. Als Lehnsträger für sich und die Vettern empfängt Kaspar auch den Anteil am Zehnten zu Häselrieth (Heselriet) mit dem Anteil des Zubehörs, wie das die Vorfahren und Vettern vom verst. Vater des Grafen und ihm selbst hatten. Als der Älteste hat Kaspar für sich und seine Vettern die Verpflichtungen beschworen; er siegelt.
Der gebin yst am Dornstage nach Bartholomei apostoli a. d. 1434.

  • Archive signature: 720
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1434 August 26.

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Kaspar vom Stein [zu Ostheim] bekundet, als der Älteste und Lehnsträger für sich, Kilian vom Stein, Sohn des verst. Erhard, und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben die große Kemenate im Schloss zu Ruppers (Rupprechts) mit zugehörigen Häusern, Höfen, Holz, Feld, Äckern, Wiesen, Wunne und Weide, wie sie seine verst. Vettern und er bisher vom verst. Vater des Grafen hatten. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen, die Kaspar beschworen hat. Kilian soll das ebenfalls tun, wenn er mündig wird. Kaspar siegelt, auch für den Vetter.
Gebin auf sannt Jacofs tag a. d. 1445.

  • Archive signature: 721
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1445 Juli 25.

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Kaspar vom Stein [zu Ostheim] bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg als der Älteste und Lehnsträger für sich, seine Vettern Lorenz, Giso und Christoph vom Stein sowie Kilian, Sohn des verst. Erhard vom Stein, die übrigen Verwandten (fettern des Helms) und deren Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben das Burggrafenamt zu Würzburg (Wurtzpurg), das man jetzt Zentgrafenamt nennt, mit allem Zubehör in und vor der Stadt Würzburg, Gericht, Freiheiten, Herrschaft, Ehren, Nutzen, Würden und Gewohnheiten, Häusern, Höfen, Zinsen, Gülten und Gefällen, wie das die Vorfahren von den Vorfahren und dem verst. Vater des Grafen bisher zu Lehen hatten. Als Lehnsträger für sich und die Vettern empfängt Kaspar auch den Anteil am Zehnten zu Häselrieth (Heßelrit) mit dem Anteil des Zubehörs, wie das die Vorfahren und Vettern von Vorfahren und verst. Vater des Grafen hatten. Als der Älteste hat Kaspar für sich und seine Vettern die Verpflichtungen beschworen; er siegelt.
Geben auf Sonntag nach sannt Jacofs tag a. d. 1445.

  • Archive signature: 722
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1445 August 1.

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Siegfried vom Stein zu Ostheim bekundet, als Lehnsträger für sich, seinen Bruder Dr. Hertnid vom Stein sowie seine Vettern Giso, Balthasar und Friedrich (Friczen), Söhne des verst. Christian vom Stein, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüder Johann und Berthold die Mannlehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Lehnsurkunde:
Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt für sich, seine Brüder Johann und Berthold den Siegfried vom Stein zu Ostheim als Lehnsträger für sich und seinen Bruder Dr. Hertnid vom Stein einerseits, seine Vettern Giso, Balthasar und Friedrich, Söhne des verst. Christian vom Stein, andererseits, zu Mannlehen mit dem Fronhof zu Ostheim, der Hälfte und einem weiteren Vierundzwanzigstel des dortigen Zehnten samt Zubehör in Dorf und Feld, soweit die Mark reicht, dem gleich großen Anteil am kleinen Zehnten, dem Burgwall Völkershausen (Valkenshusen), dem ganzen Dorf, dem großen und kleinen Zehnten sowie allem Zubehör in Dorf und Feld, wie das auf sie gekommen ist, zu den üblichen Verpflichtungen; ausgenommen ist der Wildbann. Außerdem hat der Graf die vom Stein belehnt mit der Wüstung Grube (zun Gruben) unter Hiltenberg in Pfandschaft für 60 rheinische Gulden, die nach einer Ablösung für Gülten anzulegen sind, die die vom Stein vom Grafen und seinen Erben zu Lehen zu empfangen haben. Siegel des Grafen, auch für seine Brüder.
Gebin 1458 am Sontag nach sant Jacobffs tag des heiligen zwelffboten.
Siegfried übernimmt als Lehnsträger die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 723
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1458 Juli 30.

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Kaspar vom Stein zu Nordheim (Nort-) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben die Hälfte zu Ruppers (Ruprechts), die ihm jetzt durch Schlichtung des Grafen von seinem Schwiegersohn Melchior von der Tann (Thann) zuteil geworden ist, mit der Hälfte des Zubehörs in Burg und Feld, mit Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, Leuten, Gütern, Zinsen, Gülten, Ehren, Nutzen, Rechten und Freiheiten, wie Melchior es innehatte und es seit alters hergekommen ist. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten; Kaspar hat dies beschworen; er siegelt.
Der gegebin ist 1459 an sannt Johanns tag baptistenn.

  • Archive signature: 724
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1459 Juni 24.

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Balthasar vom Stein bekundet, als Ältester und Lehnsträger für sich, seine Vettern Lorenz, Giso und Christoph vom Stein, Siegfried vom Stein, Kilian, Sohn des verst. Erhard vom Stein, Heinrich (Heintzen), Johann (Hannsen), Georg (Jorgen) und Eckarius vom Stein, Söhne des verst. Kaspar, und die übrigen Vettern des Helms bzw. deren Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben das Burggrafenamt zu Würzburg (Wurtzpurg), das man jetzt Zentgrafenamt nennt, mit allem Zubehör in und vor der Stadt Würzburg, Gericht, Freiheiten, Herrschaft, Ehren, Nutzen, Würden und Gewohnheiten, Häusern, Höfen, Zinsen, Gülten und Gefällen, wie das die Vorfahren von den Vorfahren und dem verst. Vater des Grafen bisher zu Lehen hatten. Als Lehnsträger für sich und die Vettern empfängt Kaspar auch den Anteil am Zehnten zu Häselrieth (Heßelrit) mit dem Anteil des Zubehörs, wie das die Vorfahren und Vettern von Vorfahren und verst. Vater des Grafen hatten. Als der Älteste hat Balthasar für sich und seine Vettern die Verpflichtungen beschworen; er siegelt.
Gebin am Dinstag nach sant Walpurgen tag 1462.

  • Archive signature: 725
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1462 Mai 4.

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Die Brüder Heinrich (Heincz), Johann (Hanns), Georg (Jorge) und Eckarius, Söhne des verst. Kaspar vom Stein, und Kilian vom Stein, Sohn des verst. Erhard, bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben: an der großen Kemenate im Schloss zu Ruppers (Ruprechts) die Hälfte, die ihrem Vater durch Schlichtung des Grafen von Melchior von der Tann (Thann) zu lösen gegeben worden ist, sowie den Turm am Hermannsfelder (Hermans-) See, den die Brüder jetzt von Kaspar vom Berge gekauft haben, jeweils mit allem Zubehör in Schlössern, Dörfern und Feldern, mit Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, so wie der verst. Vater bzw. Kaspar vom Berge sie zuvor innehatten. Die vom Stein haben davon die üblichen Verpflichtungen, die sie beschworen haben. Kilian besitzt lediglich einen Anteil an der Kemenate zu Ruppers. Heinrich siegelt für sich und seine Brüder; Kilian bedient sich dieses Siegels.
Der gegebin ist 1462 an der heiligen Drey konige tage.

  • Archive signature: 726
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1462 Januar 6.

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Lehnsrevers des Eckarius vom Stein gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Urkunde ist inseriert: Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Eckarius vom Stein, Sohn des verst. Kaspar vom Stein, und seine Erben mit zwei Teilen zu Ruppers (Rupprechts) in Schloss, Dorf und Feld, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, von denen eines vom verst. Vater Kaspar ererbt, das andere von Wolfgang vom Stein, Sohn seines verst. Bruders Johann (Hannsenn), anerstorben ist. Weiter erhält Eckarius zu Mannlehen ein Drittel des Zehnten zu Häselrieth (Heselridt), vom Vater anerstorben, mit allem Zubehör; alle Lehen haben von den Vorfahren des Grafen und der Grafschaft Henneberg zu Lehen gerührt. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Eckarius hat seine Verpflichtungen beschworen. Siegel des Grafen.
Der gebenn an sannt Enndres des heiligenn zwelffbotenn tage 1493.
Eckarius vom Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 727
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1493 November 30.

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Laut Rückvermerk waren die Lehen ursprünglich den Leibeslehnserben vorbehalten. Die gnädige Frau und der Graf haben sie zu Mannlehen verliehen.

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Lehnsrevers des Eckarius vom Stein, Sohn des verst. Kaspar, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg; die Lehnsurkunde ist inseriert: Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Eckarius vom Stein zu Nordheim, Sohn des verst. Kaspar vom Stein, als Ältesten und Lehnsträger für sich und seine Vettern Philipp, verst. Heinrichs (Heintzen) Sohn, Philipp, verst. Siegfrieds Sohn, Christoph, verst. Balthasars Sohn, und die übrigen Vettern vom Stein ihres Helms zu Mannlehen mit dem Burggrafenamt zu Würzburg, jetzt Zentgrafenamt genannt, mit allem Zubehör in und vor der Stadt Würzburg, Gericht, Freiheiten, Herrschaft, Ehren, Nutzen, Würden und Gewohnheiten, Häusern, Höfen, Zinsen, Gülten und Gefällen, wie das die Vorfahren von den Vorfahren des Grafen bisher zu Lehen hatten. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Eckarius hat für sich und seine Vettern die Verpflichtungen beschworen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Sonnabende nach Jacobi 1497.
Eckarius übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 728
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Juli 29.

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Lehnsrevers des Philipp vom Stein zu Ostheim (-heym) gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert: Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet: Am vergangenen 23. Okt. (Dinstage nach der Eylfftausent junckfrawen tage) haben die Mannen seines Manngerichts im Streit zwischen Philipp vom Stein zu Ostheim und der Witwe des Friedrich vom Stein entschieden, dass die von der Grafschaft Henneberg rührenden Lehen des Verstorbenen dem Philipp vom Stein zu verleihen sind; die Witwe Friedrichs und seine Tochter aus dieser Ehe bleiben in ihren Besitzrechten unberührt. Dementsprechend belehnt der Graf den Philipp vom Stein mit den Lehen bzw. Anteilen, die Friedrich von ihm hatte. Philipp hat seine Verpflichtungen beschworen. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Mantage nach Allerheiligen tage 1498.
Philipp vom Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 729
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1498 November 5.

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Lehnsrevers des Philipp vom Stein zu Ostheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert: Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Philipp vom Stein zu Ostheim und seine männlichen Erben zu Mannlehen mit den folgenden Gütern: der Wüstung Gruben unter Hiltenberg (Hildenbg.) mit Zubehör, verpfändet für 60 rheinische Gulden und durch die Herrschaft ablösbar; in diesem Fall ist das Geld hinter dem Grafen für Güter anzulegen, die zu Lehen zu empfangen sind; Philipp hat die Wüstung halb von seinem verst. Vater Siegfried geerbt, halb von seinem Vetter Christoph gekauft. Dem Fronhof zu Ostheim ganz und der Hälfte des Burgwalls zu Völkershausen (Volckerß-) mit der Hälfte des Dorfes sowie des großen und kleinen Zehnten, ebenfalls vom Vater ererbt. Einem Viertel des Zehnten zu Ostheim, das ererbt, und einem Drittel eines weiteren Viertels, das vom Vetter Christoph gekauft ist. Schließlich mit einem Anteil am Zehnten zu Ostheim, wie Philipp das am haderteile haben mag, und allem Zubehör der genannten Lehen; allein den Wildbann hat der Graf sich vorbehalten. Philipp hat seine Verpflichtungen beschworen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Montage nach Allerheyligen tage 1498.
Philipp vom Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 730
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1498 November 5.

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Lehnsrevers der Brüder Siegfried, Moritz und Hertnid, Söhne des verst. Philipp vom Stein zu Ostheim, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Gruben, hat der verst. Vater halb ererbt, halb von Christoph vom Stein gekauft; Fronhof zu Ostheim ganz; Burgwall zu Völkershausen halb mit der Hälfte des Dorfes, des großen und kleinen Zehnten, vom Vater ererbt; ein Viertel des Zehnten zu Ostheim und ein Drittel eines weiteren Viertels, vom Vater geerbt bzw. aus den Händen des Christoph vom Stein gekauft; Anteil des Zehnten zu Ostheim am hadertheile; alles Zubehör, ausgenommen der Wildbann. Siegel des Grafen.
Gegeben an Donnerstag nach der Unschuldigen kindlein tag 1519.
Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten ihren Vetter Philipp vom Stein zu Nordheim, Amtmann zu Bischofsheim, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 731
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1518 Dezember 30.

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Bei der Auflösung des Datums ist der Weihnachtsstil zu beachten.

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Lehnsrevers des Philipp vom Stein zu Ostheim als Ältestem des Geschlechts gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Burggrafenamt zu Würzburg, jetzt Zentgrafenamt genannt, mit allem Zubehör in und vor der Stadt Würzburg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Montag nach der heyligen Drey koenig tage 1527.
Stein beschwört seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 732
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1527 Januar 7.

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Lehnsrevers des Valentin vom Stein zu Nordheim im Grabfeld für sich und Moritz vom Stein, beide als Vormünder ihres Vetters Philipp, Sohnes des verst. Siegfried vom Stein zu Völkershausen, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: halber Burgwall zu Völkershausen mit der Hälfte des Dorfes, des großen und kleinen Zehnten mit allem Zubehör in Dorf, Mark und Feld, wie sie verst. Siegfried hatte. Valentin hat aufgrund vorgelegter Vollmacht seines Mitvormunds die Lehen empfangen. Siegel des Grafen.
Geschehen zu Masfelt den ersten Octobris 1555.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 733
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1555 Oktober 1.

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Lehnsrevers des Philipp vom Stein zu Völkershausen gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: halber Burgwall zu Völkershausen mit der Hälfte des Dorfes, des großen und kleinen Zehnten mit allem Zubehör in Dorf, Mark und Feld, hatte der verst. Vater Siegfried vom Stein vom verst. Grafen Wilhelm. Siegel des Grafen.
Der geben ist ahm Mittwochenn den eynunndzwantzigstenn Augusti 1560.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen; da er kein Siegel hat, bittet er seinen Vetter Valentin vom Stein zu Nordheim um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 734
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 August 21.

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Lehnsrevers der Brüder Kaspar Wilhelm und Hans vom Stein zu Völkershausen sowie des Hans Bronsart zu Schwickershausen und des Kaspar von der Tann als Vormünder des Kaspar vom Stein, Sohnes des verst. Kaspar vom Stein zu Nordheim im Grabfeld, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte, verliehen nach dem Tod des Moritz Burkhard vom Stein zu Ost- und Sondheim: 1. halber Burgwall zu Völkershausen mit der Hälfte des Dorfes, des großen und kleinen Zehnten mit allem Zubehör in Dorf, Mark und Feld, hatten Siegfried vom Stein und danach sein Sohn Philipp. 2. Wüstung Gruben unter Hiltenberg; Fronhof zu Ostheim ganz; ein Viertel des Zehnten zu Ostheim und ein Drittel eines weiteren Viertels; Anteil des Zehnten zu Ostheim am hadertheile; alles Zubehör, ausgenommen der Wildbann, hatten zuvor verst. Moritz vom Stein und sein verst. Sohn Hans. 3. Ruppers mit Sitz und allem Zubehör in Burg und Feld. 4. Turm am Hermannsfelder See. 5. Güter zu Haselbach mit aufgezähltem Zubehör, hatten die Brüder Heinrich und Andreas von Wechmar von der Grafschaft, hat Philipp vom Stein, Großvater des verst. Kaspar, von diesen gekauft. 6. freier Hof zu Mellrichstadt hinter der Oberkirche am Endsee mit aufgezählten Rechten und Freiheiten, hatten Wilhelm Groß und danach dessen Tochtermann Nikolaus von Schiltitz, ist dann kaufweise an Balthasar von Bastheim und Georg von Zweiffel gelangt, hat Kaspar vom Stein der Ältere 1586 von Georg von Zweiffel gekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am achtundzwantzigsten monatstag Martii 1610.
Kaspar Wilhelm vom Stein übernimmt für sich, Bruder und Vetter die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 735
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 März 28.

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Pergament

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Lehnsrevers des (1) Kaspar Wilhelm vom Stein zu Völkershausen für sich und seinen Bruder Hans sowie des (2) Georg Friedrich von der Tann zu Ketten und des (3) Hans Bronsart zu Schwickershausen, Vormünder Kaspars des Jungen, Sohnes des Kaspar vom Stein zu Nordheim im Grabfeld, gegen Kurfürst Johann Georg und den Herzögen zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. halber Burgwall zu Völkershausen mit der Hälfte des Dorfes, des großen und kleinen Zehnten mit allem Zubehör in Dorf, Mark und Feld. 2. Wüstung Gruben unter Hiltenberg; Fronhof zu Ostheim ganz; ein Viertel des Zehnten zu Ostheim und ein Drittel eines weiteren Viertels; Anteil des Zehnten zu Ostheim am Hadertheile; alles Zubehör, ausgenommen der Wildbann. 3. Ruppers mit Sitz und allem Zubehör in Burg und Feld. 4. Turm am Hermannsfelder See. 5. Güter zu Haselbach mit aufgezähltem Zubehör. 6. freier Hof zu Mellrichstadt hinter der Oberkirche am Endsee mit aufgezählten Rechten und Freiheiten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungenn am achten monatstag Novembris 1611.
Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 738
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Pergament

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Lehnsrevers der Vettern Kaspar Wilhelm und Kaspar des Jüngeren vom Stein zu Völkershausen und Nordheim im Grabfeld gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. halber Burgwall zu Völkershausen mit der Hälfte des Dorfes, des großen und kleinen Zehnten mit allem Zubehör in Dorf, Mark und Feld. 2. Wüstung Gruben unter Hiltenberg ganz; Fronhof zu Ostheim ganz; ein Viertel des Zehnten zu Ostheim und ein Drittel eines weiteren Viertels; Anteil des Zehnten zu Ostheim am Hadertheile; alles Zubehör, ausgenommen der Wildbann. 3. Ruppers mit Sitz und allem Zubehör in Burg und Feld. 4. Turm am Hermannsfelder See. 5. Güter zu Haselbach mit aufgezähltem Zubehör. 6. freier Hof zu Mellrichstadt hinter der Oberkirche am Endsee mit aufgezählten Rechten und Freiheiten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am 25. monatstag Junii 1617.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 739
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 Juni 25.

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Pergament

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Lehnsurkunde der hennebergischen Regierung zu Meiningen für Georg Wilhelm vom Stein zu Völkershausen, Sohn des verst. Kaspar Wilhelm, sowie Dietrich, Heinrich Christoph, Karl, Lorenz und Ludwig, Söhne verst. Kaspars vom Stein zu Nordheim. Lehnsobjekt/-e: 1. halber Burgwall zu Völkershausen mit der Hälfte des Dorfes, des großen und kleinen Zehnten mit allem Zubehör in Dorf, Mark und Feld. 2. Wüstung Gruben unter Hiltenberg ganz; Fronhof zu Ostheim ganz; ein Viertel des Zehnten zu Ostheim und ein Drittel eines weiteren Viertels; Anteil des Zehnten zu Ostheim am Hadertheile; alles Zubehör, ausgenommen der Wildbann. 3. Ruppers mit Sitz und allem Zubehör in Burg und Feld. 4. Turm am Hermannsfelder See. 5. Güter zu Haselbach mit aufgezähltem Zubehör. 6. freier Hof zu Mellrichstadt hinter der Oberkirche am Endsee mit aufgezählten Rechten und Freiheiten. 7. ein Vorwerk zu Hermannsfeld sowie ein Drittel des dortigen Zehnten. 8. ein Hof zu Sülzfeld mit Zubehör sowie Zinsen und Gülten zu Stedtlingen und Haselbach gemäß eines Vertrages von 1621. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben zue Meinungen am 29ten monatstag Aprilis 1652.

  • Archive signature: 740
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1652 April 20.

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Ausf. A; Unterschriften: Johann Michael Strauß C.m.p. David Rhost ss.

Pergament

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Lehnsurkunde der hennebergischen Regierung zu Meiningen für Georg Wilhelm vom Stein zu Völkershausen, Sohn des verst. Kaspar Wilhelm, sowie Dietrich, Heinrich Christoph, Karl, Lorenz und Ludwig, Söhne verst. Kaspars vom Stein zu Nordheim. Lehnsobjekt/-e: 1. halber Burgwall zu Völkershausen mit der Hälfte des Dorfes, des großen und kleinen Zehnten mit allem Zubehör in Dorf, Mark und Feld. 2. Wüstung Gruben unter Hiltenberg ganz; Fronhof zu Ostheim ganz; ein Viertel des Zehnten zu Ostheim und ein Drittel eines weiteren Viertels; Anteil des Zehnten zu Ostheim am Hadertheile; alles Zubehör, ausgenommen der Wildbann. 3. Ruppers mit Sitz und allem Zubehör in Burg und Feld. 4. Turm am Hermannsfelder See. 5. Güter zu Haselbach mit aufgezähltem Zubehör. 6. freier Hof zu Mellrichstadt hinter der Oberkirche am Endsee mit aufgezählten Rechten und Freiheiten. 7. ein Vorwerk zu Hermannsfeld sowie ein Drittel des dortigen Zehnten. 8. ein Hof zu Sülzfeld mit Zubehör sowie Zinsen und Gülten zu Stedtlingen und Haselbach gemäß eines Vertrages von 1621. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gegeben zue Meinungen am 29ten monatstag Aprilis 1652.

  • Archive signature: 741
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1652 April 20.

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Ausf. B; Unterschriften: Johann Michael Strauß C.m.p. David Rhost ss.

Pergament

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Lehnsrevers des Georg Wilhelm vom Stein zu Völkershausen gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. halber Burgwall zu Völkershausen mit der Hälfte des Dorfes, des großen und kleinen Zehnten mit allem Zubehör in Dorf, Mark und Feld. 2. Wüstung Gruben unter Hiltenberg ganz; Fronhof zu Ostheim ganz; ein Viertel des Zehnten zu Ostheim und ein Drittel eines weiteren Viertels; Anteil des Zehnten zu Ostheim am Hadertheile; alles Zubehör, ausgenommen der Wildbann. 3. Ruppers mit Sitz und allem Zubehör in Burg und Feld. 4. Turm am Hermannsfelder See. 5. Güter zu Haselbach mit aufgezähltem Zubehör. 6. freier Hof zu Mellrichstadt hinter der Oberkirche am Endsee mit aufgezählten Rechten und Freiheiten. 7. ein Vorwerk zu Hermannsfeld sowie ein Drittel des dortigen Zehnten. 8. ein Hof zu Sülzfeld mit Zubehör sowie Zinsen und Gülten zu Stedtlingen und Haselbach gemäß eines Vertrages von 1621. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben zue Meinungen am 29ten monatstag Aprilis 1652.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen, unterschreibt und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 742
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1652 April 25.

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Unterschrift: Georg Wielhelm vom Stein ss.

Papier

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Der Ritter Johann (Hans) vom Stein (Steyne) [zum Liebenstein], sein Bruder Wetzel sowie seine Söhne Wetzel, Johann (Hans) und Heinrich bekunden, dass Heinrich Graf zu Henneberg und sein Sohn Wilhelm sie und ihre Leibeslehnserben begnadet haben mit ihrem Anteil des Schlosses Barchfeld und Zubehör; sie sollen dort Erbvögte, Mannen und Diener der Herrschaft Henneberg sein mit den üblichen Verpflichtungen; Barchfeld ist Offenhaus der Grafen gegen jedermann ausgenommen die vom Stein und ihre Leibeserben. Die Aussteller und ihre Erben sollen den Grafen auf Ansinnen zu ihren Rechten verhelfen; diese sollen sie und ihre Erben schützen und schirmen wie andere Amtleute, Mannen und Diener. Dies haben die vom Stein beschworen. (1) Johann und (2) sein Bruder Wetzel siegeln, auch für Johanns Söhne.
Der gegebin ist 1404 an sente Dionisii tage.

  • Archive signature: 746
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1404 Oktober 9.

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Heinrich vom Stein [zum Liebenstein] bekundet, für sich und seine Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg ein Viertel an Burg und Gericht zu Barchfeld mit Zubehör in Burg, Dorf und Feld zu Mannlehen empfangen zu haben; er und seine Leibeslehnserben sollen dort Erbvögte, Mannen und Diener sein; lediglich die geistlichen und weltlichen Lehen hat der Graf sich vorbehalten. Das Schloss ist dessen Offenhaus gegen jedermann außer die vom Stein und ihre Erben. Der Graf soll diese schützen, schirmen und verantworten wie andere Amtleute, Mannen und Diener. Der Aussteller empfängt weiter das kleine Vorwerk, das mittlere Vorwerk, auf dem jetzt Sophie (Fyhe) vom Berge ihr Leibgedinge hat, die Fischweide genannt die Schweina (Sweyna), dreieinhalb Acker Wiesen an diesem Wasser, neun Hufen Land, die denen von Heringen gehörten, eine halbe Hufe, die jetzt Johann (Hanns) Hartung innehat und deren Zinse halb dem Kloster Allendorf (Aldendorff) zufallen, ein Viertel einer Hufe, hat Johann (Hanns) Kricher inne, acht Hintersiedelgüter, die denen von Scherfstrut (Scherfestrute) gehörten, zwei ebensolche, die dem Kloster Allendorf gehörten, ein Hintersiedelgut, das Hermann Kemenater vom Aussteller hat, die Wüstung Atzendorf (-dorff) mit der Rabisgrube und dem Wasser Grumbach, so weit die Mark Atzendorf geht, die Wüstung Meimers (Eynbrechts) mit Äckern, Wiesen, Holz und Feld auf der nach Barchfeld gelegenen Seite des Grumbachs und der Grumbach selbst innerhalb dieser Mark, die Wüstung Rengers unterhalb Wünschensuhl (Windischen Sula) sowie die Wüstung Baues [-hof] (zum Buwers) zwischen Marksuhl (Marckt Sula) und Wünschensuhl, so wie Heinrichs Großvater und er selbst es von Vorfahren und Vater des Grafen zu Lehen hatten. Heinrich und seine Erben haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben yst 1431 am Sontage in der Vasten als man zu chore singet Judica.

  • Archive signature: 747
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1431 März 18.

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Heinrich (Heintz) vom Stein bekundet für sich und seine Leibeslehnserben, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zwei Hufen Land zu Barchfeld mit allem Zubehör, die denen von der Kere gehörten, mit den übrigen, gleichzeitig verliehenen Lehen zu Mannlehen empfangen zu haben zu den Verpflichtungen, die in dem die anderen Lehen betreffenden Revers genannt werden. Siegel des Ausstellers.
A. d. 1431 am Sontage in der Vasten Judica.

  • Archive signature: 748
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1431 März 18.

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Heinrich (Heintz) vom Stein, Erbvogt zu Barchfeld, bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zwei Drittel einer Hofstatt in Barchfeld, an der Johann (Hanns) Hartung das dritte Drittel hat, zu freiem Mannlehen empfangen zu haben, dazu zwei Drittel der verlorn wiesen, die er von Heimbrecht Schutze gekauft hat. Er und seine Erben haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist 1432 am Fritage Prisce virginis.

  • Archive signature: 749
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1432 Januar 18.

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Heinrich vom Stein [zum Liebenstein] bekundet für sich und seine Leibeslehnserben, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben: die Erbvogtei zu Barchfeld (-velt) - ein Viertel von Burg, Gericht und Zubehör, beginnend am Tor, sich hinziehend zwischen der Scheune des Ludwig Landgrafen von Hessen und der Scheune des Ausstellers bis an die Mauer, dann herum bis an den Turm, von dort weiter bis an das erwähnte Tor mit einem Viertel des Turms und einem Viertel des Zubehörs in Burg und Dorf mit Gericht über Hals und Hand, Herrlichkeit, Gebot und Verbot, Leuten, Gütern, Zinsen, Gülten, Renten, Gefällen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Gewässern, Teichen, Mühlen, Fischweiden, Wunne und Weide, Häusern, Höfen und Hofstätten mit Diensten, Herbergen, Lägern, Folgen und Steuern, Schenkstätten und Schäfereien. Die vom Stein sind dort Erbvögte. Das Viertel des Schlosses ist Offenhaus des Grafen gegen jedermann ausgenommen den Aussteller und seine Erben; die Grafen sollen diese schützen, schirmen und verteidigen gegen jedermann wie andere Vögte, Amtleute, Mannen und Diener. Der Aussteller empfängt außerdem: eine Fischweide zu Salzungen (Saltz-) in der Werra, beginnend bei der Mühle zu Salzungen und endend an der Brücke zu Allendorf (Aldendorff); die Wüstung Gauchstal (-tayl) ganz; die Wüstung Krummelbach bei Barchfeld ganz; den Hof Reinwartenrode bei Liebenstein ganz; neuneinhalb Erbgüter zu Atterode (Attenrode); die Wüstung Meimers (zum Eymbrechtis) mit Acker, Wiesen, Holz und Feld auf der nach Barchfeld gelegenen Seite des Grumbachs und dem Gewässer Grumbach innerhalb der Mark dieser Wüstung; die Wüstung und Mühle Rengers unter Wünschensuhl (Windischensule); die Wüstung Baues [-hof] (zum Buwers) zwischen Marksuhl (Marcktsula) und Wünschensuhl; diese empfängt Heinrich so, wie sie der verst. Vater und er selbst sie von des Grafen Vorfahren, verst. Vater und ihm selbst hatten; ausgenommen sind die geistlichen und weltlichen Lehen. Wegen der geleisteten Dienste empfängt Heinrich vom Stein die folgenden Lehen, die dem Grafen teils heimgefallen, teils verheimlicht (verstolen) worden waren: eine Fischweide vor der Stadt Eisenach (Isenache) an der Nesse (Neße), hatte vor Zeiten Lukarde von Friemar (Frimar) von den Brüdern Ludwig, Reinhard und Berthold Ratgeb gekauft, ein Teil beginnend an der Lache nächst der Schleifmühle des verst. Thomas Meßersmid, endend an den Stegen hinter St. Katharinen, die man Mönchstege nennt; der andere Teil unterhalb der genannten Stege zwischen St. Katharinen Fischweide und Stedtfeld (Steteveld), genannt das niderwaßer, wie es die Ratgeb und danach Lukarde von Friemar von den Vorfahren des Grafen hatten; Profisch (Bruchfischa) halb; Ungernthal (Ungehuertail) ganz; Lauterbach (Lutter-) und Lutter (Luttera) unter Kupfersuhl (Kopphersula); Kottera bei Kupfersuhl; Erdbrücken (Ertbruch) bei Ettenhausen (-husen); das Hunoldis zwischen Gospenroda (Goßprechterode) und Mölmes [-hof] (dem Milewis); Abteroda (Apterode) zwischen Auenheim (Auwenheim) und Vacha (Vache); Rienau (Ryna) zwischen Hausbreitenbach (Burgbreiten-) und Auenheim. Diese empfängt Heinrich für sich und seine Leibeslehnserben; der Graf hat sie seinerseits vom Stift Hersfeld zu Lehen. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen; diese hat er beschworen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben 1438 am nechsten Fritage vor unser lieben Frauwen tage purificationis, Lichtmesse genand.

  • Archive signature: 750
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1438 Januar 31.

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Heinrich vom Stein [zum Liebenstein] bekundet, dass seine Vorfahren, sein verst. Vater und er selbst die folgenden Lehen und Güter ganz von Wilhelm Grafen zu Henneberg und dessen Vorfahren getragen haben. Ludwig Landgraf zu Hessen hat jetzt allerdings eine Urkunde gefunden, die den Kauf von Schloss und Dorf Barchfeld (-velt) mit allem Zubehör betrifft und nach der drei Teile der um das Schloss liegenden und zugehörigen Lehen vom Landgrafen und nur der vierte von Wilhelm Grafen zu Henneberg rühren. Dementsprechend haben sich Graf Wilhelm und sein Oheim, der Landgraf, jetzt wegen der Vergabe der Lehen geeinigt. Heinrich hat daher vom Grafen ein Viertel der folgenden Lehen empfangen und ist wegen der drei übrigen Teile an den Landgrafen gewiesen worden: am Vorwerk, das Sophie (Fyhe) vom Berge innehat, am anderen, kleinen Vorwerk, beide der vom Stein Vorwerke genannt, an des alten Heinrich Kochs Gut, an der Wilerin Gut, an einer Hofstatt hinter der Burg, an dem Gut, das Johann (Hans) Abentrod innehat, und an dem Gut genannt Barchfelder Gut, das derselbe auch hat - alle in die genannten beiden Vorwerke gehörig; am Gewässer genannt Schweina (Sweyna), beginnend an Hof und Walstatt Wenigenschweina bis oberhalb Barchfeld zum obersten Mühlenwehr; an neun Hufen Land, die denen von Heringen gehörten; an zwei Hufen Land und drei Acker Wiesen, letztere im Forst gelegen und von Daniel von Leibolz (Leuboldis) gekauft, vor Zeiten denen von der Kere gehörend; an einem Viertel einer Hufe, die Johann (Hanns) Kricher innehat; an acht Hintersiedel-Hofstätten, die denen von Scherfstrut (Scherffistrud) gehörten; an zwei Hofstätten, die dem Kloster Allendorf (Aldendorff) gehörten; an einer Hofstatt hinter der Burg, die Hermann Kemenater vom Aussteller hat; an zwei Dritteln einer Hofstatt, auf der Johann (Hans) Hartung sitzt, und zwei Dritteln der verlorenen Wiese, die Heinrich vom Stein von Heimbrecht Schutze gekauft hat. Heinrich empfängt für sich und seine Leibeslehnserben außerdem ein Viertel an der Wüstung Atzendorf (-dorff) mit dem Gehölz Rabisgrube und dem Wasser Grumbach, so weit die Mark Atzendorf geht. Diese Wüstung hatten vor Zeiten die Vorfahren des Grafen für 300 Gulden denen von Heringen versetzt, bei denen die vom Stein sie für diese Summe eingetauscht haben; an drei Vierteln steht jetzt dem Landgrafen von Hessen die Lösung zu. Das Viertel dieser genannten Güter hat Heinrich mit allem Zubehör in Dorf und Feld - Leuten, Gütern, Häusern, Höfen, Hofstetten, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Teichen, Mühlen, Wunne, Weide, Zinsen, Gülten, Renten, Gefällen, Gebot und Verbot, Diensten, Herbergen, Lägern, Folgen, Steuern, Schenkstätten und Schäfereien - empfangen, wie die Vorfahren, der verst. Vater und er sie bisher von des Grafen Vorfahren, seinem Vater und ihm selbst hatten, und zu den üblichen Verpflichtungen. Heinrich vom Stein hat diese beschworen; er siegelt.
Das gescheen ist 1438 an dem nechsten Fryetage vor unser lieben Frauwen tage purificationis, Lichtmesse genand.

  • Archive signature: 751
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1438 Januar 31.

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Heinrich vom Stein bekundet, für sich und seine Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg wegen der dessen Vater und ihm selbst geleisteten Dienste ein Burggut auf der Veste Henneberg und einen darunter gelegenen Hof, Einödhausen (Eynhartshusen) genannt, mit zugehörigen Häusern, Höfen, Hofstätten, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Teichen, Gewässern, Wunne und Weide zu Mannlehen empfangen zu haben. Diese Lehen hatte vorher verst. Wilhelm von der Kere vom verst. Vater des Grafen und diesem selbst; sie waren dem Grafen durch Wilhelms Tod heimgefallen. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen, die er beschworen hat. Siegel des Ausstellers.
Gegebin am heiligen Jarstage a. d. 1439.

  • Archive signature: 752
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1439 Januar 1.

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Lehnrevers des Heinrich vom Stein zum Liebenstein, Landvogt der Brüder Wilhelm, Johann und Berthold Grafen zu Henneberg, gegen dieselben. Die Lehnsurkunde ist inseriert: Die Brüder Wilhelm, Johann und Berthold Grafen zu Henneberg übertragen mit Zustimmung ihrer Mutter Katharina Gräfin zu Henneberg und ihrer Vormünder - Heinrich Grafen zu Schwarzburg (Swarczpurg), Herrn zu Arnstadt (-stete) und Sondershausen (Sundershusen), ihres Schwagers, und Reinhard Grafen zu Hanau (-auw) des Jungen, ihres Oheims - wegen der von ihrem Rat (heimlichen) Heinrich vom Stein zum Liebenstein ihrem Vater und ihnen selbst, insbesondere in ihrem Streit mit Heinrich Grafen zu Henneberg, geleisteten Dienste, da ihre Grafschaft einerseits mit Schulden beladen ist, andererseits Heinrich belohnt und seine in ihrem Dienst erlittenen Schäden ersetzt werden sollen, diesem und seinen Erben die Schenkstatt zu Frauenbreitungen (Frauwenbreytungen), die diese nutzen sollen wie bisher die Grafen, dazu die zum dortigen Forsthof gehörenden und im Forst gelegenen Wiesen; wenn sie diese nutzen und selbst mähen lassen, sollen die Männer der beiden Breitungen jährlich das Heu aufheben und nach Barchfeld (-felt) führen; die schon zuvor dem Freiboten (frie-) gehörenden Wiesen sollen die vom Stein diesem folgen lassen. Der Freibote hat die Wiesen getreulich zu pflegen und dafür zu sorgen, dass das Heu, wie eben beschrieben, durch die Männer gemacht und weggeführt wird. Außerdem übertragen sie Heinrich und seinen Erben ein zu Frankenberg (Franckem-) gehörendes Fischwasser an der Werra unter Altenbreitungen, gelegen unterhalb von Heinrichs eigenem Fischwasser. Die Nutzung dieser Güter steht künftig denen vom Stein zu; sie dürfen sie jedoch nicht verkaufen oder versetzen. Eine Auslösung ist den Grafen jederzeit mit 500 rheinischen Gulden möglich; die vom Stein sollen die Güter dann unverzüglich herausgeben. Die Lösung ist zwei Monate vorher nach Barchfeld anzukündigen, die Summe ist in Schmalkalden (Smal-) oder Breitungen fällig. Die am Forst gelegenen, zum Forsthof gehörenden, Äcker und Wiesen sind auf Lebenszeit Heinrich Beck, Diener der Grafen, verschrieben. Nach dessen Tod fallen sie denen vom Stein zu, sofern eine Ablösung noch nicht erfolgt ist. Graf Wilhelm siegelt für sich und seine Brüder, die sich dieses Siegels bedienen. Die Mutter Katharina Gräfin zu Henneberg und die Vormünder Heinrich Graf von Schwarzburg und Reinhard Graf zu Hanau siegeln zum Zeichen der Zustimmung; sie werden gegen die Urkunde nicht vorgehen.
Gebin uff Fritag vor dem heigin [sic!] Cristage a. d. 1446.
Heinrich verpflichtet sich auf den Inhalt der Urkunde und verspricht, mit der Lösung gehorsam zu sein. Siegel des Ausstellers.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 753
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1446 Dezember 23.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern (1) Hans, (2) Heinrich und (3) Philipp vom Stein zum Liebenstein gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Ein näher beschriebenes Viertel der Burg zu Barchfeld mit einem Viertel des darin gelegenen Turms, Zubehör in Dorf und Feld, einem Viertel des Gerichts über Hals und Hand und weiterem aufgezähltem Zubehör; die vom Stein sind dort Erbvögte. Schloss, Burg und Dorf stehen den Grafen offen gegen jedermann außer die vom Stein selbst. Die Grafen sollen diese darin schützen und schirmen. 2. Eine Fischweide zu Salzungen von der dortigen Mühle bis zur Brücke in Allendorf. 3. Die Wüstungen Gauchstal und Krummelbach; Hof Reinwartrode bei Liebenstein; neuneinhalb Erbgüter zu Atterode (Attenrode); die Wüstung Meimers mit aufgezähltem Zubehör; Wüstung und Mühle Rengers, Wüstung Baues [-hof], von Vorfahren und Vater hergebracht. 4. Näher beschriebene Fischweide zu Eisenach, Vorbesitzer Lukarde von Friemar und die Ratgeb. 5. Profisch halb, Ungernthal ganz, Lauterbach, Lutter bei Kupfersuhl, Erdbrück, Hunolds, Abteroda und Rienau, deren Lage jeweils beschrieben wird; vom Großvater Graf Wilhelm an den Großvater derer vom Stein verliehen. 6. Wüstung Atzendorf und zwei Hufen Land zu Barchfeld, zuvor in Händen derer von der Kere. 7. Ein Burggut zu Henneberg in Emfertshausen [richtig: Einödhausen], vor Zeiten von der Kere, hat der Großvater derer vom Stein vom Großvater des Grafen erhalten. 8. Zwei näher beschriebene Hofstätten [zu Barchfeld] neben dem Kirchhof mit aufgezähltem Zubehör. 9. Die Brüder Heinrich und Philipp erhalten drei bzw. ein Viertel des Fischwassers zu Breitungen, unten Kloster und Abt, oben das wüste Wasser des Grafen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist an Sonnabende nach sanct Philips unnd Jacobs der heiligen zwolffbotten tag 1517.
Die vom Stein übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 754
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1517 Mai 2.

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Lehnsrevers des Asmus vom Stein zum Liebenstein gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Eine Fischweide zu Salzungen von der dortigen Mühle bis zur Brücke in Allendorf. 2. Die Wüstungen Gauchstal und Krummelbach; Hof Reinwartrode bei Liebenstein; neuneinhalb Erbgüter zu Atterode (Attenrode); die Wüstung Meimers mit aufgezähltem Zubehör; Wüstung und Mühle Rengers, Wüstung Baues [-hof]. 3. Näher beschriebene Fischweide zu Eisenach, Vorbesitzer Lukarde von Friemar und die Ratgeb. 4. Profisch halb, Ungernthal ganz, Lauterbach, Lutter bei Kupfersuhl, Erdbrück, Hunolds, Abteroda und Rienau, deren Lage jeweils beschrieben wird. 5. Wüstung Atzendorf und zwei Hufen Land zu Barchfeld, zuvor in Händen derer von der Kere. 6. Ein Burggut zu Henneberg in Emfartshausenn [richtig: Einödhausen], vor Zeiten von der Kere. 7. Zwei näher beschriebene Hofstätten [zu Barchfeld] neben dem Kirchhof mit aufgezähltem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist Dinstag nach Simonis et Jude 1536.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 755
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1536 Oktober 31.

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Lehnsrevers des Asmus vom Stein zum Liebenstein gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: näher beschriebene Anteile in Burg, Dorf und Feld zu Barchfeld, zur dortigen Hälfte des Grafen gehörig entsprechend dem von verst. Casimir Markgrafen von Brandenburg zwischen Philipp Landgrafen von Hessen und dem Grafen von Henneberg [1521] vermittelten Vertrag mit aufgezähltem Zubehör und vorbehaltlich des Öffnungsrechtes an der Burg. Siegel des Grafen.
Der geben ist uff Dinstag nach Simonis und Jude 1536.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 756
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1536 Oktober 31.

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Lehnsrevers des Asmus vom Stein zum Liebenstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: näher beschriebene Anteile in Burg, Dorf und Feld zu Barchfeld, zur dortigen Hälfte des Grafen gehörig entsprechend dem von verst. Casimir Markgrafen von Brandenburg zwischen Philipp Landgrafen von Hessen und dem Grafen von Henneberg [1521] vermittelten Vertrag mit aufgezähltem Zubehör und vorbehaltlich des Öffnungsrechtes an der Burg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist Dornstags nach Jacobi apostoli 1559.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 757
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Juli 27.

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Lehnsrevers des Asmus vom Stein zum Liebenstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Eine Fischweide zu Salzungen von der dortigen Mühle bis zur Brücke in Allendorf. 2. Die Wüstungen Gauchstal und Krummelbach ganz; Hof Reinwartrode bei Liebenstein ganz; neuneinhalb Erbgüter zu Atterode (Attenroda); die Wüstung Meimers mit aufgezähltem Zubehör; Wüstung und Mühle Rengers, Wüstung Baues [-hof]. 3. Näher beschriebene Fischweide zu Eisenach, Vorbesitzer Lukarde von Friemar und die Ratgeb. 4. Profisch halb, Ungernthal ganz, Lauterbach, Lutter bei Kupfersuhl, Erdbrück, Hunolds, Abteroda und Rienau, deren Lage jeweils beschrieben wird. 5. Wüstung Atzendorf und zwei Hufen Land zu Barchfeld, zuvor in Händen derer von der Kere. 6. Ein Burggut zu Henneberg in Einfarttshausenn [richtig: Einödhausen], vor Zeiten von der Kere. 7. Zwei näher beschriebene Hofstätten [zu Barchfeld] neben dem Kirchhof und dem Schloss mit aufgezähltem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist Dornstags nach Jacobi apostoli 1559.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 758
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Juli 27.

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Lehnsrevers des Georg Ernst vom Stein zum Liebenstein und der Vormünder von Hermann, Adam, Reinhard und Levin, Söhne des verst. Asmus vom Stein zum Liebenstein - Matern Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld und Wilhelm von Buttlar zu Wildprechtroda - gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Eine Fischweide zu Salzungen von der dortigen Mühle bis zur Brücke in Allendorf. 2. Die Wüstungen Gauchstal und Krummelbach ganz; Hof Reinwartrode bei Liebenstein ganz; neuneinhalb Erbgüter zu Atterode (Attenrode); die Wüstung Meimers mit aufgezähltem Zubehör; Wüstung und Mühle Rengers, Wüstung Baues [-hof]. 3. Näher beschriebene Fischweide zu Eisenach, Vorbesitzer Lukarde von Friemar und die Ratgeb. 4. Profisch halb, Ungernthal ganz, Lauterbach, Lutter bei Kupfersuhl, Erdbrück, Hunolds, Abteroda und Rienau, deren Lage jeweils beschrieben wird. 5. Wüstung Atzendorf und zwei Hufen Land zu Barchfeld, zuvor in Händen derer von der Kere. 6. Ein Burggut zu Henneberg in Einfartshausen [richtig: Einödhausen], vor Zeiten von der Kere. 7. Zwei näher beschriebene Hofstätten [zu Barchfeld] neben dem Kirchhof und dem Schloss mit aufgezähltem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen ahm Dinstag den neuntzehenden Augusti 1572.
Stein und die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 759
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1572 August 19.

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Lehnsrevers des Georg Ernst vom Stein zum Liebenstein und die Vormünder von Hermann, Adam, Reinhard und Levin, Söhne des verst. Asmus vom Stein zum Liebenstein - Matern Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld und Wilhelm von Buttlar zu Wildprechtroda - gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: näher beschriebene Anteile in Burg, Dorf und Feld zu Barchfeld, zur dortigen Hälfte des Grafen gehörig entsprechend dem von verst. Casimir Markgrafen von Brandenburg zwischen Philipp Landgrafen von Hessen und dem Grafen von Henneberg [1521] vermittelten Vertrag mit aufgezähltem Zubehör und vorbehaltlich des Öffnungsrechtes an der Burg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist Dinstags den neundtzehenden Augusti 1572.
Stein und die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 760
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1572 August 19.

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Lehnsrevers der Vettern Hermann und Werner, Sohn des verst. Georg Ernst vom Stein zum Liebenstein, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Eine Fischweide zu Salzungen von der dortigen Mühle bis zur Brücke in Allendorf. 2. Die Wüstungen Gauchstal und Krummelbach ganz; Hof Reinwartrode bei Liebenstein ganz; neuneinhalb Erbgüter zu Atterode (Attenroda); die Wüstung Meimers mit aufgezähltem Zubehör. 3. Näher beschriebene Fischweide zu Eisenach, Vorbesitzer Lukarde von Friemar und die Ratgeb. 4. Profisch halb, Ungernthal ganz, Lauterbach, Lutter bei Kupfersuhl, Erdbrück, Hunolds, Abteroda und Rienau, deren Lage jeweils beschrieben wird. 5. Wüstung Atzendorf und zwei Hufen Land zu Barchfeld, zuvor in Händen derer von der Kere. 6. Ein Burggut zu Henneberg in Einfartshausen [richtig: Einödhausen], vor Zeiten von der Kere. 7. Zwei näher beschriebene Hofstätten [zu Barchfeld] neben dem Kirchhof und dem Schloss mit aufgezähltem Zubehör, hatte der Vater bzw. Großvater Asmus. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen den sechsten monatstagk Maii 1606.
Die vom Stein übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 761
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing:

Lehnsrevers der Vettern Hermann und Werner, Sohn des verst. Georg Ernst vom Stein zum Liebenstein, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Eine Fischweide zu Salzungen von der dortigen Mühle bis zur Brücke in Allendorf. 2. Die Wüstungen Gauchstal und Krummelbach ganz; Hof Reinwartrode bei Liebenstein ganz; neuneinhalb Erbgüter zu Atterode (Attennroda). 3. Näher beschriebene Fischweide zu Eisenach, Vorbesitzer Lukarde von Friemar und die Ratgeb. 4. Profisch halb, Ungernthal ganz, Lauterbach, Lutter bei Kupfersuhl, Erdbrück, Hunolds, Abteroda und Rienau, deren Lage jeweils beschrieben wird. 5. Wüstung Atzendorf und zwei Hufen Land zu Barchfeld, zuvor in Händen derer von der Kere. 6. Ein Burggut zu Henneberg in Einfartshausenn [richtig: Einödhausen], vor Zeiten von der Kere. 7. Zwei näher beschriebene Hofstätten [zu Barchfeld] neben dem Kirchhof und dem Schloss mit aufgezähltem Zubehör, hatte der Vater bzw. Großvater Asmus. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungenn am virten monatstag Novembris 1611.
Die vom Stein übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 762
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Johann (Hanns) vom Stein zum Altenstein bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben: acht Güter zu Herreth (Herridt), von denen jedes 7 ½ Pfund Geld, Fronen und Dienste schuldet, dazu drei Seldnergüter daselbst mit Zubehör, wie sie der verst. Vater Rudolf vom Stein vom verst. Vater des Grafen und ihm selbst hatte. Die Rechte des Grafen und seiner Mannen bleiben vorbehalten. Johann hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gebin ist 1478 am Donerstag nach sant Bastians tag des heiligen merterers.

  • Archive signature: 763
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1478 Januar 22.

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Johann (Hanns) vom Stein zum Altenstein bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben acht Güter zu Herreth (Herridt), von denen jedes 7 ½ Pfund Geld, Fronen und Dienste schuldet, dazu fünf Seldnergüter daselbst mit Zubehör, wie sie der verst. Vater Rudolf vom Stein vom verst. Vater des Grafen und ihm selbst hatte. Die Rechte des Grafen und seiner Mannen bleiben vorbehalten. Johann hat davon die üblichen Verpflichtungen. Da er zurzeit kein Siegel hat, bittet er Gottfried (Gotz) von Rotenhan (-hain) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1482 am Sonntag Letare Jherusalem.

  • Archive signature: 764
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 März 17.

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Lehnsrevers des Gottschalk vom Stein zum Altenstein gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Blumenburg zu Oepfershausen mit Zubehör in Dorf und Feld - Wiesen, Äcker, Hölzer, Wunne und Weide, Schäferei und Schenkrecht, der halbe See zum Bruns zu Luckershausen, die sonstige Hinterlassenschaft des Hans von Reuenthal sowie die Nutzung des Eichholzes für den Bedarf an Holz für Häuser, in denen er selbst wohnt; diese sind durch den Tod des Hans von Reuenthal zu Oepfershausen heimgefallen. Siegel des Grafen.
Gegeben am Montag nach dem Sontag Exaudi 1518.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 765
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1518 Mai 17.

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Lehnsrevers des Gottschalk vom Stein zum Altenstein gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hohenberg mit Germertswiese, haben die Brüder Hans und Georg Teufel zu Unterkatz an Stein verkauft. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Montag nach dem Sontag Cantate 1524.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 766
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1524 April 25.

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Lehnsrevers des Gottschalk vom Stein zum Altenstein als Vormund des Hans, Sohnes des verst. Rudolf vom Stein zum Altenstein, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Viertel an acht Gütern zu Herreth, von denen jedes 7 ½ Pfund zinst, mit Fronen und Diensten und ein Viertel an fünf Seldnergütern daselbst, dem Hans zugefallen von verst. Thomas vom Stein; Gottschalk selbst hat daran drei Viertel. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Montage nach sanct Jacobs des heyligen zwolffboten tage 1529.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 767
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1529 Juli 26.

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Lehnsrevers des Gottschalk vom Stein zum Altenstein gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: drei Viertel an acht Gütern zu Herreth, von denen jedes 7 ½ Pfund zinst, mit Fronen und Diensten sowie drei Viertel an fünf Seldnergütern daselbst, Gottschalk von seinem verst. Vater Hans erblich zugefallen; das vierte Viertel hat Hans vom Stein, Sohn des verst. Rudolf. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Montag nach sanct Jacobs des heyligen zwolffboten tage 1529.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 768
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1529 Juli 26.

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Lehnsrevers des Hans vom Stein zum Altenstein gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: vier Teile an acht Gütern mit jährlichen Zinsen von 7 1/2 Pfund Geldes, Fronen und Diensten zu Herreth sowie vier Teile an fünf Seldnergütlein daselbst, ihm zugefallen von verst. Thomas und verst. Gottschalk vom Stein. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Mitwochen nach Pfingsten 1544.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 769
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1544 Juni 4.

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Lehnsrevers des Hans vom Stein zum Altenstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: acht Güter mit jährlichen Zinsen von 7 1/2 Pfund Geldes, Fronen und Diensten zu Herreth sowie fünf Seldnergütlein daselbst, ihm zugefallen von verst. Thomas und verst. Gottschalk vom Stein. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Freittags nach Luciae 1559.
Stein übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 770
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Dezember 15.

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Lehnsurkunde des Friedrich Herzog zu Sachsen etc., auch im Namen seiner Brüder, für Hans Kaspar Wilhelm vom Stein zum Altenstein. Lehnsobjekt/-e: Sitz zu Hafenpreppach, soweit der mit Graben und Zäunen begriffen ist, drei Höfe, elf Güter, eine Schenkstatt, eine Badestube, ein weiteres Gut, Schafhof und Schaftrift mit Holz, Wildbann und Seestatt, die Wüstung Gereuth, die Burgstatt Heiligenstein, ein Gut zu Unterelldorf, die Schaftrift zu Ober- und Unterelldorf sowie sonstiges Zubehör zu Hafenpreppach, von allem ein Viertel, wie zuletzt vom verst. Vater des Herzogs zu Lehen empfangen; das Lehen hat als Bevollmächtigter Steins Bedienter Benjamin Eichler empfangen. Zeugen: Dr. Augustus Carpzov, geheimer Rat und Kanzler, Dr. Paul Hönn, Dr. Johann Friedrich Breithaubt, Hof- und Regierungsräte, sowie der Kammer- und Lehnssekretär Hieronimus Kanngießer. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Coburg 1676 am 12. monatstag Januarii.

  • Archive signature: 771
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1676 Januar 12.

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Unterschriften: Friederich H.z.S.ss. (unter dem Umbug). Augustus Carpzov D. (auf dem Umbug).

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Der Knappe Giso von Steinau (Steynawe) bekundet, aus Eigen fünf Pfund Gülte im Dorf Thalau (Talowe) aus drei dortigen Gütern Johann Grafen zu Henneberg aufgetragen und wieder für sich und seine Erben zu Lehen empfangen zu haben. Er siegelt.
Daz geschehin ist 1355 an dem Mantage vor der zweiger zwelfpoten tak Simonis et Jude.

  • Archive signature: 772
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1355 Oktober 26.

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Der Ritter Jakob von Steinau (-auwe) und sein Bruder Johann (Hanns) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Lehen empfangen zu haben sieben Güter mit Schenkstatt zu Maibach (Meydebach) und etwa elf Acker Wiesen in der Mark von Kronungen (Gruningen), jetzt von den Brüdern Andreas, Eberhard und Lorenz von Münster (Munster) gekauft. Die von Steinau empfangen diese Güter mit allem Zubehör in Dörfern, Kirchhöfen und Feldern - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wunne, Weide, Häuser, Höfe und Hofstätten - für sich und ihre Erben, Söhne und Töchter, wie die von Münster es bisher von den Grafen hatten. Die Rechte der Grafen und ihrer Mannen bleiben vorbehalten. Die von Steinau haben davon die üblichen Verpflichtungen. (1) Jakob und (2) Johann siegeln.
Der gegebin ist 1457 am Sontag Letare in der Vasten.

  • Archive signature: 773
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 März 27.

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Die Brüder Johann (Hanns) und Georg (Jorge) von Steinau (Steynauwe) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold den Hof zu Eichenhausen, der vor Zeiten verst. Betz von Schweinfurt (Swein-) gehörte, mit zugehörigen Pflugäckern, Wiesen, Holz und dem Fischwässerchen genannt Dachbach zu Lehen empfangen zu haben, wie es ihr verst. Vater Jakob zuvor vom verst. Vater der Grafen hatte. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Johann hat diese beschworen; Georg soll das ebenfalls tun, wenn er mündig wird. Johann bittet Heinrich von Wechmar um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1464 am Sontag nach sant Bastians tag.

  • Archive signature: 774
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1464 Januar 22.

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Bernhard von Steinau (Steynauwe) trägt Wilhelm Grafen zu Henneberg wegen der seinen Vorfahren, dem verst. Vater und ihm erwiesenen Gnaden seinen Besitz zu Euerbach (Euwerbech), bisher freies Eigen, zu Lehen auf. Erhält Bernhard von seiner Ehefrau Leibeslehnserben, so wird diese Auftragung hinfällig; Euerbach wird wieder Eigen. Erhält er keine Erben, bleibt die Auftragung in Kraft; seiner Ehefrau sollen darauf 1100 Gulden verschrieben werden. Der Graf und seine Erben können dann das Lehen verleihen, wem sie wollen. Siegel des Ausstellers.
Der gegebin ist 1465 auff sant Dorothea abint der heiligen jungfrauwenn.

  • Archive signature: 775
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1465 Februar 5.

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Bernhard von Steinau (Steynauwe) bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern für sich und seine Leibeslehnserben Sitz, Kemenate und Hof mit 15 besetzten Gütern zu Euerbach (Euwer-) mit Zubehör in Dorf, Mark, Kirchhof und Feld - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wunne und Weide, Häuser, Höfe und Hofstätten - zu Mannlehen empfangen zu haben; ausgenommen ist allein der dortige Zehnt, der vom Herrn [Bischof] von Würzburg (Wirtzpurg) zu Lehen geht. Bernhard hat diese Lehen vom verst. Vater des Grafen hergebracht. Die Rechte des Grafen und seiner Mannen bleiben vorbehalten; Bernhard hat seine Verpflichtungen beschworen; er siegelt.
Der gebin ist 1481 am Sonntag nach sant Franciscus tag.

  • Archive signature: 776
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1481 Oktober 7.

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Bernhard von Steinau (Steynauwe) bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, sieben Güter mit der Schenkstatt zu Maibach (Meydebach) und etwa elf Acker Wiesen in der Mark von Kronungen (Gruningen) mit allem Zubehör in Dörfern, Kirchhöfen und Feldern - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wunne, Weide, Häuser, Höfe und Hofstätten - empfangen zu haben, wie es sein verst. Vater Johann (Hanns) von Steinau und er selbst vom verst. Vater des Grafen hergebracht haben. Die Rechte des Grafen und seiner Mannen bleiben vorbehalten; Bernhard hat seine Verpflichtungen beschworen; er siegelt.
Der gebin ist 1481 am Sonntag nach sant Franciscus tage.

  • Archive signature: 777
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1481 Oktober 7.

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Die Brüder Johann (Hanns) und Georg (Jorg) von Steinau (Steynauwe) bekunden, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern den Hof zu Eichenhausen, der vor Zeiten verst. Betz von Schweinfurt (Swein-) gehörte, mit zugehörigen Pflugäckern, Wiesen, Holz und dem Fischwässerchen genannt Dachbach zu Lehen empfangen zu haben, wie es ihr verst. Vater Jakob zuvor vom verst. Vater der Grafen hatte. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Johann von Steinau hat diese beschworen; sobald sein Bruder wieder im Lande ist, soll er das ebenfalls tun. Johann bittet seinen Schwager Konrad (Contz) von der Kere um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1483 am Dinstag nach dem Sonntag Trinitatis.

  • Archive signature: 778
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1483 Mai 27.

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Bernhard von Steinau (Steynauwe) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg sieben Güter mit der Schenkstatt zu Maibach (Meydebach) und etwa elf Acker Wiesen in der Mark von Kronungen (Grüningen) mit allem Zubehör in Dörfern, Kirchhöfen und Feldern - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wunne, Weide, Häuser, Höfe und Hofstätten - zu Lehen empfangen zu haben, wie er es vom verst. Vater des Grafen hergebracht hat. Die Rechte des Grafen und seiner Mannen bleiben vorbehalten; Bernhard hat seine Verpflichtungen beschworen; er siegelt.
Der gebin ist 1490 an Monntag nach sant Gallen tag.

  • Archive signature: 779
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1490 Oktober 18.

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Die Brüder Bernhard und Wilhelm von Steinau (Steynauwe) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold sieben Güter mit der Schenkstatt zu Maibach (Meydebach) und etwa elf Acker Wiesen in der Mark von Kronungen (Gruningen) mit allem Zubehör in Dörfern, Kirchhöfen und Feldern - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wunne, Weide, Häuser, Höfe und Hofstätten - für sich und ihre Erben, Söhne und Töchter, zu Lehen empfangen zu haben, wie es ihr verst. Vater Johann (Hanns) von Steinau von denen von Münster (Munster) gekauft und von den Grafen hergebracht hat. Die Rechte des Grafen und seiner Mannen bleiben vorbehalten; Bernhard hat seine Verpflichtungen beschworen; er siegelt, auch für den Bruder.
Der gegebin ist 1463 am Montag nach sant Kilians tag des heiligen bischoffs.

  • Archive signature: 780
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1463 Juli 11.

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Die Brüder Johann (Hanns) und Georg (Jorg) von Steinau (Steynawe) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg den Hof zu Eichenhausen (-hußenn), der vor Zeiten verst. Betz von Schweinfurt (Swein-) gehörte, mit zugehörigen Pflugäckern, Wiesen, Holz und dem Fischwässerchen genannt Dachbach zu Lehen empfangen zu haben, wie es ihr verst. Vater Jakob zuvor vom verst. Vater der Grafen hatte. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Johann von Steinau hat diese beschworen; sobald sein Bruder wieder im Lande ist, soll er das ebenfalls tun; Johann siegelt.
Der gebenn ist 1493 an Dunerstage nach dem Sonntage Jubilate.

  • Archive signature: 781
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1493 Mai 2.

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Konrad (Conntz) von der Kere und Adam von Schaumberg (Schauembergk) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg Lehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Lehnsurkunde:
Wilhelm Graf zu Henneberg verleiht seinen Getreuen Konrad von der Kere und Adam von Schaumberg zu Lehen den Hof zu Eichenhausen (-hawsenn), der vor Zeiten verst. Betz von Schweinfurt (Sweinfurts) gehörte, mit zugehörigen Äckern, Wiesen und Holz sowie ein Fischwässerchen genannt Dachbach, die bisher verst. Johann (Hanns) von Steinau (Steynawe) von seinem verst. Vater hatte und die nun an dessen Schwestern, Ehefrauen der Empfänger, gefallen sind. Falls Georg (Jorgenn) von Steinau, Bruder des verst. Johann, wieder zu Lande kommen sollte, soll ihm diese Belehnung keinen Schaden zufügen. Kere und Schaumberg haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist 1493 an Freittage nach sannt Veits tagk des heiligenn merterers.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 784
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1493 Juni 21.

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Konrad (Concz) von der Kere und Adam von Schaumberg (Schauwem-) bekunden: Wilhelm Graf zu Henneberg hat ihnen die Lehnsstücke geliehen, die ihr verst. Schwager Johann (Hanns) von Steinau (Steynauwe) hatte und die durch dessen Tod ihren Ehefrauen zugefallen sind. Johann von Steinau hatte seiner Ehefrau auf diese Lehen 600 rheinische Gulden angewiesen und die Zustimmung des Grafen dazu erhalten. Der Empfang der Lehen zu Eichenhausen durch die Aussteller wird der Ehefrau Johanns keinen Schaden bringen; die Zustimmungsurkunde des Grafen bleibt weiter gültig. Falls Bernhard von Steinau, Johanns Vetter, oder dessen Erben künftig vom Grafen die jetzt an die Aussteller verliehenen Lehen fordern, werden diese vor dem Grafen deswegen Recht stehen und ihn ggf. schadlos halten. Sie drücken ihre Siegel auf der Rückseite auf.
Der gebin ist 1493 an Fritag nach sant Veits des heiligen merterers tag.

  • Archive signature: 785
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1493 Juni 21.

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Papier

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Lehnsrevers des Wolf von Steinau gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Güter mit der Schenkstatt zu Maibach und etwa elf Acker Wiesen in der Mark von Kronungen mit aufgezähltem Zubehör, hatte zuvor der verst. Vater vom Grafen und dessen Vorfahren. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Freitag nach sanct Jacoffs des heilgen zwolffbottenn tage 1527.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 786
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1527 Juli 26.

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Lehnsrevers des Wolf von Steinau zu Euerbach gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Eichenhausen, vormals Betz von Schweinfurt, mit Zubehör sowie ein Fischwasser genannt Dachbach, hatten Hans und Georg von Steinau vom Vater des Grafen, sind Wolf erblich zugefallen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Sonabende nach dem Sontage Invocavit 1529.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 787
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1529 Februar 20.

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Besitznachfolger des Hofes waren die Voit von Salzburg.

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Lehnsrevers des Christoph von Steinau genannt Steinrück gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Haus, Hof und Zubehör zu Gleichamberg, hatten Bastian und Ortolf von Milz, Sohn und Vater, von verst. Albrecht Grafen zu Henneberg, ist durch deren Tod heimgefallen und durch Albrechts Tod dem Grafen Wilhelm anerstorben. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Sambstag nach Andreae apostoli 1554.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 788
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1554 Dezember 1.

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Lehnsrevers des Kunz [von Steinau genannt] Steinrück, Sohn des verst. Wendel, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: zwei Drittel des großen und kleinen Zehnten zu Langendorf, hatte verst. Heinrich Steinrück von Eitel Diemar gekauft, sind Kunz von seinem verst. Großvater Reinhard anerstorben, hatten seine Vormünder zuvor von verst. Albrecht Grafen zu Henneberg empfangen. Siegel des Grafen.
Der geben ist in unserm hauß Maßfeldt Sontags den drittenn Julii 1558.
Steinrück übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 789
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1558 Juli 3.

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Lehnsrevers des Andreas von Steinau genannt Steinrück wegen seines Vaters Wolf von Steinau zu Euerbach gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Güter mit der Schenkstatt zu Maibach und etwa elf Acker Wiesen in der Mark von Kronungen mit aufgezähltem Zubehör, hatte zuvor Wolfs verst. Vater Bernhard; mit Vollmacht des Vaters hat der Sohn Andreas das Lehen empfangen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn den sechzehendten tag Octobris 1560.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen. Da er kein Siegel hat, bittet er seinen Schwager Gabriel von Heßberg zu Weitersroda um Besiegelung mit dem Petschaft; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 790
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Oktober 16.

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Lehnsrevers des Hans von Steinau genannt Steinrück, würzburgischen Hofmarschalls, auch im Namen seiner Brüder Bernhard, Wilhelm und Christoph, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Güter mit der Schenkstatt zu Maibach und etwa elf Acker Wiesen in der Mark von Kronungen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor der verst. Großvater Bernhard und der verst. Vater Wolf. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen den zweyundzwanzigsten Novembris 1566.
Steinau übernimmt, auch im Namen seiner Brüder, die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 791
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1566 November 22.

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Lehnsrevers des Wilhelm Marschalk [von Ostheim] zu Waltershausen, zusammen mit Bernhard von Steinau zu Appenfelden und Euerbach Vormund der Kinder des verst. Kunz von Steinau genannt Steinrück - Wilhelm Heinrich, Hans Wolf, Christoph und Albrecht - gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: zwei Drittel des großen und kleinen Zehnten zu Langendorf. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Schleusingen den 26. Novembris 1573.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt, auch für den Mitvormund.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 792
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1573 November 26.

Enthält auch: Vollmacht des Bernhard von Steinau genannt Steinrück für seinen Mitvormund Wilhelm Marschalk von Ostheim zu Waltershausen, 23. November 1573.

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Lehnsrevers des Hans von Steinau genannt Steinrück zu Euerbach gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Gochsheim mit 12 dortigen Zinshöfen sowie sieben Lehngüter zu Sennfeld, vor Zeiten in Händen derer von Eberstein, dann mit lehnsherrlicher Zustimmung an Georg Voit von Salzburg gelangt; Steinau hat sie 1591 mit lehnsherrlicher Zustimmung von Otto, Sigmund und Alexander Voit gekauft. Als Bevollmächtigter hat der Sohn Hans Christoph von Steinau das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am siebenden Maii 1606.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 793
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 7.

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Lehnsrevers des Bernhard von Steinau genannt Steinrück zu Euerbach gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Güter mit der Schenkstatt zu Maibach und etwa elf Acker Wiesen in der Mark von Kronungen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor Großvater und Vater, ist ihm in der Teilung mit den Brüdern zugefallen. Als Bevollmächtigter hat Michael Waltz das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen den dreyundtzwanntzigsten monattstagk Septembris 1606.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 794
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 September 23.

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Im Namen des Kurfürsten Christian I. und der Herzöge zu Sachsen bekunden Statthalter und Räte der Grafschaft Henneberg, dass Hans von Steinau genannt Steinrück mit lehnsherrlicher Zustimmung hennebergische Lehnsgüter von den Brüdern Otto, Sigmund und Alexander Voit von Salzburg gekauft hat. Diese haben die Güter aufgelassen; Steinau ist entsprechend den vorgelegten, alten Lehnsurkunden damit investiert worden. Ringpetschaften von Statthalter und Räten.
Geschehenn zu Meinungenn denn zwölfftenn monatstagk Julii 1591.

  • Archive signature: 795
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1591 Juli 12.

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Papier

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Lehnsrevers des Hans Christoph von Steinau genannt Steinrück zu Euerbach gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Gochsheim mit 12 dortigen Zinshöfen sowie sieben Lehngüter zu Sennfeld, hatte der verst. Vater Hans 1591 von den Voit von Salzburg gekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meynungen am zwantzigsten monatstag Aprilis 1612.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 796
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 April 20.

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Auf dem Umbug Unterschrift: Hanns Christoff von Steinau ss.

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Lehnsrevers des Wolf Adam von Steinau genannt Steinrück zu Euerbach gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Güter mit der Schenkstatt zu Maibach und etwa elf Acker Wiesen in der Mark von Kronungen mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor Vater und Großvater. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am neunden monatstagk Novembris 1611.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 797
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 9.

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Lehnsrevers des Adam Ulrich von Steinau genannt Steinrück zu Euerbach gegenüber dem Kurfürsten und den Herzögen zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: sieben Güter mit der Schenkstatt zu Maibach und etwa elf Acker Wiesen in der Mark von Kronungen mit aufgezähltem Zubehör, hatte zuvor der verst. Vater Wolf Adam von Steinau genannt Steinrück zu Euerbach und Gleisenau (Gleißenaw), Obrist. Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei.
So geschehen Donnerstags den 6. Octobris 1653.
Steinau übernimmt seine Verpflichtungen, siegelt und unterschreibt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 798
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1653 Oktober 6.

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Unterschrift: Adam Ulrich von Steinau genandt Steinruck ss.

Papier

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Lehnsurkunde des Herzogs Heinrich zu Sachsen für die Brüder Adam Heinrich und Johann Franz Rudolf von Steinau genannt Steinrück zu Euerbach, königlich polnischen und kursächsischen Generalfeldmarschall bzw. Obristen, Söhne des Adam Ulrich von Steinau genannt Steinrück, nach dem Tod ihres Bruders Johann Wilhelm von Steinau genannt Steinrück, kurbayerischen Obristleutnants; Lehnsobjekt/-e: Anteil des Bruders am Gut Bockstadt und am Drittel des dortigen Zehnten mit aufgezähltem Zubehör, u.a. zu Herbartswind; die Pflichtigen und ihre Abgaben werden aufgezählt. Das Lehen war den Brüdern vom verst. Vater Herzog Ernst verliehen worden. Das Lehen hat als Bevollmächtigter J. C. Herbart, innerer Rat zu Schweinfurt, empfangen.
Zeugen: Johann Jacobs, Vizepräsident des Konsistoriums, und Georg Förster, Hof-, Justiz- und Kammerräte, Friedrich von Wangenheim, Kammerjunker, und Ägidius Funck, Lehns- und Gerichtssekretär. Lehnssiegel des Ausstellers.
Geben zu Glücksburg in Römhild am 17ten monatstag Januarii 1702.

  • Archive signature: 799
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1702 Januar 17.

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Unterschrift auf dem Umbug: J.C. Bachoff ss.

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Heinrich (Henze) von Sternberg, des schönen Hermanns Sohn genannt, bekundet, dass Heinrich Graf zu Henneberg der Junge ihm und seinen Erben das Burggut verliehen hat, das Konrad von der Kere genannt Wirt gehörte. Heinrich hat daher gelobt, baulich auf dem Hause Henneberg zu sitzen und das Gut zu verdienen, wie ein Burgmann sein Burggut verdienen soll. Siegel des Ausstellers.
Der wart gegebin 1342 an sente Agnesen tage.

  • Archive signature: 800
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1342 Januar 21.

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Deutsch.

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Eckarius von Sternberg bekundet für sich, seine Brüder Georg (Jorgen), Kaspar und Friedrich (Friczen), von den Brüdern Wilhelm, Johann und Berthold Grafen zu Henneberg den Zehnten in Dorf und Feld zu Hindfeld (Hintfelt) unter dem Gleichberg sowie einen Hof daselbst mit allem Zubehör in Feld und Dorf - Holz, Feld, Äckern, Wiesen, Wunnen und Weiden - zu Lehen empfangen zu haben, wie die Vorfahren und der verst. Vater sie von den Vorfahren und dem verst. Vater der Grafen hergebracht haben. Die Rechte der Grafen bleiben vorbehalten. Eckarius hat die Verpflichtungen gegenüber den Grafen beschworen; wenn seine Brüder mündig werden, sollen sie das ebenfalls tun. Eckarius bittet Johann (Hans) von Schaumberg (Schowin-) genannt Knoch um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1449 am Freitage Marci des heilgen ewangelisten.

  • Archive signature: 801
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 April 25.

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Die Brüder Eckarius und Georg (Jorge) von Sternberg bekunden, von den Brüdern Wilhelm und Ernst Grafen zu Henneberg den Zehnten in Dorf und Feld zu Hindfeld (Hinttfelltt) unter dem Gleichberg und einen dortigen Hof mit allem Zubehör in Feld und Dorf - Holz, Feld, Äcker, Wiesen, Wunnen und Weiden - zu Lehen empfangen zu haben, wie es die Vorfahren und der verst. Vater von den Vorfahren und dem verst. Vater der Grafen zu Lehen hatten. Die Rechte der Grafen bleiben vorbehalten. Die Brüder von Sternberg haben ihre Verpflichtungen beschworen. Eckarius siegelt, auch für den Bruder.
Der gebin ist 1487an Mantage nach dem Sontage Jubilate.

  • Archive signature: 802
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1487 Mai 7.

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Lehnsrevers der Brüder Friedrich (Fricz), Johann (Hans), Erhard und Wolf von Sternberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: der Zehnte in Dorf und Feld zu Hindfeld (Hinttfeltt) unter dem Gleichberg und einen dortigen Hof mit allem Zubehör in Feld und Dorf - Holz, Feld, Äcker, Wiesen, Wunnen und Weiden - wie es deren Vorfahren von seinen Vorfahren hergebracht haben. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten; Siegel des Grafen.
Gegeben 1496 an Sonabend nach sant Lorentzen des heiligen merterers tage.
Die von Sternberg übernehmen ihre Verpflichtungen. Friedrich siegelt als der Älteste; die Brüder bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 803
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1496 August 13.

Enthält auch: Bitte des Georg (Jorg) von Sternberg zu Callenberg, mit dem Lehen zu Hindfeld die Söhne seines verst. Bruders Eckarius zu belehnen, 1. September 1496 (Donerstag Egidii 96).

Rückvermerk auf der beiliegenden Bitte, nach dem Georg um Belehnung des Friedrich von Sternberg bat.

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Lehnsrevers des Wolf von Sternberg zu Callenberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt in Dorf und Feld zu Hindfeld (Hinttfeltt) unter dem Gleichberg und einen dortigen Hof mit allem Zubehör in Feld und Dorf - Holz, Feld, Äcker, Wiesen, Wunnen und Weiden, hatten die Vorfahren, der Vater und Wolf selbst bisher vom Grafen. Dieser siegelt.
Geben am Montag nach dem Sontag Invocavit 1533.
Sternberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 804
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1533 März 3.

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Lehnsrevers der Brüder Eckarius, Kaspar, Michael und Johann (Hans) von Sternberg zu Callenberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt in Dorf und Feld zu Hindfeld (Hinttfeltt) unter dem Gleichberg und einen dortigen Hof mit allem Zubehör in Feld und Dorf - Holz, Feld, Äcker, Wiesen, Wunnen und Weiden; hatte zuvor der verst. Vater Wolf von Sternberg. Da die Brüder teils noch unmündig, teils verhindert sind, sollen sie ihre Verpflichtungen übernehmen, sobald sie mündig sind. Siegel des Grafen.
Geben am Sonabent nach Erhardi 1549.
Eckarius von Sternberg übernimmt die Verpflichtungen, auch für seine Brüder. Da er kein Siegel hat, bittet er seinen Schwager Hieronimus Marschalk [von Ostheim] zu Walldorf um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 805
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1549 Januar 12.

Enthält auch: Vollmacht der Brüder Kaspar, Michael und Johann für Eckarius von Sternberg zum Empfang der hennebergischen Lehen, 9. Januar 1549 (Mitwoch nach Trium regum 49).

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Lehnsrevers der Brüder Kaspar und Michael von Sternberg zu Callenberg sowie des Hans von Sternberg zu Schenkenau, auch als Vormünder und Treuhänder Hans des Jungen von Sternberg zu Callenberg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt in Dorf und Feld zu Hindfeld (Hinttfeltt) unter dem Gleichberg und einen dortigen Hof mit allem Zubehör in Feld und Dorf - Holz, Feld, Äcker, Wiesen, Wunnen und Weiden, hatte zuvor deren verst. Vater Wolf. Die von Sternberg haben ihre Verpflichtungen beschworen; Hans der Junge soll dies tun, sobald er mündig ist. Siegel des Grafen.
Geben ahm Dienstage nach Francisci welchs der neunde tage Octobris ist 1554.
Die von Sternberg übernehmen ihre Verpflichtungen. Kaspar und Hans siegeln; Michael bedient sich dieser Siegel.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 806
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1554 Oktober 9.

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Lehnsrevers des Michael von Sternberg zu Callenberg gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt in Dorf und Feld zu Hindfeld (Hindfeldtt) unter dem Gleichberg und einen dortigen Hof mit allem Zubehör in Feld und Dorf - Holz, Feld, Äcker, Wiesen, Wunnen und Weiden, hatten Michael von Sternberg sowie seine Brüder Kaspar und Hans zuvor von verst. Vater des Grafen. Siegel des Grafen.
Gebenn denn funffunndzwantzigstenn Maii 1560.
Sternberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 807
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Mai 25.

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Lehnsrevers des Hans von Sternberg zu Callenberg gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt in Dorf und Feld zu Hindfeld (Hindtfelt) unter dem Gleichberg und einen dortigen Hof mit allem Zubehör in Feld und Dorf - Holz, Feld, Äcker, Wiesen, Wunnen und Weiden, hatten Sternberg und seine Brüder Kaspar und Michael zuvor vom verst. Vater des Grafen. Siegel des Grafen.
Geben den dreizehenden Augusti 1576.
Sternberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 808
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 August 13.

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Lehnsrevers des Hans Ludwig von Sternberg zu Callenberg gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt in Dorf und Feld zu Hindfeld (Hinndfelt) unter dem Gleichberg und einen dortigen Hof mit allem Zubehör in Feld und Dorf - Holz, Feld, Äcker, Wiesen, Wunnen und Weiden, hatte zuvor dessen Vetter Hans zusammen mit seinen Brüder Michael und Kaspar, ist durch deren Tod an Hans Ludwig gefallen. Siegel des Grafen.
Gebenn denn viertenn Septembris 1577.
Sternberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 809
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1577 September 4.

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Heinrich von Synderstedt (Sinderstete) sowie die Brüder Linhard und Heinrich von Plaue (Plauwe) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg Lehen und Güter zu Birkenheide (Bircken-) zu Mannlehen empfangen zu haben, die von den folgenden Leuten bearbeitet werden: Heinrich Kremer, Peter Kremer, Konrad Wißlewe, Johann (Hans) Hirs der Alte, Johann Hirs der Junge, Heinrich Muller, Ziegenbeyn, Plitten, Heinrich Smyd, Günther Muller, Johann (Hans) Wickebone und Vogeler je ein halbes Erbe, Hermann Koler und Johann (Hans) Kestener je ein ganzes Erbe, Johann (Hans) Sumer anderthalb und Wißere ein halbes Erbe; diese geben davon jährlich 126 Schillinge und ein Pfund Pfennige, 18 Maß Hafer, 12 Hühner, acht Käse und 15 Eier. Diese Lehen sowie Gericht über Hals und Hand mit Herrlichkeit, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide, Jagden, Wildbann, Ehren, Nutzen, Rechten, Freiheiten und Gewohnheiten mit allem Zubehör in Dorf und Feld empfangen die Aussteller, wie sie es von verst. Vater und Vorfahren des Grafen hergebracht haben. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Die Aussteller haben davon die üblichen Verpflichtungen. (1) Heinrich von Synderstedt und (2) Heinrich von Plaue siegeln, letzterer auch für seinen Bruder.
Gebin am Sontage Johannis baptiste a. d. 1436.

  • Archive signature: 810
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1436 Juni 24.

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Die Brüder Heinrich, Johann (Hanns) und Günther von Synderstedt (Sindirstete) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold Lehen und Güter in Birkenheide (Bircken-) zu Mannlehen empfangen zu haben, die die folgenden Leute bearbeiten: Peter Kremer, Konrad (Conntz) Volker, Wißlaw, Heinrich Koler, Johann (Hanns) Schramme und Johann (Hanns) Schramme je ein halbes Erbe, Cleinfrunt ein ganzes, Groysz und Wysser ein halbes, Breußdorff und Colmenn ein ganzes, Gylliger, Gylliger, Breußdorff der Junge und Hanns Johann je ein halbes sowie Begenett eine Wiese genannt die molewiesen; diese geben davon jährlich 126 Schillinge und ein Pfund Pfennige, 18 Maß Hafer, 12 Hühner, acht Käse und 15 Eier. Diese Lehen, den übrigen Besitz zu Birkenheide sowie Gericht über Hals und Hand mit Herrlichkeit, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide, Jagden, Wildbann, Ehren, Nutzen, Rechten, Freiheiten und Gewohnheiten mit allem Zubehör in Dorf und Feld empfangen die Aussteller, wie es ihnen von ihrem verst. Vater Heinrich von Synderstedt sowie Linhard und Heinrich von Plaue (Plauwen) anerstorben ist. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Die Aussteller haben davon die üblichen Verpflichtungen. Heinrich siegelt, auch für seine Brüder.
Gebin 1459 am Fritag nach sant Niclaus tag.

  • Archive signature: 811
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1459 Dezember 7.

Enthält auch: Vollmacht des Grafen Wilhelm von Henneberg für seinen Oberschreiber Johann Westhusen, die in Ilmenau angesetzte Belehnung derer von Synderstedt in seinem Namen vorzunehmen, 23. Januar 1457 (Am Sonntag nach sannt Bastians tag a. d. [14]57).

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Die Brüder Heinrich und Günther von Synderstedt (Sinderstete) bekunden, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern Lehen und Güter in Birkenheide (Bircken-) zu Mannlehen empfangen zu haben, die die folgenden Leute bearbeiten: Heinrich (Heincz) Koler ein halbes Erbe, eine Wiese und ein Holz, gibt 20 Groschen und einen Scheffel Hafer; Felckart ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling, ein Maß Hafer und ein Huhn; Johann (Hanns) Jan ein halbes Erbe, gibt ebensoviel; Konrad (Conncz) Mittelhuser, ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling, ein Maß Hafer, anderthalb Hühner und anderthalb Käse; Gresser ein halbes Erbe, gibt ein Schock, ein Maß Hafer und 15 Eier; die Folckerin ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling und ein Maß Hafer; Johann (Hanns) Veste ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling, ein Maß Hafer, anderthalb Hühner und anderthalb Käse; Cleinfrundt ein ganzes Erbe, gibt ein Schock 12 Groschen, je zwei Hühner, Käse und Maß Hafer; Peter Spersnider ein ganzes Erbe, gibt 24 Schilling, zwei Maß Hafer und zwei Hühner; Heinrich (Heincz) Moller ein ganzes Erbe, gibt zwei Maß Hafer, drei Hühner und drei Käse; Dietrich (Ditzel) Sneyder zwei Maß Hafer von einer Wiese und Holz; die Hedewige ein ganzes Erbe, gibt zwei Maß Hafer; die Bernsterferin ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling; Jan ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling und ein Maß Hafer; Begenett eine Wiese genannt die molenwiese; Heinrich (Heincz) Sneyder zu Unterwirbach (Nidern Virbach) ein ganzes Erbe, gibt anderthalb Schock und sechs Groschen. Die Lehen haben die Aussteller von Friedrich von Enzenberg (Enczem-) gekauft. Diese, den übrigen Besitz zu Birkenheide sowie Gericht über Hals und Hand mit Herrlichkeit, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide, Jagden, Wildbann, Ehren, Nutzen, Rechten, Freiheiten und Gewohnheiten mit allem Zubehör in Dorf und Feld empfangen die Aussteller, wie es ihnen von ihrem verst. Vater Heinrich von Synderstedt sowie Linhard und Heinrich von Plaue (Plauwen) anerstorben ist. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Die Aussteller haben davon die üblichen Verpflichtungen. Heinrich siegelt, auch für den Bruder.
Der gebin ist 1482 am Sonnabint des heiligen Creutzs tag exaltacionis.

  • Archive signature: 812
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 September 14.

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Lehnsrevers des Günther von Synderstedt (Sinderstete) sowie der Brüder Jan und Hans von Synderstedt, Brüder des verst. Heinrich von Synderstedt, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Lehen und Güter zu Birkenheide (Bircken-), die die folgenden Leute innehaben: Heinrich (Heincz) Koler ein halbes Erbe, eine Wiese und ein Holz, gibt 20 Groschen und einen Scheffel Hafer; Folrat ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling, ein Maß Hafer und ein Huhn; Johann (Hans) Jan ein halbes Erbe, gibt ebenso viel; Michael Sperschneider, ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling, ein Maß Hafer, anderthalb Hühner und anderthalb Käse; Großhart, ein halbes Erbe, gibt ein Schock, ein Maß Hafer und 15 Eier; die Volckerin ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling und ein Maß Hafer; Nikolaus (Claus) Arnolt ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling, ein Maß Hafer, anderthalb Hühner und anderthalb Käse; Cleinfrundt ein ganzes Erbe, gibt ein Schock 12 Groschen, je zwei Hühner, Käse und Maß Hafer; Creuße ein halbes Erbe, 12 Schilling und ein Maß Hafer; Peter Sperschneider ganzes Erbe, gibt 24 Schilling, zwei Maß Hafer und zwei Hühner; Heinrich (Heincz) Schnellich ein ganzes Erbe, gibt zwei Maß Hafer, drei Hühner und drei Käse; Nikolaus (Claus) Schneider zwei Maß Hafer von einer Wiese und Holz; die Hedwige ein ganzes Erbe, gibt zwei Maß Hafer; die Bernsterferin ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling; Jan ein halbes Erbe, gibt 12 Schilling und ein Maß Hafer; Begenet eine Wiese genannt die molewiesen; Heinrich (Heincz) Schneider zu Unterwirbach (Nidern Virbach) ein ganzes Erbe, gibt anderthalb Schock und sechs Groschen. Die Lehen haben die Aussteller von denen von Enzenberg (Entzem-) gekauft. Diese, den übrigen Besitz zu Birkenheide sowie Gericht über Hals und Hand mit Herrlichkeit, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide, Jagden, Wildbann, Ehren, Nutzen, Rechten, Freiheiten und Gewohnheiten mit allem Zubehör in Dorf und Feld empfangen die Aussteller, wie es ihnen von ihren Vorfahren sowie von Linhard und Heinrich von Plaue (Plawen) anerstorben ist; die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Die von Synderstedt haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Gegeben 1496 an Sonnabende nach sant Lorentzen des heiligen merterers tagk.
Die von Synderstedt haben davon die üblichen Verpflichtungen. Günther siegelt; die Brüder Jan und Hans bedienen sich dieses Siegels.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 813
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1496 August 13.

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Lehnsrevers der Brüder Heinrich und Kaspar von Synderstedt zu Wirbach, Söhne des verst. Hans von Synderstedt, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: genannte Güter zu Birkenheide, die von aufgezählten Pflichtigen bearbeitet werden, sowie Gericht über Hals und Hand mit Herrlichkeit, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide, Jagden, Wildbann, Ehren, Nutzen, Rechten, Freiheiten und Gewohnheiten mit allem Zubehör in Dorf und Feld, wie es vom Geschlecht von Plaue an die von Synderstedt gekommen ist. Übliche Verpflichtungen, die von den Lehnsleuten beschworen werden. Da diese keine Siegel haben, bitten sie Hans von Thüna, Amtmann zu Schwarzburg, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist am Sambstag nach Allexii 1531.

  • Archive signature: 814
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1531 Juli 22.

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Lehnsrevers der Brüder Heinrich und Kaspar von Synderstedt zu Wirbach, Söhne des verst. Hans von Synderstedt, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: genannte Güter zu Birkenheide, die von aufgezählten Pflichtigen bearbeitet werden, sowie Gericht über Hals und Hand mit Herrlichkeit, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne, Weide, Jagden, Wildbann, Ehren, Nutzen, Rechten, Freiheiten und Gewohnheiten mit allem Zubehör in Dorf und Feld, von denen von Plaue auf die von Synderstedt gekommen. Siegel des Grafen.
Der geben ist den achtzehenten Aprilis 1560.
Die von Synderstedt übernehmen ihre Verpflichtungen. Heinrich siegelt, auch für den Bruder.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 815
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 April 18.

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Lehnsrevers der Brüder Andreas und Friedrich von Teutleben (Teytelewben) zu Laucha gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das Gehölz Steinberg, 15 Acker Wiesen, genannt breite Wiese und die ganze Wüstung Meinboldsfeld (Memersvelt) mit Gericht über Hals und Hand, Hölzern, Feldern, Äckern, Wiesen, Triften, Wunnen und Weiden, allein die Teile ausgenommen, die in den Fluren Mechterstädt (Mecherstedt) und Laucha liegen. Die von Teutleben, die diese bisher zu Afterlehen von Heinrich von Erffa und seinen Vorfahren hatten, haben sie jetzt von Heinrich und seiner Ehefrau Margarete gekauft. Die Lehnsleute haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Geben an sant Mathias tag des heiligen zwolffbottenn 1485.
Andreas siegelt, auch für den Bruder, der sich dieses Siegels bedient.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 817
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1485 Februar 24.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Valentin von Teutleben, auch als Bevollmächtigten seiner Brüder Christoph und Andreas, Söhne des verst. Silvester von Teutleben sowie seines Vetters Hans Ernst, Sohnes des verst. Dr. Kaspar von Teutleben. Lehnsobjekt/-e: Gehölz Steinberg, 15 Acker Wiesen, genannt breite Wiese und die ganze Wüstung Meinboldsfeld (Meymersfeldt) mit Gericht über Hals und Hand, Hölzern, Feldern, Wiesen, Triften, Wunnen und Weiden, allein die Teile ausgenommen, die in den Fluren Mechterstädt (Machterstadt) und Laucha liegen, ist von Heinrich von Erffa an die Vorfahren der Brüder von Teutleben gekommen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist ahm Montage nach Simonis [et] Judae 1570.

  • Archive signature: 818
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1570 Oktober 30.

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Lehnsrevers des Valentin von Teutleben, auch für seine Brüder Christoph und Andreas sowie den Vetter Hans Ernst, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Gehölz Steinberg, 15 Acker Wiesen, genannt breite Wiese und die ganze Wüstung Meinboldsfeld (Meymersfelt) mit Gericht über Hals und Hand, Hölzern, Feldern, Wiesen, Triften, Wunnen und Weiden, allein die Teile ausgenommen, die in den Fluren Mechterstädt (Machterstat) und Laucha liegen, ist von Heinrich von Erffa an die Vorfahren der Brüder von Teutleben gekommen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Montage nach Simonis et Judae 1570.
Teutleben übernimmt die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 819
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1570 Oktober 30.

Enthält auch: Vollmacht der Brüder und des Vetters für Valentin von Teutleben zum Empfang der Lehen, 21. Oktober 1570 (Geschehen zu Laucha am 21ten Octobris a. etc. 70).

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Lehnsrevers der Vettern Hans Ernst und Andreas von Teutleben gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Gehölz Steinberg, 15 Acker Wiesen, genannt breite Wiese und die ganze Wüstung Meinboldsfeld (Memersfeldt) mit Gericht über Hals und Hand, Hölzern, Feldern, Wiesen, Triften, Wunnen und Weiden, allein die Teile ausgenommen, die in den Fluren Mechterstädt (Mechterstedt) und Laucha liegen. Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei.
Der geben ist zu Schleusungen am siebenden monatstag Maii 1606.
Hans Ernst übernimmt, auch für den Vetter, die Verpflichtungen; beide siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 820
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 7.

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Auf dem Umbug Unterschriften: Hans Ernst von Teutleben mpp. Andres von Teytleben mein handt.

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Lehnsrevers der Vettern Andreas und Kaspar von Teutleben gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Gehölz Steinberg, 15 Acker Wiesen, genannt breite Wiese und die ganze Wüstung Meinboldsfeld (Memersfeldt) mit Gericht über Hals und Hand, Hölzern, Feldern, Wiesen, Triften, Wunnen und Weiden, allein die Teile ausgenommen, die in den Fluren Mechterstädt (Mechterstedt) und Laucha liegen. Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei.
Der geben ist zue Meiningen am achzehenden monatstag Decembris 1617.
Andreas von Teutleben übernimmt, auch mit Vollmacht für den Vetter, die Verpflichtungen, siegelt und unterschreibt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 821
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 Dezember 18.

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Unterschrift: Andres von Tittleben mein handt.

Pergament

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Lehnsrevers des Wilhelm Kaspar von Teutleben zu Laucha gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Gehölz Steinberg, 15 Acker Wiesen, genannt breite Wiese und die ganze Wüstung Meinboldsfeld (Memersfeldt) mit Gericht über Hals und Hand, Hölzern, Feldern, Wiesen, Triften, Wunnen und Weiden, allein die Teile ausgenommen, die in den Fluren Mechterstädt (Mechterstedt) und Laucha liegen. Als Bevollmächtigter hat Michael Glaser zu Friedrichroda das Lehen empfangen. Hennebergisches Kanzlei-Sekretsiegel.
Geben zue Meiningen am 26. monatstag Maii 1649.
Teutleben übernimmt seine Verpflichtungen, siegelt und unterschreibt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 822
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1649 Mai 26.

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Unterschrift: Wilhelm Caspar von Teutleben mppia.

Papier

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Der Ritter (1) Hermann Trott, seine Brüder (2) Johann (Hans) und (3) Nikolaus (Clauwes) bekunden, dass Heinrich Graf zu Henneberg sie zu Mannen und Dienern gewonnen und ihnen jährlich ein Fuder guten Kurwein aus Franken verliehen hat, fällig acht Tage vor Martini [11. Nov.] zu Schmalkalden (Smal-). Sie haben dafür des Grafen, seiner Lande, Leute und Diener Bestes zu werben. Dieser verspricht ihnen Schutz und Schirm. Die Aussteller siegeln.
Gegebin 1395 am Sunabinde nach sent Johannis tage baptisten.

  • Archive signature: 823
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1395 Juni 26.

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Wilhelm Graf zu Henneberg verleiht den Brüdern Hermann, Ritter, Johann (Hans) und Nikolaus (Nykel) Trott wegen der dem verst. Vater Heinrich Grafen zu Henneberg erwiesenen Dienste zu Burglehen auf dem Schloss Henneberg jährlich ein Fuder Wein, von den Amtleuten zu Schmalkalden (Smal-) um Martini [11. Nov.] zu liefern. Sie sollen davon Burgmannen sein und das Burglehen verdienen wie andere Burgleute. Siegel des Ausstellers.
Datum a. d. 1405 feria sexta proxima ante Martini.

  • Archive signature: 824
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1405 November 7.

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Die Vettern Hermann, Ritter, Botho und Werner Trott bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Burggut ein Fuder Wein jährlich empfangen zu haben, das sie um Martini [11. Nov.] holen lassen sollen und das vom Grafen in Schmalkalden (Smal-) bereit zu stellen ist; stattdessen kann auch der jeweilige Wert in Geld gezahlt werden. Dies sollen sie beim Grafen verdienen; sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Hermann Trott siegelt, auch für die Vettern. Die bedienen sich dieses Siegels.
Gebin 1425 am Suntage nach sante Lucien tag.

  • Archive signature: 825
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1425 Dezember 16.

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Lehnsrevers des Burkhard Hermann Trott wegen seiner Ehefrau Barbara geb. von Hönningen, Tochter des Hofmeisters, Rats und Amtmanns Matthias von Hönningen, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Hinterlässt die Ehefrau keine männlichen Leibeslehnserben, erben Hans von Hönningen, Bruder des verst. Matthias, und seine männlichen Leibeslehnserben. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Burggut auf dem Haus Henneberg mit dem am Berg gelegenen Hof Neideck und zehn zugehörigen, besetzten Gütern und aufgezähltem Zubehör; der Hof ist zum Teil erblich diesen Gütern zugeschlagen worden; das Lehen hatte früher Wolf Wambach inne, der es an Matthias von Hönningen verkauft hat. Ein Holz am Wolfsberg, gegen Henneberg talhängig, etwa 29 Acker groß, abgesteint und entsprechend der Holzordnung zu nutzen. Etliche Rottäcker hinter dem Schloss Henneberg, etwa 40 Acker in jedem Feld, dem Matthias zur Rodung bewilligt und zu dem Lehen geschlagen. 2. Trott neu verliehen wird ein Sechstel am Sack- und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Hendungen mit genannten, zugehörigen Gülten, hatte verst. Ortolf von Milz von verst. Albrecht Grafen zu Henneberg, ist diesem durch den Tod des Milz heimgefallen und nach dem Tod des Grafen Albrecht an den Grafen Georg Ernst anerstorben. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn ahm achtunndzwantzigstenn Aprilis 1576.
Trott übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 826
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 April 28.

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Lehnsrevers des Burkhard Hermann Trott wegen seiner Ehefrau Barbara, Tochter des Hofmeisters, Rats und Amtmanns Matthias von Hönningen, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: vier Hufen zu Neubrunn, hatte Matthias von Hönningen nach dem Tod des Christoph von Kohlhausen, letzten des Geschlechts, von den Ehemännern und Vormündern von dessen Töchtern gekauft, hatten zuvor Philipp von Kohlhausen, Christophs Vater, und dessen Bruder Valentin vom verst. Vater des Grafen; davor die von Wermerichshausen vom Stift Fulda, es war durch Vergleich mit dem Stift an den Vater des Grafen gefallen. Siegel des Grafen.
Gegebenn zu Schleusingenn ahm achtunndzwantzigstenn Aprilis 1576.
Trott übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 827
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 April 28.

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Lehnsrevers des Burkhard Hermann Trott zum Bellers wegen seiner Ehefrau Barbara geb. von Hönningen, Tochter des Hofmeisters, Rats und Amtmanns Matthias von Hönningen, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Hinterlässt die Ehefrau keine männlichen Leibeslehnserben, erben Hans von Hönningen, Bruder des verst. Matthias, und seine männlichen Leibeslehnserben. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Burggut und Behausung auf dem Schloss Henneberg, ein dortiger, unvererbter Bauhof sowie weitere Höfe und Güter, deren Inhaber mit Abgaben und Diensten ausführlich aufgezählt werden; diese Güter und Rechte zu Henneberg hatten zuvor die von der Kere von der Grafschaft Henneberg; sie sind durch deren Erlöschen heimgefallen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am sechsunntzweintzigsten Octobris 1583.
Trott übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 828
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1583 Oktober 26.

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Lehnsrevers des Burkhard Hermann Trott wegen seiner Ehefrau Barbara geb. von Hönningen, Tochter des Hofmeisters, Rats und Amtmanns Matthias von Hönningen, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Hinterlässt die Ehefrau keine männlichen Leibeslehnserben, erben Hans von Hönningen, Bruder des verst. Matthias, und seine männlichen Leibeslehnserben. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Burggut auf dem Schloss Henneberg mit dem am Berg gelegenen Hof Neideck und zehn zugehörigen, besetzten Gütern und aufgezähltem Zubehör; der Hof ist zum Teil erblich diesen Gütern zugeschlagen worden; das Lehen hatte früher Wolf Wambach inne, der es an Matthias von Hönningen verkauft hat. Ein Holz am Wolfsberg, gegen Henneberg talhängig, etwa 29 Acker groß, abgesteint und entsprechend der Holzordnung zu nutzen. Etliche Rottäcker hinter dem Schloss Henneberg, etwa 40 Acker in jedem Feld, dem Matthias zur Rodung bewilligt und zu dem Lehen geschlagen. 2. Trott neu verliehen wird ein Sechstel am Sack- und kleinen Zehnten in Dorf und Feld zu Hendungen mit genannten, zugehörigen Gülten, hatte verst. Ortolf von Milz von verst. Albrecht Grafen zu Henneberg, ist diesem durch den Tod des Milz heimgefallen und nach dem Tod des Grafen Albrecht an den Grafen Georg Ernst anerstorben. 3. Kleine Jagd auf Hasen und Füchse in einem in seinen Grenzen näher beschriebenen Revier in der Feldmark des Dorfes Henneberg, dem Burkhard Hermann Trott jetzt neu verliehen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am vierunndzwaintzigsten Aprilis 1583.
Trott übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 829
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1583 April 24.

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Berthold (Betze) Truchseß [zu Wetzhausen] bekundet: Wilhelm Graf zu Henneberg, seine Brüder Johann und Berthold haben ihm und seinem Vetter Adolf Truchseß gestattet, die von ihnen zu Lehen rührenden Höfe zu Melkers (Melckers) und Rippershausen (Rypprechteß-) zu verkaufen. Berthold soll dennoch weiter Mann der Grafen bleiben, dazu 50 Gulden unter den Grafen anlegen oder entsprechendes Gut erwerben und zu Lehen empfangen; er soll Mann bleiben, bis das erfolgt ist. Berthold übernimmt diese Verpflichtungen und drückt sein Siegel auf.
Der gegeben ist 1449 uff des heylligen Crutzes tag als eß erhohet wart.

  • Archive signature: 832
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 September 14.

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Papier

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Die Brüder Karl, Wilhelm und Paul Truchsessen zu Unsleben (Ußleubin) bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold den von Sittich von der Kere gekauften Teil am Zehnten zu Mittelstreu (Mittelnstrewe) mit Zubehör in Dorf und Feld zu Mannlehen empfangen zu haben, wie ihn Sittich vom verst. Vater der Grafen hatte. Die Rechte der Grafen bleiben vorbehalten. Karl hat die üblichen Verpflichtungen übernommen, auch für seine Brüder; sobald diese mündig, d.h. 14 Jahre alt werden, sollen sie das ebenfalls tun. Karl siegelt.
Geben am Donerstag nach sant Bartholmes tag a. d. 1451.

  • Archive signature: 833
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1451 August 26.

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Die Brüder Karl, Wilhelm und Paul Truchsessen [zu Unsleben] bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold den ihnen von Bartholomäus von Bibra zugefallenen Teil am Zehnten zu Mittelstreu (Mittelnstrewe) mit Zubehör in Dorf und Feld zu Mannlehen empfangen zu haben, wie ihn dieser bisher innehatte. Die Rechte der Grafen bleiben vorbehalten. Karl hat die üblichen Verpflichtungen übernommen, auch für seine Brüder; sobald diese mündig, d.h. 14 Jahre alt werden, sollen sie das ebenfalls tun. Karl siegelt.
Gebin am Donerstag nach sant Bartholomes tag a. d. 1451.

  • Archive signature: 834
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1451 August 26.

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Die Brüder Karl, Wilhelm und Paul Truchsessen zu Unsleben (Ußleubin) bekunden: ihr verst. Vater, der Ritter Karl Truchseß, hatte etliche, von Wilhelm Grafen zu Henneberg rührende Lehen verkauft und versprochen, für die erhaltenen 250 Gulden wieder Güter zu erwerben oder den Betrag auf Eigen anzuweisen und zu Lehen aufzutragen. Dem haben die Söhne zugestimmt; daher tragen sie hiermit für 250 Gulden die folgenden Eigengüter zu Lehen auf: zwei Hufen zu Nordheim (Nort-) vor der Rhön, von denen eine jährlich ein Schwein im Wert von 5 ½ Gulden oder den Wert in Geld, vier Fastnachtshühner und eine Lammkeule zu Ostern liefert, die andere ein Schwein im Wert von 5 ½ Gulden oder den Wert in Geld und vier Fastnachtshühner; ein Gut zu Rohr (Rore), gibt vier Pfund Gülte an Michaelis [29. Sept.], 12 Groschen an Walpurgis [1. Mai], vier Käse, vier Michaelshühner, zwei Fastnachtshühner und eine Lammkeule an Ostern. Diese Güter und ihr Zubehör in Dorf, Kirchhof und Feld mit Zinsen, Gütern, Häusern, Hofstetten, Ehren, Nutzen, Freiheiten und Gewohnheiten, wie sie diese zuvor innehatten, hat der Graf ihnen und ihren Lehnserben mitsamt dem Truchsessenamt und dessen Zubehör zu Mannlehen verliehen; sie sollen künftig zum Zubehör dieses Amtes gezogen werden. Die Truchseß haben die zugehörigen Pflichten übernommen. Karl siegelt, auch für seine Brüder.
Der gegebin ist an sant Peters tag kathedra a. d. 1458.

  • Archive signature: 835
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1458 Februar 22.

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Lehnsrevers des Wilhelm Truchseß zu Unsleben, auch als Vormund seiner Vettern Hans und Christoph, Söhne seines verst. Bruders Paul, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: 1. Anteil des Zehnten zu Mittelstreu mit Zubehör, durch die Vorfahren von Bartholomäus von Bibra gekauft; ein weiterer Teil dieses Zehnten, von Sittich von der Kere gekauft; zwei Hufen zu Nordheim vor der Rhön und ein Gut zu Rohr, deren Abgaben aufgezählt werden, sowie das Truchsessenamt, dessen Zubehör die beiden Hufen sind. An diesen Lehen, die nach dem Tod seiner Brüder an Wilhelm und seine Brudersöhne gefallen sind, haben er und seine Neffen je eine Hälfte. 2. Mahlmühle und Mühlrecht im Dorf Unsleben, hatte verst. Paul Truchseß vom Grafen empfangen und getragen. Wilhelm Truchseß übernimmt, auch als Vormund, seine Verpflichtungen und siegelt.
Der geben ist am Mitwochen nach dem Sontag Misericordia Domini a. d. 1531.

  • Archive signature: 836
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1531 April 26.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Wilhelm und Hans, Söhne des verst. Wilhelm Truchseß, mit den Lehen, die ihm durch den Tod des Christoph Truchseß zu Unsleben, seines Rates und Amtmanns zu Schmalkalden, zugefallen sind: zwei Drittel von Christophs Anteilen am Zehnten zu Mittelstreu mit Zubehör, durch die Vorfahren von Bartholomäus von Bibra bzw. Sittich von der Kere gekauft; zwei Hufen zu Nordheim vor der Rhön, deren Abgaben aufgezählt werden; zwei Drittel von Christophs Hälfte eines Gutes zu Rohr; das dritte Drittel nutzt jeweils Valentin Truchseß. Die Brüder Truchseß haben ihre Verpflichtungen übernommen. Siegel des Grafen.
Der geben ist ahm Sambstage nach Marie verkundigung 1557.

  • Archive signature: 837
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1557 März 27.

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Lehnsrevers des Valentin Truchseß, Sohnes des verst. Philipp Truchseß, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Anteil der durch den Tod des Christoph Truchseß, Amtmanns zu Schmalkalden, heimgefallenen Lehen, an denen auch die Vettern Wilhelm und Hans Truchsessen zu Unsleben mitbeteiligt sind; ein Drittel des Anteils am Zehnten zu Mittelstreu, gekauft von denen von Bibra und von der Kere; ein Drittel der Hälfte eines Gutes zu Rohr, dessen Abgaben aufgezählt werden; Rechte und Zubehör des Truchsessenamtes. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt den sechsundzwanzigstenn Martii 1557.
Truchseß übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 838
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1557 März 26.

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Papier

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Lehnsrevers der Brüder Wilhelm und Hans Truchseß zu Unsleben, Söhnen des verst. Wilhelm Truchseß, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Teile am Zehnten zu Mittelstreu, die Christoph Truchseß von denen von Bibra bzw. von denen von der Kere hatte, mit Zu- und Eingehörungen; zwei Hufen zu Nordheim vor der Rhön, deren Abgaben aufgezählt werden; ein halbes Gut zu Rohr mit Abgaben; die Anteile hatten zuvor der verst. Vater bzw. ihr Vetter Christoph Truchseß, Amtmann zu Schmalkalden; dessen Anteil war nach seinem Tod den Brüdern gemeinsam mit ihrem Vetter Valentin Truchseß verliehen worden und ist ihnen jetzt durch dessen Tod ganz zugefallen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn den 25ten tag Septembris 1560.
Die Truchsessen übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 839
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 September 25.

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Lehnsrevers des Dietrich Truchseß von Wetzhausen zu Bundorf wegen der Kinder von seiner verstorbenen Ehefrau Agathe geb. Fuchs zu Wonfurt und Achaz Georg Wolf von Schaumberg zu Strössendorf wegen seiner Ehefrau Eva Cordula geb. Fuchs zu Wonfurt, Schwester der Agathe, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ganzes Schloss Wonfurt wie es mit Mauern und Gräben umfangen ist; hatten Hans und Matern Fuchs und zuletzt Joachim Fuchs zu Wonfurt. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am sechsten monatstag Maii 1606.
Truchseß und Schaumberg übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 840
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 6.

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Lehnsrevers des Veit von Lichtenstein zum Stein und Gereuth sowie des Hans Eitel Truchseß von und zu Wetzhausen als Vormünder der Kinder des verst. Dietrich Truchseß von Wetzhausen zu Bundorf sowie für Achaz Georg Wolf von Schaumberg wegen seiner Ehefrau Eva Cordula geb. Fuchs zu Wonfurt gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ganzes Schloss Wonfurt wie es mit Mauern und Gräben umfangen ist. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meynungen am ersten monatstag Junii 1610.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 841
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 Juni 1.

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Lehnsrevers des Hans von Thüna, Amtmanns im Stift Saalfeld, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: zwei Erbgüter zu Birkenheide mit aufgezähltem Zubehör, u.a. Gericht über Hals und Hand; diese waren vor Zeiten in Händen des Wilhelm von Enzenberg und werden bearbeitet von Hans und Berthold Jhan, die jährlich je ein Schock und 12 Groschen zinsen. Siegel des Grafen.
Der gegeben ist am Dinstage nach sant Linharts tag 1525.
Thüna übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 842
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1525 November 7.

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Die Ritter Andreas und Albrecht, der Knappe Lutz, Brüder von Thüngen (Tungedin), sowie der Knappe Dietrich (Dyetze) der Ältere, Sohn des Andreas, bekunden, dass sie mit Zustimmung des Berthold Grafen zu Henneberg und seines Sohnes Graf Heinrich auf dem Echilberg, der in der Mark von Höllrich (Holderech) liegt, ein Haus errichtet haben, das Graf Berthold Reußenberg (Ruzin-) genannt hat. Da der Berg und das Haus von der Herrschaft Henneberg zu Lehen rühren, machen die Aussteller den Grafen das Haus zum Offenhaus gegen jedermann ausgenommen das Stift Würzburg (Wirce-). Geraten diese untereinander in einen Krieg, sollen die Thüngen sich mit dem Haus Reußenberg neutral verhalten (stille siczen). Die Grafen und ihre Nachkommen sollen sie im Besitz des Hauses schirmen und schützen. Siegel der Aussteller.
Gegebin 1333 an sente Petirs tage ad vincula.

  • Archive signature: 843
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1333 August 1.

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Deutsch.

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Lehnsurkunde der hennebergischen Regierung - Kanzler und Räte - für Wolf Heinrich von Thüngen. Lehnsobjekt/-e: Hof zu Thüngen, genannt Thüngenhof, mit aufgezähltem Zubehör, hatten zuvor der verst. Vater Georg Wolf und dessen Bruder Albrecht von Thüngen zu Waizenbach und Zeitlofs, Albrecht Daniel von Thüngen und der in diesem Jahr verstorbene Adam von Thüngen laut den 1592, 1611 und 1629 ergangenen Investituren. Kanzleisekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Geben zue Meiningen am 30. monatstag Junii 1652.

  • Archive signature: 844
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1562 Juni 30.

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Unterschriften: Johann Michael Strauß D. ss. David Rhost ss.

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Johann von Windheim (Winde-) Voit zu Salzburg (-berg) bekundet, Berthold Grafen zu Henneberg acht Acker Weinwachs aufgetragen zu haben, von denen je vier an dem rotenberge und an dem mulberge liegen; sie waren rechtes Eigen. Johann hat sie zu Burglehen empfangen und soll sie verdienen, wie es ein Burgmann seinem Herrn schuldig ist. Der Graf und seine Erben sollen ihn und seine Erben allerdings nicht zwingen, gegen ihren Willen auf eine ihrer Festen zu fahren. Siegel des Ausstellers.
Der ist gegeben 1317 an dem Fritage vor sente Bonifacien tage.

  • Archive signature: 845
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1317 Juni 3.

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Deutsch.

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Der Ritter Johann (Hanns) Voit von Salzburg (Saltzperg) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben: die Vogtei über den Salzforst mit einem Drittel der dortigen Einkünfte, derentwegen er stets einen Waidmann zu halten hat; 25 Malter Korn, 24 Hühner und 24 Gänse zu Heustreu (Hewstrew); acht Malter Getreide und sechs Schillinge Heller von einer Hufe zu Salz (Saltza); ein Pfund Ingwer zu Schmalkalden (Smalkald) von Äckern off dem rechten tail oberhalb Asbach (-pach). Das Lehen hatte zuvor verst. Otto Voit vom verst. Vater des Grafen. Johann hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der geben yst 1428 an sand Katherinen tage.

  • Archive signature: 847
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1428 November 25.

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Der Ritter Johann (Hanns) Voit von Salzburg (Salczpurg) und sein Bruder Georg (Jorge) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben: die Vogtei über den Salzforst mit einem Drittel der dortigen Einkünfte, derentwegen sie stets einen Waidmann zu halten haben; je 25 Malter Korn, Hühner und Gänse zu Heustreu (Hew-); sieben Güter zu Eichenhausen; ein Pfund Ingwer zu Schmalkalden (Smal-) von Äckern uff dem rechten tal oberhalb Asbach (-pach). Die Lehen hatte ihr verst. Vater vom verst. Vater der Grafen. Die Brüder haben davon die üblichen Verpflichtungen. Johann siegelt, auch für den Bruder.
Gebin am Fritag nach sant Valentins tag a. d. 1457.

  • Archive signature: 848
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 Februar 18.

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Die Brüder Georg (Jorge), Otto, Eberhard und Wilhelm Voit von Salzburg (Salczpurg) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben: die Vogtei über den Salzforst mit einem Drittel der dortigen Einkünfte, derentwegen sie stets einen Waidmann zu halten haben; je 25 Malter Korn, Hühner und Gänse zu Heustreu (-streuwe); sieben Güter zu Eichenhausen; ein Pfund Ingwer zu Schmalkalden (Smal-) von Äckern uff dem rechtental oberhalb Asbach (-pach). Das Lehen hatte ihr verst. Vater vom verst. Vater des Grafen. Georg als Ältester hat es zu den üblichen Verpflichtungen empfangen; er siegelt.
Der gebin ist 1478 am Freitag nach sant Bastians tag des heiligen merterers.

  • Archive signature: 849
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1478 Januar 23.

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Die Brüder Georg (Jorg), Otto, Eberhard und Wilhelm Voit von Salzburg (Salczperg) bekunden, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern zu Mannlehen empfangen zu haben: die Vogtei über den Salzforst mit einem Drittel der dortigen Einkünfte, derentwegen sie dort jährlich drei Jagden haben und drei Hirsche fangen dürfen; sie haben dort einen Fischer zu unterhalten, der die durch den Wald laufenden Gewässer befischt, insbesondere die Greffenherberg, in der außer ihnen niemand fischen darf, und ebenso einen Waidmann; der dortige Forstmeister des Bischofs von Würzburg (Wirtz-) soll, wenn sie glauben, er gebe ihnen nicht das ihnen zustehende Drittel, beschwören, dass er sie gerecht behandelt; je 25 Malter Korn, Hühner und Gänse zu Heustreu (-streuwe); sieben Güter zu Eichenhausen; ein Pfund Ingwer zu Schmalkalden (Smal-) von Äckern uff dem rechtental oberhalb Asbach (-pach). Das Lehen hatte ihr verst. Vater von den Vorfahren des Grafen hergebracht. Georg als Ältester hat es zu den üblichen Verpflichtungen empfangen. Er siegelt; seine Brüder bedienen sich dieses Siegels.
Gebin 1482 am Fritag nach sant Michels des heiligen ertzengels tag.

  • Archive signature: 850
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 Oktober 4.

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Georg (Jorg) Voit von Salzburg (Saltzperg) der Junge bekundet, von den Brüdern Wilhelm und Ernst Grafen zu Henneberg für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, den Zehnten zu Nickersfelden von den großen und kleinen Früchten in Dorf, Mark und Feld zu Lehen empfangen zu haben, den er von Philipp von der Tann (Thann) gekauft hat. Georg hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er bittet seinen Vetter Georg Voit den Älteren um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1487 an Samstage sant Simon unnd Juden abent.

  • Archive signature: 851
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1487 Oktober 27.

Enthält auch: Nicht genau zuzuordnender Vermerk zu einer Mitbesiegelung.

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Kaspar von Gnodstadt (Gnot-) zu Rüdenhausen (Ruden-) bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern für sich und seine Leibeslehnserben zu Mannlehen empfangen zu haben: zwei Güter zu Abtswind (-winden), bebauen Hermann Sneyder für jährlich ein halbes Malter Korn, 11 ½ Pfennige, einen Käse, eine halbe Hand voll Flachs, ein Viertel einer Lammkeule, ein halbes Fastnachtshuhn, 19 Eier und 13 Pfennige Holzgeld sowie Konrad (Contz) Neuwenbauwer, gibt 1 ½ Malter Korn, ein halbes Malter Hafer, ein Fastnachtshuhn und 13 Pfennige Holzgeld; das Lehen hat er von verst. Andreas von Herbstadt (Herbilstat) gekauft und bisher vom verst. Vater der Grafen zu Mannlehen gehabt zu den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1482 am Donerstag nach dem Sonntag Reminiscere in der heiligen Vasten.

  • Archive signature: 852
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 März 7.

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Vorurkunde zu den Lehen Voit von Salzburg.

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Lehnsrevers des Burkhard von Gnodstadt (Gnotd-) zu Rüdenhausen (Rudenhausenn), für sich und als Lehnsträger seiner Brüder Nikolaus und Georg (Jorgen), gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: zwei Güter zu Abtswind (-winden), die jetzt innehaben Hermann Sneyder, gibt von einem Gut jährlich ein halbes Malter Korn, 11 ½ Pfennige, einen Käse, eine halbe Hand voll Flachs, ein Viertel einer Lammkeule, ein halbes Fastnachtshuhn, 19 Eier und 13 Pfennige Holzgeld sowie die alte Kursnerin, gibt von dem andern Gut 1 ½ Malter Korn, ein halbes Malter Hafer, ein Fastnachtshuhn und 13 Pfennige Holzgeld. Das Lehen hat Kaspar von Gnodstadt, verst. Vater der Brüder, von Andreas von Herbstadt gekauft und vom verst. Vater und verst. Bruder Wolfgang des Grafen zu Lehen getragen zu den üblichen Verpflichtungen, die auch Burkhard beschworen hat. Siegel des Grafen.
Gegebenn an Mitwochen nach sannt Paulus tage conversionis 1498.
Burkhard übernimmt die Verpflichtungen, auch für seine Brüder, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 853
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1498 Januar 31.

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Liegt als Vorurkunde bei den Lehen Voit von Salzburg.

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Lehnsrevers der Brüder Georg, Otto und Wilhelm Voit von Salzburg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Hof zu Gochsheim mit 12 Zinslehen und sieben Lehengüter zu Sennfeld, hatten vor Zeiten die von Eberstein, der Graf hat dann seinem Rat Georg Voit dem Älteren die Lösung gestattet und sie ihm zu Mannlehen verliehen vorbehaltlich des Lösungsrechts mit 250 Gulden. Nach dem Tod Voits verleiht der Graf sie jetzt an dessen Vettern, die Brüder Georg, Otto und Wilhelm Voit, und ihre männlichen Lehnserben. 2. Zwei Güter zu Abtswind und die Weingülten am Windenberg. Die Güter zu Gochsheim können die Brüder erst nutzen, wenn die Verschreibung zugunsten der Martha Voit und ihrer Töchter Amalie und Dorothea verfällt oder von ihnen nach dem Tod der Martha mit 250 Gulden abgelöst wird. Auf die Güter zu Abtswind haben Heinrich vom Stein zum Altenstein und seine Frau Amalie eine Verschreibung über 100 Gulden, die erst heimfallen muss, bevor die Brüder Voit die Güter nutzen können. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Dinstage nach dem Sontage Exaudi 1511.
Georg Voit übernimmt die Verpflichtungen, auch für seine Brüder, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 854
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1511 Juni 3.

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Lehnsrevers des Georg von Gnodstadt zu Rüdenhausen gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: zwei Güter zu Abtswind (-winden), die jetzt innehaben Hermann Schneyder, gibt von einem Gut jährlich ein halbes Malter Korn, 11 ½ Pfennige, einen Käse, eine halbe Hand voll Flachs, ein Viertel einer Lammkeule, ein halbes Fastnachtshuhn, 19 Eier und 13 Pfennige Holzgeld, sowie die alte Kursnerin, gibt von dem andern Gut 1 ½ Malter Korn, ein halbes Malter Hafer, ein Fastnachtshuhn und 13 Pfennige Holzgeld; hat Kaspar von Gnodstadt der Alte von Andreas von Herbstadt gekauft, dann verst. Burkhard von Gnodstadt für sich und seine Brüder Nikolaus, der geistlich geworden ist, und Georg, den jetzigen Lehnsmann, von verst. Graf Wolfgang und Graf Wilhelm selbst empfangen. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Freitag nach Lucie 1522.
Gnodstadt übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 855
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1522 Dezember 19.

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Liegt als Vorurkunde bei den Lehen Voit von Salzburg.

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Lehnsrevers des Sigmund Voit von Salzburg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Nickersfelden mit allem Zubehör, wie ihn verst. Georg Voit von Philipp von der Tann gekauft hat. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Dinstag nach dem Sontage Cantate 1528.
Voit übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 856
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1528 Mai 12.

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Lehnsrevers des Philipp Voit von Salzburg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Hof zu Gochsheim mit 12 Zinslehen und sieben Lehengüter zu Sennfeld, hatten vor Zeiten die von Eberstein. 2. Zwei Güter zu Abtswind und die Weingülten am Windenberg; das Lösungsrecht des Grafen mit 250 bzw. 100 Gulden bleiben vorbehalten, ebenso die Verschreibung von 100 Gulden zugunsten des Heinrich vom Stein zum Altenstein und seiner Frau Amalie. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Dinstag nach dem Suntag Cantate 1528.
Voit übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 857
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1528 Mai 12.

Enthält auch: Mitteilung des Sigmund Voit, dass er den ihm vom Vater zugefallenen Teil der Lehen zu Gochsheim, Sennfeld und Abtswind dem Vetter Philipp verkauft hat, und Bitte, diesen damit zu belehnen, 12. Mai 1528 (Am Dinstage nach dem Sontage Cantate 1528).

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Lehnsrevers Otto, Wilhelm, Sigmund und Philipp Voit von Salzburg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Vogtei über den Salzforst mit einem Drittel der dortigen Einkünfte, derentwegen sie dort jährlich drei Jagden haben und drei Hirsche fangen dürfen; sie haben dort einen Fischer zu unterhalten, der die durch den Wald laufenden Gewässer befischt, insbesondere die Greuenherberig, in der außer ihnen niemand fischen darf, und ebenso einen Waidmann; der dortige Forstmeister des Bischofs von Würzburg soll, wenn sie glauben, er gebe ihnen nicht das ihnen zustehende Drittel, beschwören, dass er sie gerecht behandelt; je 25 Malter Korn, Hühner und Gänse zu Heustreu; sieben Güter zu Eichenhausen; ein Pfund Ingwer zu Schmalkalden von Äckern auff dem rechten thal oberhalb Asbach. Siegel des Grafen.
Der geben ist Dinstags nach dem Suntage Cantate 1528.
Die Voite übernehmen ihre Verpflichtungen; (1) Sigmund und (2) Philipp siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 858
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1528 Mai 12.

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Lehnsrevers des Philipp Voit von Salzburg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Eichenhausen mit aufgezähltem Zubehör, früher Betz von Schweinfurt, hat jetzt Wolf von Steinau an Philipp Voit verkauft. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Sonabende nach dem Sontage Reminiscere 1529.
Voit übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 859
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1529 Februar 27.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Georg, Hans, Otto, Sigmund, Alexander, Valentin und Quirin Voit von Salzburg gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: die Vogtei über den Salzforst mit einem Drittel der dortigen Einkünfte, derentwegen sie dort jährlich drei Jagden haben und drei Hirsche fangen dürfen; sie haben dort einen Fischer zu unterhalten, der die durch den Wald laufenden Gewässer befischt, insbesondere die Greuenherberig, in der außer ihnen niemand fischen darf, und ebenso einen Waidmann; der dortige Forstmeister des Bischofs von Würzburg soll, wenn sie glauben, er gebe ihnen nicht das ihnen zustehende Drittel, beschwören, dass er sie gerecht behandelt; je 25 Malter Korn, Hühner und Gänse zu Heustreu; sieben Güter zu Eichenhausen; ein Pfund Ingwer zu Schmalkalden von Äckern auf dem rechtenn thal oberhalb Asbach. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Montags nach Andreae 1559.
Georg Voit übernimmt die Verpflichtungen, auch für Brüder und Vettern, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 861
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Dezember 4.

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Lehnsrevers des Christoph von Ebersberg genannt Weyhers als bevollmächtigten Lehnsträgers der Brüder Valentin und Quirin, Söhne des verst. Sigmund Voit von Salzburg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Nickersfelden mit allem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Montag nach Trium regum den 9. tag Januarii 1559.
Ebersberg übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 862
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Januar 9.

Enthält auch: Vollmacht der Anna geb. von Rosenau, Witwe des Sigmund Voit von Salzburg, um Belehnung des Christoph von Ebersberg genannt von Weyhers zu Gersfeld mit den hennebergischen Lehen, nachdem die Vormünder ihrer Söhne Valentin und Quirin alle verstorben sind. Auf Bitten der Anna siegelt ihr Schwager Wilhelm Truchseß zu Unsleben; dieser kündigt sein Siegel an, 24. August 1558 (Gebenn am tag Bartholomei 1558).

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Lehnsrevers des Wilhelm Truchseß von Wetzhausen zu Unsleben als bevollmächtigten Lehnsträgers der Brüder Valentin und Quirin, Söhne des verst. Sigmund Voit von Salzburg, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Nickersfelden mit allem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn Freittagk nach Trinitatis denn 14 Junii 1560.
Truchseß übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Petschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 863
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Juni 14.

Enthält auch: Vollmacht der Anna geb. von Rosenau, Witwe des Sigmund Voit von Salzburg, um Belehnung des Wilhelm Truchseß mit den hennebergischen Lehen, nachdem die Vormünder ihrer Söhne Valentin und Quirin alle verstorben und neue noch nicht bestellt sind. Auf Bitten der Anna siegelt Christoph Heinrich von Erthal, Amtmann zu Neustadt unter der Salzburg; dieser kündigt sein Siegel an, 27. Mai 1560 (Geben am Montag nach Exaudi 1560).

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Lehnsrevers der Brüder Georg, Johann, Otto, Sigmund und Alexander Voit von Salzburg, Söhne des hennebergischen Rats Philipp Voit, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Hof zu Eichenhausen mit aufgezähltem Zubehör, früher Betz von Schweinfurt, hatte der verst. Vater mit Zustimmung des verst. Grafen Wilhelm von Wolf von Steinau gekauft. 2. Hof zu Gochsheim mit 12 Zinslehen und sieben Lehengüter zu Sennfeld, hatten vor Zeiten die von Eberstein, von denen Georg Voit die Lehen gekauft hat. 3. Zwei Güter zu Abtswind und die Weingülten am Windenberg. 3. 90 Malter Getreide auf den Sackzehnten zu Hendungen und den entsprechenden Anteil am kleinen Zehnten, hatte der verst. Vater Philipp Voit von des Grafen verst. Vettern Hermann und Albrecht Grafen zu Henneberg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn den dreizehenden Januarii 1561.
Die Brüder Voit übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln mit den Petschaften.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 864
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1561 Januar 13.

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Lehnsrevers der Brüder Valentin und Quirin Voit von Salzburg, Söhne des verst. Sigmund, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Nickersfelden mit allem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt Mittwochenn denn sechstenn Novembris 1577.
Die Voit übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 865
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1577 November 6.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für die Brüder Valentin und Quirin Voit von Salzburg, Söhne des verst. Sigmund. Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Nickersfelden mit allem Zubehör. Siegel des Grafen.
Der geben ist zu Masfeldt am Mittwochen denn sechsten Novembris 1577.

  • Archive signature: 866
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1577 November 6.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Otto, Sigmund, Alexander, Valentin und Quirin Voit von Salzburg gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekte: die Vogtei über den Salzforst mit einem Drittel der dortigen Einkünfte, derentwegen sie dort jährlich drei Jagden haben und drei Hirsche fangen dürfen; sie haben dort einen Fischer zu unterhalten, der die durch den Wald laufenden Gewässer befischt, insbesondere die Greuennherberig, in der außer ihnen niemand fischen darf, und ebenso einen Waidmann; der dortige Forstmeister des Bischofs von Würzburg soll, wenn sie glauben, er gebe ihnen nicht das ihnen zustehende Drittel, beschwören, dass er sie gerecht behandelt; je 25 Malter Korn, Hühner und Gänse zu Heustreu; sieben Güter zu Eichenhausen; ein Pfund Ingwer zu Schmalkalden von Äckern auff dem rechtenn thal oberhalb Asbach. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn ahm sechzehendenn Aprilis 1579.
Otto übernimmt die Verpflichtungen und siegelt, auch für die Brüder und Vettern.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 867
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1579 April 6., 16.

Enthält auch: Vollmacht des Valentin Voit von Salzburg für seine Vettern Otto Voit zu Eichenhausen, Amtmann zu Mellrichstadt, und Sigmund Voit zu Rödelmaier sowie seinen Bruder Quirin Voit zu [Unter-] Ebersbach zum Empfang der hennebergischen Lehen, 6. April 1579 (Gescheenn denn 6. Apprilis a. etc. 79).

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Lehnsrevers der Brüder Otto, Sigmund und Alexander Voit von Salzburg gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hof zu Eichenhausen mit Zubehör, hatte vor Zeiten Betz von Schweinfurt, danach durch Philipp Voit mit Zustimmung des Vaters des Grafen dem Wolf von Steinau abgekauft; Hof zu Gochsheim mit 12 Zinslehen und sieben Lehengüter zu Sennfeld, hatten vor Zeiten die von Eberstein, von denen Georg Voit die Güter mit Zustimmung des Vaters des Grafen an sich gebracht hat; zwei Güter zu Abtswind und die Weingülten am Windenberg; 90 Malter Getreide, Zehendt maß am Sackzehnten zu Hendungen und den entsprechenden Anteil am kleinen Zehnten, hatte der Vater Philipp Voit von des Grafen Vettern Hermann und Albrecht Grafen von Henneberg. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingen am sechtzehenden Aprilis 1579.
Otto und Sigmund übernehmen die Verpflichtungen und siegeln mit den Petschaften, auch aufgrund einer Vollmacht ihres Bruders Alexander.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 868
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1579 April 6., 16.

Enthält auch: Vollmacht des Alexander Voit, Amtmanns zu Fladungen und Auersberg, für seine Brüder zum Empfang der hennebergischen Lehen, 6. April 1579 (Gescheen den 6. Aprilis 1579).

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Lehnsrevers der Brüder Hans Wolf und Kaspar Georg Voit von Salzburg, Söhne des verst. Otto Voit, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Hof zu Eichenhausen, vormals Betz von Schweinfurt, mit Pflugäckern, Wiesen, Holz und einem Fischwasser genannt Dachbach. Zwei Güter zu Abtswind und die Weingülten am Windenberg. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am siebendten monatstag Maii 1606.
Die Brüder Voit übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 869
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 7.

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Auf dem Umbug Unterschriften: Hannß Wolff Vayt vonn Salzburg ss. Caspar Georg Vayt vonn Saltzburgk ss.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für die Brüder Hans Wolf und Kaspar Georg Voit von Salzburg. Lehnsobjekt/-e: Sitz und Hof zu Eichenhausen, vormals Betz von Schweinfurt, mit Pflugäckern, Wiesen, Holz und einem Fischwasser genannt Dachbach. Zwei Güter zu Abtswind und die Weingülten am Windenberg. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Schleusungen am siebenden monatstag Maii 1606.

  • Archive signature: 870
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 7.

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Unterschriften unter dem Umbug: Hans von Wolffersdorff ss. Humpert von Langen manu pp. Michael Strauß h. Cantzler ss.

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Lehnsrevers Valentin Voit von Salzburg für sich sowie sein Vetter Georg Albrecht Voit für sich und seine drei unmündigen Brüder, Söhne des verst. Quirin Voit von Salzburg, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Nickersfelden mit Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen den siebenden monatstagk Maii 1606.
Die Voit übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 871
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 7.

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Auf dem Umbug Unterschriften: Velten Vait von Saltzburck ss. Caspar Wilhelm vom Steinn habe mein Insigell vorgedruckt ihn Abwesenn meinnes lieben Schwagers Georg Albert Vayt von Saltzburgk zue Unter Ebersbach etc.

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Lehnsrevers der Brüder Hans Sigmund und Moritz Heimart, Söhne des verst. Valentin, für sich sowie ihres Vetters Georg Albrecht für sich und seine drei unmündigen Brüder, Söhne des verst. Quirin, alle Voit zu Salzburg, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Nickersfelden mit Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am achten monatstag Novembris 1611.
Die Voit übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 872
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Pergament

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Lehnsrevers der Brüder Hans Wolf und Kaspar Georg Voit von Salzburg, Söhne des verst. Otto Voit, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Sitz und Hof zu Eichenhausen, vormals Betz von Schweinfurt, mit Pflugäckern, Wiesen, Holz und einem Fischwasser genannt Dachbach. Zwei Güter zu Abtswind und die Weingülten am Windenberg. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am achten monatstag Novembris 1611.
Die Voit übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 873
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Pergament

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Lehnsrevers des Kaspar Speßhardt zu Unsleben gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt in Dorf und Feld Mittelstreu, haben die Truchsessen zu Unsleben von Bartholomäus von Bibra und Sittich von der Kere gekauft, sowie zwei Hufen zu Nordheim vor der Rhön mit aufgezählten Abgaben; ein halbes Gut zu Rohr mit aufgezählten Abgaben. Die Lehen hatte vorher Wilhelm Truchseß zu Unsleben, nach dessen Tod ohne männliche Leibeslehnserben der Grafschaft Henneberg heimgefallen und den Speßhardten verliehen. Die Lehen sind Zubehör des Truchsessenamtes. Als Beauftragter hat Philipp Martersteck, würzburgischer Vogt des Klosters Bildhausen, das Lehen empfangen. Speßhardt erhält es in Samtbelehnung mit seinem Vetter Georg Sebastian Speßhardt. Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei.
Geben zu Meiningen am 9. monatstag Octobris 1648.
Speßhardt übernimmt seine Verpflichtungen, siegelt und unterschreibt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 874
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1648 Oktober 9.

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Papier

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Der Ritter Johann (Hans) von Waldenfels bekundet, ein Viertel des Zehnten zu Zeil (Tzile) mit allem Zubehör von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Lehen empfangen zu haben zu den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
1412 des nesten Dunerstags nach Exaltationem sancte crucis.

  • Archive signature: 875
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1412 September 15.

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Lehnsrevers des Balthasar von Waldenfels zu Gochsheim gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Burgseß zu Gochsheim mit zugehörigen Häusern und Hofreiten, deren Bewohner aufgezählt werden, z.T. eingetauscht mit dem Kloster Ebrach; das Lehen hatten Michael Wolf genannt Bayer, seine Frau Demut geborene von Thüngen und ihr Sohn Hans; Wallenfels hat es von der Witwe und ihrem Sohn gekauft; Teile der zugehörigen Äcker und Wiesen hat Hans Wolf der Alte, Michaels Vater, gegen Getreidezinse aufgeteilt und vergeben. 2. eine Hufe mit zugehörigen, aufgezählten Häusern und Hofreiten zu Sennfeld, auch diese von Michael Wolf und seiner Witwe Demut herrührend. Wallenfels hat sie für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, empfangen. Siegel des Grafen.
Der gegeben ist an Mentag nach sant Gallen tag 1521.
Wallenfels übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 876
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1521 Oktober 21.

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Johann (Hans) von Wangenheim (Wange-) bekundet, dass sein Vetter Friedrich (Fritze) von Wangenheim, Ritter, und er von Wilhelm Grafen zu Henneberg eine Wüstung mit Zubehör empfangen haben, wie es ihre Vorfahren von der Grafschaft Henneberg hergebracht hatten. Diese haben sie jetzt mit Zustimmung des Grafen an Kloster und Nonnen von St. Katharina zu Eisenach (Isennach) verkauft. Dafür sollten sie gleichwertiges Eigen auftragen und wieder zu Lehen empfangen. Johann trägt daher dem Grafen auf: seine Hälfte an Wüstung und Vorwerk Schönau (Schonauwe) an der Hörsel sowie eine zugehörige Mühle, eine Wiese und Äcker, die jetzt Heinrich Friese innehat. Diese empfängt er jetzt zusammen mit den übrigen Lehen, der ihm und seinem Vetter von der Herrschaft Henneberg verliehenen und ihm halb zustehenden Jagd von Brotterode (Bruwartrode) zwischen dem Jagesberg und dem Inselsberg (Einßberg) bis in die Laucha und von Brotterode vor dem Gehege hin über die kratzeswiesen bis in den Steinbach unter dem hirtzbaltze. Johann hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er siegelt.
Am Fritage nach unser lieben Frauwen tage conceptionis datum a. d. 1417.

  • Archive signature: 877
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1417 Dezember 10.

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Johann (Hanns) von Wangenheim bekundet, von den Brüdern Wilhelm und Berthold Grafen zu Henneberg zu Lehen empfangen zu haben: ein Vorwerk zu Schönau (Schonauwe) an der Hörsel, eine zugehörige Mühle, eine zugehörige Wiese und Äcker sowie die Jagd mit Jägern und Hunden von Brotterode (Brunwart-) den Weg hinaus bis in die Laucha zwischen dem Jagesberg und dem Inselsberg (Einse-), von Brotterode den Weg hinaus über das Gehege und die Kratzwiese bis in den Steinbach und den hirtzbaltz. Johann hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Geben am Donerstag nach dem Achtzehinden a. d. 1450.

  • Archive signature: 878
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1450 Januar 15.

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Lehnsrevers des Heinrich von Watzdorf zu Schwarza und Wirbach gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Güter und Lehen zu Birkenheide, die von aufgezählten Männern genutzt werden, mit aufgezähltem Zubehör, u.a. dem Gericht über Hals und Hand, z.T. von denen von Enzenberg und von Thüna gekauft. Das Lehen besaßen zuvor die von Plaue, dann die von Synderstedt, die es mit Zustimmung des Grafen an Watzdorf verkauft haben. Hinterlässt dieser keine Lehnserben, fällt es an seine Vettern Kaspar und Rudolf von Watzdorf oder die anderen Agnaten. Siegel des Grafen.
Der geben ist zue Masfeldt am anndern Augusti 1582.
Watzdorf übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 879
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 August 2.

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Lehnsrevers des Heinrich von Watzdorf zu Schwarza und Wirbach gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Güter und Lehen zu Birkenheide, die von aufgezählten Männern genutzt werden, mit aufgezähltem Zubehör, u.a. dem Gericht über Hals und Hand, z.T. von denen von Enzenberg und von Thüna gekauft. Das Lehen besaßen zuvor die von Plaue, dann die von Synderstedt, die es mit Zustimmung des Grafen an Watzdorf verkauft haben. 2. Der übrige Anteil am Dorf Birkenheide, den zuvor Georg Wolf und Georg von Schaumberg hatten und der durch den erbenlosen Tod des Sebastian Leonhard von Schaumberg der Grafschaft heimgefallen und 1593 an Watzdorf neu verliehen ist; Anwohner und Abgaben werden aufgezählt. Wenn Watzdorf keine Leibeslehnserben hinterlässt, erben seine Vettern Volrad und Hans, Söhne seines verst. Vatersbruders, und deren Leibeslehnserben bzw. andere Agnaten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Schleusungen am erstenn monatstag Maii 1606.
Watzdorf übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 880
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 1.

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Lehnsrevers des Heinrich von Watzdorf zu Schwarza und Wirbach gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Güter und Lehen zu Birkenheide, die von aufgezählten Männern genutzt werden, mit aufgezähltem Zubehör, u.a. dem Gericht über Hals und Hand, z.T. von denen von Enzenberg und von Thüna gekauft. Das Lehen besaßen zuvor die von Plaue, dann die von Synderstedt, die es mit Zustimmung des Grafen an Watzdorf verkauft haben. 2. Der übrige Anteil am Dorf Birkenheide, den zuvor Georg Wolf und Georg von Schaumberg hatten und der durch den erbenlosen Tod des Sebastian Leonhard von Schaumberg der Grafschaft heimgefallen und 1593 an Watzdorf neu verliehen ist; Anwohner und Abgaben werden aufgezählt. Wenn Watzdorf keine Leibeslehnserben hinterlässt, erben seine Vettern Volrad und Hans, Söhne seines verst. Vatersbruders, und deren Leibeslehnserben bzw. andere Agnaten. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 15. monatstagk Januarii 1611.
Watzdorf übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 881
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 Januar 15.

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Lehnsrevers des Heinrich von Watzdorf zu Wirbach gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Güter und Lehen zu Birkenheide, die von aufgezählten Männern genutzt werden, mit aufgezähltem Zubehör, u.a. dem Gericht über Hals und Hand; Anwohner und Abgaben werden aufgezählt; das Lehen hatte zuvor der verst. Vater Heinrich von Watzdorf. Mitbelehnt wird der Bruder Georg Volrad (Volradt) von Watzdorf zu Schwarza. Wenn beide keine Leibeslehnserben hinterlassen, erben der Vetter Volrad von Watzdorf und seine Leibeslehnserben. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meiningen am ersten monats tagk Octobris 1628.
Watzdorf übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 882
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1628 Oktober 1.

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Pergament

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Lehnsrevers des Christoph von Watzdorf zu Steinsdorf für sich und mit Vollmacht seines Bruders Volrad von Watzdorf gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Güter und Lehen zu Birkenheide, die von aufgezählten Männern genutzt werden, mit aufgezähltem Zubehör, u.a. dem Gericht über Hals und Hand, z.T. von denen von Enzenberg und von Thüna gekauft. Das Lehen besaßen zuvor die von Plaue, dann die von Synderstedt, die es mit Zustimmung des Grafen an Watzdorf verkauft haben. 2. Der übrige Anteil am Dorf Birkenheide, den zuvor Georg Wolf und Georg von Schaumberg hatten und der durch den erbenlosen Tod des Sebastian Leonhard von Schaumberg der Grafschaft heimgefallen und 1593 an Watzdorf neu verliehen ist; Anwohner und Abgaben werden aufgezählt; das Lehen ist ihnen durch den erbenlosen Tod des Christoph Wilhelm von Watzdorf zu Schwarza zugefallen; für die Lehnsleute hat Paul Wildich aus Könitz das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Gebenn zue Meinungenn am zwanzigsten monatstagk Novembris 1649. Johann Michaell Strauß Dmpp. Linhardt Kühme ppm.
Watzdorf übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 883
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1649 November 20.

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Unterschrift: Christoff von Watzdorff m.p.

Papier

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Wilhelm von Wechmar bekundet, von Heinrich Grafen zu Henneberg die Güter empfangen zu haben, die Konrad von Angelroda (Angilrode) und sein Bruder von der Herrschaft im Lande Thüringen zu Lehen hatten: eine Wüstung namens Dietrichswenden (Dithirwindin) mit allem Zubehör und einen halben Sedelhof hinter der St. Nicolai-Kapelle zu Elchleben (Eylkizleibe) mit Garten, Wiesen, Äckern, Weidicht, Zinsen und Korngülten. Siegel des Ausstellers.
Gebin an sente Martini abinde 1384.

  • Archive signature: 884
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1384 November 10.

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Otto von Wechmar bekundet, seinen Hof zu Gochsheim, auf dem die Behausung stand, und sein Gut auf dem Berge, auf dem sein Knecht Konrad (Kuntze) Tzymerman sitzt und mit dem kein Gericht und kein Vogt etwas zu schaffen hat, Heinrich Grafen von Henneberg zu Lehen aufgetragen und von diesem wieder empfangen zu haben. Er und seine Erben, Söhne und Töchter, sollen Hof und Gut vom Grafen und seinen Erben empfangen. Müssen die Güter verkauft werden, sollen die Käufer von den Grafen damit belehnt werden. Siegel des Ausstellers.
Gebin 1398 an dem Sunabende vor der Krutzewochin.

  • Archive signature: 885
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1398 Mai 11.

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Erhard von Wechmar bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben ein Burggut auf dem Schloss Henneberg mit einem Haus, 3 ½ Acker Wiesen in der Solz (Soltza), einem Baumgarten und einem Krautgarten unter dem Schloss sowie 2 ½ Acker Weingarten zu Alsleben (-leyb) am Frankenberge. Diese Lehen hatte er bisher vom verst. Vater des Grafen; er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er siegelt für sich und seine Leibeslehnserben.
Gegeben 1427 am Mantage nheest nach Thome apostoli.

  • Archive signature: 886
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Dezember 22.

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Heinrich von Wechmar bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben die Kemenate zu Abersfeld (Abirsfelt) mit Zubehör, einen dabei gelegenen Baumgarten und einen Hof im selben Dorf, den jetzt Karl von Eberstein (Ebir-) pfandweise innehat; er hat diese von Johann (Hannsen) von Abersfeld gekauft; dazu gehören Schaftrift, Holz, Feld, Äcker und Wiesen in Dorf und Feld, wie sie dieser bisher vom Grafen und seinem Vater zu Lehen hatte. Heinrich und seine Leibeslehnserben haben davon die üblichen Verpflichtungen, die Heinrich beschworen hat; er siegelt.
Gebin uf den heilgen Palmen tag a. d. 1442.

  • Archive signature: 887
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1442 März 25.

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Heinrich von Wechmar bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben die Kemenate zu Abersfeld (Abirsfelt) mit Zubehör, einen dabei gelegenen Baumgarten und einen Hof im selben Dorf, den jetzt Karl von Eberstein (Ebir-) pfandweise innehat; er hat diese von Johann (Hannsen) von Abersfeld gekauft; dazu gehören Schaftrift, Holz, Feld, Äcker und Wiesen in Dorf und Feld, wie es Johann vom verst. Vater der Grafen hatte. Heinrich und seine Leibeslehnserben haben davon die üblichen Verpflichtungen; diese hat Heinrich beschworen; er siegelt.
Gebin uff Donerstag nach sant Lucien tag a. d. 1444.

  • Archive signature: 888
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1444 Dezember 17.

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Heinrich von Wechmar bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben: ein Burggut zu Henneberg, das er jetzt von Stephan von Königshofen (Konigeshoven) gekauft hat, mit Zubehör in Schloss und Feld - Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wunne und Weide, wie es Stephan bisher von den Grafen zu Lehen hatte. Heinrich und seine Leibeslehnserben haben davon die üblichen Verpflichtungen; diese hat Heinrich beschworen; er siegelt.
Gebin auf sannt Kilians tag a. d. 1450.

  • Archive signature: 889
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1450 Juli 8.

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Heinrich von Wechmar bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben einen Sitz und Hof zu Ellingshausen (Eylingshusen), den er von Kilian von der Kere gekauft hat und der zuvor Gunther von der Kere gehörte, mit Zubehör in Dorf und Feld - Leuten, Gütern, Zinsen, Gülten, Häusern, Hofstätten, Äckern, Wiesen, Wunnen und Weiden, wie die von der Kere es von den Grafen hatten. Heinrich und seine Leibeslehnserben haben davon die üblichen Verpflichtungen; diese hat Heinrich beschworen; er siegelt.
Gebin auff sant Michels tag a. d. 1453.

  • Archive signature: 890
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1453 September 29.

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Die Brüder Ludwig (Lutz) und Konrad von Oßmannstedt (Atzmanstete) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben das Gericht zu Wüsten-Walschleben (Wustenwallesleubin) über Hals und Hand mit drei Hufen Land genannt die lehinhube sowie das dortige Kirchlehen, jeweils mit Zubehör in Kirchhof, Dorf und Feld mit Äckern, Wiesen, Wunne, Weide, Ehren, Nutzen, Rechten, Freiheiten und Gewohnheiten, wie es vom Grafen hergekommen und ihnen teilweise von Heinrich von Wechmar, teilweise von Heinrich Bodewiz anerstorben ist. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen, die sie beschworen haben. Die Rechte der Grafen und ihrer Herren bleiben unberührt. Ludwig siegelt für sich, den Bruder und ihre Leibeslehnserben.
Gebin am Donerstag nach dem heiligen Ostirtage a. d. 1457.

  • Archive signature: 891
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 April 21.

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Ludwig (Lutze) von Oßmannstedt (Aczmanstete) bekundet, dass er sich gegenüber Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold verpflichtet hatte, eine bestimmte Summe Geld für den Kauf von Eigen anzulegen und dieses zu Lehen zu machen. Er hat daher von seinem Oheim Johann (Hannsen) Springisgut zwei Hufen Ackerland zu Ettichleben (Eytersleubin) und sechs Schilling jährlichen Zins zu Alkersleben (-leubin) gekauft, zu denen Heinrich (Heintz) Wiprecht fünf Schilling von einer Hufe Land und Nikolaus (Claus) Gebeser einen Schilling von drei Vierteln Land geben. Der Oheim hat gegenüber dem Grafen in der Verkaufsurkunde festgestellt, dass dies freies Eigen ist, und sich zur Währschaft verpflichtet. Der Graf hat Ludwig, seinem Oheim und ihren Leibeslehnserben diese Güter wieder zu Mannlehen verliehen. Beide haben sie zu ihren übrigen Lehen empfangen zu den üblichen Verpflichtungen nach Henneberger Lehnsrecht; sie haben diese beschworen. Ludwig siegelt für sich und seine Leibeslehnserben. Johann Springesgut übernimmt seine Verpflichtungen und bittet Heinrich von Witzleben (Wiczeleubin) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an. Zeugen: Heinrich von Wechmar und Johann Westhusen, Oberschreiber des Grafen von Henneberg
Gebin zu Arnstat 1457 am Mitwachin der virde Ostertag.

  • Archive signature: 892
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 April 20.

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Heinrich von Wechmar bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold die Wüstung zum Rymoldes mit Zubehör vorbehaltlich der Rechte der Grafen und ihrer Erben zu Mannlehen empfangen zu haben. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen, die er für sich und seine Leibeslehnserben beschworen hat. Siegel des Ausstellers.
Gebin am Donerstag nach Pauli conversionis a. d. 1457.

  • Archive signature: 893
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 Januar 27.

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Heinrich von Wechmar bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold deren Rückfallrechte an der Hälfte der beiden Burggüter zu Henneberg, die Kaspar von der Kere jetzt innehat, zu Mannlehen empfangen zu haben; er hat daran bereits die andere Hälfte zu Lehen mit Zubehör in Schloss und Feld. Er und seine Leibeslehnserben sollen den Anteil nach Kaspars Tod zu Mannlehen empfangen mit den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gegebin ist 1463 am Donerstag nach dem heiligen Ostertage.

  • Archive signature: 894
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1463 April 14.

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Heinrich von Wechmar bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, ein Gut zu Fechersheym mit Zubehör zu Lehen empfangen zu haben, das jährlich 26 Schilling, 16 Käse, eine Lammkeule zu Ostern und ein Fastnachtshuhn gibt und das er jetzt von den Brüdern Georg (Jorgen) und Erasmus (Asmus) von Schweinfurt (Swin-) gekauft hat, die es vom Grafen und der Herrschaft als Lehen hergebracht haben. Heinrich hat davon die üblichen Verpflichtungen, die er beschworen hat. Siegel des Ausstellers.
Der gegebin ist 1467 uff Mitwachin nach sant Veits tagk.

  • Archive signature: 895
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1467 Juni 17.

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Konrad von Oßmannstedt (Atzmanstette) bekundet: Sein Bruder Ludwig (Lutz) und er hatten etliche Lehen von verst. Wilhelm Grafen von Henneberg, die er selbst ebenfalls vom Grafen empfangen hat. Da er ganz außer Landes gegangen ist und die Lehen nicht mehr verdienen kann, hat er sich mit Wilhelm von Wechmar (Weych-) dahin geeinigt, dass dieser die Lehen übernimmt. Margarete, Witwe des Bruders, behält allerdings auf ihre Lebtage die Nutzung der zwei Hufen zu Ettichleben (Etterslewben) mit Zubehör. Die Lehen sollen Wechmar durch den Grafen von Henneberg verliehen werden. Der Aussteller sagt sie diesem in aller Form auf. (1) Konrad drückt sein Siegel auf und bittet (2) Lorenz von Münster (Monster) um Mitbesiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist am Donerstag sant Maria Magdalene abent 1485.

  • Archive signature: 896
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1485 Juli 21.

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Rückvermerk: Wilhelm von Wechmar hat das Lehen auff Fritag nach sant Jacobff tag 87 [Juli 27] empfangen; die Rechte der Witwe bleiben auf ihre Lebtage vorbehalten. Die Rechte der Erben des Springisgut und des Ludwig von Oßmannstedt bleiben unberührt.

Papier

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Wilhelm von Wechmar bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben: das Gericht über Hals und Hand zu Wüsten-Walschleben (Wusten Walßleubin), drei Hufen Land genannt Lehnhufen und das dortige Kirchlehen mit allem Zubehör in Kirchhof, Dorf und Feld; zwei Hufen Ackerland zu Ettichleben (Eytterßleubin) und sechs Schillinge jährlichen Zins zu Alkersleben (Alckerßleubin), von denen jetzt Heinrich (Heintz) Wyprecht fünf Schilling von einer Hufe und Nikolaus (Claus) Gleser einen Schilling von drei Viertel Landes geben; diese Lehen hatten die Brüder Ludwig (Lutze) und Konrad von Oßmannstedt (Atzmanstet) und Johann (Hanns) Springisgut vom verst. Vater des Grafen zu Lehen. Wilhelm von Wechmar hat sie für sich und seine Leibeslehnserben empfangen vorbehaltlich der Rechte des Grafen und seiner Erben. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen, die er beschworen hat. Wüsten-Walschleben ist durch Ludwig von Oßmannstedt an Johann Smidt, den Vorsteher des Klosters zu [Stadt-] Ilm (Ilmen), für 110 Schock thüringischer Währung, die in der Grafschaft Schwarzburg (Swartz-) gängig ist, versetzt worden nach Ausweis einer von Graf Wolfgang, verst. Bruder des Grafen, für das Kloster ausgestellten Urkunde mit Datum 1482 am mitwachen nach sant Bonifacien tag [Juni 12]. Darin haben die Grafen sich und von ihnen begünstigten Dritten das Lösungsrecht mit 110 Schock vorbehalten. Jetzt hat der Graf dieses Recht dem Aussteller überlassen. Die beiden Hufen zu Ettichleben stehen Margarete, Witwe des Ludwig von Oßmannstedt, auf ihre Lebtage zu Leibzucht zu. Eventuellen Rechten von Leibeslehnserben des Ludwig von Oßmannstedt und des Johann Springisgut tut diese Urkunde keinen Abbruch. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1488 am Dinstag nach sandt Barthelmes des heiligen zwelffboten tage.

  • Archive signature: 897
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1488 August 26.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, die Brüder Heinrich (Heinczen), Andreas und Werner von Wechmar und ihre zu Mannlehen belehnt zu haben mit einem Hof zu Kaltennordheim (Kalden Northeim) genannt Schafhausen (Schaffhusen)-Hof mit zugehörigen Äckern, Wiesen, Gülten, Zinsen, Holz, Feld, Wunne und Weide in Dorf, Kirchhof und Feld, wie ihn Heinrich von Wechmar von Georg (Jorgen) Bauwe gekauft hatte. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Heinrich von Wechmar hat für sich und seine Brüder die Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist an Monntag nach sandt Lucien tag 1495.

  • Archive signature: 898
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1495 Dezember 14.

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Pergament

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Lehnsrevers des Heinrich von Wechmar zu Roßdorf gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hälfte von Schloss und Dorf Roßdorf mit einer Hälfte des aufgezählten Zubehörs mit Ausnahme des Wildbanns; die andere Hälfte hat Heinrich von Eschwege vom Grafen zu Lehen; eine dortige Wiese, genannt Mühlgütlein, die dem Kloster Georgenzell zinsbar war; zwei Güter zu Ottenhausen, gekauft von Dietrich Kießling; drei Acker zu Eußenhausen; ein Gut zu Fechersheim mit Zubehör. Alle diese Lehen hatte Wechmar zuvor vom verst. Vater des Grafen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Am Mantag nach sanct Catherinen tage 1501.
Wechmar übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 899
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1501 November 29.

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Lehnsrevers des Melchior von Wechmar zu Wechmar gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: Gericht über Hals und Hand zu Wüsten-Walschleben, drei dortige Hufen genannt Lehnhufen und das Kirchlehen mit aufgezähltem Zubehör; zwei Hufen Ackerland zu Ettichleben und sechs Schilling Zins zu Alkersleben, wie sie der verst. Vater Wilhelm von Wechmar vor Zeiten von den Brüdern Ludwig und Konrad von Oßmannstedt gekauft hatte, die sie von verst. Vater und Vorfahren des Grafen zu Lehen gehabt hatten. Wechmar hat davon die üblichen Verpflichtungen. Stirbt Melchior ohne männliche Erben, fällt das Lehen an seine Vettern Christoph, Balthasar und Erasmus von Enzenberg. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Dinstage nach sanct Johanns des heiligenn deuffers tage 1531.

  • Archive signature: 900
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1531 Juni 27.

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Melchior von Wechmar zu Wechmar bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zwei Hufen Ackerland zu Ettichleben und sechs Schilling Zins zu Alkersleben zu Mannlehen empfangen zu haben nach Ausweis der darüber ausgestellten Lehnsurkunde. Auf seine Bitten hat der Graf zugestimmt, dass, wenn Melchior ohne männliche Erben stirbt, das Lehen an seine Vettern Christoph, Balthasar und Erasmus von Enzenberg fällt. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Dinstage nach sanct Johans des heiligen teuffers tage 1531.

  • Archive signature: 901
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1531 Juni 27.

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Lehnsrevers der Vettern und Brüder Melchior, Nikolaus und Quirin von Wechmar gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hälfte von Schloss und Dorf Roßdorf mit einer Hälfte des aufgezählten Zubehörs mit Ausnahme des Wildbanns; die andere Hälfte hat Reinhard von Eschwege vom Grafen zu Lehen; eine dortige Wiese, genannt Mühlgütlein, die dem Kloster Georgenzell zinsbar war; zwei Güter zu Ottenhausen, gekauft von Dietrich Kießling; drei Acker zu Eußenhausen; ein Gut zu Fechersheim mit Zubehör. Alle diese Lehen hatten die Vorfahren vom verst. Vater des Grafen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist Dornstag nach Trium regum 1538.
Die von Wechmar übernehmen ihre Verpflichtungen; Nikolaus siegelt, auch für die anderen.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 902
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1538 Januar 10.

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Lehnsrevers des Nikolaus von Wechmar zu Roßdorf gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hälfte von Wenigenschweina mit Zubehör, hatte Mangold von Reckerode vom Vater ererbt, innegehabt und mit Zustimmung seiner Brüder und Vettern an Wechmar verkauft. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist zw Schleusungen am Donnerstag nach Quasimodo geniti 1552.
Wechmar übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 903
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1552 April 28.

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Lehnsrevers des Nikolaus von Wechmar zu Roßdorf gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hälfte von Schloss und Dorf Roßdorf mit einer Hälfte des aufgezählten Zubehörs mit Ausnahme des Wildbanns; die andere Hälfte hat Reinhard von Eschwege vom Grafen zu Lehen; eine dortige Wiese, genannt Mühlgütlein, die dem Kloster Georgenzell zinsbar war; zwei Güter zu Ottenhausen, gekauft von Dietrich Kießling; drei Acker zu Eußenhausen; ein Gut zu Fechersheim mit Zubehör. Hatten die Vorfahren vom verst. Vater des Grafen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist den sechzehenden tag Octobris 1563.
Wechmar übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 904
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1563 Oktober 16.

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Lehnsrevers des Nikolaus von Wechmar zu Roßdorf gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hälfte von Wenigenschweina mit Zubehör, hatte Mangold von Reckerode vom Vater ererbt, innegehabt und mit Zustimmung seiner Brüder und Vettern an Wechmar verkauft; hat Wechmar mit Zustimmung des verst. Vaters des Grafen gekauft. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist den sechtzehenden tag Octobris 1563.
Wechmar übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 905
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1563 Oktober 16.

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Lehnsrevers der Brüder Quirin und Reinhard sowie des Hermann Reinhard, Sohnes ihres verst. Bruders Melchior von Wechmar zu Roßdorf und Wenigenschweina, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hälfte von Wenigenschweina mit Zubehör. Hatte der Vater bzw. Großvater Nikolaus von Wechmar von Mangold von Reckerode gekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meynungen am achtunndzwanzigstenn monatstag Augusti 1606.
Die von Wechmar übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 906
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 August 28.

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Lehnsrevers der Brüder Quirin und Reinhard sowie des Hermann Reinhard, Sohnes ihres verst. Bruders Melchior von Wechmar zu Roßdorf und Wenigenschweina, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hälfte von Schloss und Dorf Roßdorf mit der Hälfte des Zubehörs in Dorf und Feld, ausgenommen allein die Wildbahn entsprechend dem Vergleich vom 24. Okt. 1592, hatte zuvor der Vater bzw. Großvater Nikolaus von Wechmar; die andere Hälfte haben die Brüder Urban und Reinhard von Eschwege von der Grafschaft zu Lehen; Wiese zu Roßdorf, genannt Mühlgütlein, zuvor dem Kloster Georgenzell gehörig; zwei Güter zu Ottenhausen, gekauft von Dietrich Kießling; drei Äcker zu Eußenhausen; ein Gut zu Fechersheim mit Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zw Schleusungen den dreißigsten monatstag Aprilis 1606.
Die von Wechmar übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 907
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 30.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Kaspar Moritz, (2) Georg Bastian, (3) Hermann Wilhelm, (4) Hans Bernhard, (5) Philipp Heinrich und Kaspar Raban von Wechmar, Söhne des verst. Quirin von Wechmar, sowie deren Vettern (7) Reinhard und (8) Hermann Reinhard von Wechmar gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hälfte von Schloss und Dorf Roßdorf mit der Hälfte des Zubehörs in Dorf und Feld, ausgenommen allein die Wildbahn entsprechend dem Vergleich vom 24. Okt. 1592, hatte zuvor der Vater bzw. Großvater Nikolaus von Wechmar; die andere Hälfte haben die von Eschwege von der Grafschaft zu Lehen; Wiese zu Roßdorf, genannt Mühlgütlein, zuvor dem Kloster Georgenzell gehörig; zwei Güter zu Ottenhausen, gekauft von Dietrich Kießling; drei Äcker zu Eußenhausen; ein Gut zu Fechersheim mit Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am siebenden Julii 1610.
Die von Wechmar übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln; für den unmündigen Kaspar Raban tut dies (6) Balthasar Raban Speßhardt zu Aschenhausen.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 908
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 Juli 7.

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern (1) Reinhard, (2) Hans Bernhard, (3) Hermann Wilhelm, (5) Georg Bastian, (4) Kaspar Moritz und (6) Philipp Heinrich von Wechmar, des (8) Balthasar Raban Speßhardt als Vormund des unmündigen Kaspar Raban von Wechmar sowie (7) Hermann Reinhard von Wechmar gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Hälfte von Schloss und Dorf Roßdorf mit der Hälfte des Zubehörs in Dorf und Feld, ausgenommen allein die Wildbahn entsprechend dem am 24. Okt. 1592 ratifizierten Rezess bzw. dem am 12. März 1609 getroffenen Vergleich, hatte zuvor der Vater bzw. Großvater Nikolaus von Wechmar; eine Wiese daselbst, das Mühlgütlein genannt, war vorher dem Kloster Georgenzell zinsbar, zwei Güter zu Ottenhausen, gekauft von Dietrich Kießling, sowie drei Acker zu Eußenhausen; ein Gut zu Fechersheim mit Zubehör. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am achten monatstag Novembris 1611.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 909
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 8.

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Pergament

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern (2) Reinhard, (4) Hermann Reinhard, (3) Hans Bernhard, Hermann Wilhelm, (1) Georg Bastian, Kaspar Moritz und Philipp Heinrich von Wechmar sowie des Balthasar Raban Speßhardt als Vormund des Kaspar Raban von Wechmar gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: eine Hälfte von Wenigenschweina mit Zubehör, hatte der Großvater Nikolaus von Mangold von Reckerode vermittels Konsens gekauft. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am vierdten Novembris a. 1611.
Die von Wechmar übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 910
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Auf den Presseln jeweils die Unterschriften.

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Berthold Graf zu Henneberg belehnt den Ritter Richolf von Wenkheim (Wencheym), seinen Vogt zu Schweinfurt (Swinfurte), und dessen Erben mit dem Feld in dem Merbach, aus dem sie einen Teich machen können, und 20 Acker Hagen genannt an dem ekkelinge. Siegel des Ausstellers.
Der gegeben ist 1332 an der Mittwochen nach sende Gerdrude tage.

  • Archive signature: 911
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1332 März 18.

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Deutsch.

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Die Brüder Heinrich und Berthold Grafen zu Henneberg belehnen den Knappen Heinrich (Heinczen) von Wenkheim (Weingheym) mit dem verlehnten Gut, das vormals Ludwig (Lutz) von Thüngen (Tungenden), sein Erbe Friedrich (Fritze) von Thüngen und der Ritter Reuß (Ruzze) von Thüngen gehabt haben: die Hälfte zu Reußenberg (Ruzzenberge), das Dorf Leinach (Lyna), die Güter in der dortigen Mark und das Dorf Höllrich (Holderechs), alle Lehen von der Herrschaft Henneberg. Heinrich siegelt; Berthold bedient sich dieses Siegels mit.
Geben 1373 an deme nesten Mantage vor unser Frauwen tage alz sie geborn wart.

  • Archive signature: 912
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1373 September 5.

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Heinrich von Wenkheim (Wenig-) der Junge bekundet, von Heinrich Grafen zu Henneberg die Lehen empfangen zu haben, die zuvor verst. Johann von Wenkheim hatte: ein Burggut zu Mainberg (Meien-) mit Zubehör, das er verdienen soll wie andere Burgleute daselbst, Gehölz und Acker am Eberhildeberg, den dortigen Zehnten mit dem halben Zehnten zu Hambach (-buch) und der Hälfte dieses Dorfes. Siegel des Ausstellers.
Gebin an der Mittewachin vor Burghardi 1382.

  • Archive signature: 913
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1382 Oktober 8.

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Möglich, aber unwahrscheinlich ist auch 15. Oktober.

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Die Brüder Johann (Hanns) und Balthasar von Wenkheim (Weng-) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg das halbe Dorf Schwebheim (Swebe-) zu Mannlehen empfangen zu haben, das Johann bisher zu einem Viertel von Linhard Grafen von Castell (Castel) zu Lehen und zu einem weiteren Viertel Wilhelm Grafen zu Henneberg aufgetragen und von diesem wieder empfangen hatte; dazu gehören die ganze Vogtei mit Zubehör in Dorf und Feld, Häuser, Höfe, Hofreiten, Weingärten, Wiesen, Äcker, Wasser, Wunne und Weide, insbesondere auch die Hölzer Kammerholz und Ried, die Johann bisher vom Grafen von Castell hatte. Dieser hat ihn losgesagt und an den Grafen zu Henneberg gewiesen. Die Brüder haben ihre Verpflichtungen diesem gegenüber beschworen. Johann siegelt; Balthasar bedient sich dieses Siegels.
Gebin am Sontage nach sand Michels tage a. d. 1417.

  • Archive signature: 915
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1417 Oktober 3.

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Balthasar von Wenkheim (Weng-) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg das Dorf Schwebheim (Sweb-) mit Gericht, Vogtei, Leuten, Gütern, Höfen, Hölzern, Feld, Wasser, Wunne und Weide zu Mannlehen empfangen zu haben, wie es sein Bruder Johann (Hansen) und die Vorfahren hergebracht hatten und es nun vom Grafen zu Lehen rührt. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Balthasar übernimmt die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der geben ist am Sontage nach Kiliani a. d. 1424.

  • Archive signature: 916
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1424 Juli 9.

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Balthasar von Wenkheim (Weng-) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg das Dorf Schwebheim (Swebheym) mit Gericht, Vogtei, Leuten, Gütern, Höfen, Hölzern, Feld, Wasser, Wunne und Weide zu Mannlehen empfangen zu haben, wie es sein Bruder Johann (Hannsen), die Vorfahren und er selbst hergebracht und vom verst. Vater des Grafen zu Lehen getragen hatten. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Balthasar übernimmt die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gegeben yst am Mittewachen nechst vor Urbani a. d. 1427.

  • Archive signature: 917
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 21.

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Balthasar von Wenkheim (Weng-) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold das Dorf Schwebheim (Swebe-) mit Gericht, Vogtei, Leuten, Gütern, Höfen, Hölzern, Feld, Wasser, Wunne und Weide sowie die Hölzer Kammerholz und Ried zu Mannlehen empfangen zu haben; darüber hinaus empfängt er das Hölzlein und etliche Äcker am Eberhalder (Ebir-) Berg mit Zubehör. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Balthasar übernimmt die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Geben auf sant Lucas tag 1445.

  • Archive signature: 918
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1445 Oktober 18.

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Kilian von Wenkheim zu Schwanberg und seine Erben; ausgeschlossen ist dessen Bruder Philipp von Wenkheim. Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Schweinfurt mit Zubehör, gegenüber der dortigen Vogtei gelegen, wie sie Kilians Vater Balthasar und seine Mutter zuvor besessen hatten, die dann aber von Philipp verwirkt worden und dem Grafen heimgefallen war. Das Zubehör und dessen Angrenzer werden ausführlich aufgezählt. Wenkheim hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben am tag Ruperti 1525.

  • Archive signature: 919
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1525 September 24.

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Philipp Schott, Eucharius von Wirsberg und Christoph von Heßberg als Vormünder der Söhne des verstorbenen Kilian von Wenkheim - Wolf, Karl, Hans, Moritz und Balthasar von Wenkheim zu Schwanberg. Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Schweinfurt mit Zubehör, gegenüber der dortigen Vogtei gelegen, hatten vorher ihr Vater Kilian und davor ihr Großvater Balthasar und ihre Großmutter. Das Zubehör und dessen Angrenzer werden ausführlich aufgezählt. Wenn die Kinder ihre Volljährigkeit erreichen, sollen sie persönlich die Lehen empfangen. Die Vormünder haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist Montags nach Vocem iocunditatis 1545.

  • Archive signature: 920
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1545 Mai 11.

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Georg Balthasar von Wenkheim, Sohn des verst. Kilian von Wenkheim zu Schwanberg. Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Schweinfurt mit Zubehör, gegenüber der dortigen Vogtei gelegen, hatte vorher sein Vater Kilian und davor sein Großvater Balthasar und seine Großmutter. Das Zubehör und dessen Angrenzer werden ausführlich aufgezählt. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der geben ist ahm Dinstage nach Jacobi apostoli 1556.

  • Archive signature: 921
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1556 Juli 28.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Georg Balthasar von Wenkheim, Sohn des verst. Kilian von Wenkheim zu Schwanberg. Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Schweinfurt mit Zubehör, gegenüber der dortigen Vogtei gelegen, hatte vorher sein Vater Kilian und davor sein Großvater Balthasar und seine Großmutter. Das Zubehör und dessen Angrenzer werden ausführlich aufgezählt. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist ahm Freittage nach dem heiligen Pfingstage 1561.

  • Archive signature: 922
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1561 Mai 30.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Hektor von Heßberg zu Brunn als Vormund des Wolf Ernst, Sohnes des verst. Georg Balthasar von Wenkheim. Lehnsobjekt/-e: Behausung zu Schweinfurt mit Zubehör, gegenüber der dortigen Vogtei gelegen, hatte vorher sein Vater Georg Balthasar und davor der Großvater Kilian sowie der Urgroßvater Balthasar. Das Zubehör und dessen Angrenzer werden ausführlich aufgezählt. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zu Masfeldt am Mittwachen den einundtzwanzigsten Novembris 1576.

  • Archive signature: 923
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 November 21.

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Lehnsrevers des Christoph Hundt [von Wenkheim] zum Altenstein gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Ein Drittel eines freien Hofes zu Frauen- und Altenbreitungen, genannt Keudelshof, zur Zeit bewohnt von Hoff Veit und seinem Bruder, mit einem Drittel des aufgezählten Zubehörs, das bisher Christoph, Otto und Heinrich Rußwurm hatten und das Hundt erblich gekauft hat. 2. Ein Drittel an einem Viertel des Gutes zu Meimers (Abgaben und Pflichtige werden aufgezählt) und ein Gut zu Farnbach, hatten ebenfalls die Rußwurm, das Drittel des Otto Rußwurm wurde nun durch Christoph Hundt gekauft. 3. Ein Drittel von Schäferei und Trift zu Frauen- und Altenbreitungen und in der Farnbach mit einer Hofreite zu Altenbreitungen, auf der vor Zeiten ein Gerichtsschöffe saß; die Schäferei hatte verst. Heinrich Rußwurm vom verst. Vater des Grafen gekauft; Hundt hat das Drittel von Otto Rußwurm erworben. Wenn Christoph Hundt und seine Lehnserben erbenlos sterben, steht das Lehen dem Bruder Burkhard und dessen Lehnserben zu. Siegel des Grafen.
Gegeben zu Schleusingen den 10. Octobris 1571.
Hundt übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 924
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1571 Oktober 10.

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Die hennebergischen Räte informieren die Brüder Hundt [von Wenkheim] über eine Unterredung wegen der umstrittenen Lehen von Herda bzw. einer durch Herzog und Kurfürst Johann von Sachsen dem Wilhelm von Herda ausgestellten Lehnsurkunde.
Datum Burckbreittungen Sontag nach Medardi 1559.

  • Archive signature: 925
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Juni 11.

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Papier

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Lehnsrevers der Brüder (1) Curt Reinhard, (2) Burkhard, (3) Christoph, (4) Wolf und (5) Werner Hundt von Wenkheim zum Altenstein für sich und Georg Christoph, unmündigen Sohn ihres verst. Bruders Ludwig Hundt, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1. Ein Drittel eines freien Hofes zu Frauen- und Altenbreitungen, genannt Keudelshof, sowie ein Drittel an einer freien Hofreite zu Altenbreitungen, zur Zeit bewohnt von Hoff Veit und seinem Bruder, mit einem Drittel des aufgezählten Zubehörs. 2. Ein Drittel an mehreren aufgezählten Gütern, u.a. an einem Viertel des Gutes zu Meimers und einem Gut zu Farnbach, Abgaben und Pflichtige werden aufgezählt. 3. Ein Drittel von Schäferei und Trift zu Frauen- und Altenbreitungen und in der Farnbach mit einer Hofreite zu Altenbreitungen, auf der vor Zeiten ein Gerichtsschöffe saß. Wenn die Belehnten und ihre Lehnserben erbenlos sterben, steht das Lehen den Söhnen des verst. Vaterbruders Burkhard zu. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen den dritten monattstagk Maii 1606.
Die Hundt übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 926
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 3.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für die Brüder Curt Reinhard, Burkhard, Christoph, Wolf und Werner Hundt von Wenkheim zum Altenstein sowie für den unmündigen Georg Christoph, Sohn ihres verst. Bruders Ludwig Hundt. Lehnsobjekt/-e: 1. Ein Drittel eines freien Hofes zu Frauen- und Altenbreitungen, genannt Keudelshof, sowie ein Drittel an einer freien Hofreite zu Altenbreitungen, zur Zeit bewohnt von Hoff Veit und seinem Bruder, mit einem Drittel des aufgezählten Zubehörs. 2. Ein Drittel an mehreren aufgezählten Gütern, u.a. an einem Viertel des Gutes zu Meimers und einem Gut zu Farnbach, Abgaben und Pflichtige werden aufgezählt. 3. Ein Drittel von Schäferei und Trift zu Frauen- und Altenbreitungen und in der Farnbach mit einer Hofreite zu Altenbreitungen, auf der vor Zeiten ein Gerichtsschöffe saß. Wenn die Belehnten und ihre Lehnserben erbenlos sterben, steht das Lehen den Söhnen des verst. Vaterbruders Burkhard zu. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
Der geben ist zu Schleusungen am dritten monatstag Maii 1606.

  • Archive signature: 927
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 3.

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Unterschriften unter dem Umbug: Hans von Wolffersdorff ss. Humpert von Langen manu pp. Michael Strauß H. Cantzler ss.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Konrad Reinhard (Curth Reinhardt), (2) Christoph (Christoff), (3) Wolf (Wolff) und (4) Werner Hundt von Wenkheim zum Altenstein für sich und Georg Christoph (Christoff), unmündigen Sohn ihres verst. Bruders Ludwig (Ludtwig) Hundt, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: ein Drittel an einem freien Hof zu Frauen- und Altenbreitungen, genannt Kaydelshoff, mit Zubehör, ein Drittel an einer freien Hofreite zu Altenbreitungen, zur Zeit bewohnt von Hoff Veit und seinem Bruder, ein Drittel des Flecken Wiesmaht in dem Forst an der lanngen wiesen gelegen, hatte vor Zeiten Konrad (Cuntz) mit dem Daumen gekauft und innegehabt, all das mit sämtlichen Rechten und Zubehör hatten einst Christoph (Christoff), Otto (Ott) und Heinrich Rußwurm von der Herrschaft Henneberg zu Lehen, bevor Christoph (Christoff) Hundt (Hunndt) es schließlich an sich gebracht hat; ein Drittel an folgenden Gütern: ein Viertel am Gut Meimers, ein Gut in der oberen Farnbach und zwar den Teil, den Christoph (Christoff) Hundt von Otto Rußwurm gekauft hat, ein Gut in der unteren Farnbach, wie es die Moritzen innehatten, etliche Pflugäcker in der Farnbach, ca. sechs Acker Artland ebenfalls in der Farnbach, etliche Äcker hatte Georg Hoffman inne; die Rußwurm und die Hundt (Hunde) sollen einen Mann bestellen, der für die Einziehung der Abgaben sorgt; ein Drittel der Schäferei und Trift zu Frauen- und Altenbreitungen inklusive einer freien Hofreite zu Altenbreitungen in der Farnbach, auf der seinerzeit ein Gerichtsschöffe saß, mit Zubehör; die Schäferei und die Hofreite hatte Heinrich (Heintz) Rußwurm von der Grafschaft Henneberg einst gekauft. Die Lehnsnehmer versichern, dass nicht mehr als 500 Schafe gehalten werden. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am virten monatstag Novembris 1611.
Die Hundt übernehmen durch ihren Bevollmächtigten Johann Harttung, Zentgrafen zu Schweina, ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 929
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Pergament

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Konrad (Contze) von Waldau (Walthen) bekundet, von Johann Grafen zu Henneberg 50 Pfund Heller zu erblichem Burggut erhalten zu haben, das er und seine Erben, die dazu tauglich sind, auf dem Hause Elgersburg (-purg) besitzen sollen. Das Geld hat der Graf auf das Gut aufgeschlagen, das der Aussteller schon zuvor in Waldau zu Pfand hatte; eine Auslösung kann daher nur mit den 50 Pfund und dem bereits früher darauf verschriebenen Geld erfolgen. Danach haben Konrad und seine Erben die 50 Pfund an Gut und Gülten anzulegen oder davon im Lande Thüringen gelegenes Eigen zu kaufen und dieses dem Grafen zu Burglehen aufzutragen. Siegel des Ausstellers.
1359 an dem Sunnabund vor sant Mathias tage des heyligen apostoln.

  • Archive signature: 934
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1359 Februar 23.

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Otto von Heßberg (Hesseburg) und seine Ehefrau Margarete (Grete) bekunden für sich und ihre Erben, Söhne und Töchter, von Heinrich Grafen zu Henneberg und seinen Erben den Bergfried zu Rentwertshausen (Rentwigishusin), das dortige Vorwerk und die zugehörigen Äcker, Wiesen und Hölzer sowie zwei dortige Hufen mit Äckern, Wiesen, Holz, Häusern und Höfen, die Ruprecht von Haina (Hein) gehörten, nach Lehnsrecht empfangen zu haben. Otto siegelt.
1390 an deme nehistin Sontage vor unser libin frauwin tage Lichtwie.

  • Archive signature: 935
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1390 Januar 30.

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Kunemund von Witzleben (-leibn) bekundet, von Heinrich Grafen zu Henneberg das Dorf Roda (tzu dem Rode) ganz und ein Viertel des Dorfes Martinroda (Meynhart rode) mit Gerichten über Hals und Hand, allen Gewohnheiten und Zubehör empfangen zu haben, wie sie zuvor sein verst. Vater Dietrich von Witzleben von der Herrschaft Henneberg hatte. Mit diesem Lehen ist er an das Haus Elgersburg (Elgirspurg) gewiesen, das der Graf jetzt versetzt hat; wird es wieder ausgelöst, soll er dem Grafen und seinen Herren mit dem Lehen aufwarten nach Lehnsrecht. Siegel des Ausstellers.
1392 an unsirs Hern uffart tage.

  • Archive signature: 936
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1392 Mai 23.

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Georg (Jorge) von Heßberg (Hesseburg) bekundet, für sich und seine Erben, Söhne und Töchter, von Wilhelm Grafen zu Henneberg und seinen Erben den Bergfried zu Rentwertshausen (Rentwigishusen), das dortige Vorwerk sowie zwei dortige Hufen mit Zubehör in Dorf und Feld - Häusern, Höfen, Äckern, Wiesen, Holz und Feld - nach Lehnsrecht empfangen zu haben, wie er es bisher vom verst. Vater des Grafen hatte. Georg hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Am Sontage nechst nach unsers Herren Lichams tage a. d. 1429.

  • Archive signature: 937
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1429 Mai 29.

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Die Brüder Friedrich, Nikolaus (Claus) und Konrad (Curt) von Witzleben (Witzeleuben) bekunden, miteinander von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben: das Dorf Roda (Rode) ganz mit Gericht über Hals und Hand; den Grund zu Reichenbach (Richen-) mit Teichen, fließenden Gewässern, Äckern, Wiesen, Holz und Feld; ein Viertel an Martinroda (Meinharttenrode), ein Vorwerk daselbst sowie das Gericht über Hals und Hand; das halbe Dorf Neusiß (Nusets) mit Gericht über Hals und Hand; das Dorf Heyda (Heyde) ganz mit Gericht über Hals und Hand; das Dorf Schmerfeld (Smerfelt) halb mit Gericht über Hals und Hand. Diese Lehen haben sie von ihrem verst. Vater ererbt. Die Brüder haben davon die üblichen Verpflichtungen. Nikolaus siegelt; die Brüder Friedrich und Nikolaus [sic!] bedienen sich dieses Siegels mit.
Geben 1462 am Dinstag nach dem Sonntag Invocavit in der Vastenn.

  • Archive signature: 939
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1462 März 9.

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Georg (Jorg) von Witzleben (-leubin) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg die folgenden Lehen empfangen zu haben, die vormals sein verst. Vater Friedrich mit seinen Brüdern Nikolaus (Clausen) und Konrad vom Grafen hatte: das Dorf Roda (Rode) ganz mit Gericht über Hals und Hand; den Grund zu Reichenbach (Richem-) mit Teichen, fließenden Gewässern, Äckern, Wiesen, Holz und Feld; halb Martinroda (Meinhartten Rode), ein Vorwerk daselbst sowie das Gericht über Hals und Hand; das halbe Dorf Neusiß (Neusesse) mit Gericht über Hals und Hand; das Dorf Heyda (Heyde) ganz mit Gericht über Hals und Hand; das Dorf Schmerfeld (Smerfelt) halb mit Gericht über Hals und Hand; Schmerfeld ist dem Aussteller in der Teilung zugefallen. Georg erhält diese Güter zu dem Recht, mit dem sie der verst. Vater vom Grafen und dessen verst. Vater hatte; er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Christoph von Witzleben, des Nikolaus Sohn, der noch minderjährig ist, soll, wenn er 12 oder 13 Jahre alt ist, gegenüber dem Grafen die Lehnspflicht leisten. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1479 am Fritag nach dem Sonntag Judica in der heiligen Vasten.

  • Archive signature: 940
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1479 April 2.

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Lehnsrevers des Jakob Fuchs zu Rentwertshausen wegen seiner Ehefrau Anna geb. von Bibra und deren Schwester Cordula, Töchtern des verst. Kaspar von Bibra, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Burg oder Schloss Rentwertshausen mit Vorwerk und zwei dortigen Hufen und aufgezähltem Zubehör, hergekommen vom Geschlecht von Bibra und zuletzt durch Kaspar von Bibra von der Grafschaft Henneberg getragen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Dornstag nach der heilgen Drey konig tag 1535.
Fuchs übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 942
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1535 Januar 7.

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Johann Herzog zu Sachsen, des Heiligen Römischen Reichs Erzmarschall und Kurfürst, Landgraf in Thüringen und Markgraf zu Meißen belehnt die Brüder und Vettern Friedrich, Bastian und Dietrich von Witzleben, Friedrichs und Irings Söhne, mit dem Schloss Elgersburg, zugehörigen besetzten und wüsten Dörfern, Gericht über Hals und Hand, Kirch- und andere Lehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teichen unter dem Schloss, dem wüsten Teich zu Ilmenau und anderem Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; die hohe Jagd ist allerdings bis auf Widerruf gestattet; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg. Das Lehen hatten zuvor der genannte Friedrich und sein Bruder Christoph von Witzleben von Kurfürst Friedrich. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Siegel des Ausstellers. Zeugen: die Räte und Getreuen Nikolaus (Nickel) vom Ende, Burkhard Hundt [von Wenkheim] zum Altenstein, Dr. Johann von der Sachsen sowie Daniel von Feilitzsch (Feiltzsch), Amtmann zu Plauen und Veitsberg.
Gebenn zu Weymar Freytag nach Lucie 1528.

  • Archive signature: 943
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1528 Dezember 18.

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Lehnsrevers der Brüder (3) Friedrich, (2) Heinrich und (1) Job Wilhelm von Witzleben zu Elgersburg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie halb Martinroda mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen; Friedrich hatte diese zuvor gemeinsam mit dem verst. Vetter Christoph von Witzleben. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen. Als Bevollmächtigter hat Georg Rudolph von Sulzbach das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Schleusungen am erstenn monatstag Maii 1606.
Die von Witzleben übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 944
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 1.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg und der Herzöge zu Sachsen für die Brüder Georg Bernhard und Wolf Jost von Witzleben bzw. beim Fehlen von Erben deren Bruder Georg Friedrich. Lehnsobjekt/-e: Burg oder Schloss zu Rentwertshausen mit Vorwerk, zwei zugehörigen Hufen und aufgezähltem Zubehör. Diese hatte zuvor Raban von Herda von der Grafschaft Henneberg als Sohn- und Töchterlehen; sie waren durch dessen kinderlosen Tod heimgefallen und durch Graf Georg Ernst dem verst. Vater Kaspar Wilhelm von Witzleben verliehen worden. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 4. Junii 1616.

  • Archive signature: 945
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1616 Juni 4.

Enthält auch: Zettel mit der Aufschrift: Copia - Was zu den herrn oberaufseher, cantzler unndt räthenn der regirung zue Meinungen geschriben worden virt December an. 1609. Wurdet der revers zurück begeret, weil man sich andern weitt mitt der fürstlich witben verglichen.

Unterschriften: J. Schröter mp. G. Schultz mp.

Papier

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Erich Friedrich von Witzleben für sich und als Vormund der unmündigen Job Wilhelm, Friedemann Melchior und Hans Hartmann (Söhne des Hans Melchior von Witzleben), Ernst German, Erich Wilhelm und Jobst Heinrich sowie Heinrich Wilhelm Jonas als Vormund der Söhne des verst. Christian Rudolf von Witzleben - Georg Rudolf, Friedrich Wilhelm und Christian Ludwig, alle von Witzleben zu Elgersburg, gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das Dorf Manebach mit dem Fischwasser daselbst sowie Martinroda mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen; das Lehen hatten zuvor die verst. Väter. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen den fünften monatstagk Novembris 1646.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 946
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1646 November 5.

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Unterschriften: Heinrich Wilhelm Jonas. Christoff Hartmann von Witzleben mp. [für den verstorbenen Vater Erich Friedrich, auch anstelle seiner drei unmündigen Brüder].
Ausf. A

Papier

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Lehnsrevers der Brüder und Vettern Erich Friedrich von Witzleben für sich und als Vormund der unmündigen Job Wilhelm, Friedemann Melchior und Hans Hartmann (Söhne des Hans Melchior von Witzleben), Ernst German, Erich Wilhelm und Jobst Heinrich sowie Heinrich Wilhelm Jonas als Vormund der Söhne des verst. Christian Rudolf von Witzleben - Georg Rudolf, Friedrich Wilhelm und Christian Ludwig, alle von Witzleben zu Elgersburg, gegen den Kurfürsten und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das Dorf Manebach mit dem Fischwasser daselbst sowie Martinroda mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen; das Lehen hatten zuvor die verst. Väter. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen den fünften monatstagk Novembris 1646.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 947
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1646 November 5.

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Unterschriften: Heinrich Wilhelm Jonas. Christoff Hartmann von Witzleben mp. [für den verstorbenen Vater Erich Friedrich, auch anstelle seiner drei unmündigen Brüder]. Namen der Aussteller in anderer Reihenfolge.
Ausf. B

Papier

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Lehnsurkunde des Herzogs und Kurfürsten Johann zu Sachsen für die Vettern Friedrich, Bastian und Christoph von Witzleben, Söhne der verstorbenen Friedrich, Bastian und Dietrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, der wüste Teich zu Ilmenau und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; die hohe Jagd ist allerdings bis auf Widerruf gestattet; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg. Das Lehen hatten zuvor Friedrich, Bastian und Dietrich von Witzleben. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Siegel des Ausstellers. Zeugen: die Räte und Getreuen Dr. Wolfgang Reysennbusch, Präceptor zu Lichtenberg, Dr. Christian Beier (Bair), Kanzler, und Dietrich von Starschedel.
Gebenn zu Torgaw Monntags noch Martini 1530.

  • Archive signature: 949
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 November 14.

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Lehnsurkunde des Herzogs und Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen, auch als Vormund seines Bruders Herzog Johann Ernst, für die Vettern Bastian, Christoph und Friedrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, der wüste Teich zu Ilmenau und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; die hohe Jagd ist allerdings bis auf Widerruf gestattet; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg. Das Lehen hatten die von Witzleben zuvor vom verst. Vater Kurfürst Johann. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Zeugen: die Räte und Getreuen Christoph von Taubenheim, Ritter, Ewald von Brandenstein zu Ranis, Daniel von Feilitzsch, Dr. Christian Beier (Beyer), Kanzler, sowie die Dres. Gregor Brück, Philipp Rosennecker und Bleikard Sindringer. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Weimar Dinstags nach Reminiscere 1533.

  • Archive signature: 951
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1533 März 11.

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Unter dem Umbug Unterschrift: Jo. Fridrich Churfürst m. pp. sst.

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Lehnsurkunde des Herzogs und Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen, auch als Vormund seines Bruders Herzog Johann Ernst, für die Vettern Christoph und Friedrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, der wüste Teich zu Ilmenau und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; die hohe Jagd ist allerdings bis auf Widerruf gestattet; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg. Denen von Witzleben ist durch den Tod ihres Vetters Bastian dessen Anteil zugefallen. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Zeugen: die Räte und Getreuen Ewald von Brandenstein, Hauptmann zu Weimar, Kaspar von Teutleben, Dr. Heinrich Ritter, Georg Edler von der Planitz (Plaunitz), der Kämmerer Hans von Ponickau und Dr. Laurentius Zoch. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Weymar Freitags nach Visitationis Marie 1538.

  • Archive signature: 952
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1538 Juli 5.

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Unter dem Umbug Unterschrift: Jo. Fridrich Churfürst m. pp. sst.

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Lehnsurkunde Johann Friedrichs des Mittleren, für sich und seine Brüder Johann Wilhelm und Johann Friedrich den Jüngeren, Herzöge zu Sachsen, auf Befehl ihres Vaters Johann Friedrich des Älteren für Friedrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, ein halber Gulden Zins auf einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der vorher hennebergisch war und gegen den wüsten Teich zu Ilmenau eingetauscht wurde, und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg mit Zubehör. Witzleben ist der Anteil seines verstorbenen Vetters Christoph zugefallen. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Zeugen: die Räte und Getreuen Dr. Erasmus von Minkwitz (Minckwitz), der Hofmeister Wolf Mulich, Mag. Franz Burgkhart, Dr. Basilius Monner und Dr. Heinrich Schneidewein. Siegel des Ausstellers.
Gebenn zcu Weimar Montags am tage Michaelis 1550.

  • Archive signature: 953
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1550 September 29.

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Unterschrift unter dem Umbug: Jo. Frid. der Mitler etc. ma.pp.sst. Aestel s. sst.

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Lehnsrevers des Carl von Witzleben gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Wüstung Debertshausen mit Bauhof und Schenke sowie 208 Ackern Holz, deren Lage beschrieben wird. Das Lehen hatte zuvor Reinhard von der Kere, durch dessen Tod es mit den übrigen Kere'schen Mannlehen heimgefallen ist; Reinhards Bruder Richard von der Kere, Dompropst zu Würzburg, hat auf Lebenszeit ein Nutzungsrecht. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt denn sehsunndzwanntzigstenn tag des monats Martii 1578.
Witzleben übernimmt seine Verpflichtungen, verspricht insbesondere, aus den Lehen keine Steuern an die Ritterschaft des Landes zu Franken zu zahlen, und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 954
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1578 März 26.

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Lehnsurkunde der Kurfürsten Ludwig Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Bayern, August Herzog zu Sachsen und Johann Georg Markgraf zu Brandenburg als Vormünder der Herzöge Johann Casimir und Johann Ernst zu Sachsen für Friedrich, Heinrich und Job Wilhelm, Söhne des verst. Friedrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, ein halber Gulden Zins auf einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der vorher hennebergisch war und gegen den wüsten Teich zu Ilmenau eingetauscht wurde, und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg mit Zubehör; hatte zuvor der verst. Friedrich von Witzleben vom Vater des Pfalzgrafen und den beiden Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg empfangen. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Job Wilhelm, der unmündig ist, soll nach Erreichen der Volljährigkeit die Lehnspflichten beschwören. Zeugen: Burkhard Graf und Herr zu Barby und Mühlingen, Statthalter der Ballei Thüringen und der unmündigen Pflegesöhne, der Kanzler David von Uttenhofen, der Hofmarschall Kaspar von Gottfart, Moritz von Heldritt, Dr. Wolfgang Mastlitzer, Dr. Wolf Speldt und der Sekretär Johann Erhard Schnepff. Siegel der unmündigen Herzöge von Sachsen.
Geben zu Coburgk 1579 am zwölfften monatstage Julii.

  • Archive signature: 955
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1579 Juli 12.

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Unterschriften unter dem Umbug: Burkarth graff zu Barby etc. Auf dem Umbug: D. v. Uttenhoffen.

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Lehnsurkunde des Herzogs Johann Casimir zu Sachsen etc. für sich und den Bruder Johann Ernst für Friedrich, Heinrich und Job Wilhelm, Söhne des verst. Friedrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, ein halber Gulden Zins auf einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der vorher hennebergisch war und gegen den wüsten Teich zu Ilmenau eingetauscht wurde, und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg mit Zubehör; hatten die Witzleben zuvor von den Vormündern des Herzogs und seines Bruders. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Zeugen: die Räte und Getreuen Dr. Michael Wirth, Kanzler, Peter Gauß, Dr. Wolfgang Mastlitzer, Dr. Wolfgang Speltt, Dr. Paul Abtt und der Sekretär Johann Erhard Schnepff. Siegel des Ausstellers.
Gebenn inn unser Ehrenburgk zu Coburgk 1589 am sechtzehenden monatstage Februarii.

  • Archive signature: 956
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1589 Februar 16.

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Unterschrift unter dem Umbug: Johan Casimir HzSachssen. Auf dem Umbug: Michael Wirth Canceller ss.

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Lehnsurkunde des Herzogs Johann Casimir zu Sachsen für Friedrich, Heinrich und Job Wilhelm, Söhne des verst. Friedrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, ein halber Gulden Zins auf einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der vorher hennebergisch war und gegen den wüsten Teich zu Ilmenau eingetauscht wurde, und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg mit Zubehör; hatten die Witzleben vor der jetzt erfolgten Erbteilung vom Herzog und seinem Bruder Johann Ernst. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Zeugen: die Räte und Getreuen Dr. Volkmar Scherer, Kanzler, Moritz von Heldritt, Kammerrat, Hans Kaspar von Gottfarth, Hofmarschall, und Lic. Christoph Wolffius sowie die Sekretäre Bernhard Watzdorf und Sigmund Heusener. Siegel des Ausstellers.
Gebenn in unser Ehrenburgk zu Coburgk 1597 am zweyunndtzwantzigstenn monats tage Novembris.

  • Archive signature: 957
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1597 November 22.

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Unterschrift unter dem Umbug: Johan Casimir HzSachssen. Auf dem Umbug: Volckmar Scherer ss.

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Lehnsurkunde des Herzogs Johann Casimir zu Sachsen für Heinrich und Job Wilhelm, Söhne des verst. Friedrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, ein halber Gulden Zins auf einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der vorher hennebergisch war und gegen den wüsten Teich zu Ilmenau eingetauscht wurde, und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg mit Zubehör; hatten die Witzleben zuvor mit ihrem verst. Bruder Friedrich. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Als Bevollmächtigter hat der Hofgerichtsadvokat Johann Alldenburger das Lehen empfangen. Zeugen: die Räte und Getreuen Dr. Ernst Fohmann, Direktor, Christoph Hundt von Wenkheim, Hofmeister, Albrecht von Steinau genannt Steinrück, Lic. Christoph Wolfius, Dr. Johann Bechstedt, Dr. Johann Schadt und der Sekretär Bernhard Watzdorf. Siegel des Ausstellers.
Gebenn in unserer Eherenburg zue Coburg 1613 am siebenunndzwantzigstenn monats tage Februarii.

  • Archive signature: 959
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1613 Februar 27.

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Unterschrift unter dem Umbug: Johan Casimir HzSachssen. Auf dem Umbug: Ernestus Foman D.

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Lehnsurkunde des Herzogs Johann Casimir zu Sachsen für die Brüder Erich Friedrich, Christoph Wilhelm, Christian Rudolf, Hans Melchior und Friedemann Ludwig, Söhne des verst. Job Wilhelm von Witzleben, und ihre Vettern. Für seine unmündigen Brüder hat Erich Friedrich von Witzleben, auch mit Vollmacht seines Mitvormundes Friedrich von Hollaufer, das Lehen empfangen. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, ein halber Gulden Zins auf einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der vorher hennebergisch war und gegen den wüsten Teich zu Ilmenau eingetauscht wurde, und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg mit Zubehör; hatte zuvor der verst. Vater. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Zeugen: Dr. Ernst Foman, Kanzler, Christoph Hundt von Wenkheim, Hofmeister, Albrecht von Steinau genannt Steinrück, Dr. Johann Bechstedt, Dr. Johann Schadt und der Sekretär Bernhard Watzdorf. Siegel des Ausstellers.
Gebenn in unserer Eherenburg zu Coburg 1616 am achtzehenden monats tage Junii.

  • Archive signature: 960
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1616 Juni 18.

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Unterschrift unter dem Umbug: Johan Casimir HzSachssen. Auf dem Umbug: Ernestus Foman D.

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Lehnsurkunde des Herzogs Johann Ernst zu Sachsen etc. für die Brüder und Vettern Jobst Heinrich und Ernst German, Söhne des verst. Heinrich, sowie Erich Friedrich, Christian Rudolf und Hans Melchior, Söhne des verst. Job Wilhelm, alle von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, ein halber Gulden Zins auf einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der vorher hennebergisch war und gegen den wüsten Teich zu Ilmenau eingetauscht wurde, und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg mit Zubehör; hatten die von Witzleben zuvor vom verst. Bruder Herzog Johann Casimir. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Zeugen: Dr. Johann Denhardt, Kanzler, Hans Berthold von Boineburg zu Dippach, Hofmarschall, Dr. Johann Stamberger, Dr. Petrus Martini und der Kammersekretär David Breithaupt. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Eisennach 1634 am sechßundzwanzigsten tagk des monats Augusti.

  • Archive signature: 961
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1634 August 26.

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Unterschrift: Johan Ernst HzSachssenn. Auf dem Umbug: Johan Denhart D. m.p. sst.

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Lehnsurkunde des Herzogs Friedrich zu Sachsen, auch im Namen seiner Brüder, für Job Wilhelm, Friedemann Melchior und Hans Hartmann, Söhne des verst. Hans Melchior, Friedrich Wilhelm, Sohn des verst. Christian Rudolf, sowie Heinrich Reinhard, Ernst German, Jobst Friedrich, Adolf Georg, Günther Rudolf und Johann Ernst, Söhne des verst. Ernst German, Brüder und Vettern von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, ein halber Gulden Zins auf einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der vorher hennebergisch war und gegen den wüsten Teich zu Ilmenau eingetauscht wurde, und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg mit Zubehör; hatten die von Witzleben zuvor vom verst. Vater Herzog Ernst, der es von dem Vorfahren Herzog Johann Ernst geerbt hatte. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Job Wilhelm, Friedemann Melchior, Friedrich Wilhelm und Heinrich Reinhard haben mit Vollmacht ihrer Brüder und Vettern das Lehen empfangen. Zeugen: Dr. Ernst Ludwig Avemann, geheimer Rat und Kanzler, Dietrich Pflug, Rat und Hofmarschall, Dr. Johann Jakob Avianus, Hof- und Konsistorialrat, Dr. Paul Becker, Hofrat, Johann Balthasar von Gablkoven, Konsistorialrat und Kammerjunker, und der Lehnsekretär Dr. Hieronimus Brückner. Siegel des Ausstellers.
Geben Friedenstein 1675 am zehenhenden [sic!] monatstage Decembris.

  • Archive signature: 962
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1675 Dezember 10.

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Unterschrift: Friederich HzSachsen ss.; auf dem Umbug: Ernst Ludwig Avemann v. Cantzler ss.

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Lehnsurkunde des Herzogs Friedrich zu Sachsen für Friedemann Ludwig von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: der zu Fall gekommene Teil von Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, ein halber Gulden Zins auf einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der vorher hennebergisch war und gegen den wüsten Teich zu Ilmenau eingetauscht wurde, und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg mit Zubehör; das Lehen ist der Anteil des verst. Vaters Friedrich Wilhelm. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Mitbelehnt werden die Vettern Christian Ludwig, Friedrich Melchior, Hans Hartmann, Friedrich Reinhard, Ernst German, Rudolf Günther, Heinrich Ernst, Johann Georg, Hartmann, Friedrich Ludwig, Georg Albrecht und Friedrich, Brüder und Vettern von Witzleben. Zeugen: Magnus Saul, geheimer Rat, Vizekanzler und Präsident des Konsistoriums, Johann Balthasar von Gablkoven, Veit Ludwig Göckel, Hof- und Justizräte, und der Lehnsekretär Friedrich Rudolphi. Siegel des Ausstellers.
Geben Friedenstein 1697 den 25. monathstag Augusti.

  • Archive signature: 963
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1697 August 25.

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Unterschrift: Friedrich HzS. ss. Auf dem Umbug: J. H. Bachof ss.

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Lehnsurkunde des Herzogs Friedrich von Sachsen für Johann Georg und Hartmann, Söhne des verst. Job Wilhelm von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Anteil an Schloss Elgersburg mit zugehörigen besetzten und wüsten Dörfern, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Nutzung des Waldes, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teichen unter dem Schloss, einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der mit dem wüsten Teich zu Ilmenau getauscht wurde, und anderes Zubehör, sowie einen Sedelhof in Gera mit Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau. Der Anteil ist ihnen durch den Tod des Hans Hartmann zugefallen.
Mitbelehnt werden ihre Vettern Christian Ludwig, Friedemann Ludwig - für sich und als Vormund des Magnus German -, die Brüder Friedrich Ludwig und Friedrich sowie Ernst Christian Friedrich, alle von Witzleben. Zeugen: Adolf Christian Avemann, geheimer Rat, Johann Jacobs, geheimer Regierungsrat und Vizepräsident des Konsistoriums, Georg Reichardt, Kammerrat, Hans Friedrich von Thumshirn, Hof- und Regierungsrat, Johann Michael Gotter, Kammerrat, und der Lehnssekretär Friedrich Rudolphi. Siegel des Ausstellers.
Gegeben Friedenstein 1710 den 21sten Monaths tag Octobris.

  • Archive signature: 964
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1710 Oktober 21.

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Unterschrift: Friederich HzS. mpp. Unter dem Umbug: J.H.H. Bachoff mp.

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Lehnsurkunde des Herzogs Friedrich von Sachsen für Friedrich Hartmann von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Schloss Elgersburg, zugehörige besetzte und wüste Dörfer, Gericht über Hals und Hand, Kirchenlehen, Erblehen, Bau- und Brennholz für den Bedarf der Burg, Wildbann, Schneidemühle, Eisenschmiede, Fischwasser, zwei Teiche unter dem Schloss, ein halber Gulden Zins auf einen Wiesengarten neben der Elgersburg, der vorher hennebergisch war und gegen den wüsten Teich zu Ilmenau eingetauscht wurde, und anderes Zubehör. Ausgenommen sind der Wald, die hohe Jagd, Wildpferde sowie Gold- und Silberbergbau; Ritterlehen und Ehrbarmannschaft hat der Kurfürst sich vorbehalten, freiwerdende Ritterlehen sollen jedoch zum Schloss geschlagen werden; Zubehör ist schließlich auch ein Sedelhof zu Gera im Gericht Elgersburg mit Zubehör; das Lehen ist der Anteil des verst. Vaters Friedrich Wilhelm. Die Elgersburg ist Offenhaus der Kurfürsten gegen jedermann; Einzelheiten für diesen Fall werden geregelt. Mitbelehnt werden die Vettern Albrecht Ernst Heinrich, Georg German Christian, Christoph Friedrich Hartmann, Ernst Christian Friedrich, Friedrich Ernst Friedemann German und Johann Ludwig, alle von Witzleben. Zeugen: Gottfried Heinrich von Nischwitz, geheimer Rat und Kanzler, Carl Franz Buddeus, Vizekanzler, Friedrich von Schwarzenfels, geheimer Kammerrat, Wilhelm von Cachedenier und Heinrich Graf von Bünau, geheime Regierungsräte, Heinrich von Bünau, Hofrat, sowie Johann Christoph Gensel, Rat und Lehnssekretär. Siegel des Ausstellers.
Gegeben Friedenstein 1752 den 12ten Septembris.

  • Archive signature: 965
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1752 September 12.

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Unterschrift: Friederich HzSachßen ss.

Pergament

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Friedrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie halb Martinroda mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen; Friedrich hatte diese zuvor gemeinsam mit dem verst. Vetter Christoph von Witzleben. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen. Siegel des Ausstellers.
Geschehen zu Masfeltt Sonnabents nach Visitationis Mariae 1550.

  • Archive signature: 967
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1550 Juli 5.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Friedrich von Witzleben zu Elgersburg. Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie halb Martinroda mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen; Friedrich hatte diese zuvor gemeinsam mit dem verst. Vetter Christoph von Witzleben. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Schleusingen den sechtzehenndenn tagk Februarii 1560.

  • Archive signature: 968
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Februar 16.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Friedrich und Heinrich von Witzleben, auch für ihren unmündigen Bruder Job Wilhelm. Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie halb Martinroda mit dem Fischwasser die Trueckene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen; der verst. Vater Friedrich hatte diese zuvor gemeinsam mit dem verst. Vetter Christoph von Witzleben. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen; das Lehen ist den Brüdern durch den Tod ihres Vaters Friedrich zugefallen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Schleusingen denn dreyssigsten Julii 1579.

  • Archive signature: 969
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1579 Juli 30.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für die Brüder Friedrich, Heinrich und Job Wilhelm von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie halb Martinroda mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen; der verst. Vater Friedrich hatte diese zuvor gemeinsam mit dem verst. Vetter Christoph von Witzleben. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen und den Brüdern durch den Tod des Vaters zugefallen. Als ihr Bevollmächtigter hat Georg Rudolph von Sulzbach das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen ahm ersten monatts tagk Maii 1606.

  • Archive signature: 970
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 1.

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Unterschriften unter dem Umbug: Hans von Wolffersdorff m.p. Humpert von Langen manu propria. Michael Strauß H. Cantzler ss.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für die Brüder Heinrich und Job Wilhelm von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie halb Martinroda mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen; der verst. Vater Friedrich hatte diese zuvor gemeinsam mit dem verst. Vetter Christoph von Witzleben. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen und den Brüdern, jetzt ohne ihren Bruder verst. Friedrich, durch den Tod des Vaters zugefallen. Als Bevollmächtigter hat Kaspar Siegfried (-fert) das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist am sechsundzwantzigsten monatstag Julii 1610.

  • Archive signature: 971
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1610 Juli 26.

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Unter dem Umbug Unterschriften: J. Schröter D. m.p. A.W. Straus ss. m.p.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg und der Herzöge zu Sachsen für die Brüder Heinrich und Job Wilhelm von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie Martinroda [nun offenbar ganz] mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen; der verst. Vater Friedrich hatte diese zuvor gemeinsam mit dem verst. Vetter Christoph von Witzleben. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen und den Brüdern durch den Tod des Vaters zugefallen. Mit Vollmacht des Bruders hat Job Wilhelm das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am vierdten monatstag Novembris 1611.

  • Archive signature: 972
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 4.

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Unterschriften unter dem Umbug: Jacob Schröter D. m.pp. A.W. Straus ss.m.p.

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Lehnsrevers des Erich Friedrich von Witzleben und des Friedrich von Hollaufer, Vormundes der unmündigen Söhne des Job Wilhelm von Witzleben - Christoph Wilhelm, Christian Rudolf, Hans Melchior, Friedemann Ludwig, alle von Witzleben zu Elgersburg - sowie Christian Rudolf von Witzleben zum Liebenstein und Curt Heinrich von Uetterodt, Vormünder der unmündigen Söhne des verst. Heinrich von Witzleben zu Elgersburg und Alkersleben - Friedrich, Erich Wilhelm, Jost Heinrich, Adolf Georg und German Ernst - gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie Martinroda [nun offenbar ganz] mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen; hatten vorher die Väter Heinrich und Job Wilhelm von Witzleben. Als Bevollmächtigter hat Kaspar Siegfried das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am viertten monatstagk Junii 1616.
Als Bevollmächtigter übernimmt Kaspar Siegfried die Verpflichtungen. Die von Witzleben bzw. ihre Vormünder siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 973
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1616 Juni 4.

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Pergament

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg und der Herzöge zu Sachsen für Erich Friedrich, Christian Rudolf, Hans Melchior und Friedemann Ludwig, Söhne des verst. Job Wilhelm von Witzleben, sowie Jost Heinrich, Friedrich, Erich Wilhelm und Ernst German, Söhne des verst. Heinrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie Martinroda [nun offenbar ganz] mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen; hatten vorher die Väter Heinrich und Job Wilhelm von Witzleben. Hans Melchior empfängt das Lehen auch in Vollmacht für seine Brüder und Vettern. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen am andern monatstage Novembris 1630.

  • Archive signature: 974
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1630 November 2.

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Unterschriften unter dem Umbug: J. Schröter D. m.p. und Caspar Renniger ss. m.p.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten und der Herzöge zu Sachsen für Erich Friedrich von Witzleben für sich und als Vormund der unmündigen Job Wilhelm, Friedemann Melchior und Hans Hartmann (Söhne des Hans Melchior von Witzleben), Ernst German, Erich Wilhelm und Jobst Heinrich sowie Heinrich Wilhelm Jonas als Vormund der Söhne des verst. Christian Rudolf von Witzleben - Georg Rudolf, Friedrich Wilhelm und Christian Ludwig, alle von Witzleben zu Elgersburg; Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie Martinroda [nun offenbar ganz] mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen; hatten vorher die Väter bzw. Großväter Heinrich und Job Wilhelm von Witzleben; aufgezählte Teile der Lehen haben die Lehnsleute untereinander verkauft. Als Bevollmächtigter hat Lic. Wilhelm Beyer das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen den fünften monatstag Novembris 1646.

  • Archive signature: 975
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1646 November 5.

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Unterschriften unter dem Umbug: Johann Michael Strauß D. m.p. Johanns Georg Abbt m.p.
Ausf. A.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten und der Herzöge zu Sachsen für Erich Friedrich von Witzleben für sich und als Vormund der unmündigen Job Wilhelm, Friedemann Melchior und Hans Hartmann (Söhne des Hans Melchior von Witzleben), Ernst German, Erich Wilhelm und Jobst Heinrich sowie Heinrich Wilhelm Jonas als Vormund der Söhne des verst. Christian Rudolf von Witzleben - Georg Rudolf, Friedrich Wilhelm und Christian Ludwig, alle von Witzleben zu Elgersburg; Lehnsobjekt/-e: Dorf Manebach mit dem dortigen Fischwasser sowie Martinroda [nun offenbar ganz] mit dem Fischwasser die Trückene, Gericht über Hals und Hand, Kirchlehen und Erblehen mit Zu- und Eingehörungen. Die Lehen sind durch den von Fürst Wolf von Anhalt im Jahr 1540 zwischen dem Kurhaus Sachsen und dem Hause Henneberg zu Schmalkalden vermittelten Vergleich an letzteres gekommen; hatten vorher die Väter bzw. Großväter Heinrich und Job Wilhelm von Witzleben; aufgezählte Teile der Lehen haben die Lehnsleute untereinander verkauft. Als Bevollmächtigter hat Lic. Wilhelm Beyer das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen den fünften monatstag Novembris 1646.

  • Archive signature: 976
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1646 November 5.

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Unterschrift: Johan Ernst HzSachssenn. Auf dem Umbug: Johan Denhardt D. m.p. sst.
Ausf. B.

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Lehnsurkunde Günthers des Jüngeren Grafen zu Schwarzburg, Herrn zu Arnstadt und Sonders-hausen, für Rudolf von Elleben; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter und Gülten zu Bösleben, Eschdorf und Teichröda. Elleben hat den Grafen nach der Teilung der Grafschaft und Herrschaft um die Belehnung gebeten. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Arnstat auff Sonnabendt nach dem Suntag genant Oculi in der heylligenn Vastenn 1501.

  • Archive signature: 977
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1501 März 20.

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Lehnsurkunde Günthers Grafen zu Schwarzburg, Herrn zu Arnstadt und Sondershausen, für Johann (Hans) von Elleben, auch in Vormundschaft seines unmündigen Bruders Christoph; Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter und Gülten zu Bösleben, Eschdorf und Teichröda; hatte zuvor der verst. Vater Rudolf. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Arnsted auf Sonnabent nach dem achtentage unsers Hern Wareleichnams 1507.

  • Archive signature: 978
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1507 Juni 12.

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Lehnsurkunde des Günther Grafen zu Schwarzburg, Herrn zu Arnstadt und Sondershausen, für Friedrich von Witzleben zu Elgersburg nach dem Tod seines Vetters Christoph von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter und Zinsen zu Bösleben, Eschdorf und Teichröda; Weingarten bei Arnstadt, hat der Vater des Christoph von Witzleben von Melchior von Schlotheim gekauft. Zeugen: Dr. Benedikt Reinhart, Kanzler, und Christoph von Enzenberg, Amtmann zu Arnstadt. Siegel des Ausstellers.
Gescheen und gegeben zcum Gehren Freittags am tage Vincula Petri a. etc. 50.

  • Archive signature: 979
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1550 August 1.

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Vorurkunden siehe Elleben.

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Lehnsurkunde Günthers des Jüngeren Grafen zu Schwarzburg, Herrn zu Arnstadt und Sonders-hausen, für Sebastian von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: Hälfte des Gutes Schönheida, gekauft von Balthasar von Atzendorf, mit aufgezähltem Zubehör; die Nutzung steht der Witwe des Georg von Schirnding auf Lebenszeit zu. Stirbt Sebastian ohne Leibeslehnserben, fällt das Lehen an seine Brüder Friedrich und Dietrich und deren Leibeslehnserben. Zeugen: Georg von Witzleben, Amtmann zu Blankenburg, und der Sekretär Erasmus Eychhorn. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zu Arnstet Mitwochens sant Katherin der heylligen junckfrawenn unnd merterin abendt 1501.

  • Archive signature: 980
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1501 November 24.

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Lehnsurkunde des Günther Grafen zu Schwarzburg, Herrn zu Arnstadt und Sondershausen, für Christoph und Friedrich von Witzleben; Lehnsobjekt/-e: Hälfte des Gutes Schönheida mit aufgezähltem Zubehör. Zeugen: Dr. Benedikt Reinhart, Kanzler, und Wilhelm von Witzleben. Siegel des Ausstellers.
Gescheenn zu Arnnstadt 1540 denn Montag nach Judica.

  • Archive signature: 981
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1540 März 15.

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Lehnsurkunde des Günther Grafen zu Schwarzburg, Herrn zu Arnstadt und Sondershausen, für Friedrich von Witzleben zu Elgersburg nach dem Tod seines Vetters Christoph von Witzleben zu Arnstadt. Lehnsobjekt/-e: Hälfte des Gutes Schönheida mit aufgezähltem Zubehör. Zeugen: Dr. Benedikt Reinhart, Kanzler, und Christoph von Enzenberg. Siegel des Ausstellers.
Gegeben uffm Gehren den Freittagk am tage Vincula Petri a. 50.

  • Archive signature: 982
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1550 August 1.

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Lehnsurkunde des Karl Günther Grafen zu Schwarzburg und Hohenstein, Herrn zu Arnstadt, Sondershausen, Leutenberg, Lohra und Klettenberg nach dem Tod seines Vaters Graf Albrecht für die Brüder Friedrich, Heinrich und Job Wilhelm von Witzleben zu Elgersburg. Lehnsobjekt/-e: Hälfte des Gutes Schönheida mit aufgezähltem Zubehör. Zeugen: M. Benedikt Agricola, Kanzler, M. Antonius Faber, Rat, und der Rentmeister Georg Streubel. Siegel des Ausstellers.
Geschehen zu Rudolstadt 1609 Dinstages nach Kiliani den eilfften monatstagk Julii.

  • Archive signature: 983
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1608 Juli 11.

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Lehnsurkunde des Heinrich Grafen zu Schwarzburg, Herrn zu Arnstadt und Sondershausen, nach dem Tod seines Vaters für die Vettern Sebastian, Christoph und Friedrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: aufgezählte Güter und Zinse zu Alkersleben, u.a. eine Fischweide in der Wipfra; ein Hof in der Rittergasse zu Arnstadt; ein Weingarten zu Espenfeld; Gülten zu Clingen, Greußen, Feldengel und Westerengel. Zeugen: Sigmund von Holbach und Friedrich von Wan[gen]heim. Siegel des Ausstellers.
Gescheen zu Arnstat Sonnabents nach Letare 1532.

  • Archive signature: 984
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1532 März 16.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für die Vettern Philipp und Curt Veit von Witzleben, letzteren auch als Vormund des Christoph, Sohnes des verst. Heinrich von Witzleben. Lehnsobjekt/-e: das halbe Dorf Martinroda mit der Hälfte des Gerichts über Hals und Hand; die Dörfer Neusiß und Heyda ganz, jeweils mit dem Gericht; Schmerfeld halb mit dem Gericht über Hals und Hand; der große Spiegelberg und der Zierlberg, wie Georg von Witzleben sie innehatte. Sterben die Lehnsleute ohne männliche Leibeslehnserben, fällt das Lehen an die Brüder Raphael, Poppo, Heimart Daniel und Maximilian, Söhne Raphaels des Älteren von Witzleben. Philipp, Curt Veit - auch für sein Mündel - und Raphael mit Vollmacht seines Bruders Poppo, auch für die unmündigen Brüder Heimart Daniel und Maximilian, haben die Lehnspflichten beschworen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Masfeldt denn siebenden Aprilis 1582.

  • Archive signature: 985
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 April 7.

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Lehnsrevers der Vettern und Brüder Christoph, Ernst Friedrich und Christian Rudolf von Witzleben zu Heyda und Liebenstein gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: das halbe Dorf Martinroda mit der Hälfte des Gerichts über Hals und Hand; die Dörfer Neusiß und Heyda ganz, jeweils mit dem Gericht; Schmerfeld halb mit dem Gericht über Hals und Hand; der große Spiegelberg und der Zierlberg, wie Georg von Witzleben sie innehatte. Sterben die Lehnsleute ohne männliche Leibeslehnserben, fällt das Lehen an ihre Vettern Raphael, Poppo und Heimert (Heymert) Daniel, Söhne des verst. Raphael von Witzleben. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusungen am ersten monatstag Maii 1606.
Die von Witzleben übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 986
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 1.

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Konrad (Contz), Georg (Jorge), Johann (Hanns), Peter, Kaspar, Heinrich (Heintze) und Leo (Lewe) Wolff [von Todenwarth], Brüder und Vettern, empfangen von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen: Kemenate, Behausung und Sitz Todenwarth (Tottenwarthe) mit Umfang, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wunne und Weide, wie sie der Vater der Grafen ihrem verst. Vater bzw. Großvater Johann Wolff verliehen und der sie vom verst. Vater der Grafen und diesen selbst für sich und seine männlichen Leibeslehnserben empfangen hatte. Die sollen der Todenwarth redlich vorstehen. Taugen sie dazu nicht, kann der Graf die Warth nach Erkenntnis zweier seiner Räte auslösen und an beliebige Dritte wieder verleihen. Hinterlassen die Lehnsleute Söhne, die tauglich, aber noch minderjährig sind und der Warth nicht vorstehen können, soll der Graf darüber hinwegsehen und diese nach Erreichen der Volljährigkeit belehnen. Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Werner von Boineburg (Bemmel-) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1464 am Dinstag nach dem heiligen Pfingstag.

  • Archive signature: 987
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1464 Mai 22.

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Lehnsrevers der Brüder Anton und Hans Wolff, Söhne des verst. Hans Wolff des Alten, sowie der Brüder Nikolaus (Claus) und Wolf, Söhne des verst. Georg (Jorgen) Wolff [von Todenwarth] gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Für Anton und Hans 7 ½ von neun Anteilen an Kemenate und Behausung Todenwarth, d.h. die vom Vater Hans sowie dessen Brüdern Wilhelm, Marx, Kaspar, Heinrich und Georg ererbten Teile; ½ Teil, den Michael und Karl, Söhne des verst. Kunz Wolff, innehatten und den Anton und Hans von diesen gekauft haben; Philipp und Nikolaus [sic!] erhalten einen Teil und ein Viertel eines Teils. Es hat stets ein Lehnsmann auf der Warth zu wohnen, sie auf- und zuzuschließen und sie und die Landwehr in gutem Zustand zu halten; das Zubehör der Warth mitsamt Grenzverlauf wird aufgezählt. Die Wolff und ihre Leibeslehnserben sollen der Todenwarth redlich vorstehen. Taugen sie dazu nicht, kann der Graf die Warth nach Erkenntnis zweier seiner Räte auslösen und an beliebige Dritte wieder verleihen. Hinterlassen die Lehnsleute Söhne, die tauglich, aber noch minderjährig sind und der Warth nicht vorstehen können, soll der Graf darüber hinwegsehen und diese nach Erreichen der Volljährigkeit belehnen. Siegel des Grafen.
Der geben ist an Montage nach Jacobi 1515.
Anton und Hans übernehmen ihre Verpflichtungen, Nikolaus und Wolf sollen dies tun, sobald sie volljährig sind. Anton und Hans sowie die beiden Kinder durch ihren Vormund Nikolaus Großgebauer, Chorherrn zu Schmalkalden, bitten Heinrich Rußwurm um Besiegelung. Dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 988
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1515 Juli 30.

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Lehnsrevers des Eberhard Wolff von Todenwarth gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Kemenate und Behausung Todenwarth mit Zu- und Eingehörungen, wie es ihm vom verst. Vater Anton und dem Geschlecht der Wolff zugefallen ist; Eberhard und seine Erben sollen die Warth und Landwehr auf- und zuschließen sowie in gutem Zustand halten, ebensolches gilt auch für Fischwasser und Fischweide; das Zubehör der Warth wird zusammen mit dem Grenzverlauf aufgezählt. Eberhard erhält es für sich und seine Erben, Söhne und Töchter. Siegel des Grafen.
Der geben ist ahm Sonnttage Quasimodogeniti 1554.
Wolff übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Petschaft.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 989
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1554 April 1.

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Revers des Eberhard Wolff von Todenwarth, Amtmanns zu Schleusingen, gegen Wilhelm und Georg Ernst Grafen zu Henneberg, die das Mannlehen Todenwarth zu einem Sohn- und Töchterlehen gewandelt haben für den Fall, dass das gräfliche Haus Henneberg erlöschen sollte. Wenn Georg Ernst oder sein Bruder Poppo noch Leibeslehnserben erhalten, wird Wolff die Todenwarth weiter zu Mannlehen empfangen; er siegelt.
Der gebenn ist zu Masfelt ann dem Mittwochenn nach Oculi 1557.

  • Archive signature: 990
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1557 März 24.

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Unterschrift auf dem Umbug: Eberhart Wolff m. propria.

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Wilhelm und Georg Ernst Grafen zu Henneberg verleihen auf dessen Bitten Eberhard Wolff [von Todenwarth] bis auf Widerruf ein Fischwasser im Amt Schleusingen an der Schleuse, beginnend am Fischwasser der Erben des verst. Wilhelm von Heßberg, das Wolff durch Hans Thomas von Heldritt, Hans Gremmer und Sigmund Moddel zugewiesen worden ist. Bei Rückgabe erhält er das Wasser unten an der Schmalkalde zurück, das sich 73 Gerten hinauf erstreckt und Zubehör der Todenwarth ist. Kanzleisekret der Grafen. Eberhard Wolff stimmt dem zu; er drückt sein Siegel zu dem seiner Herren.
Der gebenn ist ahm Sontage Trinitatis 1557.

  • Archive signature: 991
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1557 Juni 13.

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Papier

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Lehnsrevers des Eberhard Wolff von Todenwarth, Amtmanns zu Schleusingen, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Kemenate und Behausung Todenwarth mit Zu- und Eingehörungen, wie es ihm vom verst. Vater Anton und dem Geschlecht der Wolff zugefallen ist; Eberhard und seine Erben sollen die Warth und Landwehr auf- und zuschließen sowie in gutem Zustand halten, ebensolches gilt auch für Fischwasser und Fischweide; das Zubehör der Warth wird zusammen mit dem Grenzverlauf aufgezählt; Sohn- und Tochterlehen. Siegel des Grafen.
Der geben ist am Mittwochen nach Trinitatis 1559.
Wolff übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 992
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Mai 24.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Dr. Sebastian, Advokat und Prokurator am Reichskammergericht zu Speyer, und (2) Ortolf Wolff [von Todenwarth], der Reichskammergerichtsprokuratoren (3) Dr. Johann Reinhard Kuehorn und (4) Dr. Philipp Eckhardt, Vormünder der Söhne des Dr. Leonhard Wolff - Johann Jakob, Anton und Christian Marsilius Wolff - sowie des Reichskammergerichtsprokurators (5) Dr. Johann Agricola für seine Ehefrau Esther Margarete, Tochter des verst. Leonhard Wolff, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Gülten, Lehen und Gerechtigkeiten in den Dörfern der Ämter Themar und Maßfeld - Wiedersbach, Bibraischer Hof zu Jüchsen, Trostadter Hof zu Exdorf, Obendorf, Tachbach, Beinerstadt und St. Bernhard. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungenn am sechsten monats tag Novembris 1607.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 994
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1607 November 6.

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Lehnsrevers der Brüder Dr. Sebastian, Advokat und Prokurator am Reichskammergericht zu Speyer, und Ortolf Wolff [von Todenwarth] sowie des Dr. Johann Reinhard Kuehorn und des Dr. Philipp Eckhardt, Vormünder der Söhne des verst. Dr. Leonhard Wolff - Johann Jakob, Anton und Christian Marsilius Wolff - , sowie des Reichskammergerichtsprokurators Dr. Johann Agricola für seine Ehefrau Esther Margarete, Tochter des verst. Leonhard Wolff, gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Anteile an Kemenate und Behausung Todenwarth. Es hat stets ein Lehnsmann auf der Warth zu wohnen, sie auf- und zuzuschließen und sie und die Landwehr in gutem Zustand zu halten; das Zubehör der Warth mitsamt Grenzverlauf wird aufgezählt. Wolff und ihre Leibeslehnserben sollen der Todenwarth redlich vorstehen, ist vom verst. Vater Eberhard Wolff, Amtmann zu Schleusingen, auf die Brüder gefallen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungen am sechstenn monatstag Novembris 1607.
Die Lehnsleute bzw. Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 995
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1607 November 6.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Dr. Sebastian, Advokat und Prokurator am Reichskammergericht zu Speyer, und (2) Ortolf Wolff [von Todenwarth], der Brüder (3) Johann Jakob und (4) Anton Wolff, der Reichskammergerichtsprokuratoren (5) Dr. Philipp Eckhardt als Vormund von deren unmündigem Bruder Christian Marsilius Wolff und (6) Dr. Johann Agricola für seine Ehefrau Esther Margarete, Tochter des verst. Leonhard Wolff, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Anteile an Kemenate und Behausung Todenwarth. Es hat stets ein Lehnsmann auf der Warth zu wohnen, sie auf- und zuzuschließen und sie und die Landwehr in gutem Zustand zu halten; das Zubehör der Warth mitsamt Grenzverlauf wird aufgezählt. Wolff und ihre Leibeslehnserben sollen der Todenwarth redlich vorstehen; Sebastian, Ortolf und die Kinder des Leonhard haben je ein Drittel; aufgrund des Salzunger Vergleichs von 1584 rührt das Lehen halb von Hessen. Als Bevollmächtigter der übrigen hat es Ortolf Wolff empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Kanzlei.
Der gebenn ist zu Meinungen am siebenzehenden Monatstag Novembris 1612.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 996
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 November 17.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Dr. Sebastian, Advokat und Prokurator am Reichskammergericht zu Speyer, und (2) Ortolf Wolff [von Todenwarth], der Brüder (3) Johann Jakob und (4) Anton Wolff, der Reichskammergerichtsprokuratoren (5) Dr. Philipp Eckhardt als Vormund von deren unmündigem Bruder Christian Marsilius Wolff und (6) Dr. Johann Agricola für seine Ehefrau Esther Margarete, Tochter des verst. Leonhard Wolff, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Gülten, Lehen und Gerechtigkeiten in den Dörfer der Ämter Themar und Maßfeld [- Wiedersbach], Bibraischer Hof zu Jüchsen, Trostadter Hof zu Exdorf, Obendorf, Tachbach, Beinerstadt und St. Bernhard; Dreiteilung wie vor. Als Bevollmächtigter hat Ortolf Wolff die Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 17. Novembris 1612.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 997
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 November 17.

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Lehnsrevers des Heinrich Heidenreich, sächsischen Amtsschössers zu Salzungen, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1.) Hof zu Niederschmalkalden, vor Zeiten Georg Silberbrenner gehörig, mit aufgezähltem Zubehör, hatten die von Hain, genannt Schlaun, - Paul Hermann, dessen Söhne Valentin und Georg, zuletzt Valentins Söhne Georg Wilhelm und Curt Hermann; letzterer hat ihn mit lehnsherrlichem Konsens an Heidenreich verkauft. (2.) Wüstung Streithausen mit Zubehör. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am achten monatstag Martii 1613.
Heidenreich übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 998
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1613 März 8.

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Lehnsrevers des Ortolf Wolff [von Todenwarth] zu Wernshausen, auch für die Erben seines verst. Bruders Dr. Sebastian Wolff, Advokaten und Prokurators am Reichskammergericht zu Speyer, Dr. Johann Ulrich Wolff, Dr. Philipp Eckhardt und Dr. Heinrich Grave - für ihre Ehefrauen Euphrosine und Anna Maria, Töchter des Sebastian Wolff - gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zinsen, Gülten, Lehen und Gerechtigkeiten in den Dörfer der Ämter Themar und Maßfeld - Wiedersbach, Bibraischer Hof zu Jüchsen, Trostadter Hof zu Exdorf, Obendorf, Tachbach, Beinerstadt und St. Bernhard. Als Bevollmächtigter hat Ortolf Wolff das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen ahm dreißigsten monatstage Augusti 1617.
Ortolf Wolff übernimmt, auch für die übrigen Belehnten, die Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 999
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 August 30.

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Pergament

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Lehnsrevers des Ortolf Wolff [von Todenwarth] zu Wernshausen, auch für die Erben seines verst. Bruders Dr. Sebastian Wolff, Advokaten und Prokurators am Reichskammergericht zu Speyer, Dr. Johann Ulrich Wolff, Dr. Philipp Eckhardt und Dr. Heinrich Grave - für ihre Ehefrauen Euphrosine und Anna Maria, Töchter des Sebastian Wolff - gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Anteile an Kemenate und Behausung Todenwarth. Es hat stets ein Lehnsmann auf der Warth zu wohnen, sie auf- und zuzuschließen und sie und die Landwehr in gutem Zustand zu halten; das Zubehör der Warth mitsamt Grenzverlauf wird aufgezählt. Wolff und ihre Leibeslehnserben sollen der Todenwarth redlich vorstehen; Sohn- und Tochterlehen, hatte zuvor der verst. Vater bzw. Großvater Eberhard Wolff.
Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Geben zu Meiningen am 30. monatstag Augusti a. 1617.
Ortolf Wolff übernimmt, auch für die übrigen Belehnten, seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1000
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1617 August 30.

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Lehnsrevers der Vettern Dr. Anton und Dr. Johann Wilhelm Wolff von Todenwarth, hessischen Geheimen Räte bzw. Kanzlers zu Darmstadt, auch für alle übrigen Erben des verst. Eberhard Wolff und der verst. Brüder Leonhard, Sebastian und Ortolf Wolff, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Gülten, Lehen und Gerechtigkeiten in den Dörfern der Ämter Themar und Maßfeld - Bibraischer Hof zu Jüchsen, Trostadter Hof zu Exdorf, Obendorf, Tachbach, Beinerstadt und St. Bernhard. Als Bevollmächtigter des Anton Wolff hat Dr. Philipp Krebs, hessen-darmstädtischer Rat und Oberrentmeister zu Schmalkalden, mit Johann Wilhelm Wolff das Lehen empfangen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen am 25. Februarii 1634.
Philipp Krebs und Johann Wilhelm Wolff übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1001
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1634 Februar 25.

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Unterschriften: Philip Krebs D. Johan Wilhelm Wolff D. m.ppia.

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Lehnsrevers der Vettern Dr. Anton und Dr. Johann Wilhelm Wolff von Todenwarth, hessischen Geheimen Räte bzw. Kanzlers zu Darmstadt, auch für alle übrigen Erben des verst. Eberhard Wolff und der verst. Brüder Leonhard, Sebastian und Ortolf Wolff, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Anteile an Kemenate und Behausung Todenwarth. Es hat stets ein Lehnsmann auf der Warth zu wohnen, sie auf- und zuzuschließen und sie und die Landwehr in gutem Zustand zu halten; das Zubehör der Warth mitsamt Grenzverlauf wird aufgezählt. Wolff und ihre Leibeslehnserben sollen der Todenwarth redlich vorstehen; Sohn- und Tochterlehen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meiningen am 25. monats tag Februarii 1634.
Dr. Philipp Krebs und Johann Wilhelm Wolff übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1002
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1634 Februar 28.

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Unterschriften: Philip Krebs D. Johan Wilhelm Wolff D. m.ppia.

Pergament

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Dietrich Zobel bekundet, mit Zustimmung seiner Ehefrau Elisabeth Berthold Grafen von Henneberg zweieinhalb Pfund Gülte aus einer Mühle im Dorf Euerbach (Urbech), zweieinhalb Pfund aus dortigen Gütern und ein Pfund im Dorf Zeuzleben (Zeuzeleyben) aus Eigen aufgetragen und wieder für sich und seine Erben zu Lehen empfangen zu haben. Siegel des Ausstellers.
Dir ist gegebn zu Slusungen 1323 am dem Fritage vor Mittevasten.

  • Archive signature: 1004
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1323 März 4.

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Deutsch.

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Der Ritter Heinrich Zobel von Giebelstadt (Gibel-) bekundet, als der Älteste und Lehnsträger für sich und seine Brüder Wilhelm, Walter und Georg (Jorgen) Zobel von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben: ein Viertel des Dorfes Goßmannsdorf (Goßmeßdorff) mit einem Viertel des Zubehörs in Dorf und Feld, wie sie das jetzt von Konrad (Conntzen) und Peter von Thüngfeld (Tunfelt) gekauft haben, die es von den Grafen und ihrer Herrschaft zu Lehen hatten; ausgenommen ist der Hof, den jetzt Friedrich (Fricze) Heyde innehat. Heinrich hat die üblichen Verpflichtungen übernommen; er siegelt.
Gebin uff sant Jacobffs tag a. d. 1454.

  • Archive signature: 1005
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1450 Juli 25.

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Walter Zobel bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg als Lehnsträger empfangen zu haben: für sich und seinen Bruder Georg (Jorgen) eine Hälfte eines Viertels am Dorf Goßmannsdorf (Goßmasdorff) mit einem Viertel des Zubehörs in Dorf und Feld; die andere Hälfte haben sein Bruder Wilhelm sowie Philipp und Stephan, Söhne des verst. Bruders Heinrich; letzterer hatte das Lehen zuvor als Lehnsträger empfangen. Sobald Heinrichs Söhne Philipp und Stephan mündig sind, sollen sie die Lehnspflicht leisten. Ausgenommen ist der Hof, den jetzt Friedrich (Fricz) Heyde innehat. Walter übernimmt die Verpflichtungen und drückt sein Siegel auf.
Der geben ist 1472 off Sonnabith Marci des heyligen ewangelisten.

  • Archive signature: 1006
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1472 April 25.

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Papier

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Walter Zobel als Lehnsträger zu Mannlehen mit der Hälfte eines Viertels am Dorf Goßmannsdorf (Goßmaßdorff) für sich und seinen Bruder Georg (Jorgen), mit der anderen Hälfte des Viertels dessen Bruder Wilhelm sowie Philipp und Stephan, Söhne des verstorbenen Bruders Heinrich; der hatte diese zuvor zu Lehen empfangen. Sobald Philipp und Stephan mündig werden, sollen die selbst ihre Lehnspflicht leisten. Ausgenommen davon ist der Hof, den jetzt Friedrich (Fricz) Heyde besitzt; alles Übrige rührt vom Aussteller zu Lehen. Walter hat als Lehnsträger die üblichen Verpflichtungen übernommen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist auff Sampstag Marci a. d. 1472.

  • Archive signature: 1007
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1472 April 25.

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Lehnsrevers der Brüder Stephan Zobel des Jüngeren und Johann (Hans) Zobel, wohnhaft zu Giebelstadt, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1.) ein Viertel des Dorfes Goßmannsdorf mit einem Viertel des Zubehörs, hatten die Vorfahren vor Zeiten von denen von Thüngfeld gekauft. (2.) 16 Pfund Geld-, neun Eimergülte und zwei Achtel Weingülte und 45 Hühner Gülte sowie ein Viertel des Frevels im Dorf Randersacker, wie diese auf die Brüder gekommen sind. Stephan hat das Lehen empfangen, auch für den noch minderjährigen Bruder. Siegel des Grafen.
Der gegeben ist am Sonabent nach unsers Hern Warleichnams tage 1526.
Stephan übernimmt die Verpflichtungen, auch für den Bruder. Beide bitten ihren Stiefvater Sebastian Geyer [von Giebelstadt] um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1008
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1526 Juni 2.

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Lehnsrevers der Brüder (2) Stephan und (1) Hans Zobel von Giebelstadt gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1.) Ein Viertel des Dorfes Goßmannsdorf mit Zubehör, hatten die Vorfahren von denen von Thüngfeld gekauft. (2.) 7 ½ Eimer Wein, 5 ½ Gulden Atzungsgeld und 7 Pfund Würzburger Währung auf dasselbe Dorf, von verst. Philipp Zobel mit Zustimmung des Grafen an Martin von Eyb mit Rückkaufrecht verkauft, eine Zeit lang zu Lehen getragen und nun von den Brüdern bei Martins Sohn [sic!]1 Hans Christoph von Eyb zurückgekauft. (3.) 16 Pfund Geldgülte, neun Eimer und zwei Achtel Weingülte und 45 Hühner Gülte sowie ein Viertel des Frevels im Dorf Randersacker (denn freuel das viertail in dem dorff zu Randsacker). Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am Montag noch der hayligen Drey konig tag 1535.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1009
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1535 Januar 11.

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1 Vermutlich nicht Sohn, sondern Enkel: vgl. Nr. 1017 (1534 Mai 25).

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Lehnsrevers des Hans Zobel zu Giebelstadt gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1.) Ein Viertel des Dorfes Goßmannsdorf mit Zubehör, hatten die Vorfahren von denen von Thüngfeld gekauft. (2.) 7 ½ Eimer Wein, 5 ½ Gulden Atzungsgeld und 7 Pfund Würzburger Währung auf dasselbe Dorf, von verst. Philipp Zobel mit Zustimmung des Grafen an Martin von Eyb mit Rückkaufrecht verkauft, eine Zeit lang zu Lehen getragen und von Hans und seinem verst. Bruder Stephan bei Martins Sohn [sic!] Hans Christoph von Eyb zurückgekauft. (3.) 16 Pfund Geldgülte, neun Eimer und zwei Achtel Weingülte und 45 Hühner Gülte sowie ein Viertel des Frevels im Dorf Randersacker (denn freuell das virdte theill inn dem dorff zu Randsacker). Siegel des Grafen.
Der gebenn ist ahm Montage denn 7. Octobris 1555.
Zobel übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1010
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1555 Oktober 7.

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Vermerk auf dem Umbug: Dedit cancell. 6 thaleris.

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Lehnsrevers des Georg Marschalk [von Ostheim], Amtmanns zu Königshofen, als Bevollmächtigten seines Schwagers Hans Zobel zu Giebelstadt gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1.) Ein Viertel des Dorfes Goßmannsdorf mit Zubehör, hatten die Vorfahren von denen von Thüngfeld gekauft. (2.) 7 ½ Eimer Wein, 5 ½ Gulden Atzungsgeld und 7 Pfund Würzburger Währung auf dasselbe Dorf, von verst. Philipp Zobel mit Zustimmung des Grafen an Martin von Eyb mit Rückkaufrecht verkauft, eine Zeit lang zu Lehen getragen und von Hans und seinem verst. Bruder Stephan bei Martins Sohn [sic!] Hans Christoph von Eyb zurückgekauft. (3.) 16 Pfund Geldgülte, neun Eimer und zwei Achtel Weingülte und 45 Hühner Gülte sowie ein Viertel des Frevels im Dorf Randersacker (den freuell das vierthe theill inn dem dorff zu Randtsacker). Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn am Freittag [nach] Conversionis Pauli 1560.
Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1012
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 26.

Enthält auch: Vollmacht des würzburgischen Hofmeisters Hans Zobel von Giebelstadt für seinen Schwager Georg Marschalk zum Empfang der hennebergischen Lehen, 20. Januar 1560 (Der gebenn ist am Sambstag Fabiani unnd Sebastiani, den zwentzigisten Januarii 1560).

Anmerkung zum Datum: "nach" über der Zeile nachgetragen.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Heinrich und (2) Stephan Zobel von und zu Giebelstadt gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1.) Ein Viertel des Dorfes Goßmannsdorf mit Zubehör, hatten die Vorfahren von denen von Thüngfeld gekauft. (2.) 7 ½ Eimer Wein, 5 ½ Gulden Atzungsgeld und 7 Pfund Würzburger Währung auf dasselbe Dorf, von verst. Philipp Zobel mit Zustimmung des Grafen an Martin von Eyb mit Rückkaufrecht verkauft, eine Zeit lang zu Lehen getragen und von verst. Hans und seinem verst. Bruder Stephan bei Martins Sohn [sic!] Hans Christoph von Eyb zurückgekauft. (3.) 16 Pfund Geldgülte, neun Eimer und zwei Achtel Weingülte und 45 Hühner Gülte sowie ein Viertel des Frevels im Dorf Randersacker (denn freuehl das viertte teil im dorff zu Randtsacker). Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Masfeldt ahm dritten Aprilis 1582.
Die Zobel übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1013
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1582 April 3.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Hans Christoph, (2) Hans Georg und (3) Hans Ernst Zobel von und zu Giebelstadt, auch für ihre abwesenden Brüder Hans Hermann und Heinrich, Söhne des verst. Heinrich Zobel, sowie des (4) Valentin Echter von und zu Mespelbrunn als Vormund der unmündigen Söhne des verst. Stephan Zobel - Konrad Ludwig, Julius Rudolf und Hans Friedrich Zobel - gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1.) Ein Viertel des Dorfes Goßmannsdorf mit Zubehör, hatten die Vorfahren von denen von Thüngfeld gekauft. (2.) 7 ½ Eimer Wein, 5 ½ Gulden Atzungsgeld und 7 Pfund Würzburger Währung auf dasselbe Dorf (3.) 16 Pfund Geldgülte, neun Eimer und zwei Achtel Weingülte und 45 Hühner Gülte sowie ein Viertel des Frevels im Dorf Randersacker.
Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geeben ist zue Schleußingen am siebenten monats tag Maii 1606.
Die Lehnsleute bzw. der Vormund übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln, Echter mit dem gemeinen Vormundschaftssiegel.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1014
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 7.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für die Brüder Hans Christoph, Hans Georg, Hans Ernst, Hans Hermann und Heinrich Zobel von und zu Giebelstadt, Söhne des verst. Heinrich Zobel, sowie Valentin Echter von und zu Mespelbrunn als Vormund der unmündigen Söhne des verst. Stephan Zobel - Konrad Ludwig, Julius Rudolf und Hans Friedrich Zobel. Lehnsobjekt/-e: (1.) Ein Viertel des Dorfes Goßmannsdorf mit Zubehör, hatten die Vorfahren von denen von Thüngfeld gekauft. (2.) 7 ½ Eimer Wein, 5 ½ Gulden Atzungsgeld und 7 Pfund Würzburger Währung auf dasselbe Dorf (3.) 16 Pfund Geldgülte, neun Eimer und zwei Achtel Weingülte und 45 Hühner Gülte sowie ein Viertel des Frevels im Dorf Randersacker. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Schleusingen ahm siebennden monats tagk Maii 1606.

  • Archive signature: 1015
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 7.

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Unter dem Umbug Unterschriften: Hans von Wolffersdorff m.pp. Humpert von Langen manu pp. Michael Strauß H. Cantzler sst.

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Lehnsrevers der Brüder (1) Hans Christoph, (2) Hans Georg und (3) Hans Ernst, (4) Hans Hermann und (5) Heinrich Zobel von und zu Giebelstadt, Söhne des verst. Heinrich Zobel, sowie des (6) Valentin Echter von und zu Mespelbrunn als Vormund der unmündigen Söhne des verst. Stephan Zobel - Konrad Ludwig, Julius Rudolf und Hans Friedrich Zobel - gegen Kurfürst Johann Georg. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: 1.) Ein Viertel des Dorfes Goßmannsdorf mit Zubehör, hatten die Vorfahren von denen von Thüngfeld gekauft. 2.) 7 ½ Eimer Wein, 5 ½ Gulden Atzungsgeld und 7 Pfund Würzburger Währung auf dasselbe Dorf 3.) 16 Pfund Geldgülte, neun Eimer und zwei Achtel Weingülte und 45 Hühner Gülte sowie ein Viertel des Frevels im Dorf Randersacker. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 9. Novembris 1611.
Die Lehnsleute bzw. der Vormund übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1016
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1611 November 9.

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Lehnsrevers des Wolf Zufraß zu Henfstädt gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: (1.) Geseß und Kemenate zu Henfstädt mit aufgezähltem Zubehör, Schenkstadt und Schaftrieb; die Tachbachmühle mit dem Fischwasser Tachbach bis in die Werra; zwei Güter zu Tachbach und je zwei Höfe zu Grub und Weißbach; ein Viertel des Zehnten zu Breitensee, hatte dessen verst. Vater Hans Zufraß vom verst. Vater des Grafen. (2.) Wall zu Henfstädt mit dem unterhalb gelegenen Hof, je ein Gut zu Henfstädt und zu Tachbach, hat verst. Hans Zufraß vor Zeiten zusammen mit der Hälfte des großen und des kleinen Burgwerths von Peter von Herbstadt gekauft, von den [Grafen] von Schwarzburg auf Vorfahren und Vater des Grafen gekommen. (3.) Eine Hälfte des Sackzehnten im Dorf Steinhaug bei Themar - je drei Malter Korn und Hafer - sowie fünf Güter zu Dingsleben, hat der verst. Großvater Hans Zufraß von Georg von Heßberg gekauft und vom verst. Vater des Grafen zu Lehen empfangen. (4.) Lehen, die vom verst. Vetter Albrecht Grafen von Henneberg gerührt haben, von verst. Hans Zufraß empfangen worden waren und durch den Tod dieses Grafen an Graf Wilhelm gefallen sind: Hof zu Sambach mit Zubehör; eine Hufe und die Mühlhufe zu Belrieth mit der Hälfte der Mühle, vormals von Wilhelm, Sohn des Alban Zufraß, an den verst. Hans Zufraß gekommen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist am tag Galli 1554.
Zufraß übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1019
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1554 Oktober 16.

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Katharina von Lichtenstein, Witwe des Ritters Johann von Lichtenstein, bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg das Dorf Schwarzenau (Swartzenaw) mit Zubehör zu Lehen empfangen zu haben. Sie siegelt für sich und ihre Erben.
Der gegeben yst am Mittewachen nechst nach sand Vits tage 1427.

  • Archive signature: 1022
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Juni 18.

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Michael Erhard, seine Frau Anna und ihre Erben. Lehnsobjekt/-e: 30 Acker Samäcker am Heimgraben, an der Bornleite und im Bueßerthal sowie eine Wiese von acht Acker in der Rosa; dafür sind, da der Vater des Grafen das Dorf Wernshausen beim Kloster Burgbreitungen ausgelöst hat, festgelegte Zinse an die Vogtei Frauenbreitungen zu liefern. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Schleusingenn ahm Dinstage nach dem Palmentage 1560.

  • Archive signature: 1024
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 April 9.

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Lehnsrevers des Raphael Auerochs von Oepfershausen und des Quirin von Wechmar zu Roßdorf, Vormünder der beiden unmündigen Söhne des verst. Wilhelm Bastian Speßhardt, Amtmanns zu Maßfeld und Meiningen - Balthasar Raban und Wilhelm Bastian -, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Zehnt in Dorf und Feld Mittelstreu, haben die Truchsessen zu Unsleben von Bartholomäus von Bibra und Sittich von der Kere gekauft, sowie zwei Hufen zu Nordheim vor der Rhön mit aufgezählten Abgaben. Die Belehnung erfolgt auf Bitten des Wilhelm Truchseß zu Unsleben, Letzten der Linie, und des Balthasar Speßhardt zu Aschenhausen, Großvaters der Mündel. Die Lehen sind Zubehör des Truchsessenamtes; sie gehen erst mit dem Tod des Wilhelm Truchseß ohne männliche Leibeslehnserben an die Mündel über. Nach Erreichen der Mündigkeit haben diese selbst den Lehnseid zu leisten. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zue Maßfeldt den vierten Septembris 1581.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen, sichern zu, von den Lehen keine Steuern an die Ritterschaft des Landes zu Franken zu zahlen, und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1025
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1581 September 4.

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Wolfgang, erwählter und bestätigter Abt des Stifts Fulda, Erzkanzler der römischen Kaiserin und Primas, belehnt Georg Ernst Grafen von Henneberg mit den Lehen vom Stift Fulda: den Dörfern Bettenhausen und Seeba, zwei Hufen Land zu Herpf mit dem Badergeld, vormals Friedrich von der Kere, sowie vier Hufen Land zu Neubrunn mit dem an Walpurgis und Michaelis fälligen Vogthafer. Stirbt Graf Georg Ernst ohne Erben, so sollen sein Bruder Graf Poppo von Henneberg und dessen Erben die fuldischen Lehen empfangen. Sekretsiegel des Ausstellers.
Gebenn in unnser stadt Fulda Monntags denn zehenndenn monaths tag Julii 1559.

  • Archive signature: 1032
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Juli 10.

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Wilhelm, erwählter Abt des Stifts Fulda, Erzkanzler der römischen Kaiserin und Primas, belehnt Georg Ernst Grafen von Henneberg mit den Lehen vom Stift Fulda: den Dörfern Bettenhausen und Seeba, zwei Hufen Land zu Herpf mit dem Badergeld, vormals Friedrich von der Kere, sowie vier Hufen Land zu Neubrunn mit dem an Walpurgis und Michaelis fälligen Vogthafer. Stirbt Graf Georg Ernst ohne Erben, so sollen sein Bruder Graf Poppo von Henneberg und dessen Erben die fuldischen Lehen empfangen. Sekretsiegel des Ausstellers.
Geben inn unnser stadt Fulda Monntags Praesentationis Mariae 1569.

  • Archive signature: 1033
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1569 November 21.

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Balthasar, bestätigter Abt des Stifts Fulda, Erzkanzler der römischen Kaiserin und Primas, belehnt Georg Ernst Grafen von Henneberg mit den Lehen vom Stift Fulda: den Dörfern Bettenhausen und Seeba, zwei Hufen Land zu Herpf mit dem Badergeld, vormals Friedrich von der Kere, sowie vier Hufen Land zu Neubrunn mit dem an Walpurgis und Michaelis fälligen Vogthafer. Stirbt Graf Georg Ernst ohne Erben, so sollen sein Bruder Graf Poppo von Henneberg und dessen Erben die fuldischen Lehen empfangen. Sekretsiegel des Ausstellers.
Gebenn inn unnser stadt Fulda am tag Mathei apostoli 1571.

  • Archive signature: 1034
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1571 September 21.

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Joachim, erwählter Abt des Stifts Fulda, Erzkanzler der römischen Kaiserin und Primas, belehnt mit den Dörfern Bettenhausen und Seeba, zwei Hufen Land zu Herpf mit dem Badergeld sowie vier Hufen Land zu Neubrunn mit dem an Walpurgis und Michaelis fälligen Vogthafer, die die Grafen von Henneberg vom Stift hatten und die entsprechend dem vom Kaiser ratifizierten Erbvergleich an die kur- und fürstlichen Häuser Sachsen gekommen sind, die Herzöge Wilhelm und Ernst zu Sachsen, Landgrafen zu Thüringen usw. Als Bevollmächtigter hat der hennebergische Rat Konrad von Hanstein, Herr zu Henfstädt, die Lehen empfangen. Sekretsiegel des Ausstellers.
Der geben ist in unser statt Fulda Montags den dreissigsten Januarii 1645.

  • Archive signature: 1035
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1645 Januar 30.

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Joachim, erwählter Abt des Stifts Fulda, Erzkanzler der römischen Kaiserin und Primas, belehnt mit den Lehen, die die Grafen von Henneberg vom Stift Fulda hatten - den Dörfern Bettenhausen und Seeba, zwei Hufen Land zu Herpf mit dem Badergeld sowie vier Hufen Land zu Neubrunn mit dem an Walpurgis und Michaelis fälligen Vogthafer - entsprechend dem vom Kaiser ratifizierten Erbvergleich den Kurfürsten Johann Georg sowie die Herzöge Friedrich Wilhelm, Wilhelm und Ernst zu Sachsen, Landgrafen zu Thüringen usw. Als Bevollmächtigter hat der hennebergische Rat Konrad von Hanstein, Herr zu Henfstädt, die Lehen empfangen. Sekretsiegel des Ausstellers.
Der geben ist in unser stadt Fulda Montags den dreissigsten Januarii 1645.

  • Archive signature: 1036
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1645 Januar 30.

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Johann Bernhard, erwählter Abt des Stifts Fulda, Erzkanzler der römischen Kaiserin und Primas, belehnt mit den Lehen, die die Grafen von Henneberg vom Stift Fulda hatten - den Dörfern Bettenhausen und Seeba, zwei Hufen Land zu Herpf mit dem Badergeld sowie vier Hufen Land zu Neubrunn mit dem an Walpurgis und Michaelis fälligen Vogthafer - entsprechend dem vom Kaiser ratifizierten Erbvergleich den Kurfürsten Johann Georg sowie die Herzöge zu Sachsen, Landgrafen zu Thüringen usw. Als deren Bevollmächtigter hat Sebastian Bronsart zu Zeutsch und Schwickershausen die Lehen empfangen. Sekretsiegel des Ausstellers.
Der geben ist in unser stadt Fulda Dinstags den dritten Octobris 1623.

  • Archive signature: 1037
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1623 Oktober 3.

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Johann Friedrich, Abt des Stifts Fulda, Erzkanzler der römischen Kaiserin und Primas, belehnt mit den Lehen, die die Grafen von Henneberg vom Stift Fulda hatten - den Dörfern Bettenhausen und Seeba, zwei Hufen Land zu Herpf mit dem Badergeld sowie vier Hufen Land zu Neubrunn mit dem an Walpurgis und Michaelis fälligen Vogthafer - entsprechend dem vom Kaiser ratifizierten Erbvergleich den Kurfürsten Johann Georg und Herzog August sowie die unmündigen Söhne der Herzöge Friedrich Wilhelm und Johann zu Sachsen, Landgrafen zu Thüringen usw. Als deren Bevollmächtigter hat Rudolf von Ponickau, hennebergischer Rat und Amtmann zu Maßfeld, die Lehen empfangen. Sekretsiegel des Ausstellers.
Der geben ist in unser statt Fuldt Donnerstags den funffzehenden Martii 1612.

  • Archive signature: 1038
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 März 15.

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Johann Friedrich, Abt des Stifts Fulda, Erzkanzler der römischen Kaiserin und Primas, belehnt mit den Lehen, die die Grafen von Henneberg vom Stift Fulda hatten - den Dörfern Bettenhausen und Seeba, zwei Hufen Land zu Herpf mit dem Badergeld sowie vier Hufen Land zu Neubrunn mit dem an Walpurgis und Michaelis fälligen Vogthafer - entsprechend dem vom Kaiser ratifizierten Erbvergleich den Kurfürsten Christian II., die Herzöge Johann Georg und August sowie die unmündigen Söhne der Herzöge Friedrich Wilhelm und Johann zu Sachsen, Landgrafen zu Thüringen usw. Als deren Bevollmächtigter hat der hennebergische Rat Dr. Jakob Schröder die Lehen empfangen. Sekretsiegel des Ausstellers.
Der geben ist inn unser stadt Fuldt Montags den eilfften Maii 1609.

  • Archive signature: 1039
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1609 Mai 11.

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Ludwig Abt zu Hersfeld (-felden) verleiht die Lehen, die die Edlen von Frankenstein von ihm und seinem Stift hatten, mit Zustimmung des Kapitels nach Hersfeldischer Lehnsgewohnheit, an Heinrich Grafen von Henneberg, Sohn des Grafen Berthold, und seine Erben. Zu seinen Lebzeiten soll Berthold die Lehen innehaben; nach seinem Tod fallen sie an Heinrich. Siegel des Ausstellers.
Der gegeben ist zu Isenache 1335 an dem Dinstage nach sent Johans tag baptisten als er geborn wart.

  • Archive signature: 1040
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1335 Juni 27.

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Deutsch.

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Ludwig, Abt des Stiftes Hersfeld (-felde), belehnt mit Rat seines Kapitels Wilhelm Grafen zu Henneberg mit den Lehen des Stiftes, die dessen Vorfahren vor Zeiten von den Herren von Frankenstein (Frangkensteyn) gekauft haben. Siegel des Ausstellers.
Geschen und gegebin zcu stad Geysa am Mantag nach dem Sontage Jubilate 1457.

  • Archive signature: 1043
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 Mai 9.

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Ludwig, Abt des Stiftes Hersfeld (-felt), belehnt die Brüder Wilhelm, Johann und Berthold Grafen von Henneberg und ihre Leibeslehnserben mit Burglehen und Gütern zu Frauenbreitungen (Frauwenbreythingen), die vormals denen von Frankenberg (Ffrangken-) gehörten, insbesondere dem Vorwerk genannt Forst, der Vogtei zu Herrenbreitungen (Herren Breythingen) mit Äckern, Wiesen und anderem Zubehör sowie dem Wildbann, der vom Schönsee über den Pleß (Plesse) bis nach Rosa geht und dort zur Werra hin wendet. Die Äbte von Hersfeld dürfen dort allerdings mit ihren Jägern und eigenen Hunden jagen. Sterben die von Henneberg oder ihre Erben ohne Leibeslehnserben, fallen diese Lehen an das Stift zurück. Graf Wilhelm als der Älteste hat diese Bedingungen beschworen. Siegel des Abtes.
Datum a. d. 1457 uff Mantag nehist nach dem Sontage Jubilate.

  • Archive signature: 1044
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 Mai 9.

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Volprecht, Abt des Stiftes Hersfeld (-felde), belehnt mit Rat seines Kapitels Wilhelm Grafen zu Henneberg mit den Lehen des Stiftes, die dessen Vorfahren vor Zeiten von den Herren von Frankenstein (Frangkensteyn) gekauft haben. Siegel des Ausstellers.
Gescheen unde gegeben zcu Hern Breyttingen am Dornstage nach Mathei apostoli a. d. 1494.

  • Archive signature: 1047
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1494 September 25.

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Volprecht, Abt des Stiftes Hersfeld (-feldt), belehnt Wilhelm Grafen zu Henneberg und seine Leibeslehnserben mit Burglehen und Gütern zu Frauenbreitungen (Frauwenbreyttingen), die vormals denen von Frankenberg (Ffrangken-) gehörten, insbesondere dem Vorwerk genannt Forst, der Vogtei zu Herrenbreitungen (Hern Breyttingen) mit Äckern, Wiesen und anderem Zubehör sowie dem Wildbann, der vom Schönsee über den Pleß (Plesse) bis nach Rosa geht und dort zur Werra hin wendet. Die Äbte von Hersfeld dürfen dort allerdings mit ihren Jägern und eigenen Hunden jagen. Sterben die von Henneberg oder ihre Erben ohne Leibeslehnserben, fallen diese Lehen an das Stift zurück. Graf Wilhelm hat diese Bedingungen beschworen. Siegel des Abtes.
Datum a. d. 1494 feria quinta post Mathei apostoli.

  • Archive signature: 1048
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1494 September 25.

Enthält auch: Durch einen Notar und den Abt von Veßra beglaubigte Abschrift (Vidimus) von 1545.

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Kraft, Abt des Stiftes Hersfeld (-feldtt), belehnt mit Rat seines Kapitels Wilhelm Grafen zu Henneberg mit den Lehen des Stiftes, die dessen Vorfahren vor Zeiten von den Herren von Frankenstein (Frangkenstein) gekauft und zugeerbt haben. Siegel des Ausstellers.
Gescheen und gegeben zu Hern Breittungen Mantags nach Remigii a. d. 1536.

  • Archive signature: 1049
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1536 Oktober 2.

Enthält auch: Durch einen Notar und den Abt von Veßra beglaubigte Abschrift (Vidimus), 1545.- Brief des Abtes, nach dem er am 1. Oktober abends in Breitungen eintreffen und mit dem Grafen von Henneberg wegen der Lehen und anderer Dinge sprechen will, 26. September 1536.

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Albrecht Landgraf von Thüringen (Thur.), Pfalzgraf zu Sachsen (Saxon.), überträgt die Vogtei zu Altenbreitungen (Aldenbreitingen) mit den zugehörigen Mannen, die ihm durch den Tod des Heinrich von Frankenberg (-berc) heimgefallen sind, an Berthold Grafen zu Henneberg, seinen Verwandten (sororio), und präsentiert diesen der [hersfelder] Kirche, von der er selbst es zu Lehen hat. Siegel des Ausstellers. Zeugen: Hermann von Mihla (Miela), Albrecht von Brandenburg (-berc), Heinemann von Hain der Ältere, der Hofmeister Hermann und der Protonotar Matthias.
Actum et datum Wartberc a. d. 1295 VII Idus Decembris.

  • Archive signature: 1050
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1295 Dezember 7.

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Friedrich Landgraf zu Thüringen (Duringen), Markgraf zu Meißen (Myßen), verleiht, auch im Namen seiner Brüder Balthasar und Wilhelm, dem Ritter Thile von Beenhausen (Benhusen) und seinen Erben die Fischerei zu Altenbreitungen (Alden Breytingen), die der mit Zustimmung des Landgrafen von Dietrich (Tizcel) und Hermann von Stotternheim (Stuternheym) gekauft hat, die sie zuvor von ihm zu Lehen hatten. Siegel des Ausstellers.
Der gegeben ist 1370 am Montage nach sende Ulrichs tage.

  • Archive signature: 1051
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1370 Juli 8.

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Heinrich (Heintz) von Schaumberg (Schauwem-) zu Friesendorf (Frisendorff) bekundet, von Wilhelm, Johann und Berthold Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben seinen Teil des Zehnten zu Zeil (Zeyl), den sein verstorbener Vater Bernhard von Schaumberg auf ihn gebracht hat, sowie ein Drittel des Dorfes Herreth (Herrit) mit einem Drittel des Zubehörs in Dorf, Kirchhof und Feld, das ihm vom Ritter Simon von Schaumberg anerstorben ist, der es vom Vater der Grafen zu Lehen hatte. Übliche Verpflichtungen; Siegel des Ausstellers.
Gebin 1459 am Sonnabint nach sant Endres tag.

  • Archive signature: 1088
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1459 Dezember 1.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet: Die Brüder Valentin und Lorenz Passauer, Bürger zu Schweinfurt, haben mit Schreiben des Rates von Schweinfurt darum ersucht, wegen ihrer und ihrer Ehefrauen Krankheit und der sich daraus ergebenden Notlage den Zehnten zu Brebersdorf (Breiberßdorff), Eigentum des Grafen, da ihr Bruder Kilian Passauer den nicht erwerben will, an ihren Vetter und Mitbürger Johann Schopper den Älteren zu verkaufen. Der Graf stimmt dem zu und belehnt Schopper mit dem Zehnten, von dem die drei Brüder je ein Drittel von ihrem Vater ererbt und Valentin seinem Bruder Kilian dessen Drittel abgekauft hatte. Kilian kann den Zehnten innerhalb eines Jahres mit der von Schopper gezahlten Summe an sich bringen. Sterben Schopper und sein Sohn Henßlein ohne männliche Leibeserben, soll der Zehnt an den Vetter Oswald Schopper und dessen Erben fallen. Übliche Verpflichtungen; Siegel des Grafen.
Der gebenn ist zu Sleusingenn am Sonabent nach sant Kilians tag 1522.

  • Archive signature: 1091
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1522 Juli 12.

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Lehnsrevers des Paul von Schaumberg zu Lichtenfels auf dem Knopfsberg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Übliche Verpflichtungen; Siegel des Ausstellers.
Der gegeben ist am tage unnd im jare wie meins gnedigen heren von Henneberg lehenbriff in seinem dato außweysett.

  • Archive signature: 1092
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1509 Dezember 22.

Enthält auch: Insert: 1509 Dezember 22. Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Paul von Schaumberg zu Lichtenfels auf dem Knopfsberg. Lehnsobjekt/-e: ein Viertel des Zehnten zu Zeil, ein Drittel des Dorfes Herreth, in acht Güter geteilt, mit Schenkrecht, wie es dessen Vater Heinrich (Heintz) und zuletzt der Bruder Johann (Hanns) vom Grafen hatte. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben an Sonabende nach Thome apostuli 1509.

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Georg (Jorg) Marschalk bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg für sich und seine Leibeslehnserben das Marschallamt mit acht Hufen Land, einer Mühle zu Einhausen und allem sonstigen Zubehör empfangen zu haben, wie es sein verstorbener Vater Wilhelm vom Vater des Grafen hatte. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1488 an Freitag nach sandt Lucien tag.

  • Archive signature: 1093
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1488 Dezember 19.

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Lehnsrevers des Wolf Marschalk gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Marschalk übernimmt seine Verpflichtungen und bittet, da er kein Siegel hat, seinen Schwager Philipp vom Stein zu Nordheim um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist am tage unnd im jare wie meins gnedigen herrn g. h. Wilhelms lehenn brive hiebevorn ausweisett.

  • Archive signature: 1094
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1500 Februar 7.

Enthält auch: Insert: 1500 Februar 7. Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Wolf Marschalk. Lehnsobjekt/-e: Marschallamt mit acht Hufen Land und einer Mühle zu Einhausen sowie sonstigem Zubehör, wie es dessen verstorbener Vater Georg Marschalk vom Vater des Grafen hatte. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Geben 1500 an Freitage nach Dorothee.

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Lehnsrevers der Brüder Georg Sittich und Hektor Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Georg Sittich siegelt, auch für den Bruder.
Der geben ist am tag und im jar als im lehenbrieff angezeigt.

  • Archive signature: 1095
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 Oktober 5.

Enthält auch: Insert: 1530 Oktober 5. Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für die Brüder Georg Sittich und Hektor Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld. Lehnsobjekt/-e: Marschallamt mit acht Hufen und einer Mühle zu Einhausen sowie dem sonstigen Zubehör, hatten zuvor der Großvater Georg und der Vater Wolf Marschalk. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zu Schmalkaldn am Mitwochn nach sannct Michels tag 1530.

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Lehnsrevers des Adam Georg Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Siegel des Ausstellers.
Geschehen und geben im jhar unnd am tag wie oben im lehenbrieff vermeldet.

  • Archive signature: 1096
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1576 April 9.

Enthält auch: Insert: 1576 April 9, Schleusingen. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Adam Georg Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld. Lehnsobjekt/-e: Erbmarschallamt mit acht Hufen und einer Mühle zu Einhausen und sonstigem Zubehör, wie sie der Urgroßvater Georg, der Großvater Wolf und der Vater Georg Sittich vom Grafen und dessen Vater hatten. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Schleusingen am neunden Aprilis 1576.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen und Adam Wolf von Heldritt zu Ebertshausen als Vormünder des Adam Melchior Marschalk von Ostheim. Lehnsobjekt/-e: hennebergisches Erbmarschallamt mit acht Hufen Land und einer Mühle zu Einhausen sowie dem sonstigen Zubehör, hatten vorher Adam Melchiors Vater Adam Georg und der Großvater Georg Sittich Marschalk. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung, Unterschriften der Räte und des Kanzlers.
Der gebenn ist zu Schleusungenn am dreisigstenn monatstag Aprilis 1606.

  • Archive signature: 1097
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 30.

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Unterschriften: Hans von Wolffersdorff ss. Humpert von Langen manu pp. Michael Strauß H. Cantzler sst.

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Lehnsrevers des Adam Melchior Marschalk von Ostheim zu Marisfeld gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Übliche Verpflichtungen; Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am tage und im jhar alß obstehet.

  • Archive signature: 1098
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1614 Januar 27.

Enthält auch: Insert: 1614 Januar 27, Meiningen. Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg und der Herzöge zu Sachsen für Adam Melchior Marschalk von Ostheim zu Marisfeld. Lehnsobjekt/-e: hennebergisches Erbmarschallamt mit acht Hufen und einer Mühle zu Einhausen sowie dem sonstigen Zubehör, hatten zuvor der Vater Adam Georg und der Großvater Georg Sittich Marschalk. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 27. monatstag Januarii 1614.

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Lehnsrevers des Johann (Hanns) von Schaumberg zu Niederfüllbach gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist im jar unnd tag obengemeldt.

  • Archive signature: 1099
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1537 März 20.

Enthält auch: Insert: 1537 März 20. Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Johann (Hanns) von Schaumberg zu Niederfüllbach. Lehnsobjekt/-e: ein Viertel des Zehnten zu Zeil und ein Drittel des Dorfes Herreth, in acht Güter geteilt, mit dem Schenkrecht, hatte zuvor Paul von Schaumberg zu Lichtenfels vom Grafen. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist auff Dinstag nach dem Sontag Judica 1537.

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Lehnsrevers des Kaspar von Sternberg als Lehnträger des Heinrich von Schaumberg, Domherrn zu Worms, gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am tage und im jare als oben ... stehet.

  • Archive signature: 1100
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1550 Mai 9.

Enthält auch: Insert: 1550 Mai 9. Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Kaspar von Sternberg als Lehnsträger des Heinrich von Schaumberg, Domherrn zu Worms. Lehnsobjekt/-e: ein Viertel des Zehnten zu Zeil und ein Drittel des Dorfes Herreth, in acht Güter geteilt, mit dem Schenkrecht. Heinrich hatte diese nach dem Tod seiner ohne männliche Erben gestorbenen Brüder als nächster Agnat gemutet und, da er als Geistlicher das Lehen nicht empfangen kann, den Kaspar von Sternberg als Lehnsträger benannt. Das Lehen hatte zuletzt Hans von Schaumberg zu Niederfüllbach. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist Freittag nach Cantate 1550.

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Lehnsrevers des Hans Joachim von und zu Haun, auch für seinen Bruder Simon, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Geben und geschehen im jar unnd tage wie oben im lehenn brieff vermeldet.

  • Archive signature: 1101
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1566 November 22.

Enthält auch: Insert: 1566 November 22. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Hans Joachim von und zu Haun, auch wegen seines Bruders Simon. Lehnsobjekte, hatten die Vettern Friedrich und Andreas von Haun von Albrecht Grafen zu Henneberg; sie sind nach dessen Tod an den Vater des Ausstellers gefallen: eine Hälfte an Lehen, Zinsen und Gütern, die von Johann von Leimbach angefallen sind: ein Hof zu Salzungen mit Zubehör, der Besitz unter den Salzpfannen und vor dem oberen Tor; der Besitz zu Langenfeld, Leimbach, Rimersfurt und im Stulloch; Äcker am Sandweg; Güter zu Witzelroda mit Zubehör und das Leimbachische Werth; Güter im Beimelischen Grund und sonst im Gericht Salzungen; fünf Gulden und 18 alte Groschen Gülte auf das Rathaus zu Salzungen, rühren vom Grafen allein zu Lehen. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist Freitag denn 22. Novembris 1566.

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Lehnsrevers des Reichard von der Kere, Dompropstes zu Würzburg, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist, wie obstehet.

  • Archive signature: 1102
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1562 Juni 4.

Enthält auch: Insert: 1562 Juni 4, Schleusingen. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Reichard von der Kere, Dompropst zu Würzburg. Der erhält für den Fall, dass sein Bruder Reinhard von der Kere ohne Hinterlassung von Leibeserben stirbt, auf Lebenszeit die Nutzung der hennebergischen Lehen, obwohl er als Geistlicher die üblicherweise nicht empfangen kann und er im geistlichen Stand bleiben möchte. Die von der Kere haben über Jahrhunderte diese Lehen von der Grafschaft getragen; das Geschlecht steht nun nur noch auf dem kinderlosen und kranken Bruder. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zu Schleusingen den viertten Junii 1562.

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Lehnsrevers des Andreas Fuchs von Bimbach zu Möhren gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am tage und im jhare also obstehet.

  • Archive signature: 1103
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Februar 28.

Enthält auch: Insert: 1560 Februar 28. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für die Brüder Hans Fuchs, Domherrn zu Bamberg und Würzburg, sowie Andreas Fuchs von Bimbach zu Möhren. Lehnsobjekt/-e: Zehnt zu Dingolshausen in Feld und Dorf von neun Hufen und einem Lehen, deren Vater Christoph Fuchs in der Teilung mit seinem Bruder zugefallen; die Lehen waren durch den Tod des Albrecht Grafen zu Henneberg an den Vater des Grafen gekommen und durch die beiden Brüder von diesem empfangen worden. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist Mittwochen nach Esto mihi 1560.

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Lehnsrevers des Sigmund von Schaumberg zu Niederfüllbach, Pflegers zu Arberg, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Siegel des Ausstellers.
Gebenn unnd geschehenn am tage unnd im jahre als obstehet.

  • Archive signature: 1104
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1577 Mai 21.

Enthält auch: Insert: 1577 Mai 21, Maßfeld. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Sigmund von Schaumberg zu Niederfüllbach. Lehnsobjekt/-e: ein Viertel des Zehnten zu Zeil und ein Drittel des Dorfes Herreth, in acht Güter geteilt, samt dem Schenkrecht, hatten zuvor Hans von Schaumberg zu Niederfüllbach, dann Hans von Schaumberg zu Mupperg und zuletzt Sigmunds verstorbener Vetter Veit Ulrich von Schaumberg zu Thundorf. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Masfeldt am einn unnd zwannzigstenn tag Maii 1577.

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Lehnsrevers des Hans Paul von Schaumberg zu Schney, bambergischen Hauptmanns zu Kronach, als Lehnsträger der Brüder und Vettern von Schaumberg, Burggrafen zu Thundorf, gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Siegel des Burggraftums Thundorf.
Der gebenn im jahr unndt tagk wie obenn im lehenbrieff vermeldett.

  • Archive signature: 1105
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1581 Oktober 17.

Enthält auch: Insert: 1581 Oktober 17. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Hans Paul von Schaumberg als Lehnträger derer von Schaumberg zu Thundorf. Lehnsobjekt/-e: ein Viertel des Zehnten zu Zeil und ein Drittel des Dorfes Herreth, in acht Güter geteilt, samt dem Schenkrecht, gekauft vom Vetter Sigmund von Schaumberg zu Niederfüllbach. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zu Schleußingen denn siebentzhenden Octobris 1581.

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Lehnsrevers des Valentin vom Stein zu Nordheim im Grabfeld gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Übliche Verpflichtungen; Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am tag und im jare als obstehett.

  • Archive signature: 1106
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 April 21.

Enthält auch: Insert: 1560 August 21. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Valentin vom Stein zu Nordheim im Grabfeld. Lehnsobjekt/-e: Ruppers ganz mit Zubehör in Burg und Feld mit Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, Zinsen, Gülten, Ehren, Nutzen, Rechten, Freiheiten, Würden und Gewohnheiten; ein Drittel des Sackzehnten zu Häselrieth, erbringt je zehn Malter Korn und Hafer Hildburghäuser Maß und ein Fuder Heu; Turm am Hermannsfelder See mit Zubehör; Besitz der verstorbenen Brüder Heinz und Andreas von Wechmar zu Haselbach, den sie von des Grafen Vater hatten und den Valentins Vater Philipp vom Stein von ihnen gekauft hat; 210 Malter Korn, Weizen und Hafer am Sackzehnten zu Hendungen mitsamt dem kleinen Zehnten, dem Vater des Grafen vom verstorbenen Grafen Albrecht von Henneberg zugefallen und zuletzt durch Philipp vom Stein von Graf Albrecht empfangen. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Mittwochen den 21ten Augusti 1560.

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Lehnsrevers des Veit Ulrich von Schaumberg zu Thundorf gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Übliche Verpflichtungen; Siegel des Ausstellers.
Gebenn unnd geschehenn ahm tag und im jahr als obsteht.

  • Archive signature: 1107
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Februar 2.

Enthält auch: Insert: 1560 Februar 2, Schleusingen. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Veit Ulrich von Schaumberg zu Thundorf. Lehnsobjekt/-e: ein Viertel des Zehnten zu Zeil und ein Drittel des Dorfes Herreth, in acht Güter geteilt, samt dem Schenkrecht, hatten Hans von Schaumberg zu Niederfüllbach und zuletzt der Vetter Hans von Schaumberg zu Mupperg. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Schleusingenn denn andern tag Februarii 1560.

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Lehnsrevers des Dr. jur. Wilhelm Rudolf Meckbach gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Unterschrift und Siegel des Ausstellers.
Gebenn unnd geschehenn im jar unnd am tagk wie obenn im lehenbrief vermeldet.

  • Archive signature: 1108
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1581 Februar 14.

Enthält auch: Insert: 1581 Februar 14. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Dr. jur. Wilhelm Rudolf Meckbach. Lehnsobjekt/-e: Recht zur Beschaffung von Bau- und Brennholz für den Eigenbedarf in einem näher beschriebenen Bezirk um Roßrieth; die Lage der Grenzsteine wird angegeben. Meckbach hatte darauf bereits eine Anwartschaft von Seiten des Hauses Sachsen. Das Lehen ist dem Grafen von denen von der Kere heimgefallen. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel und Unterschrift des Ausstellers.
Der gebenn ist zue Maßfeldt am vierzehendenn Februarii 1581.

Unterschrift: Wilh. R. Meckbach D. ss.

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Lehnsrevers des Hans von Schaumberg zu Mupperg gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist 1554 denn erstenn tag Junii.

  • Archive signature: 1109
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1554 Juni 1.

Enthält auch: Insert: 1554 Juni 1. Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Hans von Schaumberg zu Mupperg. Lehnsobjekt/-e: ein Viertel des Zehnten zu Zeil und ein Drittel des Dorfes Herreth, in acht Güter geteilt, samt dem Schenkrecht; hatte zuletzt Hans von Schaumberg zu Niederfüllbach. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist Freittags den ersten tag des monats Julii 1554.

Zum Datum: 1554 fiel der 1. Juni auf einen Freitag, der 1. Juli auf einen Sonntag. Das Datum des Reverses zeigt, dass das Datum Juni 1 korrekt ist.

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Ludwig (Lotz) Gotschalk bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben: einen Hof zu Exdorf (-dorff), genannt Hellegreffen Hof, den er von denen von Exdorf gekauft hat und den diese - Wilhelm, Eucharius und Kilian von Exdorf - vom verstorbenen Vater des Grafen zu Mannlehen empfangen hatten; eine Hufe in der Mark von Jüchsen (Jochsen), die er von Stephan Martersteck gekauft hat und die dieser und sein verstorbener Vater vom Vater des Grafen zu Lehen hatten. Diese Güter mit Zubehör - Häusern, Höfen, Hofreiten, Äckern, Wiesen, Baumgärten, Holz, Feld, Wunne und Weide - hat er jetzt vom Grafen empfangen, wie die genannten Vorbesitzer sie hatten. Der Graf hat seine und seiner Erben Rechte sich vorbehalten; Ludwig hat davon die üblichen Verpflichtungen; er siegelt.
Der gegeben yst am Sontage Misericordia Domini a. d. 1427.

  • Archive signature: 1156
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 4.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, seinen Getreuen Heinrich (Heintzen) Lyncke und Johann (Hannsen) Kemphe die Fischweide zu Mannlehen verliehen zu haben, die in Obermaßfeld (Obern Masfeld) beginnt und hinab bis zur Wiese des Wilhelm von der Kere geht, dazu sieben Pflugäcker beim Hermannsgraben an der Straße sowie ein Fischlehen mit Zubehör in Dorf, Feld und Kirchhof, das zuvor Lorenz Eppeler vom verstorbenen Vater des Grafen hatte. Die beiden Lehnsleute haben zugesagt, den Grafen mit Fischen zu versorgen und mit dem großen Dienst seinen Hof wöchentlich aufzusuchen, insbesondere aber an den Vorabenden der Feste wie seit alters hergekommen, dazu mit dem hennebergischen Dienst jeden Freitag, wie es treue Fischer ihrem Herrn gegenüber zu tun verpflichtet sind. Siegel des Ausstellers.
Am Sontage Jubilate a. d. 1429.

  • Archive signature: 1158
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1429 April 17.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Otto Smaltzkasten, Bürger zu Meiningen (Meyningen), als Lehnsträger und Vormund der Brüder Johann und Georg (Jorgen) Warmund, Söhne des verstorbenen Hertnid Warmund, mit 36 Acker im oberen, 45 im mittleren und 55 im Niederfeld, drei Acker Wiesen beim Siechhaus, 60 Acker eldern auf den Bergen, etlichen Zinsen an Unschlitt, Hühnern, Gänsen, Eiern und Hellern, alles in der Mark von Meiningen, 5 ½ Acker Wiesen unter Landswehr (-were), wie es von Johann (Hansen) Volcker auf Hertnid gekommen ist und von der Herrschaft zu Lehen rührt. Seine und seiner Erben Rechte behält der Graf sich vor. Die vom Bischof von Würzburg (Wurtzpurg) beurkundeten Wittumsrechte der Katharina, Mutter der beiden Warmund, bleiben davon unberührt. Siegel des Ausstellers.
Geben uff Dinstag nach Judica a. d. 1441.

  • Archive signature: 1160
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1441 April 4.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Konrad (Contzen) Smide und Johann (Hannßen) Mulner gemeinsam mit drei Acker und einem Viertel Weingarten in der Mark zu Mühlfeld (Mulfelt) zwischen Johann (Hannsen), Hermann und Johann (Hannsen) Kelner; die Weingärten haben sie von Johann (Hannsen) Smide gekauft. Davon ist jährlich an Martini [11. Nov.] ein halber Gulden an den gräflichen Zoll zu Eußenhausen (Ussenhusen) zu liefern. Die Lehnsleute haben ihre Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Gebin uff Donerstag nach Assumptionis Marie a. d. 1442.

  • Archive signature: 1161
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1442 August 16.

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Johann (Hanns) Martersteck bekundet für sich und seine Leibeslehnserben, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold fünf Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen (Ussenhusen) zu Mannlehen empfangen zu haben; davon hat er zwei vom verstorbenen Wilhelm von der Kere, die übrigen drei von Stephan von Königshofen (Konigeshoven) gekauft, die sie vom Vater des Grafen zu Lehen hatten. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen; die Rechte der Grafen und der Herrschaft bleiben vorbehalten. Johann bittet Ludwig (Luczen) von Jüchsen (Juchssen), Vogt zu Maßfeld (Masfelt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff Sonntag Oculi a. d. 1445.

  • Archive signature: 1163
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1445 Februar 28.

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Hermann Simon, gesessen zu Eußenhausen (Ussenhusen), bekundet für sich und seine Leibeslehnserben, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold anderthalb Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen zwischen den Weingärten des Friedrich (Fritzen) von der Kere und des Johann (Hannsen) Clause sowie einen Acker Weingarten daselbst an der lieten bei Matthias Giselbrechts Weingarten zu Mannlehen empfangen zu haben zu den üblichen Verpflichtungen. Die Rechte der Grafen und der Herrschaft bleiben vorbehalten. Hermann bittet Johann (Hannsen) vom Berge um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin auf sant Georien tag a. d. 1445.

  • Archive signature: 1164
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1445 April 23.

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Die Brüder Johann (Hanns) und Hermann Simon, gesessen zu Eußenhausen (Ussenhusen), bekunden für sich und ihre Leibeslehnserben, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zwei Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen an der hoenlitin, die sie bisher vom Vater der Grafen hatten, zu Mannlehen empfangen zu haben mit den üblichen Verpflichtungen. Die Rechte der Grafen und der Herrschaft bleiben vorbehalten. Die Aussteller bitten Johann (Hannsen) vom Berge um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin auf sannt Georien tag a. d. 1445.

  • Archive signature: 1165
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1445 April 23.

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Matthias Karle und sein Sohn Johann (Hanns) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold deren Fischlehen zu Einhausen (Eynhusen) mit Äckern, Wiesen und Zubehör zu Mannlehen empfangen zu haben, wie sie das vom Vater der Grafen hergebracht haben. Sie sollen den Grafen mit Fischen dienen und ihren Hof damit aufsuchen, wie es üblich ist und zu den üblichen Verpflichtungen. Sie bitten Hermann Drebekule, Rentmeister zu Schmalkalden (Smal-), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin auf Sonntag vor sant Matheus tag a. d. 1445.

  • Archive signature: 1166
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1445 September 19.

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Johann (Hanns) Kule bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold für sich und seine Leibeslehnserben eine Hälfte eines Hofes zu Neubrunn (Nunborn), genannt Haselbach-Hof, mit einer Hälfte des Zubehörs in Dorf und Feld, wie er es bisher vom Vater der Grafen hatte, zu Mannlehen empfangen zu haben zu den üblichen Verpflichtungen; die Rechte der Grafen und der Herrschaft bleiben vorbehalten. Kule bittet Ludwig (Luczen) von Jüchsen (Juchssen), Vogt zu Maßfeld (Masfelt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff sannt Jacobs tag des heilgin zwelfbotin 1445.

  • Archive signature: 1167
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1445 Juli 25.

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Nikolaus (Claus) Kriegk, gesessen zu Eußenhausen (Ussenhusen), bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold anderthalb Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen an der leyngrubin zu Mannlehen empfangen zu haben, die sein Vater vom verstorbenen Vater der Grafen hatte. Nikolaus hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er bittet Heinrich von Wechmar um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uf sant Michels tag a. d. 1446.

  • Archive signature: 1169
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1446 September 29.

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Johann (Hanns) Kule bekundet, für sich, seine jetzige Ehefrau Ottilie sowie die gemeinsamen Söhne und Töchter von den Brüdern Wilhelm, Johann und Berthold Grafen zu Henneberg das sogenannte Wintersgut zu Obermaßfeld (Obernmasfelt) mit Zubehör in Dorf und Feld - Äckern, Wiesen, Wunne und Weide - auf ihrer aller Lebenszeit erhalten zu haben. Nach deren Tod fällt das Gut an die Grafen zurück. Solange aus dem Personenkreis noch jemand lebt, sollen sie in ruhigem Besitz des Gutes bleiben. Johann Kule hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er bittet den Priester Eckhard Junge, Domherrn zu Schmalkalden (Smal-), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff den Zwelfeten a. d. 1446.

  • Archive signature: 1170
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1446 Januar 6.

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Johann (Hanns) Hentinger, gesessen zu Eußenhausen (Ussenhusen), bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben drei Acker Weingärten in der Mark von Eußenhausen an der leytin mit Zubehör, wie er diese bis jetzt vom verstorbenen Vater der Grafen hatte. Johann hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er bittet Heinrich von Wechmar, Vogt zu Henneberg, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin auf Sonntag Judica a. d. 1446.

  • Archive signature: 1171
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1446 April 3.

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Die Brüder Volkmar und Johann (Hans) Schucze bekunden: Wilhelm, Johann und Berthold Grafen zu Henneberg haben Johann wegen seiner ihrem verstorbenen Vater geleisteten Dienste und beide Brüder mit einem vom Vater verliehenen Lehen zu Barchfeld (-felt) belehnt nach Ausweis zweier Urkunden vom gleichen Tag; diese sind inseriert. Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Heinrich vom Stein zu Liebenstein um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff den tag und in der jarzale als obgeschriben sted.

  • Archive signature: 1172
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1446 Oktober 28.

Enthält auch: Inserte: 1446 Oktober 28. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt, auch im Namen seiner Brüder Johann und Berthold, den Johann (Hans) Schucze und seine Leibeslehnserben wegen der ihrem verstorbenen Vater über lange Zeit geleisteten Dienste zu Mannlehen mit einem Viertel des Burgwalls zu Oberkatz (Obernkatza) samt einem Viertel des Zubehörs an Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, das vormals Friedrich (Fricz) Brate von ihrem Vater hatte; ein Viertel hat Hartung Brate inne. Johann Schucze und Hartung Brate sollen den Schlag der Grafen zu Oberkatz verwahren, wie es hergekommen ist. Ihre und ihrer Erben Rechte behalten die Grafen sich vor. Johann hat davon die üblichen Verpflichtungen, die er beschworen hat. Graf Wilhelm siegelt, auch für seine Brüder.
Geben uff Simonis et Jude a. d. 1446.-
1446 Oktober 28. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt, auch im Namen seiner Brüder Johann und Berthold, die Brüder Volkmar und Johann (Hannsen) Schucze und ihre Leibeslehnserben mit einem Viertel aller Lehen, die sie von ihrem Vater zu Barchfeld (-felt) gehabt haben, samt einem Viertel allen Zubehörs in Dorf und Feld; die übrigen drei Viertel haben sie vom Oheim [dem Landgrafen] von Hessen zu Lehen. Ihre und ihrer Erben Rechte behalten die Grafen sich vor. Die Brüder haben davon die üblichen Verpflichtungen, die sie beschworen haben. Graf Wilhelm siegelt, auch für seine Brüder.
Gebin uff Simonis et Jude a. d. 1446.

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Konrad Beyme bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu erblichem Lehen empfangen zu haben ein Erbe zu Jüchsen (Uchsen) mit allem Zubehör in Dorf und Feld, Äckern, Wiesen, Wunne und Weide, wie es vormals die von Werthes (Wertes) von der Herrschaft Henneberg hatten. Davon sind jährlich an Michaelis 40 alte Groschen als Erbzins auf das Schloss Hutsberg (-perge) oder einen anderen angewiesenen Ort fällig. Ein Verkauf des Erbes ist nur mit den Zinsen und mit Zustimmung der Grafen möglich; die Käufer haben es um Handlohn - einen Gulden von je zehn Gulden - von den Grafen zu empfangen. Konrad übernimmt diese Verpflichtungen und bittet Kaspar von der Tann (Thann), Kustos und Pastor zu Schmalkalden (Smal-), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Geben uff Ffritag nach Phingstten a. d. 1447.

  • Archive signature: 1174
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1447 Juni 2.

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Nikolaus (Claus) Gunther, Müller zu Obermaßfeld (Obernmasfelt), bekundet: Der verstorbene Wilhelm Graf zu Henneberg hatte ihm eine Mühlstatt zwischen dem Dorf Obermaßfeld und der Werra und zwei eingeschlossene Altwässer (hete) auf demselben Ufer verliehen zu den zweien, die er ihm zuvor auf dem anderen Ufer überlassen und verliehen hatte. Nikolaus hatte auf der Mühlstatt eine Mühle gebaut, die aber Schäden erlitten hat und dort nicht bleiben konnte. Der Graf hatte den Zins auf die Mühlstatt erhöht, ihm zu den vorhandenen zwei weitere Altwässer verliehen und ihn von der Bede befreit. Die Grafen Wilhelm, Johann und Berthold, Söhne des verstorbenen Grafen, haben ihm nun die alte Mühlstatt diesseits der Werra, die Bedefreiheit und die beiden Altwässer jenseits der Werra zusätzlich zu den beiden auf dem diesseitigen Ufer überlassen. Nikolaus und seine Erben sollen diese künftig zusammen in Leihe innehaben und als Erbzins an Michaelis [29. Sept.] vier rheinische Gulden, ein Schock Eier, ein Fastnachtshuhn und fünf Groschen Abgabe (wiesunge) davon geben. Nikolaus übernimmt seine Verpflichtungen und bittet Ludwig (Lucze) von Jüchsen (Juchssen) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff Mitwach vor Pfingsten a. d. 1447.

  • Archive signature: 1176
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1447 Mai 24.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, auch für seine Brüder Johann und Berthold: auf den ihnen von Thomas Graß anerstorbenen Hof zu Obermaßfeld (Obernmasfelt) waren der Katharina Stock, Johann (Hannsen) Stocks Ehefrau, auf Bitten des Graß, ihres damaligen Ehemannes, 500 Gulden verschrieben worden. Jetzt sind sie mit Johann Stock übereingekommen, der ihnen Behausung und Hof zu Stepfershausen (Sterppffirshusen) mit Zubehör und 100 Gulden überlassen und dafür für sich und seine Leibeslehnserben den genannten Hof zu Obermaßfeld mit Bergfried, den jetzt von Fickolt besessenen Hof, den er an sich bringen kann, und fünf Viertel Krautgarten an der Jüchse (Juchssen) mit Zubehör in Dorf und Feld - Äcker, Wiesen, Holz, Feld, Wunne und Weide - zu Mannlehen erhalten hat mit den üblichen Verpflichtungen. Diese hat er beschworen; ihre und ihrer Herrschaft Rechte behalten die Grafen sich vor. Wilhelm siegelt, auch für seine Brüder.
Gebin am Mitwachin nach unser Frauwen tag visitacionis a. d. 1448.

  • Archive signature: 1177
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1448 Juli 3.

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Nach dem Rückvermerk hatte den Hof später Heinrich Teufel (Heintz Tufel).

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Franz Gunther, Johann (Hanns) Rote und Johann (Hanns) Karle als Lehnsträger des Eucharius Karle bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold eine Hufe zu Einhausen (Eynhusen) mit Zubehör in Dorf und Feld, genannt goldene Hufe, zu Lehen empfangen zu haben, wie ihre Vorfahren es auf sie gebracht und sie sie bisher vom verstorbenen Vater der Grafen gehabt haben. Die Zinse und Rechte des Klosters Wechterswinkel (Westerßwinckel) und die Rechte der Grafen und ihrer Erben bleiben vorbehalten. Dies haben die Aussteller beschworen; sie bitten Ludwig (Luczen) von Jüchsen (Juchssen), Vogt zu Maßfeld (Masfelt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff unser lieben Frauwen tag concepcionis latinisch genant a. d. 1448.

  • Archive signature: 1178
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1448 Dezember 8.

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Die Brüder Stephan und Johann (Hanns) Gunther bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu erblichem Lehen empfangen zu haben eine Hufe Land zu Einhausen (Eynhusen) mit Zubehör in Dorf, Kirchhof und Feld, die sie bis jetzt vom verstorbenen Vater hatten. Die Hufe ist in gutem baulichem Zustand zu halten; jährlich an Michaelis sind davon sechs Gulden fällig. Die Rechte der Grafen und ihrer Erben bleiben vorbehalten. Die Brüder beschwören ihre Verpflichtungen und bitten Ludwig (Luczen) von Jüchsen (Juchssen), Vogt zu Maßfeld (Masfelt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff sannt Lucien tag a. d. 1448.

  • Archive signature: 1179
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1448 Dezember 13.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt, auch im Namen seiner Brüder Johann und Berthold, den Heinrich (Heintzen) Lincke zu Ritschenhausen (Rutschenhusen) mit einem Acker Wiese an der Salzbrücke; davon sind als Erbzins jährlich an Michaelis [29. Sept.] ein halbes Schock Groschen Landwährung, eine Abgabe zu Weihnachten und ein Fastnachtshuhn in das Schloss Untermaßfeld (Nidern Masfelt) fällig. Ein Verkauf ist nur mit den Zinsen gestattet und bedarf der Zustimmung der Grafen. Wilhelm siegelt, auch für seine Brüder.
Gebin uff sant Simon Judas tag a. d. 1449.

  • Archive signature: 1180
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 Oktober 28.

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Heinrich (Heincz) Kule bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Lehen empfangen zu haben einen halben Hof zu Neubrunn (Nunbron), genannt der von Haselbach Hof, den er von Johann (Hannsen) Martersteck gekauft hat, mit der zugehörigen Hälfte an Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, Häusern, Hofreiten und sonstigem Zubehör in Dorf, Kirchhof und Feld. Sterben Kule oder seine Erben ohne Leibeslehnserben, soll die Hälfte an Töchter und deren Leibeserben fallen. Die Rechte der Grafen und ihrer Herrschaft bleiben vorbehalten. Kule hat seine Verpflichtungen beschworen. Er bittet Ludwig (Loczen) von Jüchsen (Juchssen) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff sant Michels tag a. d. 1449.

  • Archive signature: 1181
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 September 29.

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Heinrich Schuman, Schultheiß zu Meiningen (Meynungen), bekundet, auch für seine Frau Margarete und seine Erben, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu erblichem Lehen empfangen zu haben viereinhalb Acker Wiesen, genannt breytwiesen, in der Mark von Nieder-Sülzfeld (Nidernsulczfelt) vor dem dippelstale an der Sülze (Sultza), die er zuvor vom verstorbenen Vater der Grafen hatte; davon ist als jährlicher Zins ein Fastnachtshuhn in das Schloss Untermaßfeld (Nidernmasfelt) fällig. Die Rechte der Grafen und ihrer Erben bleiben vorbehalten. Nach einem Verkauf soll die Wiese den Käufern ohne Handlohn verliehen werden. Heinrich übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
Gebin uff Sonntag Judica a. d. 1449.

  • Archive signature: 1182
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 März 30.

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Johann (Hanns) Sachsse, Rentmeister zu Schmalkalden (Smal-), bekundet: Er war etliche Jahre Amtmann und Diener der Brüder Wilhelm, Johann und Berthold Grafen zu Henneberg und hat in deren Diensten etliche Schäden an Pferden und anderen Dingen erlitten. Dafür haben ihm die Grafen einen Hof zu Niederschmalkalden (Nidernsmal-) verliehen, der ihnen von Georg (Jorgen) Silberbaumer ledig gefallen ist. Sachsse verzichtet dafür auf alle Forderungen, auch wegen verdienten Lohnes, bis zu diesem Tag. Wird ihm der Hof durch Silberbaumers Erben gerichtlich abgewonnen, schulden ihm die Grafen 50 Gulden für Lohn und Schäden. Siegel des Ausstellers.
Gebin uff sant Michels tag a. d. 1449.

  • Archive signature: 1183
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 September 29.

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Kaspar Jogst bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben das sogenannte Kelermans Gut zu Sülzfeld (Sulczfelt) mit Zubehör in Feld und Dorf - Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide; Kaspar soll dort baulich sitzen und davon ein reisiges Pferd für die Bedürfnisse der Grafen unterhalten. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Kaspar bittet Heinrich von Wechmar um Besiegelung, dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff Sonnabent vor Judica a. d. 1450.

  • Archive signature: 1184
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1450 März 21.

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Heinrich (Heintz) Wyber, gesessen zu Eußenhausen (Ussenhusen), bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben zwei Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen, die vormals Junker Wilhelm von der Kere gehörten, die er jetzt von Johann (Hannsen) Martersteck gekauft hat und die vom Grafen zu Lehen rühren. Wyber hat davon die üblichen Verpflichtungen. Er bittet Heinrich von Wechmar um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1450 an sant Johanns tag des heilgen zwelfbotenn und ewangelistenn.

  • Archive signature: 1185
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 Dezember 27.

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Bei der Auflösung des Datums ist der Weihnachtsstil zu beachten.

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Die Brüder Andreas und Johann (Hanns) Krieg von Eußenhausen (Ussenhusen) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben anderthalb Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen an der leyngrubin, die zuvor ihr Vater von den Grafen hatte. Andreas hat seine Verpflichtungen beschworen; wenn Johann volljährig geworden ist, soll er das ebenfalls tun. Andreas bittet Ludwig (Lutzen) von Jüchsen (Juchsen) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uf Montag nach dem heilgin Cristag a. d. 1450.

  • Archive signature: 1186
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 Dezember 29.

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Bei der Auflösung des Datums ist der Weihnachtsstil zu beachten.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt, auch im Namen seiner Brüder Johann und Berthold, die Brüder Andreas und Johann (Hannsen) Krieg zu Eußenhausen (Ussenhusen) zu Mannlehen mit anderthalb Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen an der leyngruben, die deren Vater zuvor von ihnen hatte. Andreas hat seine Verpflichtungen beschworen; Johann soll dies tun, wenn er volljährig geworden ist. Graf Wilhelm siegelt, auch für seine Brüder.
Gebin am Montag nach dem Cristage a. d. 1450.

  • Archive signature: 1187
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 Dezember 29.

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Bei der Auflösung des Datums ist der Weihnachtsstil zu beachten.

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Peter und Heinrich (Heintz) am Born, Bürger zu Meiningen (Mey-), bekunden, für sich, ihre Ehefrauen Margarete (Grethen) und Czise von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold zu erblichem Lehen empfangen zu haben viereinhalb Acker Wiesen, genannt breitwisen, in der Mark von Nieder-Sülzfeld (Nidernsultzfelt) vor dem dipoltstale an der Sülze (Sultza), die ihr verstorbener Vater von Berthold (Betzen) am Keller (keler) gekauft hatte; von diesen Wiesen hat Heinrich Schuman, Schultheiß zu Meiningen, ebenfalls viereinhalb Acker von den Grafen zu Lehen. Die Brüder schulden davon jährlich ein Fastnachtshuhn auf das Schloss Untermaßfeld (Nidernmasfelt). Die Rechte der Grafen und ihrer Erben bleiben vorbehalten. Nach einem eventuellen Verkauf sollen die Käufer die Wiesen ohne Handlohn zu Lehen erhalten. Die Brüder haben ihre Verpflichtungen beschworen; sie bitten Johann (Hansen) vom Berge um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff Mitwochen vor Palmen 1450.

  • Archive signature: 1188
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1450 März 25.

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Wilhelm Graf zu Henneberg verleiht, auch im Namen seiner Brüder Johann und Berthold, erblich dem Michael am Thor, gesessen zu Ritschenhausen (Rutschenhusen), und seinen Erben eine Wiese an der Salzbrücke, distelwise genannt und etwa anderthalb Acker groß, für die jährlich an Michaelis [29. Sept.] ein Schock Groschen Landwährung und ein Fastnachtshuhn als Erbzins auf das Schloss Untermaßfeld (Nidern Masfelt) fällig sind. Beim Empfang ist der übliche Handlohn zu entrichten. Michael hat seine Verpflichtungen beschworen. Graf Wilhelm siegelt, auch für seine Brüder.
A. d. 1451 uff Donerstag nach sant Jacobs tag.

  • Archive signature: 1189
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1451 Juli 29.

Enthält auch: Zettel: disen briff sal man lassen beruhen.

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Falk Sultzfelder bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold für sich und seine Leibeslehnserben ihr Fischwasser in Untermaßfeld (Nidernmasfelt) zu Mannlehen empfangen zu haben, das am Wehr der neuen Mühle beginnt und herabgeht bis auf das Wasser des Schultheißen von Meiningen (Mey-), dazu fünf Viertel Wiesen bei der hechtgruben, die zuvor der Müller von Untermaßfeld hatte, und in jedem Feld zwei Acker Pflugland. Falk und seine Erben haben davon den Grafen an den Hochfesten, insbesondere aber jeden Freitag mit Fischen zu dienen und an jedem dieser Termine einen Dienstfisch im Wert von fünf Böhmischen zu liefern. Falk beschwört diese Verpflichtungen und bittet Peter Sturm, Vogt zu Maßfeld, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff Sonnabent nach sant Bartholomeus tag a. d. 1452.

  • Archive signature: 1195
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1452 August 26.

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Stephan Kempff und seine Frau Elisabeth (Elsse) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold erblich empfangen zu haben ein halbes Erbe zu Einhausen (-husen), das jetzt der Priester Johann (Hanns) Kreyer auf Lebenszeit innehat. Kempff, seine Frau und seine Erben schulden künftig jährlich an Michaelis den Grafen je zwei Malter Weizen, Korn und Hafer Meininger (Mey-) Maß und eine Abgabe zu Weihnachten auf das Schloss Untermaßfeld (Nidirmasfelt). Die Getreidegülten stehen auf Lebenszeit dem Johann Kreyer zu; solange erhalten die Grafen nur die Abgabe zu Weihnachten. Ein Verkauf ist nur mit dem Zins und mit Zustimmung der Grafen möglich; diese erhalten als Handlohn von je zehn Gulden Wert einen Gulden. Stephan übernimmt seine Verpflichtungen und bittet Peter Sturm, Vogt zu Maßfeld, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin auff sant Michels tag a. d. 1453.

  • Archive signature: 1196
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1453 September 29.

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Wolfram Lurcz und seine Frau Elisabeth (Elsse) bekunden: Die Höfe zu Neubrunn (Neunbronn), genannt Espachs Hof und Haselbachs Hof, sind nach dem Tod des Johann (Hannsen) Martersteck, Vater Elisabeths, entsprechend einer Verschreibung, die Martersteck von der Herrschaft Henneberg darüber hatte, an Elisabeth gefallen. Jetzt haben sich die Eheleute mit Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold dahin vertragen, dass die alten Verschreibungen kraftlos sein sollen. Die Grafen haben den Eheleuten und ihren Leibeslehnserben beide Höfe mit zugehörigen Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, Häusern und Hofstätten zu Mannlehen verliehen. Die Rechte der Grafen und ihrer Herrschaft bleiben vorbehalten. Überlebt Elisabeth ihren Mann, soll sie die Höfe auf Lebenszeit nutzen. Wolfram übernimmt seine Verpflichtungen. Beide bitten den Junker Werner von Boyneburg (Bemmel-) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gegebin uff Allerheiligen tag a. d. 1454.

  • Archive signature: 1198
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1454 November 1.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt, auch im Namen seiner Brüder Johann und Berthold, die Brüder Bartholomäus und Lorenz Tusing erblich mit dem Ziegelwerk zu Sülzfeld (Sulczfelt), wie es ihr Vater Konrad (Concz) Tusing hatte; sie sollen dort zu ihrem Nutzen Ziegel machen und jährlich davon als Zins 900 Ziegel und zehn Malter Kalkstein liefern. Die Brüder haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gebin am Donerstag nach dem Sontag Exaudi a. d. 1459.

  • Archive signature: 1202
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1459 Mai 10.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Konrad (Connczen) von Berlichingen (Berlichin) und seine Erben zu Mannlehen mit den folgenden Zinsen und Gülten im Dorf Schonungen, die er tauschweise von Heinrich (Heinczen) Fuchs zu Wonfurt (Wun-) an sich gebracht hat: eine Wiese im Seylach, hat Konrad (Conncz) Hittenbach inne für jährlich 30 Pfennige Zins; einen Garten vor dem Tor, hat derselbe für 15 Pfennige; je einen Garten vor dem Dorf, haben inne Heinrich (Heinczen) Arnolts Frau, Agnes Schreiberynn, Albrecht Smidt, der Pfarrer, Georg (Jorge) Hawe, Friedrich (Fricz) Sneyder, Agnes (Nese) Geltmennynns Sohn Johann (Hanns) und seine Geschwister, Johann (Hanns) Lannge für sich und seine Geschwister, Margarete Ulrichin und Johann (Hanns) Mulner, jeweils für 15 Pfennige; einen Garten vor dem Tor, hat Michael Herwarths Frau für 15 Pfennige. Konrad hat davon dieselben Verpflichtungen, die zuvor Heinrich Fuchs der Junge hatte; diese hat er beschworen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1462 am Dinstag nach sant Walpurgen tag.

  • Archive signature: 1207
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1462 Mai 4.

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Kaspar Jogst zu Sülzfeld (Sulczfelt) empfängt für sich, seine Frau Elisabeth (Elssen) und seine Erben von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold erblich viereinhalb Acker Wiesen, genannt Breytwiesen, in der Mark von Nieder-Sülzfeld (Nidern Sulczfelt) vor dem dipelstale an der Sülze (Sulcza), die er jetzt von Heinrich Schuman von Meiningen (Meyningen) gekauft und die dieser vom Vater des Grafen hergebracht hatte. Davon ist jährlich als Erbzins ein Fastnachtshuhn in das Schloss Untermaßfeld (Nidern Masfelt) fällig. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben davon unberührt. Einem eventuellen Käufer soll die Wiese ohne Handlohn verliehen und eine Urkunde darüber ausgestellt werden. Kaspar übernimmt seine Verpflichtungen und bittet Bernhard vom Berge um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin ame Montag nach dem Sontag Jubilate a. d. 1463.

  • Archive signature: 1208
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1463 Mai 2.

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Berthold (Betze) Langman von Eußenhausen (Eussenhusen) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg für sich und seine Leibeslehnserben einen Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen an der hohenleyten zu Mannlehen empfangen zu haben, den er jetzt von Burkhard und Kaspar Simon gekauft hat, deren Vater ihn zuvor vom Vater des Grafen hatte. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Berthold beschwört seine Verpflichtungen und bittet Heinrich von Wechmar um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1472 am Fritag nach Lucie virginis.

  • Archive signature: 1212
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1472 Dezember 18.

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Sebastian (Bastian) Cobenheubt bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg erblich die obere Mühle zu Meiningen (Mey-) halb in Leihe empfangen zu haben, die er von seinem Vater Nikolaus (Clausen) Cobenheubt gekauft hat, der sie bis jetzt innehatte. Solange der Graf und seine Erben das Amt Meiningen innehaben, schuldet er ihnen jährlich an Weihnachten zwei Malter Korn, zwei Hühner, zwei Heller und vier Schillinge Landwährung als Zins. Die Mühle ist in gutem baulichen Zustand zu halten; ggf. sollen die Grafen den Müller dazu anhalten. Sooft es nötig ist, sollen Sebastian und seine Erben die halbe Mühle vom Grafen und seinen Erben empfangen, solange diese das Amt Meiningen innehaben. Cobenheubt übernimmt seine Verpflichtungen und bittet den Junker Johann (Hanns) Stock um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1477 am Sontag sant Peter und Paulus tage.

  • Archive signature: 1214
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1477 Juni 29.

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Sebastian (Bastian) Cobenheubt, Bürger zu Meiningen (Mey-), bekundet für sich, seine Frau Anna und seine Erben, von Wolfgang, Wilhelm, Poppo und Ernst Grafen zu Henneberg die obere Mühle zu Meiningen ganz als Zinsgut empfangen zu haben, die er nun ganz von seinem Vater Nikolaus (Clausen) Cobenheubt gekauft hat, der sie bis jetzt innehatte. Solange die Grafen Amt und Stadt Meiningen innehaben, haben Sebastian und seine Erben jährlich zu Weihnachten als Zins vier Malter Korn, vier Hühner, vier Heller und acht Schillinge Landwährung zu liefern. Die Mühle ist in gutem baulichen Zustand zu halten. Geschieht dies nicht, sollen die Grafen die Müller dazu anhalten. Sooft es nötig ist, sollen Sebastian, seine Frau Anna und seine Erben die Mühle vom Grafen und seinen Erben empfangen, solange diese das Amt Meiningen innehaben. Cobenheubt übernimmt seine Verpflichtungen und bittet Kilian Westhausen (-husen), Schreiber der Grafen, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1481 am Montag nach dem Sonntag Reminiscere in der heiligen Vasten.

  • Archive signature: 1215
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1481 März 19.

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Nikolaus (Claus) Belridt bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern und Erben für sich, seine Frau und seine Erben neun Acker Wiesen, Breitwiesen genannt, in der Mark von Nieder-Sülzfeld (Nidern Sultzfelt) vor dem dipelstale an der Sülze (Sultza) gelegen, zu Erblehen empfangen zu haben; eine Hälfte sind ihm mit seiner Frau von seinem Schwiegervater Adam Smyd zugefallen, die andere Hälfte hat er von den Vettern Peter und Jakob am Bronn gekauft; diese hatten die Wiesen vom Vater der Grafen zu Lehen getragen. Nikolaus, seine Frau und seine Erben sollen als Zins jährlich zwei Fastnachtshühner in das Schloss Untermaßfeld (Nidernmasfelt) liefern. Wenn die Besitzer die Wiesen verkaufen, sollen die Grafen sie den Käufern ohne Handlohn verleihen. Belridt übernimmt seine Verpflichtungen und bittet Johann (Hannsen) Stock um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1482 am Dinstag nach sant Lorencen tag.

  • Archive signature: 1216
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1482 August 13.

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Wolfgang Graf zu Henneberg belehnt die Brüder Martin und Johann (Hannsen) Wyber zu Eußenhausen (-husen) und ihre Leibeslehnserben zu Mannlehen mit zwei Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen, die vormals Johann (Hans) Martersteck besaß und die ihr verstorbener Vater Heinrich (Heintz) Wyber vom Vater des Grafen hatte. Die Rechte des Grafen und seiner Herrschaft bleiben vorbehalten. Die Brüder haben ihre Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1483 am Mitwachen nach sant Barthelmes des heiligen zwelffboten tag.

  • Archive signature: 1218
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1483 August 27.

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Kaspar Gütich bekundet für sich, seine Frau Margarete und seine Erben, von den Brüdern Wilhelm und Ernst Grafen zu Henneberg als Zinsgut und Erblehen empfangen zu haben die obere Mühle zu Meiningen (Mey-) ganz, die er jetzt von Johann (Hannsen) Rosenkranz und seiner Frau, den bisherigen Inhabern, gekauft hat. Solange die Grafen Amt und Stadt Meiningen innehaben, sind ihnen davon jährlich an Weihnachten als Zins vier Malter Korn, vier Hühner, vier Heller und acht Schillinge Landwährung zu liefern; die Mühle ist in gutem baulichen Zustand zu halten; ggf. sollen die Grafen die Inhaber dazu anhalten. Tritt der [Herren-] Fall ein, soll die Mühle an Kaspar, seine Frau und seine Erben verliehen werden. Kaspar übernimmt die üblichen Verpflichtungen und bittet Kilian Westhausen, Schreiber der Grafen, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1485 am Sonntag Trinitatis.

  • Archive signature: 1219
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1485 Mai 29.

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Der Priester Johann Smidt (Faber) bekundet, dass Wilhelm Graf zu Henneberg ihn mit der Frühmesse am Liebfrauenaltar in der Pfarrkirche zu Sulzfeld (Sultzvelt) unter Wildberg (Wiltpergk) begnadet hat. Johann verspricht, das Lehen in gutem Wesen und Bau zu halten und ohne Zustimmung des Grafen nicht abwesend zu sein. Er bittet Philipp Diemar, Amtmann zu Maßfeld (Maßvelt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebenn 1493 an Monntage nach dem Sonntage Exaudi.

  • Archive signature: 1225
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1493 Mai 20.

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Papier

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Georg (Jorg), Wolf, Heinrich (Heintz) und Anton Wiber, Söhne des verstorbenen Johann (Hannsen) Wiber, und Johann (Hanns) Wiber, des verstorbenen Martin Wibers Sohn, alle zu Eußenhausen (Eussen-) gesessen, bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben zwei Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen, die vormals Johann (Hansen) Martersteck gehörten und die ihre Väter vom Vater des Grafen zu Lehen getragen haben. Georg, Wolf und Johann Wiber haben die üblichen Verpflichtungen beschworen; Heinrich und Anton sollen dies ebenfalls tun, wenn sie 14 Jahre alt werden. Georg, Wolf und Johann bitten Richard von der Kere um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Geben an Fritag nach dem heyligen Newen jars tag 1493.

  • Archive signature: 1226
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1493 Januar 4.

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Die Brüder Heinrich (Heintz) der Ältere, Heinrich der Jüngere und Otto Teufel bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg die Lehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Lehnsurkunde vom gleichen Tag. Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Johann (Hans) Truchseß von Wetzhausen um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist uff tage und im jare wie unsers gnedigen hern lehenbrive in seinem dato außweißett.

  • Archive signature: 1232
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Oktober 2.

Enthält auch: Insert: 1497 Oktober 2. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt die Brüder Heinrich (Heintz) den Älteren, Heinrich den Jüngeren und Otto Teufel und ihre Leibeslehnserben mit je zweieinhalb Malter Weizen und zwei Malter Hafer Meininger Maß aus des Grafen Gut zu Stepfershausen, das Johann (Hanß) am Bach innehat, und dem Gut, in dem Heinrich (Heintz) Weygant sitzt, sowie einem Malter Weizen aus dem Hof, den Heinrich (Heintz) Thorer innehat. Diese sollen die Brüder innehaben, bis der Graf ihnen Lehen überträgt, die ebensoviel wert sind; dann sind die Zinse hinfällig. Weiter erhalten die Brüder das Gütlein zu Kaltennordheim (Kaltten Northeym), das Konrad Trost innehat für jährlich zweieinhalb Malter Getreide, je zur Hälfte Weizen und Hafer, wie es ihr Vater Otto Teufel hergebracht und von Albrecht Schrimpf gekauft hat. Schließlich erhalten die Brüder die Behausung zu Friedelshausen (Frittel-), in der sie jetzt wohnen, mit dem halben Hof, Äckern, Wiesen, Gärten und Zubehör; diese Hälfte hatte zuvor Johann (Hans) von Heldrungen (Helderunge) vom Grafen zu Lehen. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Die Brüder können den halben Hof mit Zubehör verkaufen; das erzielte Geld haben sie wieder in der Herrschaft des Grafen für Güter anzulegen und diese zu Lehen zu empfangen. Sie haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben am Montage nach sant Michels tage des heyligen ertzengels 1497.

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Die Brüder Heinrich (Heintz) der Ältere, Heinrich der Jüngere und Otto Teufel bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg die Lehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Lehnsurkunde vom gleichen Tag. Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Johann (Hanß) Truchseß von Wetzhausen um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist uff tag und im jare wie unsers gnedigen hern lehenbrive in seinem dato außweisett.

  • Archive signature: 1233
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Oktober 2.

Enthält auch: Insert: 1497 Oktober 2. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt die Brüder Heinrich (Heintz) den Älteren, Heinrich den Jüngeren und Otto Teufel und ihre Leibeslehnserben mit zwei Gütern zu Katz (Katza), die ihr Vater von Johann (Hansen) von Allendorf (Alndorff) gekauft hat. Diese haben davon die üblichen Verpflichtungen. Seine und seiner Erben Rechte behält der Graf sich vor. Die Brüder haben ihre Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben am Montag nach sandt Michels tage des heyligen ertzengels 1497.

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Die Brüder Johann (Hans) und Georg (Jorige) Teufel bekunden, für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg die Lehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Urkunde vom gleichen Tag. Sie übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Johann (Hansen) Truchseß von Wetzhausen um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist am tage und im jare wie unsers gnedigen hern graven Wilhelmß eingeschriebener lehenbrive in seinem dato außweißett.

  • Archive signature: 1234
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Dezember 24.

Enthält auch: Insert: 1497 Dezember 24, Schleusingen. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt die Brüder Johann (Hansen) und Georg (Jorigen) Teufel zu Unterkatz (Nydern Katza) und ihre Leibeslehnserben zu freiem Lehen mit dem Gut zu Unterkatz, das ihr Vater Heinrich (Heintz) Teufel vom verstorbenen Bernhard Fuß gekauft hatte, samt allem Zubehör in Dorf, Kirchhof und Feld, wie es Fuß von den Vorfahren und der Vater der Brüder vom verstorbenen Vater des Grafen hatte. Die Brüder sollen auf dem Gut leiblich sitzen und sich rüstig zur Verfügung der Herrschaft halten. Ein Verkauf ist ihnen gestattet; das erlöste Geld ist jedoch binnen Jahresfrist wieder in der Herrschaft für Freigut anzulegen, das zu Lehen zu empfangen ist. Den Brüdern wird auf Lebenszeit erlaubt, zu Unterkatz 200 Schafe zu halten und dort ohne Abgaben Wunne und Weide zu gebrauchen. Ferner verleiht der Graf ihnen den Hoenberg mit der sogenannten Gerhardswiese und sonstigem Zubehör. Seine und seiner Erben Rechte behält er sich vor. Die Brüder haben ihre Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben zu Schlewsingen an dem heiligen Cristabende 1497.

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Hans Wilhelm Fuchs von Bimbach zu Gleisenau und seine Mannlehnserben. Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Aschbach, heimgefallen durch den Tod des Hans Albrecht von Vestenberg, Sohnes des verstorbenen Albrecht von Vestenberg. Stirbt Fuchs, der das Lehen gekauft hat, ohne Mannlehnserben, fällt es an seinen Bruder Valentin bzw. an Georg Christoph, Sohn seines verstorbenen Bruders Heinrich (Heintz), und deren Mannlehnserben. Hinterlassen auch diese keine Erben, soll das Lehen an die Fuchs zu Bimbach, zu [Burg-] Preppach und zu Schweinshaupten verliehen werden. Die vom Grafen der Witwe des Albrecht von Vestenberg auf Lebenszeit am Lehen verschriebenen Nutzungsrechte bleiben unberührt. Nach deren Tod tritt Fuchs in seine hiermit erworbenen Rechte ein; er hat dann dem Grafen und seinen Erben 4000 Gulden in grober Münze zu zahlen. Bemühen sich die Erben der Witwe nach deren Tod gerichtlich um das Lehen, soll Fuchs, nachdem er in das Lehen rechtskräftig eingesetzt ist, 5000 Gulden zahlen. Der Graf hat allerdings den Rat von Gelehrten eingeholt, nach dem mit dem Tod der beiden Vestenberg der Heimfall gegeben ist. (1) Graf Wilhelm und (2) sein Sohn Graf Georg Ernst siegeln und unterschreiben, letzterer auch zum Zeichen der Zustimmung. (3) Hans Wilhelm Fuchs übernimmt die Verpflichtungen aus diesem Vertrag und siegelt.
Gescheen und geben Dinstags nach der heyligen Dreier konig tage 1541.

  • Archive signature: 1239
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1541 Januar 11.

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Unter dem Umbug: Unser graven Wilhelms etc. eygen hantschrieft. Unser graven Jorg Ernsten eygenn hantschrifft.

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Wilhelm Adolff und seine Erben, Söhne und Töchter. Lehnsobjekt/-e: Lehen, Handlöhne, Zinse und Gülten an Geld, Getreide, Gänsen, Hühnern, Eiern, Mohn, Käse und anderem zu Stepfershausen, Dreißigacker und Jüchsen sowie die Schartenmühle unter Jüchsen, wie sie Christoph von Bibra, der sie vom Grafen zu Lehen hatte, dem Adolff mit Urkunde vom 16. Juli 1541 verkauft hat. Bei Säumnis seitens der Zinspflichtigen sollen die Amtleute zu Maßfeld den Inhabern zu den Gülten verhelfen. Siegel des Grafen.
Gescheen 1541.

  • Archive signature: 1242
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1541

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Brigitte, Wilhelm Adolffs Witwe, deren mit ihrem Ehemann Michael Holtzer gezeugte Söhne Kaspar, Paul und Hans, ihre Tochter Elisabeth Stotzinger und deren Erben, Söhne und Töchter. Lehnsobjekt/-e: Lehen, Handlöhne, Zinse und Gülten an Geld, Getreide, Gänsen, Hühnern, Eiern, Mohn, Käse und anderem zu Stepfershausen, Dreißigacker und Jüchsen sowie die Schartenmühle unter Jüchsen, wie sie Christoph von Bibra, der sie vom Grafen zu Lehen hatte, an Adolff mit Urkunde vom 16. Juli 1541 verkauft hat. Bei Säumnis seitens der Zinspflichtigen sollen die Amtleute zu Maßfeld den Inhabern zu den Gülten verhelfen. Siegel des Grafen.
Gescheen 1542 Montag nach Simonis et Jude.

  • Archive signature: 1243
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1542 Oktober 30.

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Johann (Hanns) Speßhardt zu Aschenhausen (-hausenn) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg Güter zu Mannlehen empfangen zu haben entsprechend der Lehnsurkunde des Grafen; diese ist inseriert. Speßhardt hat die üblichen Verpflichtungen beschworen; er siegelt.
Der gebenn ist an tag unnd jarzall wie obstett.

  • Archive signature: 1256
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1492 Juli 11.

Enthält auch: Insert: 1492 Juli 11. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt seinen Getreuen Johann (Hansenn) Speßhardt zu Aschenhausen auf sein Ersuchen mit den folgenden Gütern: der Wüstung Dorfriedenn und dem Anteil der Wüstung Pfaffenhausen, wie sie dessen Vater von Berthold (Bechten) Vasold gekauft hat und sie zuvor von den Vasold zu Lehen aufgetragen worden waren, sowie drei Gütern zu Pfaffenhausen, die er vom Kloster Zella (Zelle) auf Rückkauf innehat, vormals Eigen und von dessen Vater Balthasar Speßhardt dem verstorbenen Vater des Grafen zu Lehen aufgetragen. Speßhardt hat davon die üblichen Verpflichtungen, die er beschworen hat. Speßhardt steht es frei, die drei Güter zu Pfaffenhausen vom Kloster Zella erblich an sich zu bringen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist ann Mitwochenn nach sant Kilianstag 1492.

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Johann (Hanns) und Wolf Zufraß zu Henfstädt, Vater und Sohn, bekunden, dass Wilhelm Graf zu Henneberg ihnen gestattet hat, Johann Botten Hof zu Henfstädt, vormals Besitz derer von Herbstadt, von der Herrschaft an sich zu lösen und auf beider Lebenszeit zu nutzen. Nach ihrem Tod steht dem Grafen und seinen Erben das Recht auf Wiederlösung zu entsprechend der inserierten Urkunde vom gleichen Tag. Johann Zufraß siegelt; Wolf, der kein eigenes Siegel hat, bedient sich dieses Siegels.
Geben und geschehen am tage unnd im jar als obstet.

  • Archive signature: 1276
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1540 Februar 18.

Enthält auch: Inserte: 1532 November 26. Johann (Hans) Bot zu Henfstädt bekundet, für sich, seine Frau Elisabeth und ihre Erben von Wilhelm Grafen zu Henneberg Eigentum der Herrschaft zu Lehen erhalten zu haben. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Der geben ist am Dinstag nach Catherine 1532.
Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Dr. Peter von Gundelsheim, hennebergischer Hofmeister, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist als im lehen brief angezeigt.-
Um 1540. Wilhelm Graf zu Henneberg gestattet seinem Rat Johann (Hanns) Zufraß und dessen Sohn Wolf, Johann (Hansen) Botten Hof zu Henfstädt mit Zubehör, vor Zeiten Besitz derer von Herbstadt, auf beider Lebenszeit an sich zu lösen und zu nutzen, wie ihn Johann Bot bisher innehatte entsprechend der Verschreibung, zu der die Kanzlei einen Revers vom 26. November 1532 besitzt; dieser ist inseriert. Nach dem Tod der beiden Zufraß fällt der Hof gegen Erstattung des an Johann Bot gezahlten Pfandschillings wieder an die Herrschaft zurück. Kosten für Baumaßnahmen werden ersetzt. Siegel des Grafen.
Der geben ist am ... .-
Beiliegendes Konzept der gräflichen Urkunde, 18. Februar 1540 (Der geben ist am Mitwochen nach Invocavit 1540).

Konzept und um Inserte erweiterte Abschrift.

Papier

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Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für die Brüder Claus und Hans Hoffmann zu Oberstadt, die mit Zustimmung seines verstorbenen Vaters Graf Wilhelm mit seinem Rat Georg Sittich Marschalk [von Ostheim] zu Marisfeld Wiesen ausgetauscht hatten. Lehnsobjekt/-e: Wiesen am Marisfelder Bach, aus denen an Michaelis ein Zins auf die Vogtei Schleusingen fällig ist. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Schleusingenn am Palmtag 1560.

  • Archive signature: 1277
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 April 7.

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Georg Adam von Ostheim zu Friesenhausen, Obereßfeld und Schenkenau verleiht, auch für seine Brüder Albrecht Ludwig und Philipp Julius, den Brüdern Wolf und Hans Schramm zu Roßbach und ihren Erben ihren dortigen, aufgrund der Kriegsläufe eine Zeit lang liegengebliebenen Hof zu Roßbach für bereits erhaltene 20 Reichstaler, die Hans Schramm den Ausstellern, seinen Brüdern und ihrer Base Anna Maria von Ostheim geb. von Schaumberg in Coburg gezahlt hat. Jährliche Zinsen und Handlohn werden festgesetzt. Georg Adam von Ostheim siegelt mit dem Ringpetschaft und unterschreibt zusammen mit seiner Base.
Geben unndt geschehen zue Friesenhausen 1641 denn sechstenn Decembris.

  • Archive signature: 1279
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1641 Dezember 6.

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Unterschriften auf dem Umbug: Georg Adam von Ostheim mppia. Anna Mahria von Ostheim geborne von Schaumberg witib.

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Anton von Rosenau (Rosennaw) verleiht erblich dem Nikolaus (Clasen) Rose, seinem Müller zu Neuses (Newses), seiner Ehefrau, Söhnen und Töchtern, einen Teil am Galgenberg, den Rose von seinem verstorbenen Vater Oswald von Rosenau gekauft und zu Leihe gehabt hatte. Davon sind jährlich zwei Gulden, je einer an Walpurgis und Michaelis, und ein Fastnachtshuhn fällig. Ein Gulden kann mit 20 Gulden abgelöst werden; der andere soll unabgelöst bleiben. Ein Verkauf an Dritte ist möglich; dann ist der in Franken übliche Handlohn von einem Gulden pro zehn Gulden Wert fällig. Deswegen sollen die Inhaber keinen anderen Herrn haben oder gewinnen. Siegel des Ausstellers.
Geben am Mitwochen nach dem Suntag Quasimodo geniti 1494.

  • Archive signature: 1280
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1494 April 9.

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Lehnsurkunde des Friedrich Wilhelm Herzogs zu Sachsen etc. für Georg Philipp Amling, Schosser zu Coburg. Lehnsobjekt/-e: Hof zu Wiesenfeld, Rittermannlehen, Zubehör und Abgaben werden aufgezählt; erbberechtigt sind Söhne und Töchter. Zeugen: Dr. Augustus Carpzow, Kanzler, Georg Sigmund von Erffa zu Sundheim und Weidhausen, Dr. Carl Günther Förster sowie Hieronimus Kanngießer, Kammer- und Lehnssekretär. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Coburgk 1656 am neuntzehenden monatstage Junii.

  • Archive signature: 1282
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1656 Juni 19.

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Unterschrift unter dem Text: Friederich Wilhelm Hz.Sachssen mpp. Auf dem Umbug: Augustus Carpzov D. mpp.

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Lehnsurkunde des Johann Georg II. Kurfürsten zu Sachsen, als Vormund seines Vetters Friedrich Wilhelm Herzogs zu Sachsen etc., für Georg Philipp Amling, Schosser zu Coburg. Lehnsobjekt/-e: Hof zu Wiesenfeld, Rittermannlehen, Zubehör und Abgaben werden aufgezählt; erbberechtigt sind Söhne und Töchter. Zeugen: Dr. Augustus Carpzow, geheimer Rat und Kanzler, Dr. Johann Nikolaus Hahnwacker, Dr. Paul Hönn und Johann Kaspar von Körbitz zu Belrieth, Hof- und Regierungsräte, sowie Hieronimus Kanngießer, Kammer- und Lehnssekretär. Lehnssiegel des Mündels.
Geben zu Coburgk 1670 am 21. monatstage Maii.

  • Archive signature: 1283
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1670 Mai 21.

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Unterschrift auf dem Umbug: Augustus Carpzov D. mpp.

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Lehnsurkunde des Albrecht Herzogs zu Sachsen etc. für Georg Philipp Amling, gewesenen Amtsschosser zu Coburg. Lehnsobjekt/-e: Hof zu Wiesenfeld, Rittermannlehen, Zubehör und Abgaben werden aufgezählt; erbberechtigt sind Söhne und Töchter. Zeugen: Dr. Johann Jakob Avianus, kaiserlicher Hofpfalzgraf, geheimer Rat und Kanzler, Dr. Paul Hönn, Konsistorialpräsident, Hof- und Justizrat, Johann Burkhard Rößler, Christoph Sebastian Stockhorner von Starein und Friedrich Sebastian vom Stein zum Altenstein, Hof- und Justizräte, sowie Johann Ludwig Breithaubt, geheimer und Lehnssekretär. Unterschrift und Lehnssiegel des Herzogs.
Geben in unserer residenzstadt Coburg zur Ehrenburg den 19. monatstag Februarii 1683.

  • Archive signature: 1284
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1683 Februar 19.

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Unterschriften: Albrecht (unter dem Umbug). Johann Jacob Avianus D.C. mpp (auf dem Umbug).

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Die Brüder Peter und Matthias Karle bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben das Fischlehen zu Einhausen (Enhusen) mit Äckern, Wiesen und Zubehör, wie sie es zuvor vom verstorbenen Vater des Grafen hatten. Sie sollen den Grafen mit Fischen dienen und ihren Hof aufsuchen, wie es üblich ist. Diese Verpflichtungen haben sie gegenüber dem Grafen beschworen. Sie bitten Martin von Habichtsberg (Hasperg) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist am Sonntage nach unsir lieben Frauwen tage wurtzweyhe a. d. 1427.

  • Archive signature: 1287
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 August 17.

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Die Brüder Peter und Matthias Karle und Johann (Hanns) Gunther bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg belehnt worden zu sein entsprechend der inserierten Urkunde vom gleichen Tag. Sie übernehmen die darin beschriebenen Verpflichtungen und bitten Stephan Martersteck um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist am jare und off den tag als obgeschriben stet.

  • Archive signature: 1288
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 August 17.

Enthält auch: Insert: 1427 August 17. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt die Brüder Peter und Matthias Karle, Johann (Hannsen) Gunther und ihre Erben mit einer Hufe zu Einhausen (-husen) mit Zubehör in Dorf und Feld, Äckern und Wiesen, genannt die goldene Hufe, wie dies ihre Eltern auf sie gebracht und sie es bisher von seinem verstorbenen Vater zu Lehen getragen haben; die Zinsen und Rechte des Klosters Wechterswinkel (Wechterßwynckel) bleiben davon unberührt. Die Mannen haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Am Sonntage nach unsyr lieben Frauwen tage wurtzweyhe a. d. 1427.

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Die Brüder Nikolaus (Claus), Franz, Johann (Hans), und Stephan genannt die Gunther bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg eine Hufe Land in Einhausen (Enhusen) mit Zubehör in Dorf, Kirchhof und Feld zu Mannlehen empfangen zu haben, die zuvor der verstorbene Berthold Semer innehatte. Sie sollen darauf Haus und Scheune bauen und diese mit den zugehörigen Äckern und Wiesen in gutem Zustand halten; als Erbzins sind davon jährlich an Michaelis sechs Gulden fällig. Die Rechte des Grafen bleiben von der Verleihung unberührt. Die Brüder übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Stephan Martersteck, Vogt zu Maßfeld, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gegeben am Mittwachen vor Bartholomei apostoli a. d. 1437.

  • Archive signature: 1291
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1437 August 21.

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Johann (Hanns) Rote zu Einhausen bekundet, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern anderthalb Viertel einer Hufe in Einhausen, genannt goldene Hufe, mit allem Zubehör in Dorf und Feld, Acker und Wiesen, empfangen zu haben, wie sein Vater es auf ihn gebracht und vom verstorbenen Vater des Grafen getragen hat; die Zinse und Rechte des Klosters Wechterswinkel (Westerswinckel) bleiben davon unberührt. Rote beschwört seine Verpflichtungen und bittet Heinrich (Heintzen) vom Stein, Amtmann zu Maßfeld (Masfelt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1483 am Monntag nach sant Bartholmes des heiligen zwelffboten tag.

  • Archive signature: 1294
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1483 August 25.

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Die Oheime und Brüder Johann (Hanns), Bartholomäus, Jakob, Martin, Nikolaus (Claus) und Johann (Hanns) Karle sowie Johann (Hanns) Grüningk bekunden, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern ein Viertel einer Hufe zu Einhausen, genannt die goldene Hufe, mit einem Viertel des Zubehörs in Dorf und Feld, Acker und Wiese, empfangen zu haben, wie diese von ihren verstorbenen Vettern auf sie gekommen sind, die sie vom verstorbenen Vater des Grafen zu Lehen hatten. Die Zinse und Rechte des Klosters Wechterswinkel (Westerswinckel) bleiben davon unberührt. Die Aussteller beschwören ihre Verpflichtungen und bitten Heinrich (Heintzen) vom Stein, Amtmann zu Maßfeld (Masfelt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1483 am Montag nach sant Barthelmes des heiligen zwelffboten tag.

  • Archive signature: 1295
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1483 August 25.

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Die Brüder Matthias, Johann (Hanns) und Konrad (Contz) Karle bekunden, von Wolfgang Grafen zu Henneberg und seinen Brüdern für sich und ihre Leibeslehnserben das Fischlehen zu Einhausen mit Äckern, Wiesen und Zubehör zu Mannlehen empfangen zu haben, wie ihr verstorbener Vater es vom verstorbenen Vater des Grafen hatte. Sie haben der Herrschaft entsprechend dem alten Herkommen mit Fischen zu dienen. Die Aussteller beschwören ihre Verpflichtungen und bitten Heinrich (Heintzen) vom Stein, Amtmann zu Maßfeld (Masfelt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1483 am Montag nach sant Barthelmes des heiligen zwelffboten tage.

  • Archive signature: 1296
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1483 August 25.

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Johann (Hanns) Rote zu Einhausen bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg anderthalb Viertel einer Hufe in Einhausen, genannt goldene Hufe, mit allem Zubehör in Dorf und Feld, Acker und Wiesen, empfangen zu haben, wie sein Vater es auf ihn gebracht und vom verstorbenen Vater des Grafen getragen hat; die Zinse und Rechte des Klosters Wechterswinkel (Westerswinckel) bleiben davon unberührt. Rote beschwört seine Verpflichtungen und bittet Kilian Westhausen um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1489 an Monntag nach dem Sonntag Jubilate.

  • Archive signature: 1297
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1489 Mai 11.

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Kaspar Gunther bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg anderthalb Viertel einer Hufe in Einhausen, genannt goldene Hufe, mit allem Zubehör in Dorf und Feld, Acker und Wiesen, empfangen zu haben, wie sein Vater es auf ihn gebracht und vom verstorbenen Vater des Grafen getragen hat; die Zinse und Rechte des Klosters Wechterswinkel (Westerswinckel) bleiben davon unberührt. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1489 am Mitwochen nach dem Sonntage Jubilate.

  • Archive signature: 1298
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1489 Mai 13.

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Groß Heinrich (Heintz) zu Einhausen und der dortige Müller Kaspar Crafft bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg Lehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Urkunde vom gleichen Tag. Sie übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Philipp Diemar, Amtmann zu Maßfeld (Maßvelt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gegeben uff tag und im jare alß dieser ingeschrieben lehenbrive anzeygt.

  • Archive signature: 1300
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Juli 17.

Enthält auch: Insert: 1497 Juli 17. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Groß Heinrich (Heintzen) zu Einhausen und den dortigen Müller Kaspar Crafft erblich mit vier Acker Wiesen in der espech, die vor Zeiten Johann (Hans) Schedel und seine Erben innehatten. Davon ist jährlich an Michaelis ein Schock Groschen in Landeswährung an die Herrschaft und ein Fastnachtshuhn in das Schloss Maßfeld fällig. Die Lehnsleute haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Montag Allexii 1497.

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Matthias, Johann (Hanß), Bartholomäus, Jakob, Martin und Nikolaus (Clas) Karle zu Einhausen bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg für sich und ihre Leibeslehnserben Lehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Urkunde vom gleichen Tag. Sie übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Philipp Diemar, Amtmann zu Maßfeld (-velt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gegeben uff tage und im jare alß dieser ingeschrieben lehenbrive anezeiget.

  • Archive signature: 1301
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Juli 17.

Enthält auch: Insert: 1497 Juli 17, Maßfeld. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt die Brüder und Vettern Matthias, Johann (Hansen), Bartholomäus, Jakob, Martin und Nikolaus (Clausen) Karle zu Einhausen mit dem Fischlehen zu Einhausen samt Äckern, Wiesen und Zubehör, wie es ihre verstorbenen Vettern von seinem verstorbenen Vater hatten. Sie haben der Herrschaft entsprechend dem alten Herkommen mit Fischen zu dienen und an den Hof zu kommen. Die Lehnsleute haben ihre Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben zu Maßvelt am Montage Allexii 1497.-
Zettel, nach dem Johann (Hans) Karle als der Älteste zur Zeit das Fischlehen innehat. Er soll es für seine Brüder und die Kinder seines verstorbenen Bruders Matthias tragen; zum Fischlehen gehört ein Gütlein, das zurzeit Matthias Karle innehat.

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Groß Heinrich (Heintz) zu Einhausen bekundet, für sich und seine Erben von Wilhelm Grafen zu Henneberg Lehen empfangen zu haben nach Ausweis der inserierten Urkunde vom gleichen Tag. Er übernimmt seine Verpflichtungen und bittet Philipp Diemar, Amtmann zu Maßfeld (-velt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gegeben uff tag und im jare alß dieser ingeschriben lehenbrive anzeigt.

  • Archive signature: 1302
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Juli 17.

Enthält auch: Insert: 1497 Juli 17. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Groß Heinrich (Heintzen) zu Einhausen und seine Erben zu Erblehen mit einem Drittel einer Hufe zu Einhausen und Zubehör in Dorf, Kirchhof und Feld, das Groß von Nikolaus (Claßen) Gunther gekauft hat; dessen Vater hatte die ganze Hufe vom verstorbenen Vater des Grafen zu Lehen. Groß hat das Drittel in gutem Zustand zu halten; jährlich an Michaelis sind davon zwei Gulden Erbzins fällig. Groß hat seine Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben am Montage Allexii 1497.

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Johann (Hans) Rothe, Heinrich (Heincz) Gunther sowie Johann (Hans), Bartholomäus, Jakob, Martin und Nikolaus (Claus) Karle zu Einhausen bekunden, für sich und ihre Erben von Wilhelm Grafen zu Henneberg ein Lehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Urkunde vom gleichen Tag. Sie übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Philipp Diemar, Amtmann zu Maßfeld (-velt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gegeben uff tag und im jare alß dieser ingeschrieben lehenbrive anzeygt.

  • Archive signature: 1303
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Juli 24.

Enthält auch: Insert: 1497 Juli 24, Maßfeld. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Johann (Hansen) Rothe, Heinrich (Heintzen) Gunther, Johann (Hansen), Bartholomäus, Jakob, Martin und Nikolaus (Clausen) Karle zu Einhausen erblich mit eineinhalb Vierteln einer Hufe zu Einhausen, genannt die goldene Hufe, mit Zubehör in Dorf und Feld, Äckern und Wiesen, wie der verstorbene Vater des Johann Rothe diese auf sie gebracht und von Vater und Vorfahren des Grafen getragen hat. Die Lehnsleute haben ihre Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Geben zcu Maßvelt am Montag nach Allexii 1497.

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Johann (Hanns) Heile bekundet, für sich, seine Frau Margarete und seine Erben von Wilhelm Grafen zu Henneberg ein Lehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Urkunde vom gleichen Tag. Er beschwört seine Verpflichtungen und bittet Philipp Diemar, Amtmann zu Maßfeld (-velt), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gegeben uff tage und im jare als dieser ingeschrieben lehenbrive anzeygt.

  • Archive signature: 1304
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Juli 24.

Enthält auch: Insert: 1497 Juli 24, Maßfeld. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Johann (Hanßen) Heile zu Einhausen, seine Frau Margarete und ihre Erben mit dem halben Erbe zu Einhausen, das vor Zeiten der Priester Johann (Hans) Krey und danach Stephan Kempff innehatten; davon sind als Erbzins jährlich an Michaelis je zwei Malter Weizen, Korn und Hafer Meininger Maß sowie eine Abgabe an Weihnachten in das Schloss Untermaßfeld (Nyder Maßvelt) fällig. Ein Verkauf ist mitsamt den Zinsen gestattet; das Erbe ist dann von der Herrschaft gegen den üblichen Handlohn von einem Gulden pro zehn Gulden Wert zu empfangen. Die Lehnsleute haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben zcu Maßvelt am Montage nach Allexii 1497.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt die Brüder Heinrich (Heintzen), Andreas und Georg (Jorgen) Heimbrecht und ihre Leibeslehnserben zu Mannlehen mit der Hälfte eines Viertels am Burgstall zu Oberkatz (Obernkatza) und einem halben Gut daselbst mit Zubehör, das mit Otto Teufel teilt (des alles geteilts Ott Thufel hat), so wie es ihr verstorbener Vater Johann (Hanns) Heimbrecht von Hartung Brate gekauft und auf sie gebracht hat. Seine und seiner Erben Rechte behält der Graf sich vor. Zu Erblehen verleiht der Graf den Brüdern einen halben Acker Krautland zu Wasungen in der aldenstat und einen Wiesflecken undir der hart, die ihr Vater von Heinrich Nuwenkirch gekauft hat; vom Krautland sind jährlich an Michaelis fünf Groschen, anderthalb Fastnachtshühner und an Ostern 37 ½ Eier fällig, vom Wiesflecken zwei Gänse an Martini. Heinrich hat diese Verpflichtungen beschworen; seine Brüder sollen dies ebenfalls tun, wenn sie volljährig werden. Siegel des Ausstellers.
Der gegebin ist 1471 am Dinstage nach dem Sontag Cantate.

  • Archive signature: 1310
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1471 Mai 14.

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Dietrich von Haldeck genannt Rewsch, zu Schwarzbach (Schwartzpach) gesessen, verleiht Johann (Hansen) Ecker, Müller zu Wiedersbach (Widerspach), zwei Wiesen unter dem Schwarzbach jenseits der Landwehr, die vormals zu Schwarzbach gehört haben; dafür ist jährlich an Michaelis ein rheinischer Gulden fränkischer Landwährung fällig. Bei einem Verkauf ist der übliche Handlohn zu zahlen und die Wiese vom Aussteller und seinen Erben zu empfangen nach der Gewohnheit im Lande des Herzogs von Sachsen. Siegel des Ausstellers.
1488 auff Montag nach sant Burckarts des heiligen bischoves tagk.

  • Archive signature: 1311
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1488 Oktober 20.

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Die im alten Findbuch erfolgte Zuordnung zum Amt Sand ist falsch.

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Lehnsurkunde des Kanzlers und der Räte des Kurfürsten und der Herzöge von Sachsen für die Grafschaft Henneberg für Hans Martin Teufel und seine Leibeslehnserben. Lehnsobjekt/-e: Gut zu Unterkatz mit aufgezähltem Zubehör, haben Teufels Vorfahren von Bernhard Fueß gekauft, der es von den Grafen von Henneberg zu Lehen hatte. Regelungen für den Fall eines Verkaufs. Übliche Verpflichtungen, die Teufel beschworen hat. Hennebergisches Kanzleisekret und Unterschriften.
So geschehen zue Meinungen am 30. monatstag Aprilis 1649.

  • Archive signature: 1313
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1649 April 30.

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Unterschriften unter dem Umbug: Johann Michael Strauß D. mp. Johann Georg Fichtel secretarius mppia.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Adam Wolf von Heldritt und seine männlichen Leibeslehnserben, ggf. auch Töchter. Lehnsobjekt/-e: Sitz und Hofreite zu Ebertshausen mit der Mühle und einem dortigen Gütlein, zuvor Valentin von Kranlucken (Kralach) und Balthasar von Ostheim, hat Heldritt gekauft; ein wüstes Gütlein zu Bermbach inkl. Haderwiese. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung und Unterschriften.
Der geben ist zu Schleusungen den neunundzwantzigsten monatstag Aprilis 1606.

  • Archive signature: 1314
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 29.

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Unterschriften unter dem Umbug: Hans von Wolffersdorff ss. Humpert von Langen manu pp. Michael Strauß H. Cantzler sst.

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Volknand Wolf bekundet, mit Zustimmung seiner Frau Agnes und seiner Erben Berthold Grafen zu Henneberg das bisher eigene Gut zu Melkers, auf dem Vilgiz und Lorey sitzen, übertragen und wieder zu Lehen empfangen zu haben. Dies hat er getan, weil er den Johanniter-Rittern zu Kühndorf (Kun-) sein Gut in Utendorf (Oten-) übereignet hatte, das Lehen vom Grafen war. Siegel des Ausstellers.
Daz ist geschen 1331 an dem Mitwochen nach sente Elyzabeth tage.

  • Archive signature: 1321
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1331 November 20.

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Deutsch.

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Wacker Wolf (Wilpse) bekundet, dass Heinrich Graf zu Henneberg und seine Frau Mechtild, Markgräfin von Baden und Gräfin zu Henneberg, ihm die Hälfte des Hofes zu Ober-Schwallungen (Obirn Swallungen) am Kirchhof zu Lehen verliehen haben. Er hat für sich und seine Erben die üblichen Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Geben 1397 an dem Dinstage nach unser Frauwen tage lichtmeße.

  • Archive signature: 1324
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1397 Februar 6.

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Copper von Sömmern (Sommern) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold die Badestube(-n) zu Wasungen mit Zubehör empfangen zu haben, wie die Grafen sie bisher gebraucht haben, mit einem Viertel Acker Krautland in der niddern auwe. Copper und seine Erben sollen die Badestube genießen, nutzen und in gutem Zustand halten. Jährlich ist daraus ein Schock alter Meißener (Missener) Groschen zu je drei Pfennigen an Zins fällig, je zur Hälfte an Michaelis und Walpurgis, dazu eine Abgabe zu Weihnachten im Wert von zwei Böhmischen und ein Fastnachtshuhn. Copper und seine Erben dürfen die Badestube an Dritte verkaufen oder verpfänden. Sie ist durch die Käufer von den Grafen zu empfangen; dann ist pro zehn Gulden Wert ein Gulden Handlohn fällig. Copper beschwört diese Verpflichtungen und bittet Heinrich Rynner, Burgmann zu Schmalkalden (Smal-), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Geben uff unser lieben Frouwen tag assumpcionis 1445.

  • Archive signature: 1326
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1445 August 15.

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Wilhelm Graf zu Henneberg überträgt, auch im Namen seiner Brüder Johann und Berthold, dem Werner Otnandt, Schultheißen zu Wasungen, und seiner Frau Katharina seine Kemenate zu Wasungen, genannt die Kronenburg (Cronnem-), mit dem Garten bei der Hofscheuer, einem Krautgarten in den Oberkrautgärten, zu Heinrich (Heintzen) Francken Hofstatt gehörig, die Heinrich (Heintzen) Kirstein besessen hat, die Wiese genannt Solzwiese (Sultzas Wise) von etwa fünf Ackern, alles in Wasungen und der dortigen Mark, dazu 7 ½ Acker Wiese und Land im gemeinen Werth zu Nieder-Stauerschlag (Nidernsturslachin) in den sieben Ackern sowie einen Acker Wiese in der Solzwiese, die Otnandt bisher zu freiem Lehen hatte. Die Eheleute sollen diese Güter auf Lebenszeit frei innehaben; sie schulden dem Grafen, seinen Erben und der Stadt Wasungen davon nichts. Nach beider Tod fallen Kemenate, Garten, Wiesen und das freie Lehen an die Herrschaft zurück. Die Erben der Eheleute haben daran keine Rechte; diese Urkunde ist nach beider Tod kraftlos. Gerät der Graf in Kriege oder Fehden, so dass er seine Knechte mit der Küche nach Wasungen legt, haben die Eheleute auf Ansinnen die Kemenate zur Verfügung zu stellen, so dass der Graf dort seine Küche haben und seine Knechte hineinlegen kann, solange die Fehde währt. Die Eheleute sollen davon keinen Schaden haben. Die Kemenate ist in gutem baulichen Zustand zu halten. Wenn die Hofstatt, die Kirstein gehörte, wieder bebaut wird, soll Otnandt den zugehörigen Garten dem neuen Inhaber überlassen. Der Graf hat die Eheleute im Besitz zu schützen und zu schirmen. Er siegelt.
Gebin am Sonnabint nach Conversionis Pauli a. d. 1457.

  • Archive signature: 1327
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 Januar 29.

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Abschrift inseriert in Revers vom gleichen Tag.

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Bruder Nikolaus Marpurg, Prior zu Wasungen, und die übrigen Brüder des Konvents bekunden: Clara Mulnerin, Bürgerin zu Meiningen (Mey-), hatte etliches Erbe und Gut zu Reumles (Rymoldes) von ihnen und ihrem Kloster zu Erblehen, das sie jetzt an Kilian Westhusen, Schreiber des Wilhelm Grafen zu Henneberg, verkauft hat. Sie hat das Gut dem Kloster aufgelassen und um Verleihung an Westhusen gebeten. Da Adam Smydt, Bürger zu Meiningen, dieses Gut vom Kloster gemeinsam mit Clara Mulnerin in Leihe hatte, verleihen es die Aussteller hiermit gemeinsam an Westhusen und Smydt zu Erblehen; davon sind als Zins fällig: ein Gulden in jeweils in der Herrschaft Henneberg gängigem Geld, je zur Hälfte an Walpurgis und Michaelis, ein Schock Eier zu Ostern, zwei Fastnachtshühner und vier Erntehühner; jeder der beiden hat davon die Hälfte zu geben. Beim Tod der beiden Inhaber steht dem Kloster das Besthaupt zu. Die Aussteller sichern zu, die Inhaber in diesen Gütern und Abgaben zu belassen und sie nicht stärker zu beschweren. Es siegeln Prior und Konvent.
Der gegebin ist 1468 am Sontage Oculi in der Vastenn.

  • Archive signature: 1328
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1468 März 20.

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Werner Otnandt, Schultheiß zu Wasungen, bekundet, dass Wilhelm Graf zu Henneberg ihm und seiner Ehefrau seine Kemenate zu Wasungen, genannt die Kronenburg, und weitere Güter verliehen hat entsprechend der inserierten Urkunde vom gleichen Tag [Gebin am Sonnabint nach Conversionis Pauli a. d. 1457]. Werner verpflichtet sich, auch für seine Frau, auf diese Bedingungen. Nach beider Tod fällt das Gut an den Grafen zurück. Werner siegelt.
Geben am tage und in der jarzale als obgeschribin stehidt.

  • Archive signature: 1329
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1457 Januar 29.

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Georg Ernst Graf zu Henneberg verleiht Hans Meder, seinem Oberwildmeister zu Schwallungen, und seiner mit der Schwester seines Landjägers Martin Linden gezeugten ehelichen Tochter Margarete auf beider Lebenszeit zinslos und frei von allen Abgaben seine Wiese im oberen Werth zu Schwallungen von drei Acker, die bereits sein verstorbener Vater Graf Wilhelm dem Hans Meder und seinem verstorbenen Vater Andreas auf Lebenszeit verliehen hatte. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zu Schleusingen Dinstag nach Trinitatis 1559.

  • Archive signature: 1332
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Mai 23.

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Georg Ernst Graf zu Henneberg verleiht Jobst Vogel, Schultheiß zu Sülzfeld unter Henneberg, seiner Frau Elisabeth und seinen Erben seine Schenkstatt im Dorf Metzels mit allem Zubehör, wie sie seine Vorfahren der Gemeinde Metzels verliehen hatten. Diese hatte sie viele Jahre inne, hat sie dann jedoch verkauft; die Käufer waren von den Grafen belehnt worden; Vogel hat sie jetzt für 500 Gulden von Hans Lemmat gekauft. Er hat davon die üblichen Verpflichtungen; bei jedem Verkauf ist an die Gemeinde der Handlohn fällig; bei der gräflichen Kanzlei ist eine Verleihungsurkunde zu lösen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Masfeldt am Montag nach Trium regum 1580.

  • Archive signature: 1334
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1580 Januar 11.

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Kanzler und Räte der hennebergischen Regierung verleihen im Namen des Kurfürsten und der Herzöge zu Sachsen ihrem Kollegen Dr. Johann Nikolaus Hanwacker den freien Hof zu Schwallungen mit Kemenate, Wohnhäusern, Gebäuden, Seldnergütern und weiterem, aufgezähltem Zubehör, wie es der verstorbene Hans Philipp Rußwurm von Adam von der Trussel im Tausch gegen den Hof zu Rosa, hennebergisches Lehen, und 5000 Gulden im Jahr 1649 erworben hatte. Es war durch den erbenlosen Tod des Rußwurm der Herrschaft Henneberg heimgefallen und Konrad Gehe, kursächsischem geheimen Sekretär zu Dresden, bzw. Johann Günther Förster, Steuer-Obereinnehmer zu Altenburg, verliehen worden, dann aber durch Kauf und Vergleich an den Regierungsrat Hanwacker gekommen. Verliehen werden ferner die halbe Schäferei für 300 Schafe innerhalb eines näher beschriebenen Bezirks um Schwallungen, ein freier Hof in der Vorstadt zu Schleusingen mit aufgezähltem Zubehör, u.a. dem Braurecht. Hanwacker hat seine Verpflichtungen beschworen. Hennebergisches Kanzleisekret und Unterschriften.
So geschehen und geben zue Meinungen Freytags den 14. Novembris 1656.

  • Archive signature: 1335
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1652 Febr. 22. - 1656 Nov. 14.

Enthält auch: Auszug aus der Wasunger Rechnung von Kathedra Petri 1652 betr. Einnahme Handlohn zu Schwallungen: Gütererwerb durch Dr. Hanwacker, 22. Februar 1952.

Unterschrift: Johann Michael Strauß D. mpp. David Rhost s.mpp.

Pergament/Papier

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Die Brüder Georg (Jorge) und Kaspar von Pferdsdorf (Pfersdorff) bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben anderthalb Güter zu Dörrensolz (Durnsultza), eine Hufe und eine Mühle zu Dorndorf (-dorff) mit zugehörigen Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, wie es Vorfahren und Vater von den Vorfahren und dem verstorbenen Vater des Grafen hatten. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten; die von Pferdsdorf haben davon die üblichen Verpflichtungen, die sie beschwören. Georg siegelt, auch für den Bruder, der sich dieses Siegels mit bedient.
Geben 1435 am Dornstage vor dem Sontage Misericordia Domini.

  • Archive signature: 1344
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1435 April 28.

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Die frühere Zuordnung zum Amt Hildburghausen ist falsch.

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Lehnsrevers des Blasius Roder (Roer), Schultheißen, und der Gemeinde zu Pfersdorf gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Der Schultheiß übernimmt für sich, seine Nachfolger und die Gemeinde die Verpflichtungen und bittet Eberhard Wolf, Amtmann zu Schleusingen, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der gebenn ist ahm tage unnd im jahr wie oben vermelth.

  • Archive signature: 1345
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1555 Juni 19.

Enthält auch: Inserte: 1534 Mai 25. Wilhelm Graf zu Henneberg verkauft der Gemeinde Pfersdorf den Teil des Brünnhofes jenseits der Landwehr nach Pfersdorf hin mit Wiesen, Äckern, Feldern, Eldern, Hölzern, Wiesen, Wunnen und Weiden. Werden die Käufer von ihren Nachbarn darin bedrängt, hat der Graf sie zu schützen; vom Kaufpreis von 300 rheinischen Gulden in Landwährung hat der Graf 100 Gulden bereits erhalten. Die übrigen 200 Gulden sind gegenüber Bürgermeister und Rat jährlich zu Pfingsten mit 10 Gulden zu verzinsen. Der Rat hat davon eine Stiftung zu Ehren Gottes zu errichten. Die Gülte kann mit 200 Gulden ganz, mit 100 Gulden halb abgelöst werden; dies dem Rat ist ein Vierteljahr vorher anzukündigen. Der Hofanteil ist dem Rat zu Unterpfand gestellt worden. Der gesamte Hof ist seit alters der Pfarrei Hildburghausen zehntpflichtig mit je zwei Maltern Dinkel und Hafer, vier Erntehühnern und etlichem Flachs; diesen Zehnt hat die Gemeinde künftig alleine zu entrichten. Dem Grafen schuldet sie davon jährlich ein Fastnachtshuhn in die Vogtei zu Schleusingen. Nach Tod oder Absetzung eines Schultheißen hat der Nachfolger einen Revers auszustellen und einen Gulden in die Kanzlei zu zahlen. Siegel des Grafen.
Der gebenn ist ahm Montage den heiligenn Pfingstfei[e]rtage 1534.-
1555 Juni 19. Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für den Schultheißen und die Gemeinde zu Pfersdorf. Lehnsobjekt/-e: Anteil des Bronhofes entsprechend der inserierten Verkaufsurkunde vom 25. Mai 1534. Nach dem Tod des Altt Johann (Hansen) im Hof hat der neue Schultheiß Blasius Roeder das Lehen empfangen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist ahm Mittwochenn nach sanct Veits tag 1555.

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Hermann Fulda, Philipp und Veit Wanns, Bürger zu Salzungen, bekunden, von Wilhelm Grafen zu Henneberg den Berg genannt Meußberg mit aufgezähltem Zubehör zur Nutzung erhalten zu haben. Fulda und seine Erben haben von ihren zwei Dritteln jährlich an Michaelis zwei Malter Korn und 2 2/3 Malter Hafer, Philipp und Veit Wanns von ihrem Drittel einen Malter Korn und 1 1/3 Malter Hafer Salzunger Maß in den Behalt des Grafen nach Frauenbreitungen zu liefern. Die Teilhaber haben untereinander ein Vorkaufsrecht. Sie übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Wilhelm von Herda, Amtmann zu Salzungen, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist am Mitwochen nach Mauricii 1531.

  • Archive signature: 1347
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1531 September 27.

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Lehnsrevers des Hieronimus Niderlandt, Bürgers zu Salzungen, als Bevollmächtigten für Sebastian Fulda und die Kinder des verstorbenen Andreas Fulda gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Als Bevollmächtigter übernimmt Niderlandt die Verpflichtungen und siegelt.
Der geben ist ahm tage und im jar als obsteht.

  • Archive signature: 1348
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Januar 27.

Enthält auch: Insert: 1560 Januar 27. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Sebastian Fulda und die Vormünder der Kinder des verstorbenen Andreas Fulda, Hans Han, Hans Schleicher, Valentin Zinck und Hans Meurer, Bürger zu Salzungen, für ihre Mündel Andreas, Hans, Jorg, Faustus und Konrad Fulda. Lehnsobjekt/-e: halbes Erbe und Gut am Buchensee und um Ettmarshausen, das zur anderen Hälfte die Erben des verstorbenen Hermann Fulda haben. Sebastian Fulda und die Vormünder erhalten jeweils eine Hälfte dieser Hälfte. Das Lehen hatten zuvor deren Vorfahren vom verstorbenen Vater des Grafen. Als Bevollmächtigter hat Hieronimus Niderlandt, Bürger zu Salzungen, das Lehen empfangen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist den siebennunndzwanzigsten tag Januarii 1560.

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Meisterin Margarete Pferdsfelder, Priorin Agnes (Nese) Ruschin, Küsterin Anna von der Eich und der Konvent des Prämonstratenserinnenklosters Trostadt (Troi-) verleihen mit Zustimmung des Wilhelm Grafen zu Henneberg die Mühle zu Trostadt an der Mauer, etwa zwei Acker Pflugland in jedem Feld, je einen Kraut-, Wies- und Baumgarten bei der Mühle, wie sie vormals der Müller hatte, an Andreas Seber, seine Frau Elisabeth (Else) und ihre Erben - die ältesten oder die jüngsten Kinder; davon sind jährlich fünf Malter Korn Themarer (Theymar) Maß, eine Abgabe zu Weihnachten, ein Zinsschwein im Wert von vier Gulden, an Walpurgis 30 Käse im Wert von je drei Pfennig, ein Fastnachtshuhn sowie zu Ostern ein Schock Eier und eine Lammkeule fällig; Mühle und Wehr sind in gutem Zustand zu halten. Das für Kloster und Küche benötigte Öl ist umsonst zu mahlen; die aus diesem Mahlgut gebackenen [Öl-] Kuchen darf der Müller behalten außer den Hanfkuchen, die dem Kloster zustehen. An den Kosten für Wasserbauten beteiligt sich das Kloster zu einem Viertel. Der Müller und seine Erben haben Grashut und Fischweide innerhalb der Mauer wie der vorherige Müller. Wenn der Mühlgraben gereinigt werden muss, stellt das Kloster die Leute, der Müller Schaufeln und Kost. Holz für Baumaßnahmen an der Mühle soll vom Grafen erbeten und vom Kloster gefahren werden. Steine sollen vom Kloster aus seinem Steinbruch oder dem des Klosters Veßra (Vesser) angefahren werden. Werden mehr Steine benötigt oder verkauft, soll das Kloster davon keinen Schaden haben. Rasen für den Bau des Wehres wird dem Müller vom Kloster angefahren. Bei einem Verkauf der Mühle steht dem Kloster der übliche Handlohn von einem Gulden pro zehn Gulden Wert zu; das Kloster behält ein Vorkaufrecht. Es siegeln der Konvent und Wilhelm Graf zu Henneberg zum Zeichen der Zustimmung.
Der gebin ist 1434 am Sontag vor Thome apostoli.

  • Archive signature: 1394
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1434 Dezember 19.

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Papier

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Lehnsrevers des Hans Beck, Amtmanns zu Wasungen und im Sand, gegenüber Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Beck übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
Der geben ist am tage und im jare als obsteht.

  • Archive signature: 1397
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1547 Februar 27.

Enthält auch: Insert: 1547 Februar 27. Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Hans Beck, Amtmann zu Wasungen und im Sand. Lehnsobjekt/-e: etliche Weingülten und Zinse des Klosters Frauenbreitungen zu Retzstadt, die seit dem Bauernkrieg rückständig sind und dem Kloster daher nichts mehr einbringen; die Namen der Pflichtigen werden aufgezählt. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Sontag Invocavit 1547.

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Johann (Hans) Bot zu Henfstädt bekundet, für sich, seine Frau Elisabeth und ihre Erben von Wilhelm Grafen zu Henneberg Eigentum der Herrschaft zu Lehen erhalten zu haben entsprechend der inserierten Urkunde vom gleichen Tag. Die Aussteller übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Dr. Peter von Gundelsheim, hennebergischer Hofmeister, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist, als im lehenbriff angezeigt.

  • Archive signature: 1398
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1532 November 26.

Enthält auch: Insert: 1532 November 26. Wilhelm Graf zu Henneberg verleiht Johann (Hannsen) Bot, seiner Frau Elisabeth und ihren Erben den halben Hof zu Henfstädt mit Zubehör, darunter Schafstrift, Güter und Hufen zu Henfstädt, Oberstadt und Tachbach, die genannte Personen gegen aufgezählten Zins innehaben, und eine Gülte auf die Mühle zu Henfstädt, vormals im Besitz der Breuning. Johanns Vater Bastian Bot hatte diese Güter und Rechte von Georg und Wolf von Herbstadt gekauft. Sterben Bot und seine Ehefrau ohne Leibeserben, fallen die Güter der Herrschaft Henneberg heim. Dem Grafen ist stets eine Auslösung möglich mit der Summe, die Bastian Bot an die von Herbstadt gezahlt hat, und der Erstattung der an Kemenate, Häusern und Scheunen aufgewandten Kosten. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Dinstag nach Katharine 1532.


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Lehnsrevers des Bastian Bot zu Henfstädt und seiner Frau Margarete gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Bot übernimmt seine Verpflichtungen und bittet (1) Apel vom Stein zum Altenstein, Marschall, und (2) Philipp Diemar, Amtmann zu Maßfeld, um Besiegelung; diese kündigen ihre Siegel an.
Der geben ist am tage im jare unnd als unnsers gnedigen hern ingeschribener lehenbrieff in seinem dato außweißet.

  • Archive signature: 1399
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1501 Juni 27.

Enthält auch: Insert: 1501 Juni 27. Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Bastian Bot zu Henfstädt, seine Frau Margarete und ihre Erben. Lehnsobjekt/-e: halber Hof zu Henfstädt mit Zubehör, darunter die Schafstrift, Güter und Hufen zu Henfstädt, Oberstadt und Tachbach, die genannte Personen gegen aufgezählten Zins innehaben, und eine Gülte auf die Mühle zu Henfstädt, vormals im Besitz der Breuning. Bastian Bot hat diese Güter und Rechte von Georg und Wolf von Herbstadt gekauft. Sterben Bot und seine Ehefrau ohne Leibeserben, fallen die Güter der Herrschaft Henneberg heim. Dem Grafen ist stets eine Auslösung möglich mit der Summe, die Bastian Bot an die von Herbstadt gezahlt hat. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Sontage nach sant Johanns tage sonwenden 1501.

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Bastian Bot bekundet, für sich, seine Frau Margarete und ihre Kinder von Wilhelm Grafen zu Henneberg Lehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Lehnsurkunde vom gleichen Tag. Bot übernimmt seine Verpflichtungen und bittet (1) Philipp Diemar und (2) Philipp vom Berge (Berg) um Besiegelung; diese kündigen ihre Siegel an.
Der geben ist am tag im jare unnd wie meins gnedigen hern ingeschribener lehenbriff in seinem dato ausweiset.

  • Archive signature: 1400
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 Februar 27.

Enthält auch: Insert: 1497 Februar 27. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Bastian Bot, seine Frau Margarete und ihre Kinder wegen der von Bastian seinem verstorbenen Vater und seiner Mutter geleisteten Dienste mit zwei Höfen, einem zu Simmershausen (Seymershaußen) und einem zu Obendorf (Oberndorff). Davon zinsen: Johann (Hanns) Rinck zu Simmershausen von einer dortigen Hufe mit Hofreite, Behausung, Scheune und Garten zwischen Lehen des Abts von Veßra (Vesser) und des Moritz von Schaumberg (Schawem-) ein Schock Eier zu Ostern, 36 Käse oder dafür je drei Pfennige, zwei Erntehühner, vier neue Pfund Geld, eine Gans, ein Fastnachtshuhn, eine Handvoll Flachs oder dafür einen Schilling; Simon Weyder daselbst von einem Acker am Bedheimer (Bede-) Weg ein Erntehuhn und 10 Eier; die alte Zincken 18 Eier und ein Huhn von einem Acker ebenda; Johann (Hanns) Hirtt 7 ½ Eier von einem Acker an der seyfertshecken; Matthias Appell 24 Eier, drei Erntehühner und drei Käse oder drei Pfennige pro Käse; Johann (Hans) Masch zu Obendorf zinst von seinem dortigen Hof je drei Malter Korn und Hafer, zwei Erntehühner und ein halbes Schock Eier an Ostern; Lorenz Meffer von einem Gut vier Erntehühner und zwei Schock Eier an Ostern; Johann (Hans) am Thor zwei Schock Eier und zwei Fastnachtshühner von einem Krautgarten; Veit Hoffman zwei Schock Eier und zwei Fastnachtshühner von Haus und Hofreite zu Obendorf zwischen dem Herrenhof und Balachs Behausung und einem zugehörigen Wiesflecken. Darüber hinaus verleiht der Graf dem Bastian Bot auf Lebenszeit die Nutzung des Lorber Zehntleins zu Exdorf (-dorff) und Obendorf; sie fällt nach dessen Tod der Herrschaft wieder heim. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Wenn Bot und seine Erben die Höfe, Zinsen und Güter verkaufen wollen, haben sie sie zunächst dem Grafen für 100 Gulden anzubieten. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Mantage nach sant Peters tage cathedra 1497.

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Lehnsurkunde des Friedrich Herzogs zu Sachsen für die Gemeinde Grimmelshausen. Lehnsobjekt/-e: Fischweide und Fischrecht im Wasserlauf von der Furt unter der Brücke bis zur Furt oben am Dorf; gestattet ist nur die Fischerei mit Angelhaken (hamen), nicht aber die Errichtung eines Fischwehrs (faches) und die Verwendung anderer Hilfsmittel; das Gehölz und Gestrüpp beiderseits des Wasserlaufes an den Wiesen ist jährlich abzuhauen. Jeder kann seine Wiesen so einhegen, dass das Wasser sie nicht schädigt. Weiden und Gestrüpp im Wasser stehen dem Kloster Veßra zu. Lehnsträger für die Gemeinde ist Bernhard Braungart; als Bevollmächtigter hat für ihn Simon Krause das Lehen empfangen. Zeugen: Dr. Johann Jakob Avianus, Präsident des Konsistoriums, und Dr. Paul Becker, beide Hof- und Justizräte, sowie Dr. Hieronimus Brückner, Lehnssekretär. Siegel des Ausstellers.
Geben Friedenstein 1676 den 9ten monatstag Junii.

  • Archive signature: 1401
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1676 Juni 9.

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Unterschrift unter dem Text: Friederich HzS. ss. Auf dem Umbug: Ernst Ludwig Avemann Cantzler mppia.

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Lehnsrevers des Heinrich (Heincz) Heimbrecht, auch im Namen seiner Brüder Andreas und Georg (Jorgen). Lehnsobjekt/-e: die Hälfte eines Viertels am Burgstall zu Oberkatz (Obernkacza) und ein halbes Gut daselbst mit Zubehör, das er mit Otto Teufel teilt (des alles geteilts Ott Thufel hat), so wie es ihr verstorbener Vater Johann (Hanns) Heimbrecht von Hartung Brate gekauft und auf sie gebracht hat. Seine und seiner Erben Rechte behält der Graf sich vor. Zu Erblehen verleiht der Graf den Brüdern einen halben Acker Krautland zu Wasungen in der aldenstat und einen Wiesflecken undir der hart, die ihr Vater von Heinrich Nuwenkirch gekauft hat; vom Krautland sind jährlich an Michaelis fünf Groschen, anderthalb Fastnachtshühner und an Ostern 37 ½ Eier fällig, vom Wiesflecken zwei Gänse an Martini. Er bittet, auch im Namen seiner Brüder, den Balthasar Speßhardt um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1471 am Dinstage nach dem Sonntag Cantate.

  • Archive signature: 1402
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1471 Mai 14.

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Johann (Hanns) Hesse bekundet, dass Wilhelm Graf zu Henneberg ihm das Freibotenamt zu Themar (Themer) bis auf Widerruf überlassen hat. Er hat die Rechte des Grafen und seiner Erben einzufordern und ihnen nachzugehen. Der Graf kann ihn jederzeit absetzen; er darf sein und seiner Erben Leib und Gut auch dann nicht vom Grafen abwenden und ohne dessen Zustimmung nicht aus dem Lande ziehen. Heinrich hat geschworen, seinem Amt als getreuer Knecht vorzustehen. Er bittet (1) Heinrich vom Stein und (2) Georg (Jorgen) von Heßberg (Hessebg.) um Besiegelung; diese drücken ihre Siegel auf.
Der geben ist 1437 am Sontage Epiphanie Domini.

  • Archive signature: 1403
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1437 Januar 6.

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Papier

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Wilhelm Graf zu Henneberg verleiht Philipp Hesse und Andreas Müller, ihren Ehefrauen Ursula und Margarete sowie ihren Erben Mühle und Mühlrecht zu Grimmelshausen, die zwei Mahlräder und einen Schlaggang hat; als Erbzins sind jährlich an Michaelis drei Malter Korn, ein Schwein im Wert von vier Gulden, zu mästen von Michaelis bis zum Dreikönigstag [6. Jan.], und ein aufzuziehender junger Hund in das Amt Themar fällig. Beim Verkauf der Mühle ist der übliche Handlohn von einem Gulden pro 20 Gulden Wert zu entrichten. Die von den Untertanen geschuldete, 1553 fällige Steuer hat der Graf den Eheleuten erlassen; künftige Steuern sind zu zahlen. Die Eheleute erhalten umsonst Bauholz aus den gräflichen Gehölzen für Wasserbauten, Wehr und Wellen. Rechtsvorbehalt des Grafen. Die Eheleute übernehmen ihre Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am tage Michaelis des heiligen ertzengels 1550.

  • Archive signature: 1404
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1550 September 29.

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Lehnsurkunde des Friedrich Wilhelm Herzogs zu Sachsen etc. für Michael Hoffmeister zu Schmeheim und seine Erben. Lehnsobjekt/-e: Mühle unter dem Dorf, aus der jährlich als Erbzins zwei Gulden an Michaelis, zu Weihnachten ein Semmellaib oder stattdessen ein Groschen sechs Pfennige sowie ein Fastnachtshuhn in das Amt Themar fällig sind; Regelung des Verhältnisses zur Gemeinde. Zeugen: Dr. Augustus Carpzov, geheimer Rat und Kanzler, Georg Sigmund von Erffa zu Sondheim und Weidhausen, Dr. Johann Nikolaus Hahnwacker und Dr. Paul Höhn, Land-, Hof- und Regierungsräte, sowie Hieronimus Kanngießer, Kammer- und Lehnssekretär. Siegel des Ausstellers.
Geben zu Coburgk 1665 am 8. monatstag Martii.

  • Archive signature: 1405
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1665 März 8.

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Unterschrift unter dem Text: Friederich Wilhelm HzSachssen mpp. Auf dem Umbug: Augustus Carpzov D.ss.

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für Nikolaus (Clausen) und Johann (Hansen) Hofmann zu Oberstadt. Lehnsobjekt/-e: eine Wiese am Schmeheimer Bach bei Marisfeld, von der jährlich an Michaelis vier Schock Meißener Groschen fällig sind. Bei Verkäufen, die nur mit dem Zins erfolgen dürfen, ist von je zehn Gulden Wert ein Gulden Handlohn zu zahlen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Monntag nach dem Sonntag Letare 1530.

  • Archive signature: 1406
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1530 März 28.

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Lehnsurkunde des Friedrich Herzogs zu Sachsen für Andreas Schreyel. Lehnsobjekt/-e: Schenkstatt und Schenkrecht zu Dingsleben im Amt Themar mit Haus, Hofreite und sonstigem Zubehör, hatte der verstorbene Georg Werner aus einem Konkurs erworben und dessen Witwe Anna, jetzt Ehefrau des Wachtmeisters Johann Spuler, am 6. Febr. 1678 vor dem Amt Themar an Schreyel verkauft; davon sind jährlich dreieinhalb Gulden an Michaelis und ein Fastnachtshuhn als Erbzins an das Amt fällig; das Verhältnis zur Gemeinde wird geregelt. Bei einem Verkauf ist der übliche Handlohn zu zahlen. Zeugen: Dr. Ernst Ludwig Avemann, geheimer Rat und Kanzler, Dr. Johann Jakob Avianus, kaiserlicher Hofpfalzgraf und Präsident des Konsistoriums, Dr. Paul Becker und Johann Ludwig von Hanstein, alle drei Hof- und Justizräte, sowie Dr. Hieronimus Brückner, Lehnssekretär. Siegel des Ausstellers.
So geben Friedenstein 1679 am achten monathstagk Martii.

  • Archive signature: 1407
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1679 März 8.

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Unterschrift unter dem Text: Friederich HzSachsen mpp. Auf dem Umbug: Ernst Ludwig Avemann D., Cantzler ss.
Kollationsvermerk des Kanzlisten Jacobi vom 2. Oktober 1679. Unterschrift des Lehnssekretärs H. Brückner.

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Jakob Scholle zu Zimmerau (Zymmerawe) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg Lehen empfangen zu haben entsprechend der inserierten Urkunde vom gleichen Tag. Scholle übernimmt die Verpflichtungen für sich und seine Mannlehnserben und bittet seinen Verwandten (frunt) Johann (Hanßen) Zufraß zu Henfstädt (-stadt) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Der geben ist am tage und im jare wie meines gnedigen hern graven Wilhelms eingeschrieben lehenbrive in seinem dato außweißet.

  • Archive signature: 1408
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 November 27.

Enthält auch: Insert: 1497 November 27. Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt seinen Getreuen Jakob Scholle zu Zimmerau (Zimmerawe) und seine Lehnserben mit sieben Acker Weingarten an der schollenleyten und acht Ackern Holz uf dem buchelberge, die dessen Vorfahren von seinen Vorfahren und dem verstorbenen Vater zu Mannlehen verlehnt worden sind. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Jakob Scholle hat seine Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Montage nach sanct Katherin der heyligen jungfrawen tage 1497.

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Die Brüder Tiserus und Jakob Scholle bekunden, dass sie Wilhelm Grafen zu Henneberg sieben Acker Weingarten in der schollenleyten und acht Acker Holz auff dem buchelberge, bisher freies Eigen, zu Lehen aufgetragen und für sich und ihre Lehnserben wieder empfangen haben; diese sollen ewig von der Herrschaft Henneberg zu Mannlehen rühren. Die Brüder haben die üblichen Verpflichtungen beschworen; der Graf hat ihnen Schutz und Schirm zugesagt. Tiserus siegelt, auch für den Bruder.
Der gebin ist 1478 am Sonntag nach sant Kilians tag des heiligen bischoffs.

  • Archive signature: 1409
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1478 Juli 12.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, dass vor ihm der feste Tiserus Scholle erschienen ist und ihm, auch für seinen Bruder Jakob Scholle, sieben Acker Weingärten an der schollenleyten und acht Acker Holz auff dem buchelberge, zuvor freies Eigen, aufgelassen hat. Er hat es den Brüdern und ihren Lehnserben zu Mannlehen verliehen mit den üblichen Verpflichtungen und ihnen Schutz und Schirm zugesagt. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1478 am Sonntag nach sant Kilians tag des heiligen bischoffs.

  • Archive signature: 1410
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1478 Juli 12.

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Wolfgang Graf zu Henneberg belehnt die Brüder Tiserus und Jakob Scholle und ihre Lehnserben zu Mannlehen mit sieben Ackern Weingärten an der schollenleyten und acht Acker Holz auff dem buchelberge, die sie bisher von seinem verstorbenen Vater und der Herrschaft Henneberg zu Lehen hatten. Seine und seiner Herrschaft Rechte behält der Graf sich vor. Die Lehnsleute haben davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1483 am Sonntag Invocavit in der heiligen Vasten.

  • Archive signature: 1411
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1483 Februar 16.

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Die Brüder Tiserus und Jakob Scholle bekunden, von Wolfgang Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern und seiner Herrschaft für sich und ihre Lehnserben sieben Acker Weingarten an der schollenleyten und acht Acker Holz auff dem buchelberge zu Mannlehen empfangen zu haben, die sie zuvor vom verstorbenen Vater des Grafen hatten. Die Brüder übernehmen die üblichen Verpflichtungen; der Graf hat ihnen dafür Schutz und Schirm zugesagt. Tiserus siegelt, auch für seinen Bruder.
Der gebin ist 1483 am Sonntag Invocavit in der heiligen Vasten.

  • Archive signature: 1412
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1483 Februar 16.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt seinen Getreuen Jakob Scholle zu Zimmerau (Zymmerawe) und seine Lehnserben mit sieben Acker Weingarten an der schollenleyten und acht Ackern Holz auf dem buchelberge, die dessen Vorfahren von seinen Vorfahren und dem verstorbenen Vater zu Mannlehen verlehnt worden sind. Die Rechte des Grafen und seiner Erben bleiben vorbehalten. Jakob Scholle hat seine Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Montage nach sanct Katherin der heyligen jungfrawen tage 1497.

  • Archive signature: 1413
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1497 November 27.

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Berthold Graf zu Henneberg belehnt Heinrich Stock und seine Erben mit dem Vorwerk und dem Zehnten zu Hümpfershausen (Hu<e>nfershusen), das Heinrich jetzt besitzt, und dem gesamten, von alters hergebrachten Zubehör in Feld und Dorf. Siegel des Ausstellers.
Daz ist geschehen 1328 an dem Dynstage vor sent Jacobes tage.

  • Archive signature: 1415
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1328 Juli 19.

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Deutsch.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Ewald Stock, Sohn des verstorbenen Konrad (Cuntzin) Stock, und seine Erben mit dem halben Hof zu Hümpfershausen (Hymfershewsen) samt der Hälfte des Zubehörs, wie es zuvor der verstorbene Vater hatte, dem Hof zu Stepfershausen (Sterpfirshewsen), der denen am Berge gehörte, und einem Hof zu Rippershausen (Rypprechtshewsen), der zuvor seinem Urgroßvater (eldirvatir) Heinrich (Heintzin) von Exdorf (Exstorff) gehörte. Siegel des Ausstellers.
Der gebin ist 1405 des Fritags nach der Eilftusent jungfrauwen tage.

  • Archive signature: 1416
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1405 Oktober 23.

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Durch Einschnitte ungültig gemacht.

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Ewald Stock bekundet, für sich und seine Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben den Hof zu Stepfershausen (Sterppherszhusen), der vormals denen am Berge gehörte, einen Hof zu Rippershausen (Ripprechtiszhusen), der zuvor seinem Urgroßvater (eldir vatter) Heinrich (Heintzen) von Exdorf (-dorff) gehörte, ein Gut zu Exdorf, genannt Heinrich (Heintzen) Knoten Gut, ein Gut genannt Heinrich (Heintzen) Brustes Gut und einen Garten genannt Setelers Garten. Ewald hatte diese Lehen zuvor vom verstorbenen Vater des Grafen; er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist 1427 an sand Walpurgen tage.

  • Archive signature: 1417
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 1.

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Ausf. A.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt für sich und seine Brüder Johann und Berthold seinen Getreuen Johann (Hannsen) Stock und dessen Leibeslehnserben mit einem Gut zu Exdorf (-dorff), genannt Heinrich (Heinczen) Knoten Gut, einem Gut, genannt Heinrich (Heinczen) Brustes Gut, und einem Garten, genannt Setelers Garten, dazu sechs Gütern, von denen eines zu Meuß (Mußes) liegt und zu dem die morwiese gehört; aus diesem Gut sollen Stock und seine Erben ebenso viel geben wie von einem der anderen fünf Güter entsprechend einer Schlichtung, die zuvor Johann (Hanns) am Berge und Johann (Hanns) Haynauwe getroffen hatten nach Ausweis einer Urkunde, die Stock dem Grafen vorgelegt hat. Er hatte die Lehen bisher vom Vater des Grafen; er hat seine Verpflichtungen beschworen. Graf Wilhelm siegelt, auch für seine Brüder.
Gebin uff sant Jacobs tag a. d. 1448.

  • Archive signature: 1418
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1448 Juli 25.

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Der Ritter Stretzo bekundet, seinen Hof zu Pfullendorf (Phanldorf/Pholn-) in die Hände des Berthold Grafen zu Henneberg resigniert und für sich und seine Erben wieder zu Lehen empfangen zu haben zu den üblichen Verpflichtungen.
Datum a. d. 1314 pridie Non. Marcii.

  • Archive signature: 1420
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1314 März 6.

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Pergament

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Lehnsrevers des Eberhard Wolf und seiner Frau Anastasia gegen Wilhelm und Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Die Eheleute räumen dem Stamm Henneberg, solange er besteht, ein Lösungsrecht an diesen Zinsen und Gülten ein. Eberhard siegelt, auch für seine Frau.
Der gebenn ist am tage unnd im jahre wie obstehett.

  • Archive signature: 1421
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1554 Mai 20.

Enthält auch: Insert: 1554 Mai 20. Wilhelm und Georg Ernst Grafen zu Henneberg bekunden: Ihr verstorbener Rat Johann Wolffleinn genannt Jeger hatte ihnen etwa 50 Jahre gedient und wegen seines Schwagers, des verstorbenen Vincenz Wild, etliche Zinse und Gülten zu Pfand, über die er von den Grafen Pfandverschreibungen über insgesamt 710 Gulden erhalten hatte. Die Aussteller räumen nun Jegers Tochtermann Eberhard Wolff, ihrem Amtmann zu Schleusingen, und seiner Frau Anastasia das Recht ein, in diese Verpfändungen einzutreten, sobald Christina Jeger, ihre Schwiegermutter bzw. Mutter, die den lebenslangen Besitz der Zinse und Gülten hat, verstorben ist; Wolff hat die anderen Kinder seiner Schwiegermutter nach deren Tod auszuzahlen. Wolff hat, wenn der entsprechende Fall eintritt, bei der gräflichen Kanzlei mit einem Gulden und einem Viertel darüber Lehnsbriefe zu lösen. Die Aussteller siegeln.
Der gebenn ist ahm Sontage Trinitatis 1554.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für die Vettern Alexander, Hannibal und Hannibal Schopper, Bürger zu Schweinfurt und Naumburg. Lehnsobjekt/-e: Hälfte des Zehnten zu Brebersdorf, haben die Vorfahren von Balthasar und Lorenz Passauer gekauft, hatten zuletzt Großvater und Väter. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meynungen denn achtzehenden monatstag Septembris 1606.

  • Archive signature: 1422
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 September 18.

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Unterschrift unter dem Umbug: M. Strauß C. sst.; A. W. Straus S. MPria.

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Der Römische Kaiser Ludwig belehnt wegen der von den Herren von Henneberg und insbesondere seinem Schwager Heinrich Grafen von Henneberg dem Reich geleisteten Dienste dessen Ehefrau Jutta Gräfin zu Henneberg, ihre Töchter Elisabeth, Katharina, Sophie und Anna und die Kinder, die sie noch miteinander haben werden, mit Haus und Stadt Coburg (Ko-), Haus und Stadt Königsberg (Kunigs-) sowie den übrigen vom Reich zu Lehen gehenden Gütern mit allen Gerichten, Rechten und Gewohnheiten, mit Wildbännen, Fischweiden, Gewässern, Weingärten, Zehnten, Vorwerken, Hölzern, Äckern und Wiesen, Wunne und Weide. Heinrich soll diese auf Lebenszeit innehaben. Nach seinem Tod erhalten sie Jutta und ihre Kinder. Klagen von Dritter Seite beeinträchtigen die Rechtskraft dieser Urkunde nicht, da der Kaiser den Grafen Heinrich in ruhigem Besitz dieser Lehen vorgefunden hat. Solange Jutta lebt, soll keines ihrer Kinder sie in diesen Gütern behindern oder bedrängen. Nach ihrem Tod fallen die Lehen ihren Kindern zu. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist ze Nu<e>renberg an Sunntag vor sand Jacobs tag 1346, in dem zweiunddreizzigstem jar unsers richs und in dem niunzehenden des keysertums.

  • Archive signature: 1423
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1346 Juli 23.

Enthält auch: Abschrift des 17. Jhs.

Auch überliefert als Insert in einem Notariatsinstrument vom 11. Jan. 1420 (siehe Nr. 1424).

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Der Römische König Karl, König zu Böhmen (Beheim), bekundet, dass Jutta Gräfin zu Henneberg vor ihm auf der Burg zu Nürnberg (Nu<e>rn-) erschienen ist, die Lehen gefordert und dafür gehuldigt hat. Wegen der von den früheren Herren von Henneberg und ihr selbst geleisteten Dienste belehnt der König Jutta sowie ihre Töchter Elisabeth, Katharina, Sophie und Anna mit Haus und Stadt Coburg (Ko-), dem Haus Sonneberg (Sunnen-), Haus und Stadt Königsberg (Kuniges-), der Vogtei über das Kloster Mönchröden (Mu<e>nichro<e>ten), geistlichen und weltlichen Gerichten, geistlichen und weltlichen Lehen, Mannschaften, Rittern und Knappen, Wildbännen, Fischwassern, Zehnten, Weingärten, Vorwerken, Hölzern, Äckern, Wiesen, Wunne und Weide. Darüber hinaus verleiht der König Jutta und ihren Töchtern alle Bergwerke, die in ihren Landen jetzt bestehen oder künftig entstehen werden, alle Güter, die die Herren von Henneberg bis zu diesem Tag in Lehnsgewere hergebracht haben, sowie weitere Lehen mit Dienstleuten und Mannen, die sie künftig noch hinzugewinnt. Andere Urkunden, die Dritte vom König erwerben, sollen die Rechte Juttas und ihrer Kinder nicht mindern. Siegel des Ausstellers.
Der gegeben ist zu Nu<e>rnberg 1350 an dem Dunrstage vor sant Georii tage des heiligen merteres in dem vierden jar unsers rychs.

  • Archive signature: 1425
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1350 April 22.

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Der Römische König Sigmund, König zu Ungarn, Böhmen, Dalmatien und Kroatien, verleiht entsprechend der ihm durch Gesandte vorgetragenen Bitte dem Georg Grafen zu Henneberg die von ihm und dem Reich rührenden Lehen: das halbe Gericht Benshausen (Bennshusen) mit Zubehör, den Anteil des Wildbanns auf dem Thüringer Wald, Zent, Halsgericht und Zoll zu Römhild (Romhilt), Zent, Halsgericht und Zoll zu Münnerstadt (Munerstat) halb und den Bann dieser Gerichte. Seine und des Reiches Rechte behält der König sich vor. Der Graf soll gegenüber Albrecht von Hohenlohe (-loch), Rat des Königs, die geschuldeten Eide leisten. Der König bevollmächtigt den Grafen ausdrücklich, den genannten Gerichtsbann nach Belieben an Dritte zu verleihen, und siegelt mit dem Majestätssiegel.
Geben zu Ofen 1423 am Suntag vor sant Galli tag unserer reiche des hungrischen etc. in dem sibenunddreysigisten, des romischen in dem virczehendem und des behemischen im virden jaren.

  • Archive signature: 1426
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1423 Oktober 10.

Enthält auch: Abschrift des 17. Jhs.

Kanzleivermerk auf dem Umbug: Ad mandatum domini regis Jo. episcopus Zagrabien. cancellarius.

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Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für die Brüder und Vettern Ernst, Sigmund und Georg Grafen zu Gleichen, Herren zu Tonna. Lehnsobjekt/-e: neun Hufen im Feld zu Wechmar, die sie selbst unter dem Pflug haben; ein Sedelhof, ein Baumgärtlein, zwei Teiche, 14 Acker Wieswachs und ein Weingarten im reynberge von acht Acker, genannt der wolff. Siegel des Ausstellers.
Geben zum Helmerichs ahm achzehendenn monats tage Septembris 1549.

  • Archive signature: 1428
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1549 September 18.

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Wilhelm Graf zu Henneberg belehnt Johann (Hannsen), Georg (Jorgen) und Wetzel vom Stein zum Liebenstein und ihre Leibeslehnserben zu Mannlehen mit der Erbvogtei zu Barchfeld (-felt) samt den im folgenden genannten Lehen: ein Viertel an Burg und Gericht zu Barchfeld, beginnend am Tor, sich durchziehend zwischen der Scheune des Landgrafen von Hessen und der Scheune derer vom Stein bis an die Mauer, dann herum bis an den Turm, von dort weiter bis an das erwähnte Tor mit einem Viertel des Turms und einem Viertel des Zubehörs in Burg und Dorf mit Gericht über Hals und Hand, Herrlichkeit, Gebot und Verbot, Leuten, Gütern, Zinsen, Gülten, Renten, Gefällen, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Gewässern, Teichen, Mühlen, Fischweiden, Wunne und Weide, Häusern, Höfen und Hofstätten mit Diensten, Herbergen, Lägern, Folgen und Steuern, Schenkstätten und Schäfereien. Die vom Stein sind dort Erbvögte. Das Viertel des Schlosses ist Offenhaus des Grafen gegen jedermann, ausgenommen die vom Stein; die Grafen sollen diese schützen, schirmen und verteidigen gegen jedermann wie andere Vögte, Amtleute, Mannen und Diener. Der Aussteller verleiht außerdem: eine Fischweide zu Salzungen (Saltz-) in der Werra, beginnend bei der Mühle zu Salzungen und endend an der Brücke zu Allendorf (Aldendorff); die Wüstung Gauchstal (-tayl) ganz; die Wüstung Krummelbach bei Barchfeld ganz; den Hof Reinwartenrode bei Liebenstein ganz; neuneinhalb Erbgüter zu Atterode (Attenrode); die Wüstung Meimers (zum Eymbrechts) mit Acker, Wiesen, Holz und Feld auf der nach Barchfeld gelegenen Seite des Grumbachs und dem Gewässer Grumbach innerhalb der Mark dieser Wüstung; die Wüstung und Mühle Rengers unter Wünschensuhl (Wyndischen Sula); das Gehölz genannt Lindich; die Wüstung Baues [-hof] (zum Buwers) zwischen Marksuhl (Marcksula) und Wünschensuhl; das Gehölz Eichholz; eine Fischweide vor der Stadt Eisenach (Isennache) an der Nesse, hatte vor Zeiten Lukarde von Friemar (Frymar) von den Brüdern Ludwig, Reinhard und Berthold Ratgeb gekauft, ein Teil beginnend an der Lache nächst der Schleifmühle des verst. Thomas Messersmid, endend an den Stegen hinter St. Katharinen, die man Mönchstege nennt; das andere Teil unterhalb der genannten Stege zwischen St. Katharinen Fischweide und Stedtfeld (Stetevelt), genannt das andirwasser, wie es die Ratgeb und danach Lukarde von Friemar von den Vorfahren des Grafen hatten; Profisch (Bruchfischa) halb; Ungernthal (Ungeheuwertal) ganz; Lauterbach (Lutter-) und Lutter (Luttera) unter Kupfersuhl (Copffersula); Kottera bei Kupfersuhl; Erdbrücken (Ertbruch) bei Ettenhausen (-husen); das Hunoldis zwischen Gospenroda (Großbrechterode) und Mölmes [-hof] (dem Millewis); Abteroda (Aptrode) zwischen Auenheim (Auwenheim) und Vacha (Vache); Rienau (Ryna) zwischen Hausbreitenbach (Burg Breyten-) und Auenheim. Ein Burggut auf dem Schloss Henneberg und ein Hof darunter, genannt Einödhausen (Einhartshusen). Diese hatten Großvater und Vater derer vom Stein vom verstorbenen Vater des Grafen. Seine und seiner Erben Rechte behält der Graf sich vor. Die vom Stein haben ihre Verpflichtungen übernommen. Siegel des Ausstellers.
Der gegebin ist 1467 am Donerstage nach dem Sonntag Reminiscere in der Vastenn.

  • Archive signature: 1435
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1467 Februar 26.

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Lehnsrevers des Heinrich von Vitzenhagen zu Rosa gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Der Aussteller übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt mit dem Ringpetschaft.
Der gebenn ist am tag unnd im jar wie obstehet.

  • Archive signature: 1437
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1580 März 28.

Enthält auch: Insert: 1580 März 28, Maßfeld. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Heinrich von Vitzenhagen und seine Leibeslehnserben, bei erbenlosem Tod seine Brüder und deren männliche Leibeslehnserben. Lehnsobjekt/-e: 1. Vorwerk und Kemenate zu Rosa mit Zubehör in Dorf und Feld, wie sie zuvor Siegfried (Seyfrit, Seyfritt) Armagk von Michael Dolde (Dolden Minckell, Tolde Minckell) gekauft und dieser sie von den Vorfahren des Grafen zu Lehen gehabt hat; ausgenommen ist das Gewässer zu Rosa. 2. Der See, wie ihn Michael Dolde und danach Siegfried und Johann (Hanns) Armagk hatten. Die von Vitzenhagen haben dafür ein reisiges Pferd zu ständiger Verfügung zu halten. Seine und seiner Erben Rechte behält der Graf sich vor. Vitzenhagen hat seine Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zue Maßfeldt am achtunndzwantzigstenn Martii 1580.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg und der Herzöge zu Sachsen für Bastian Heimerich und seine Erben. Lehnsobjekt/-e: Schenkrecht im Dorf Kaltenlengsfeld und 12 Acker wüsten Feldes; dafür sind jährlich an Michaelis fünf rheinische Gulden und ein Fastnachtshuhn Erbzins fällig. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meinungen am achten monatstag Octobris 1612.

  • Archive signature: 1439
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Oktober 8.

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Unterschriften unter dem Umbug: J. Schröter D. mpp. A.W. Straus S. mp.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg und der Herzöge zu Sachsen für Schultheiß, Vorsteher und Gemeinde zu Kaltenlengsfeld. Lehnsobjekt/-e: das wüste Feld daselbst; dafür sind jährlich vier alte Schock, 19 Groschen pro Gulden gerechnet, an Erbzins in das Amt Sand fällig. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am achtten Octobris a. 1612

  • Archive signature: 1440
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Oktober 8.

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Unterschriften unter dem Umbug: J. Schröter D. mpp. A.W. Straus S. mp.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg und der Herzöge zu Sachsen für Christoph (Stoffel) Clemm und Johann (Hanß) Voile zu Oepfershausen als Lehnsträger für sich und ihre Verwandten. Lehnsobjekt/-e: näher beschriebene wüste Felder und Gesträuch in der braußauwe bei Oepfershausen; dafür sind jährlich an Michaelis 10 ½ Gnacken, je ein halber Malter Korn und Hafer und ein Fastnachtshuhn als Erbzins in das Amt Sand fällig. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zue Meinungen am achten monatstag Octobris 1612.

  • Archive signature: 1441
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Oktober 8.

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Unterschriften unter dem Umbug: J. Schröter D. mpp. A.W. Straus S. mp.

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Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg und der Herzöge zu Sachsen für Döll Rommel zu Wasungen und seine Erben. Lehnsobjekt/-e: Schenkrecht im Dorf Eckardts und ein Garten, hatten davor Simon von Schweinsberg und Melchior Rommel; Döll Rommel hat das Schenkrecht von Johann (Hanß) Kleinensteber gekauft; dafür sind jährlich an Michaelis fünf rheinische Gulden Landwährung sowie drei Gnacken für den Garten als Erbzins an Amtmann oder Vogt im Sand fällig. Die Gemeinde hat dem Wirt [Kleinensteber oder einem Künftigen] ein Fuder Wein jährlich über vier Meilen Weg zu fahren; die Anwohner, die ein Pferd besitzen, haben ihm ein Fuder Holz zu fahren. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meynungen am zehenden monatstag Octobris 1612.

  • Archive signature: 1442
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Oktober 10.

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Unterschriften unter dem Umbug: J. Schröter D. mpp. A.W. Straus S. mp.

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Eckarius Molner bekundet für sich, seine Frau und seine Erben, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold erblich die neue Mühle hinter dem Schloss Untermaßfeld (Nidermasfelt) mit dem Rasen zwischen dem Zaun und dem Mühlgraben empfangen zu haben, unbeschadet des hinten aus der Pforte hinausgehenden Ganges aus dem Burggraben; dazu gehören drei Acker Pflugland in jedem Feld, ein Krautgarten mit einem Fleck im erlach undir dem stillen, wie er ihm jetzt zugewiesen ist, und eine Wiese, die ein Weidicht gewesen ist, am neuen Wehr, das jetzt etliche von Meiningen (Mey-) innehaben. Dieses erbliche Lehen ist in gutem Zustand zu halten; daraus sind jährlich an Michaelis sechs Gulden sowie an Weihnachten eine Abgabe (wisunge) an die Grafen in das Schloss Untermaßfeld fällig. Der Müller hat das im Schloss benötigte Getreide zu mahlen, das Korn dort abzuholen und das Mehl dorthin zu liefern; er und seine Frau haben alle im swederich gefangenen Hauptfische ins Schloss zu liefern. Von allen anderen Verpflichtungen mit Ausnahme der Landwehrfolge und der gemeinen Steuer sind sie frei. Innerhalb der Gemeinde Untermaßfeld haben sie die gleichen Rechte wie andere Hufner. Wird die Mühle zerbrochen, so dass der Müller sie nicht alleine wieder herrichten kann, sollen die Grafen durch ihre Leute das Wehr reparieren lassen. Auf dem Zubehör der Mühle dürfen zwei Hütten (hette) errichtet werden; notwendiges Bauholz für die Mühle stellen die Grafen. Molner, seine Frau und seine Erben dürfen die Mühle mit den Zinsverpflichtungen verkaufen; beim Empfang des Lehens steht den Grafen der übliche Handlohn von einem Gulden pro zehn Gulden Wert zu. Molner übernimmt seine Verpflichtungen und bittet Peter Sturm, Vogt zu Maßfeld, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff sant Michels tag a. d. 1453.

  • Archive signature: 1445
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1453 September 29.

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Fehlende Textstellen auf dem Umbug ergänzt; die Ergänzungen stammen wohl aus der Gegenurkunde, da die Verpflichtungen der Grafen in der ersten Person aufgezählt werden.

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Johann (Hanns) Karl, Fischer zu Einhausen (-husen), bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold erblich den Teil an der Hufe in Einhausen, genannt goldene Hufe, empfangen zu haben, den er mit Zubehör von seinem Bruder Eckarius Karl gekauft hat; diesen haben die gemeinsamen Vorfahren hergebracht; der Bruder hatte ihn zuletzt vom Vater der Grafen empfangen; die Zinse und Rechte des Klosters Wechterswinkel (Westerswinckel) bleiben davon unberührt. Johann Karl beschwört seine Verpflichtungen und bittet Johann Westhusen, Schreiber der Grafen, um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff Mitwachin nach sant Jacobffs tage 1454.

  • Archive signature: 1446
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1454 Juli 31.

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Lehen in Jüchsen: Haus und Scheune sind frei; Brennholz nach Bedarf; 3 Acker Wiesen in der strut, erbringen 3 Fuder Heu; das Vieh geht schuttfrei. Ein Acker gehört zum Haus, die Äcker sind von der Herrschaft noch nicht angewiesen, obwohl dem Lehen vier Acker Pflugland in jedem Feld zugewiesen werden sollten; bisher ist dem Lehen nicht mehr als je ein Malter Hafer und Korn geworden. Wenn die Herrschaft die Äcker im Hof behalten will, kann man dem Lehen Matthias Symons Hufe geben, die jährlich je 3 Malter Korn und Hafer erbringt; die übrigen Zinse und Dienstbarkeiten könnte man behalten. Paul Flurschutz und Christian Engelhart von Jüchsen haben ein von Kaspar Peller herrührendes Verzeichnis der Bestätigungs- und Schuldurkunden erhalten an Sontage nach Allexii a. etc. 11: 100 Gulden, von Heinrich (Heintz) von Wechmar auf zwei Güter zu Herpf verschrieben; 60 Gulden auf Speßhardt; 40 Gulden auf Kaspar Bachman; 80 Gulden Hauptgeld stehen auf die Herrschaft Henneberg, je 40 Gulden auf Eucharius (Euckarius) von Jüchsen und Nikolaus (Clasen) Ruecker, künftig von Nikolaus Neithart fällig, erbringen jährlich vier Gulden Zins; 40 Gulden soll das Lehen an Hauptgeld in Willmars haben, angelegt durch die Herrschaft, 2 Gulden Zins; 40 Gulden auf den Schäfer Heinrich Bucher, eingetreten für Nikolaus Ruecker, zinst 2 Gulden; 20 Gulden bei Heinrich Latrum zu Jüchsen, zinst 1 Gulden; 15 Gulden bei Cyriacus (Zirriax) Herre zu Jüchsen, zinst 3 Ort; 5 Gulden bei Veit Stutzer, 1 Ort; 10 Gulden auf Konrad Ranschen Erbe, hat Kilian Dingsleber, einen halben Gulden. Summe 210 Gulden.

  • Archive signature: 1454
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1511 Juli 20.

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Siehe Nr. 1458.

Papier

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Burkhard und Johann (Hans) von Kolmatsch (Colmatsch) empfangen für sich, ihre Brüder und ihre Erben (unsir bruder und alle unser erbin) von Wilhelm, Grafen und Herrn zu Henneberg (Hennen-), zu Mannlehen einen Berg oberhalb Richelsdorf (-dorff) genannt der wiessenberg mit Zubehör und allen Rechten, wie der verstorbene Vater den vom verstorbenen Vater des Grafen und der Herrschaft Henneberg hatte. Sie tragen dem Grafen auch eine Hufe Land auf, die zu ihrem Vorwerk in Richelsdorf gehört und die unten an den wiessenberg angrenzt und die künftig mit dem Berg von den Grafen und ihren Erben zu Lehen empfangen werden soll. (1) Burkhard und (2) Johann übernehmen ihre Verpflichtungen und kündigen ihre Siegel an.
An sent Thomas tage Cantuariensis 1415.

  • Archive signature: 1459
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1414 Dezember 29.

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Konrad von Kolmatsch bekundet, von Wilhelm, Grafen und Herrn zu Henneberg, und dessen Brüdern Johann und Berthold zu Mannlehen empfangen zu haben einen Berg oberhalb Richelsdorf (-dorff) genannt der wiessenberg mit Zubehör und allen Rechten, wie sein verstorbener Vater den vom Vater des Grafen und der Herrschaft Henneberg hatte. Außerdem empfängt er für sich und seine Erben eine Hufe Land, die zu seinem Vorwerk in Richelsdorf gehört und die unten an den wiessenberg angrenzt, die die Vorfahren von Kolmatsch aufgetragen und wieder zu Lehen empfangen hatten. Konrad (Curt) und seine Erben sollen diese Lehen von den Grafen empfangen. Konrad hat seine Verpflichtungen beschworen. Die Grafen sollen ihn und seine Erben schützen und schirmen wie andere Diener. Siegel des Ausstellers.
Der gegebin ist 1453 uff unsers Hern lichnams tag.

  • Archive signature: 1460
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1453 Mai 31.

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Burkhard von Kolmatsch (Kolmitsch) bekundet, von Wilhelm, Grafen und Herrn zu Henneberg (Hennen-), die folgenden Lehen empfangen zu haben gemäß der Lehnsurkunde, die lautet wie folgt:
Wilhelm, Graf und Herr zu Henneberg, bekundet, dem Burkhard von Kolmatsch (Kolmitsch) und seinen männlichen Erben zu Mannlehen verliehen zu haben einen Berg oberhalb Richelsdorf (Reichelsdorff) genannt der weissenberg mit allen Rechten und Zubehör sowie eine Hufe Land, die zu seinem Vorwerk in Richelsdorf gehört und die unten an den Weißenberg angrenzt. Der von Kolmatsch hat seine Verpflichtungen beschworen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Montage nach Fabiani 1498.
Burkhard übernimmt seine Verpflichtungen und bittet seinen Schwager Philipp Diemar, Amtmann zu Maßfeld (Masvelt), um Besiegelung mangels eigenen Siegels. Der kündigt sein Siegel an.
Der geben am tage, im jare unnd als in geschriben meins gnedigen hern von Hennenberg lehen brive geben ist.

  • Archive signature: 1461
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1498 Januar 22.

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Lehnsrevers des Georg von Kolmatsch (Kolmetsch) gegen Wilhelm, Grafen und Herrn zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom 21. Sept. 1544 ist inseriert. Da Georg von Kolmatsch wegen der Dienste für den Landgrafen [Philipp] von Hessen das Lehen nicht persönlich empfangen konnte, hat auf seine Bitten sein Schwager Wilhelm von Herda das Lehen empfangen und die Lehnspflicht geleistet. Er siegelt und unterschreibt auf Bitten des Georg von Kolmatsch.
Gescheen und geben am Montag nach Vocem iocunditatis 1545.

  • Archive signature: 1462
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1545 Mai 11.

Enthält auch: Insert: 1544 September 21. Lehnsurkunde des Wilhelm, Grafen und Herrn zu Henneberg, für Georg von Kolmatsch und seine männlichen Erben. Lehnsobjekt/-e: ein Berg oberhalb Richelsdorf genannt der weissenberg mit allen Rechten und Zubehör sowie eine Hufe Land unten am Weißenberg, die zu seinem Vorwerk in Richelsdorf gehört. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist am Sontag Mathei apostoli 1544.

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Lehnsurkunde des Grafen Wilhelm von Henneberg für Wolf und Johann (Hans) Jakob von Wannbach (Wambach) zu Henneberg und ihre Erben. Lehnsobjekt/-e: Burggut auf dem Schloss Henneberg mit einem Hof am Berg, Neideck genannt, und zehn zugehörigen besetzten Gütern und aufgezähltem Zubehör, der Hof ist zum Teil mit diesen Gütern verliehen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gebenn am Sampstag nach Martine 1537.

  • Archive signature: 1464
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1537 November 17.

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Lehnsurkunde des Grafen Wilhelm von Henneberg für Heinrich (Heincz) von Wannbach (Wambach) zu Henneberg. Lehnsobjekt/-e: Burggut auf dem Schloss Henneberg mit einem Hof am Berg, Neideck genannt, und zehn zugehörigen besetzten Gütern und aufgezähltem Zubehör, der Hof ist zum Teil mit diesen Gütern verliehen. Übliche Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Gegeben an Montag nach dem Sontag Judica 1518.

  • Archive signature: 1465
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1518 März 22.

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Dienstrevers des Wilhelm Sebastian Speßhardt zu Unsleben gegen Johann Georg Kurfürsten von Sachsen, auch für dessen Bruder Herzog August und in Vormundschaft der Söhne der Herzöge Friedrich Wilhelm und Johann zu Altenburg und Weimar, wegen der Bestallung zum Kriegsrat. Die Bestallungsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert:
Johann Georg Kurfürst von Sachsen etc. bestellt den Wilhelm Sebastian Speßhardt zu Unsleben zum Kriegsrat für die Grafschaft Henneberg bis auf Widerruf. Er hat zu erscheinen, sooft er vom Kreisobristen des Fränkischen Kreises oder dessen Untergebenen angefordert wird und nach bestem Wissen zu raten. Er hat die für den Kreis zu stellende Simpel-, Doppel- und Tripel-Kreishilfe zu Pferd einzuberufen und zu führen sowie auf Kosten des Ausstellers oder des Kreises zu bestellen und anzuwerben. Dafür erhält er wie andere Kriegsräte des Kreises Wartgeld und Besoldung; ihm steht zudem ein Reisewagen mit Pferden und anderen Notwendigkeiten zu. Bei Durchzügen fremden Kriegsvolks soll er dieses an der Grenze empfangen und durch die Grafschaft geleiten, damit der Grafschaft und deren Untertanen kein Schaden geschieht. Auf Anforderung hat er sich beim Aussteller einzufinden. Dafür erhält er von der Rentkammer jährlich 200 Gulden zu je 21 Groschen, die er quartalsweise beim Rentmeister zu empfangen hat. Kanzleisekret der hennebergischen Regierung.
Geschehen und geben zu Meinungen am achtt und zwantzigsten monatstag Januarii 1612.
Speßhardt übernimmt seine Verpflichtungen, drückt seinen Petschaft auf und unterschreibt.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1466
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1612 Januar 28.

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Unter dem Text: Wilhelm Bastian Spechßhartt mpria.
Laut Randvermerk ist die Besoldung zu einem späteren Zeitpunkt auf 300 Gulden und 90 Malter Hafer erhöht worden.

Papier

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Lehnsurkunde von Kanzler und Räten der Grafschaft Henneberg für Georg Otto, Jäger und Forstknecht zu Leutersdorf, Katharina, Witwe des Johann (Hannß) Müller zu Rosa und deren Erben. Lehnsobjekt/-e: ein halbes Erbgut in der Flurmark von Rosa und um Georgenzell, genannt Fischgut, wie es die Grafen von Henneberg an Wilhelm Armack verkauft hatten; danach haben es Andreas Pfannstihl, Lorenz Hopff und Kaspar Müller jeweils durch Kauf erworben und besessen. Dazu gehören Äcker und Wiesen, auch solche, die durch Armack zur Besserung des Lehens gerodet worden sind. Von Lorenz Hopff und Kaspar Müller sind sie über Johann (Hans) Müller und Valentin Otto an die jetzigen Besitzer gelangt. Dafür sind an Michaelis aufgezählte Erbzinse in das Amt Sand fällig sowie an den Pfarrer zu Rosa. Außerdem haben die Inhaber den See zu Rosa im Winter und im Sommer zu hauen, zu wässern und zu warten. Der Ertrag von dem, was der See in dürren Jahren nicht tränkt, mit dem Gras auf dem Seedamm steht den Inhabern als Besoldung zu. Zum Gut gehörte seit alters eine Behausung, die aber abgekommen ist. Wird sie wieder verkauft, haben die Inhaber des Gutes ein Vorkaufsrecht, damit das Fischgut wieder eine eigene Wohnung erhält. Der Obrigkeit steht beim Verkauf des Gutes der Handlohn zu, dazu die übliche Folge, Reise und Steuer. Bei Besitzerwechsel ist das Gut in der Kanzlei zu empfangen mit den üblichen Verpflichtungen. Sekretsiegel und Unterschrift der Kanzlei.
So geschehen und geben zue Meiningen am ersten monatstag Octobris 1624.

  • Archive signature: 1467
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1624 Oktober 1.

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Unter dem Text: J. Schröter D. mpp. S. Schulltz mpscpt [unsicher!]. Siegel ab, Rest der Pressel hängt an.

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Ernst Herzog zu Sachsen etc. verleiht ein zu seinem Landesteil gehöriges Kanzleilehen an Moritz (Moriz) Friedemann aus Schmalkalden und seine Erben. Lehnsobjekt/-e: ein halbes Erbgut in der Flurmark von Rosa und um Georgenzell, genannt Fischgut, wie es die Grafen von Henneberg an Wilhelm Armack verkauft hatten; danach haben es Andreas Pfannstiel, Lorenz Hopf und Kaspar Müller jeweils durch Kauf erworben und besessen. Dazu gehören Äcker und Wiesen, auch solche, die durch Armack zur Besserung des Lehens gerodet worden sind. Von Hopf und Kaspar Müller sind sie an Moritz Friedemann gekommen. Dafür sind an Michaelis aufgezählte Erbzinse in das Amt Sand fällig sowie an den Pfarrer zu Rosa. Außerdem haben die Inhaber den See zu Rosa im Winter und im Sommer zu hauen, zu wässern und zu warten. Der Ertrag vom dem, was der See in dürren Jahren nicht tränkt, mit dem Gras auf dem Seedamm steht den Inhabern als Besoldung zu. Zum Gut gehörte seit alters eine Behausung, die aber abgekommen ist. Wird sie wieder verkauft, haben die Inhaber des Gutes ein Vorkaufsrecht, damit das Fischgut wieder eine eigene Wohnung erhält. Der Obrigkeit steht beim Verkauf des Gutes der Handlohn zu. Bei Besitzerwechsel ist das Gut in der Kanzlei zu empfangen mit den üblichen Verpflichtungen. Kanzleisekret des Ausstellers.
So geschehen und geben zue Wasungen den eilfften monathstag Septembris 1661.

  • Archive signature: 1468
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1661 September 11.

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Unter dem Text: Ernst H.z.Sachssen. Auf dem Umbug: Wilhelm Schröter D. mppia.

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Lehnsrevers des Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen und des Adam Wolf von Heldritt als Vormünder des Adam Melchior Marschalk von Ostheim gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Lehnsobjekt/-e: hennebergisches Erbmarschallamt mit acht Hufen Land und einer Mühle zu Einhausen sowie dem sonstigen Zubehör, hatten vorher Adam Melchiors Vater Adam Georg und der Großvater Georg Sittich Marschalk. Rechtsvorbehalt; übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung, Unterschriften der Räte und des Kanzlers.
Der geben ist zu Schleusungen am dreisigsten monatstag Aprilis 1606.
Die Vormünder übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
Der geben ist am tag und im jahr als obstehet.

  • Archive signature: 1469
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 April 30.

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Die Urkunde ist am oberen Rand abgeschnitten, sodass die ersten Zeilen fehlen.

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Wilhelm Graf zu Henneberg bekundet, auch für seine Brüder Johann und Berthold: Dietrich (Dicze) von Exdorf (Eckeßdorff) hat seine freien Höfe zu Exdorf und ein Gut zu Jüchsen (Juchssen) mit Zubehör in Dorf und Feld, Lehen von der Herrschaft Henneberg, an Peter Gertler und seine Erben verkauft und den Grafen um Verleihung an diese gebeten. Graf Wilhelm ist mit Peter übereingekommen, ihm die Höfe zu Exdorf und das Gut zu Jüchsen mit allem Zubehör in Dorf, Kirchhof und Feld nach Erbrecht zu verleihen; Peter hat sieben Güter und eine Mühle zu Exdorf, die vormals in die Höfe gehört haben, dem Grafen aufgelassen und für sich, seine Frau Katharina und seine Erben die beiden Höfe zu Exdorf und das Gut zu Jüchsen erblich empfangen; künftig sind davon jährlich an Michaelis [29. Sept.] zwei rheinische Gulden, dazu ein Fastnachtshuhn als Erbzins in das Amt Maßfeld (Masfelt) fällig. Peter, seine Erben und die Männer auf den Gütern zu Exdorf und Jüchsen sollen künftig nicht höher belastet werden als bisher; wie üblich ist in Jüchsen der Dorffriede zu beschwören. Ein Verkauf ist nur mit Zustimmung des Grafen und unter Wahrung der Zinse gestattet. Peter Gertler hat sich und seine Erben darauf verpflichtet. Graf Wilhelm siegelt, auch für seine Brüder.
Gebin uff sannt Simon Juden tag a. d. 1447.

  • Archive signature: 1470
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1447 Oktober 28.

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Johann (Hanns) Stock bekundet: Wilhelm, Johann und Berthold Grafen zu Henneberg war ein Hof zu Obermaßfeld (Obernmasfelt) von Thomas Graß anerstorben, auf den die Grafen Stocks Ehefrau Katharina wegen ihres damaligen Ehemannes Thomas Graß 500 Gulden verschrieben hatten. Stock ist jetzt mit den Grafen übereingekommen und hat ihnen seine bisherige Behausung und Hof zu Stepfershausen (Sterppffirshusen) sowie 100 Gulden überlassen. Diese haben dafür ihm und seinen Leibeslehnserben den erwähnten Hof zu Obermaßfeld mit dem Bergfried, den jetzt von Fickolt besessenen Hof, den er an sich bringen kann, und fünf Viertel Krautgarten an der Jüchse (Juchssen) mit Zubehör in Dorf und Feld - Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wunne und Weide - zu Mannlehen verliehen mit den üblichen Verpflichtungen, die Stock beschworen hat; er siegelt.
Gebin am Mitwachin nach unser Frauwen tag visitacionis a. d. 1448.

  • Archive signature: 1471
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1448 Juli 3.

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Lehnsrevers der Brüder Hans und Andreas Fuchs gegen Wilhelm Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Andreas Fuchs übernimmt die Verpflichtungen und siegelt, auch für den Bruder.
Der gebenn ist am tag unnd jhar wie obenn im Lehenbriff vermeldet.

  • Archive signature: 1475
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1555 Januar 11.

Enthält auch: Insert: 1555 Januar 11. Lehnsurkunde des Wilhelm Grafen zu Henneberg für die Brüder Hans und Andreas Fuchs, da durch den Tod des Albrecht Grafen zu Henneberg dessen Ritterlehen an ihn als den nächsten Agnaten gefallen sind. Lehnsobjekt/-e: Zehnt von neun Hufen und einem Lehen zu Dingolshausen. Das Lehen war deren verstorbenem Vater Christoph Fuchs in der Teilung mit seinen Brüdern zugefallen; zuvor hatten es die verstorbenen Brüder Sigmund und Andreas Fuchs vom Grafen Albrecht. Hans Fuchs hat eine Lehnsurkunde des verstorbenen Grafen Hermann von Henneberg vorlegen lassen. Als seine Bevollmächtigten haben Melchior Groß genannt Pferdsfelder und Andreas Fuchs das Lehen empfangen. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist am Freytag nach Trium regum 1555.

Nach dem Rückvermerk war Hans Fuchs Domherr [zu Würzburg].

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Lehnsrevers des Georg Sittich Marschalk gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Der Aussteller übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
Geben im jhare und am tage wie oben im lehenbrieff vermeldet.

  • Archive signature: 1476
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1559 Juli 8.

Enthält auch: Insert: 1559 Juli 8, Schleusingen. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Georg Sittich Marschalk zu Marisfeld. Lehnsobjekt/-e: Erbmarschallamt mit acht Hufen Land und einer Mühle im Dorf Einhausen und Zubehör, wie es zuvor der Großvater Georg Marschalk und der Vater Wolf Marschalk hatten. Übliche Verpflichtungen, die Georg Sittich beschworen hat. Siegel des Ausstellers.
Der gebenn ist zu Schleusingenn den achtenn Julii 1559.

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Lehnsrevers des [Bernhard Marschalk] gegen Georg Ernst Grafen zu Henneberg. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Der Aussteller übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
Geben am tage undt im jahr wie obstehett.

  • Archive signature: 1477
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1560 Februar 19.

Enthält auch: Insert: 1560 Februar 19, Schleusingen. Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg für Bernhard Marschalk [von Ostheim]. Lehnsobjekt/-e: 1. Kemenate und Sitz zu Oberstadt, soweit sie mit Graben umgriffen sind, der davor gelegene Hof mit dem Graben, neuneinhalb Hufen und acht Seldnergüter, Schenkhaus und Schenkstatt, der alte Hof mit Zubehör, der Zehnt von zwei Hufen oder Höfen, der Apel von der Kere genannt von Ruppers, seinem Brudersohn Peter und Otto von der Kere von Einödhausen gehörte, Schafhof und Schafgang, die Hardt vom Wasser Harras bis hinab in das Hornschulthal, Kirchlehen und Kirchhof mit dem Sitz daselbst sowie die Wüstung Schnebach (Schmehebach) mit Zubehör, wie sie sein Urgroßvater Friedrich Marschalk von Dietrich Kießling gekauft und zuletzt sein Vater Hieronimus Marschalk innegehabt hat. Stirbt Bernhard ohne Söhne, erben Töchter. Stirbt er ohne Nachkommen, sollen seine Schwestern auf Lebenszeit im Lehen sitzen bleiben. 2. Hof beim Niedertor zu Wasungen mit allem Zubehör in Stadt und Feld, den die Vorfahren von Heinrich Rußwurm gekauft haben und für das Bau- und Brennholz aus dem Gehölz genannt Buchelmanstale (Buchelmansthal) geholt werden können. 3. Zehn Acker Wiesen zu Stauerschlag, ein Gut zu Herpf, das vor Zeiten Hans Suhl hatte, anderthalb Hufen zu Utendorf mit Nutzungen und Zubehör in Dorf und Feld, von Friedrich Marschalk zu Walldorf erblich an Kaspar Marschalk gefallen, der es mit Zustimmung des verstorbenen Grafen an Hieronimus Marschalk verkauft hatte. 4. Wüstung und Burgwall, Mahlmühle und bebaute Güter zu Melkers, freies Rittergut, wie es Friedrich von der Tann von Adolf und Berthold Truchseß gekauft hatte; Hof zu Unterkatz mit Zubehör und Zinsmännern, die neugebaute Mahlmühle an der Katza und ein neugebautes Seldnergut, das der verstorbene Graf dem verstorbenen Anton Marschalk zu bauen gestattet hatte; diese hat Dietrich Marschalk von Dietrich von der Tann gekauft, Hieronimus Marschalk und sein Bruder Anton hatten sie mit Zustimmung des verstorbenen Grafen von diesem Dietrich Marschalk gekauft. 5. Fischwasser in der Werra, hatten Hieronimus Marschalk und sein Bruder von ihrem Vater Karl Marschalk ererbt; sechs Acker Wiesen in der Aue unter dem Schloss Landswehr, eine Hofstatt und zwei Acker Wiesen zu Walldorf, hatte Hieronimus Marschalk mit Zustimmung des verstorbenen Grafen von seinem Vetter Georg Sittich Marschalk zu Marisfeld gekauft. Siegel des Ausstellers.
Der geben ist zu Schleusingen den neuntzehenden tag Februarii 1560.

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[Lehnsurkunde des Georg Ernst Grafen zu Henneberg] für Hans Karl Fuchs [von Bimbach zu Gleisenau], auch für seine unmündigen Brüder Georg und Georg Ernst Fuchs, Söhne des verstorbenen Hans Wilhelm Fuchs, und ihre Lehnserben, bzw., wenn diese nicht vorhanden sind, ihre ehelichen Töchter. Lehnsobjekt/-e: Schloss und Dorf Aschbach mit Hals- und Vogteigericht, Obrigkeit und Herrlichkeit, wie es zuvor der verstorbene Hans Wilhelm Fuchs vom Vater des Grafen hatte. Erbberechtigt sind, falls die Brüder keine Leibeserben hinterlassen, ihres Vaters Brudersohn Georg Christoph Fuchs zu Eltmann und dessen Erben. Auf diese folgen unter denselben Bedingungen die Fuchs von Bimbach und nach deren Absterben die Fuchs von Schweinshaupten; diese können eventuelle weibliche Erben mit 8000 Gulden abfinden und das Lehen dem Stamm Fuchs erhalten. Es kann auch an andere von Adel verkauft werden, die es in gleicher Weise zu empfangen haben. Sobald Georg und Georg Ernst Fuchs mündig sind, haben sie selbst ihre Verpflichtungen zu beschwören. Der Aussteller siegelt.
Der geben ist ahm Dienstag nach Quasimodogeniti 1572.

  • Archive signature: 1478
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1572 April 15.

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Vgl. auch die Vollmacht des Fuchs vom 13. April 1572 (s. o. bei Nr. 219).

Pergament

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Lehnsrevers des Humpert von Langen zu Oberstadt und Breitenbach gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. [Langen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt].
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1479
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: [1606 - 1611]

Enthält auch: Insert: [1606/1611]. Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Humpert von Langen zu Oberstadt. Lehnsobjekt/-e: 1. Kemenate und Sitz am Dorf Oberstadt, Hof davor mit Gräben und Begriff; 9 ½ Hufen, acht Seldnergüter, Schenkhaus und Schenkrecht; der alte Hof mit Zubehör; der Zehnt aus den beiden Hufen oder Höfen, die Apel von der Kere genannt von Ruppers und seinem Brudersohn Peter sowie Otto von der Kere von Einödhausen gehörten; Schafhof und Schafgang; die Hardt vom Wasser Harras bis zum Hornschuelthal; Kirchlehen und Kirchhof; die Wüstung Schnebach mit Zubehör, Kemenate, Häusern, Höfen, Hofstätten, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, wie sie zuvor der Statthalter Bernhard Marschalk von Ostheim hatte und die durch dessen Tod ohne männliche Erben heimgefallen sind; ausgenommen ist die Rehjagd. Aus besonderer Gnade haben die Aussteller Langen das Hals- oder Obergericht zu Oberstadt verliehen; die der Zent Themar verbleibenden Rechte werden beschrieben. Das Erbrecht war zunächst Langen und seinen männlichen Leibeserben vorbehalten. Wegen der großen, dort aufgewendeten Summen werden alle Kinder in absteigender Linie für erbberechtigt erklärt. 2. Eine Hufe in der Mark von Wolfmannshausen [mit Zubehör ....
Sekretsiegel der hennebergischen Regierung].

Zum Datum: Da die Erbrechte der Nachkommen Langens erweitert werden, setzt diese Urkunde das vorige, ebenfalls undatierte Stück voraus (vgl. Nr. 1481).

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Lehnsrevers des Raphael Auerochs von Oepfershausen gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Der Aussteller übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
Der gebenn ist am tag unnd im jhar alß obstehet.

  • Archive signature: 1480
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Oktober 27.

Enthält auch: Insert: 1606 Oktober 27, Meiningen. Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Raphael Auerochs von Oepfershausen und seine männlichen Leibeslehnserben. Lehnsobjekt/-e: der Aschenberg zwischen den Dörfern Albrechts und Benshausen mit aufgezähltem Zubehör, wie ihn zuvor Valentin von Kranlucken, danach der verstorbene Friedrich vom Brandt und dessen Sohn Wilhelm und zuletzt Hans von Roßdorf hatte. Auerochs hat ihn mit lehnsherrlicher Zustimmung von Brandt gekauft. Künftig zu rodende Äcker sind zinsfrei. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Meynungen am siebennundzwanzigsten monatstag Octobris 1606.

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Lehnsrevers des Humpert von Langen zu Oberstadt und Breitenbach gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. [Langen übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt].
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 1481
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: [1606 - 1611]

Enthält auch: Insert: [1606/1611]. Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für den Kammerrat Humpert von Langen, seine Söhne und Töchter. Lehnsobjekt/-e: 1. Kemenate und Sitz am Dorf Oberstadt, Hof davor mit Gräben und Begriff; 9 ½ Hufen, acht Seldnergüter, Schenkhaus und Schenkrecht; der alte Hof mit Zubehör; der Zehnt aus den beiden Hufen oder Höfen, die Apel von der Kere genannt von Ruppers und seinem Brudersohn Peter sowie Otto von der Kere von Einödhausen gehörten; Schafhof und Schafgang; die Hardt vom Wasser Harras bis zum Hornschuelthal; Kirchlehen und Kirchhof; die Wüstung Schnebach mit Zubehör, Kemenate, Häusern, Höfen, Hofstätten, Äckern, Wiesen, Holz, Feld, Wasser, Wunne und Weide, wie sie zuvor der Statthalter Bernhard Marschalk von Ostheim hatte und sie durch dessen Tod ohne männliche Erben heimgefallen sind; ausgenommen ist die Rehjagd. 2. Eine Hufe in der Mark von Wolfmannshausen mit Zubehör in Dorf und Feld, Zinsen, Gülten, Äckern und Wiesen, haben zur Zeit Matthias Werner und Kaspar Kobe; eine Weingülte zu Windheim, zu der weitere Erkundigungen einzuholen sind; ein Viertel eines Drittels am Zehnten zu Obendorf, alles hergebracht und anerstorben vom erloschenen Geschlecht von Herbstadt. 3. Freier adliger Ansitz zu Breitenbach, den Langen neu erbaut hat, mit Gärten, Äckern, Wiesen, Wunne, Trift und Hut in Holz und Feld .....
[Sekretsiegel der hennebergischen Regierung].

Zum Datum: Langen wurde 1606 mit Oberstadt belehnt (Quelle: Heß); 1611 starb Kurfürst Christian II.

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Lehnsrevers Albrecht von Steinau genannt Steinrück zu Weißenbrunn als Vormund des Georg Philipp, Sohnes des Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen, gegen Kurfürst Johann Georg und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert. Steinau übernimmt seine Verpflichtungen und siegelt.
Der geben ist am tag und im jahr als obstehet.

  • Archive signature: 1482
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1614 März 29.

Enthält auch: Insert: 1614 März 29, Meiningen. Lehnsurkunde des Kurfürsten Johann Georg und der Herzöge zu Sachsen für Albrecht von Steinau genannt Steinrück zu Weißenbrunn als Vormund des Georg Philipp, Sohnes des Moritz Marschalk von Ostheim zu Waltershausen. Lehnsobjekt/-e: eine Hufe zu Jüchsen, ein halbes Drittel des Zehnten zu Stedtlingen, die Hälfte von zwei Hufen zu Utendorf weniger ein Viertel, eine halbe Hufe zu Herpf, die Hälfte des Dorfes Welkershausen mit Äckern, Wiesen, Weingärten und allem Zubehör, ein halbes Fischwasser daselbst, die Hälfte von zweieinhalb Hufen zu Wallbach, die Hälfte einer Hufe und eines Seldnerguts zu Niederstauerschlag, die Hälfte von 15 Gütern zu Melkers mit aufgezähltem Zubehör und die Hälfte von zwei Hufen zu Gleimershausen. Das Lehen hatten früher je zur Hälfte Gabriel von Heßberg und die Diemar zu Walldorf von der Grafschaft; nach Heßbergs Tod ist dessen Hälfte am 7. April 1580 in Samtbelehnung an den hennebergischen Statthalter Bernhard Marschalk und Moritz Marschalk verliehen worden. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der geben ist zu Meinungen am 29. Martii a. 1614.

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Pergament

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Lehnsrevers des hessischen Rats Philipp Wilhelm von Cornberg gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde vom gleichen Tag ist inseriert. Siegel des Ausstellers.
Gescheen am tage unnd im jhar alß obstehet.

  • Archive signature: 1483
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Juni 26.

Enthält auch: Insert: 1606 Juni 26, Meiningen. Lehnsurkunde des Kurfürsten Christian II. und der Herzöge zu Sachsen für Philipp Wilhelm von Cornberg. Lehnsobjekt/-e: Berg über Richelsdorf, der weiße Berg genannt, mit Gehölz, Rottland und allem Zubehör sowie eine Hufe Land unten am weißen Berg gelegen, vorher Lehen derer von Kolmitzsch. Übliche Verpflichtungen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Gebenn zu Meynungen den sechßundzwanzigstenn monatstag Junii 1606.

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Heinrich (Heintz) Lincke bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold einen Acker Wiese an der Salzbrücke zu Lehen empfangen zu haben; davon sind als Erbzins jährlich an Michaelis ein halbes Schock Groschen Landwährung, eine Abgabe zu Weihnachten und ein Fastnachtshuhn in das Schloss Untermaßfeld (Nidernmasfelt) fällig. Ein Verkauf ist nur mit den Zinsen und unter Zustimmung der Grafen gestattet. Lincke bittet Ludwig (Lotzen) von Jüchsen (Juchssen) um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin uff Simon Judas tag a. d. 1449.

  • Archive signature: 1484
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1449 Oktober 28.

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Michael am Thor zu Ritschenhausen (Rutschenhusen) bekundet, von Wilhelm Grafen zu Henneberg, seinen Brüdern Johann und Berthold empfangen zu haben eine Wiese an der Salzbrücke, distelwiese genannt und etwa anderthalb Acker groß, für die jährlich an Michaelis [29. Sept.] ein Schock Groschen Landwährung und ein Fastnachtshuhn als Erbzins auf das Schloss Untermaßfeld (Nidernmasfelt) fällig sind. Ein Verkauf mitsamt dem Zins ist möglich; die Wiese ist dann von den Grafen für den üblichen Handlohn zu empfangen. Michael beschwört seine Verpflichtungen und bittet Heinrich von Wechmar um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
A. d. 1451 am Donerstag nach sant Jacobs tag.

  • Archive signature: 1485
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1451 Juli 29.

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Die Brüder Burkhard und Kaspar Symon von Eußenhausen (Eussenhusen) empfangen für sich und ihre Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg anderthalb Acker Weingarten in der Mark von Eußenhausen zwischen den Weingärten des verstorbenen Friedrich (Fritzen) von der Kere und des Johann (Hannsen) Clause, einen Acker Weingarten an der leyten bei Matthias Geiselbrechts Weingarten und einen Acker Weingarten an der hohenleyten, wie sie ihr Vater bisher vom Vater der Grafen hatte. Die Rechte des Grafen und seiner Herrschaft bleiben vorbehalten. Die Brüder Symon übernehmen ihre Verpflichtungen und bitten Heinrich von Wechmar um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
Gebin 1472 am Fritag nach Lucie virginis.

  • Archive signature: 1487
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1472 Dezember 18.

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Ewald Stock bekundet, für sich und seine Leibeslehnserben von Wilhelm Grafen zu Henneberg zu Mannlehen empfangen zu haben den Hof zu Stepfershausen (Sterpphferszhusen), der vormals denen vom Berge gehörte, ein Gut zu Exdorf (-dorff), genannt Heinrich (Heintzen) Knoten Gut, ein Gut genannt Heinrich (Heintzen) Brustes Gut und einen Garten genannt Setelers Garten. Ewald hatte diese Lehen zuvor vom verstorbenen Vater des Grafen; er hat davon die üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers.
Der geben yst an sand Walpurgen tage a. d. 1427.

  • Archive signature: 1498
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1427 Mai 1.

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Ausf. B mit geringfügigen Abweichungen bei der Schreibweise der Namen; der Hof zu Rippershausen fehlt hier.
Zu Nr. 1417.

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Lehnsrevers (1) Hans Albrecht, (2) Curt der Ältere und (3) Curt Apel für sich und als Vormund der drei Söhne des verst. Ernst von Griesheim, sowie Hartmann, alle von und zu Griesheim, Hans von Saalfeld zu Remda als Vormund der vier Söhne Curt Hans' von Griesheim des Jungen zu Gottenhain und Hans Heinrich von Griesheim zu Frienstedt gegen Kurfürst Christian II. und die Herzöge zu Sachsen. Die Lehnsurkunde ist inseriert; Lehnsobjekt/-e: Kirchlehen zu Heilsberg, Kirchlehen zu Oberilm mit der zugehörigen Kapelle zu Singen, Kirchlehen zu Griesheim mit den zugehörigen Kapellen zu Geilsdorf und Cottendorf sowie das Kirchlehen zu Neuenrode; aufgezählter Besitz zu Elxleben und Werningsleben [wie vor]. Hans Albrecht von Griesheim und Matthias Grahmann zu Stadtilm haben unter Vorlage verschiedener Vollmachten die Lehen empfangen und die Verpflichtungen übernommen. Sekretsiegel der hennebergischen Regierung.
Der gebenn ist zu Schleusungenn am andernn monatstag Maii 1606.
Die Lehnsleute übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln.
[Datum wie vor]

  • Archive signature: 241 241
  • Inventory signature: 4-10-0030
  • Ageing: 1606 Mai 2.

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